Kopfwelt

Wenn du zu viel fühlst …

Meine Lieben, sehr bald, nachdem ich mit dieser Seite gestartet habe, spätestens nach meinen ersten persönlicheren Beiträgen, bin ich von einem Leser zum ersten Mal gefragt worden, ob ich mich schon einmal auf Hochsensibilität habe testen lassen. Als mir diese Frage zum ersten Mal gestellt wurde, konnte ich mit dem Begriff nicht viel anfangen. Nachdem mir diese Frage oder ähnliche später immer wieder gestellt wurden, habe ich angefangen, mich mit der Thematik auseinanderzusetzen und das war ehrlich eine der “augenöffnendsten Erkenntnisse”, die ich jemals hatte, vor allem als ich dann tatsächlich einige Tests gemacht habe und dabei überall das Höchstergebnis herauskam.

Als ich mir zum ersten Mal die Beschreibung von hochsensiblen Menschen, deren Besonderheiten und Auffälligkeiten durchgelesen habe, hat es einem Paukenschlag nach dem andern geglichen. Eigentlich fast schon gruslig, wenn du dir die ganze Zeit denkst, die kennen mich doch überhaupt nicht, wie können sie dann trotzdem so genau mich und meinen Charakter beschreiben. In jedem einzelnen Punkt, in jedem Themenpunkt habe ich mich wiedergefunden, habe ich mich selbst exakt beschrieben gefühlt.
Und vor allem, ich habe mich zum ersten Mal in meinem Leben nicht als Absonderling, sondern endlich verstanden gefühlt.

Der Begriff Hochsensibilität ist auf die US-amerikanische Psychologin Elaine Aron zurückzuführen, die 1996 aufgrund einer persönlichen Erfahrung damit begonnen hat, diesen Themenkomplex zu untersuchen. Als sie nach einer Operation mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte, sich behandeln hat lassen und nachdem keine krankhaften Syndrome diagnostiziert werden konnten, einfach als “hochsensibel” beschrieben wurde, hat sie begonnen, diese Besonderheit anhand von Fallbeispielen zu untersuchen.
Sie war es, die den Begriff 
Sensory Processing Sensitivity (SPS) geprägt hat.

Hochsensibilität ist keine Krankheit oder psychische Störung und wird von vielen Wissenschaftlern (leider) nach wie vor kontrovers diskutiert.
Ich möchte heute in diesem Beitrag nicht zu fachlich werden, sondern mein Wunsch ist es, auf ein Thema aufmerksam zu machen, auf Menschen aufmerksam zu machen, die man gerne als “zart besaitet” oder “Sensibelchen” abwertet und um das Bewusstsein zu schaffen, was für ein Fluch, aber gleichzeitig auch Segen ein Leben als Hochsensibler sein kann.

Was genau kann man nun unter Hochsensibilität verstehen?

Hochsensible Menschen reagieren sowohl auf innere als auch auf äußere Reize extremer. Forscher vermuten als Begründung dafür, eine besondere Verarbeitung von Sinnesreizen, in Fachkreisen eben “sensory processing sensibility” genannt. Vermutet wird eine erblich bedingte Veranlagung. Ein Erklärungsansatz der Forschung besagt, dass der Thalamus, ein Teil des Zwischenhirns, bei hochsensiblen Menschen mehr Reize als wichtig einstuft, die dann zum Bewusstsein vordringen.

So viel zum Fachlichen. Ich selbst kann ungefähr jede meiner Eigenheiten, viele, die ich bereits seit meiner Kindheit habe, darauf zurückführen. Bis ich zum ersten Mal mit diesem Begriff konfrontiert worden bin, habe ich ehrlich gesagt über mich selbst gedacht, ich wäre nicht ganz normal. Dass ich sozusagen selbst schuld daran sei, dass ich mit so vielen Dingen Schwierigkeiten habe, die anderen nicht einmal auffallen.

Vielleicht helfen ein paar Beispiele aus meinem Leben, um sich als “Laie” vorstellen zu können, was es für jemanden, was es für MICH bedeutet, hochsensibel zu sein (ich warne euch vor, diese Liste könnte ich ins Endlose führen):

Eine Sache wäre zum Beispiel, was mir gerade in meiner Jugend massive Probleme bereitet hat, dass ich selbst nicht essen kann, wenn andere laute Essgeräusche von sich geben. Mir fällt es zusätzlich schwer zu essen, wenn ich in einer großen Runde bin, da dabei so vieles gleichzeitig auf mich einprasselt, dass ich nicht mehr richtig schmecken kann. Und an diesem Punkt trifft dann leider meine Hochsensibilität auf meine Essstörung – wozu essen, also Kalorien zu mir nehmen, wenn ich nichts davon habe, was der Grund dafür ist, weshalb ich in großen Gruppen selten und nicht gerne esse.

Menschenmassen verursachen Panikattacken bei mir, die ich zum Glück durch eine Therapie mittlerweile sehr gut im Griff habe und es inzwischen sogar schaffe, Konzerte zu besuchen – und nicht nur im sicheren Sitzbereich. Zwar muss ich mich am Rand aufhalten, in der Nähe der Notausgänge, aber ihr glaubt nicht, was für eine riesengroße Errungenschaft es für mich war, als ich es zum ersten Mal ausprobiert und geschafft habe.

Aber trotzdem – laute Musik, laute Straßengeräusche, viele Menschen, eben zu viele Sinneseindrücke auf einmal stressen mich enorm, weshalb ich mein halbes Leben lang versucht habe, dem aus dem Weg zu gehen, was ein typisches Verhalten für Hochsensible ist und als Verhaltenshemmung bezeichnet wird, also eine Neigung, sich zurückzuziehen und bestimmte Situationen zu meiden. Daraus resultiert oft Introvertiertheit und Probleme im sozialen Umgang – was nicht sein muss, aber sein kann. Beides kenne ich nur zu gut.

Etwas, was gerade in einer Beziehung schwierig sein kann, ist es, dass ich mit spontanen Berührungen Probleme habe. Es ist nicht so, dass ich prinzipiell nicht berührt werden will, ganz im Gegenteil, aber die Entscheidung muss von mir aus gehen, sonst fühle ich mich sofort überfordert. Ich dachte früher immer, ich hätte irgendeine sexuelle Störung, dabei ist es so einfach zu erklären.

Etwas, das wohl jedem sofort bei mir auffällt, ist meine Abneigung gegenüber Farben jeglicher Art. Das hat natürlich einerseits mit persönlichem Geschmack zu tun, aber der kommt wiederum sehr stark daher, dass grelle Farben ebenfalls starke Reize ausüben und ich an mir bemerkt habe, wie viel ruhiger ich in einer Umgebung mit neutralen Farben werde. Dasselbe gilt für alles, was auffällig ist, seien es Muster, Strukturen, ich versuche mein Leben so “reizlos” wie möglich zu gestalten, was sich extrem gut bewährt hat.

Die größte Schwierigkeit, mit der ich zu kämpfen habe, sind eigentlich Geräusche. Als Kind musste ich ein Zimmer gemeinsam mit meiner Schwester teilen, die wahrscheinlich nicht einmal ungewöhnlich laut geatmet hat im Schlaf, für mich ist es allerdings unmöglich zu schlafen, wenn ich neben mir jemanden nur ein bisschen lauter atmen höre. Von schnarchen fange ich gar nicht erst an. Oder Lebensgeräusche, Musikgeräusche aus einer anderen Wohnung, die durch die Wände dringen, können mich beinahe in den Wahnsinn treiben (habe ich schon mal den Pianisten neben uns und den Schlagzeuger unter unserer Wohnung erwähnt …). Kinobesuche sind für mich immer ein reines Lotteriespiel, weshalb ich oft lieber Reihen mit schlechterer Sicht weiter vorne reserviere, wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass ich nicht zu viele Menschen um mich herum habe, die mit Popcorn rascheln, während des Films tuscheln oder ständig bei meinem Sitz ankommen.

Es sind oft nur Kleinigkeiten, vieles, bei dem jetzt die meisten bestimmt gerne sagen würden “Mein Gott, stell dich nicht so an, das ist für jeden unangenehm. Steiger dich da nicht so rein.” Tatsache ist aber, dass ich und andere Hochsensible Dinge anders fühlen, man kann es also nicht mit sich selbst vergleichen, man kann sich das nicht vorstellen. Natürlich, ein Pullover mit Wollanteil ist für viele kratzig, für mich ist das Anziehen von Wolle unmöglich, da es sich anfühlt, als würde ich ein Reibeisen auf der Haut tragen. Viele mögen würziges Essen nicht, ich habe schon viele Köche zur Verzweiflung getrieben, wenn ich essen unangetastet zurückgehen lassen musste, weil es zu scharf war, was andere nur als etwas würziger bezeichnen würden. Kohlensäure ist auch etwas, das ich kaum ertrage.

Ein großes Thema bei mir sind auch Gerüche. Ich kann nicht einmal mehr zählen, wie oft mein Mann sein Eau de Toilette wechseln musste, da es mich zu sehr gereizt hat, sogar beinahe ein Brennen verursacht hat. Generell sind Duftkerzen und ähnliches für mich schwierig. Ich liebe Düfte, sie können einerseits dazu beitragen, dass ich ruhiger werde und mich entspannen kann, aber sobald sie zu intensiv werden, lösen sie das Gegenteil aus. Ebenso ist es mit unangenehmen Gerüchen. Da hilft meist nur noch die Flucht.

Stimmungen anderer sauge ich auf wie ein Schwamm, was gerade ein Zusammenleben zu einer Herausforderung macht. Jedem Menschen stehen Launen zu, nicht jeder kann jeden Tag gut gelaunt sein, das ist mir durchaus bewusst. Aber während jemand nur schnell mal unbedacht etwas Negatives äußert, sich Luft macht und danach geht es ihm besser, hat es bei mir bereits zu einem völligen Kippen der Stimmung geführt, was ich nicht einfach so wieder umschalten kann. Genauso wenn jemand neben mir Stress verbreitet, selbst wenn absolut unnötig, reagiere ich sofort darauf.

Aber es sind nicht nur äußere Reize, die verstärkt auf einen einprasseln, auch innere Reize können Stress verursachen. Mein Mann macht sich immer lustig, weil er mindestens fünfmal täglich sagt, ich soll zum Denken aufhören – etwas, das für mich unmöglich ist. Mein Gehirn gibt nie Ruhe. Es ist ständig dabei, auch innere Reize zu verarbeiten, denn da sind so unzählige Gedanken und Gefühle in mir, dass ich eigentlich nur im Schlaf Ruhe finde, weshalb ich auch immer sage, Schlaf ist mein liebstes Hobby, da dies die einzige Zeit des Tages ist, in der ich absoluten Frieden empfinde (zumindest, wenn niemand neben mir atmet).

Was mich ebenfalls bereits mein Leben lang begleitet, tatsächlich seit meiner Kindheit, ist, dass ich schon immer viel Zeit für mich allein brauche und so oft es geht, baue ich dies auch in mein “Erwachsenenleben” ein. Wenn es einmal schwierig ist, dann ziehe ich mich zumindest immer wieder in meine Lesewelt zurück. Zwar ist es nicht gerade so, dass lesen keine (zumindest inneren) Reize auslöst, aber es sind auf gewisse Weise kontrollierte Reize, – sozusagen fight fire with fire – , wenn ihr versteht, was ich damit meine. Zumindest muss ich nicht reden, nicht zuhören, nicht reagieren, es wird nichts von mir erwartet, ich darf einfach nur sein.

Anders als ich mein Leben lang gedacht habe, dass ich einfach ein extrem schwieriger Mensch bin, dass mit mir etwas irgendwie nicht stimmt, weiß ich jetzt, dass ich definitiv nichts dafür kann. Es ist tatsächlich so, wie ich immer gesagt habe, dass ich intensiver fühle als andere. Ich kann Stimmungen viel besser erkennen und aufnehmen, reagiere auf Reize eben anders als andere. Alles um mich herum nehme ich stärker wahr. Was aber wie gesagt nicht nur Fluch, sondern auch Segen ist, denn nicht nur negative Erfahrungen nehme ich stärker wahr, ebenso positive kann ich intensiver fühlen. Das ist der Grund, weshalb ich immer sage, dass ich viel intensiver lebe, weil jeder noch so banale Moment für mich eine außergewöhnliche Erfahrung sein kann. Details, die andere nicht einmal erahnen, nehme ich sofort wahr, womit ich meinen Mann schon sehr oft verblüfft habe.

Hochsensible gelten als empfänglicher für Schönheit und Tiefgang. Viele besitzen mehr Einfühlungsvermögen, mehr Empathie und haben eine ausgeprägte Vorstellungskraft. Ästhetische Reize werden eher bemerkt. Eine hohe Begeisterungsfähigkeit, sowie ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn wären ebenfalls Merkmale. Perfektionismus, Harmoniebedürfnis, Genauigkeit, Verlässlichkeit, Schwierigkeiten mit starren Strukturen, intensives Erleben von Kunst und Musik, hohe Kreativität, detaillierte Selbstreflexion, “lesen” des eigenen Körpers, Sinneseindrücke werden viel gründlicher verarbeitet und auch vertieft abgespeichert, viele Hochsensible können Sachverhalte eines Themas besser erfassen, jedes Detail beleuchten und dazu gehört, dass sie Dinge genau planen, vorbereiten und alle Eventualitäten durchdenken u.u.u. Ganz ehrlich, wenn mich jemand gebeten hätte, ich sollte mich selbst beschreiben, hätte ich all das sofort aufgezählt.Ein Leben mit Hochsensibilität kann sehr fordernd sein, sehr schwierig, vor allem da es kaum Bewusstsein in der Gesellschaft dafür gibt. Schwäche ist ein No-Go in unserer Zeit, deshalb gibt man sie ungern zu. Dabei würde ich persönlich Hochsensibilität gar nicht als Schwäche bezeichnen. Ganz ehrlich, mittlerweile bin ich stolz darauf, zu sein, wie ich bin. All das, was ich erschaffe, wie ich bin, wie ich lebe, wie ich hier schreibe, wie ich inspiriere und motiviere, könnte ich sehr wahrscheinlich nicht, wenn ich “ganz normal” wäre. Hochsensible sind deshalb gerade in kreativen Berufen sehr gut aufgehoben. Stress und Leistungsdruck sind Gift. Ebenso falsch wäre es – wie ich es lange Zeit versucht habe – zu unterdrücken, wie man ist. Wer man ist. Diese Eigenschaften, diese Persönlichkeitseigenschaften abzulehnen, führt erst recht zu psychischem Stress und auch zu Depressionen. 

Sobald man akzeptiert und gelernt hat, mit seinen Eigenheiten umzugehen, wenn man Bewusstsein im Kreis der Menschen, die einem am nächsten sind, geschaffen hat, kann Hochsensibilität ein wahres Geschenk sein. Ein Geschenk, auf das man stolz sein kann und das man feiern sollte, da man dieses Leben so viel intensiver erleben und fühlen darf als jeder andere.Wer sich durch meine Worte und Beispiele angesprochen fühlt (wobei ich betonen möchte, dass dies meine ganz persönlichen Erfahrungen sind und logischerweise nicht auf jeden Hochsensiblen zutreffen) oder sich in vielem wiederfindet, dem kann ich empfehlen, einen Onlinetest zu machen. Es sind viele verschiedene zu finden, wobei der bislang wichtigste Fragebogen auf dem Gebiet, der von Elaine Aron erstellte aus dem Jahr 1997 ist (Highly Sensitive Person Scale). Als Richtwert wird angegeben, wer mehr als 14 der Aussagen zustimmt, ist wahrscheinlich hochsensibel. Wie soll ich sagen, bei mir waren es 23 Aussagen – doch ziemlich eindeutig.

eine Lieben, wenn ich mich oft bei euch bedanke, dafür, dass ihr diese Reise hier mit mir gemeinsam macht, dann liegt es unter anderem daran, dass ich durch euch, durch Kommentare und Nachrichten von euch, bereits so viel über mich und für mich gelernt habe. DAS ist der Grund, weshalb ich mich immer wieder bei euch bedanke. Vielleicht wäre ich mit dem Thema Hochsensibilität auch ohne euch einmal in Berührung gekommen, vielleicht aber auch nicht. Dann würde ich noch immer nicht verstehen, wieso ich bin, wie ich bin. Dann würde ich noch immer versuchen, mich zu ändern, und würde jeden Tag leiden. Die letzten Jahre habe ich viel gelernt, in erster Linie, was für ein Geschenk es ist, hochsensibel zu sein, sobald man gelernt hat, damit zu leben und damit umzugehen.
Genau deshalb habe ich mich endlich hingesetzt und über dieses Thema geschrieben. Ich möchte Bewusstsein schaffen für ein Nischenthema, für eine Randgruppe. Für etwas, das die Wissenschaft immer noch gerne abtut. Es ist auf dem Gebiet noch viel Forschung notwendig, aber in erster Linie möchte ich vor allem bei den Menschen Bewusstsein schaffen, denen vielleicht schon einmal ein Hochsensibler begegnet ist. Wir “stellen uns nicht einfach nur übertrieben an” oder sind “haklig”, wir nehmen all diese Eindrücke wirklich anders und viel intensiver wahr. Vielleicht wäre diese Welt eine bessere, wenn alle Menschen hochsensibel wären, dadurch mehr Einfühlungsvermögen und Empathie hätten. Ich finde, das ist der schönste Abschluss meiner Worte und ich möchte sie einfach so als Denkansatz stehenlassen.
Alles Liebe, love&peace,

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49 Comments

  • Reply
    Peter
    23/01/2024 at 6:16

    Guten Morgen meine Süße, Fluch und Segen zugleich, wobei ich mir nicht einmal ansatzweise vorstellen kann, was Du oft ertragen musst. Ehrlich, ich ertrage mich ja schon oft nicht, ganz ohne Hochsensibilität. Aber aus einem Fluch dann wirklich einen Segen machen, dafür hast Du meinen tiefsten Respekt! Bussi, 344

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:30

      Ich glaube nicht, dass es viele Menschen geben würde, die in so vielen Dingen so Rücksicht nehmen wie du. Nur so und deshalb ist es inzwischen mehr Segen als Fluch für mich, dafür kann ich gar nicht oft genug DANKE sagen, 3344, so sehr – Countdown is on, alles Liebe, x S.Mirli!

      • Reply
        Peter
        23/01/2024 at 15:07

        ❤️❤️❤️❤️❤️

  • Reply
    Selina
    23/01/2024 at 6:20

    Guten Morgen! Ich kann mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie es ist, zu viel zu fühlen. Sicher hat es auch seine Vorteile, aber wenn ich mir denken, wie schwer es in manchen Situationen sein muss, das verdient wirklich Respekt und ich wünschte, es würden mehr Menschen ein Bewusstsein dafür haben, nicht alleine auf der Welt zu sein und mehr Rücksicht auf andere zu nehmen. Wie positiv du durchs Leben gehst, wie vielen Menschen du schon geholfen hast mit deinen Beiträgen und motivierenden Texten. Du bist ein toller Mensch, eine starke Frau! Liebe Grüße

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:31

      Liebe Selina, das sind genau die Worte, die laut ausgesprochen werden sollten: Bewusstsein bei Menschen, dass sie nicht allein auf der Welt sind und mehr Rücksicht auf andere nehmen sollten. Egal ob man auf Hochsensible trifft oder nicht, wenn jeder einfühlsamer wäre, würde die Gesellschaft ganz anders aussehen. Leider ist ja eher eine Entwicklung in die andere Richtung bemerkbar. ich danke dir für diese wundervollen und so lieben Wort und hoffe, du hast eine richtig gut Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Eva
    23/01/2024 at 6:23

    Guten Morgen liebe Mirli, ich habe noch nichts über Hochsensibilität gehört und ich bin erstaunt, warum eigentlich nicht. Da wird mir bei einigen Menschen einiges klarer und ich bin sicher, dass jeder jemanden kennt, der damit lebt. Dass du so gut damit umgehen kannst, freut mich. Es gibt so unendlich viel, was einem im Alltag nicht bewusst ist, danke dass ich wieder etwas dazugelernt habe. Liebe Grüße Eva

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:28

      Liebe Eva, du sprichst da etwas an, was definitiv ein Thema ist. Bis zu 30% der Menschen sollen hochsensibel sein, wird geschätzt. Deshalb ist es mehr als wahrscheinlich, dass jeder Menschen einen kennt, für den dies ein Thema ist. Und trotzdem gibt es keine Plattform in der Öffentlichkeit. Es wird nicht darüber gesprochen, was eine Schande ist. Und mich bestätigt. Ich hoffe, du hast eine richtig gute Woche, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Karin
    23/01/2024 at 6:27

    Hallo Mirli, es klingt nach Fluch und Segen zugleich und dass du so positiv damit umgehst, spricht wieder so für dich. Vielleicht braucht es diese Hochsensibilität, um all das Schöne hier machen zu können. Danke für die Einblicke in eine Welt, die ich nicht kannte. Ganz liebe Grüße Karin

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:26

      Liebe Karin, genau so ist es, es ist Fluch und Segen zugleich. Anfangs war es in erster Linie Fluch, bis man versteht, warum man so ist und auch seine persönlichen Eigenheiten besser kennenlernt, weiß, wie viel man erträgt, wie weit man gehen kann und wann man sich zurückziehen muss. Seitdem ist es eigentlich mehr Segen und ich glaube, ich würde es nicht eintauschen wollen, selbst wenn dies möglich wäre. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Michaela
    23/01/2024 at 6:27

    Schönen guten Morgen Mirli, ich dachte mir fast schon so etwas. Ich hatte schon öfters mit hochsensiblen Menschen zu tun und ich weiß, was oftmals eine Qual ist und wo es auch Vorteile gibt. Ich bin der Meinung, hochsensible Menschen sind ganz besondere Menschen, so wie du. Wenn man das Positive fördert dann sind auch die negativen Auswirkungen nichts Schlimmes. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und danke, dass du so offen mit so sensiblen Themen umgehst. Liebe Grüße Michaela

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:25

      Liebe Michaela, deine Worte sind immer etwas Besondereres und dafür kann ich dir nicht genug danken. Vielleicht hat es auch tatsächlich damit zu tun, dass du viel mit hochsensiblen Menschen zu tun hast, ich denke, man lernt dann auch viel für sich selbst. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich sagen soll, weil deine Worte einfach nur guttun. Vielen, vielen Dank dafür. Du bist wirklich besonders. Hab einen ganz wundervollen Tag, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Anika
    23/01/2024 at 6:36

    Hallo Mirli, das ist ja heftig. Ich hatte noch nie etwas darüber gehört, aber deine Ausführungen erklären so einiges. Vielen Dank für das Aufschlauen und alles Liebe, Anika

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:24

      Awww, ich mag das Wort Aufschlauen, sehr sogar! Und ich mag deine lieben Worte. Anscheinend wurde es Zeit, dass einmal laut darüber gesprochen wird. Hab einen wundervollen Tag, liebe Anika, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Evelyn
    23/01/2024 at 6:37

    Guten Morgen Mirli. Da kann ich mir vorstellen, was du alles mitmachen musstest. Und wenn man nicht weiß, dass es Hochsensibilität gibt, dann ist es ja noch schlimmer und ich kann mir vorstellen, ich hätte mich immer gefragt, was nicht mit mir stimmt. Wichtig ist, dass deine Umgebung Rücksicht nimmt, hoffe ich! Liebe Grüße und danke für deine Offenheit, Evelyn

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:23

      Liebe Evelyn, genau so war es mein halbes Leben für mich. Ich habe zwar gewusst bzw. bemerkt, dass ich auf so gut wie alles anders reagiere, aber habe die Schuld dafür immer bei mir gesucht. Dass ich tatsächlich alles anders wahrnehme, das war wirklich augenöffnend und ja, beinahe weltverändernd für mich. Und ja, ich habe den besten Mann an meiner Seite, der nicht rücksichtsvoller sein könnte. Dafür bin ich mehr als dankbar und das ist der Grund, warum ich es mittlerweile als Geschenk sehe, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Claudia
    23/01/2024 at 6:37

    Schönen guten Morgen liebe Mirli, dass ist ja arg. Wie kann es sein, dass man darüber so gar nichts hört. Da sieht man mal wieder, wie ignorant unsere Gesellschaft ist, dass es totgeschwiegen wird, dass es sowas überhaupt gibt. Ich höre zumindest das erste Mal etwas davon und ich hoffe, dass es dich nicht zu sehr einschränkt in deinem täglichen Leben und dass die Vorteile überwiegen. Liebe Grüße Claudia

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:22

      Liebe Claudia, ganz ehrlich, durch die Kommentare bin ich gerade selbst sehr überrascht und beinahe schockiert, dass dieses Thema tatsächlich noch überhaupt keine Plattform hat – offensichtlich. Deshalb fühle ich mich noch mehr bestätigt, dass es eine gute Idee war, darüber zu schreiben und ich werde dies wohl öfter machen (müssen). Viele Hochsensible hätten es leichter, wenn mehr Bewusstsein herrschen würde. Man geht sogar tatsächlich davon aus, dass bis zu 30% der Menschen hochsensibel sind. Was es noch trauriger macht, dass nicht darüber gesprochen wird. Ich danke dir für die lieben Worte und schicke dir ganz liebe Grüße zruück, liebe Claudia, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Anne
    23/01/2024 at 6:38

    Mensch, das ist ja ein hartes Stück. Obwohl, wenn ich mir die positiven Dinge so durchlese, dann würde ich auch sofort darauf kommen, dass du hochsensibel bist. Wenn da nicht die negativen Dinge wären! Ich stelle es mir nicht schön vor, Berührungen und Gerüche als negativ zu empfinden, das tut mir wirklich sehr leid! Alles Liebe und ganz viel Kraft, Anne

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:20

      Guten Morgen,liebe Anne. Nein, leicht ist es wirklich nicht. Gerade was Geräusche und Gerüche angeht kann es oft sehr schwierig und fordernd sein, aber trotzdem, nachdem ich inzwischen weiß, wie viel ich aushalte, wie weit ich gehen kann und wann ich mich zurückziehen muss, überwiegen beinahe die positiven Eigenschaften und ich glaube, ich würde es nicht anders haben wollen. Ich danke dir auf alle Fälle sehr für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Alexandra
    23/01/2024 at 6:41

    Liebe Mirli, danke für diesen Einblick. Ehrlich gesagt habe ich noch nie etwas davon gehört und hättest du es hier und jetzt nicht thematisiert, ich würde mir nie Gedanken darüber machen. Es tut mir einfach auch leid, dass immer besondere Menschen anscheinend besonders leiden müssen. Und in der Kindheit stelle ich mir das schlimm vor, wenn man auch nicht weiß, warum man Dinge, die andere leicht aushalten, nicht erträgt. Aber vermutlich hat das dich zu dem Menschen gemacht, der du bist. Danke für deine offenen Worte und liebe Grüße, Alexandra

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:18

      Liebe Alexandra, besser als du kann man es nicht zusammenfassen, denn genau so war meine Geschichte. Als Kind war das noch kein Thema, deshalb habe ich auch nicht verstanden, weshalb ich so anders bin. Gerade im Heranwachsen war das tatsächlich nicht einfach. Heute bin ich dankbar dafür. Auch für diesen harten Weg, denn ja, er hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Und vielleicht könnte ich das alles hier nicht machen, hätte ich einen einfacheren Weg gehabt. Ich danke dir für deine lieben Worte und grüße dich ganz lieb zruück, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Vroni
    23/01/2024 at 6:41

    Guten Morgen Mirli, es spricht wieder so sehr für dich, dass du das positive siehst und stolz darauf bist und das kannst du auch. Wenn diese Hochsensibilität dazu geführt hat, dass du das alles hier machen kannst, dann ist es in der Tat etwas ganz Besonderes und Gutes. Darauf kannst du wirklich stolz sein! Liebe Grüße Vroni

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:17

      Liebe Vroni, genau so sehe ich das auch. Wie man so schön sagt, man bekommt nichts im Leben geschenkt. Jede Medaille hat zwei Seiten und genau so ist es auch bei mir. Wenn ich nur alles oder gar nichts haben kann, dann nehme ich das Negative gerne in Kauf, wenn ich dafür auch das Positive behalten darf, denn inzwischen, da ich gelernt habe, damit umzugehen, und ich dadurch machen kann, was ich mache, kann ich mir nicht mehr vorstellen, anders zu sein. weniger zu fühlen. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Kerstin
    23/01/2024 at 6:43

    Schönen guten Morgen liebe Mirli, ich habe mir tatsächlich schon so etwas gedacht. Wirklich. Wir haben bei uns das Thema zwar nur angerissen, aber meistens erkennt man hochsensible Menschen wirklich an der gesteigerten Empathiefähigkeit und die ist bei dir sehr ausgeprägt, dass merkt man in jedem Blogbeitrag und bei allen sensiblen Themen. Du kannst wirklich stolz darauf sein und auch stolz auf dich sein. Liebe Grüße Kerstin

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:15

      Guten Morgen, liebe Kerstin. Vielen, vielen Dank dafür. Es ist nicht leicht, auch einmal stolz auf sich selbst zu sein, aber gerade was dieses Thema angeht, habe ich es über die Jahre gelernt. Ja, ich bin stolz darauf, denn der Weg dorthin war ein langer und kein leichter. In meiner Jugend hätte ich wahrscheinlich alles gegeben, wenn ich diesen Ausdruck damals schon gekannt hätte und mir jemand einen Tausch angeboten hätte. Heute will ich nicht anders sein. Ich danke dir von ganzem Herzen und hoffe, du hast eine richtig gute Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Dirk
    23/01/2024 at 6:43

    Hallo Mirli, danke für diesen interessanten und lehrreichen Einblick. Ich hatte noch nie etwas darüber gehört, aber es wird mir einiges klarer. LG Dirk

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:14

      Guten Morgen, lieber Dirk. Ich bin ehrlich erstaunt, wie wenig diese Thematik bekannt ist. Das zeigt nur, dass viel mehr darüber gesprochen werden sollte. Ich wünsche dir eine fantastische Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Rita
    23/01/2024 at 6:47

    Liebe Mirli, die positiven Dinge würde ich sofort übernehmen wollen, aber wenn man dafür so sensibel auf Gerüche, Berührungen, Geräusche reagiert, das stelle ich mir schlimm vor und das tut mir sehr leid. Wenn es dich aber zu dem Menschen gemacht hat, der du bist, dann hat es mehr Positives als Negatives. Du kannst wirklich stolz sein. Liebe Grüße Rita

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:13

      Liebe Rita, ja, es ist nicht gerade leicht, aber zum Glück habe ich im Alltag die Möglichkeit, all diese Eindrücke zu dosieren, sodass ich inzwischen gut damit leben kann. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass das Positive inzwischen überwiegt und eigentlich würde ich es für nichts auf der Welt eintauschen wollen. Das war allerdings nicht immer so. Ich danke dir für die so liebe Nachricht und grüße dich ganz arg lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Tamara
    23/01/2024 at 6:47

    Schönen guten Morgen Mirli. Man lernt nie aus. Danke dafür. Ich glaube nämlich, ich habe auch einen hochsensiblen Menschen in meiner Familie und ich werde der Sache jetzt auf den Grund gehen. Tausend Dank, ich glaube, du hast mir damit sehr geholfen. Liebe Grüße Tamara

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:12

      Liebe Tamara, weißt du, wie viel das über dich aussagt, dass du selbst anscheinend so offen und sensibel durchs Leben gehst, dass dir das schon aufgefallen ist. Vielleicht hattest du bisher keinen Namen dafür, aber wie gesagt, es spricht sehr für dich. Diese Person kann sich sehr dankbar schätzen. Hab einen wunderschönen Tag, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Franzi
    23/01/2024 at 7:08

    Guten Morgen Mirli, ich stelle mir gerade vor, wie schlimm es für dich in meiner Familie sein müsste. Wo alle immer sehr laut sind und keine Rücksicht auf irgendwas nehmen. Du arme. Dass du so positiv damit umgehst, das zeichnet dich wieder aus und zeigt auch, was für ein starker Mensch du bist und wie besonders du bist. Schöne Grüße, Franzi

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:11

      Liebe Franzi, wie soll ich sagen, ich kann es mir vorstellen, weil ich genau so eine Familie habe, deshalb hatte ich in meinen jungen Jahren auch sehr damit zu kämpfen. Jetzt kann ich ein Leben führen, dass mich nicht mehr so reizt in wahrsten Sinne des Wortes und sehe es inzwischen als etwas Gutes an. Das war aber nicht immer so. Liebe Franzi, tausend Dank für deine lieben Worte, ich hoffe, du hast eine richtig gute Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Bea
    23/01/2024 at 7:08

    Guten Morgen Mirli. Da kannst du aber wirklich stolz auf dich sein. Ich weiß nicht, ob ich so positiv damit umgehen könnte. Wahrscheinlich hätte ich einfach keinen Freudeskreis mehr um mich, ich würde alle zum Teufel jagen. Dein gesteigertes Einfühlungsvermögen und deine Begeisterungsfähigkeit mehr man jedenfalls bei allem, was du machst und schreibst! Und da kann man stolz sein. Liebe Grüße Bea

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:10

      Liebe Bea, ich bin mir sogar sehr sicher, dass du genauso gut damit umgehen könntest. Man merkst ja erst, was man alles kann, wenn man es ausprobiert oder dazu gefordert wird. Ich muss zugeben, ich habe dadurch auch viele Freunde verloren. Wobei, das waren wahrscheinlich auch nie wirkliche Freunde. Die Menschen, denen du wichtig bist, stellen sich auf deine Eigenheiten ein und wie gesagt, dass sind die wahren Freunde. Das lernt man schnell. Ich bin froh, dass ich so bin, wie ich bin. Ich schicke dir ganz arg liebe Grüße zurück und danke dir für die liebe Nachricht, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Daniela
    23/01/2024 at 7:09

    Hallo liebe Mirli, das ist ja unglaublich. Ich habe echt noch nie etwas darüber gehört und ich stelle es mir schwierig vor. Schön, dass dein Mann Rücksicht nimmt und dich unterstützt. Das ist das Wichtigste. Liebe Grüße Daniela

    • Reply
      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:08

      Guten Morgen, liebe Daniela. Ich würde wirklich behaupten, ich habe den besten Mann, den man sich wünsche kann, vor allem was dieses Thema betrifft. Ich glaube nicht, dass es viele Menschen gibt, die so Rücksicht nehmen. Das ist auch der Grund, warum ich es heute im Gegensatz zu früher als Geschenk sehe, weil ich durch ihn mein Leben so gestalten kann, dass es zu mir passt. Hab einen wundervollen Tag, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Samira
    23/01/2024 at 7:11

    Eigentlich hätte ich alleine darauf kommen können, dass du ein hochsensibler Mensch bist. Aber wie du richtig schreibst, wenn man die positiven Erscheinungen pflegt und die negativen in den Griff bekommt, ist es eine Gabe, die nur sehr wenige Menschen haben und nutzen können. Du kannst tatsächlich sehr stolz auf dich sein. Alles Liebe Samira

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      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:07

      Liebe Samira, ich sehe es ganz genau wie du, zumindest inzwischen. Ich sehe es auch als Geschenk, als Gabe, wie du so schön sagst, und denke, ich mache das Beste daraus. Der Weg zu diesem Punkt war aber ein langer und nicht gerade einfacher. Aber heute bin ich ehrlich dankbar. Genauso wie ich dir dankbar bin für die lieben Worte. Hab einen wundervollen Tag, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Isi
    23/01/2024 at 7:40

    Hallo und guten Morgen. Ich würde dir zwar wünschen, dass du die Nachteile nicht ertragen musst, aber die Vorteile haben, denke ich, dazu geführt, dass du schon so vielen Menschen hier Kraft gegeben hast und auch Mut und Motivation. Das ist doch wirklich etwas, worauf man stolz sein kann. Du besonderer Mensch! Liebe Grüße Isi

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      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:06

      Guten Morgen, liebe Isi! Ich danke dir von ganzem Herzen für deine Worte. In meinen jungen Jahren war es wirklich nicht leicht, vor allem weil es damals wirklich noch ein völlig unbekanntes Thema war. Jetzt, als Erwachsener, fällt es mir so viel leichter, mein Leben so zu gestalten, dass es mich nicht unnötig fordert in diesen Bereichen und das funktioniert sehr gut. Deshalb sehe ich es inzwischen tatsächlich mehr als Segen. Vielen, vielen Dank für deine Nachricht, du glaubst nicht, wie viel es mir bedeutet, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Laura
    23/01/2024 at 7:40

    Schönen guten Morgen Mirli, ich habe schon davon gehört und ich habe mir schon sowas gedacht. Dass du so gut damit umgehen kannst, zeigt einfach mehr, wie stark du bist und was für eine besondere Frau du bist. Andere würden in Selbstmitleid vergehen und nur das negative sehen. Du kannst stolz sein auf dich! Liebe Grüße Laura

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      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:05

      Ach Laura, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, außer vielen Dank für deine Worte. Ich glaube, dass jeder Mensch stark ist, wenn er stark sein muss. Zumindest habe ich das für mich so gelernt. Ich bin mir sicher, du würdest mindestens genauso gut damit oder mit ähnlichem umgehen. Es steckt mehr ins uns, als wir uns oft vorstellen können. Ich schicke dir ganz arg liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Sandra
    23/01/2024 at 7:41

    Hallo liebe Mirli, ich muss gestehen, ich habe noch etwas darüber gehört und ich stelle es mir schwierig vor, wenn man alles intensiver fühlt und wahrnimmt. Respekt, dass du so durchs Leben gehst und dennoch die positiven Seiten überwiegen. Jetzt habe ich tatsächlich einiges dazugelernt. Wie arg ist es, dass man nie irgend etwas darüber hört oder liest. Danke und alles, alles Liebe, Sandra

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      S.Mirli
      23/01/2024 at 10:04

      Guten Morgen, liebe Sandra! Ich bin ehrlich erstaunt, wie wenig (bis gar nicht) dieses Thema bekannt ist, was mich umso mehr bestätigt, öfter darüber zu schreiben. Ja, das Leben ist schwierig, wenn man so viel fühlt, aber für mich habe ich herausgefunden, dass das Positive überwiegt. Zumindest wenn man die Möglichkeit hat, das Leben so zu gestalten, dass man nicht zu vielen Reizen auf einmal ausgesetzt ist. Was bei mir zum Glück sehr gut möglich ist. So ist es eigentlich fast mehr Segen als Fluch. Ich wünsche dir eine wunderschöne Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Nummer Neun
    24/01/2024 at 18:23

    Sehr interessanter Beitrag – vielen Dank fürs Teilen! Ich wusste nicht, dass es sich sowohl auf das Fühlen mit den Sinnen beziehen kann, als auch das emotionale (Mit-)Fühlen.

    Und “Zeit alleine für sich” sollte jedem zustehen, bzw. sich jeder selbst gönnen und es mit sich selbst aushalten können.

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      S.Mirli
      29/01/2024 at 8:58

      Es ist ein wirklich sehr komplexes Thema und auch bei jedem unterschiedlich. Manche reagieren nur auf äußere Reize, manche nur auf innere und andere wieder im Grunde auf alles – wie es bei mir der Fall ist. Hab eine fantastische neue Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Lena
    29/01/2024 at 6:36

    Guten Morgen und danke für den beeindruckenden und lehrreichen Beitrag. Jetzt wird mir einiges klarer und ich bin froh, dass ich nicht alleine bin. liebe Grüße

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      S.Mirli
      11/04/2024 at 8:49

      Danke für deine Offenheit, liebe Lena. Nein, du bist nicht allein. WIR sind nicht allein. Alles Liebe, x S.Mirli

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