Meine Lieben, Anfang des Sommers habe ich euch von einer Beitragsidee erzählt, die mir in einem YouTube-Video untergekommen ist. Wie ihr inzwischen wahrscheinlich mitbekommen habt, orientiere ich mich normalerweise nicht daran, was andere in dieser Blogger/Vlogger-Welt so treiben, sondern mache seit Anfang an mein eigenes Ding. Aber ja, gerade was YouTube-Vlogs angeht, bin ich schon auch eine fleißige Konsumentin, und dabei ist mir eben diese Idee untergekommen, die ich so fantastisch gefunden habe, dass ich sie selbst unbedingt auf meine eigene Weise umsetzen wollte. Und heute ist es endlich so weit.
Ich habe euch vor ein paar Wochen gebeten, mir zu erzählen, was ihr über mich denkt. Annahmen, die ihr aus dem, was ich hier teile, über mich getroffen habt. Die ich persönlich logischerweise nicht wissen kann und es mir demnach bisher auch nicht möglich war, sie richtigzustellen, solltet ihr eventuell damit falschliegen.
Herausgefunden habe ich dadurch, dass ihr mich inzwischen zum Großteil extrem gut kennt. Was mich nicht überraschen sollte, immerhin teile ich sehr offen so ziemlich alles über mich. Aber ja, einiges war schon dabei, das ich tatsächlich klarstellen sollte.
Und als Erstes, zum besseren Verständnis, fange ich mit dem einen Punkt an, der mir im “privaten” Leben nicht nur einmal unterstellt wurde – obwohl es nicht einmal böse gemeint war -, aber trotzdem eine komplett falsche Einschätzung ist.
Also, here we go:
1. Du hast selbst keine Kinder, weil du Kinder generell nicht magst.
Tatsächlich ist es mir sogar mehrmals mit den verschiedensten Freundinnen passiert, dass sie Treffen abgesagt haben, weil sie gemeint haben, sie hätten keinen Babysitter gefunden. Oder wenn wir zu Besuch eingeladen waren, sich entschuldigt wurde, dass die Kinder da sind, bis ich einmal nachgefragt habe, weshalb das denn ein Problem darstellen sollte, und daraufhin geantwortet wurde, dass diese Freundinnen dachten, ich mag keine Kinder, weil ich immerhin selbst keine bekommen möchte. Was ein absoluter Blödsinn ist und nicht weiter entfernt von der Wahrheit sein könnte. Ich mag Kinder sogar sehr. Vor allem Babys. Sagen wir so, wenn man mir eins in die Hand drückt, bekommt man es nur schwerlich wieder zurück. Trotzdem ist es kein Lebensentwurf, der für mich persönlich infrage kommt – das ist ein komplexeres Thema, das, wenn ich es jetzt erklären würde, ausarten könnte, also lassen wir es lieber. Aber ja, oder besser nein, diese Annahme ist komplett falsch. Ich mag Kinder, auch wenn ich selbst keine in diese Welt setzen möchte.
2. Du bist ein Typ, der erst mal beobachtet, bevor er sich in eine Unterhaltung stürzt.
Tatsächlich ist das nur zur Hälfte richtig. Man muss dabei nämlich mein berufliches und privates Leben unterscheiden. Und an dieser Stelle bin ich mir beinahe sicher, dass jetzt jeder denkt, ich halte mich sehr wahrscheinlich eher im Beruflichen zurück. Lustigerweise ist es genau umgekehrt der Fall. Ich habe mir angewöhnt, dass ich mich auf “sozusagen” professioneller Ebene immer gleich als Erste zu Wort melde. Wenn in einer größeren Runde ein Thema angeschnitten oder eine Frage in den Raum gestellt wird, herrscht doch meist absolute Stille, weil jeder erst einmal abwartet, was von den anderen kommt. In so einer Situation kann man sich sicher sein, dass ich als Erste das Wort ergreife. Einfach weil es meist egal ist, was der erste Redner von sich gibt, jeder ist nur froh, dass einer den Anfang gemacht hat.
