Kopfwelt

now and then serie – schneller, besser, höher

Meine Lieben, wenn ich mich mal wieder gelangweilt durch diverse Fernsehkanäle zappe, fällt mir eins sofort auf – es existieren beinahe nur noch irgendwelche Quiz- oder Wettbewerbsshows. Egal auf welchem Sender, jung kämpft gegen alt, Team gegen Team, Fernsehsender gegen Promis, Promis gegen Promis, Frauen gegen Männer – im Grunde ist es egal, wer gegen wen, Hauptsache, man befindet sich in einem Wettstreit.

Von klein auf werden wir in genau so einen Wettstreit gestellt. Ich kann mich noch erinnern, wenn ich als Kind von der Schule nach Hause gekommen bin und wir ein Diktat geschrieben oder eine Schularbeit zurückbekommen haben, war die erste Frage, die mir gestellt wurde, welche Note ich bekommen habe, und die zweite, welche Note meine Sitznachbarin aka Freundin aka Nachbarin in unserer Siedlung hat. Oder wie generell die Gesamtleistung in der Schulklasse ausgefallen ist.
Es war demnach nicht nur wichtig, wie ich abgeschnitten habe, sondern mindestens genauso wichtig war, wie ich im Vergleich zu den anderen abgeschnitten habe.

Und genau dieser ewige Wettbewerb zieht sich durch mein ganzes Leben und durch unsere Gesellschaft.

In der Firma hängt ein Bild mit dem Mitarbeiter des Monats an der Wand, der bessere Ergebnisse eingefahren hat als all seine Kollegen, im Fernsehen duellieren sich Normalos und Promis, am Fußballplatz und im Tenniscenter wird um die höhere Punktezahl gematcht und Supermärkte und diverse andere Geschäfte duellieren sich, wer die neuesten Produkte, die besten Preise, Lokale, wer die beste Küche, das freundlichste Service anbietet, wer die billigste Fluglinie ist – egal welche Branche, Hauptsache, man ist schneller, besser, billiger, erfolgreicher.

Trotzdem ist dies kein neuer Trend unserer heutigen Gesellschaft.
Ich meine, wann haben noch mal die ersten Olympischen Spiele stattgefunden? Es liegt also offensichtlich schon immer in der Natur des Menschen, dass er sich ständig in irgendeiner Art von Wettbewerb befinden muss.
Was wirklich skurril ist, denn gleichzeitig wird uns von allen möglichen Seiten pausenlos eingetrichtert, dass für unsere mentale Gesundheit nichts schädlicher ist, als sich ständig zu vergleichen. Vergleich ist aber nichts anderes als eine Art von Wettbewerb. Gerne wird dafür Social Media ins Kreuzfeuer genommen. Diese vermeintlich perfekten Menschen, die uns ihr perfektes, weichgezeichnetes Leben und Aussehen tagtäglich präsentieren, wie sie in ihren allzeit aufgeräumten und teuer eingerichteten Häusern sitzen, nur gesund kochen, ihren Körper stählen und strahlend weiß in die Kamera lächeln, während wir von unserem Handybildschirm aufschauen, auf schmutzige Socken und Schlachtfelder mit kunterbuntem Kinderspielzeug neben dreckigen Tassen und staubigen Fensterscheiben blicken und uns automatisch schlecht fühlen, weil wir nicht so schön, so gesund, so fit, so perfekt sind.

Dieser Vergleich, dem wir uns da selbst ständig aussetzen, ist das Schädlichste, das es gibt. Das reden uns nicht nur alle möglichen Möchtegern-Life-Coaches und Psychologen ein, nein, das spüren wir auch tief in uns selbst, wenn wir in uns hineinhören.
Gleichzeitig wurden und werden wir wiederum von klein auf dazu gedrillt, uns zu vergleichen, uns in einen Wettbewerb zu stellen. Egal ob es Teamsportarten sind (ich fange jetzt besser nicht von meinem Turunterricht-Trauma in der Schule an, weil ich eine von denen war, die immer zuletzt ins Team gewählt wurden), aber auch Einzelsportarten, Schönheitswettbewerbe, diverse Ratespiele, bei denen wir unsere Intelligenz in den Bewerb stellen, Bestsellerlisten, wer das beste Buch geschrieben hat bzw. ist das nicht einmal wichtig, sondern wer am meisten Bücher verkauft hat – Ranglisten wo auch immer. Jeder versucht jeden auszustechen. Jeder will besser sein als der andere.
Aber ist das denn ein Wunder, wenn wir es bereits als Kind nicht anders beigebracht bekommen?

Wie sollen wir also ein quasi in unsere DNA übernommenes Verhalten als Erwachsener plötzlich ändern?
Und wie ändern, wenn wir dem sowieso niemals entfliehen können?

So sehr ich selbst nichts mehr verabscheue als Wettbewerb und so gut es geht jeglicher Art von Vergleich aus dem Weg gehe, ich schaffe es nur in geringem Maße. Gutes Beispiel sind da zum Beispiel Gesellschaftsspiele. Einfach nur ganz harmlose Spieleabende mit Freunden. Mir kann es noch so egal sein, ob ich gewinne oder verliere, ich befinde mich trotzdem in einem Wettbewerb mit anderen, denn nichts anderes ist jede Art von Spiel gegen andere Spieler. Die Suche nach einem Job, ob ich will oder nicht, ich konkurriere mit den Mitbewerbern. In der Arbeit oder Schule oder Uni oder im Sportverein, in unzähligen Situationen im alltäglichen Leben – um mich keinem Wettbewerb stellen zu müssen, bliebe mir nichts anderes übrig, als in die Wälder zu ziehen und als Eremit zu leben.

