Meine Lieben, wenn es etwas gibt, das sich mehr oder weniger bereits durch mein gesamtes Leben zieht und, ja, so etwas wie mein persönlicher Leitsatz geworden ist, dann dieser:
“Je ne regrette rien!”
Muss nicht unbedingt auf Französisch sein; und es geht im Grunde auch nicht um exakt diese Wortzusammensetzung oder Reihenfolge. Worum es geht ist rein die Aussage, denn: Ich bereue nichts.
Je ne regrette rien.
Es macht das Leben um so vieles einfacher.
Vor allem, wenn man ein eher entscheidungsschwacher Mensch ist. Jemand, der vor jeder Weggabelung ewig lang herumüberlegt, welche Richtung er einschlagen soll. Der alles, was ihm unterkommt, auf den Prüfstand stellt. So jemand hätte es eigentlich furchtbar schwer im Leben. Und viele, die so sind, haben es auch furchtbar schwer im Leben, besonders wenn sie es endlich geschafft haben, eine Entscheidung zu treffen, dann genau diese Entscheidung immer wieder neu überdenken. Überlegen, ob sie nicht doch besser die andere Wahl hätten treffen sollen. Und wenn genau diese Wahl unumkehrbar ist, ihre Entscheidung bereuen.
Jetzt überlegt einmal, wie oft in unserem Leben wir vor genau so einer Weggabelung stehen. Jeden Tag müssen wir die eine oder andere Entscheidung treffen. Manche davon sind klein und unbedeutend. Trinke ich zum Frühstück Kaffee oder Tee? Fahre ich mit dem Auto, Bus oder Fahrrad in die Arbeit? Bearbeite ich zuerst diese eine Aufgabe oder die andere? Hunderttausend solche kleine Entscheidungen bestimmen unser Leben. Wir entscheiden uns für das eine oder das andere aus den unterschiedlichsten Gründen. Meist beschließt der Kopf, dies oder jenes zu tun, manchmal entscheiden wir aus dem Bauch heraus. Und viel zu selten lassen wir unser Herz sprechen.
Natürlich kann es hin und wieder vorkommen, dass wir die Entscheidung, in der Früh auf den Kaffee verzichtet zu haben, beim ersten Tief am Vormittag bereuen, aber das ist eine Reue, die verkraftbar ist.
Allerdings die Reue, die wir verspüren, bei den großen, fundamentalen Entscheidungen, die kann richtig schmerzhaft sein. Die kann uns bis in den Schlaf hinein verfolgen. So eine Reue kann uns jahrelang begleiten. Und manch eine werden wir ein Leben lang nicht mehr los.
Ich schreibe die ganze Zeit “wir”, dabei müsste ich eigentlich “ihr” sagen oder “die”, denn tatsächlich zähle ich mich nicht zu dieser Gruppe, allerdings kann ich nicht sagen, ob ich mich irgendwann bewusst für diesen Weg (und jetzt kommt der Witz) entschieden habe oder ob ich einfach schon immer so war.
Ich kann euch also nicht sagen, ob es etwas ist, das man lernen kann oder schon eine gewisse Veranlagung dazu haben muss.

Andererseits, wenn ihr mich fragt, kann man alles lernen, wenn man es nur stark genug will.
Diese Art von Reue, weder groß noch klein, ist mir fremd. Okay, vielleicht nicht vollkommen fremd, ich weiß, was damit gemeint ist, wie es sich anfüllen könnte, aber ich lasse dieses Gefühl nicht zu.
Je ne regrette rien.
Ich bereue nichts.
Ja, ich gehöre auch zu jenen Menschen, denen es schwerfällt, Entscheidungen zu treffen. Die ewig lang herumgrübeln, abwägen und im Kopf Pro-und-Kontra-Listen erstellen. Um mich für etwas zu entscheiden, lasse ich mir Zeit, wenn möglich. Versuche nichts zu überstürzen. Aber wenn ich dann zu dem Punkt gelangt bin, an dem ich genau so einen Punkt machen kann, dann ist es so. Dann ist es für mich in Stein gemeißelt. Dann gibt es kein Zurück mehr. Und:
Je ne regrette rien.
