Life&Style

anders gleich

Meine Lieben, es ist zwar schon ein paar Wochen her, dass ich mir die ARTE Dokumentation über Simone de Beauvoir, über ihr wichtigstes und bekanntestes Werk “Das andere Geschlecht”, angesehen habe, aber seitdem spuken da so einige Gedanken in meinem Kopf herum, und immer, wenn es so ist, dass mich ein Thema nicht mehr loslassen will, habe ich nur eine Chance, das Chaos aus meinem Kopf zu bekommen bzw. zu schlichten, in dem ich diese Gedanken niederschreibe.
Ob das dann genauso chaotisch aus mir rauskommt oder sich wundersamerweise während des Schreibens ordnet, das ist wieder eine komplett andere Geschichte.
Schauen wir mal, wie es heute laufen wird …

Vielleicht ist es euch bereits aufgefallen – zumindest all jenen, die mich schon länger begleiten -, ich habe bisher so gut wie jedes Thema angesprochen, es gibt kaum etwas, zu dem ich noch nicht meinen Senf dazugegeben habe, aber ein Bereich, den ich immer gekonnt umschiffe und sehr bewusst ausgeklammert habe, ist das Thema Feminismus.
Bei allem, was ich heute hier von mir geben werde, muss ich sehr vorsichtig sein, da es ein extrem heikles Thema ist und viele sehr empfindlich darauf reagieren. Deshalb nutze ich mal wieder die Gelegenheit, um zu betonen, dass ich immer nur meine ganz persönliche Meinung wiedergebe. Ich bin keine Soziologin oder aus irgendeinem anderen Grund besonders befähigt, Thesen zu irgendeinem Thema aufzustellen.
Aber trotzdem – zumindest in diesem Fall – bin ich etwas sehr wohl: eine Frau.

Sagen wir mal so, ich würde mich selbst niemals als Feministin bezeichnen, vielleicht aber auch nur deshalb, weil – wie ihr wisst – mich nichts mehr abstößt als Schubladendenken, und es ist nun mal eine Schublade, in die man Frauen nur zu gerne steckt bzw. ein sehr genaues Bild davon hat, wie so eine Frau, eine Feministin sein muss.
Wie wir aber auch alle wissen, kann man mich nur schwer in eine Schublade stecken, dafür habe ich einfach zu viele Ecken und Kanten.
Außerdem ist es so, dass ich eher in einem Matriarchat aufgewachsen bin als in einem Patriarchat. Auch was meine Schulausbildung und meine beruflichen Anstellungen angeht – die Schule, die ich besucht habe, war zwar keine reine Mädchenschule an sich, aber trotzdem war der Anteil der Jungen sehr gering. Ich würde mal schätzen, maximal fünf Prozent, wenn nicht sogar noch weniger. Auch meine späteren Anstellungen in einem Hotel, als Flugbegleiterin, danach beim Bodenpersonal einer Airline oder in einem physikalischen Therapiezentrum – ich war hauptsächlich von Frauen umgeben. Zwangsläufig bin ich deshalb selbst eigentlich nie mit dem Problem von einer männerbevorzugten Postenvergabe oder eines Gehaltsunterschieds konfrontiert gewesen. Aber natürlich laufe ich nicht mit Scheuklappen durch die Gegend, konsumiere Nachrichten, Dokumentationen und Reportagen, ich weiß also, wie privilegiert ich bisher leben durfte und dass die Realität eine vollkommen andere ist.

Das einmal zur Einleitung und zum besseren Verständnis, weshalb ich vielleicht einen anderen Zugang zu dieser Thematik habe – nicht unähnlich einer Simone de Beauvoir, die während des Schreibens ihres Buches “Das andere Geschlecht” und ihrer Recherchen sich selbst nicht als Frau, sondern als Außenstehende betrachtet hat, da sie eine vollkommen andere Rolle der Frau gelebt hat als die, über die sie geschrieben hat.

Etwas, das euch bestimmt schon aufgefallen ist, dass ich prinzipiell nicht “gendere” in meiner Sprache bzw. in meinen Texten. Auch nicht in meinen Büchern. Das hat einen sehr bestimmten Grund, der nichts damit zu tun hat, dass ich Anti-Feministin wäre oder weil es mir zu mühsam ist oder ähnliches. Fakt ist – und das ist jetzt ein Punkt, bei dem ich mir wirklich unsicher bin, ob ich es laut aussprechen soll, denn ich könnte sehr schnell missverstanden werden, wage es aber trotzdem -, dass es so viele tausendmal wichtigere Bereiche gibt, in denen Gleichberechtigung mehr als notwendig wäre, allein wenn ich an das Gesundheitswesen denke oder an männerbevorzugte Stellenvergabe bei selber oder oft sogar besserer Leistung der Frau, dass Frauen noch immer schlechter bezahlt werden, in so vielen nicht einmal auflistbaren Bereichen, weil unendlich vielen, nicht gleichwertig behandelt werden, nicht zu sprechen von Opfern von Gewalt- und Tötungsdelikten, dass es mir fast schon wie eine Beleidigung vorkommt, dass wir gerade mal ein paar Buchstaben “geschenkt” bekommen haben nach dem Motto: “Was wollt ihr denn noch, jetzt sagen wir schon nicht mehr nur Arzt, sondern Arzt und Ärztin, und es reicht euch immer noch nicht?”.