Wie (und kann man es überhaupt) schafft man es also, Vergleiche und Wettbewerbe dort zu akzeptieren und mitzumachen, wo man ihnen nicht entkommen kann – und die einem vielleicht auch nicht gleich psychische Schäden zufügen – und an Stellen und Orten, wo das Gegenteil der Fall ist, dieses automatische Verhalten des Vergleichs abzustellen?

Immerhin ist es so, dass Wettbewerb ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung einer Gesellschaft ist. Zumindest wurde uns das über Jahrhunderte hinweg so eingeredet. Der Ansporn, uns von anderen abzuheben, sie zu überholen, ist reinste Motivation und Inspiration. Jede Errungenschaft, die wir erlangt haben, ist dadurch entstanden, dass irgendjemand der Meinung war, dass er es besser kann. Dass es auch besser geht. Dass Kerzenlicht zwar etwas Feines ist, aber elektrische Glühbirnen um einiges praktischer und weniger gefährlich sind, dass uns ein Pferd von A nach B bringt, aber mit einem Auto geht es nun mal um einiges schneller (ist es nicht lustig, dass wir die Leistung unseres Autos auch heute noch in Pferdestärken angeben), dass man Dinge zwar roh essen kann, aber aufgezeigt hat, was für ein Gamechanger es ist und wie viel besser es auf einem elektrischen Herd gekocht schmeckt. Ich könnte tausende Beispiele anführen für Dinge, die wir nur haben, weil jemand beschlossen hat, dass es besser, einfacher, schneller, effizienter, was-auch-immer geht.
Interessanterweise existieren inzwischen allerdings Studien, die aussagen, dass Wettbewerb nicht unbedingt als Motivation zur Veränderung notwendig ist, das möchte ich an dieser Stelle erwähnt haben.

Wir sitzen also in einer ganz schönen Zwickmühle.

Wettbewerb ist etwas, das uns, so sagt man, weiterbringt, das uns als Gesellschaft ausmacht und offensichtlich einen großen Teil von uns einnimmt. Gleichzeitig kann es uns aber auch krank und unglücklich machen.

Wie schaffen wir es also, Vergleiche und Wettbewerbe an der einen Stelle zuzulassen, zu nutzen, um die beste Version von uns selbst zu werden, um die Gesellschaft voranzubringen, aber uns gleichzeitig nicht unter Druck setzen, dass wir unbedingt auf Verdeih und Verderb immer die Besten und Schönsten und Tollsten sein müssen und depressiv werden, wenn wir diese Ziele niemals erreichen?

Ihr würdet euch jetzt bestimmt wünschen, ich habe das Allheilmittel gefunden, richtig?
Dass ich euch gleich die besten und klügsten Weisheiten präsentiere?

Leider muss ich euch enttäuschen, das kann ich nämlich nicht!
Tatsache ist, ich verabscheue nichts mehr als diesen ständigen Wettbewerb. Dieses ständige “Vergleichenmüssen”. Ich schaue mir auch bewusst keine dieser zu Beginn erwähnten Shows und Fernsehsendungen an. Ja, so gut es geht gehe ich diesen Situationen sowohl als Betrachter als auch als Akteur aus dem Weg.
Aber genauso ist es leider Tatsache, so sehr ich mich dagegen wehre und seit Jahren daran arbeite, ich bin selbst nicht gefeit vor ungesunden Vergleichen. Immer wieder mal ertappe ich mich selbst dabei.

Aber etwas, das ich mittlerweile richtig gut konditioniert habe und was somit jeder lernen kann, ist, dass es mir sofort auffällt, wenn ich dabei bin, in diese Vergleichsfalle zu tappen. Ich habe inzwischen so etwas wie eine innere Alarmglocke, die sofort anschlägt, wenn ich mich in dieses ungesunde Verhalten begebe und deshalb auch sofort reagieren kann. Ich aka man kann nämlich sehr wohl dagegensteuern.

Gibt es also doch einen Ausweg?

Ich glaube, dass es verschiedene Arten von Menschen gibt. Speziell bei diesem Thema. Teilen wir sie doch in zwei Gruppen ein. In meinem Freundeskreis habe ich ein paar Kandidaten, die die geborenen Wettkämpfer sind. Die auch immer gewinnen müssen. Die also von sich selbst verlangen, immer besser, schneller, größer zu sein. Gleichzeitig kenne ich aber auch genug Menschen – und zu dieser Gruppe zähle ich mich selbst mit dazu -, denen es vollkommen egal ist, ob sie Erster oder Letzter sind. Die sich in einer Wettbewerbssituation richtiggehend unwohl fühlen. Die sich deshalb vielleicht sogar schlecht fühlen, denn wenn sie besser sind als jemand anderes, bedeutet das ja im Umkehrschluss, dass sich der andere dadurch schlecht fühlt. Und dadurch wäre dann ich allein dafür verantwortlich, da ich denjenigen übertrumpft habe, ob ich es wollte oder nicht. Allein schon deshalb verabscheue ich diesen Wettbewerbsgedanken.
Ja, es gibt Menschen, die müssen sich profilieren können, die müssen auch zeigen können, dass sie besser sind, reicher sind, erfolgreicher. Aber wir alle wissen, dass es auch Menschen gibt, denen das vollkommen gleichgültig ist. Die Dinge nur für die Allgemeinheit tun, um anderen zu helfen, um einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Die ein Teil einer Gruppe, eines Räderspiels sein wollen, aber niemals den Ton angeben oder das alles anführen wollen. Die trotzdem ein wichtiges Rädchen in diesem großen Uhrwerk sind, ohne die alles stillstehen würde und sich nichts weiterbewegt.