Ich bereue nichts.
Niemals lasse ich den Gedanken zu, ich hätte mich doch besser anders entschieden. Auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt. Und es fällt mir nicht einmal schwer. Weshalb? Weil ich mir selbst vertraue. Es kann schon sein, dass ich mich zu einem späteren Zeitpunkt für den anderen Weg entschieden hätte, aber das ist irrelevant. Denn in genau dem Moment, als ich diese Entscheidung treffen musste, war es meine Wahl! Zu den damaligen Gesichtspunkten muss es einen Grund gegeben haben, weshalb ich die Wahl getroffen habe.
Also, weshalb irgendetwas bereuen?
Wenn man weiß, man hat alle Faktoren kalkuliert, man hat nichts übereilt beschlossen, wenn man weiß, man kann sich selbst und seinen Instinkten zu jedem Zeitpunkt trauen, weshalb sollte man sich mit einem Gefühl der Reue herumplagen?
Reue macht sowieso niemals Sinn, denn wenn man etwas nicht umkehren kann, weshalb Energie für dieses Gefühl verschwenden? Wie sagt man so schön: “Weine nicht um verschüttete Milch.”
Es bringt nichts, Dinge zu bereuen!
Ehrlich gesagt ist es etwas, woran ich mich auch oft bei Krimis oder Gerichtssendungen störe. Oder eben im realen Leben. Es wird immer ein Riesending darum gemacht, ob ein Täter seine Tat im Nachhinein bereut. Ist mir ehrlich gesagt egal. Wenn ein Täter jemand anderen verletzt hat, egal ob körperlich oder materiell, hat er es getan. Man kann diese Tat nicht rückgängig machen. Er kann noch so sehr bereuen, das macht nichts wieder gut.
Mir ist schon bewusst, dass meine Meinung eher kontrovers angesehen werden kann, denn unser ganzes Rechtssystem basiert mehr oder weniger auf dem Reuegedanken und Wiedergutmachung.
Aber das soll hier ja auch nicht das Thema sein.

Trotzdem will ich ehrlich sein, es existieren zwei Begebenheiten in meinem Leben, von denen ich mir wünschte, ich hätte mich damals anders entschieden, weil ich heute weiß, dass ich diese Entscheidungen einerseits aus den falschen Gründen und vor allem zu schnell getroffen habe. Aber sobald diese Gedanken aufkommen, verbiete ich sie mir regelrecht, denn, ja, verschüttete Milch.
Das eine ist, dass ich mich vor acht Jahren, als meine Entzündungsgeschichte begonnen hat, für einen ambulanten Eingriff entschieden habe, einfach nur, weil ich keine Nacht im Krankenhaus verbringen wollte. Nur deshalb habe ich diese Wahl getroffen. Ich kann heute nicht sagen, ob es etwas an den Folgen geändert hätte, aber ich bin mir fast sicher, dass man beim chirurgischen Eingriff gesehen hätte, wo das Problem liegt, und ich mir zig Operationen und Krankenhausaufenthalte danach erspart hätte.
Und das andere ist meine Entscheidung vom Fliegenden- zum Bodenpersonal zu wechseln. Das erste Jahr als Flugbegleiterin war ich rein auf Kurzstrecke eingesetzt, und ich habe es geliebt. Damals war ich mir so sicher, das ist mein Traumjob. Als ich dann jedoch auf Langstrecke umgeschult wurde und meine ersten zwei absolviert hatte, habe ich mich so unwohl dabei gefühlt, dass ich wortwörtlich von heute auf morgen gekündigt habe. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich nicht immer so lang von zu Hause weg sein, ich hatte gerade erst meinen heutigen Mann kennengelernt und ja, es haben verschiedene Faktoren mitgespielt. Aber Tatsache ist, ich habe aus dem Bauch heraus und aufgrund eines Gefühls von Angst gehandelt und würde das heute nicht mehr so machen.
Und trotzdem: verschüttete Milch.
Ich kann es nicht mehr ändern, und vielleicht sind auch diese zwei Extrembeispiele für mich mit ein Grund, weshalb ich heute so anders denke.
In einem Leben bzw. eben nicht nur in meinem Leben kommen einem Tausende solcher Weggabelungen unter. Täglich treffen wir unzählige Entscheidungen. Wenn wir jedes Mal, wenn wir danach erkennen, dass vielleicht der andere Weg doch der bessere gewesen wäre, uns der Reue hingeben – wir können uns gleich ein Loch graben und darin verbuddeln.
Nichts ruft mehr nach einer Depression als das.
Je ne regrette rien.
Ich bereue nichts.
Und es macht nichts als frei!

eine Lieben, ihr glaubt nicht, wie gespannt ich jetzt bin, wie ihr das seht. Seid ihr jemand, der sich mit Entscheidungen leichttut oder gehört ihr auch eher zur Kategorie “entscheidungsschwach”? Bereut ihr Dinge oder zuckt ihr eher mit den Schultern und sagt euch, das andere Mal weiß ich es besser? Denn immerhin lernen wir ja aus jeder Erfahrung. Jeder vielleicht falsche Weg passiert nicht ohne Grund. Darin bin ich mir sicher.
O ja, ich war noch selten so gespannt, wie ihr einem Thema gegenübersteht.
Alles Liebe, love&peace, ![]()




Ich habe jetzt die ganze Zeit überlegt, was ich schreiben bzw. antworten soll. Aber eigentlich kennst Du meine Antwort dazu sowieso am besten. Ich kann Dir nur sagen, wie ich gerne denken würde: ich würde gerne immer aus dem Bauch heraus Entscheidungen treffen, nicht zu viel nachdenken und dann am Schluss nichts bereuen. Ich würde gerne… Aber leider bin ich das andere Extrem und dass das nicht gesund ist, merke ich immer wieder. Deshalb bin ich ja auch so froh und dankbar, dass ich Dich an meiner Seite habe!!!! Bussi, 344
Guten Morgen, Schatz, ich glaube, was das angeht, gibt es gar keine größeren Gegensätze. Denn auch wenn ich selbst auch ewig brauche, um mich zu entscheiden, zu schlägst alles, was ich kenne. Und drehst alles hundertmal wieder um. Also ja, da könnten wir schon dran arbeiten – für meinen Seelenfrieden 😉 3344, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, wow, was für ein genialer Beitrag! Deine Gedanken dazu finde ich total nachvollziehbar und sie regen so sehr zum Nachdenken an. Ich muss sagen, ich bin absolut auf deiner Seite. Auch wenn ich mich selbst als eher entscheidungsschwach bezeichnen würde und manchmal gefühlt ewig brauche, um mich für etwas zu entscheiden, versuche ich Reue aktiv zu vermeiden. Wenn ich mich dann endlich entschieden habe, stehe ich auch dazu. Ich sage mir immer, dass es zum damaligen Zeitpunkt die richtige Entscheidung war, basierend auf den Informationen und Gefühlen, die ich hatte. Man kann ja nicht in die Zukunft sehen. Aus Erfahrungen lerne ich natürlich und würde manche Dinge heute anders machen, aber bereuen? Nein, das bringt wirklich nichts. Wunderbarer Beitrag, danke, regt so schön zum Nachdenken ein, ganz liebe Grüße, Eva
Dir auch einen wunderschönen guten Morgen, liebe Eva, ich bezeichne mich selbst ja auch eher als entscheidungsschwach, denn ich brauche schon ewig und mache es mir nicht gerade leicht, wenn ich vor so einer Weggabelung stehe. Aber zumindest das “Danach” habe ich wirklich gut im Griff. Genau wie du. Wenn die Entscheidung gefallen ist, dass ist es so. Besser kann man es nicht sagen, als du diesen ganzen Prozess in Worte fasst. Ich danke dir für die lieben Worte und grüße dich ganz arg lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, ein wirklich toller Beitrag, auch wenn er den Finger in eine offene Wunde legt. Ich gehöre definitiv zu der Kategorie der Menschen, die sich mit Entscheidungen schwer tun. Ich wäge viel zu lange ab, und das kann einen echt lähmen. Leider neige ich dann auch dazu, Entscheidungen im Nachhinein zu hinterfragen. Ich bewundere deine Einstellung und deine Fähigkeit, dieses Gefühl der Reue nicht zuzulassen. Ich versuche mir das auch immer wieder zu sagen: “Je ne regrette rien”. Das ist ein guter Leitsatz. Ich denke, es ist ein ständiger Übungsprozess, das zu verinnerlichen. Danke für deine Sicht! Eine schöne Woche und liebe Grüße, Karin
Hellohooo, liebe Karin, guten Morgen – das wollte ich natürlich nicht, mit meinen Worten quasi Scherzen verursachen. Aber ja, ich verstehe natürlich, weshalb du so fühlst. Aber wie du sagst, es ist ein Übungs- oder Lernprozess und ich glaube, man wir von Entscheidung zu Entscheidung besser. Und selbst wenn nicht, man lernst aus allem. Ich hoffe und wünsche dir, dass du dich nicht mehr so davon lähmen lässt, weil es wirklich vieles so viel leichter macht. Ich schicke dir ganz arg liebe Grüße, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen liebe Mirli! Dein Beitrag ist sehr inspirierend und trifft genau meine Gedanken. Ich bin auch jemand, der sich mit Entscheidungen eher schwertut und oft länger abwägt. Aber Reue ist für mich ein sehr fremdes Gefühl. Ich denke, das Wichtigste ist, aus den Erfahrungen zu lernen. Und das tue ich, in dem ich mir sage: “Das nächste Mal mache ich es besser.” Es gibt einfach keinen Grund, sich über etwas zu ärgern, was man nicht mehr ändern kann. Vielen Dank für diesen tollen und ehrlichen Beitrag. Und ja, da fällt mir noch ein besonderer Spruch von einem sehr wertvollen Menschen dazu ein: everything happens for a reason In diesem Sinne, ganz liebe Grüße, Michaela
Dir ebenfalls einen wunderschönen guten Morgen, liebe Michaela, ich danke dir sehr für deine Worte. Der Punkt, den du ansprichst, ist wahrscheinlich der wichtigste, man lernst aus jeder Erfahrung. Jede noch so vermeintlich falsche Entscheidung ist nicht umsonst. Eben, das nächste Mal weiß man es besser, das ist mindestens genauso wertvoll. Und diese Person, von der du sprichst, die möchte ich unbedingt einmal kennenlernen 😉 Ich grüße dich ganz lieb zurück und hoffe, du hast eine richtig gute Woche, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, dein Beitrag hat mich wirklich nachdenklich gemacht. Ich würde mich als jemanden bezeichnen, der zwar nicht immer schnell eine Entscheidung trifft, aber wenn ich es tue, stehe ich voll und ganz dahinter. Reue ist für mich auch ein fremdes Gefühl. Ich versuche stattdessen, aus jeder Erfahrung zu lernen. Das ist für mich der wichtigste Punkt. Jede Entscheidung, auch wenn sie sich im Nachhinein als nicht optimal herausstellt, hat ihren Grund und lehrt etwas. Man wird schlauer, weiser und trifft die nächste Entscheidung vielleicht besser. Deine zwei Beispiele finde ich sehr mutig, sie mit uns zu teilen. Sie zeigen, wie viel Weisheit in so einer Einstellung steckt. Großartige Gedanken, vielen Dank und alles Liebe, Anika
Hellohooo, liebe Anika, ich finde, das ist sowieso der wichtigste Aspekt bei dieser ganzen Thematik, der Lernprozess. Dass es gar nicht so wichtig ist, ob man die richtige oder vermeintlich falsche Wahl getroffen hat, denn man lernst so oder so aus jeder Erfahrung und vielleicht sollten wir uns vor allem darauf konzentrieren. Ich danke dir auf alle Fälle sehr für deine Worte und wünsche dir einen wunderschönen Tag, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, ich liebe deinen Beitrag und deine Gedanken sehr! Ich habe lange Zeit zu den Menschen gehört, die sich ständig selbst gegeißelt haben, wenn eine Entscheidung nicht den gewünschten Ausgang hatte. Es ist so schwer, Entscheidungen zu treffen, und dann auch noch damit zu leben. Das hat mir viel Energie geraubt. Ich bin mittlerweile wie du: Ich bereue nichts. Es ist so ein befreiendes Gefühl. Man akzeptiert einfach, dass man das Beste aus der damaligen Situation gemacht hat. Und das allein gibt schon so viel Frieden. Danke für die inspirierenden Worte! Ganz liebe Grüße, Claudia
