Meine Lieben, vor etwas mehr als zwei Monaten haben wir – wie jedes Jahr seit 2001 – an die Anschläge von 9/11 gedacht. Wie ebenfalls jedes Jahr waren zu diesem Zeitpunkt, auf welchem Fernsehsender auch immer, jede Menge Reportagen und Dokumentationen zu diesem Thema zu sehen, genauso wie Artikel in diversen Zeitungen und Magazinen zu finden. Fragt mich nicht, wie viele Veröffentlichungen ich selbst in diesen vierundzwanzig Jahren bereits konsumiert habe – ich kann sie nicht einmal mehr zählen. Und dann war da in diesem Jahr plötzlich dieser eine Artikel, der etwas mit mir gemacht hat. Etwas in mir bewegt.
Und in der Sekunde, als ich noch nicht einmal das letzte Wort zu Ende gelesen hatte, haben sich in meinem Kopf bereits diese Worte hier formiert.
In dem Artikel wurde von unzähligen Geschichten berichtet. Geschichten von Menschen, die 9/11 aus den unterschiedlichsten Gründen überlebt haben, aber in erster Linie vor allem aus dem, weil sie, obwohl sie eigentlich in einem der Türme oder einem der Flugzeuge hätten sein sollen, nicht dort waren.
Da war zum Beispiel die Rede von einem Mann, der sich – wie jeden Morgen – noch schnell einen Kaffee am Stand vor seiner Wohnung geholt hat, dieses Getränk aber dann im Gehen über sein weißes Hemd geschüttet hat und deshalb noch einmal zurück musste, um sich umzuziehen und somit spät dran war.
Oder es wurde von einer alleinerziehenden Mutter erzählt, deren grantiges Kind sich am Morgen mit Händen und Füßen gegen das Aufstehen und Anziehen gewehrt hat, sodass nicht nur das Kind zu spät in der Kindergarten gekommen ist, sondern auch genau diese Mutter zu spät zur Arbeit.
Unzählige solche Geschichten könnt ihr finden von Menschen, die den Zug verpasst, andere, die verschlafen haben, deren Wecker nicht geklingelt hat, die einfach kein Taxi bekommen konnten, deren Auto nicht angesprungen ist oder später im Verkehr kein Weiterkommen war, jede Ampel war rot, sie sind im Lift zu Hause stecken geblieben u.s.w.
Oder da gibt es auch die Geschichte eines Mannes, der an diesem Tag neue Schuhe anhatte, sich eine Blase gelaufen hat, deshalb in eine Apotheke musste, um sich Pflaster zu besorgen, und aus diesem Grund zu spät dran war.
Ja, solche Geschichten gibt es in den verschiedensten Formen – nicht nur zum Thema 9/11. Eigentlich bei jedem Unglück ist die Rede von Menschen, die aus diesem oder jenem Grund haarscharf einer Katastrophe entkommen sind, einfach nur, weil sie an einem anderen Ort waren, als sie eigentlich hätten sein sollen.
Und da stellt sich doch die Frage, ob sie nicht vielleicht eher genau an dem Ort waren, an dem sie hätten sein sollen?
Denn dieser Artikel, den ich gelesen habe, hat all diese Geschichten nicht nur aufgezählt, um an die Katastrophe von vor vierundzwanzig Jahren zu erinnern, sondern im Endeffekt ist es darum gegangen, dass der Autor etwas veranschaulichen wollte.
Diese Geschichten haben seine Einstellung nämlich grundlegend verändert. Seit diesen Ereignissen, die vierundzwanzig Jahre zurückliegen, denkt er sich nun jedes Mal, wenn er sich Kaffee übers Hemd schüttet, den Zug verpasst, das Auto nicht anspringt, er sich Blasen läuft, im Verkehr steckt – wenn einfach nichts so läuft, wie es eigentlich sollte und er sich in den Jahren zuvor jedes Mal furchtbar darüber geärgert und aufgeregt hat, dass all dies vielleicht nicht ohne Grund geschieht. Dass das Schicksal, Universum – an was auch immer man glauben möchte -, einen auf diese Weise vor etwas bewahren möchte.
Ich habe mich in diese Theorie verliebt. So sehr!
Ich habe euch doch kürzlich im Rückblick auf den Oktober erzählt, dass ich es mehr oder weniger seit meiner Kindheit oder zumindest seit sehr jungen Jahren gewohnt bin, dass jedes Mal, wenn ich mich auf etwas freue, wir auf Urlaub fahren wollen oder sonst ein besonderes Ereignis ansteht, zuvor irgendetwas schiefgeht. Jedes einzelne Mal.
Oder auch sonst, wie oft habe ich mich bereits geärgert, da ich dieses oder jenes verpasst habe, weil zuvor irgendetwas nicht so gelaufen ist, wie es sollte. Und so wird es nicht nur mir gehen.
Heute denke ich mir, wer weiß, was der Grund dafür war!
Im Prinzip passt diese Theorie zu meinem sowieso schon immer gelebten Glaubensgrundsatz, dass nichts ohne Grund geschieht.
Ihr erinnert euch, ich habe den Satz everything happens for a reason sogar auf meinen Unterarm tätowieren lassen.
Es ist also keine komplett neue Erkenntnis für mich.
Aber ja, denkt einmal genauer darüber nach. Wie oft gerät man im Leben in Situationen, in denen man sich grün und blau ärgert, weil man den Schlüssel nicht finden kann, den Bus verpasst, das Kind ausgerechnet an diesem Tag krank wird, die Strumpfhose eine Laufmasche bekommt, der Absatz bricht – einem ein Vogel auf den Kopf kackt im realen und im übertragenen Sinn.
Vielleicht hätte der Bus, mit dem ihr zu eurem Termin fahren wolltet, einen Unfall gehabt, vielleicht wärt ihr vor ein Auto gelaufen, vielleicht wäre ein Ziegelstein auf euren Kopf gefallen, vielleicht, vielleicht, vielleicht.
Vielleicht führt uns jedes noch so nervige Dilemma eigentlich aber auch nur auf den Weg zurück, der für uns bestimmt war.
Vielleicht sollten wir einfach nicht an dem Ort sein, an dem wir dachten, dass wir sein sollten.
Es gibt Menschen, die behaupten, man macht es sich im Leben leicht, wenn man sich immer wieder auf den Satz “Alles passiert aus einem bestimmten Grund!” herausredet, aber erstens einmal sehe ich keinen Fehler darin oder weshalb es etwas Schlechtes sein soll, wenn man es sich leichter machen möchte.
Und zweitens – so what? Kannst du mir beweisen, dass es anders ist? Kannst du tatsächlich wissenschaftlich belegen, dass es nicht so ist?
Und ja, mir ist sehr wohl bewusst, dass sich das alles gerade sehr esoterisch anhört, aber jeder, der mich kennt, weiß, dass ich vieles bin, nur das nicht. Ich bin ein extrem rational denkender Mensch. Bin jemand, der auf Fakten und Wissenschaft und Beweise vertraut. Aber trotzdem kann ich auch den Gedanken zulassen, dass es Dinge gibt, die wir (noch) nicht erklären können. Ich weiß, dass wir nicht alles wissen können. Und das ist auch gut so. Man muss nicht alles erklären. Ab und zu reicht es schon, wenn man Vertrauen hat. In sich. Und vielleicht auch in etwas, das man nicht erklären kann.
Sagen wir einmal so, es gäbe all diese Geschichten und Erlebnisse nicht – egal nach welchem Unglück -, wenn nicht eventuell doch etwas dran wäre. Natürlich, man kann es auch Zufall nennen. Ja, kann man. Aber man kann auch daran glauben, dass es vielleicht einen Grund gibt, weshalb jeder in seinem Leben auf Momente zurückblickt, bei denen er weiß, er ist nur haarscharf an einer Katastrophe vorbeigeschrammt.
Im Prinzip ist es eine Gretchenfrage: Zufall oder Schicksal?
Die Antwort wird dir niemand geben können, das sage ich!

eine Lieben, der Mensch will für alles Beweise und Fakten. Wenn man etwas nicht erklären kann, dann wird so lang geforscht und gebohrt, bis man auf einen Nenner kommt. Aber ist es nicht auch schön, dass man nicht alles rational entschlüsseln muss? Dass es Dinge gibt, die für immer unerklärt bleiben werden? Mir ist es egal, ob man mir vorwerfen will, dass ich es mir zu einfach mache, wenn ich mich immer wieder auf “everything happens for a reason” berufe, denn wie ich bereits gesagt habe, ich sehe den Fehler nicht. Weshalb soll es falsch sein, es sich leichter machen zu wollen? Vieles in meinem Leben hätte ich nicht so gut weggesteckt, wenn ich mir nicht denken würde, es passiert aus einem bestimmten Grund. Vieles hat sich mit den Jahren auch tatsächlich aufgelöst. Eins kann ich zum Beispiel fix sagen, wenn einiges in meinem Leben bzw. mit meiner Gesundheit nicht passiert wäre, hätte ich niemals mit diesem Blog begonnen. Ohne diesen Blog hätte ich vielleicht niemals erkannt, wie sehr mir das Schreiben liegt, und ich hätte nie damit gestartet, Romane zu verfassen.
Zufall oder Schicksal?
Zeigt mir den, der die Antwort auf diese Frage hat und wir unterhalten uns noch mal!
Alles Liebe, love&peace,
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Guten Morgen meine Süße, ich bin so bei dir und du kennst mich besser als irgendwer anderer: ich bin in vielen Bereichen der rationalste Mensch, ich habe mit Glauben nichts am Hut und suche immer wissenschaftliche Erklärungen und jetzt kommt das berühmte Aber. Ist es nicht auch rational, wenn man der festen Überzeugung ist, dass in der Natur alles “vorherbestimmt” und einem Plan folgt? Am Ende ist es egal, ob man es Schicksal oder Zufall nennt, es ist etwas, das wir “gottseidank” (bin stolz auf die Ironie des Wortes) nicht beeinflussen können. Bussi, 344
Guten Morgen, mein Schatz, ich finde ja sowieso, dass sich Rationalität und eine Art von Spiritualität nicht wirklich ausschließen müssen. Gerade die Koexistenz von beiden macht es doch erst spannend. Und im Grunde das Leben aus. Wie langweilig wäre es, wenn alles wissenschaftlich erklärbar wäre? Und wenigstens fällt dir die Ironie auf — 😉 3344, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, dein wunderbarer Beitrag hat mich gerade so unglaublich gefesselt! Ich denke, die Geschichten über 9/11-Überlebende, die nur wegen eines verschütteten Kaffees oder eines grantigen Kindes zu spät kamen, sind die besten Beispiele dafür, dass es mehr als nur Zufall geben muss. Everything happens for a reason ist eben nicht nur ein Spruch, sondern kann wirklich eine Perspektive sein. Und ich gebe dir vollkommen recht: Was ist falsch daran, es sich dadurch leichter zu machen? Vielleicht auch richtiger zu machen? Unglaublich starke Worte, du bist und bleibst meine persönliche Lieblingsphilosophin, danke und ganz liebe Grüße Eva
Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Eva, ich freue mich ehrlich so sehr über deine Worte. Wie es aussieht, habe ich genau den richtigen Zeitpunkt dafür gewählt. Ich bin voll und ganz bei dir. Weshalb muss es ein Fehler sein, wenn man es sich leichter machen möchte? Vor allem, wenn man es sich leichter machen kann. Wer lieber an Zufall glaubt und sich grämt – go for it. Ich sehe den Sinn aber nicht darin. Ab und zu einmal über den Tellerrand blicken und andere Sichtweisen zulassen, das würde uns allen sehr helfen. Ich danke dir so sehr für deine Worte – made my day, alles Liebe, x S.Mirli!
Mirli, das ist ein Beitrag, den jeder lesen sollte. Die Frage Zufall oder Schicksal ist die Gretchenfrage des Lebens. Wer braucht wissenschaftliche Beweise, wenn man Geschichten hat, die so eindeutig dafür sprechen? Ich bewundere deine Haltung, dass man nicht alles erklären muss, um Vertrauen zu haben. Das ist wahre Stärke. Und das ist, denke ich, der Stein der Weisen oder die Frage des Lebens selbst. Danke von ganzem Herzen und alles Liebe Anne
Hellhooo, liebe Anne, gerade das macht doch das Leben so spannend und im Prinzip das Leben auch aus, dass man eben niemals alles erklären wird können. Ich liebe diesen Gedanken, er schenkt mir irgendwie Frieden, weshalb auch immer. Ich danke dir sehr für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, was für ein unglaublich toller und tiefgründiger Beitrag! Ich denke, es ist eine Frage der Perspektive. Wer es als Schicksal sieht, lebt bewusster und ist dankbarer. Wer es als Zufall abtut, ärgert sich doppelt. Deine Einstellung, dass es dich leichter durchs Leben trägt, ist absolut richtig. Und danke für das Beispiel, dass dein wunderbarer Blog und deine Romane aus einem Grund entstanden sind und du damit aber so vielen Menschen schon helfen konntest. Vielen Dank und liebe Grüße Claudia
Guten Morgen, liebe Claudia, ich danke dir für deine Worte! Und ich kann ihnen nur komplett zustimmen. Es muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er durchs Leben gehen will. Wenn man ein Problem hat, vielleicht auch eimal den leichteren Weg zu wählen und es lieber auf die harte Tour will – wer wäre ich, wenn ich denjenigen aufhalten würde. Es muss jeder für sich entscheiden, wie er es sehen will. Ich freue mich auf alle Fälle gerade sehr, über deine Worte, und ja, für mich wird das auch immer die Bestätigung für diese Theorie bleiben. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli! Bin vollkommen bei dir. Ich nenne es nicht Schicksal, sondern die Summe unendlich vieler kleiner Kausalitäten, die wir nicht überblicken können. Aber im Endeffekt läuft es auf dasselbe hinaus: Es ist besser, die Dinge anzunehmen, als sich ständig zu ärgern. LG Dirk
Hellohooo, lieber Dirk, im Grunde bin ich absolut bei dir, man muss es nicht titulieren oder in eine Schublade pressen. Die einen nennen es Schicksal, andere wie du eine Aneinanderreihung von Kausalitäten, im Endeffekt kommt es aufs Ergebnis an. Und ich sehe nach wie vor nichts Schlimmes daran, es sich leichter machen zu wollen, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, Ein unglaublich bewegender Beitrag, der perfekt zu deinem Tattoo passt! Ich bin da ganz bei dir: Es ist egal, ob man es Schicksal oder Zufall nennt, solange es einem hilft, die kleinen und großen Ärgernisse des Lebens mit mehr Gelassenheit zu sehen. Wer weiß, wovor uns das Universum bewahrt, wenn wir mal wieder im Stau stehen oder den Schlüssel suchen. Man muss nicht alles erklären können, um darauf zu vertrauen. Dieser Beitrag wird mein neues Mantra, so viel ist sicher! Tausend Mal Danke Mirli und liebe Grüße Karin
Hellohooo, liebe Karin, ich bin voll und ganz bei dir. Weshalb muss man immer alles titulieren – oder sich unbedingt für eine Seite entscheiden. Egal ob Zufall oder Schicksal, im Grunde hat alles, was uns das Leben erleichtert, seine Berechtigung. So sehe ich das. Und nein, zum Glück können wir nicht alles erklären, das macht das Leben ja erst so magisch. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen liebe Mirli! Genau das dachte ich mir auch, als ich die Überschrift gelesen habe! Die Idee, dass jedes nervige Dilemma uns auf den richtigen Weg zurückführt, ist wunderschön und erklärbar. Ich sehe hier eine starke Verbindungen zur Teleologie. Du beschreibst im Grunde einen positiven Fatalismus, der dem reinen Zufall eine zielgerichtete Kraft, sei es das Schicksal oder das Universum, entgegensetzt. Die Geschichten über die 9/11-Überlebenden, die nur durch eine Kette von unglücklichen (oder glücklichen!) Verzögerungen gerettet wurden, sind dafür die besten empirischen Belege. Es ist so faszinierend, dass du als rational denkender Mensch dennoch diesen Raum für das Unerklärliche lässt. Das ist keine Kapitulation vor der Wissenschaft, sondern vielmehr eine pragmatische Philosophie des Lebens: Man akzeptiert, dass die Kausalketten größer sind, als wir sie überblicken können, und nutzt diese Erkenntnis zur Förderung der Gelassenheit. Der Gedanke, dass dein Blog und deine Romane ohne die gesundheitlichen Rückschläge nie entstanden wären, ist der beste Beweis dafür, dass diese Schicksalslenkung oft auch einfach nur ein Umweg zum Glück ist. Entschuldige vielmals, aber bei solchen Themen geht es ab und zu mit mir durch. Verbringe zu viel Zeit auf der Uni Ganz liebe Grüße Michaela
Auch dir einen schönen guten Morgen, liebe Michaela, also wenn das dazu führt, dass du dich auf diese Seite hier auslässt, muss ich sagen, du solltest noch mehr arbeiten und noch mehr Zeit auf der Uni verbringen 😉 ! Also bitte, entschuldige dich auf keinen Fall dafür, dass ich offensichtlich einen Punkt bei dir getroffen habe. Ich finde ja generell, dass sich Rationalität und Spiritualität nicht unbedingt gegenseitig ausschließen. Obwohl ich mich eher im ersteren zu Hause fühle. Aber ja, man sagt nicht umsonst, dass nur dumme Menschen glauben, dass sie alles wissen. Ich mag den Gedanken, dass es unendlich vieles gibt, was wir niemals erklären werden können. Irgendwie schenkt mir das Frieden, obwohl ich nicht einmal sagen kann, weshalb. Vielen, vielen Dank für deine Worte, und wie gesagt, lass dich ja niemals hier gebremst fühlen, es gibt keine vorgeschriebene Wortanzahl bei Kommentaren, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli, diese Geschichten sind einfach unglaublich. Es bringt mich dazu, das nächste Mal, wenn ich mich über eine rote Ampelkette ärgere, vielleicht kurz zu überlegen, wofür das jetzt gut war. Dass dein Blog und deine Romane ein Resultat dessen sind, ist für mich schon Erklärung genug. Ich glaube, ich habe es schon öfters gesagt: Großartige Worte von einer großartigen Frau. Viele liebe Grüße Daniela
Guten Morgen, liebe Daniela, was soll ich nur sagen, außer: Danke tausendmal. Deine Worte gehen runter wie Öl und zeigen eben MIR, weshalb alles so hat kommen müssen. Und ich bestehe auf das “müssen”, denn genau so ist es. Und da sag mir noch mal einer, dass das nicht Schicksal war. Ich grüße dich ganz lieb zurück und noch mal vielen Dank dafür, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, das ist so ein wichtiger Gedanke! Ich kenne das mit den “schiefgehenden Plänen” vor besonderen Ereignissen auch nur zu gut. Bisher hatte ich mich einfach nur geärgert, aber deine Theorie macht alles viel leichter. Das nächste Mal, wenn das Auto nicht anspringt, werde ich mich fragen: Wovor bewahrt mich das Universum gerade? Gratulation und DANKE zu diesem wirklich tiefen Beitrag! Ich liebe es, wenn man so von einer Sekunde auf die andere über sein Leben reflektiert und manche Situationen nochmals durchspielt! Alles Liebe Anika
Hellohoo, liebe Anika, mir ist es genau wie dir gegangen. Im Grunde hat man so einen “wieso ist mir das nicht schon lang selbst eingefallen” Moment. Es ist eigentlich eine so banale Theorie, verändert aber alles. Wie du sagst, allein wenn man sein Leben reflektiert, plötzlich erscheint alles in einem vollkommen anderem Licht, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, dein Beitrag ist wirklich Balsam für die Seele. Es ist so leicht, sich im Alltag von den kleinen Ärgernissen überwältigen zu lassen: das verschüttete Getränk, der verpasste Bus oder die nicht enden wollenden roten Ampeln. Aber die Perspektive, die du hier aufzeigst – dass jedes dieser Hindernisse möglicherweise eine Schutzfunktion erfüllt – ist zutiefst tröstlich. Besonders das Beispiel mit deinem Blog, der aus einer gesundheitlichen Notlage heraus entstanden ist, zeigt auf so beeindruckende Weise, dass das Schicksal oft ganz eigene, verschlungene Wege hat. Es ist ein Akt der Selbstliebe und der mentalen Stärke, sich nicht über das Geschehene zu grämen, sondern in diesen Momenten des Ärgers aktiv das Vertrauen zu wählen, dass alles einen tieferen Sinn hat. Ich werde mir diesen Gedankengang fest vornehmen, wenn mir das nächste Mal etwas Banales den Tag zu vermasseln droht. Danke, du hast mich mehr als abgeholt, liebe Grüße Tamara
Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Tamara, ich freue mich gerade sehr über eine Worte. Offensichtlich habe ich tatsächlich den perfekten Zeitpunkt für diesen Beitrag gewählt. Aber ehrlich, es tut so gut das zu lesen. Ich habe mich selbst von der ersten Sekunde an in diese Theorie verliebt. Und ich bin mir auch sicher, ich werde bestimmt bald Gelegenheit bekommen, zu sehen, ob es auch im Alltag anwendbar ist. Ich bin mir sicher, es macht alles um so vieles einfacher und spart enorm Energie, wenn man sich nicht ständig über Dinge aufregt, die vielleicht genau so sein sollten. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, Das ist genau die Art von Gedanke, die ich brauche und mir jetzt öfter ins Gedächtnis rufen werde, wenn ich mich das nächste Mal über ein geplatztes Treffen, einen verspäteten Flug oder eine unerwartete Absage ärgere. Der Satz “Vielleicht sollte ich einfach nicht an dem Ort sein, an dem ich dachte, dass ich sein sollte” ist so befreiend, weil er die Verantwortung für das Missgeschick wegnimmt und sie einem größeren, wohlwollenden Plan übergibt. Es ist so viel anstrengender, sich über etwas aufzuregen, das man nicht ändern kann, als einfach zu akzeptieren und darauf zu vertrauen, dass ein höherer Grund dahintersteckt. Danke für diesen fundamentalen Perspektivenwechsel – du hast mir damit gerade wirklich den Tag gerettet, vielleicht auch mehr! Viele liebe Grüße Evelyn
Guten Morgen, liebe Evelyn, ich schätze, in solchen Momenten ähneln wir uns wohl alle. Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, mich lassen solche Dinge kalt. Egal ob es um Verspätungen, versäumte Züge, schlechtes Wetter etc. geht. Aber seit ich diese Zeilen gelesen habe bzw. von dieser Theorie, hat sich schon etwas in mir verschoben. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, ob es sich auch in der Praxis anwenden lässt. Ich bin mir sicher, die nächste Gelegenheit dazu kommt bald. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab einen wundervollen Tag, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, dieser Absatz, in dem du fragst, ob man dir wissenschaftlich beweisen kann, dass es nicht so ist, hat mich total überzeugt. Du bringst es auf den Punkt: Man muss nicht alles rational belegen können, um es als eine mögliche Wahrheit anzunehmen, die das Leben bereichert. Ich bin von Natur aus auch ein eher rational denkender Mensch, aber bei solchen Geschichten muss man einfach an die Magie eines größeren Plans glauben. Es ist doch viel schöner, in einem solchen Ereignis eine lenkende Hand des Universums zu sehen, als alles dem reinen, blinden Zufall zu überlassen, der uns jederzeit ohne Sinn treffen könnte. Ich liebe diesen Text sehr, danke dafür und alles Liebe Samira
Hellohooo, liebe Samira, die ewige Streitfrage steht ja generell schon immer im Vordergrund: Zufall oder Schicksal? Ich denke, beides hat zu seiner Zeit seinen Platz. In manchen Momenten ist es aber einfach heilsam, an einen vorgegebenen Plan zu vertrauen. Im Grunde läuft alles auf Karma heraus. Wenn ich darauf vertraue, dass all das Gute, das ich aussende, diesem Plan hilft bzw. eben dem Schicksal, das für mich gedacht ist, dann hilft es nicht nur mir, sondern jedem, der davon profitiert. Wenn jeder so durchs Leben gehen würde, hätte ich wohl nichts mehr zu tun. Ich danke DIR für deine Worte, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli, was für ein unglaublich nachdenklich machender Text! Du gibst damit vielen Menschen einen Ausweg, weniger zu grübeln und mehr zu vertrauen. Man muss eben nicht alles intellektuell zerlegen oder rational entschlüsseln. Manchmal reicht es schon, die Blase vom neuen Schuh oder den defekten Wecker als ein kleines, notwendiges Übel zu sehen, das uns vor einem größeren Unglück bewahrt hat – sozusagen als Glück im Unglück. Das ist keine Ausrede, das ist mentale Resilienz! Ich bin da ganz auf deiner Seite. Ganz liebe Grüße Rita
Dir ebenso einen guten Morgen, liebe Rita, ich danke dir sehr für deine Worte. Ich denke, das würde generell vielen Menschen helfen, mehr Vertrauen zu haben – egal in welchem Aspekt man es sehen möchte. Es hat tatsächlich nichts mit Aberglauben oder Spiritualität zu tun, wenn man daran arbeitet, sein Vertrauen in Dinge zu stärken, vor allem auch jene, die man so oder so nicht ändern kann. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, dein Ansatz hat nichts mit Aberglauben zu tun, sondern mit einem tiefen, inneren Vertrauen in den positiven Lauf der Dinge. Das ist eine viel gesündere Denkweise, als sich ständig als Opfer des Zufalls zu sehen. Das Wissen, dass selbst im Schlimmsten oft der Samen für etwas Gutes oder eine neue Richtung liegt (wie in deinem Fall das Schreiben und der Blog), ist unbezahlbar und ein starker Lebensanker. Wir neigen dazu, uns nur auf das Negative zu fixieren, aber wenn man zurückblickt, erkennt man oft erst die verborgene Logik der Ereignisse, die uns genau dorthin gebracht haben, wo wir jetzt sein sollen. Und diese Idee liebe ich gerade sehr, dank dir und ganz liebe Grüße Vroni
Dein erster Satz – liebe ich sehr, liebe Vroni. Es gibt Menschen, die brauchen es, sich ständig als Opfer zu sehen und auch so zu präsentieren. Für die ist das sicher der richtige Weg. Aber ich mag auch lieber den Gedanken, dass ich Dinge selbst in die Hand nehme. Und an den Stellen, an denen es mir unmöglich ist, bleibt es trotzdem noch unter meiner Kontrolle, wie ich die Dinge sehe. Darauf zu vertrauen, dass alles einem großen Plan folgt, hilft da schon sehr. Und lässt einen nicht so ohnmächtig fühlen. Ich danke dir für deine Worte und wünsche dir eine richtig gute Woche, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, Ich finde deine Theorie nicht nur wunderschön, sondern auch sehr logisch und nachvollziehbar, wenn man die aufgeführten Beispiele betrachtet. Letztendlich ist es eine bewusste Entscheidung, wie man mit den Unannehmlichkeiten des Alltags umgeht: Man kann sich von den Störungen in den Wahnsinn treiben lassen, oder man kann in jedem kleinen Ärgernis eine Schutzfunktion sehen, die uns vor Schlimmerem bewahrt hat. Vielleicht würde es uns allen gut tun, mehr zu vertrauen! Liebe Grüße Sandra
Hellohoo, liebe Sandra, ich kann deine Worte nur unterschreiben. Wie du sagst, es liegt an jedem selbst und ist eine ganz bewusste Entscheidung, wie man mit den Gegebenheiten des Lebens umgeht. Wir können nicht alles kontrollieren, aber wir haben die Kontrolle darüber, wie wir alles an uns heranlassen. Und es hilft schon sehr, zu glauben, dass alles auf einen bestimmten Weg zurückführt. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Wunderschönen guten Morgen Mirli! Ich bin zwar auch ein sehr rationaler Mensch, aber bei solchen Geschichten muss man einfach an Schicksal glauben. Der Gedanke, dass uns jedes kleine Missgeschick vor einem großen bewahren soll, ist wirklich schön und auch ein bisschen beruhigend, das gebe ich gerne zu. Ich werde in Zukunft sicher auch mehr versuchen, meinen Ärger ein bisschen mehr in Vertrauen umzuwandeln. Ganz großes Kompliment für diesen Denkanstoß! Danke und ganz liebe Grüße Kerstin (PS: und wäre es nicht das Schicksal gewesen, was hätten wir alle verpasst, wenn du nie mit dem Schreiben begonnen hättest)
Auch dir einen wunderschönen guten Morgen, liebe Kerstin, ich finde ja auch, dass sie Rationalität und trotzdem ein gewisses Urvertrauen an Dinge, die man nicht erklären kann, nicht ausschließen. Wie sagst man so schön, nur die dümmsten Menschen glauben, dass sie alles wissen. Ich mag den Gedanken, dass es vieles gibt, dass wir niemals begreifen werden können. Ich danke dir auf alle Fälle sehr für deine Worte – vor allem für deinen letzten Satz ;-), alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, diese Theorie kaufe ich dir sofort ab! Wer weiß, wie viele Male ich haarscharf an etwas vorbeigeschrammt bin, nur weil ich ein paar Minuten länger meinen Lippenstift gesucht habe. Es ist doch eine wunderschöne Art, die Welt zu sehen – nicht als Kette von Ärgernissen, sondern als eine Abfolge von Schutzmaßnahmen. Ich liebe diesen Text gerade so sehr, du weißt gar nicht, wie dankbar ich dir dafür bin!! Danke und liebe Grüße Bea
Liebe Bea, ich sehe es genau wie du, und ich würde ja so gerne Einblick haben, wohin diese Wege ansonsten geführt hätten. Da ich allerdings an keinem anderen Ort sein möchte, als an dem, an dem ich bin, ist es vielleicht sogar besser, dass wir wohl nie erfahren werden, was ansonsten geschehen werde. Wäre vielleicht auch zu gruslig. Ich freue mich zumindest sehr über deine Worte, vielen Dank dafür, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli, das muss man dir lassen: dein Tattoo „everything happens for a reason“ ist Programm! Und es ist keineswegs ein Sich-Herausreden, sondern eine sehr erwachsene Art, die Kontrolle abzugeben, wo man keine hat. Wer behauptet, es sei zu einfach, ärgert sich wahrscheinlich doppelt so oft. Danke für diesen Plädoyer für mehr Gelassenheit und Urvertrauen. Vielleicht genau zur richtigen Zeit! Liebe Grüße Isi
Dir ebenso einen guten Morgen, liebe Isi, irgendwie zieht sich dieser Satz tatsächlich schon immer durch mein gesamtes Leben. Und ich liebe deine Anschauungsweise, dass man an der Stelle somit die Kontrolle abgibt, wo man sowieso nichts beeinflussen kann. Mag ich sehr. Und ja, anscheinend ist dieser Beitrag wirklich zur richtigen Zeit erschienen. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, ein unglaublich inspirierender Text. Ich kannte die Geschichten der 9/11-Überlebenden, die wegen Kleinigkeiten zu spät kamen, auch schon. Aber sie jedes Mal wieder als Beleg für “Schicksal” zu sehen, gibt ihnen eine neue Tiefe. Ab heute versuche ich, jeden geplatzten Plan als einen Fingerzeig zu sehen. Wer weiß, welchen Katastrophen ich schon entgangen bin oder wo ich anders abgebogen bin, als eigentlich geplant. Großartige Philosophie, dankeschön dafür und schöne Grüße Franzi
Auch dir einen schönen guten Morgen, liebe Franzi, es ist eigentlich ein so einfacher Gedanke, aber trotzdem muss man erst einmal drauf kommen. Oder eben drauf gebracht werden. Irgendwie überblickt man das gesamte Leben dadurch tatsächlich komplett anders. Ja, eindeutig eine großartige Philosophie, da kann ich dir nur zustimmen, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli, Absolut! Wer kann schon mit Sicherheit sagen, wie oft uns unser eigenes, kleines Pech oder eine banale Verzögerung tatsächlich das Leben gerettet oder uns zumindest vor einer schlechten Erfahrung bewahrt hat? Ich bin froh, dass du diesen Artikel gelesen und deine tiefgehenden Gedanken darüber so offen und schön in Worte gefasst hast. Das ist wirklich ein Beitrag für die Seele, der ermutigt, das Leben mit mehr Vertrauen und weniger Anspannung zu leben. Es ist beruhigend zu wissen, dass selbst die Momente, in denen wir uns am meisten ärgern, möglicherweise einen positiven Zweck erfüllen. Eine tolle Lebensempfehlung und ein wichtiger Denkanstoß für jeden! Alles Liebe Ute
Guten Morgen, liebe Ute, ich würde das ja so gerne herausfinden können, aber vielleicht würde es einen dann auch gruseln, wenn man sieht, was oder wem man alles quasi entkommen ist … ich danke dir auf alle Fälle sehr für deine Worte. Ich denke, dieser Beitrag ist genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen, wie es scheint. Ich wünsche dir einen hoffentlich entspannten und nicht zu stressigen Tag – und ansonsten, du weißt schon, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, Dein Beispiel, wie du über deine gesundheitlichen Probleme zum Schreiben und zu deinem Blog gefunden hast, ist das beste und greifbarste Argument für everything happens for a reason. Es zeigt, dass das vermeintlich Schlechteste im Leben oft die größten und schönsten Türen öffnen kann. Ob man es nun Zufall, Schicksal oder Universum nennt, es hat dich auf einen wunderbaren und erfüllenden Weg geführt, wofür ich persönlich irrsinnig dankbar bin. Genau das werde ich mir merken, denn ich das nächste Mal über ein unüberwindbares Hindernis stolpere. Und was wären wir ohne deinen Blog und ohne deine Bücher? Eines sicher: ärmer! Alles Liebe Julia
Ach Julia, wenn du wüsstest, wie sehr ich mich gerade über deine Worte freue – ganz besonders auf deinen letzten Satz. Wie könnte ich nicht daran glauben, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert? Ich würde es so spannend finden, wenn man irgendwann, kurz vor Schluss, all die Verbindungen und Stränge ansehen könnte, die uns dorthin geführt haben, wo wir sind. Und eben aus welchem Grund, für welch positiven Effekte man vielleicht sogar mitverantwortlich war. Ich wünsche dir eine wunderschöne Woche, vielen Dank noch mal, alles Liebe, x S.Mirli!
“Alles passiert aus einem bestimmten Grund!” sage ich mir eigentlich nie, ich sage mir dann eher “Wer weiß, für was das am Ende gut war” und das beruhigt mich auch und nimmt den Druck aus der Sache. Ich muss allerdings auch zugeben – und vielleicht ist es etwas böse – aber bei deiner Einleitung hatte ich sehr stark “Final Destination” im Kopf.
Im Grunde ist es eh dieselbe Aussage, nur von einer anderen Seite betrachtet bzw. anders ausgedrückt, aber ja, es entspricht halt auch den Tatsachen. Und ja, ich kann deine Assoziation mit “Final Destination” sogar sehr nachvollziehen, sind wir mal froh, dass das Leben kein Horrorfilm ist, wobei … alles Liebe, x S.Mirli!