Life&Style

I´m feeling good – oder der Weg dorthin …

Meine Lieben, es war irgendwann im letzten Jahr – und auch schon viele Male zuvor -, als ich um Fragen für ein Q&A gebeten habe, dass dabei die Schlagworte “mental health” bzw. eben mentale Gesundheit aufgetaucht sind. Es ist also offensichtlich ein Thema, das uns nicht nur im Alltag und immer öfter auch in der Gesellschaft unterkommt, sondern etwas, womit wir uns, zum Glück, alle immer häufiger und eingehender beschäftigen. Schon beim Beantworten des damaligen Q&As, als diese bestimmte Frage aufgepoppt ist, habe ich gemeint, dass es sehr gut sein kann, dass ich sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal aufgreifen werde, und da ich mich in den letzten Wochen “notgedrungen” wieder eingehend mit meinen eigenen Praktiken beschäftigt habe, um durch meine persönlich “schwierigsten” Wochen des Jahres zu kommen, dachte ich mir, es ist der ideale Zeitpunkt, noch einmal genauer auf diese Thematik einzugehen.

Die Frage, die mir damals gestellt wurde, war jene, ob ich irgendwelche speziellen Gewohnheiten oder Praktiken habe, um mein persönliches Wohlbefinden zu steigern – so oder so ähnlich war es formuliert.

Tatsache ist, diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, wie man es sich vielleicht vorstellen mag. Denn natürlich gibt es in der Kurzform auf jede Frage im Grunde nur zwei mögliche Antworten: Ja oder Nein. Aber so einfach ist es nicht immer. Ich könnte jetzt einfach sagen, ja, habe ich, und fertig sind wir mit der Geschichte. Oder, wenn ich ganz nett wäre, könnte ich, obwohl nicht danach gefragt wurde, auch noch kurz aufzählen, was das denn für Gewohnheiten wären. Aber ja, wie ich bereits gesagt habe, so einfach ist es nicht immer.
Vor allem nicht bei diesem Thema.

Auf unserem Planeten leben weit über 8 Milliarden Menschen. Wir alle sind so unterschiedlich in unseren verschiedenen Lebensarten, Kulturen, Ansichten, Werten, Wünschen, Ideen – was auch immer. Es ist demnach unmöglich, die eine perfekte Methode für uns alle zu finden, mit der wir unser Wohlbefinden steigern können. Das ist faktisch unmöglich.
Obwohl ich also für mich selbst einige Wege und Möglichkeiten gefunden habe, die mir instant ein gutes Gefühl geben, die mich immer glücklich machen und Methoden sind, auf die ich jederzeit und sehr häufig zurückgreife, kann dasselbe für jemand anderen vollkommen nutzlos sein. Weil wir eben alle so unterschiedlich sind.

Trotzdem glaube ich, dass es schon Sinn ergibt, wenn ich erzähle, was mir persönlich hilft, was ich so anstelle, um mich besser zu fühlen, selbst wenn gefühlt die ganze Welt um mich herum am Brennen ist. Denn ein Muster wird trotzdem erkennbar sein. Und wenn man einfach einzelne Faktoren für sich selbst austauscht, die besser zum eigenen Leben und zu den persönlichen “feel good” Praktiken passen, könnte das schon etwas bringen.

In der Einleitung habe ich kurz angesprochen, dass die vergangenen zwei Monate, also März und April, in jedem Jahr die Monate sind, in denen ich am meisten zu kämpfen habe. Was irgendwie seltsam ist, denn ich liebe den Frühling sehr. Dieses alljährliche “Erwachen” mitzubekommen, wie sich die kahle, dunkle, farblose Welt gefühlt über Nacht plötzlich mit Leben füllt. Wenn der Himmel wieder blauer, die Sonne wieder strahlender und das Gefühl endlich wieder von Wärme erfüllt wird – in jeder erdenklichen Weise. Allein das tut schon so verdammt gut. Und trotzdem bringt mich diese Zeit immer gehörig ins Struggeln. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass vor allem die Hormone daran Schuld tragen. Das ist zwar schon mein gesamtes Leben so, aber gerade die letzten Jahre wird das halt – nicht überraschend – immer extremer. Mein Körper spielt in dieser Zeit komplett verrückt, und mein Kopf kommt da nicht so richtig mit.

Es hilft allerdings ungemein, dass ich inzwischen zumindest begriffen habe, dass es jedes Jahr so ist. Ich weiß, woran es liegt. Und vor allem weiß ich, dass es wieder vorbeigeht, dass ich nur ein paar Wochen durchhalten muss, dann wird alles wieder leichter.
Andererseits ist es auch die Zeit des Jahres, in der ich besonders vorsichtig mit allem umgehe. Gewisse Entscheidungen, vor allem wie und mit wem ich meine Zeit verbringe, gehe ich sehr bewusst an.

Und da wären wir auch schon bei einem der ersten Punkte, die erste quasi Taktik, die ich anwende, um mich gut zu fühlen:

Ich passe enorm auf, wie, womit und mit wem ich meine Zeit verbringe. Zumindest soweit möglich. Natürlich ist mir bewusst, dass das für viele nicht so einfach umsetzbar sein wird. Ist es auch für mich nicht immer. Aber ich habe in meinem engeren Umfeld versucht Bewusstsein zu schaffen. Damit niemand beleidigt reagiert, wenn ich mich in dieser Zeit öfter zurückziehe, oder im schlimmsten Fall vielleicht sogar vereinbarte Treffen absage. Ich vertraue dabei komplett auf mein Bauchgefühl, das sagt mir schon, was ich gerade brauche.
Denn Fakt ist, nichts kann die mentale Gesundheit so sehr ins Wanken bringen wie soziale Kontakte. Ich kann noch so sehr an mir selbst arbeiten, ein falsches Wort, eine falsche Geste, eine unbedachte Interaktion und all die Arbeit ist umsonst. Was kein Problem darstellt, wenn ich mich in einer starken Phase befinde, aber wenn ich so am Kämpfen bin wie in diesen Monaten, kann der kleinste Auslöser ein Armageddon herbeiführen.
Andererseits können gerade auch die richtigen sozialen Interaktionen alles besser machen. Deshalb ja, einfach aufs Bauchgefühl hören, unser Bauch und Herz agieren ab und zu tatsächlich klüger als unser Kopf.

Ein weiterer Punkt ist es herauszufinden, was für einen die persönlichen “feel good” Dinge sind:

Vor allem dieses Thema muss jeder für sich selbst individuell gestalten. Was für mich funktioniert, kann für jemand anderen das genaue Gegenteil auslösen. Etwas, das mir immer sofort ein gutes Gefühl vermittelt, ist, wenn ich mir eine mitreißende Geschichte in Form eines Buches schnappe und mich komplett in diesen Welten verliere. Ich zelebriere das dann so richtig: Entweder, ich vergrabe mich zu Hause, richte mir eine Tasse Tee, kuschle mich in meinen Lesesessel, schlage das Buch auf und bin einfach weg. Weg vom Alltag, weg von schlechten Gedanken, weg von allem. Ich tauche ein in eine ferne Welt und bin vollkommen in meinem Element.
Oder ich packe mir mein Buch ein, spaziere damit zum nächsten Coffee Shop, suche mir eine gemütliche Ecke, bestelle mir einen Chai und genieße es, wie diese reale und die fiktive Welt im Buch aufeinanderprallen. Ich mag das so sehr, wenn ich mich im Buch vertiefe und gleichzeitig die geschäftige Geräuschkulisse des Coffee Shops die Hintergrundmusik liefert. Das ist jedes Mal besonders.

Das sind tatsächlich zwei der Dinge, die mir immer helfen: Lesen oder mich in einen Coffee Shop verziehen und das Leben aufsaugen.

Genauso ist Musik hören oder auch selbst Musik machen etwas, das mich runterkommen lässt. Musik ist sowieso die beste Droge für mich. Die immer wirkt. Sofort. Ich kann es nicht einmal richtig in Worte fassen, was Musik mit mir macht, aber der richtige Song zur richtigen Zeit kann eine stärkere Wirkung haben als so manches Schmerzmittel, ehrlich.
Am liebsten würde ich ja wöchentlich auf live Konzerte gehen. Egal in welcher Stimmung ich davor war, man kann sich sicher sein, wenn ich eine Konzerthalle verlasse, bin ich quasi ein neuer Mensch.
Deshalb finde ich es auch so schlimm, wie teuer Konzerttickets inzwischen geworden sind. Aber gut, das wäre wieder ein anderes Thema.

Es kann aber auch ein bestimmter Ort sein, der einen automatisch besser fühlen lässt:

Es kommt einem doch immer wieder im Leben, bei diversen “Psychotests” in Magazinen oder Umfragen die Frage unter, ob man eher ein Strand-, Berg- oder Waldmensch ist, richtig? Ihr wisst, was ich damit meine, oder? Oder verkürzen wir das Ganze einfach, stellen wir die Frage, die, da bin ich mir fast sicher, jedem von euch schon einmal irgendwo gestellt wurde: Meer oder Wald? Die meisten antworten darauf Meer, Sandstrand, Sonne, Wärme. Lustigerweise gibt mir persönlich das Meer nicht das, was es den meisten Menschen gibt. Das, was für die einen das Meer ist, ist für mich der Wald. Wenn es einen Ort auf dieser Welt gibt, an dem ich so richtig in mich gehen und atmen kann, dann ist es fix in einem Meer aus Bäumen.
Und jetzt kommt der lustige Fakt – es ist einerseits ein Wald und andererseits die Großstadt. Ich merke immer wieder, selbst wenn es nur Wien ist, sobald ich in eine Großstadt komme, fühle ich mich wieder so richtig. Weshalb das auch immer so ist. Ich liebe nichts mehr, als das Leben so richtig um mich herum aufzusaugen. Ich selbst könnte niemals in einem Dorf oder am Land leben. Mir ist ja Graz schon zu klein.
Deshalb ja, ich fühle einfach in mich hinein, was ich jetzt in dem Moment eher brauche: Ist es die Ruhe und Sanftheit des Waldes oder der Trubel und das Gewusel einer Großstadt. So oder so, beides hilft, um meine Gedanken zumindest für einen Moment zum Schweigen zu bringen.

Und der Faktor, der wahrscheinlich einer der wichtigsten überhaupt ist, ist mein Körper:

Lasst mich das erklären!
Ich hätte mich selbst in meinem bisherigen Leben niemals als sportlichen Menschen bezeichnet. Obwohl ich mich andauernd  und gerne bewege und sehr aktiv bin, bin ich nicht der typische Sportler. War ich zumindest nie. Trotzdem habe ich vor drei Jahren mit regelmäßiger Bewegung begonnen, und mittlerweile brauche ich es so sehr, dass ich sogar in den Urlaub mein Sportgewand mitnehme. Früher habe ich über diese Menschen immer nur den Kopf geschüttelt und konnte das überhaupt nicht nachvollziehen. Allerdings wurde es mir nicht nur von einer Therapeutin empfohlen, um meine mentale Gesundheit zu verbessern. Und es hilft tatsächlich. Angefangen habe ich mit zweimal die Woche. Mittlerweile gehört der morgendliche Sport zu meinem Alltag wie das Duschen und Zähneputzen. Von Montag bis Freitag mache ich täglich eine einstündige Kombination aus Cardio, Kraft und Yoga, und das Gefühl danach ist mit nichts zu vergleichen.

Genauso gehört Meditation inzwischen zu meinem Alltag fix dazu. Aber ich will ehrlich sein, das habe ich Anfang des Jahres etwas schleifenlassen und auch gleich die Rechnung präsentiert bekommen. Nachdem ich Meditation allerdings seit Jahren praktiziere, komme ich immer sehr schnell wieder in eine Routine rein. Ich habe auch gelernt, sobald ich mich zum Meditieren hinsetze, dass ich viel schneller abtauchen kann als zu Beginn. Ein routiniertes Praktizieren zahlt sich auf alle Fälle aus und hilft mir ehrlich gesagt immer. Wenn ich konsequent damit bin, merke ich, wie sich mein gesamtes Wesen verändert, auch wenn ich gerade nicht meditiere.

Was all diese Punkte gemein haben und was auf jeden Menschen anzuwenden ist, ist der Fakt, dass man in erster Linie anfangen muss, sich selbst kennenzulernen. Was ich damit meine? Man muss sich mit sich selbst beschäftigen, um herauszufinden, was sind die Dinge, die einem wirklich gut tun. Was sind die persönlichen “feel good” Praktiken. Und zwar nicht jene, die einem von irgendwelchen Influencern oder Lebens-Gurus aufgedrückt werden, sondern deine ganz eigenen. Die können noch so seltsam anmuten oder eben auf keiner typischen Liste zu finden sein, Hauptsache ist, dass sie dir ein gutes Gefühl vermitteln. Genauso wie du deinen persönlichen Ort finden musst, deine Leute, mit denen du dich umgeben willst. Oder vielleicht willst du auch einfach nur allein sein, auch das ist in Ordnung. Es gibt bei diesem Thema kein Richtig oder Falsch. Na ja, außer auf andere Hilfsmittel wie Alkohol & Co zurückzugreifen. Das ist etwas, das ich mir selbst in solchen Momenten verboten habe. Mir ist bewusst, dass mich ein Gläschen Wein logischerweise besser fühlen lässt, deshalb habe ich mir selbst als Regel gesetzt, nur dann Alkohol zu trinken, wenn ich mich sowieso schon gut fühle.
Aber ja, spüre ganz tief in dich hinein. Selbst wenn sich dein Kopf dagegen wehrt, dein Herz und dein Bauch sagen dir schon, was du brauchst. Und dann darfst du auch ruhig einmal egoistisch sein. Sprich mit den Menschen in deinem Leben und erkläre ihnen, dass es nicht böse gemeint ist, aber dass man sich ab und zu selbst an die erste Stelle setzen muss. Nicht nur muss, sondern vor allem auch darf. Das hat eigentlich nicht einmal etwas mit Egoismus zu tun. Denn nur wenn man gut auf sich selbst schaut, seine Kräfte stärkt und bündelt, kann man später für andere eine Stütze sein. Genau so sollte es funktionieren. Und wenn das jemand nicht begreifen will, weil das meist eher jemand ist, der nur nimmt und niemals geben will, tja, das ist dann sowieso kein Verlust in deinem Leben!

Vieles kommt mit der Zeit ganz von allein, sobald man anfängt, mehr auf sich selbst und seine mentale Gesundheit zu schauen. Über vieles muss man nicht einmal mehr nachdenken, man wendet seine “feel good” Dinge ganz automatisch an. Und etwas, in dem ich inzwischen richtig gut geworden bin, ist aufzuhören, auf den nächsten “feel good” Moment zu warten, sondern ich schaffe sie mir zu jeder Zeit an jedem Ort. Was ich damit sagen will, ich warte nicht aufs Wochenende, auf den nächsten Urlaub, den nächsten Feiertag, ich schaffe mir an jedem Tag in meinem Alltag solche “feel good” Inseln. Tja, und so bin ich auch relativ gut durch die letzten zwei “schwierigen” Monate gekommen.

eine Lieben, wisst ihr, was ich irgendwie traurig finde, dass “aktuelle” Themen, wenn sie von der Lifestyle-Industrie entdeckt werden, so obsessiv behandelt werden, dass man nur noch davonlaufen möchte. So geht es zumindest mir fast immer, wenn ich irgendwo die Worte “mentale Gesundheit” höre, dann möchte ich am liebsten Roadrunner spielen. Dabei ist es etwas, womit ich mich bereits mein halbes Leben beschäftige. Aber sobald diese besagte Lifestyle-Industrie irgendwo aufspringt und in erster Linie ein gutes Geschäft wittert, wird es schwierig. Wenn ihr also auch gefühlt instant Pusteln bekommt, wenn euch irgendwo “mental health” auch nur unterkommt, dann lasst euch gesagt sein, mentale Gesundheit ist nicht nur ein Thema, das gerade “in” ist, sondern es ist etwas, das jeden Einzelnen betrifft. Und je früher man anfängt, sich damit zu beschäftigen, desto eher wird man vielleicht nie erfahren müssen, was es bedeutet, wenn die mentale Gesundheit flöten geht.
Wie gesagt, das sind Dinge und Praktiken, die für mich inzwischen richtig gut funktionieren, allerdings auch nur, um nicht in eine Abwärtsspirale zu gelangen (wobei das alles auch kein Allheilmittel sein kann. Depressionen sind ein viel komplexeres Thema, das würde hier aber gerade jeden Rahmen sprengen).
Die Moral von dieser Geschichte: Findet euren persönlichen Weg, der euch gut fühlen lässt. Egal wer was sagt, egal was jemand anderes tut, egal was man denkt, dass jemand denken könnte, wichtig ist nur, dass es für euch funktioniert. Denn nichts ist so wichtig wie ein gesunder Kopf, das lässt sich definitiv nicht bestreiten.
Alles Liebe, love&peace, 

40 Comments on “I´m feeling good – oder der Weg dorthin …

  1. Guten Morgen meine Süße, eines muss ich sagen: ungelogen: du bist für mich der stärkste Mensch und ein Phänomen. Denn wie kann ein Mensch so reflektiert sein und Dinge so durchziehen wie du. Ich weiß nicht, wie viele Dinge ich schon von dir abgeschaut hab (ok, das mit Sport ist eine andere Geschichte), aber ich bin unendlich stolz auf dich, wie vielen Menschen du schon geholfen hast und wahrscheinlich jetzt gerade hilfst. Ich hoffe, du weißt das! Bussi, 344

    1. Guten Morgen, mein Schatz, na toll, da werde ich ja direkt gerührt – aber ich hoffe es, dass ich mit meinen Worten helfen kann. Na ja und wenn ich es bei dir schon geschafft habe, ich habe ja immer gesagt, wenn ich zumindest einen Menschen erreiche … 3344, alles Liebe, x S.Mirli!

  2. Liebe Mirli. Ein wunderbarer und so wichtiger Beitrag heute, das Lesen hat mir richtig gutgetan. Die Idee, sich nicht aufs Wochenende zu vertrösten, sondern sich jeden Tag eine kleine Wohlfühl-Insel zu schaffen, nehme ich mir als Vorsatz für den Juni fest vor. Eigentlich bin ich ja ein absoluter Strand- und Meermensch, aber dein Plädoyer für den Trubel der Großstadt zum Gedanken-Ausschalten kann ich absolut nachvollziehen. Hab eine fantastische restliche Woche, alles Liebe Julia und DANKE

    1. Ich danke dir, liebe Julia, das ist etwas, woran ich momentan am stärksten arbeite, dass ich jeden Tag feiere und nicht nur aufs Wochenende oder den nächsten Urlaub warte. Das ist so viel mehr Lebensqualität, die man ansonsten verschenkt. Ich danke dir sehr für deine lieben Worte und wünsche dir ebenfalls ein richtig feines baldiges Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  3. Schönen guten Morgen Mirli. Das Thema kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, ich glaube, der April hat uns heuer mental alle gefordert. Ich liebe deine ehrliche Art, wie du über den alljährlichen Hormon-Struggel im Frühling schreibst, das nimmt einem irgendwie total den Druck raus. Mein absoluter „Feel-Good“-Ort ist ja, ganz klassisch, das Meer, da brauche ich nur den Sand zwischen den Zehen spüren und der Kopf schaltet ab. Dass du eher der Wald- und Großstadt-Mensch bist, finde ich voll faszinierend, aber genau das sagst du ja: Jeder muss seine eigenen Inseln finden. Vielen Dank für diesen unglaublichen starken Text und den Einblick in deine Welt. Hab eine ganz feine restliche Woche, ganz liebe Grüße Eva

    1. Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Eva, sowohl April als auch Mai waren extrem heuer. Das Wetter hat es einem nicht gerade leichter gemacht. Ich merke direkt, wie jetzt mit der Sonne und Wärme die Leichtigkeit zurückkommt, das haben wir wohl alle gebraucht. Ich danke dir so sehr für deine Worte und wünsche dir, dass du bald wieder Sand unter den Füßen spüren wirst, ganz arg liebe Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  4. Liebe Mirli! Dein Text hat mich emotional erwischt. Dieses Gefühl, dass der Körper im Frühling verrücktspielt und der Kopf nicht hinterherkommt, kenne ich leider nur zu gut, danke für deine Offenheit! Deine Regel mit dem Alkohol – nur trinken, wenn man sich sowieso schon gut fühlt – finde ich übrigens extrem klug, das sollte ich mir echt hinter die Ohren schreiben. Meine persönliche Kraft-Insel ist das Malen, da bin ich komplett weg vom Alltag. Viele liebe Grüße und danke dafür!!! Daniela

    1. Hellohoo, liebe Daniela, ich merke es eigentlich immer in den Übergangsjaheszeiten, also auch im Herbst, dass meine Hormone komplett verrücktspielen. So schlimm, wie sehr sich das auf die Psyche auswirken kann. Gefühlt bin ich dann wirklich ein anderer Mensch. Aber es hilft tatsächlich, wenn man weiß, woran es liegt, dass es wieder vorbeigeht, man muss einfach nur durchhalten. ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  5. Mirli, .. du triffst heute aber sowas von meinen Nerv, das ist ja der absolute Wahnsinn! Wer mich kennt, weiß, dass ich bei dem Begriff „Mental Health“ auf Instagram auch am liebsten sofort Roadrunner spielen würde, weil alles so weichgespült wirkt. Aber deine Taktik mit dem Lesesessel, einer Tasse Chai und einem guten Buch im Coffee Shop, das ist einfach das echte Leben. Musik ist für mich übrigens auch die beste Droge, ein richtig gutes Konzert flutet das Gehirn einfach sofort mit Glückshormonen. Hab eine zauberhafte restliche Woche,alles Liebe Anne

    1. Ich fühle das so mit, liebe Anne. Ich bekomme auch Ausschlag, wenn mir wieder jemand irgendwelche absolut weltfremden Praktiken aufdrücken will, vor allen von Menschen, die vom “realen” Leben null Ahnung haben. Oder die Lebenserfahrung einer Eintagsfliege haben. Aber gut, das ist ein längeres Thema. Und yes, nichts fühle ich mehr, als die Vorstellung auf einem Konzert zu sein, mehr Glücksrausch geht wirklich nicht. Ich wünsche dir ebenso eine fantastische restliche Woche, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  6. Hallo Mirli! Beim Lesen habe ich alle zwei Zeilen heftig genickt. Das mit dem Rückzug aus sozialen Kontakten in schwierigen Phasen kenne ich nur zu gut, man muss sich das Egoistisch-Sein oft erst mühsam erlauben. Deine Taktik mit dem Sport am Morgen bewundere ich ja total, ich hab da ja leider einen sehr aggresiven inneren Schweinehund, aber vielleicht sollte ich mich da echt mal durchbeißen. Wenn gefühlt die Welt brennt, verziehe ich mich am liebsten mit Musik und Gartenarbeit ins Grüne, das ist meine absolute Droge. Komm gut durch die restliche Woche und danke für diese besonderen Worte, liebe Grüße Karin

    1. Hellohooo, liebe Karin, ich finde es so schlimm, dass wir es alle selbst als egoistisch ansehen, wenn wir auf uns selbst schauen. Einfach weil es uns so eingetrichtert wurde. Dabei sollte man sich doch nicht schlecht fühlen, wenn man sich an erste Stelle setzt. Solange andere nicht darunter leiden, ist das doch völlig in Ordnung. Ich glaube, da muss sich noch einiges tun in unser aller Denken. Deine Feel-Good-Praxis hört sich richtig fein an, ich kann das richtig vor mir sehen. Ich wünsche dir ebenso eine schön ruhige restliche Woche und dann ab ins Wochenende mit dir, allerliebste Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  7. Guten Morgen Mirli, genau mein Geschmack! Ein Text ohne Guru-Gelaber, sondern einfach ehrlich aus dem Leben gegriffen. Dass du deine Meditation nach dem Durchhänger Anfang des Jahres wieder reaktiviert hast, motiviert mich total, meine eigene Routine auch wieder anzugehen. Mein persönliches Wohlfühl-Ding ist tatsächlich das Laufen am frühen Morgen, danach fühlt man sich wie ein neuer Mensch. Ich bin leider ja auch ein Mensch, der nicht ohne schlechtes Gewissen Treffen absagen kann, auch wenn das Bauchgefühl streikt. Du bist in vielen Dingen so stark und dass du dich verletzlich zeigst, ist einfach nur schön! Genieß die restliche Woche, ganz liebe Grüße Kerstin

    1. Guten Morgen, liebe Kerstin, ich danke dir so sehr für die lieben Worte. Ich denke, wir sind da alle gleich, Routinen können mit der Zeit einfach verwaschen, aber so lange es einem immer wieder irgendwann auffällt und man sich wieder stärker darauf besinnt, ist ja alles gut. Es erleichtert zu wissen, dass es irgendwie allen gleich geht, was das Thema angeht. Und leider bin ich wie du, wenn ich etwas ausgemacht habe, halte ich mich eigentlich immer dran. Aber ich lerne, dass ich besser auf mich und meine Bedürfnisse höre, aber ja, ich muss mich da auch noch bessern. Ich wünsche dir ebenfalls ein wunderschönes baldiges Wochenende mit extra viel Sonnenschein, allerliebste Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  8. Hallo Mirli! Also das mit dem Sportgewand im Urlaub hat mich jetzt echt zum Schmunzeln gebracht, aber hey, wenn es der mentalen Gesundheit hilft, ist jedes Mittel recht! Ich finde es total stark, wie du auf dein Bauchgefühl hörst und toxische Kontakte, die in schwachen Phasen nur Energie absaugen, radikal aussortierst. Wenn ich mich runterregulieren muss, brauche ich ein gutes Buch und eine Decke im Park, das ist mein persönlicher Moment. Ich wünsche dir einen tollen Donnerstag und ein entspanntes Hineinkommen ins Wochenende, liebe Grüße Isi

    1. Hellohoo, liebe Isi, was den Sport angeht, erkenne ich mich wirklich selbst nicht wieder, aber wie du sagst, wenn man es aus einem bestimmten Grund macht und es hilft, weshalb darüber Gedanken machen. Bei Decke und Buch im Park bin ich übrigens sofort dabei, wie du weißt. Ich liebe das auch sehr. Und zum Glück kann man das jederzeit (na ja, außer bei Schlechtwetter) und überall umsetzen, es kostet nicht einmal etwas. Ich wünsche dir ebenso ein wunderschönes baldiges Wochenende, ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  9. Guten Morgen Mirli, deine Kritik an der kommerziellen Ausschlachtung von „Mental Health“ durch die Lifestyle-Industrie spricht mir absolut aus dem Herzen, dieses Phänomen ist grauenhaft. Umso wertvoller ist dein sehr persönlicher und bodenständiger Einblick in deine täglichen Routinen wie Yoga und Meditation. Bei mir ist es übrigens ganz ähnlich wie bei dir: Die geschäftige Geräuschkulisse einer Stadt, kombiniert mit einer Tasse Kaffee, lässt meine Gedanken seltsamerweise viel schneller zur Ruhe kommen als die absolute Einsamkeit. Ich wünsche dir eine kraftvolle und schöne Woche, ganz liebe Grüße Michaela

    1. Guten Morgen, liebe Michaela, diese Entwicklung, was dieses Thema angeht und die Lifestyle-Industrie, ist wirklich grauenhaft, wie du es ausdrückst, anders kann man es nicht sagen. Ich bekomme wirklich Pusteln, wenn mir wieder irgendjemand absolut weltfremde Praktiken aufzwingen will, die nichts mit mir persönlich oder meinem eigenen Leben zu tun haben. Es tut übrigens richtig gut zu hören, dass es noch jemanden gibt, den das Gewusel einer Stadt zur Ruhe kommen lässt, das können normalerweise nämlich nicht viele nachempfinden. Ich wünsche dir eine wundervolle sonnige Restwoche und schicke dir ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  10. Hallo Mirli! Du glaubst gar nicht, wie sehr deine Worte gerade bei mir ins Schwarze treffen, ich kämpfe auch seit Wochen mit dem Mai-Wetter-Umschwung. Sich jeden Tag kleine Wohlfühl-Inseln im Alltag zu schaffen, anstatt nur aufs Wochenende zu warten, ist ein so verdammt wichtiger Gedanke. Mein absoluter Zufluchtsort ist der dichte Wald direkt hinter unserem Haus, da kann ich sofort wieder frei atmen. Ich wünsche dir einen wunderschönen, entspannten Übergang in den Juni und eine gute Woche, alles Liebe Anika

    1. Hellohooo, liebe Anika, der Mai hatte es echt in sich. Das Wetter hat mich richtiggehend in die Knie gezwungen. Uns alle wahrscheinlich. Dazu noch die Hormone, die im Frühling sowieso immer Samba tanzen, das hat ganz schön gezehrt. Aber ich merke richtig wie jetzt mit der Sonne alles einfacher wird, sich leichter anfühlt. Und ja, das, woran ich momentan am meisten arbeite, ist die Sache mit dem nicht mehr nur aufs Wochenende oder den nächsten Urlaub warten, sondern jeden Tag zu etwas Besonderem zu machen. Und ich werde immer Esser darin. Und bitte wie genial ist es denn, gleich hinter dem Zuhause einen Wald zu haben, perfekter geht es nicht, alles Liebe, x S.Mirli!

  11. Guten Morgen Mirli, was für ein starker und bewegender Beitrag, da bekommt man direkt Lust, tiefer in sich selbst hineinzuspüren. Dass du deine Meditation nach dem Durchhänger wieder so fix in den Alltag integriert hast, zeigt, wie wichtig dir deine mentale Gesundheit ist. Ich bin ja ein absoluter Waldmensch, das Rauschen der Blätter erdet mich sofort, wenn der Stress im Job überhandnimmt. Danke für diesen inspirierenden Text, er regt extrem zum Nachdenken an. Ich wünsche dir jetzt schon ein schönes, erholsames Wochenende, viele liebe Grüße Evelyn

    1. Guten Morgen, liebe Evelyn – allein wie du es beschreibst, das Rauschen des Waldes, ich höre es direkt, und ja, nichts erdet einen mehr und lässt einen gleichzeitig freier fühlen, ich bin da zu hundert Prozent bei dir. Ich danke dir auf alle Fälle sehr für deine so lieben Worte und wünsche dir ebenso ein baldiges richtig feines Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  12. Hallo Mirli. guter Text, sehr pragmatisch und erfreulicherweise völlig frei von diesem typischen Social-Media-Achtsamkeits-Quatsch. Die Taktik, sich im Alltag feste Wohlfühl-Inseln zu bauen, statt auf den nächsten Urlaub zu schielen, ist mental der einzig nachhaltige Weg. Nachdem ich selbst ein bisschen in der Musikszene bin kann ich dir beim Thema Musik als Droge nur absolut beipflichten, ein gutes Konzert ersetzt jede Therapie. LG Dirk

    1. Hellohooo, lieber Dirk, mit deinen Worten rennst du bei mir offene Türen ein. Ich möchte wirklich nur davonlaufen, wenn jemand auch nur die Worte “mentale Gesundheit” in den Mund nimmt, vor allem dann, wenn man merkt, dass diejenigen nur nachplappern, ohne sich selbst jemals wirklich mit ihrer eigenen mentalen Gesundheit auseinandergesetzt zu haben. Und yes, ich fühle deine Worte so nach, ein Konzertbesuch IST Therapie, das ist so wahr, alles Liebe, x S.Mirli!

  13. Hallo Mirli. Danke für diesen ehrlichen Beitrag, das Thema mentale Gesundheit betrifft glaube ich wirklich jeden. Deine Erkenntnis über die Hormonschwankungen im Frühling hat mir schon beim ersten Beitrag von dir die Augen geöffnet, vielleicht sollte ich mit meinem eigenen Körper in dieser Zeit auch mal etwas sanfter umgehen. Wenn mein Kopf zu laut wird, brauche ich die absolute Stille im Wald, das Meer gibt mir komischerweise gar nicht so viel. Schön, dass du so gut durch deine schwierigen Monate gekommen bist. Hab eine wunderschöne restliche Woche und danke für deine Worte, ganz liebe Grüße Claudia

    1. Hellohooo, liebe Claudia, mentale Gesundheit betrifft tatsächlich jeden, nur leider kümmern sich die, die es am notwendigsten haben, nur selten darum. Meist erst, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Dabei könnte man präventiv so viel erreichen. Ich mag deine Worte, man sollte sanfter mich sich umgehen, das ist etwas, das muss ich selbst auch erst noch lernen. Und ich fühle so mit dir, das Meer gibt mir auch nicht das, was es den meisten gibt. Mir ist es ebenfalls einfach zu laut. Die Ruhe des Waldes, das hat etwas Magisches in sich. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  14. Schönen guten Morgen Mirli, ein absolut genialer Beitrag, der mich gerade sehr zum Nachdenken über meine eigenen Routinen gebracht hat. Das tägliche Cardio- und Yoga-Programm von Montag bis Freitag klingt nach harter Arbeit, aber das Gefühl danach belohnt einen wahrscheinlich für alles. Ich bin ja die absolute Natur-Liebhaberin, mich zieht es bei Stress sofort rauf auf den Berg, da oben werden alle Probleme plötzlich winzig klein. Schöne Grüße und eine wunderbare, stressfreie restliche Woche dir, schöne Grüße Franzi

    1. Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Franzi, ich danke dir für die lieben Worte. Ich hätte es auch niemals gedacht, wie sehr das den Start in den Tag ändern kann. Am Anfang habe ich den Sport immer in die Mittagspause eingebaucht, im Sommer dann aber auf den Morgen verlegt, weil es später einfach zu heiß war – und es beibehalten. Es fühlt sich so produktiv an, wenn man so in den Tag startet. Und auch wenn ich selten auf einen Berg komme, ich verstehe deine Aussage absolut, wenn alles so winzig klein von oben ist, relativiert das alles. Ich schicke dir ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  15. Schönen guten Morgen Mirli. Sich die Erlaubnis zu geben, egoistisch zu sein und die eigenen Kräfte zu bündeln, ist wahrscheinlich die wichtigste Lektion überhaupt. Dein Tipp mit den Coffee Shops ist absolut meins, ich liebe dieses Gewusel um mich herum, während ich in meiner eigenen Welt bin – Stadtluft hat einfach was Befreiendes. Bei mir hilft gegen trübe Gedanken immer ein langer Spaziergang ohne Handy, einfach mal komplett unerreichbar sein. Ich hoffe, du hast eine feine restliche Woche und einen sonnigen Start ins Wochenende, liebe Grüße Bea

    1. Auch dir einen schönen guten Morgen, liebe Bea – ja, das ist die wichtigste Lektion, aber zugegeben auch die schwerste umzusetzen. Ich habe mein halbes Leben dafür gebraucht. Ich finde es ja eigentlich schlimm, dass wir denken, das wäre egoistisch. Ich finde nicht, dass es ein Fehler ist, sich selbst an erste Stelle zu setzen, vor allem wenn es um Gesundheit geht. Es hat niemand etwas davon, wenn man sich selbst aufgibt. Dann kann man auch keine Hilfe für andere sein. Und ich versteh dich so gut, ich gönne mir auch immer öfter offline-Zeiten und nichts ist Befreiender, da stimme ich dir absolut zu. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab einen wunderschönen tag, alles Liebe, x S.Mirli!

  16. Hallo Mirli, danke für diesen Weckruf zum Thema Selbsterkenntnis, das hat mich heute Morgen echt berührt. Überall redet gefühlt jeder über „Mental Health“, aber die wenigsten setzen sich wirklich mit sich selbst auseinander, so wie du es beschreibst. Dass du konsequent auf Alkohol verzichtest, wenn es dir schlecht geht, finde ich extrem bewundernswert und stark. Da muss ich noch lernen. Mein „Feel-Good“-Geheimnis ist das Kochen mit lauter Musik in der Küche, da vergesse ich alles um mich herum. Ich wünsche dir eine sonnige restliche Woche, alles Liebe Samira

    1. Hellohooo, liebe Samira, du sprichst mir so aus dem Herzen. Gefühlt ist “mental health” überall Thema, aber niemand will sich wirklich richtig damit beschäftigen. Wir wünschen uns halt alle ein Allheilmittel für jede Situation, nur selbst keine Arbeit antun. Aber das braucht es halt oft, um wirklich etwas Grundlegendes zu verändern. Und ja, es hilft, wenn man sich mehr mit sich selbst beschäftigt, sich selbst erstmal richtig kennenlernt. Mir hat es auf alle Fälle geholfen. Und ich liebe deinen Feed-Good-Moment – laute Musik in der Küche, das feiere ich so richtig, alles Liebe, x S.Mirli!

  17. Guten Morgen Mirli. Dass die Hormone im Frühling so verrücktspielen können, vergisst man oft, danke für deine ehrlichen Worte über diesen alljährlichen Kampf! Dein Text ist der beste Beweis dafür, dass man auf sein Herz hören muss, wenn der Kopf nur noch blockiert. Vielen Dank für den Einblick und danke für die inspirierenden Worte. Schöne Grüße Rita und ich wünsche dir eine entspannte restliche Woche

    1. Guten Morgen auch dir, liebe Rita, mir machen eigentlich sogar beide Übergangszeiten zu schaffen, der Frühling und der Herbst. Im Sommer und Winter plätschert eigentlich alles relativ normal dahin, aber sobald der Jahreszeitenwechsel kommt, spielt alles in mir verrückt. Ich danke DIR für die lieben Worte und wünsche dir ebenso eine schön sonnige Restwoche, alles Liebe, x S.Mirli!

  18. Liebe Mirli. Deine ehrlichen Worte über mentale Gesundheit sind der absolute Wahnsinn, danke, dass du das Thema so ungeschönt aufgreifst. Die Taktik mit dem morgendlichen Sport als festes Ritual wie Zähneputzen versuche ich jetzt auch mal zu etablieren, das klingt nach der perfekten Routine. Hab eine ganz feine restliche Woche und lass es dir gut gehen, liebe Grüße Sandra

    1. Glaube mir, liebe Sandra, anfangs musste ich mich sogar zu zweimal die Woche Sport richtiggehend zwingen, aber wenn es so in eine Routine übergegangen ist, fehlt dir tatsächlich etwas, wenn du einmal nicht dazu kommst. Ich brauche den Sport am Morgen mittlerweile, um in die Gänge zu kommen. Und ich bin die Letzte, von der ich gedacht hätte, dass sie einmal so denken würde. Ich wünsche dir einen wunderschönen Frühsommertag, alles Liebe, x S.Mirli!

  19. Liebe Mirli! Bei deinen Zeilen über das Verschwinden in fiktiven Buchwelten habe ich mich so sehr wiedergefunden, das ist für mich auch das ultimative Heilmittel gegen Alltagssorgen. Dass der Frühling trotz der schönen Natur hormonell so reinhauen kann, unterschreiben in meinem Freundeskreis gerade fast alle, du bist damit absolut nicht allein! Mein Wohlfühl-Ort ist ganz klar das Meer, aber deine Beschreibung vom Wald hat schon auch was. Auf jeden Fall danke für diesen besonderen Text. Hab eine wunderschöne Woche und schau gut auf dich, liebe Grüße Tamara

    1. Es gibt nicht viel, auf das ich mich immer verlassen kann, als dass das Lesen einfach meine Welt ist, in der ich mich verlieren kann. Vielleicht fällt es in mancher Situation schwerer, sich richtig fallenzulassen, aber helfen tut es immer. Und ja, diese Hormone, die sind momentan mein Endgegner, aber da müssen wir wohl wirklich alle durch. Ich danke dir für die lieben Worte und grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  20. Hallo Mirli! Die Erkenntnis, dass unbedachte soziale Interaktionen einen in labilen Phasen komplett aus der Bahn werfen können, ist so wahr und wird viel zu selten ausgesprochen. Ich finde es großartig, wie du deine Grenzen ziehst und das in deinem Umfeld auch klar kommunizierst. Meine absolute Kraft-Insel ist ein langer Spaziergang am frühen Morgen, wenn die Stadt noch schläft, da finde ich mein ganz persönliches Glück. Hab eine gute Zeit für den Rest der Woche, ganz liebe Grüße Vroni

    1. Hellohooo, liebe Vroni, o ja, das verstehe ich total. Ich mag es auch so gerne durch die Stadt zu spazieren, wenn noch alle Geschäfte geschlossen haben und kaum jemand unterwegs ist. Es gibt nicht viel, das friedvoller wirkt. Stimmt, das könnte ich eindeutig auch noch auf meine Liste setzen. Ich schicke dir ganz arg liebe Grüße zurück und wünsche dir eine wunderschöne restliche Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

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