Im Privaten ist es eher umgekehrt der Fall. Da stimmt die Annahme tatsächlich. Vor allem in größeren Runden bin ich oft überfordert und halte mich anfangs (oder überhaupt) lieber zurück. Da muss ich mich in meinem Umfeld schon sehr sicher fühlen, dass mir alles egal ist und ich, ohne nachzudenken, drauflosplappere.
3. Du bist eine sehr strenge Kritikerin deiner eigenen Arbeit.
Wahrscheinlich bin ich sogar die strengste Kritikerin überhaupt. Allerdings nicht nur mir selbst gegenüber, sondern generell. Ist es traurig, dass ich so gut wie nie zu hundert Prozent zufrieden bin mit meiner Arbeit? Ja, sehr sogar. Schaffe ich es, daran etwas zu ändern? Bisher noch nicht. Obwohl, in letzter Zeit passiert es mir immer häufiger, dass ich etwas kreiere (egal ob Text, Foto, Gedanken, jegliche kreative Arbeit bzw. irgendein kreatives Erschaffen) und uneingeschränkt zufrieden bin mit dem Ergebnis. Liegt es am Alter, dass ich gelassener werde und nicht mehr ganz so genau hinschaue? Es gibt so viele unterschiedliche Bereiche meines Leben, bei denen ich immer sage, ich würde mich – oder das, was ich tue – gerne einmal durch die Augen anderer sehen können. Es ist so schade, dass man sich selbst niemals objektiv bzw. aus anderer Sicht betrachten kann. Ich glaube, das wäre sehr augenöffnend.


4. Du bist ein Mensch, der sehr loyal zu seinen Wurzeln steht, auch wenn du immer wieder nach neuen Ufern suchst.
Dies ist eine Annahme, die ich definitiv negieren kann: Nein, meine Wurzeln haben so gut wie keine Bedeutung für mich. Wenn wir erst einmal von geografischen Wurzeln sprechen, muss ich sagen, dass ich sehr gesegnet bin, in Österreich geboren worden zu sein, einfach weil es ein sehr sicheres Land ist und, wenn wir ehrlich sind, eins der reichsten der Welt. Das schon. Natürlich liegt es in der Natur des Menschen, dass er immer etwas zu jammern und bemängeln findet, aber im globalen Vergleich habe ich schon das große Los gezogen. Also ja, ich bin gerne Österreicherin, ich wäre jedoch genauso gerne Irin oder Engländerin oder Deutsche oder was auch immer. Und was zum Beispiel den Fakt angeht, dass ich Steirerin bin – im Herzen fühle ich mich eher als Wienerin, obwohl ich dort nur ein paar Jahre gelebt habe. Ich persönlich kann mit steirischer Kultur so gut wie überhaupt nichts anfangen. Ganz im Gegenteil sogar, ich fühle mich hier richtiggehend fremd.
Und was die Sache mit “Blut ist dicker als Wasser angeht” – ich muss gestehen, auch das ist ein Gefühl, das ich nicht kenne. Ich liebe meine Familie und sie ist mir unheimlich wichtig, keine Frage, aber wenn mich jemand verletzt oder massiv enttäuscht, ist es mir egal, ob ich mit dieser Person verwandt bin, da mache ich keinen Unterschied zu anderen Menschen, die irgendwann auf andere Weise in mein Leben getreten sind.
5. Du bist ein extrem ordnungsliebender Mensch, bei dem in der Wohnung nicht einmal ein Staubkorn zu viel liegt.
Das Wort “ordnungsliebend” muss für mich noch einmal komplett neu definiert werden, denn es beschreibt nicht einmal ansatzweise meinen Wahn, wenn es um dieses Thema geht. Mein Ordnungssinn hat schon etwas (leicht?) Neurotisches, das lässt sich nicht leugnen, wenn man meine Wohnung kennt. Ich glaube, ich habe sogar schon einmal erzählt, dass wenn ich geputzt habe und ich mich danach verdienterweise gemütlich aufs Sofa setzen möchte, man sich sicher sein kann, ich stehe noch mindestens zehnmal auf, weil irgendeine Kerze, ein Buchstapel oder Möbelstück nicht exakt gleich ausgerichtet ist, wie es zuvor der Fall war. Ich gehöre auch zu den Menschen, die im Supermarkt die Lebensmittel parallel angeordnet aufs Förderband legen. Und ja, es kann auch vorkommen, dass ich Regale in Geschäften oder Zeitschriftenständer in Arztpraxen neu ordne – Gott, das hört sich schon sehr verrückt an, oder? Aber gut, ich habe nie behauptet, normal zu sein.
Was wiederum das Staubkorn angeht, da kann man schon ab und zu welche finden. Ich sauge nur einmal die Woche, weil mir schlicht die Zeit fehlt, täglich durchzusaugen, und die Staubentwicklung in einer Stadtwohnung direkt im Zentrum ist schon enorm, also so ein, zwei Tage vor dem nächsten Putzdurchgang kann man das sehr wohl erkennen – aber gut, zugegeben, das sehe wahrscheinlich dann auch nur ich so!
6. Du hast eine sehr ausgeprägte “innere Stimme”, die dir meistens schon vorher sagt, ob etwas richtig oder falsch ist.
Hmm, da muss ich tatsächlich etwas länger überlegen … Jein? Ja, ich habe eine sehr ausgeprägte innere Stimme, das auf alle Fälle. Die ist auch sehr laut, ziemlich nervig und hält eigentlich nie die Klappe, aber leider sagt sie mir bei so gut wie allem immer, dass es falsch ist, und nur selten, dass etwas richtig wäre.
Wie soll ich das besser beschreiben, lasst mich überlegen …
Meine innere Stimme redet bei so gut wie allem mit, aber sie ist sehr negativ und versucht mir leider so gut wie alles auszureden. Also wenn man sich bei dieser Annahme gedacht hat, dass ich eine gute Intuition hätte, die mir den Weg weist, dann muss ich leider sagen, dass das nicht der Fall ist. Ich habe zwar ein sehr intensives Bauchgefühl, auf das ich auch höre, aber es ist meist eher ablehnend, zurückhaltend und sehr, sehr vorsichtig. Ich wünschte ehrlich, es wäre anders.

7. Du fühlst dich im Digitalen sicherer als im echten Leben, weil du da die Kontrolle über deine Worte hast.
Dem kann ich zu einhundert Prozent zustimmen. Wenn ich bedenke, was ich hier online alles von mir gebe, was ich aus meinem privatesten Bereich alles teile und auch auf Fotos zeige – hätte mir das vor zwanzig Jahren jemand gesagt, ich hätte denjenigen ausgelacht und für wahnsinnig erklärt. Wahrscheinlich bin ich einer der ängstlichsten und vorsichtigsten Menschen, die es gibt. Vor allem im digitalen Raum war ich zu Beginn, bevor ich mich vor gefühlt hundert Jahren bei Facebook angemeldet habe, extrem unsicher, ob ich mich das trauen soll. Und jetzt, zwanzig Jahre später, stelle ich mich quasi “pudelnackert” hier hin – im übertragenen Sinn, versteht sich. Es braucht jetzt niemand auf die Suche nach einem Onlyfans-Profil zu gehen …
Aber ja, um es kurz zu machen, ich bin in dieser Mirli-Welt viel offener und freier, als ich mich es im realen Leben jemals trauen würde. Was schon irgendwie bedenklich ist, aber genau das mache ich nicht, darüber nachdenken.


eine Lieben, wisst ihr was? Ich merke gerade, ich antworte mal wieder viel zu lang und ausführlich, denn eigentlich bin ich fix davon ausgegangen, dass ich pro Punkt nur ein, zwei Sätze zu sagen haben werde (Ja, gut, ihr könnt schon wieder aufhören zu lachen, das war schon sehr utopisch, ist mir auch bewusst). Auf alle Fälle habe ich mich deshalb gerade dazu entschieden, ich werde das hier aufsplitten, und der zweite Tiel kommt gleich nächste Woche online, Deal?
Ich werde mich sofort im Anschluss dransetzen und weitermachen, denn zugegeben, es macht richtig Spaß! Ich finde es so spannend, herauszufinden, was ihr über mich denkt. Und ganz ehrlich, ich hätte eigentlich gedacht, dass ich so gut wie alles einfach nur bestätigen werde können, aber mit dieser Annahme bin nun ich ziemlich danebengelegen.
Wie auch immer, ich habe zu tun, und wir, wir lesen uns gleich nächste Woche mit dem zweiten Teil wieder, ich freue mich darauf.
Alles Liebe, love&peace, ![]()




Guten Morgen meine Süße! Dieses Mal bin ich sehr stolz! Und zwar auf mich 🙂 Ich hätte jede deiner Fragen genauso beantwortet 🙂 Aber weißt du was: genau das sind die Dinge, die dich so besonders machen. Die dich abheben und die ich liebe!! Und das mit dem Putzen werden wir doch heute gleich noch probieren, oder? Bussi mein Geburtstagsengel, 344
Guten Morgen, mein Schatz, dann bin ich auch sehr stolz auf dich, aber wenn mich jemand kennen sollte, dann ja wohl du. Und ich fruchte, dass mein Abend genau so ausschauen wird, wie anfangs beschrieben, ich spiele Stehaufmännchen. Aber am Wochenende kann ich mich davon ja erholen, momentan schaut es gut aus, was das Wetter betrifft, ich wäre bereit! 3344, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen liebe Mirli, ich finde es schön, wie offen und transparent du tatsächlich bist. Es kommt nicht oft vor, dass man auf Socialmediakanälen die Wahrheit findet, deshalb feiere ich deinen Blog, der beyond Socialmedia ist! Danke für die Ehrlichkeit! Liebe Grüße Bianca
Dir auch einen guten Morgen, liebe Bianca, ich kann mir nicht vorstellen, anders zu sein. Oft denke ich mir, ich sollte nicht alles so offen und ehrlich aussprechen, aber dann wäre ich nicht mehr ich, wenn du verstehst! Ich danke dir von ganzem Herzen für deine Worte und wünsche dir einen richtig schönen Tag, ganz liebe Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, bei diesem Beitrag musste ich mehr als einmal schmunzeln. Besonders bei deiner Beschreibung, wie du nach dem Putzen noch zigmal aufstehst, weil irgendetwas nicht exakt so steht, wie es soll. Das kann ich mir sofort bildlich vorstellen. Spannend fand ich vor allem deine Gedanken zu Familie und Wurzeln. Man merkt in deinen Texten oft, dass du Menschen nicht nach Rollen oder Verwandtschaft beurteilst, sondern danach, wie sie einem begegnen. Das macht diesen Blog für mich so besonders. Ach ja! Und zu lange Texte kannst du nie schreiben!!! Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Liebe Grüße Eva
Ganz ehrlich, bei dieser Post-Putz-Manie gehe ich mir selbst extrem auf die Nerven und habe schon oft versucht, mich dazu zu zwingen, einfach sitzen zu bleiben und es zu akzeptieren. Ja, hat nicht funktioniert, ich konnte mich auf nichts anderes konzentrieren, bis ich “den Fehler” behoben hatte, ich habe es also aufgegeben, daran etwas ändern zu wollen. Auf alle Fälle danke ich dir so sehr für deine Worte, ehrlich. Ich wünsche dir einen richtig feine restliche Woche, ganz arg liebe Grüße zurück zu dir, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, ich finde die Idee hinter diesem Beitrag richtig schön und unglaublich toll. Oft glaubt man als Leser, jemanden über die Jahre gut einschätzen zu können, und dann überraschen einen doch einzelne Antworten. Vor allem der Unterschied zwischen deinem beruflichen und privaten Auftreten hat mich überrascht. Nach all den Jahren hier hätte ich fast vermutet, dass du eher im Job die Zurückhaltende bist. Danke für diesen ehrlichen Einblick. Bin schon gespannt auf Runde 2! Liebe Grüße Karin
Hellohooo, liebe Karin, das freut mich ehrlich sehr. Ehrlich gesagt bin ich selbst mit meiner Einschätzung sehr falsch gelegen. Ich habe auch gedacht, ihr kennt mich inzwischen in- und auswendig, aber ich fürchte, ich kann noch nicht so bald aufhören, da gibt es noch einigen Klärungsbedarf. Wie blöd aber auch. Vielleicht ist es so, dass man auf professioneller Ebene eine Rolle spielt, wie ein Schauspiel, und das fällt leichter, als einfach man selbst zu sein, das kann manchmal ganz schön einschüchtern. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, dieser Beitrag ist ein absolutes Highlight, weil er zeigt, wie unterschiedlich Fremd- und Selbstwahrnehmung sein können. Am meisten angesprochen haben mich deine Gedanken zu Heimat und Zugehörigkeit. Viele Menschen definieren sich stark über Herkunft oder Familie, während man bei dir merkt, dass persönliche Werte und Beziehungen einen viel größeren Stellenwert haben, was wirklich aussergewöhnlich selten und sehr wertvoll ist. Ein sehr reflektierter Text, der noch lange bei mir nachwirken wird und mich selbst zum Nachdenken gebracht hat. Danke für deine Offenheit, liebe Grüße Michaela
Vielen, vielen Dank, liebe Michaela, ich freue mich sehr über deine Worte. Ein bisschen habe ich Menschen immer beneidet, die so eine starke Zugehörigkeit zu ihrem Geburtsort haben oder sich selbst als absoluten Familienmenschen beschreiben. Ich hatte irgendwie schon immer so eine rastlose Seele in mir, die sich sehr schnell eingeschränkt und gefangen fühlt. Ich schätze, dass es damit zusammenhängt. Jedenfalls danke ich dir wirklich sehr für deine Worte, sie tun einfach gut. Allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, ich hatte eigentlich vor, nur kurz hineinzulesen – und plötzlich war der Beitrag zu Ende. Dass du online oft offener bist als im echten Leben, überrascht mich ehrlich gesagt gar nicht. Gerade deshalb wirken deine Texte so echt, weil man das Gefühl hat, dass du hier all das aussprichst, was dir wichtig ist. Und die Sache mit dem Laster, sich selbst die strengste Kritikerin zu sein, kenne ich als halbwegs “kreativer” Mensch auch nur zu gut, aber schön, dass das Alter dich da in letzter Zeit etwas gelassener werden lässt, auf das hoffe ich auch noch.Und jetzt bin ich natürlich neugierig auf die restlichen Antworten. Liebe Grüße aus Berlin, Anne
Hellohooo, liebe Anne, na dann, habe ich offensichtlich gut daran getan, den Beitrag aufzuteilen, denn anscheinend hatte er genau die richtige Länge. Es ist tatsächlich so, dass mir bei vielem der Filter fehlt und ich mir oft im Nachhinein denke, vielleicht hätte ich das nicht ganz so explizit aussprechen sollen, aber andererseits kann ich es mir auch nicht anders vorstellen. Zurückhaltung liegt mir nicht wirklich. Und ja, es passiert zwar langsam, aber ich merke schon, dass ich vieles heute eher mit einem Schulterzucken angehe, das wäre vor einigen Jahren noch nicht so gewesen. Also du kannst hoffen … 😉 Ich wünsche dir einen fantastischen Tag, ganz liebe Grüße nach Berlin, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, dass du dich im Privaten eher zurückhältst und dich erst mal sicher fühlen musst, bevor du drauflosplapperst, kann ich so gut nachvollziehen, mir geht es in großen Runden ganz genau so. Man wirkt nach außen oft ganz anders, als man sich selbst fühlt. Deshalb fand ich es spannend zu lesen, dass du trotz deiner Offenheit hier auf dem Blog privat eher vorsichtig bist. Wieder ein Beitrag, in dem ich mich an vielen Stellen selbst wiedergefunden habe und danke für deinen ungebrochenen Mut zur Ehrlichkeit! Hat so gutgetan! Alles Liebe Julia
Hellohooo, liebe Julia, tatsächlich ist es so, dass ich schon so oft gehört habe, dass ich sehr selbstbewusst wirke. Vor allem auch wenn ich vor großen Mengen sprechen muss, merkt man mir absolut keine Nervosität an. Dabei sterbe ich dabei innerlich. Aber ja, man strahlt nicht immer das aus, was man in sich trägt. Es freut mich sehr, dass du dich in vielem wiedergefunden hast, hab einen wunderschönen Tag, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, dieser Beitrag ist für mich eines der Highlights der Woche. Das Thema mit dem schwindenden Bezug zu den geografischen Wurzeln kenne ich von mir selbst auch, man sucht sich seine Herzensheimat eben einfach selbst aus, so wie du. Dass du dich als strengste Kritikerin deiner Arbeit beschreibst, zeigt einfach, wie viel Herzblut in mirlime steckt und das merkt man in jedem einzelnen Beitrag. Dein Ordnungssinn beim Einkaufen ist echt genial, ich muss beim nächsten Mal an der Kasse fix an dich denken. Schöne Grüße und ein wunderbares, sonniges Wochenende dir, Franzi
Awwww, das freut mich so sehr, vielen lieben Dank, liebe Franzi! Ich stimme dir zu hundert Prozent zu, das Herz sucht sich seinen eigenen Ort, wo es glücklich sein kann und sich zu Hause fühlen. Ich glaube, dass das sehr vielen Menschen so geht. Obwohl ich ja irgendwie auch jeden beneide, der genau an diesem Ort geboren wird, aber bei mir war das definitiv nicht so. Ich wünsche dir ebenso eine baldiges und vor allem sommerliches Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, ich musste herzlich lachen, als ich gelesen habe, dass du wahrscheinlich heimlich Zeitschriftenständer sortierst, klingt so schön neurotisch, aber im absolut positiven Sinn Aber Spaß beiseite: Am meisten berührt hat mich deine Beschreibung der inneren Stimme. Viele Menschen reden über Intuition, aber nur wenige geben zu, dass diese Stimme manchmal vor allem Zweifel produziert. Gerade solche ehrlichen Gedanken machen deine Beiträge so wertvoll und dich als Mensch so nahbar, danke!! Ein wunderschönes Wochenende und liebe Grüße Kerstin
Ich fürchte, das Bild, das du dir da gerade vorstellst, entspricht genau den Tatsachen. Kürzlich ist es mir im Kleidungsgeschäft passiert, dass ich einen Stapel neu gefaltet habe (den hatte ich aber zuvor auch zerstört) und mich ein Verkäufer dabei grinsend beobachtet hat. Normalerweise versuche ich das nämlich wirklich im Geheimen zu machen – ja, ziemlich neurotisch, aber ich tue ja niemandem weh damit. Hoffe ich zumindest 😉 Ich danke dir sehr für deine so lieben Worte und wünsche dir ebenso schon heute ein wunderschönes Sommerwochenende, bis dahin sollte es auch mit der Sonne wieder klappen, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, bei einigen Punkten dachte ich sofort: Ja, genau so hätte ich dich auch eingeschätzt. Bei anderen lag ich komplett daneben. Vor allem das Thema Kinder hat mich überrascht. Daran sieht man, wie schnell man aus einer Entscheidung Rückschlüsse auf einen ganzen Menschen zieht. Außerdem finde ich es total faszinierend, dass du dich im digitalen Raum sicherer und offener fühlst als im realen Leben, ich dachte, es wäre umgekehrt, aber deine Mirli-Welt ist ja einfach ein wunderschöner Wohlfühlort geworden. Danke für deine Offenheit. Genau deshalb lese ich hier so gerne. Alles Liebe Samira
Vielen Dank, liebe Samira, das freut mich ehrlich sehr. Tatsächlich wäre es vor einigen Jahren auch noch komplett umgekehrt gewesen, da habe ich mich so gut wie gar nichts zu “posten” getraut, bis ich mit dem Blog begonnen habe, und wenn ich erst einmal anfange, kann ich nicht mehr aufhören. Und irgendwie fehlt mir da ein Filter, aber zum Glück ist es mir bisher noch nicht auf die Füße gefallen. Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag, du liebe, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, über Jahre hinweg bekommt man als Leserin das Gefühl, dich recht gut zu kennen, und trotzdem schaffen es solche Beiträge immer wieder, neue Seiten von dir zu zeigen. Das mit den parallel angeordneten Lebensmitteln auf dem Förderband im Supermarkt muss ich das nächste Mal unbedingt auch ausprobieren, das hat irgendwie total Stil! Dass du dich selbst als strengste Kritikerin siehst, merkt man deinen feinen Beiträgen manchmal an, aber du kannst echt uneingeschränkt zufrieden mit deiner kreativen Arbeit sein, ich denke, es ginge nicht besser! Schönes Wochenende und alles Liebe, Anika
Hellohooo, liebe Anika, ich war tatsächlich selbst erstaunt, weil ich ab und zu das Gefühl habe, ihr kennt mich mittlerweile besser, als so manche Freundin oder manches Familienmitglied. Aber anscheinend – und zum Glück – kann ich doch noch überraschen. Also muss ich wohl weitermachen, wie blöd aber auch. Vielen, vielen Dank auf alle Fälle für deine Worte, das tut wirklich gut zu lesen, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, ich mag an deinen Texten, dass du Dinge meistens sehr direkt ansprichst und nicht versuchst, es allen recht zu machen oder zu schreiben, was andere gerne lesen würden. Ein unglaublich offener Beitrag, der wieder einmal zeigt, wie facettenreich du als Mensch bist, danke dafür. LG Dirk
Hellohoo, lieber Dirk, eigentlich ist das fast schon so ein Tick von mir, dass ich immer alles sofort an- und aussprechen muss. Damit kann ich nämlich teilweise ganz schön nerven ;-). Aber ich bin der festen Überzeugung, dass sich viele Probleme der Gesellschaft lösen könnten, wenn es weniger Missverständnisse gäbe, was bedeutet, man muss halt auch wirklich sagen, was man denkt, und nicht nur das, was man denkt, dass das Gegenüber hören möchte. Wie auch immer, ich wünsche dir eine fantastische restliche Woche, und vielen lieben Dank für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, was für ein wundervoller Beitrag und wie selbstreflexierend du bist, ich ziehe meinen Hut vor dir, echt! Dass deine innere Stimme eher ablehnend und vorsichtig ist, während dein Bauchgefühl dich leitet, war ein unheimlich spannender Einblick in deine Gedankenwelt. Über deinen Putz- und Ordnungswahn musste ich so schmunzeln, das Staubkorn-Thema in der Stadtwohnung kenne ich im Sommer bei geöffneten Fenstern leider auch nur zu gut. Danke aber auch für deine Offenheit beim Thema Kinder und Familie, das regt total zum Nachdenken an. Das war wieder einer dieser Beiträge, bei denen ich am Ende dachte: „Schon vorbei?“ Danke! Liebe Grüße Claudia
Hellohooo, liebe Claudia, also erst einmal vielen lieben Dank! Vor allem auch, dass du mir das schlechte Gewissen genommen hast, weil ich einfach immer Angst habe, ich schreibe viel zu viel und viel zu lang. Aber hätte ich es nicht aufgesplittert, wäre es tatsächlich ausgeartet. Diese “Fragerunde” der besonderen Art hat so Spaß gemacht, ich muss mir da unbedingt noch mal etwas Ähnliches einfallen lassen. Aber jetzt wünsche ich dir erst einmal ein wunderschönes baldiges Wochenende, hoffentlich kommt der Sommer zurück, ganz liebe Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!