eine Lieben, keine Angst, wir reden hier nicht lang herum und wärmen noch mal auf, was ich euch einleitend bereits letzte Woche vorgekaut habe. Hüpft am besten alle, die den ersten Teil dieser öffentlichen Klarstellung verpasst haben, noch mal zum Beitrag der Vorwoche, damit wir am selben Stand sind und somit auch gleich – ohne viel anfängliches Herumerklären – loslegen können.
Also, was ihr als fleißige Leserchen über die letzten Jahre hinweg für Annahmen über mich angestellt habt:
8. Wenn niemand zuschaut, lachst du viel lauter und bist alberner, als es in den Beiträgen rüberkommt.
Über diese Annahme musste ich etwas länger nachdenken – und ein klein wenig hat sie mich auch traurig gemacht. Es ist genau so ein Punkt, weshalb ich diese Beitragsidee unbedingt umsetzen wollte, weil ich niemals wissen kann, was ihr über mich denkt. Unter normalen Umständen hätte ich niemals erfahren, dass ich offensichtlich eher ernst und kontrolliert rüberkomme durch meine Texte (und wahrscheinlich auch Bilder). Aber gut, ja, ich bin halt auch ein sehr kontrollierter Mensch. Und ja, wahrscheinlich oft auch ernst, aber genauso kann ich unglaublich albern sein. Ich kann sehr laut und ausgelassen lachen. Eigentlich schade, dass ich es nicht schaffe, das über meine Beiträge zu vermitteln. Ich gebe aber zu, ich spreche hier natürlich häufig eher ernstere Themen an. Und wenn ich fotografiert werde, bin ich leider tatsächlich sehr verkrampft, weil ich nun mal lieber hinter als vor der Kamera stehe. Ich erinnere mich an meine Anfänge hier, als ich noch überhaupt keine Fotos geteilt habe, auf denen ich abgebildet war. Wo wir auch wieder bei dem Punkt wären, dass ich mich anfangs in dieser Online-Welt sehr unsicher gefühlt habe.
Also ja, auch wenn es offensichtlich in meinen Texten nicht so rüberkommt, ich mache mich sehr gerne und auch sehr gut zum Affen und kann unglaublich albern sein. Ihr müsstet mich mal im Europapark erleben oder im Badesee mit meiner Luftmatratze …
9. Du wünschst dir öfter, du könntest für eine Weile “unsichtbar” sein.
Hmm, ich muss mal wieder etwas länger nachdenken …
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dem zu hundert Prozent zustimmen kann. Wahrscheinlich hätte ich keinen Blog, wenn ich nicht schon gerne ab und zu “sichtbar” wäre. Offensichtlich habe ich einen gewissen Geltungsdrang, denn mich zwingt ja niemand dazu, das hier zu machen. Ich könnte sehr gut einfach unsichtbar sein, wenn ich es denn wirklich wollte. Trotzdem ist es so, dass ich ab und zu überlege, wie es wäre, wenn ich einfach nur mein Leben leben würde, ohne mir bei jedem Schritt Gedanken zu machen, ob das etwas ist, was ich später erzählen möchte. Ob das etwas ist, das ich fotografieren sollte, um es euch zeigen zu können. Ich weiß gar nicht mehr, wie es ist, einfach nur “für mich” durchs Leben zu gehen. Ist wahrscheinlich eine Berufskrankheit, wenn man das über zehn Jahre hinweg schon macht. Also nein, ich glaube, ich will eigentlich nicht unsichtbar sein. Außer auf Zeitreisen, das wäre mal was!
10. Du hast eine sehr hohe Erwartung an dich selbst, die dich manchmal fast erdrückt, weil du alles perfekt machen willst.
Das ist ein Punkt, den ich nicht zum ersten Mal und auch jetzt nicht nur einmal “gehört” habe.
Es stimmt, ich habe sogar eine extrem hohe Erwartung an mich. Im Grunde so hoch, dass sie niemals jemand erreichen kann – und das bei so gut wie jedem Aspekt des Lebens. Allerdings habe ich auch dieselbe Erwartung an Menschen in meinem Umfeld, was nicht gerade einfach ist für mich – und schon gar nicht für andere. Ich stelle zwar nicht ganz so hohe Erwartungen an andere wie an mich selbst, aber ja, ich wünschte schon, Menschen in meinem Leben wären bereit, ähnlich viel zu geben wie umgekehrt, weshalb für mich Freundschaften schon immer schwierig waren, weil es nur sehr, sehr wenige Menschen gibt, die diese Erwartungen erfüllen können.
Die Annahme stimmt also tatsächlich zu einhundert Prozent, denn hohe Erwartungen für einen Menschen, der absoluter Perfektionist ist, kann sehr erdrückend sein, weshalb es wohl keine Überraschung ist, dass ich ständig unter Kopfschmerzen leide, weil das ganz schön viel Druck ist für so ein einfaches, kleines Menschlein.
Sagen wir einmal so, mein Perfektionismus wird irgendwann mein Endgegner sein. Mal sehen, wer gewinnt.
Ich hab da so eine Ahnung …
11. Du bist ein Mensch, der sehr schnell “nein” zu anderen sagt, um sich selbst zu schützen, auch wenn du es eigentlich gar nicht willst.
Auch wenn ich mir der Ironie schon bewusst bin, muss ich auf diese Annahme “nein” sagen. Ich bin nämlich das genaue Gegenteil. Ich sage ständig und viel zu oft “ja”, selbst wenn ich schon Sekunden danach wünschte, ich hätte es nicht getan. Ich bin kein klassischer Jasager in dem Sinn, wie diese Bezeichnung verwendet wird. Ich kann meine Frau stehen und habe kein Problem damit, mein Nein zu vertreten. Aber wenn mich jemand um Hilfe bittet, um Rat, um meine Zeit, um was auch immer – ich sage sofort zu, auch wenn ich mir im selben Moment am liebsten in den Hintern beißen würde, weil ich es eigentlich gar nicht will. Weil ich keine Zeit habe. Oder weil es mir aus einem anderen Grund gerade nicht passt. Aber leider bin ich auch jemand, wenn ich etwas versprochen habe, halte ich mich immer daran. Ich sage so gut wie nie irgendetwas ab. Da muss ich schon im Krankenhaus landen oder Ähnliches.
Sagen wir so, ich sollte öfter nein sagen, um mich zu schützen, mache es aber so gut wie nie.


12. Du hast eine sehr tiefgehende Angst, irgendwann einmal “den Anschluss” an die Welt zu verlieren, und bist deshalb so produktiv.
Von all diesen Annahmen hat mich, glaube ich, keine so berührt, weil sie so speziell ist und so ein tiefes Verständnis für mich zeigt, dass es eigentlich fast schon gruselig ist. Denn ja, das ist tatsächlich eine Grundangst von mir. Aufgrund meiner Hochsensibilität ziehe bzw. muss ich mich öfter zurückziehen oder auch zurücknehmen und habe dabei tatsächlich oft Angst, dass ich den Anschluss an die Welt verlieren könnte. Für mich sind so viele Dinge riesengroße Themen, auf die ein “normaler” Mensch niemals kommen würde. Es ist für mich oft gar nicht so einfach, mich als Teil dieser alltäglichen Welt zu fühlen, weil ja, man kann es nicht besser sagen, ich oft wirklich das Gefühl habe, mir fehlt der Anschluss. Und all diese Gefühle, dieses Denken verarbeite ich in Texten. Oder auch in Romanen. In Gedichten. Das ist sozusagen meine persönliche Schnittstelle.
Ehrlich, ich bin beinahe sprachlos, wie feinfühlig ein Mensch sein kann, der mich nur über Texte und Romane kennt. Ich hoffe, wer auch immer das geschrieben hat, du bist dir dieser Gabe bewusst!
13. Du hast ein sehr scharfes Auge für Details, das dir im Alltag aber oft “in die Quere” kommt.
Ab und zu wünschte ich sogar, ich hätte ein weniger detailgerichtetes Auge, denn ja, nichts könnte wahrer sein als diese Behauptung. Gerade eben habe ich schon meine Hochsensibilität erwähnt, die bestimmt ein zusätzlicher Grund dafür ist, dass ich oft Dinge wahrnehme, die so gut wie jedem anderen verborgen bleiben. Damit habe ich schon viele Menschen in meinem Leben verblüfft, aber auch irritiert. Logischerweise ist es etwas, das mir gerade in der Fotografie, aber auch beim Schreiben sehr hilft (vor allem beim Lektorieren und Korrigieren). Aber im “eigentlichen” Leben kann es sehr mühsam sein. Wenn nämlich meine Neurosen und mein Perfektionismus darauf treffen, wird es eher kompliziert und auch anstrengend.
Nicht nur für mich, das könnt ihr mir glauben.
Ein Beispiel, als wir auf Wohnungssuche waren, ist mein Mann beinahe mit mir verzweifelt, denn selbst wenn die Wohnung ideal war, genau das, was wir gesucht haben, auch das Wohnhaus und die Lage absolut unseren Wünschen entsprochen haben, ich aber trotzdem dagegen war, weil das Haus gegenüber die “falsche” Farbe hatte … ja, hört sich bescheuert an, aber ich kann halt nicht raus aus meiner Haut.
Und will es eigentlich auch gar nicht.

14. In Momenten der Stille trägst du eine unglaubliche Melancholie in dir, die dich erst zur Autorin macht.
Diesen Punkt habe ich mir ganz bewusst für den Schluss aufgehoben, weil es sich irgendwie richtig an dieser Stelle anfühlt. Obwohl es auch wieder etwas ist, über das ich länger nachdenken musste. Bis zu einem gewissen Grad stimmt es bestimmt, aber es ist eine positive, helle Melancholie, wenn man das so sagen kann. Man verbindet mit dem Wort Melancholie ja immer in erster Linie etwas Düsteres, Trauriges. Na ja, was ja auch ehrlich gesagt die Definition des Wortes ist. Aber mit Melancholie kann man, finde ich, auch einfach ein nostalgisches Gefühl meinen – und Google stimmt mir dabei sogar zu. Sagen wir so, in Momenten der Stille – die ich absolut zelebriere – suchen mich generell sehr viele unterschiedliche Emotionen heim. Es können sehr wohl auch Schwermut und Traurigkeit dabei sein, aber auch gegenteilige Gefühle. Ich suche mir diese Momente der Stille oft genau deshalb, um den Emotionen in mir nachzuspüren. Und diese sind so abwechslungsreich wie das Leben selbst. Und all das ist Nahrung für mein Schreiben. Es ist einfach so, wie ich immer sage, dass das, was ich schreibe, nichts anderes ist, als zu Papier gebrachte Gefühle von mir. Deshalb suche ich diese Momente wahrscheinlich öfter als die meisten anderen Menschen, habe auch kein Problem mit sogenannter “Langeweile”, weil das die Augenblicke sind, die meine Kreativität erst wachsen lassen. Während also alle immer durchs Leben hetzen, brauche ich diese Stille, um richtig aktiv werden zu können. Macht das Sinn?
Bis zu einem gewissen Grad haben wahrscheinlich die meisten Autoren eine Art von Melancholie in sich, da gebe ich dir absolut recht – und da nehme ich mich bestimmt nicht aus.


eine Lieben, das hat richtig Spaß gemacht – wobei ich es nicht in erster Linie Spaß nennen würde. Es war wahnsinnig lehrreich für mich. Vor allem bin ich schon erstaunt, dass ich doch einiges richtigstellen musste. Ehrlich gesagt hatte ich, als ich über diese Idee nachgedacht habe, sogar befürchtet, ich werde einfach nur jede Annahme bestätigen können, weil ihr mich mittlerweile viel zu gut kennt. Anscheinend müsst ihr mir aber weiterhin treu bleiben, da gibt es, wie es ausschaut, noch einiges zu erfahren.
Vielleicht mache ich so etwas Ähnliches irgendwann wieder, mal überlegen, wie man diese Idee noch abwandeln könnte. Eventuell fällt euch ja etwas ein – ihr wisst, ich bin immer bereit für Beitragsideen.
Wie auch immer, ich hoffe, diese Beitragsrunde war für euch ebenso interessant und aufschlussreich wie für mich, und, na ja, wir lesen uns so oder so in etwas mehr als einer Woche (ich gönne mir zum Geburtstag zwei, drei freie Tage) wieder. Genießt weiter den Sommer in vollen Zügen, ihr Lieben, love&peace, alles Liebe,![]()



Guten Morgen meine Süße, ich muss gestehen, ich ein bisschen stolz auf mich. Du weißt, warum 🙂 Auf der anderen Seite wäre es ja traurig, wenn es nicht so wäre. Aber generell ist die Idee zu den Beiträgen genial. Auf jeden Fall werde ich mir auch sowas über mich einfallen lassen und dann schauen wir mal 🙂 Aber natürlich erst nach Burzeltag, den jetzt wird gefeiert!!!!! Regen hin oder her, es wird LLLLLLLLLLLLLLEEEEEEEEEEEEEEEEGGGGGGGGGGGGGGGGGGGEEEEEEEEEEEEEEEEEENNNNNNNNNNNNNNNNNNNDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!!! Bussi, 344
Guten Morgen, mein Schatz, ja, du hast schon sehr gut getippt, aber wenn du mich nicht kennst, wer denn sonst. Und ich geb die Hoffnung noch nicht auf, was den Regen angeht, sonst weiß ich zumindest endlich, was ich mir zum Geburtstag wünsche: Regenstiefel 😉
Ich verlass mich auf deine Worte, 3344, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli,
ich lese deinen Blog schon lange und denke jedes Mal, man kennt dich inzwischen ganz gut – und dann überraschst du mich doch wieder. Besonders der Teil über die Stille und die Kreativität ist mir hängen geblieben.
Danke für die ehrlichen Einblicke und hab einen wunderschönen Geburtstag sowie eine erholsame Auszeit!
Liebe Grüße
Liebe Bianca, ehrlich gesagt war ich selbst sehr überrascht, weil ich nicht gedacht hätte, wie viel ich doch richtigstellen werde müssen. Das zeigt allerdings auch, wie wichtig dieser Beitrag war. Und geradezu nach einer Wiederholung schreit. Ich danke dir für die lieben Worte und wünsche dir ebenso einen wunderschönen Sommer, ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen, Mirli! Ich hab mich tatsächlich schon auf den zweiten Teil gefreut und hab ihn gerade mit meinem ersten Kaffee gelesen. Bei der Sache mit dem Europapark und der Luftmatratze muss ich noch immer lachen. Irgendwie vergisst man als Leser tatsächlich manchmal, dass hinter den tiefgründigen Texten auch jemand steckt, der einfach Mensch ist und auch Blödsinn machen kann. Beim Perfektionismus hingegen hast du mich auch erwischt, wenn man selbst die höchsten Ansprüche an sich hat, macht man sich das Leben wirklich nicht leichter. Da wundern mich die Kopfschmerzen ehrlich gesagt gar nicht. Ich wünsche dir jedenfalls wunderschöne Geburtstagstage und hoffe, dass du die freie Zeit wirklich genießen kannst. Für ein neues Format fällt mir spontan ein, dass wir dir Fragen stellen, auf die du nur mit einem einzigen Wort antworten darfst, das wäre sicher auch eine Challenge, oder Auf jeden Fall vielen Dank für diesen tiefen Einblick in deine Seele!! Ganz liebe Grüße Eva
Auch dir einen schönen guten Morgen, liebe Eva, nachdem ich ja selbst auch “Konsument” bin, speziell was Vlogger angeht, weiß ich genau, was du meinst. Ja, man vergisst sehr schnell, dass abseits der Kamera genauso Wäscheständer herumstehen oder jemand im Wartezimmer beim Arzt sitzt oder Mülleimer entleert. Oder eben die Sau in Vergnügungsparks rauslässt oder sich über etwas kaputtlacht. Gerade solche Gegensätze mag ich aber ganz besonders. Und ich finde es schön, dass ich dieses Bild von mir damit etwas geraderücken konnte. Und wir fies bist du eigentlich – nein, Spaß natürlich, aber wie soll ich es schaffen, auf Fragen nur mit einem Wort zu antworten. Ich glaube eine schwierigere Challenge gibt es für mich gar nicht. Aber gut, Challenge accepted, das werden wir so umsetzen. Auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich es schaffe … Vielen Dank für die so lieben Worte und deine Idee, hab du auch wunderschöne Sommertage, bis ganz bald, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli! Bei der Geschichte mit der Wohnungssuche musste ich laut lachen. Ich glaube, dein Mann hat in diesem Moment wirklich eine Engelsgeduld bewiesen. Das Thema Ja-Sagen hat mich dagegen ziemlich erwischt. Da habe ich mich selbst wiedergefunden. Man will helfen, niemanden enttäuschen und ärgert sich spätestens zehn Minuten später über die eigene Zusage. Und das mit den Momenten der Stille kann ich gut nachvollziehen. Ich glaube, jeder Mensch braucht so einen Rückzugsort, auch wenn viele sich das gar nicht mehr erlauben. Bezüglich deiner Frage nach Ideen: Wie wäre es beim nächsten Mal mit Annahmen über deine Romane und wie viel von dir selbst in den Charakteren steckt? Hab ein wunderschönes Geburtstagswochenende! Liebe Grüße Karin
Hellohooo, liebe Karin, mein Mann ist wirklich beinahe mit mir verzweifelt, das kannst du mir glauben. Ab und zu würde ich wirklich gerne raus aus meiner Haut, aber dann wäre ich halt auch nicht mehr ich, also will ich es eigentlich nicht wirklich. Ich glaube auch, dass diese Sache mit dem Ja-sagen für viele ein Thema ist. Problematisch wird es immer dann, wenn man Menschen in seinem Umfeld hat, die das ständig ausnutzen, dann wird es schwierig. Und ich liiiiebe deine Beitragsidee, die ist richtig genial und werde ich bestimmt umsetzen, vielen Dank dafür. Ich wünsche dir ebenso einen richtig schöne Sommerwoche, ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, ich fand beide Teile unglaublich spannend, aber dieser hier hat mir fast noch besser gefallen. Besonders berührt hat mich der Abschnitt über die Angst, den Anschluss zu verlieren. Das war so ehrlich geschrieben. Außerdem musste ich schmunzeln, als du geschrieben hast, dass du Stille und sogar Langeweile gern hast. Das ist heutzutage fast schon etwas Besonderes. Als neue Beitragsrunde fände ich es total schön, wenn wir dir Stichworte schicken und du schreibst die erste Erinnerung auf, die dir dazu einfällt. Ich wünsche dir ein wunderschönes Geburtstagswochenende, genieß die paar freien Tage und viele ruhige Momente nur für dich. Alles Liebe Samira
Hellohooo, liebe Samira, diese Annahme über die Angst, den Anschluss zu verlieren, hat mich selbst so erstaunt, weil ich eigentlich tatsächlich noch nie mit irgendjemandem darüber gesprochen habe. Nicht einmal mit meinem Mann oder engen Freunden. Das ist schon sehr erstaunlich, wie gut da jemand Menschen lesen kann, das ist wirklich eine Gabe. Und ja, ich finde es sehr traurig, das Langeweile so gerne mit Faulheit gleichgesetzt wird, dabei ist eigentlich das genaue Gegenteil der Fall, zumindest ist es bei mir so. Erst durch Langeweile werde ich richtig aktiv. Hört sich verquer an, ist aber so. Ich danke dir für die lieben Worte, hab du inzwischen ebenso eine wundervolle Zeit, bis ganz bald, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen, Mirli! Genau solche Beiträge mag ich besonders gerne. Das Thema Nein-Sagen beschäftigt mich selbst schon lange. Umso spannender finde ich es wirklich, dass du eigentlich genau das Gegenteil bist von dem, was viele angenommen haben. Und bei deinem Auge für Details musste ich schmunzeln. Spätestens bei der Geschichte mit der Hausfarbe war klar, dass da wirklich etwas dran ist. Aber eigentlich sieht man es ja auch auf den ersten Blick bei allem, was du machst. Ich wünsche dir wunderschöne Geburtstagstage, eine erholsame Pause und einen tollen Sommer. Ganz liebe Grüße Kerstin
Guten Morgen, liebe Kerstin, es hat so Spaß gemacht, diese “Fragen” zu beantworten, und noch mehr freut es mich dann, dass ihr die Antworten so gerne lest. Besser Kombi gibt es nicht! Ich war selbst ehrlich erstaunt, wie viel ich richtigstellen musste, was aber auch zeigt, wie wichtig diese Idee war. Vielleicht werde ich es irgendwann noch mal auf dieselbe Weise machen, wer weiß, was da noch alles so herumschwirrt. Ich danke dir für die lieben Worte, hab du auch einen wunderschönen Sommer, bis in wenigen Tage, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli! Danke für diese interessante Beitragsreihe. Ich habe beide Teile wirklich gerne gelesen. Besonders spannend für mich ist die Passage über die Hochsensibilität und die Angst, irgendwann den Anschluss zu verlieren. Da steckt unglaublich viel Ehrlichkeit drin. Die Idee mit den Zeitreisen finde ich einfach herrlich. Bei dieser Antwort konnte ich direkt dein Grinsen vor mir sehen. Wenn du Input für neue Beiträge suchst, fände ich eine Runde zum Thema Annahmen über deine Zeit in Wien und was dich dort geprägt hat total spannend. Genieß jetzt deine kleine verdiente Pause, feiere deinen Geburtstag und lass dich ordentlich verwöhnen. Ganz liebe Grüße Claudia
Hellohooo, liebe Claudia, ich bin noch immer so erstaunt über diese Annahme, zum Thema Anschluss, denn dass mich jemand so gut lesen kann, das ist schon sehr erstaunlich, vor allem weil ich darüber noch nie mit jemandem gesprochen habe. Nicht einmal mit meinem Mann. Und vielen lieben Dank für deine Beitragsidee. Tatsächlich habe ich über meine Zeit in Wien hier am Blog noch nie richtig gesprochen, das ist aber eine richtig gute Idee und ist sofort auf meine Liste gewandert, vielen Dank dafür. Und danke für die lieben Worte, ich wünsche dir inzwischen ebenfalls wunderschöne Sommertage, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen, Mirli! Danke für den zweiten Teil, ich habe ihn wieder sehr gerne gelesen. Deine Gedanken über die Melancholie und die Stille sind mir hängen geblieben. Ich glaube, viele Menschen haben solche Gefühle, nehmen sich aber nie die Zeit, ihnen wirklich nachzuspüren. Auch beim Thema Hochsensibilität habe ich mich an einigen Stellen wiedergefunden. Einerseits möchte man manche Dinge gar nicht so intensiv wahrnehmen, andererseits gehören sie einfach zu einem und machen einen erst zu dem besonderen Menschen. Ich wünsche dir eine schöne Auszeit und einen wunderbaren Geburtstag. Ganz liebe Grüße Michaela
Guten Morgen, liebe Michaela, ich finde es so traurig, dass wir in unserer Gesellschaft ständig zu Produktivität getrieben werden. Es wird ja immer als etwas Schlechtes dargestellt, wenn man Langeweile hat. Es wird oft gleichgesetzt mit Faulheit, obwohl gerade Langeweile absolut notwendig ist, um kreativ denken zu können. Um auf Ideen zu kommen. Um Dinge zu erfinden. Kein Wunder bewegt sich auf diesem Sektor nichts mehr, wir haben einfach keine Zeit dafür. Ich danke dir für die so lieben Worte und hoffe, du hast auch ein paar wunderschöne Sommertage inzwischen, alles Liebe, x S.Mirli!
Mirli, .. die Vorstellung, als unsichtbare Zeitreisende durch die Welt zu spazieren, finde ich immer noch großartig. Da wäre ich sofort dabei. Auch spannend finde ich aber den Punkt mit den hohen Erwartungen. Nicht nur an sich selbst, sondern auch an Menschen, die einem wichtig sind. Und beim Thema Ja-Sagen musste ich lachen, kenne ich nur zu gut. Wegen neuer Beitragsideen, wir könnten doch mal eine Runde machen, wo wir dir fiktive Entweder, Oder, Fragen stellen, da kommt bestimmt auch viel Interessantes raus, hatten wir letztens in unserer Familienrunde! Genieß deinen Geburtstag und lass es dir an deinen freien Tagen richtig gutgehen! Alles Liebe Anne
Das wäre so sensationell, wenn das möglich wäre. Es ist ja das eine, die Geschichte über Geschichtsbücher zu erfahren, aber es selbst miterleben zu können, aber ohne direkt daran teilzunehmen, das wäre doch was. Vor allem sehr, sehr lehrreich, darin bin ich mir sicher. Und vielen, vielen Dank für deine Beitragsidee, so etwas habe ich noch nie am Blog gemacht, ist aber eine richtig geniale Idee und sehr gut umsetzbar, das kommt sofort auf die Liste. Dankeschöööön, liebe Anne. Ich wünsche dir ebenso ein paar schöne Sommertage, bis ganz bald, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, vielen Dank für diesen zweiten Ausflug in deine Gedanken, der mindestens genauso wenn nicht spannender ist. Am meisten hängen geblieben ist bei mir das Thema Perfektionismus. Einerseits wahrscheinlich eine Stärke, andererseits klingt es auch ziemlich anstrengend, wenn das eigene Hirn im Dauerlauf nie wirklich Ruhe gibt. Hab ein schönes langes Wochenende, eine feine Auszeit und einen entspannten Geburtstag. LG Dirk
Hellohooo, lieber Dirk, leider trifft das auf so viele spezielle Charaktereigenschaften zu – sie sind Fluch und Segen zugleich. Vielleicht könnte und sollte ich sogar daran arbeiten, nicht alles so verkrampft perfekt angehen zu wollen, aber das ist der Punkt, so richtig will ich es nicht, denn das wäre dann auch nicht mehr ich, wenn du verstehst. Aber ja, ein Hirn im Dauerlauf ist sehr, sehr anstrengend, anders kann man es nicht sagen. Ich danke dir für die lieben Worte und wünsche dir auch wunderschöne Sommertage inzwischen, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli! Mein persönliches Highlight war und ist ganz klar die Geschichte mit der Wohnungssuche. Ich konnte mir die Situation direkt vorstellen und musste wirklich lachen. Beim Thema Perfektionismus hat mir dagegen ein bisschen das Herz wehgetan. Es klingt schon nach einer ziemlichen Last, wenn man ständig das Gefühl hat, alles perfekt machen zu müssen. Vielleicht schaffst du es ja an deinen freien Tagen zumindest ein kleines bisschen, diesen Anspruch auszuschalten und die kleine Blogpause einfach nur zu genießen. Hab einen wunderschönen Geburtstag und genieße die Auszeit! Alles Liebe Anika
Hellohooo, liebe Anika, mein Mann hat wirklich nur mehr die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Funfact – als wir die Wohnung, in die wir schlussendlich damals dann gezogen sind, besichtigt haben, war die Siedlung noch nicht fertiggestellt, weshalb ich nicht wissen konnte, dass sie genau die Fassade der Hauswand gegenüber unseres Wohnzimmer ORANGE streichen würden. Tja, da hat mir das Schicksal eine lange Nase gezeigt. Seitdem bin ich um einiges gelassener. Versuche es zumindest. Ich wünsche dir auch wundervolle Sommertage, bis bald und vielen Dank für die lieben Worte, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, was für ein schöner Abschluss. Mir sind vor allem deine Gedanken über Stille, Langeweile und Kreativität hängen geblieben. Ich glaube, viele Menschen haben verlernt, einfach einmal nur dazusitzen und ihren Gedanken zuzuhören. Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum deine Texte oft so viel Gefühl transportieren. Für ein neues Format könntest du doch mal fragen, was wir glauben, wie du in bestimmten emotionalen Situationen reagieren würdest, das wäre sicher super aufschlussreich. Ich wünsche dir von Herzen einen wunderschönen Geburtstag, feiere schön und hab ein paar entspannte Tage fernab vom Alltag. Alles Liebe Julia
Liebe Julia, ich bin absoluter deiner Meinung. Dabei glaube ich sogar, dass wir fast schon unschuldig sind, denn wir werden von Kindheit an zu Produktivität gedrillt. Jede stillgestandene Minute, wird uns als verlorene Minute verkauft. Was falscher nicht sein könnte. Das muss aber wahrscheinlich jeder erst für sich selbst rausfinden. Dabei gibt es nichts Schöneres als Langeweile – zumindest ab und zu. Ich finde übrigens deine Idee, wie ich auf bestimmte emotionale Situationen reagieren würde sensationell, das werde ich bestimmt umsetzen. Vielen Dank dafür, ich wusste, auf dich/euch ist Verlass. Hab ein paar wunderschöne Sommertage, bis ganz bald, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen, Mirli! Die Vorstellung, wie du mit einer Luftmatratze über den Badesee treibst und überhaupt nicht mehr nach der ernsten Bloggerin aussiehst, hat sofort Kopfkino ausgelöst. Gleichzeitig find ich deine Offenheit beim Thema Erwartungen stark, darüber sprechen die wenigsten Menschen so ehrlich. Ich wünsche dir für deinen Geburtstag alles Liebe, eine feine kleine Blogauszeit, viele schöne Momente und vor allem ein paar wirklich entspannte Tage. Schöne Grüße Franzi
Guten Morgen, liebe Franzi, also ich und meine Luftmatratze sind im Sommer ein unschlagbares Team. Und wenn ich noch richtig schockieren will, verrate ich, dass diese giftgrün ist 😉 Aber ja, gerade das habe ich an dieser Beitragsidee so gemocht, dass man nie wissen kann, was das Gegenüber von einem denkt. Ich danke dir für die lieben Worte und wünsche dir auch wunderschöne Sommertage, bis ganz bald, alles Liebe, x S.Mirli!