Ich weigere mich zu gendern, weil es mir wie eine Beleidigung vorkommt, als ob das unser größtes Problem war, während sich in so gut wie jedem anderen Sektor nach wie vor kaum etwas tut bzw. siehe Abtreibungsthema sogar Rückschritte gemacht werden. Aber Hauptsache, wir haben an der Sprache etwas verändert.
Versteht mich nicht falsch, natürlich ist jeder Schritt ein Schritt nach vorn, aber das funktioniert nur dann, wenn es ein stetes Voranschreiten ist. Gefühlt haben wir aber diesen einen Minischritt gemacht, was die Sprache angeht, und jetzt müssen wir uns erst mal wieder ein paar Jahrzehnte ausruhen, bis der nächste gemacht werden kann. Ist aber halt auch nicht überraschend, wenn nach wie vor jene Menschen, die diese Entscheidungen treffen, zum Großteil dem Geschlecht angehören, dass es die letzten Jahrhunderte in dem alten System schon sehr fein hatte.Wenn ich nun noch einmal auf die anfangs erwähnte Dokumentation über Simone de Beauvoirs Werk zurückkommen darf. Es war nichts Neues, was ich dort erfahren oder gesehen habe, aber immer, wenn man noch einmal so detailliert vor Augen geführt bekommt, was für eine Stellung die Frau in der Geschichte hatte, dass Vieh mehr Wert war als das weibliche Geschlecht – dieses System, das Männer sich da erschaffen haben, mir wird schon allein bei der Erinnerung daran schlecht.
Ja, im Vergleich zur Historie haben wir riesengroße Schritte nach vorn gemacht. Aber jetzt kommt schon, wir leben im einundzwanzigsten Jahrhundert! Computer “denken und arbeiten” für uns, Hinz und Kunz kann ins Weltall fliegen, wir sind modern, intelligent, aufgeschlossen, aber in mancherlei Hinsicht so antiquiert und von gestern, dass man davonlaufen möchte!
Gerade was die wichtigen Themen unserer Gesellschaft angeht wie Rassismus, Ausgrenzung von queeren Menschen bzw. jedem, der irgendwie anders ist – und leider zählt da offensichtlich die Frau nach wie vor dazu.

Woran man merkt, dass sich in den Köpfen der Allgemeinheit nach wie vor nichts am Denken verändert hat?

Ein paar Beispiele:
Meist lasse ich Arzttermine oder z.B. Tischreservierungen in Lokalen von meinem Mann vornehmen, weil er so gut wie immer die besseren Termine oder Tische bekommt (entspricht leider den Tatsachen).
Oder auch wenn ich unterwegs bin versus wenn wir gemeinsam unterwegs sind – ich allein werde selten gegrüßt oder überhaupt wahrgenommen, sobald mein Mann dabei ist, ist es ein vollkommen anderes Verhalten.
Mein Mann wird außerdem oft noch immer mit großen Augen angestarrt und mit Unverständnis konfrontiert, wenn sein Gegenüber erfährt, dass er seine Kleidung selbst bügelt oder sich sein Essen kocht. Fakt ist, dass es in den meisten Familienmodellen noch immer so ist, dass die Frau für den Haushalt, das Essen, die Kindererziehung und was-weiß-ich-was-noch-alles verantwortlich ist, obwohl sie zusätzlich genauso berufstätig ist wie der Mann. Das ist so, auch wenn man es nicht glauben möchte.
Unzählige solche Faktoren und Beispiele könnte ich noch schildern, aber das muss ich wahrscheinlich nicht einmal, weil ihr sie alle selbst nur zu gut kennt.

Was ich mit all dem sagen will, ist Folgendes:

Feminismus ist nicht nur ein paar Buchstaben oder ein Haufen hysterischer, radikaler Frauen, die frustriert sind, weil sie keinen Mann abgekommen haben und sexuell unterversorgt sind. Feminismus ist etwas, das, so fürchte ich, immer ein Thema bleiben wird. Bleiben muss! Allein wenn man über den großen Teich blickt und beobachten kann, wie sich dort das Bild der Frau langsam wieder dem annähert, wie es Simone de Beauvoir in den vierziger Jahren, als sie nach dem Krieg durch die USA gereist ist, erlebt hat und nicht glauben konnte, was sie dort vorfinden musste. Wie die Frau unterdrückt wurde.
Es ist eine Art von Leben, das ich zum Glück selbst nie vorgelebt bekommen habe oder in dem Ausmaß erfahren musste, aber ich habe vor allem als Kind zu Besuch viele andere Familienmodelle kennengelernt und oft hat das ein wenig daran erinnert, wie es Simone de Beauvoir in den USA erlebt hat.

Ich wünschte wirklich, jeder dürfte so leben, wie ich leben darf.
In meinem Sprachgebrauch gibt es kein gendern, weil es nie notwendig war. Weil Gleichberechtigung miteinander bedeutet. Weil es keinen Unterschied macht, ob Mann oder Frau oder ob man sich als etwas anderes fühlt. Oder sich gar nicht definieren möchte. Mir gefällt die Entwicklung und die Sicht, die von den nächsten Generationen kommt. Meine große Hoffnung ist deshalb, dass vielleicht, ganz vielleicht, dieses verstockte, alte Denken zumindest in der späteren Zukunft Geschichte sein wird. Dass man irgendwann solche Dokumentationen anschauen wird und nur noch den Kopf schüttelt, weil einem das alles vollkommen fremd vorkommt und nicht einmal ansatzweise vorstellbar ist, dass Frauen einmal so leben mussten. Sich so behandeln lassen mussten.
Ja, meine ganze Hoffnung liegt auf den Folgegenerationen, dass sie es anders, besser machen werden.
Das gelingt vor allem dann, wenn wir alle es ihnen richtig vorleben.

Wir werden sehn …

eine Lieben, ich bin mir nicht sicher, ob sich meine Gedanken jetzt wirklich geordnet haben oder ob nach wie vor Chaos in mir herrscht. Was ich mir wünschen würde, dass man sich diese Dokumentation ansieht. Oder Simone de Beauvoirs “Das andere Geschlecht” liest. Ich selbst kann mich extrem gut mit ihr identifizieren, da ich mich bei diesem Thema tatsächlich auch als Außenstehende fühle. Zwar bin ich verheiratet, aber das war nicht der Wunsch meines Mannes, sondern vor allem meiner. Ich habe keine Kinder, wollte ich nie haben. Die Hausarbeit haben wir uns 50:50 aufgeteilt. Entscheidungen treffen wir immer zu zweit. Wahrscheinlich wird auf meine Befindlichkeiten sogar mehr Rücksicht genommen als umgekehrt. Jeder hat absolute Freiheit in allem, was er tut, solange man es mit dem anderen abspricht. Es gibt kein Frau oder Mann bei uns oder er oder sie, es gibt eigentlich nur ein Wir. Und trotzdem jeden als Individuum, der den anderen respektiert. Kein stärker, schwächer, kein größer, kleiner, wichtiger oder unwichtiger. So würde ich mir wünschen, dass jede Beziehung ist. Dass jede Frau so ein sicheres Zuhause erlebt, in dem sie geschätzt wird und nicht unterdrückt. Die Realität ist für viel zu viele Frauen eine andere, aber ein Schritt nach dem anderen.
Diese Schritte sollten nur immer größer werden und nicht kleiner …

Ich hoffe sehr, ich habe nichts Falsches gesagt oder bin irgendwem auf die Füße getreten. Dieses Thema ist ein so sensibles und heikles, weil es eben generell das Geschlechterthema einschließt, und das ist ein extrem delikates Minenfeld, durch das man vorsichtig wandeln sollte. In meinen Worten habe ich mich hauptsächlich auf Männer und Frauen konzentriert, womit ich niemanden ausschließen wollte. Da die Grundlage für den Text allerdings die Dokumentation über “Das andere Geschlecht” war, und dieses Werk eben zu einer vollkommen anderen Zeit entstanden ist, versteht man hoffentlich, weshalb ich diesen Zugang gewählt habe. Die Unterdrückung und Ausgrenzung von jedem anderen Geschlecht neben Mann und Frau ist ein so komplexes Thema, dass es hier jeden Rahmen sprengen würde, aber das ich definitiv nicht kleinreden möchte oder unter den Tisch kehren. Ich hoffe, ihr versteht, dass ich niemanden ausschließen wollte, und ich hoffe, ich habe, was das angeht, alles richtig gemacht. Ansonsten, sagt es mir bitte, ich lerne gerne dazu und bilde mich weiter.

Abschließend möchte ich nur noch sagen, dass es an jedem Einzelnen liegt, etwas an unserer Gesellschaft zu ändern. Jeder kann und muss bei sich selbst, seinem Verhalten anfangen, und selbst wenn es nur kleine Schritte sind, jeder Schritt zählt. Von mir aus halt auch ein paar Buchstaben …
Alles Liebe, love&peace, 

46 Comments on “anders gleich

  1. Guten Morgen Süße, es ist so wichtig, dass jemand wie du, der so klar und unvoreingenommen denkt, diese Themen anspricht. Ich kann deine Ansicht, dass es bei der Gleichberechtigung um viel mehr geht als um ein paar Buchstaben, nur hundertprozentig teilen. Wir leben es ja jeden Tag vor, dass es nur ein “Wir” gibt und dass Respekt und Wertschätzung unabhängig vom Geschlecht sind. Auch wenn ich es einfach nicht glauben kann und will, dass wir tatsächlich noch immer darüber sprechen und schreiben müssen. Bussi, 344

    1. Guten Morgen, mein Schatz, es ist wirklich traurig, dass es noch immer notwendig ist, darüber zu sprechen. Dass ich leider trotz all der Gespräche meist trotzdem nichts ändert, aber wie du sagst, man sieht an uns, dass Veränderung bei einem selbst anfängt. Immerhin hast du eine andere Welt als ich kennengelernt und hast trotzdem für dich einen anderen Weg gewählt. Deshalb 3344, alles Liebe, x S.Mirli!

  2. Guten Morgen liebe Mirli, dein Beitrag hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht. Es ist unglaublich mutig und wichtig von dir, ein so aktuelles Thema wie den Feminismus anzusprechen, und das auch noch so persönlich und reflektiert. Ich finde es bewundernswert, wie du deine eigene, privilegierte Erfahrung schilderst, ohne dabei die Augen vor der oft harten Realität anderer Frauen zu verschließen. Deine Bedenken bezüglich des Genderns und die Priorisierung anderer, fundamentalerer Ungleichheiten teile ich absolut. Es ist frustrierend zu sehen, dass wir uns oft mit Symbolpolitik zufriedengeben, während tiefgreifende Veränderungen ausbleiben. Danke, dass du dieses wichtige Gespräch anstößt! Liebe Grüße, Eva

    1. Auch dir einen guten Morgen, liebe Eva, ich bin unglaublich dankbar, dass ich so privilegiert aufwachsen konnte, was vielleicht den Blick auf gewisse Themen sogar verschärft hat. Immerhin lernen nicht viele beide Welten kennen und nur so fällt einem auf, was eigentlich alles falsch läuft in der Welt. Ich denke, es war allerhöchste Zeit, etwas dazu zu schreiben und mich auch für dieses Thema einzusetzen. Ich grüße dich ganz lieb zurück und vielen Dank für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!

  3. Hallo Mirli, was für ein wichtiger und ehrlicher Text! Ich kann deine Gedanken zum Feminismus und besonders zur Genderthematik sehr gut nachvollziehen. Es ist so wahr, dass wir uns manchmal auf Details konzentrieren, während die großen Baustellen, wie ungleiche Bezahlung oder die mangelnde Wertschätzung von Frauen in vielen Bereichen, bestehen bleiben. Dein Blick auf die Historie und der Vergleich mit dem 21. Jahrhundert sind erschreckend und motivierend zugleich. Es liegt wirklich an uns allen, die Welt für die nächsten Generationen ein Stück besser zu machen. Liebe Grüße Karin

    1. Hellohooo, liebe Karin, ich danke dir sehr. Ich finde du beschreibst es genau richtig, ja, es ist schockierend, aber wie man sieht, jemand wie ich, der sich bisher kaum zum Thema Feminismus geäußert hat, setzt sich nun auch dafür ein, also ist es definitiv auch motivierend. Es motiviert dazu, endlich laut zu werden, für uns Frauen aufzustehen, nur so kann sich in der Zukunft etwas verändern. Auch wenn es nur Minischritte sind. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  4. Schönen guten Morgen Mirli, dein Beitrag ist so wohltuend ehrlich und auf den Punkt gebracht. Ich finde es großartig, wie du deine persönliche Perspektive als Frau schilderst, die glücklicherweise nie die extremen Formen der Benachteiligung erfahren musste, aber dennoch ein klares Bewusstsein für die Ungleichheiten hat. Die Beispiele aus deinem Alltag, wie die unterschiedliche Behandlung deines Mannes und dir, sind leider so wahr und machen wütend. Deine Hoffnung auf die Folgegenerationen teile ich vollkommen, und ich bin überzeugt, dass solche Beiträge wie deiner dazu beitragen, das Bewusstsein zu schärfen. Ganz liebe Grüße, Michaela

    1. Dir auch einen wunderschönen guten Morgen, liebe Michaela, ich bin ehrlich dankbar, dass ich – zumindest nicht persönlich – dieses andere Rollenmodell erleben musste oder vorgelebt bekommen habe. Wahrscheinlich wäre ich heute ein anderer Mensch. Eine andere Frau. Traurigerweise ist es für die Vielzahl der Frauen eine komplett andere Welt und daran muss sich endlich etwas ändern. Das kann nur dann passieren, wenn wir für uns einstehen, aufstehen, laut sind. Auch wenn uns unser Leben lang eingetrichtert wurde, dass man als Frau nicht auffallen soll. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  5. Liebe Mirli, vielen Dank für diesen mutigen und offenen Beitrag. Das Thema Feminismus ist tatsächlich ein Minenfeld, aber du hast es geschafft, deine Gedanken so klar und doch sensibel auszudrücken. Deine Skepsis gegenüber dem Gendern, weil es von den wirklich wichtigen Problemen ablenkt, ist etwas, das ich auch empfinde. Es ist, als würde man ein Pflaster auf eine tiefe Wunde kleben. Deine persönlichen Erfahrungen und die historische Einordnung sind sehr wertvoll und zeigen, wie viel noch zu tun ist. Viele liebe Grüße, Daniela