Das ist so lieb von dir, vielen lieben Dank, liebe Claudia! Ich finde, du benennst es absolut richtig: Selbstgeißelung. Nichts anderes ist es, wenn man versucht, die Vergangenheit umzukehren, denn das ist einfach nicht möglich. Und ja, es raubt unendlich Energie, die wir für viel schönere Dinge verwenden können. Es freut mich sehr, dass du für dich langsam einen neuen Weg findest, denn ja, nichts befreit mehr, das fühle ich ganz genauso. Ich grüße dich ganz lieb zurück und wünsche dir einen fantastischen Tag, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, ich finde, du hast mit deinem Beitrag wirklich einen Nerv bei mir getroffen. Ich gehöre immer schon zu den Leuten, die Entscheidungen oft auf die lange Bank schieben und alles zerdenken und versuchen, vorab zu analysieren. Ich kann mich da total in deine Zeilen hineinversetzen. Ich versuche, nach dem Motto “Was passiert ist, ist passiert” zu leben. Aber es gibt da schon ein paar Entscheidungen in meinem Leben, die ich bereue. Es sind gar nicht die großen, sondern eher die kleinen, bei denen ich im Nachhinein denke: “Hätte ich doch einfach…” Ich glaube, es ist eine Kunst, das zu können, was du tust. Ich übe noch. Danke für den Denkanstoß! Ganz liebe Grüße, Kerstin
Auch dir einen wunderschönen guten Morgen, liebe Kerstin, ich kann den Prozess der Entscheidungsfindung so sehr nachfühlen! Ich analysiere auch ewig herum und wäge ab, aber zumindest bleibe ich bei dem Punkt, wenn ich mich einmal entscheiden habe. Und ich bin mir sicher, dass diese Gedanken, in denen man später noch abwägt, irgendwann weniger werden. Daran glaube ich fest. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab eine wunderschöne Woche, alles Liebe, x S.Mirli!
Mirli, ich fühle das so sehr! Ich tue mich schwer, Entscheidungen zu treffen und bin so jemand, der stundenlang über Pro- und Kontra-Listen grübelt. Das ist oft so anstrengend. Aber ich habe gelernt, mit der Zeit, dass Reue nichts bringt. Es frisst einen nur von innen auf. Ich versuche mich immer zu erinnern, dass die Entscheidung, die ich damals getroffen habe, die richtige war, basierend auf meinem damaligen Wissensstand. Man kann nicht wissen, was die Zukunft bringt. Ich habe meine eigene Art, damit umzugehen. Ich sehe es als eine wertvolle Lektion. Und wenn es mir zu viel wird, zucke ich einfach die Schultern und mache weiter. So wie du sagst, die verschüttete Milch. Alles Liebe, Anne
Vielleicht ist das wirklich ein Prozess, der mit dem Älterwerden zu tun hat. Dass man mit der Zeit eher dazu neigt, Entscheidungen, auch wenn vermeintlich falsch, zu akzeptieren und sich keiner Reue hinzugeben. Es wird ja immer behauptet, man wird mit den Jahren klüger, eventuell ist das auch ein Part davon 😉 Hab eine fantastische Woche, liebe Anne, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, erst einmal: wow, ein wirklich tiefgründiger und ehrlicher Beitrag. Du sprichst mir aus der Seele! Auch ich bin ein Mensch, der sich mit Entscheidungen schwertut. Es braucht oft lange, bis ich mich für eine Sache entscheiden kann. Aber Reue ist ein Gefühl, das ich nicht kenne. Ich denke mir immer, ich habe zum damaligen Zeitpunkt die beste Entscheidung getroffen, die ich treffen konnte. Man lernt ja mit jeder Entscheidung dazu. Und ich finde es toll, wie du das siehst. Es befreit einfach. Liebe Grüße, Tamara
Ich danke dir von Herzen, liebe Tamara! Wir ticken bei dem Thema anscheinend vollkommen gleich – was mich ehrlich überrascht, da es sehr vielen hier ähnlich geht. Was mich aber auch sehr freut, weil es zeigt, wie sehr man zu sich selbst steht und seinen Entscheidungen vertraut. Und ja, ich unterstreiche das dick und fett, es befreit ungemein. Hab eine fantastische Woche, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, ich bin ganz bei dir! Ich finde Reue ist ein Gefühl, das so überhaupt keinen Sinn macht. Ich bin auch jemand, der sich mit Entscheidungen schwertut. Ich brauche oft sehr lange, um mich zu entscheiden. Aber sobald die Entscheidung getroffen ist, stehe ich auch dazu. Ich denke, man muss sich einfach bewusst machen, dass man in dem Moment, als man die Entscheidung getroffen hat, aus den damaligen Umständen heraus richtig gehandelt hat. Das ist für mich der einzige Weg. Schöne Grüße, Rita
Das freut mich ehrlich sehr, liebe Rita. Und nein, Reuegefühl macht tatsächlich überhaupt keinen Sinn. Umstände ändern sich vielleicht, und ja, dann hätte man eventuell eine andere Wahl getroffen, aber sich darüber im Nachhinein Gedanken machen raubt nur Energie, da bin ich absolut bei dir, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli, dein Beitrag hat mich tief berührt, weil er ein Thema anspricht, das viele Menschen umtreibt. Ich würde mich als entscheidungsschwach bezeichnen. Aber wie du, versuche ich Reue zu vermeiden. Für mich ist es wie ein Puzzle. Jede Entscheidung, ob gut oder schlecht, fügt ein Puzzleteil in mein Leben ein. Ohne die scheinbar falschen Entscheidungen würde das Gesamtbild einfach fehlen. Manchmal ist der “falsche” Weg nur ein Umweg, der uns am Ende genau dorthin führt, wo wir hingehören. Alles Liebe, Nora
Guten Morgen, liebe Nora, vielen lieben Dank für deine Worte. Ich liebe die Metapher, die du aufzeigst. Die Idee mit dem Puzzle und vor allem die Auflösung, dass der vermeintlich falsche Weg, genau so hat passieren müssen, um uns zurück zum richtigen Weg zu führen. Ich liebe diese Sichtweise, vielen Dank fürs Teilen. Hab eine wundervolle Woche, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli, was für ein super Beitrag! Du hast mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Ich bin jemand, der sich mit Entscheidungen sehr schwertut. Oft brauche ich gefühlt eine Ewigkeit, um mich zu entscheiden. Aber sobald ich eine Entscheidung getroffen habe, dann ist es für mich auch okay so. Ich denke mir immer: “Es ist, wie es ist”. Reue ist etwas, das ich kaum kenne. Ich kann dir da nur zustimmen: Es bringt nichts, sich mit etwas zu quälen, was man sowieso nicht mehr ändern kann. Ich sehe das wie du: Das sind Lektionen. Liebe Grüße, Bea
Guten Morgen, liebe Bea, ich danke dir, das ist lieb von dir! Anscheinend haben sehr viele eine ähnliche Herangehensweise, was mich, das muss ich zugeben, tatsächlich überrascht. Aber auch unheimlich freut, weil ich wirklich denke, dass es das Leben einfacher macht. Wir müssen uns schon über genug Dinge Gedanken machen, die Vergangenheit sollte nicht dazugehören, vor allem weil wir sie ja doch nicht ändern können. Ich grüße dich ganz lieb zurück,alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, ich finde es so unglaublich spannend, dass du immer wieder genau diese Gedanken aufgreifst, die mich gerade beschäftigen. Ich bin jemand, der sich mit Entscheidungen schon leichttut, aber das heißt nicht, dass ich sie nicht hinterfrage. Allerdings versuche ich Reue zu vermeiden, auch wenn es nicht immer gelingt. Ich finde deine Haltung: “Je ne regrette rien” so wichtig. Es bringt uns einfach nicht weiter, uns mit der Vergangenheit zu quälen. Ich kann dir da nur zustimmen. Schöne Grüße, Franzi
Dir auch einen schönen guten Morgen, liebe Franzi, offensichtlich haben wir hier alle eine ähnliche Denkweise, schon lustig irgendwie. Oder ist das wie bei engen Freundinnen, bei denen sich angeblich der Zyklus anpasst … darüber denken wir jetzt nicht genauer nach. Und ja, es macht nur müde, sich mit der Vergangenheit zu quälen ,da bin ich absolut bei dir. Ganz liebe Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Er hat mir aus der Seele gesprochen! Ich bin wie du, ich bereue nichts. Ja, ich habe auch lange Plus und Minus-Listen im Kopf. Aber sobald ich mich entschieden habe, lasse ich den Gedanken an den “anderen” Weg nicht mehr zu. Es macht doch keinen Sinn, sich über etwas Gedanken zu machen, das man nicht ändern kann. Man verliert nur wertvolle Energie. Ich finde, wir sollten uns stattdessen lieber auf das konzentrieren, was wir aus den Erfahrungen lernen können. Liebe Grüße, Isi
Dir ebenfalls einen wunderschönen guten Morgen, liebe Isi, ich danke dir! Du sagst es, es macht einfach keinen Sinn, Energie für sinnlose Gedankenspiele zu verschwenden. Man kann es einfach nicht ändern, wenn es passiert ist. Also: so what! Ich bin bei jedem Wort absolut bei dir. Allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, ich muss sagen, dein Beitrag hat mich nachdenklich gemacht. Ich bin jemand, der eigentlich Entscheidungen schnell fällt, ich überlege nicht lange. Aber ich bereue dann auch oft, da ist deine Einstellung bewundernswert! LG, Dirk
Hellohoo, lieber Dirk, ab und zu wünschte ich, ich könnte Entscheidungen auch schneller treffen, aber ja, wahrscheinlich neigt man dann eher dazu, im Nachhinein etwas zu bereuen, weil man eben weiß, man hätte mehr darüber nachdenken sollen. Aber verschüttete Milch … alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, ich bewundere deine Haltung sehr. Ich muss gestehen, ich bin dann doch eher entscheidungsschwach, aber mit den Jahren habe ich gelernt, dass eine Entscheidung besser ist als keine. Manchmal warte ich so lange ab, dass die Chance einfach verfliegt. Dein Beitrag hat mich daran erinnert, dass es weniger um die “perfekte” Wahl geht, sondern darum, aktiv zu leben und aus den Konsequenzen zu lernen. Reue ist für mich wie ein Stein im Rucksack, der einen nur unnötig belastet. Alles Liebe, Samira
Hellohooo, liebe Samira, ich danke dir, das ist sehr lieb. Ich finde, besser kann man es nicht sagen. Es gibt ja wirklich Themen, die man ewig hinausschieben kann, aber genauso lang quälen sie einen dann auch. Besser gleich einen Punkt machen, auch wenn vielleicht an der falschen Stelle. Und ich unterschreibe absolut diesen Satz: “Es geht nicht um die perfekte Wahl, sondern im schlimmsten Fall mit den Konsequenzen zu leben.” Das ist auch ein Lernprozess, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli, ich habe deinen Beitrag mit großer Begeisterung gelesen. Es ist so wahr! Ich bin jemand, der es sich mit Entscheidungen wirklich schwer macht, aber wenn ich mich dann entschieden habe, lasse ich auch los. Ich sage mir immer, dass es eine Erfahrung war, die ich machen musste. Es bringt nichts, sich ständig mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Lieber nach vorne schauen und aus den Fehlern lernen. Das ist für mich der einzig richtige Weg. Ich finde deine Einstellung dazu super! Ganz liebe Grüße, Vroni
Guten Morgen auch dir, liebe Vroni, vielen lieben Dank. Ich glaube, wir ticken bei dem Thema ziemlich gleich. Und ja, auch wenn der andere Weg vielleicht doch die bessere Wahl gewesen wäre, zumindest hat man an Erfahrung gewonnen und weiß es das nächste Mal besser. Ich grüße dich ganz lieb zurück und wünsche dir eine fantastische Woche, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, dein Beitrag hat mich wirklich sehr zum Nachdenken gebracht. Ich bin so ein Mensch, dem es nicht leicht fällt, Entscheidungen zu treffen. Ich wäge immer alles bis ins Letzte ab und frage mich dann lange: was wäre, wenn…. Das ist so anstrengend. Ich finde deine Einstellung sehr bewundernswert. Ich werde mir deinen Leitsatz “Je ne regrette rien” zu Herzen nehmen. Vielen Dank für diese ehrlichen Worte. Viele liebe Grüße, Evelyn
Dir auch einen guten Morgen, liebe Evelyn, ich kann das so sehr nachfühlen. Ich brauche ja auch ewig, bis ich mal zu einem Punkt kommt und ja, das ist furchtbar anstrengend, aber zumindest sollte man sich im Nachhinein dann nicht auch noch dieses Ding mit der Reue antun. Es freut mich sehr, dass meine Worte so bei dir angekommen sind, ganz arg liebe Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli, ich finde deinen Beitrag sehr inspirierend. Ich gehöre definitiv zu der Sorte Mensch, die Entscheidungen immer auf die lange Bank schieben. Das kostet mich immer sehr viel Energie. Aber ich versuche auch, nicht zu bereuen. Ich denke mir, dass man in dem Moment, in dem man die Entscheidung getroffen hat, einfach nicht anders konnte. Es war das, was in dem Moment richtig war. Ich versuche lieber, die gewonnenen Erkenntnisse für die Zukunft zu nutzen. Und ich finde, das macht vieles einfacher. Liebe Grüße, Sandra
Guten Morgen, liebe Sandra, das freut mich ehrlich sehr. Ich kann dich absolut verstehen, ab und zu will man solchen Dingen einfach nur aus dem Weg gehen, aber sind dann ja vor allem die Entscheidungen, die getroffen werden müssen, die einen dann besonders quälen. Ich bin ehrlich erstaunt, wie viele hier mit Reue an sich kein Problem haben, ich denken nämlich auch, das ist der einzig richtige Weg und ja, es macht so vieles leichter. Allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, was für ein super Beitrag! Eigentlich fallen mir Entscheidungen ja grundsätzlich leicht, vielleicht auch, weil ich meistens auf mein Bauchgefühl höre. Es mag nicht immer die logischste Wahl sein, aber es ist immer meine eigene. Und deshalb bereue ich nichts. Das ist der große Unterschied, den du auch so schön beschreibst: Man vertraut sich selbst. Ich denke, Reue kommt oft aus dem Gefühl, eine Entscheidung nicht aus eigener Überzeugung getroffen zu haben, sondern unter Druck oder aus Angst. Das ist der Moment, in dem man die Verantwortung für sein Leben verliert.. Alles Liebe, Julia
Hellohooo, liebe Julia, ich danke dir, das ist lieb. Ich finde es absolut bewundernswert, dass du es meist schaffst, auf dein Bauchgefühl zu hören. Das sollte ich selbst wahrscheinlich öfter. Bei mir drängt sich immer der Kopf in der Vordergrund. Ich finde, du machst es ganz richtig und ich kann dir nur in jedem Wort zustimmen. Ich wünsche dir eine wunderschöne Herbstwoche, alles Liebe, x S.Mirli!
Volle Zustimmung! Die Entscheidung muss zu dem Zeitpunkt, an dem sie fällen muss, sich richtig anfühlen. Dann lohnt es sich auch nicht, nachher sich groß darüber den Kopf zu zerbrechen. Man hat es zum relevanten Zeitpunkt nach bestem Wissen und Gewissen entschieden, fertig. Das geht in 95% der Fälle gut und vehindert, dass man sich danach selbst beschmipft. Ganz verhindern lässt es sich leider jedoch trotzdem nicht.
Und dem stimme ich nun wieder voll und ganz zu. Das sage ich auch immer, zu dem Zeitpunkt wird es schon so gepasst haben und auch wenn sich vielleicht einige Sichtpunkte später ändern und man deshalb anders entscheiden würde, man kann nicht zurück. Also weshalb irgendeiner Reue hingeben, ich schaffe das wirklich sehr gut, kann aber verstehen, wenn man damit Probleme hat. Ich wünsche dir eine fantastische neue Woche, alles Liebe, x S.Mirli!