Meine Meinung ist also, dass es nicht unbedingt notwendig ist, sich ständig duellieren zu müssen. Dass wir Wettbewerb und Vergleichen zwar nicht dauerhaft aus dem Weg gehen können, aber wie bei jedem Thema bleibt es allein unsere Entscheidung, in wie weit wir zulassen, dass es etwas mit uns macht. Wenn wir merken, dass uns ein Vergleich nicht guttut, dann sollten wir uns nicht mit der Quelle dessen abgeben. Wir sollten Abstand nehmen und uns sogar regelrecht dazu zwingen. Dinge, die wir nicht kontrollieren können, sollten wir ausgrenzen, wenn möglich.

Und ansonsten, jede Veränderung fängt bei einem selbst an. Wenn ich an mir selbst arbeite, sodass ich an einen Punkt gelange, an dem ich sagen kann, ich bin die beste Version von mir selbst, alles, was ich tue, führe ich zu meinem Besten aus, ich selbst bin mein Maßstab, ich kann meinem eigenen Wertesystem trauen, ich bin ein positiver Teil des großen Ganzen, ich trage meinen Beitrag dazu bei, weil ich gut bin zu mir und zu anderen. Wenn ich diesen inneren Frieden finde, dann will ich überhaupt nicht besser als jemand anderes sei, weil ich nicht will, dass derjenige sich dadurch schlecht fühlt. Ich will einfach nur ein gutes Selbst sein, das beste Selbst, das ich für mich sein kann.
Und daran, diesen Frieden zu finden, kann jeder arbeiten.

eine Lieben, am Titel habt ihr bereits erkannt, dass dieser Beitrag der zweite Teil der “now and then” Serie ist, die ich für dieses zehnte Blogjahr gestartet habe. Der ursprüngliche Beitrag, der vor neun Jahren unter dem Titel “Die Sache mit dem ewigen Wettbewerb” online gegangen ist, hat lustigerweise mit genau demselben Beispiel des Schulszenarios gestartet, scheint also offensichtlich noch immer ein heißes Thema bei mir zu sein, denn ich habe diesen alten Beitrag erst jetzt, nachdem ich mit dem Schreiben dieses Posts fertig war, gelesen. Ich finde es so spannend, wie ich in manchen Bereichen komplett gleich gedacht und geschrieben habe und sich andererseits meine Herangehensweise doch verändert hat.
Jetzt bin ich aber wie immer erst einmal gespannt, wie ihr diesem Thema gegenübersteht. Ist Wettbewerb etwas, das ihr als Ansporn braucht, oder ist es etwas, das euch unter Stress setzt und eher abstößt? Oder seid ihr an einem Punkt des inneren Friedens und arbeitet nur an der besten Version von euch selbst unabhängig von eurer Umwelt? Ich bin so gespannt und freue mich auf eure Geschichten!
Und noch etwas: long time no see – das letzte Q&A ist tatsächlich beinahe ein Jahr her, deshalb wird es allerhöchste Zeit, uns gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen! Also, haut raus, egal zu welchem Thema, egal was ihr von mir wissen wollt, fragt, was auch immer euch auf dem Herzen liegt. Ich freue mich auf rege Mitarbeit und das baldige Beantworten all eurer Fragen!

Alles Liebe, love&peace, 

48 Comments on “now and then serie – schneller, besser, höher

  1. Guten Morgen meine Süße, ich muss ehrlich zugeben, ich habe einiges von dir gelernt. Irgendwie nimmt man dieses Wettkampfverhalten als gegeben hin, ohne darüber genauer nachzudenken, aber dazu hast du mich gebracht und seitdem bin ich definitiv reflektierter, auch wenn es mir nicht immer gelingt – zugegeben 🙂 Bussi, 344

    1. Guten Morgen, mein Schatz, wobei ich finde, dass du eigentlich nie jemand warst, der sich großartig durch andere hat beeinflussen lassen. Außer du hast es nur nicht so gezeigt. Hmmm, werde ich mal beobachten müssen 😉 3344, freu mich schon aufs Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  2. Guten Morgen, liebe Mirli! Dein Beitrag hat mich von der ersten bis zur letzten Zeile gefesselt. Das Thema des allgegenwärtigen Wettbewerbs und des ständigen Vergleichens ist so ein tief verwurzeltes Muster in unserer Gesellschaft, fast schon eine ungeschriebene Norm. Deine Beobachtungen über die inflationäre Präsenz von Quiz- und Wettbewerbsshows im Fernsehen sind dabei wirklich nur die Spitze des Eisbergs. Es ist beinahe erschreckend, wie früh wir in diese vergleichende Denkweise hineingezwungen werden – das Beispiel mit der Schulnote und dem Blick auf die der Sitznachbarin ist so treffend und leider viel zu vertraut. Da du ja so gerne in deiner “now and then”-Serie in die Vergangenheit blickst: Gibt es vielleicht schon ein Thema, das du für einen deiner nächsten “now and then”-Beiträge ins Auge gefasst hast und uns vielleicht schon ein kleines bisschen davon verraten magst? Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Eva

    1. Dir auch einen guten Morgen, liebe Eva, besser kann man es nicht ausdrücke – ja, es kommt einem wirklich so vor, als gäbe es ein ungeschriebenes Gesetz dafür. Wir leben nun mal in einer Leistungsgesellschaft und das wird uns tagtäglich erneut eingetrichtert. Man muss sich schon mit Gewalt dagegenstemmen, um etwas zu verändern. Aber Veränderung fängt eben wirklich immer bei einem selbst an und da kann uns niemand reinreden. Und vielen Dank für deine Frage, ich freue mich schon aufs Beantworten, denn ich weiß auch schon genau wie. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab ein wunderschönes Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  3. Hallo liebe Mirli! Ich finde es absolut auf den Punkt gebracht, wie du den roten Faden des Wettbewerbs durch unser gesamtes Leben spannst. Vom vermeintlich motivierenden “Mitarbeiter des Monats” bis hin zu den unzähligen Ranglisten, die uns in allen Lebensbereichen begegnen – es scheint kaum einen Winkel zu geben, der davon ausgenommen ist. Obwohl du ja völlig Recht hast, dass dieser Wettbewerbsgedanke keine Erfindung unserer Zeit ist, beschleicht mich doch das Gefühl, dass die Intensität und die Omnipräsenz in unserer modernen, vernetzten Welt eine ganz neue, vielleicht auch bedenklichere Dimension erreicht haben. Mich würde sehr interessieren: Was bedeutet für dich ganz persönlich ein erfülltes Leben, wenn man einmal all die äußeren Definitionen von Erfolg und Leistung außen vorlässt? Liebe Grüße Karin und ein schönes Wochenende

    1. Hellohooo, liebe Karin, es ist offensichtlich wirklich so, dass es quasi in unserer DNA verborgen liegt, dass wir uns ständig messen müssen. Ich meine gut, ist in der Tierwelt auch so zu finden, aber da hat es eine ganz andere Bedeutung. Da hat es mit dem Überleben zu tun, was in unserer Welt aber eher nur noch selten eine Rolle spielt. Und ich liebe deine Frage, ehrlich, ich freue mich schon sehr, wenn ich mich ans Beantworten mache. Vielen Dank dafür. Dir auch ein wunderschönes, unvergessliches Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  4. Mensch Mirli! Dein heutiger Artikel hat mich direkt nach dem Aufwachen gedanklich beschäftigt. Die Beobachtung der scheinbar endlosen Flut an Wettbewerbsshows im Fernsehen ist so zutreffend. Es wirkt fast so, als ob es kaum noch Unterhaltung ohne irgendeine Form des Gegeneinanders gäbe. Und die Parallele zu unserer oft so leistungsorientierten Gesellschaft, in der wir leben, ist wirklich erschreckend und wirft viele Fragen auf. Alles Liebe Anne

    1. Ich bin ehrlich froh, dass nicht nur ich das mit dem Fernsehprogramm so wahrnehme, aber es ist dadurch auch kein Wunder, dass wir uns alle ständig immer messen würden, denn wir bekommen es ja nicht anders vorgelebt. Man meint, es gehört einfach dazu, aber manches sollte man dann halt doch einmal hinterfragen. Ich wünsche dir ein fantastisches Wochenende, liebe Anne, alles Liebe, x S.Mirli!

  5. Hallo liebe Mirli! Deine “now and then”-Serie finde ich jedes Mal aufs Neue eine wirklich spannende Idee! Es ist so faszinierend zu beobachten, wie sich die eigene Perspektive auf ein bestimmtes Thema im Laufe der Zeit verändern kann. Dass du nach neun Jahren immer noch ähnliche Grundgedanken zu diesem Thema hast, aber sich deine Herangehensweise doch spürbar weiterentwickelt hat, zeigt einfach, wie sehr uns diese Thematik alle beschäftigt. Schönes Wochenende und liebe Grüße Rita

    1. Hellohooo, liebe Rita, ja oder? Ich finde es auch so spannend, zu sehen, wie anders man teilweise denkt, aber wie gleich dann auch wieder. Beinahe zehn Jahre sind halt schon eine lange Zeit, unglaublich, wie man sich in so einer Zeitspanne dann doch verändert. Ich wünsche dir ebenfalls ein unvergessliches Wochenende, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  6. Schönen guten Morgen, liebe Mirli! Dieser Gedanke rund um Social Media hat mich wirklich tiefgründig beschäftigt. Diese oft so perfekt inszenierten Online-Welten wirken tatsächlich wie ein regelrechter Nährboden für ungesunde Vergleiche. Wir bekommen ja meist nur die sorgfältig ausgewählten Highlights, die strahlenden Sonnenseiten und die retuschierten Versionen der Realität anderer präsentiert. Da ist es fast unvermeidlich, dass man sich mit dem eigenen, oft viel chaotischeren und unperfekten Leben unzulänglich fühlt. Es ist fast so, als würden wir uns freiwillig in einen Wettbewerb begeben, den wir von vornherein nicht gewinnen können, weil die Spielregeln von Anfang an verzerrt sind. Ich lass mir noch eine gute Frage für dein Q&A einfallen, versprochen! Ganz liebe Grüße Michaela

    1. Auch dir einen wunderschönen guten Morgen, liebe Michaela, ich kann ja aus eigener Erfahrung sprechen. Ich versuche zwar einen guten Querschnitt meines Lebens zu teilen, scheue also auch nicht davor zurück, schwierige Themen und persönliche Zeiten anzusprechen, trotzdem entscheide ich, was ich teile. Und vieles behalte ich auch für mich. Das muss einem halt immer bewusst sein, aber ich ertappe mich selbst viel zu oft, wenn ich als Konsument diesen Aspekt – zumindest für kurze Zeit – vergesse. Aber man kann daran arbeiten. Und ja, ich würde mich sehr über eine Frage von dir freuen, bin schon sehr gespannt. Ich grüße dich ganz lieb zurück und wünsche dir ein fabelhaftes Wochenende bis dahin, alles Liebe, x S.Mirli!

  7. Hallo und einen wunderschönen guten Morgen, liebe Mirli! Dein Vergleich mit dem Turnunterricht und diesem nagenden Gefühl, immer als Letzte ins Team gewählt zu werden, hat bei mir eine sehr persönliche Erinnerung wachgerufen. Ich glaube, solche Erfahrungen in der Kindheit können wirklich tiefe Spuren hinterlassen und unser Selbstbild nachhaltig beeinflussen. Es ist so wichtig und befreiend, dass du dieses oft verdrängte Trauma ansprichst und damit zeigst, dass viele von uns ähnliche, schmerzhafte Erfahrungen gemacht haben. Passend dazu hätte ich eine Frage: Welche Rolle siehst du eigentlich als Individuum, und gerade auch als jemand, der öffentlich schreibt und seine Gedanken teilt, in Bezug auf gesellschaftliche Veränderungen oder die Bildung politischer Meinungen? Alles Liebe und ein schönes Wochenende, Anika

    1. Hellohoo, liebe Anika, guten Morgen! Kaum zu glauben, wie viele dieses “Turnunterrichtstrauma” hier teilen, da fühlt man sich gleich nicht mehr als letzte im Team 😉 Eigentlich schlimm, was man Kindern damit antut. Und ja, es hat vieles nachhaltig beeinflusst, was schon traurig ist. Und es war ein weiter Weg dorthin zu gelangen, wo ich heute stehe, das muss ich ehrlich zugeben. Und ich danke dir sehr für deine Frage, ich hoffe, ich habe sie richtig verstanden und freue mich schon sehr aufs Beantworten. Hab du auch ein wunderschönes und unvergessliches Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  8. Liebe Mirli! Dein Beitrag zu diesem so wichtigen und allgegenwärtigen Thema ist wirklich unglaublich treffend und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Dieser ständige Druck, sich mit anderen zu vergleichen, der uns oft schon in der frühesten Kindheit begleitet, ist tatsächlich zermürbend. Ich habe mich in deiner Beschreibung des Schulalltags und der fast schon automatischen Frage nach der Note und dem Vergleich mit der Banknachbarin sofort wiedergefunden. Es ist fast schon traurig, wie sehr unsere Gesellschaft auf Leistung und den ständigen Vergleich ausgerichtet ist. Wenn du die Möglichkeit hättest, eine einzige, wirklich tiefgreifende Frage der Menschheit beantwortet zu bekommen, welche Frage wäre das und warum gerade diese? Liebe Grüße Kerstin und schönes Wochenende!!!!

    1. Gute Morgen, liebe Kerstin, ich glaube, dass wir gerade in der Kindheit bewusst in diese Richtung getrieben werden. Ich meine, gut, im Heranwachsen macht es auch Sinn, weil wir vieles durch Beobachtung und Nachahmung lernen, aber es ist eben auch schwer, dieses Verhalten später wieder abzulegen. Ich verabscheue regelrecht diese Leistungsgesellschaft, in der wir leben. Wenn man uns mit anderen Kulturen vergleicht und auch Selbstmordraten vergleicht, zeigt das, dass es nicht wirklich glücklicher macht. Und bitte wie genial ist deine Frage, aber auch wirklich nicht einfach zu beantworten. Ich grüble bereits … dir auch ein wunderschönes Wochenende, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  9. Schönen guten Morgen, liebe Mirli! Ich habe deinen neuen Beitrag gerade beim Frühstück in Ruhe gelesen und bin wirklich beeindruckt, wie klar und ehrlich du dieses doch so komplexe Thema auf den Punkt bringst. Gerade der Aspekt des Einflusses von Social Media ist so unglaublich wichtig. Diese oft so idealisierten Scheinwelten können den ohnehin schon vorhandenen Vergleichswahn noch enorm befeuern und führen nicht selten zu einem tiefen Gefühl der Unzulänglichkeit. Vielen Dank, dass du dieses wichtige Thema so offen und ehrlich ansprichst! Mich würde interessieren: Was wäre deiner Meinung nach ein wirklich wichtiger Schritt, um mehr Empathie und echtes Verständnis in unserer oft so gespaltenen globalen Gemeinschaft zu fördern? Liebe Grüße und schönes Wochenende Claudia

    1. Guten Morgen,liebe Claudia, eigentlich schlimm, dass wir alle – mich eingeschlossen – noch immer keinen gesünderen Umgang mit Social Media gefunden haben. ich selbst bin mittlerweile schon viel besser geworden, lasse mich aber auch viel zu oft “belügen” und tappe in diese Falle. Aber solange es einem auffällt, ist noch nicht alles verloren, das glaube ich fest. Ich danke dir sehr für deine richtig gute Frage und freue mich schon aufs Beantworten, hab ein wunderschönes Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  10. Hallo liebe Mirli! Dein Blogbeitrag hat mich wirklich sehr gefesselt. Die Erinnerung an den Turnunterricht und dieses Gefühl, immer als Letzte/r ins Team gewählt zu werden – das ist leider auch eine Erfahrung, die ich nur zu gut kenne. Ich glaube, solche scheinbar kleinen Erlebnisse in der Kindheit können einen oft viel länger prägen, als man im ersten Moment annimmt. Es ist wirklich gut, dass du dieses Thema ansprichst und damit zeigst, dass viele von uns ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ganz liebe Grüße Evelyn

    1. Hellohooo, liebe Evelyn, vielen liebe Dank für deine Worte. Vor allem auch als Leidensgenossin, was das “Turthema” angeht. Gerade das hat mich tatsächlich sehr geprägt, sonst würde ich es auch nicht heute noch erwähnen. Schon schlimm, wie sehr in unserer Kindheit schon Weichen gestellt werden, ohne dass es viele ahnen. Ich hoffe, du startest richtig schön ins Wochenende, allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  11. Liebe Mirli! Deine Unterscheidung zwischen diesen “geborenen Wettkämpfern” und denjenigen von uns, die den Wettbewerb eher scheuen und sich darin unwohl fühlen, finde ich wirklich sehr treffend. Ich zähle mich definitiv auch zur zweiten Kategorie. Mir persönlich ist es oft unangenehm, im Mittelpunkt zu stehen oder das Gefühl zu haben, besser als andere zu sein. Dein Mitgefühl für diejenigen, die sich durch den Erfolg anderer vielleicht schlecht fühlen, teile ich absolut. Alles liebe Samira

    1. Ich bin in meinem Leben schon so oft Menschen der ersten Kategorie begegnet und da liegen einfach Welten dazwischen. Die werden uns nie verstehen und wir sie wohl auch nie. Aber das ist auch gut so. Jeder soll seinen eigenen Weg gehen. Sind wir mal froh, dass wir nicht alle gleich sind. Ich kann deine Worte so nachfühlen, liebe Samira, mir geht es ganz gleich wie dir, alles Liebe, x S.Mirli!

  12. Guten Morgen, liebe Mirli! Die Idee, den Fokus ganz bewusst auf die eigene persönliche Entwicklung und das Finden eines inneren Friedens zu legen, empfinde ich als unglaublich befreiend. Wenn wir uns wirklich darauf konzentrieren, unser Bestes zu geben und mit uns selbst im Reinen zu sein, dann verliert dieser ständige Vergleich mit anderen hoffentlich immer mehr an Bedeutung. Deine Beschreibung dieser “inneren Alarmglocke”, die uns vor ungesunden Vergleichen warnt, ist ein wirklich schönes und hilfreiches Bild dafür, wie man achtsamer mit diesen oft so negativen Gedanken umgehen kann. Viele liebe Grüße und ein traumhaftes Wochenende, Alexandra

    1. Guten Morgen, liebe Alexandra, du betitelst es sofort richtig: befreiend. Ja, es hat etwas mit Freiheit zu tun, sich auf seine eigenen Ziele, seine eigene Entwicklung zu fokussieren und den Fortschritt anderer dabei vollkommen auszuklammern. Man kann im Grunde ja auch nicht wirklich andere miteinander vergleichen, dafür sind wir alle viel zu verschieden. Und das ist auch gut so. Wir sollten das öfter feiern, als es negativ ansehen. Ich freue mich ehrlich sehr über dein Worte und schicke dir ganz liebe Grüße zurück, hab auch du ein fantastisches Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  13. Schönen guten Morgen, liebe Mirli! Es ist so unglaublich ermutigend zu lesen, dass du selbst einen Weg gefunden hast, diese oft so trügerische Vergleichsfalle zu erkennen und ganz bewusst gegenzusteuern. Das macht wirklich Mut, dass auch wir anderen lernen können, uns von diesem negativen Muster zu befreien. Dein Ansatz, die Veränderung immer zuerst bei sich selbst zu suchen, erscheint mir als der einzig wirklich nachhaltige Weg zu einem gesünderen Umgang mit diesem Thema. Da du ja das Q&A angekündigt hast, hätte ich eine Frage: Du legst ja großen Wert auf deine mentale Gesundheit. Gibt es vielleicht eine ganz bestimmte Gewohnheit oder eine spezielle Praktik, die für dein persönliches Wohlbefinden von ganz besonderer Bedeutung ist? Schöne Grüße Franzi

    1. Guten Morgen, liebe Franzi, man kann definitiv einen Weg finden, besser mit diesem schädlichen Verhalten umzugehen, aber ich will ehrlich sein, immer schaffe ich es auch nicht. Aber das ist nur menschlich. Und auch das bringt einen im Endeffekt in seiner Entwicklung weiter. Aber ja, die Veränderung zuerst bei sich zu suchen, sollte in jeder Lebenslage und bei jedem Thema so sein. Ich wünschte, es würde auch so gelebt werden, dann würde unsere Gesellschaft an einem ganz anderen Punkt stehen. Und vielen Dank auch für deine Frage, ich freue mich schon darauf, sie zu beantworten. Hab ein ganz wundervolles Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  14. Liebe Mirli! Auf deine Frage, wie ich zu diesem Thema stehe: Ich gehöre definitiv zu den Menschen, die Wettbewerb in den meisten Fällen eher als belastend und demotivierend empfinden. Ich versuche ganz bewusst, meinen eigenen Weg zu gehen und mich nicht zu sehr von den Erfolgen oder Misserfolgen anderer beeinflussen zu lassen. Dieser innere Frieden und die tiefe Zufriedenheit mit meinem ganz persönlichen Fortschritt sind mir viel wichtiger als irgendeine Platzierung in einer oft so oberflächlichen Rangliste. Alles LIebe Nora

    1. Genau so sehe ich das auch, liebe Nora, und diesen Punkt zu erreichen, seinen eigenen Fortschritt zu feiern, ist auch viel nachhaltiger als eine kurzzeitig kurze Platzierung in was auch immer, da bin ich vollkommen bei dir. Ich hoffe, du startest richtig fein ins Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  15. Guten Morgen, liebe Mirli! Ich denke, es ist ein ständiger, oft schwieriger Balanceakt zwischen einem gesunden Ehrgeiz, sich persönlich weiterzuentwickeln, und diesem ungesunden, fast schon zwanghaften Bedürfnis, immer besser als alle anderen sein zu müssen. Dein Beitrag leistet einen wertvollen Beitrag dazu, diese Balance vielleicht besser zu finden und den Fokus wieder auf das wirklich Wesentliche zu lenken – die eigene, ganz individuelle Entwicklung. Passend dazu würde mich interessieren: Wie gehst du eigentlich ganz persönlich mit Stress um und hast du vielleicht einen oder zwei konkrete Tipps für deine Leser, wie sie besser mit den Herausforderungen des Alltags und den damit verbundenen Stressoren umgehen können? Ganz ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende Isi

    1. Guten Morgen auch dir, liebe Isi, du triffst es auf den Punkt. Denn ab und zu kann es ja auch Spaß machen, sich zu messen. Viele brauchen das einfach für sich selbst. Und daran muss ja auch nicht immer etwas Schlechtes sein, aber wie du sagst, die Balance macht es aus. Ich danke dir auf alle Fälle so sehr für deine Worte, die tun richtig gut, und auch vielen Dank für deine Frage, die definitiv einen Mehrwert für viele hat. Hab du auch ein wunderschönes Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  16. Schönen guten Morgen, liebe Mirli! Dein Gedanke, dass Wettbewerb nicht die einzig denkbare Motivation für positive Veränderungen sein muss, ist wirklich sehr wertvoll. Vielleicht sollten wir in unserer Gesellschaft viel mehr Wert auf Kooperation und ein gemeinsames Wachstum legen, anstatt uns so sehr auf dieses ständige Gegeneinander zu fokussieren. Ich glaube, du hast es in einem deiner Beiträge schon einmal kurz angeschnitten, aber vielleicht magst du noch einmal darauf eingehen: Hast du eigentlich bestimmte langfristige Ziele oder vielleicht sogar Lebensträume, die du gerne verwirklichen möchtest? Und wie gehst du bei der oft ja nicht ganz einfachen Verfolgung dieser Ziele vor? Liebe Grüße Bea

    1. Guten Morgen, liebe Bea, da läuft du bei mir offene Türe ein, denn das ist etwas, das ich viel zu oft in unserer Gesellschaft vermisse: Kooperation, miteinander. Es würde uns allen guttun, wenn wir mehr Fokus darauf legen würden, also immer nur gegeneinander zu kämpfen. Und ich danke dir für deine Frage, ein wenig Zeit brauche ich noch zum Beantworten, aber ich kann es jetzt schon nicht mehr erwarten. Hab ein wunderschönes und hoffentlich entspanntes Wochenende, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  17. Hallo liebe Mirli! Es ist so ehrlich und unglaublich authentisch von dir, zuzugeben, dass auch du nicht immer ganz frei von ungesunden Vergleichen bist. Das zeigt auf sehr eindrückliche Weise, dass dies ein zutiefst menschliches Problem ist und wir wohl alle unser Leben lang daran arbeiten müssen. LG Dirk

    1. Ganz ehrlich, ich erwische mich sogar sehr oft dabei, aber solange es einem sofort auffällt und man dagegensteuert, ist “der Schaden” zumindest noch gering. Ich danke dir und hoffe, du hast ein richtig feines Wochenende vor dir, lieber Dirk, alles Liebe, x S.Mirli!

  18. Liebe Mirli! Die Idee, so eine Art “innere Alarmglocke” zu entwickeln, die uns vor diesen negativen Vergleichsgedanken warnt, finde ich wirklich genial! Das ist ein sehr konkreter und praktikabler Ansatz, um dieses oft so automatische Vergleichen zu stoppen, bevor es uns wirklich runterzieht. Ich werde definitiv versuchen, diese “Glocke” auch für mich zu trainieren. Passend dazu würde mich interessieren: Was war eigentlich eine der wichtigsten Entscheidungen in deinem bisherigen Leben und was hast du vielleicht im Nachhinein daraus gelernt? Schönes Wochenende wünsche ich dir und liebe Grüße Vroni

    1. Es freut mich so sehr, dass du für dich gleich einen richtig guten Ansatz und praktische Anleitung gefunden hast, ehrlich, das macht mich sogar ein klein wenig stolz und ich bin mir sicher, du wirst den Knopf für die Alarmglocken finden. Und bitte wie genial ist deine Frage, Gott, ich freu mich schon so sehr, sie alle zu beantworten, vielen Dank dafür. Ganz arg liebe Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  19. Guten Morgen, liebe Mirli! Ich stimme dir absolut zu, dass es in bestimmten Bereichen des Lebens wichtig ist, Wettbewerb zu akzeptieren, sich aber auf keinen Fall ausschließlich darüber zu definieren. Die wahre Kunst scheint darin zu liegen, einen gesunden Umgang damit zu finden und den Fokus immer wieder auf die eigenen Stärken, Werte und ganz persönlichen Ziele zu richten. Toller Beitrag!!!! Alles Liebe Ute

    1. Dir auch einen wundervollen guten Morgen, liebe Ute, man kommt – leider – gar nicht daran vorbei, sich ab und zu einem Wettbewerb stellen zu müssen, aber die Frage bleibt eben immer, wie viel wir zulassen, dass es etwas mit uns macht. Ich danke dir für deine Worte, richtig guter Ansatz, und hoffe, du startest richtig fein ins Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  20. Schönen guten Morgen, liebe Mirli! Dein Vergleich, den Fokus bewusst von diesem “besser sein als andere” hin zu einem “besser sein als mein gestriges Ich” zu verlagern, ist so unglaublich weise und befreiend. Ich glaube fest daran, dass dieser Ansatz wirklich zu einem viel gesünderen und nachhaltigeren Selbstbild führen kann. Mich würde interessieren: Wie gehst du eigentlich ganz persönlich mit Veränderungen und den oft damit verbundenen Unsicherheiten im Leben um? Hast du da vielleicht eine bestimmte Lebensphilosophie oder eine Strategie, die dir in solchen Zeiten hilft? Liebe Grüße Tamara

    1. Dir auch einen wunderschönen guten Morgen, liebe Tamara, ich bin absolut deiner Meinung, dass im Grunde nur dieser Weg zu einem friedvollen und vor allem freien Leben führen kann. Aber es ist ein weiter und nicht einfacher Weg. Aber es lohnt sich. Und vielen Dank für diese richtig geniale Frage, ich freue mich schon so sehr aufs Beantworten. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab eine fantastische Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  21. Hallo liebe Mirli! Vielen herzlichen Dank für diesen wieder einmal so unglaublich inspirierenden und tiefgründigen Beitrag! Er hat so viele wichtige Punkte angesprochen, über die ich sicherlich noch eine ganze Weile nachdenken werde. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und danke fürs Nachdenkenlassen, liebe Grüße Sandra

    1. Hellohooo, liebe Sandra, ich danke dir für die lieben Worte, das freut mich ehrlich sehr. Und besser kann man ein Wochenende ja auch gar nicht verbringen, als mit ein paar inspirierenden Gedanken. Allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  22. Liebe Mirli! Ich freue mich schon sehr auf die Antworten in der angekündigten Q&A-Runde! Ich habe auch schon einige Fragen im Kopf, die ich dir gerne stellen würde. Es ist einfach toll, dass du dir immer die Zeit nimmst, so direkt mit deiner Community in Kontakt zu treten und deine Gedanken und Erfahrungen mit uns zu teilen. Gibt es vielleicht eine ganz bestimmte Erfahrung in deinem Leben, die deine Werte oder deine gesamte Perspektive auf die Welt grundlegend verändert hat? Und vielleicht auch noch eine persönlichere Frage: Was bedeutet für dich eigentlich Freundschaft und welche Rolle spielen deine Freunde in deinem Leben? Schönes Wochenende und liebe Grüße Daniela

    1. Und wie sehr ich mich ehrst freue, liebe Daniela. Vielen Dank vor allem auch für diese sehr geniale Frage, es rattert bereits gewaltig in meinem Kopf. Ein paar Wochen musst du zwar noch auf die Antwort warten, aber wenn man bedenkt, wie schnell die Zeit verfliegt – so oder so wünsche ich dir ein wunderschönes und hoffentlich entspanntes Wochenende, ganz liebe Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  23. Schönen guten Morgen, liebe Mirli! Ich finde es jedes Mal aufs Neue wunderbar, wie offen und ehrlich du deine innersten Gedanken und Gefühle mit uns teilst. Das macht deinen Blog zu einem so wertvollen Ort des ehrlichen Austauschs und der gegenseitigen Inspiration. Vielen Dank dafür! Mich würde interessieren: Gibt es vielleicht etwas, das du schon immer mal unbedingt ausprobieren oder lernen wolltest? Und was hält dich (im Moment noch) davon ab, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen? Liebe Grüße Laura

    1. Dir auch einen wunderschönen guten Morgen, liebe Laura, ich danke dir so sehr für deine Worte, das tut so gut, zu lesen. Und vor allem auch vielen Dank für diese Frage, ich hoffe, dir ist bewusst, wie sehr es mich gleich ins Grübeln gebracht hat. Ich freue mich schon sehr auf dieses Q&A. Ich schicke dir ganz arg liebe Grüße zurück und wünsche dir ein fabelhaftes Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  24. Hallo liebe Mirli! Bezüglich deiner Frage zum Wettbewerb: Ich neige auch stark dazu, ihn eher als einen zusätzlichen Stressfaktor zu empfinden. Ich versuche, mich so gut es geht auf meine eigenen inneren Werte und meine ganz persönlichen Ziele zu konzentrieren und meinen eigenen, individuellen Weg zu gehen, ohne mich ständig mit den vermeintlichen Erfolgen anderer zu vergleichen. Dieser innere Frieden und die tiefe Akzeptanz meiner eigenen Stärken und Schwächen sind mir dabei sehr wichtig. Ganz liebe Grüße Tina

    1. Guten Morgen, liebe Tina, ich glaube, du bist sehr vielen um einiges voraus, wenn du an dem Punkt angelangt bist und das freut mich ehrlich sehr für dich. Sich selbst und seine eigenen Stärken, aber auch Schwächen zu akzeptieren und zu sehen, unabhängig davon, an welchem Punkt sonst irgendwer steht, das erlangen nicht viele. Darauf kannst du ehrlich stolz sein. Ich grüße dich so lieb zurück und wünsche dir ein fantastisches Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

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