    1. Ich danke dir, liebe Daniela, für deine Bestätigung, das tut SO gut. Und bestärkt mich darin, dass ich die richtige Wahl getroffen habe, obwohl es mir verdammt schwergefallen ist, über dieses Thema zu schreiben. Aber wenn nicht einmal wir für uns einstehen, auf wen sollen wir warten? Ich liebe den Vergleicht mit einem Pflaster auf einer tiefen Wunde, denn nichts könnte besser passen, genau so empfinde ich es. Ich schicke dir ganz arg liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  6. Hallo Mirli, ein absolut beeindruckender Beitrag! Ich bewundere deine Offenheit und deinen Mut, dieses sensible Thema so klar und persönlich zu beleuchten. Deine Erfahrungen aus einem eher matriarchalisch geprägten Umfeld sind sehr interessant und zeigen, dass persönliche Lebensumstände die Perspektive prägen. Es ist frustrierend zu sehen, wie antiquiert die Denkweisen in unserer modernen Welt manchmal noch sind. Deine Hoffnung auf die nächsten Generationen teile ich zutiefst, denn Bildung und Vorbild sind der Schlüssel. Liebe Grüße, Alexandra

    1. Hellohooo, liebe Alexandra, vielen lieben Dank für deine Worte, das bedeutet mir wirklich viel – vor allem bei diesem Thema! Ich bin ehrlich dankbar, dass ich so aufwachsen durfte und dadurch, gerade auch in meiner Geschlechterrolle, so eine Stärke entwickeln konnte. Wir müssten heute über nichts mehr diskutieren, wenn jeder so eine Sichtweise in jungen Jahren hätte kennenlernen dürfen. Und ich kann deinen Abschlusssatz nur tausendmal unterstreichen: Bildung und Vorbildhaltung sind der Schlüssel für so gut wie alles, allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  7. Guten Morgen Mirli, dein Text hat mich tief bewegt. Es ist unglaublich wichtig, dass solche Themen angesprochen werden, und du hast es mit einer wunderbaren Mischung aus Persönlichkeit und Sachlichkeit getan. Die Kritik am Gendern als scheinbarer Fortschritt, während die wahren Probleme wie Lohnungleichheit oder mangelnde Repräsentation bestehen bleiben, ist absolut berechtigt. Deine persönlichen Anekdoten, wie dein Mann bessere Tischreservierungen bekommt, sind traurig und aufschlussreich zugleich. Alles Liebe, Anika

    1. Guten Morgen, liebe Anika, ich danke dir sehr für deine Worte. Ich bin ehrlich sehr erleichtert, dass meine Abneigung, was das Gendern angeht, von allen so verstanden wird und nachvollziehbar ist. Es ist traurig, dass Veränderung gerade im Alltag noch lang nicht angekommen ist und deshalb ist es umso wichtiger, dass wir für uns einstehen und laut werden, alles Liebe, x S.Mirli!

  8. Dein Beitrag ist eine so wichtige Reflexion über den Feminismus, abseits von Klischees und Schubladendenken. Ich finde es großartig, wie du deine Skepsis gegenüber dem Gendern begründest – nicht aus Ablehnung der Gleichberechtigung, sondern aus dem Gefühl heraus, dass es das wahre Ausmaß der Ungleichheit nicht erfasst. Die Beispiele aus deinem Alltag sind erschreckend und zeigen, wie tief verwurzelt alte Rollenbilder noch sind. Dein Wunsch nach einem “Wir” in Beziehungen ist so schön und erstrebenswert. Alles Liebe Anne

    1. Gerade das finde ich ja so erschreckend, dass es nach außen hin den Anschein hat, als hätten wir uns weiterentwickelt, als hätte sich tatsächlich seit den 40er Jahren viel verändert, aber wenn man ins Detail geht oder sich eben das alltägliche Leben anschaut, hat sich eigentlich nichts verändert. Die Denkweise bei den meisten Männern (und teilweise auch Frauen) ist nach wie vor die selbe. Und wenn sich daran nichts ändert, wird es auch nie ein Begeben auf Augenhöhe geben, so schockierend es ist, alles Liebe, x S.Mirli!

  9. Liebe Mirli, ich danke dir von Herzen für diesen ehrlichen und aufrüttelnden Beitrag. Es ist so wichtig, dass wir über diese Dinge sprechen, auch wenn es unbequem ist. Deine Beobachtungen zu den unterschiedlichen Behandlungen von Männern und Frauen im Alltag sind leider nur allzu wahr und machen fassungslos. Es ist ein langer Weg, aber deine Hoffnung auf die nächsten Generationen und die Betonung der individuellen Verantwortung geben mir Mut. Viele liebe Grüße, Claudia

    1. Ich danke dir, liebe Claudia, für deine Worte. Es war ein so großer Schritt für mich, obwohl ich meine Zurückhaltung bisher jetzt nicht mehr verstehen kann, deshalb fühle ich mich durch all eure Nachrichten und Kommentare umso bestärkter, diesen Weg auch weiter zu gehen. Wenn wir nicht anfangen, für uns selbst einzustehen, wird es sonst auch keiner tun. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  10. Hallo Mirli, deine Gedanken zur Simone de Beauvoir Doku und dem Feminismus sind sehr treffend formuliert. Es ist so wichtig, dass wir uns der historischen Unterdrückung von Frauen bewusst sind, um die aktuellen Ungleichheiten besser verstehen zu können. Deine Kritik am Gendern, weil es von den drängenderen Problemen ablenkt, ist sehr nachvollziehbar. Es braucht wirklich tiefgreifendere Veränderungen als nur Anpassungen in der Sprache. Liebe Grüße, Tina

    1. Hellhooo, liebe Tina, allein wenn man genauer über dieses Thema nachdenkt, sich mehr in die historischen Aspekte einließt, kommt einem wirklich das Grauen. Vor allem auch dann, wenn man bemerkt, dass es zwar den Anschein hat, als wären wir inzwischen weit gekommen, aber alltägliche Situationen zeigen, dass das teilweise nur Wunschdenken ist. Da muss noch viel passieren … Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  11. Guten Morgen Mirli, dein Beitrag hat mich sehr beeindruckt. Es ist toll, wie du ein so wichtiges Thema angehst und deine persönliche Meinung so klar darlegst. Deine Erfahrungen in einem eher matriarchalischen Umfeld sind interessant und geben einen anderen Blickwinkel. Die Beispiele aus dem Alltag, wie dein Mann oft bevorzugt wird, sind ein trauriger Beweis dafür, wie tief verankert patriarchale Strukturen noch sind. Dein Aufruf zur Selbstreflexion und zum individuellen Handeln ist sehr inspirierend. Liebe Grüße und schon vorab ein schönes Wochenende, Kerstin

    1. Dir auch einen guten Morgen, liebe Kerstin, ich danke dir sehr. Ich mag es selbst sehr, wenn man durch “fremde” Sichtweisen vielleicht einen neuen Blick auf ein Thema erhalten kann. Weshalb ich mich so lang gescheut habe, darüber zu schreiben, verstehe ich jetzt selbst nicht mehr. Denn eigentlich sollten wir alle viel öfter für uns einstehen, aufstehen, für unser Recht auf Gleichberechtigung kämpfen. Aber eben auch die Veränderung bei sich selbst suchen, denn nicht nur Männer fühlen sich im aktuellen System sehr wohl … allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  12. Schönen guten Morgen Mirli, ich finde es großartig, dass du dich an dieses Thema gewagt hast und es so differenziert betrachtest. Deine Argumente gegen das Gendern, weil es die eigentlichen Ungleichheiten in den Hintergrund rückt, sind für mich sehr überzeugend. Es ist, als würde man sich mit Kleinigkeiten aufhalten, während das große Ganze ignoriert wird. Deine Hoffnung auf die nachfolgenden Generationen teile ich vollkommen, denn sie bringen oft eine frische, unvoreingenommene Perspektive mit sich. Ganz liebe Grüße, Bea

    1. Einen wunderschönen guten Morgen, liebe Bea, ich danke dir sehr für deine Worte. Es war tatsächlich ein großer Schritt für mich, aber ich bin sehr froh, dass ich in gewagt habe. Allein wenn ich mir all die Nachrichten und Kommentare durchlese, bestärkt es mich darin, mich weiter mit dieser Thematik zu beschäftigen. Und dass das notwendig sein wird, ist leider Fakt. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  13. Hallo Mirli, vielen Dank für diesen mutigen und reflektierten Beitrag. Es ist so wichtig, dass wir uns mit diesen Fragen auseinandersetzen, und du hast das auf eine sehr persönliche und zugängliche Weise getan. Dein Vergleich der heutigen Situation mit der, die Simone de Beauvoir in den 40ern erlebt hat, ist erschreckend und zeigt, dass wir trotz aller Fortschritte noch lange nicht am Ziel sind. Dein Appell an die nachfolgenden Generationen ist eine wunderschöne Botschaft der Hoffnung. Schöne Grüße, Franzi

    1. Hellohooo, liebe Franzi, ich danke dir für deine Worte. Mir ist es wie dir ergangen, denn auch wenn die Situation in den 40er Jahren natürlich noch um einiges extremer war, gefühlt hat sich im Kern trotzdem nichts verändert und das ist mehr als schockierend. Man kann wirklich nur auf die nächsten Generationen hoffen, denn wir alle haben nichts besser gemacht, alles Liebe, x S.Mirli!

  14. Guten Morgen Mirli, dein Text hat mich sehr nachdenklich gemacht. Es ist erfrischend, eine so differenzierte Meinung zum Feminismus zu lesen, die über die üblichen Grabenkämpfe hinausgeht. Deine Kritik am Gendern aus den von dir genannten Gründen ist für mich sehr nachvollziehbar. Es fühlt sich oft an, als würde man sich mit Formalien aufhalten, anstatt die eigentlichen Probleme an der Wurzel zu packen. Dein Plädoyer für ein “Wir” in Beziehungen und im Miteinander ist wunderschön. LG Dirk

    1. Guten Morgen, lieber Dirk, ich freue mich sehr, auch eine Sicht “der anderen” Seite zu diesem Thema zu hören/lesen. Ich kann deine Worte nur unterschreiben, denn genau so ist es, es wird ewig über alles diskutiert, Formalitäten angepasst, aber in Endeffekt kommt es nicht bei den Menschen an und nur so ist Veränderung möglich. Ich danke dir für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!

  15. Schönen guten Morgen Mirli, dein Beitrag ist so mutig und wichtig! Es ist großartig, dass du dich traust, über ein so sensibles Thema zu schreiben und dabei auch kontroverse Punkte ansprichst. Deine persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen sind sehr aufschlussreich und zeigen, wie tief verwurzelt das Patriarchat in unserem Alltag noch ist. Deine Hoffnung auf die jungen Generationen teile ich vollkommen, denn sie haben oft schon eine viel offenere und gleichberechtigtere Sichtweise. Ganz liebe Grüße, Tamara

    1. Auch dir einen wunderschönen guten Morgen, liebe Tamara, und vielen Dank für deine Worte! Leider sind deine Worte nur zu wahr, vor allem gibt es ein starkes Stadt-Land-Gefälle. Solange sich nicht im Kern etwas ändert, und zwar an der Denkweise aller Menschen, helfen neue Gesetze und eine veränderte Sprache leider auch nichts. Deshalb scheint es beinahe so, als ob uns nichts anderes bleibt, als auf die nächsten Generationen zu hoffen, allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  16. Liebe Mirli, dein Beitrag ist so ehrlich und wichtig! Ich bewundere deine Offenheit, auch die kontroversen Punkte anzusprechen, wie die Relevanz des Genderns im Vergleich zu anderen, viel gravierenderen Ungleichheiten. Deine persönlichen Erlebnisse, die zeigen, wie subtil und doch wirkmächtig patriarchale Strukturen im Alltag noch sind, sind ein Augenöffner. Wir müssen wirklich alle an uns arbeiten, um eine gerechtere Welt zu schaffen. Viele liebe Grüße, Isi

    1. Vielen Dank, liebe Isi, tatsächlich war es ein großer, aber absolut überfälliger Schritt für mich, endlich dieses Thema anzusprechen. So lang habe ich mit mir gehadert, weil dadurch, dass ich nicht direkt damit konfrontiert bin, dachte, dass es mir nicht zusteht, etwas dazu zu sagen. Was vollkommener Blödsinn ist. Und all die Kommentare und Nachrichten bestärken mich darin, dass ich die richtige Wahl getroffen habe. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  17. Liebe Mirli, ich bin beeindruckt von der Klarheit und dem Mut, mit dem du dieses komplexe Thema ansprichst. Deine Ausführungen zum Gendern und zu den wirklichen Problemen der Ungleichheit sind sehr prägnant und nachvollziehbar. Es ist frustrierend zu sehen, wie langsam sich die Dinge in vielen Bereichen bewegen, während kleine symbolische Schritte oft als großer Fortschritt gefeiert werden. Dein Appell an jeden Einzelnen, bei sich selbst anzufangen, ist der Schlüssel. Alles Liebe Samira

    1. Vielen Dank, liebe Samira, ich kann mich deinen Worten nur anschließen, denn anders kann man es nicht beschreiben, es ist sogar extrem frustrierend, denn es fühlt sich nach fünf Schritten nach vorne, aber zehn Schritten zurück an. Im Endeffekt treten wir maximal auf der Stelle. Die Entwicklung, gerade was das Frauenthema angeht, global gesehen, ist erschreckend, alles Liebe, x S.Mirli!

  18. Hallo Mirli, dein Beitrag hat mich sehr angesprochen. Es ist wichtig, dass wir über die tatsächlichen Herausforderungen der Gleichberechtigung sprechen, jenseits von oberflächlichen Diskussionen. Deine Erfahrungen im Alltag, die zeigen, dass Männer oft noch bevorzugt werden, sind leider keine Einzelfälle und machen deutlich, wie viel noch zu tun ist. Dein Wunsch nach einem Miteinander und einem “Wir” ist eine wunderbare Vision. Liebe Grüße, Rita

    1. Hellohoo, liebe Rita, gerade diese Beispiele aus dem täglichen Leben sind es, die zeigen, dass sich mehr oder weniger noch gar nichts geändert hat. Man kann noch so viele Gesetze ändern oder die Sprache anpassen, wenn man es nicht schafft, die Sichtweise – und zwar traurigerweise bei beiden Geschlechtern – zu ändern, werden wir in hundert Jahren noch immer über dieses Thema sprechen müssen. Ich schicke dir ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  19. Guten Morgen Mirli, ein unglaublich ehrlicher und reflektierter Text! Ich finde es toll, wie du deine persönliche Geschichte und die historischen Fakten miteinander verknüpfst, um deine Argumente zu untermauern. Deine Kritik am Gendern, weil es die eigentlichen Probleme überschattet, ist für mich sehr nachvollziehbar. Es ist wirklich traurig, wie langsam sich die Gesellschaft in manchen fundamentalen Fragen bewegt. Deine Hoffnung auf die nächsten Generationen teile ich sehr. Ganz liebe Grüße Vroni

    1. Dir auch einen guten Morgen, liebe Vroni, vielen lieben Dank! Ich bin wirklich froh, dass eigentlich alle meinen Standpunkt, was das Gendern angeht, nachvollziehen können, das war wirklich eine meine größten Sorgen, dass man es nicht verstehen wird. Und ja, es scheint fast so, als ob die Hoffnung an die nächsten Generationen das Einzige ist, was diese Bewegung voranbringen wird. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  20. Schönen guten Morgen Mirli, dein Beitrag hat mich tief bewegt und zum Nachdenken angeregt. Es ist mutig, ein so heikles Thema anzusprechen, und du hast es mit einer beeindruckenden Klarheit und Sensibilität getan. Deine Beobachtungen zur noch immer bestehenden Ungleichbehandlung im Alltag sind leider nur allzu wahr. Deine Hoffnung auf die nachfolgenden Generationen und die Wichtigkeit, ihnen das Richtige vorzuleben, ist eine starke Botschaft. Ganz liebe Grüße, Evelyn

    1. Dir auch einen wunderschönen guten Morgen, liebe Evelyn, ich danke dir sehr für deine Worte. Es war für mich persönlich tatsächlich ein großer Schritt, über dieses Thema zu sprechen, weil es so ein heikles Minenfeld ist, deshalb freue ich mich umso mehr über deine Worte, dass ich es offensichtlich geschafft habe, den richtigen Ton zu finden. Denn das ich etwas dazu sagen musste, gerade in der heutigen Zeit, das steht schon lange fest. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  21. Liebe Mirli, dein Text ist ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Debatte um Feminismus und Gleichberechtigung. Ich finde es großartig, dass du deine persönliche Sichtweise so offen teilst und dabei auch kontroverse Punkte ansprichst. Deine Betonung, dass wahre Gleichberechtigung ein tiefgreifenderes Problem ist als bloße sprachliche Anpassungen, ist sehr zutreffend. Es braucht einen Bewusstseinswandel in den Köpfen, und dafür sind solche Texte wie deiner unerlässlich. Viele liebe Grüße, Sandra

    1. Liebe Sandra, ich hätte nicht gedacht, dass so viele meine Standpunkt, gerade was das Gendern angeht, nachvollziehen können, aber das bestätigt eigentlich auch nur meine Gedanken dazu. Dieser Bewusstseinswandel, den du ansprichst, das ist es, was Veränderung einleiten kann, aber an dem Punkt sind wir leider noch lang nicht angelangt. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  22. Hallo Mirli, dein Beitrag hat mich sehr berührt. Es ist so wichtig, dass wir uns mit der Geschichte der Frauen und den immer noch bestehenden Ungleichheiten auseinandersetzen. Deine Kritik am Gendern als alleinige Lösung ist absolut nachvollziehbar – es gibt so viel mehr zu tun! Deine persönlichen Beispiele, wie die unterschiedliche Behandlung in Lokalen, sind traurig, aber auch ein wichtiger Weckruf. Deine Hoffnung auf die jüngeren Generationen teile ich voll und ganz. Alles Liebe Ute

    1. Hellohooo, liebe Ute, ich danke dir sehr für deine Worte. Es ist wirklich traurig, wenn man auf die Geschichte zurückblickt und realisieren muss, dass sich zwar viel, aber noch immer viel zu wenig geändert hat. Ja, es gibt noch sehr viel mehr zu tun und es sollte nicht immer nur geredet werden, sondern gehandelt, alles Liebe, x S.Mirli!

  23. Guten Morgen Mirli, was für ein kraftvoller und so wichtiger Beitrag! Ich finde es unglaublich mutig, wie du dieses sensible Thema anpackst und deine ganz persönliche, differenzierte Meinung dazu teilst. Die Art und Weise, wie du die Diskrepanz zwischen kleinen, symbolischen Schritten und den riesigen, ungelösten Problemen aufzeigst, ist brillant. Dein Appell, dass jeder bei sich selbst anfangen muss, um etwas zu verändern, ist der Kernpunkt. Alles Liebe, Julia

    1. Guten Morgen, liebe Julia, vielen Dank dafür. Ich habe mich so lange geziert, aber ich denke, dass gerade jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür ist. Wenn wir nicht anfangen, laut für uns einzustehen, wird sich nie etwas ändern. Und ja, eigentlich trifft das auf so gut wie jedes Thema zu, Veränderung fängt bei einem selbst an. Eben über etwas laut zu sprechen, was außerhalb der Komfortzone liegt, alles Liebe, x S.Mirli!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert