Life&Style

Märchenstunde, jetzt wird aufgeräumt

eine Lieben, eins meiner ältesten Bücher, das ich noch aus meiner Kindheit besitze, ist ein mehrere hundert Seiten dickes Märchenbuch der Gebrüder Grimm.
Wir alle kennen sie, wir alle lieben sie, denn nichts verbinden wir so stark mit unserer Kindheit als Märchen. Geschichten von Prinzessinnen und heldenhaften Rittern, von Feen und mächtigen Zauberern, bösen Hexen und spukenden Wäldern. Die am weitest verbreiteten und bekanntesten Märchen stammen aus der Feder der Brüder Grimm. Jacob Grimm (1785-1863) und sein Bruder Wilhelm Grimm (1786-1859), geboren in Hanau, haben gemeinsam unter dem Namen Brüder Grimm diese weltbekannten Kinder- und Hausmärchen veröffentlicht und gelten als Mitbegründer der Germanistik.

Die ersten niedergeschriebenen Märchen hatten ihren Ursprung nicht in ihrer eigenen Phantasie, sondern waren gesammelte und überarbeitete Versionen mündlich überlieferter Erzählungen, erst später haben sie ihre eigenen Geschichten veröffentlicht. Da einige Anspielungen damals als zu erotisch und anstößig empfunden wurden, haben sie später eine stark überarbeitete Version ihres ersten Märchenbandes aufgelegt, aus dem ein Großteil der Geschichten gestrichen wurde und die verbliebenen überarbeitet, denn wie wir heute alle wissen, wurden die Märchen der Gebrüder Grimm nicht in erster Linie für Kinder geschrieben, sondern sie dienten zur Unterhaltung Erwachsener, und dementsprechend rauer ist es in ihnen zugegangen.

So lieblich wie wir Schneewittchen und Dornröschen als Kinder erzählt bekommen haben, waren sie nämlich nicht schon immer. Und ich würde fast behaupten, anstößig ist ein viel zu schmeichelhaftes Wort für das, was die Brüder da ursprünglich verfasst haben. Und davon würde ich euch heute einige gerne erzählen.

Also macht es euch gemütlich, ich setze meine Lesebrille auf, schlage das große, dicke Märchenbuch auf und dann lasst uns mal loslegen …

DORNRÖSCHEN

Eins meiner liebsten Märchen als Kind war, soweit ich mich erinnere, die Geschichte von der schlafenden Prinzessin, die von einem stattlichen Prinzen mit einem Kuss erweckt wird, woraufhin die beiden glücklich und verliebt in den Sonnenuntergang reiten. Happily ever after.

In der nicht von Walt Disney “verkitschten” Version, in einer Fassung aus dem 17. Jahrhundert, geht es allerdings etwas anders zur Sache. In dieser Erzählung vergewaltig der Prinz die schlafende Schönheit und reitet im Anschluss allein in den Sonnenuntergang. Die Schlafende bringt noch im Tiefschlaf Zwillinge zur Welt und erst als ihre Tochter ihr den schlafbringenden Dorn aus dem Finger saugt, erwacht sie aus dem Koma. Als Dornröschen den Vater und Vergewaltiger findet, hat dieser inzwischen eine andere geheiratet, die wiederum so eifersüchtig auf Dornröschen reagiert, dass sie die Zwillinge kochen und zum Abendessen servieren möchte. Der Vater des Prinzen durchschaut die böse Frau allerdings, lässt sie daraufhin ins Feuer werfen und gestattet Dornröschen schlussendlich, ihren Vergewaltiger zu heiraten. Hach, was für eine wundervolle Wendung, davon träumt doch jedes Vergewaltigungsopfer, oder?

Ich versuche mir gerade vorzustellen, meine Eltern hätte mir diese Geschichte zum Einschlafen erzählt, ich fürchte, meine Träume hätten etwas anders ausgesehen und mein kindlicher Wunsch, später einmal Prinzessin zu werden, hätte sich damit schnell erledigt gehabt. Oder diese Version von Walt Disney umgesetzt in bunte, gezeichnete Bilder – also das würde ich mir doch direkt im Kino ansehen.

SCHNEEWITTCHEN

In der Urversion von Schneewittchen ist es nicht die Stiefmutter, die Schneewittchen loswerden will, sondern die eigene Mutter. Diese hat vor, aus Eifersucht auf deren Schönheit, Schneewittchens Eingeweide zu essen – und tut es ihrem Glauben nach sogar. Denn der Jäger, der sozusagen Auftragsmörder, hat Mitleid mit dem Mädchen und tötet es nicht, sondern setzt es “nur” im Wald aus. Der Mutter tischt er tierische Innereien auf, um sie im Glauben zu lassen, er hätte die Tat ausgeführt.
Als die Mutter später herausfindet, dass Schneewittchen noch lebt, unternimmt sie, wie wir alle wissen, einige weitere Versuche, sie zu ermorden. Auch was weiter geschieht, kennen wir alle: Schneewittchen erstickt vermeintlich am vergifteten Apfel und wird in einem gläsernen Sarg aufgebahrt, bis sich ein offensichtlich nekrophiler Prinz ihrer annehmen will. Als er den Sarg jedoch abtransportieren lässt, stolpern die Träger, der Apfel kullert aus dem Hals und das totgeglaubte Schneewittchen erwacht zum Leben.
Natürlich folgt eine Hochzeit, zu der die Königin aka böse Mutter erscheint, allerdings endet diese Feier grausam: Eiserne Pantoffeln werden über einem Feuer erhitzt und die böse Königin muss mit diesen glühenden Schuhen so lange tanzen, bis sie tot umfällt.
Wahrscheinlich auch nicht die pädagogisch wertvollste Gute-Nacht-Geschichte, würde ich behaupten.

CINDERELLA

Wahrscheinlich eins der beliebtesten Märchen überhaupt, die Geschichte der geheimnisvollen Schönheit, die fluchtartig einen königlichen Ball verlässt und den liebeskranken Prinzen verzweifelt mit einem einzelnen Schuh zurücklässt. Diesen Schuh probieren daraufhin unzählige unverheiratete Frauen an, in der Hoffnung, den Prinzen so für sich gewinnen zu können. Und so weiter und so fort.

Dass sich die Stiefschwestern von Aschenputtel, um in den Schuh zu passen, den Zeh bzw. die andere die Ferse abschneiden, wird in der Disney-Version irgendwie unter den Tisch gekehrt. Dass der Prinz auf diesen Trick anfangs sogar reinfällt, bis ihn die Tauben vor dem Betrug warnen und er das wahre Aschenputtel finden kann, diese Version kennt auch nicht jeder. Auf der Hochzeit picken die Tauben den bösen Stiefschwestern zur Strafe dann noch die Augen aus.

HÄNSEL UND GRETEL

Aber nicht nur die Brüder Grimm haben es in ursprünglichen Versionen krachen lassen, nein, ihre “Märchen-Kollegen” konnten das ebenso.

PETER PAN

Eine meiner liebsten “märchenhaften” Gestalten ist schon immer Peter Pan, immerhin kann ich mich außerordentlich gut mit ihm identifizieren. Nicht nur einmal wurde mir sogar ein Peter-Pan-Syndrom unterstellt. Aber gut, wie soll ich sagen, wenn der Schuh passt.
Aber ja, wir kennen alle die Geschichten um den Jungen, der niemals erwachsen werden will. Gemeinsam mit Tinkerbell, Wendy und ihrem kleinen Bruder reisen sie ins Nimmerland, ein magischer Ort, an dem Kinder leben, die allesamt etwas gemein haben, sie wollen nicht erwachsen werden.

Nicht so in der eigentlichen Geschichte von J. M. Barrie, denn in dieser älteren Version geht es etwas strenger zu. Wenn einer der “verlorenen Jungen” trotzdem älter wird, muss er aus dem Nimmerland fliehen, ansonsten wird ihm von Peter Pan höchstpersönlich der Gar ausgemacht.
Vielleicht überlege ich mir das mit dem Peter-Pan-Syndrom doch noch einmal, diese Version wäre in dem Zusammenhang weniger schmeichelhaft.

Es ist doch immer wieder spannend, wie sehr sich Dinge im Laufe der Zeit ändern. Als unsere Eltern und Großeltern die geschönten Disney-Versionen der grimmschen Märchen erzählten haben, dachten sie, diese sind pädagogisch wertvoll, durch sie können die Kinder etwas lernen wie z.B., dass sie nicht allein in den Wald gehen sollen oder niemandem blind vertrauen dürfen. Aus heutiger Sicht müsste man all diese Märchen erneut überarbeiten. Denn das schwache Mädchen, das darauf wartet, vom schönen Prinzen errettet zu werden, ist definitiv nicht mehr zeitgemäß.

Da bin ich schon eher bei der heutigen Version der Märchenerzählung dabei, wo ich all die Romantasy-Reihen tatsächlich einordnen würde. Sie erzählen von starken Frauen, die selbst die Drachen bezwingen und all die Krieger und Ritter alt aussehen lassen. Ich bin mal gespannt, was für Märchen und Geschichten den Kindern in Zukunft erzählt werden …

eine Lieben, somit neigt sich unsere heutige Märchenstunde dem Ende zu. Was wir daraus gelernt haben – die Welt war schon immer eine grausame. Was man uns als rosarot plüschige Zauberwelt verkaufen wollte, war nichts anderes als eine grausige Abbildung der Realität. Aber wir können trotzdem etwas daraus lernen: Warte nicht auf den glänzenden Ritter, der auf seinem hohen Ross angeritten kommt, um dich zu retten, sondern sei dein eigener Krieger. Hüte dich vor Dingen, die zu gut aussehen, um wahr zu sein, denn sie sind es meist auch: nicht wahr. Und grabe immer tiefer, um einer Geschichte auf den Grund zu gehen. Du kannst nie wissen, was sich darunter verbirgt.
Alles Liebe, love&peace,

*Quelle: Google Recherche

13 Comments on “Märchenstunde, jetzt wird aufgeräumt

  1. Guten Morgen meine Süße, ich glaube, ich kann nie mehr einen Disneyfilm anschauen. Wahrscheinlich war ursprünglich die Meerjungfrau auch eine zu Tode getränkte und gefolterte Frau oder so…. Aber die Geschichte rund um Dornröschen ist so unglaublich heftig, da kann sich ja Criminal Minds verstecken! Vielen Dank für diese behind the scenes der Märchenwelt und ja, ich feiere jedes Buch und jede Initiative, die endlich das katastrophale Geschlechterbild der Vergangenheit bekämpfen. So. Und jetzt hol ich mir irgendwo her die Originalfassungen! Bussi, 344

  2. Hallo Mirli! Was für ein genialer Beitrag zum Wochenende! Die Geschichte mit den Tauben bei Aschenputtel und den glühenden Eisenpantoffeln zeigt wirklich anschaulich, dass die Brüder Grimm alles andere als zimperlich waren und die Geschichte von Dornröschen ist sowas von heftig, mir geht der Mund nicht mehr zu.  Deine Schlussworte über das eigene Krieger-Sein und das kritische Hinterfragen von schönen Fassaden sind wichtiger denn je! Liebe Grüße Bianca

  3. Schönen guten Morgen Mirli! Was für eine absolut faszinierende und gleichzeitig schockierende Märchenstunde. Ich muss zugeben, mir ist ehrlich gesagt mehrmals die Kinnlade heruntergefallen. Die Urversion von Dornröschen klingt wie ein absoluter Albtraum, wie gut, dass Disney daraus die verkitschte Traumprinzessin gemacht hat, sonst wären Generationen von Kindern verstört aufgewachsen ! Und Hänsel und Gretel mit dem Lebkuchenhaus werde ich ab jetzt zur Weihnachtszeit definitiv mit ganz anderen Augen sehen. Dein Fazit am Ende über die starken Frauen und das Romantasy-Genre finde ich wunderschön, man sollte wirklich sein eigener Krieger sein, anstatt auf das weiße Pferd zu warten. Danke für diese tolle Aufklärungsarbeit aus deinem riesigen Märchenbuch! Ganz liebe Grüße Eva

  4. Hallo Mirli. Dass die Gebrüder Grimm ihre Sammlungen primär für Erwachsene konzipiert hatten und erst durch nachträgliche Zensur die kindgerechte Folklore entstand, ist so spannend an der Geschichte. Auch die düstere Komponente bei Barrie und Peter Pan zeigt deutlich, wie stark moderne Medien historische Vorlagen weichspülen. Ich muss unbedingt mal die Originalfassungen lesen, danke dir und LG Dirk

  5. Hallo Mirli! Wow, da hast du mit den Urversionen der Gebrüder Grimm aber ordentlich aufgeräumt. Dass Schneewittchens eigene Mutter die Eingeweide essen wollte und die Stiefschwestern bei Aschenputtel sich Zehen und Fersen abgeschnitten haben, zeigt wirklich, wie extrem rau und grausam die Zeiten damals gewesen sein müssen. Deine Bemerkung zu deinem eigenen Peter-Pan-Syndrom hat mich herzlich zum Lachen gebracht, aber keine Sorge, in deiner Version droht uns Lesern zum Glück kein böses Ende! Ich finde es klasse, wie du den Bogen zu heutigen Fantasy-Romanen schlägst, in denen die Frauen selbst zum Schwert greifen. Habe eine wunderbare nächste Woche und noch einen schönen Sonntag und liebe Grüße Karin

  6. Guten Morgen Mirli! Vielen Dank!!! So ein spannender und heftiger Beitrag zum Sonntag! Ich musste bei der Vorstellung mit den erhitzten Pantoffeln und den abgeschnittenen Fersen schlucken, das waren ja wahre Horrorliteratur-Klassiker damals! Aber die heftigste Geschichte ist wirklich Dornröschen. Ich glaube, ich kann den Film nie mehr anschauen!! Aber du hast absolut recht, die Welt war früher eben rau und unbequem. Umso schöner ist es, dass die Märchen von heute stärkere Frauenfiguren zeigen und uns daran erinnern, selbst anzupacken, anstatt passiv auf ein Wunder zu warten. Danke für diese grandiose Idee und diesen tollen Beitrag! Ganz liebe Grüße Kerstin

  7. Guten Morgen Mirli! Dein heutiger Ausflug in die Märchenwelt ist eine ganz hervorragende und kulturgeschichtlich ungemein wertvolle Abhandlung über die Genese der Kinder- und Hausmärchen. Ich finde die Wandlung von der oralen Tradition der Erwachsenenunterhaltung hin zur pädagogisch bereinigten Kinderliteratur absolut faszinierend. Die gesellschaftlichen Abgründe in den Frühfassungen von Pentamerone bis Grimm zeigen eindrücklich, welche Ängste und Machtverhältnisse damals verarbeitet wurden. Dass sich die moderne Narrativik heute glücklicherweise zu emanzipierten, autonomen Protagonistinnen weiterentwickelt hat, ist ein kultureller Gewinn, den du in deinen eigenen Werken und Lesevorlieben wunderbar widerspiegelst. Ich wünsche dir einen wunderschönen Sonntag! Ganz liebe Grüße Michaela

  8. Mirli, .. bin völlig baff von diesen historischen Enthüllungen! Von der grausamen Dornröschen-Fassung aus dem 17. Jahrhundert hatte ich zwar schon mal dunkel gehört, aber es so aufgeschrieben zu lesen, ist noch mal eine ganz andere Hausnummer. Wie gut, dass wir mit den verschönten Geschichten aufgewachsen sind! Dein Plädoyer am Schluss hat mir aber fast noch besser gefallen: Sei dein eigener Krieger und hüte dich vor Dingen, die zu schön aussehen, um wahr zu sein. Das tippe ich mir direkt als Spruch des Tages auf meinen Zettel. Hab ein bezauberndes Wochenende und alles Liebe Anne

  9. Hallo Mirli! Danke für diesen packenden und lehrreichen Beitrag aus deiner Schatzkiste! Ich habe mich beim Lesen über die Urversionen köstlich amüsiert, auch wenn manche Details aus dem 17. Jahrhundert wirklich harten Stoff darstellen. Die Gegenüberstellung von den verschnörkelten Disney-Klassikern zu den rauen Tatsachen der Geschichte hast du großartig auf den Punkt gebracht. Dass wir uns in der Literatur heute zum Glück in Richtung von starken, unabhändigen Frauenfiguren entwickelt haben, ist ein riesiger Schritt nach vorn. Lass dich inspirieren und habe eine herrliche Woche! Ganz liebe Grüße Claudia

  10. Hallo Mirli! Danke für diesen unglaublich spannenden und fesselnden Ausflug in die Welt der alten Sagen und Märchen! Ich habe beim Lesen über Schneewittchen und die glühenden Pantoffeln richtig Gänsehaut bekommen. Es ist schon verrückt, wie sehr Disney unser Bild von diesen Geschichten geprägt hat und wie meilenweit entfernt die Realität von damals war. Deine Gedanken zum Thema Romantasy und den modernen Heldenrollen haben mir richtig aus der Seele gesprochen, wir Frauen brauchen schließlich keinen Ritter mehr, der uns abholt. Ich wünsche dir noch ein tolles Wochenende und alles Liebe Samira

  11. Hallo Mirli! Was für eine grandiose Märchenstunde am Morgen! Das mit den ausgepickten Augen bei den Stiefschwestern von Cinderella oder dem nekrophilen Prinzen bei Schneewittchen klingt wirklich eher nach einem blutigen Thriller als nach einer Gute-Nacht-Geschichte für kleine Kinder. Ich finde es total spannend, wie du dein altes Grimm-Buch aufgeschlagen hast, um uns diese verstaubten Fakten zu präsentieren. Und dein Merksatz am Ende, dass man sein eigener Krieger sein soll, gibt einem direkt richtig viel Kraft für den Tag! Genieß die frische Septemberluft und alles Liebe Anika

  12. Liebe Mirli! Was für ein schöner und gleichzeitig tiefgründiger Einblick in dein altes Kindheitsbuch. Ich habe die Abschnitte über Aschenputtel und Hänsel und Gretel regelrecht verschlungen, auch wenn einem da manchmal das Schmunzeln im Halse stecken bleibt bei all der Grausamkeit. Muss ich unbedingt mal lesen. Aber deine Botschaft am Ende ist einfach wunderschön: Man darf tiefer graben, die Dinge hinterfragen und vor allem selbst die Zügel für sein Leben in die Hand nehmen. Das spiegelt genau den Geist wider, den ich an deinen Texten hier so sehr schätze. Hab einen wunderbaren Tag und alles Liebe Julia

  13. Schönen guten Morgen Mirli! Ich musste beim Lesen deiner Märchenstunde ziemlich stark den Kopf schütteln. Vor allem deine Beschreibung zu Peter Pan und den verlorenen Jungen hatte sofort Kopfkino ausgelöst, das lässt den grünen Helden im Nachhinein in einem ganz schön düsteren Licht erscheinen! Von Dornröschen und Co. spreche ich lieber erst gar nicht. Ist ja arg. Aber deine Interpretation für uns moderne Leserinnen trifft den Nagel auf den Kopf: Wir schreiben unsere Geschichten heute einfach selbst und bezwingen die Drachen ohne fremde Hilfe. Eine fantastische Beitragsidee! Schöne Grüße Franzi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert