Kopfwelt

Teestunde: fremde Schuhe

Meine Lieben, ich weiß nicht, ob ihr euch noch an die Buchvorstellung von Catherine Ryan Hydes “Unaufhaltsam ehrlich” vor ein paar Wochen erinnern könnt? Damals hab ich vage angedeutet, dass ich das Thema, das in diesem Roman behandelt wird, eventuell zu einem späteren Zeitpunkt gerne noch einmal aufgreifen würde, da ich während des Lesens mehr damit beschäftigt war, meinen eigenen Gedanken nachzuhängen, als dass ich mich zu hundert Prozent auf die Handlung konzentriert hätte. Ich kann nicht genau sagen, was es war, das mich so nachhaltig beschäftigt und, ja, irgendwie getroffen hat, dass ich nun tatsächlich noch ein paar Worte darüber verlieren möchte.

Wahrscheinlich wird es nicht anders möglich sein, als dass sich hier ein paar Spoiler, was die Geschichte betrifft, einschleichen werden. Also würde es schon Sinn ergeben, solltet ihr das Buch noch nicht gelesen haben und es vorhaben, dass ihr euch zumindest darauf einstellt, vielleicht etwas mehr darüber zu erfahren. Ich werde jedoch versuchen, nichts in der Art vorwegzunehmen, dass ihr euch das Lesen des Romans danach sparen könnt, in Ordnung?

Wie es sowieso schon im Klappentext verraten wird, ist eine der Hauptthematiken dieser Geschichte das Umgehen mit stark sichtbaren Narben, die viele Menschen wahrscheinlich sogar als Entstellungen bezeichnen würden. Aber ich mag diesen Ausdruck nicht unbedingt verwenden, denn alles, was Aussehen betrifft bzw. was wir darüber denken, liegt allein im Auge des Betrachters. Etwas, das für den einen einer Entstellung gleichkommt, kann jemand anderes als nicht so schlimm empfinden. Oder vielleicht sogar gerade das schön finden, weil es diesen Menschen erst besonders macht.

In “Unaufhaltsam ehrlich” geht es darum, dass der Hauptcharakter, der selbst großflächige Narben am Körper trägt – die er allerdings sehr gut vor fremden Blicken verstecken kann -, für sein Filmstudium an einer Dokumentation arbeitet, in der es um exakt solche Narben geht. Zumindest war dies die Grundidee seiner Projektarbeit. Als er über einen Aushang an einem schwarzen Brett Probanden sucht, die sich bereiterklären würden, in dieser Dokumentation über ihre “Entstellungen” zu sprechen und sie auch zu zeigen, wundert er sich doch, weshalb sich daraufhin die unterschiedlichsten Menschen bei ihm melden, die zum Großteil aus seinem Blickwinkel nicht einmal irgendwelche Makel aufzuweisen haben. Da meldet sich z.B. ein 103-jähriger ehemaliger Wettkampfsportler bei ihm, der, na ja, einfach “nur” alt ist. Oder ein Hausmeister, der zwar schon sehr dünn ist, aber in den Augen des Protagonisten ist das doch keine Entstellung. Genauso ruft eine Frau an, deren Bauch sich nach der Geburt ihrer Kinder nicht wieder richtig zurückentwickelt hat. Fakt ist, an dem Aushang wurde nicht explizit nach Menschen mit Narben gesucht, sondern nach Probanden, die unter ihrem Aussehen leiden. Für den Protagonisten im Buch war es in seinem individuellen Verständnis durch seine eigene Geschichte selbstverständlich, dass sich daraufhin nur Menschen mit sichtbaren Narben melden würden, denn ein faltiger Körper, ein schwabbeliger Bauch oder ein paar sichtbare Rippen, das sind für ihn Dinge, die er jederzeit mit Kusshand nehmen würde, wenn er stattdessen keine Narben mehr hätte.

Und genau da sind wir auch schon beim eigentlichen Thema angelangt, über das ich heute sprechen möchte:

Ich stelle jetzt einfach einmal die Behauptung auf, dass jeder von euch/uns schon einmal jemand anderen um irgendetwas beneidet hat. Und weil wir heute hier sowieso schon über Aussehen sprechen, grenzen wir meine Behauptung auf genau diesen Teilbereich ein: Ja, ich glaube, dass jeder Mensch schon einmal irgendwo jemanden gesehen hat und sich gedacht hat, wie glücklich er wäre, wenn er, statt den dünnen Haaren, so eine Lockenmähne hätte. Wie viel einfacher wäre mein Leben, wenn ich so dünne Beine hätte und nicht solche strammen Oberschenkel. Wie viel lieber würde ich mich im Spiegel betrachten, wenn ich diese Stupsnase hätte und nicht so einen Zinken. Ja, was für ein schöneres und zufriedeneres Leben führt dieser andere Mensch wohl, der da auf der Straße an mir vorbeigeht, weil er in meinen Augen einfach nur perfekt aussieht.
Ist doch so, oder? Die meisten von euch wissen genau, welche Art von Gedankengang ich meine.

Tja, und jetzt stellt euch folgende Situation vor, dass sich nämlich die Person, die gerade an dir vorbeigeht, denkt, wie schön wäre mein Leben, hätte ich diesen flachen Bauch, hätte ich diese Armmuskeln, hätte ich diese Größe, dieses Gewicht, dieses Was-auch-immer.

Wie oft beneiden wir jemand anderen, ohne auch nur irgendetwas über diesen Menschen zu wissen. Wir denken uns, wir würden unseren Körper sofort mit diesem tauschen, einfach nur, weil wir nicht sehen können, was er (vielleicht) vor uns versteckt. Oder vielleicht erzählt dir auch eine Freundin, wie sehr sie ihr Bauchfett hasst, und wie sehr sie sich so einen flachen Bauch wie du wünschen würde, und du denkst dir nur: “Na, die Probleme möchte ich haben”. Denn in deinen Augen ist deine Freundin wunderschön und du findest, sie hat überhaupt kein Recht, so etwas zu sagen, denn du bist immerhin die, die im Sommer niemals kurze Hosen tragen kann, weil sich ein handtellergroßes Feuermal am Oberschenkel befindet. Du würdest liebend gerne ihren Bauch gegen diesen Fleck eintauschen.Und genau so ist es. Wir denken uns, wir würden glücklicher sein, wenn unser einziges Problem wäre, dass wir uns zu dünn oder zu dick fühlen, zu groß oder zu klein, zu sommersprossig, zu langhalsig, zu egal was. Hauptsache, wir wären unseren Makel los, der halt wirklich eine “Entstellung” darstellt.
Wir denken immer, alle anderen haben es leichter, weil sie in unseren Augen schöner sind, weil sie in unseren Augen klüger sind, weil sie in unseren Augen reicher sind. Wir himmeln Prominente an, weil sie berühmt sind und scheinbar alles haben.
Das liegt aber nur daran, da wir nicht in diese fremde Haut schlüpfen können, weil wir eben leider nicht einen Tag in fremden Schuhen bestreiten können, um herauszufinden, wie es sich wirklich anfühlt in dieser anderen Haut, in diesen fremden Schuhen.

Dieses Thema betrifft ja nicht nur das Aussehen, sondern so viele Bereiche unseres Lebens. Wir beneiden unsere Freundin, weil sie wunderschön ist und ihr allein aufgrund dieses “perfekten” Aussehens alle Türen offen stehen, ihr alles zufliegt. Dabei hasst sie selbst genau das, ihr Aussehen. Weil sie immer nur darauf reduziert wird. Weil ihr niemand etwas zutraut, außer “nur” schön zu sein. Weil sie vielleicht dadurch selbst denkt, sie ist nicht mehr wert. Dabei würde sie so gerne Anerkennung aufgrund ihrer Intelligenz erhalten, oder dass man sich mit ihr unterhält, weil man wissen will, was sie denkt, und sich nicht nur mit ihr schmücken möchte oder sie gerne ansieht.Oder wie oft habe ich es erlebt, dass abfällig über gewisse Berufsgruppen gesprochen wird. Denn ja, es funktioniert auch in die umgekehrte Richtung. Dass wir uns überlegen fühlen und andere abwerten. Allein wie oft ich mitbekomme, wie z.B. Verkäufer oder auch Kellner behandelt werden. Ich habe während meiner Schulzeit in einem Hotel im Servicebereich ein dreimonatiges Praktikum absolvieren müssen, und ich kann sagen, das war der härteste Job, den ich jemals machen musste. Also jedes Mal, wenn ich erlebe, wie jemand Kellner von oben herab behandelt, möchte ich genau diese Person einmal auch nur eine Stunde in dessen Schuhen erleben. Die meisten würden nicht einmal 15 Minuten durchhalten.

Wir sehen nicht, wie viel hinter so manchem Beruf steckt. Genauso denkt z.B. jeder, Flugbegleiter sei ein easy Job. Ein Traumjob. Eigentlich nichts anderes, als Kellner in der Luft, und die meiste Zeit hat man sowieso nur frei und liegt irgendwo auf der Welt am Strand herum. Wenn die meisten wüssten, was hinter diesem  Job wirklich steckt. In was man alles ausgebildet wird. Was für Anforderungen verlangt werden. Wie viele Fremdsprachen man können muss. Das ist viel, aber ganz sicher kein easy Traumjob.
Oder wie über Lehrer gesprochen wird, dass sie sowieso nur ein paar Stunden am Tag arbeiten und das halbe Jahr Ferien haben. Ich kenne genug Lehrer, um zu wissen, dass die Realität eine vollkommen andere ist.

Wir glauben also einerseits immer, dass nur wir ein hartes Leben führen, dass nur wir wirklich etwas leisten, und fühlen uns überlegen. Und andererseits beneiden wir andere ständig, weil wir denken, wenn wir nur ihr “easy” Leben hätten, ihr wunderschönes Aussehen, dann würden wir keinen Tag mehr jammern.

Was sagt uns das?

Mit ein bisschen mehr Empathie, mit ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen würden wir begreifen, dass wir niemals wissen können, was ein anderer Mensch wirklich kann, was er leistet, wie er tatsächlich aussieht, wie er fühlt, was er schon alles erleben musste – welches Packerl er auf seinen Schultern zu tragen hat. Wir müssten nur einmal die Perspektive wechseln, um zu sehen, dass wir immer nur das wahrnehmen, das uns selbst betrifft. Was ich damit sagen will: Dass wir, wenn wir dieses vermeintlich perfekte Aussehen hätten, vielleicht (oder sogar sehr wahrscheinlich) unter etwas anderem leiden würden.
Keine Frage, es gibt bestimmt Menschen, die absolut in sich selbst verliebt sind, die mit beiden Beinen im Leben stehen und nichts jemals ändern oder tauschen wollen würden.
Aber ich traue mich wieder eine Behauptung aufzustellen: Das kommt sehr, sehr selten vor.

Fakt ist, wir sollten versuchen, emphatischer durchs Leben zu gehen.
Wir sollten (an)erkennen, dass jeder Mensch ein Anrecht darauf hat, etwas an sich nicht zu mögen. Es ist kein Konkurrenzkampf, und es hat niemals einer mehr Recht zu leiden als ein anderer. Weil man nun mal nur seine eigene Perspektive kennt.
Wir sollten generell aufhören, uns ständig zu vergleichen.
Wir müssen uns auch nicht alle von Kopf bis Fuß selbst lieben. Ich finde, das ist auch immer so ein Blödsinn, dieses Body Positivity Geschwafel, das einem eingeredet wird. Nein, man kann auch Teile an sich nicht mögen. Das ist völlig in Ordnung. Wir brauchen nicht noch mehr Druck und zusätzlich ein schlechtes Gewissen, weil wir es nicht schaffen, vollkommen zufrieden mit uns zu sein.

Aber vielleicht hilft es ja schon, wenn wir uns selbst begreiflich machen, dass auch die in unseren Augen schönsten Menschen nicht immer glücklich sind. Dass auch sie etwas haben, das sie nicht mögen. Dass vielleicht die Person, die du am meisten beneidest, umgekehrt eigentlich neidisch ist auf dich.

Wie ich bei dieser Buchvorstellung vor ein paar Wochen kurz angesprochen habe, hat mir dieses Buch aufgrund all dieser Aussagen extrem geholfen. Wie oft habe ich mich in meinem Leben schon verglichen und andere um ihr Aussehen, ihre Figur, ihre Möglichkeiten, ihre Erfolge, für was auch immer beneidet. Das Einzige, was ich so erreicht habe, war, dass ich übersehen habe, was ich selbst alles habe. Dass ich vielleicht das Leben führe, um das mich andere beneiden.
Durch meine “Krankheitsgeschichte” und all diese missglückten OPs muss ich mit einer “Besonderheit” leben, über die ich mir inzwischen die meiste Zeit keine Gedanken mehr mache. Ja, ich habe ein paar Einschränkungen dadurch, bin auf gewisse Dinge angewiesen, die gerade Reisen für mich ein bisschen komplizierter machen, aber ich habe einen guten Weg gefunden, damit umzugehen. Ich bin nicht sterbenskrank, ich habe selten Schmerzen, es gibt eindeutig Schlimmeres. Aber gerade zu Beginn oder ab und zu, wenn ich mich richtig reinsteigern will, dann rede ich mir ein, dass ich nicht “normal” wäre. Dann beneide ich jeden auf der Straße, der an mir vorbeigeht, weil derjenige gesund ist und eben nicht diesen “Makel” hat wie ich.
Aber kann ich das denn wissen? Vielleicht muss derjenige sogar mit genau derselben Diagnose leben. Oder mit etwas noch Schlimmeren. Fakt ist, ich kann es nicht wissen.
Niemand kann in einen anderen Menschen hineinschauen.
Der Mensch, der uns auf der Straße entgegenkommt, der in unseren Augen einfach nur wunderschön und vermeintlich perfekt ist, der alles hat, was man sich selbst wünscht, hat vielleicht nur noch ein paar Wochen zu leben. Natürlich ist das übertrieben und melodramatisch dargestellt. Manche Menschen sind halt einfach schön und führen ein ideales Leben, aber es gibt keinen Grund, neidisch zu sein.

Stell dir doch einfach nur vor, dass dieses Bild, das ich vorhin beschrieben habe, von dem Menschen, der wunderschön ist, in sehr, sehr vielen Augen genau du bist!
In deinem Leben gibt es unzählige Menschen, die dich wunderschön finden, die dich lieben, die dich auf keinen Fall irgendwie anders haben möchten, niemals eintauschen würden, die dich perfekt finden, so wie du bist.
Und vielleicht siehst du das auch irgendwann selbst!

eine Lieben, ich werde Catherine Ryan Hyde für ewig dankbar sein, dass sie dieses Buch geschrieben hat, dass ich dadurch einen vollkommen neuen Blickwinkel auf so einiges in meinem persönlichen Leben erhalten habe. Dass ich mich selbst plötzlich ganz anders sehen kann. Womit ich zurechtkommen muss, wie ich aussehe, was ich leiste – wer ich bin. Uns wird immer wieder gesagt, dass nichts schlimmer für unsere mentale Gesundheit ist, als der Vergleich mit anderen. Ich mag diese Ermahnungen nicht, weil wir es nun mal alle tun und nicht einfach so abstellen können. Auf gewissen Weise liegt dieses Vergleichen sogar in unserer menschlichen Natur. Also egal wie oft ich es mir vornehme, ich tue es ja doch wieder, ich vergleiche mich. Aber vielleicht kann ich es schaffen, wenn ich mich schon vergleiche, diese Gedanken umzulenken. Mir dann zu sagen, dass ich nicht wissen kann, ob alles, was ich da vor mir sehe, wirklich das ist, was es über dieses Gegenüber zu wissen gibt. Mir klarzumachen, dass jeder Mensch sein Päckchen zu tragen hat. Und dass das eine oder andere Päckchen für meine Schultern vielleicht viel zu groß wäre.
Nö, besser nicht tauschen, sondern glücklich sein mit dem, was man hat. Denn ich verspreche dir, es gibt definitiv nicht nur eine Person da draußen, die dich niemals für nichts in der Welt eintauschen oder ändern würde.
Alles Liebe, love&peace, 

44 Comments on “Teestunde: fremde Schuhe

  1. Guten Morgen meine Süße, ich muss dir jetzt einfach noch mal sagen, wie unendlich stolz ich auf dich und deinen Weg bin. Wer bei uns die “starke” Person ist, brauch ich, glaube ich, nicht mehr dazu sagen. Bei dir lerne selbst ich noch viel. Danke und danke für diese Gedanken, die du teilst!! Bussi, 344

  2. Schönen guten Morgen Mirli. Schon bei der Buchvorstellung war ich fasziniert, weil das so zu 100% ich bin, ich habe mich nämlich erst gestern Abend beim Blick in den Spiegel wieder total in dieser ewigen Vergleichs-Spirale verloren. Dass du das Buch noch mal aufgreifst, finde ich genial, diese Stelle mit der Frau und dem Bauch nach den Schwangerschaften hat mich beim Lesen schon so unendlich nachdenklich gemacht. Man denkt echt immer, die anderen haben das leichtere Packerl zu tragen, nur weil man die Narben auf den ersten Blick nicht sieht. Deine Worte tun heute einfach richtig gut und rücken zumindest meinen Kopf wieder ein bissi gerade. Hab einen ganz feinen Start in die Woche und danke! Ganz liebe Grüße Eva

    1. Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Eva, ich freue mich gerade so sehr über deine Worte, nicht, dass du diese Gedanken selbst so gut kennst, denn das wünsche ich eigentlich niemandem, aber andererseits ticken wir anscheinend wirklich alle gleich bei dem Thema. Dass ich es mit meinen Worten geschafft habe, deinen Kopf wieder etwas gerade zu rücken, das freut mich enorm. Ich hoffe, du hast eine richtig gute und sorgenfreie Woche, du bist perfekt, wie du bist, weil du einzigartig bist, vergiss das nie. Allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  3. Hallo Mirli! Da hast du aber wieder einen Text, bei dem ich die ganze Zeit nicken musste. Dieses ganze Body-Positivity-Geschwafel geht mir ehrlich gesagt auch schon tierisch auf die Nerven, es ist doch völlig okay, wenn man mal unzufrieden mit seinen strammen Oberschenkeln oder sonst was ist! Aber sich klarzumachen, dass die vermeintlich perfekte Person gegenüber vielleicht gerade neidisch auf einen selbst ist, ändert die Perspektive komplett. Ich kenne das mit dem Vergleichen so gut, man übersieht völlig, was man eigentlich alles hat. Eine fantastische, sonnige Woche wünsche ich dir, liebe Grüße Karin

    1. Hellohooo, liebe Karin, da läufst du bei mir offene Türen ein. Weshalb sollten wir uns alle noch mehr Druck machen, nein, wir müssen uns nicht alle komplett selbst lieben, und wir brauchen ganz bestimmt nicht noch mehr Druck in unsere Leben. Aber ja, einfach mal die Perspektive ändern und sich durch andere Augen sehen, das kann schon helfen. Ich wünsche dir eine ebenso sonnige frühsommerliche Woche, ganz arg liebe Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  4. Guten Morgen Mirli, deine soziologische und psychologische Analyse über das Vergleichen liegt heute wie Balsam auf der Seele, danke für diesen wichtigen Text. Es ist faszinierend und erschreckend zugleich, dass wir evolutionär bedingt diesen Drang in uns tragen, uns ständig minderwertig oder überlegen zu fühlen. Dass du deine eigene Krankheitsgeschichte so offen erwähnst und zugibst, dass auch du dich manchmal in diese „Nicht-Normal“-Gedanken reinsteigerst, macht dich als Autorin unendlich nahbar. Wir sollten wirklich viel empathischer durchs Leben gehen und aufhören, die Belastungen anderer abzuwerten. Ich wünsche dir eine wunderbare, erfolgreiche Woche, ganz liebe Grüße Michaela

    1. Guten Morgen, liebe Michaela, das ist das Stichwort: Wir sollten alle viel empahtischer durchs Leben geben, das Leben wäre so viel einfacher und es würde auch nicht so viele Krisen geben, das glaube ich fest. Es ist schon schlimm, wie garstig wir oft zu uns selbst sind. Aber es ist auf alle Fälle etwas, woran man arbeiten kann. Ich grüße dich ganz lieb zurück, vielen lieben Dank für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!

  5. Hallo Mirli! Du glaubst gar nicht, wie sehr mir dein Text gerade aus der Seele spricht, ich habe letzte Woche erst ein langes Gespräch mit einer Freundin über genau dieses Thema gehabt, ich denke, es war genau wegen deiner Buchvorstellung. Man guckt die Leute auf der Straße an und dichtet ihnen sofort das perfekte Luxusleben zusammen, nur weil das Aussehen stimmt – das ist eigentlich total absurd. Dein Beispiel mit den Flugbegleitern und dem harten Training, zeigt so perfekt, wie oberflächlich wir oft urteilen. Ich wünsche dir einen wunderschönen, entspannten Start in diese neue Juniwoche und danke für diesen Text, alles Liebe Anika

    1. Hellohooo, liebe Anika, anscheinend ticken wir bei diesem Thema wirklich alle gleich. Zwar habe ich die Behauptung aufgestellt, dass es so ist, aber dass ich tatsächlich zu hundert Prozent damit richtiggelegen habe, das hätte ich mir trotzdem nicht gedacht. Aber irgendwie hilft das schon auch, dass wir alle gleich denken, jetzt müssen wir es nur noch alle schaffen, unsere Gedanken umzulegen, denn insofern stimmt meine andere Theorie wahrscheinlich auch, wir beneiden uns alle gegenseitig, nur niemals uns selbst, alles Liebe, x S.Mirli!

  6. Hallo Mirli. Danke für diesen tollen, tiefgründigen Beitrag zur Teestunde, du hast die Thematik aus Catherine Ryan Hydes Roman perfekt auf den Punkt gebracht. Ich musste sofort an meine Zeit im Einzelhandel denken, als du über den mangelnden Respekt gegenüber gewissen Berufsgruppen wie Kellnern oder Verkäufern geschrieben hast – ein Tag in diesen Schuhen würde so manchem Kunden echt guttun! Dieses Umlenken der eigenen Neid-Gedanken ist ein super Werkzeug, das ich ab heute definitiv ausprobieren werde. Hab eine wunderschöne und ruhige Woche, ganz liebe Grüße Claudia

    1. Hellohooo, liebe Claudia, ich finde es so schlimm zu beobachten, wie respektlos manche Berufsgruppen behandelt werden. Als ob sie unsere Leibeigenen wären, das ist schon traurig. Deshalb ja, ein bisschen mehr Empathie würde den meisten nicht schaden. Und Neid macht sowieso nur hässlich. Ich wünsche dir ebenso eine richtig gute neue Woche, allerliebste Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  7. Guten Morgen Mirli, genau mein Geschmack! Kein erhobener Zeigefinger, sondern einfach ehrlich aus dem Leben gegriffen und ungeschönt aufgeschrieben. Ich erwische mich auch oft dabei, dass ich andere um ihre Möglichkeiten oder Erfolge beneide, und merke gar nicht, wie unzufrieden mich das eigentlich macht. Dass du deinen Weg mit den Einschränkungen nach den OPs so meisterst, bewundere ich total, und du hast völlig recht: Nö, besser nicht tauschen, man weiß nie, welches schwerere Packerl man sich da einhandelt. Genieß die sonnige Woche, ganz liebe Grüße Kerstin

    1. Guten Morgen, liebe Kerstin, vielen, vielen Dank für deine Worte. Vor allem auch, dass du den Text nicht als erhobenen Zeigefinger siehst, denn genau das versuche ich immer zu vermeiden, damit werden wir im täglichen Leben schon oft genug konfrontiert. Wir sind eigentlich alle so dämlich, weil wir immer nur schauen, was der Nachbar schönes in seinem Garten hat, als dass man sich im eigenen Paradies umblickt. Ich wünsche dir ebenfalls eine richtig frühsommerliche Woche, ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  8. Guten Morgen Mirli. Dass du Catherine Ryan Hyde so dankbar für diesen neuen Blickwinkel bist, kann ich nach diesem Text absolut verstehen – mir geht es jetzt nach dem Lesen nämlich ganz ähnlich. Man vergisst so oft, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt und dass ein vermeintlicher Makel einen Menschen erst besonders und einzigartig macht. Ich werde heute ganz bewusst versuchen, dankbar für meine Gesundheit zu sein und das Vergleichen sein zu lassen. Schöne Grüße Rita

    1. Auch dir einen guten Morgen, liebe Rita, dein letzter Satz freut mich so sehr, dann hat dieser Text anscheinend genau seinen Zweck erfüllt, du hättest mir keine größere Freude machen können. Ich wüsche dir also einen richtig entspannten und sorgenfreien Tag, ganz ohne dämliche Vergleiche, alles Liebe, x S.Mirli!

  9. Hallo Mirli, danke für diesen wunderbar ehrlichen Post. In unserer Gesellschaft ist das Thema „Mental Health“ und Vergleichen durch Instagram leider ein Riesending geworden, man wird ja pausenlos mit scheinbar perfekten Leben zugespamt. Dass du das Buch „Unaufhaltsam ehrlich“ als Impuls genutzt hast, um über deinen eigenen Umgang mit deiner Krankheitsgeschichte nachzudenken, finde ich total stark und mutig und dafür bin ich dir sehr dankbar. Ich wünsche dir eine sonnige, entspannte und rundum kreative Woche, alles Liebe Samira

    1. Hellohooo, liebe Samira, ich mag es, wenn Bücher oder Geschichten, die ich lese, so etwas bei mir auslösen können, wahrscheinlich lese ich deshalb so gerne. Ich wünsche dir ebenfalls eine richtig feine Woche und viel Sonnenschein, alles Liebe, x S.Mirli!

  10. Schönen guten Morgen Mirli. Sich einzugestehen, dass man nicht alles an sich lieben muss, nimmt einem so unfassbar viel Druck von den Schultern, danke für diese klaren Worte gegen den ganzen Optimierungswahn! Die Vorstellung mit dem 103-jährigen aus dem Buch, der eigentlich nur unter dem Alter leidet, zeigt so gut, dass jeder Schmerz individuell ist und seine Berechtigung hat. Ich werde heute mit einem ganz anderen Blick durch die Stadt gehen und versuchen, mehr Empathie zu versprühen. Ich hoffe, du hast eine feine, entspannte Woche, liebe Grüße Bea

    1. Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Bea, ganz ehrlich, mich nervt das immer so, dieses Body Positivity, denn ich finde nicht, dass man sich unbedingt komplett lieben muss. Man kann sich ja nicht dazu zwingen. Und das ist völlig in Ordnung so. Sind wir mal ehrlich, es laufen eh schon genug selbstverliebt Gockel durch die Gegend, das macht einen auch nicht gerade sympathischer. Wie auch immer, ich wünsche dir ebenso eine schöne entspannte Woche, allerliebste Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  11. Liebe Mirli! Oje, du hast mich heute mit deinen Worten echt mitten ins Herz getroffen, ich sitze gerade mit feuchten Augen vor dem Bildschirm. Wie oft schaut man eine Freundin an, denkt sich „Na, deine Probleme möchte ich haben“ und vergisst komplett, dass sie vielleicht mit einer inneren Einsamkeit oder Selbstzweifeln kämpft, die man von außen nie vermuten würde. Dass man einfach nicht in fremden Schuhen stecken kann, ist Fluch und Segen zugleich. Deine Teestunde ist für mich der absolut beste Anstoß, mal wieder dankbarer für den eigenen Körper zu sein. Viele liebe Grüße Daniela und danke, tausend Mal danke!

    1. Liebe Daniela, deine Worte freuen mich wirklich sehr. Ich hatte so gehofft, dass meine Worte genau das auslösen, und offensichtlich hat es funktioniert. Vielen Dank, dass du mir das sagst. Ich grüße dich ganz lieb zurück und wünsche dir eine fantastische neue Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  12. Mirli, .. du triffst heute aber sowas von meinen Nerv, das ist ja der absolute Wahnsinn! Wer mich kennt, weiß, dass ich mich auch ständig mit anderen vergleiche und mich insgeheim frage, warum bei manchen Frauen scheinbar alles so mühelos abläuft. Aber der Gedanke, dass für irgendjemanden da draußen genau ICH diese vermeintlich perfekte Person bin, ist einfach ein Wahnsinns-Gefühl, das man sich viel öfter bewusst machen sollte. Danke für deinen Mut und deine wunderbare Stimme, du bist für mich perfekt, genau so wie du bist. Hab eine zauberhafte Woche, alles Liebe Anne

    1. Anscheinend sind wir alle nicht davor gefeit, die Sache mit dem Vergleich. Zumindest eint uns das und das gibt auch schon wieder ein gutes Gefühl. Und auch dein letzter Satz, der gibt definitiv ein gutes Gefühl. Vielen lieben Dank dafür. Hab du auch eine richtig feine Woche, liebe Anne, alles Liebe, x S.Mirli!

  13. Hallo Mirli. Die Erfahrung aus deinem Hotel-Praktikum kann ich nur unterstreichen – wer noch nie im Service geschuftet hat, sollte sich mit Kritik an Kellnern echt zurückhalten. Das Vergleichen liegt wohl einfach in unserer Natur, aber der Ansatz, die Gedanken bewusst umzulenken und das eigene Päckchen zu schätzen, ist psychologisch absolut sinnvoll. LG Dirk

    1. Hellohoo lieber Dirk, hinter dein Kommentar möchte ich zwanzig Ausrufezeichen setzen. Gerade was die Arbeit im Servicebereich betrifft – oder in jedem anderen Dienstleistungsberuf – sollte jeder, der das noch nie gemacht hat, einfach nur die Klappe halten. Oder es selbst einmal ausprobieren. Tja, es wäre oft wirklich so einfach, wenn man einfach nur die Perspektive ändert. Ich grüße dich lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  14. Liebe Mirli. Ein wunderbarer und so wichtiger Beitrag heute, das Lesen hat mir den Morgen richtig gerettet. Die Erinnerung daran, dass niemand in einen anderen Menschen hineingucken kann und dass Schönheit absolut im Auge des Betrachters liegt, vergisst man im stressigen Alltag leider viel zu oft. Ich werde mir deinen Rat zu Herzen nehmen und mein eigenes Packerl heute mit viel mehr Stolz tragen. Hab eine fantastische und sonnige Woche, alles Liebe Julia

    1. Liebe Julia, ich mag es sehr, wie du das sagst, dass du dein eigenes Packerl heute mit einem ganz eigenen Stolz herumträgst. Wahrscheinlich sollten wir das alle täglich tun. Vielen Dank also auch an dich, dass du mich daran erinnert hast und es so schön ausgedrückt hast. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab einen richtig guten Start in die Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  15. Hallo Mirli! Also der Satz, dass manche Menschen für unsere Schultern ein viel zu großes Pakerl zu tragen haben, hat mich jetzt echt nachhaltig zum Nachdenken gebracht. Es ist so wahr, wir sehen immer nur die schöne Fassade und blenden den Rest komplett aus, weil es für uns bequemer ist. Ich bin nach deiner Teestunde heute richtig froh mit meinem eigenen Leben und meinen kleinen Wehwehchen, die sind mir im Zweifel doch am liebsten. Ich wünsche dir einen tollen Montag und eine super Woche, liebe Grüße Isi

    1. Hellohoo, liebe Isi, ganz ehrlich, ich freue mich gerade sehr über deine Worte, dass mein Text dazu beigetragen hast, dass du heute dein Leben richtig feierst und sogar die kleinen Wehwehchen, denn es stimmt, es könnte immer schlimmer sein. Ich würde sagen, Aufgabe erfüllt. Ich schicke dir ganz liebe Grüße zurück, vielen lieben Dank für deine Nachricht, alles Liebe, x S.Mirli!

  16. Schönen guten Morgen Mirli, ein absolut genialer Beitrag, der mich direkt berührt hat. Das Thema mit den Lehrern und dem Vorurteil vom Halbtagsjob kenne ich aus meiner Familie nur zu gut, die Realität mit der ganzen Vorbereitung und dem psychischen Druck sieht echt komplett anders aus. Es tut gut zu lesen, dass es dir mit dem Vergleichen genauso geht, das macht den Umgang mit den eigenen Komplexen irgendwie viel leichter. Schöne Grüße und eine wunderbare, sonnige Woche dir, schöne Grüße Franzi

    1. Auch dir einen schönen guten Morgen, liebe Franzi, offensichtlich haben wir tatsächlich alle damit zu kämpfen, mit diesen ungesunden Vergleichen, deshalb meine ich auch, dass es keinen Sinn macht, dass uns immer wieder gesagt wird, dass man das nicht machen soll. Wir tun es ja doch immer und immer wieder. Aber ja, es hilft tatsächlich zu wissen, dass es uns nicht allein so geht. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab eine richtig feine Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  17. Liebe Mirli. Deine ehrlichen Worte über deine OPs und den Umgang mit deiner „Besonderheit“ haben mich heute wirklich tief berührt, danke für deine Offenheit hier. Es ist so wahr, wir gucken immer nur auf das, was uns fehlt, und übersehen komplett die Fülle, die wir eigentlich schon im Leben haben. Lass dich von den alten Neid-Gedanken nicht unterkriegen, für mich bist du genau richtig, so wie du bist. Hab eine ganz feine Woche, liebe Grüße Sandra

    1. Liebe Sandra, ich denke, wir haben alle bessere Phasen, in denen wir uns von so nervigen Vergleichen abspalten können und dann wieder Zeiten, in denen wir uns so sehr in so einem Gedankennetz verfangen, dass wir uns kaum darauf befreien können. Aber zumindest scheint es uns alle gleich zu gehen. Ich wünsche dir eine fantastische neue Woche, allerliebste Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  18. Guten Morgen Mirli, was für ein feiner Beitrag zur Teestunde, da bekommt man direkt Lust, innezuhalten und mal ganz tief durchzuatmen. Das mit den Flugbegleitern und dem Cockpit-Crashkurs wusste ich übrigens gar nicht, das zeigt mal wieder, wie schnell man Vorurteile parat hat, ohne die Realität dahinter zu kennen. Dein Schlusswort hat mich richtig getröstet: Glücklich sein mit dem, was man hat, weil man für jemanden da draußen genau perfekt ist. Ich wünsche dir eine wunderschöne, stressfreie Woche, viele liebe Grüße Evelyn

    1. Auch dir einen guten Morgen, liebe Evelyn, ich denke, das sollten wir uns alle verinnerlichen, dass es so viele Menschen gibt, für die man perfekt ist. Wir müssen nur lernen, es selbst zu sehen. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab du ebenfalls eine stressfreie Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  19. Hallo Mirli! Die Vorstellung, dass die Person, die man am meisten beneidet, im selben Moment vielleicht neidisch auf mein eigenes Leben blickt, ist ein total faszinierender Gedanke, den ich so schnell nicht vergessen werde. Gerade beim Reisen mit Einschränkungen, wie du es beschreibst, merkt man erst, wie wichtig Empathie im Alltag ist. Danke, dass du immer so tief in dein Herz schauen lässt, du bist eine Bereicherung für uns alle. Hab eine gute Zeit in dieser Woche und lass es dir gut gehen, ganz liebe Grüße Vroni

    1. Hellohooo, liebe Vroni, ich versuche mir genau diesen Gedanken immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, mir richtig zu verinnerlichen, denn es ändert die Sichtweise auf sehr vieles komplett. Und ich glaube, es hilft bei der Heilung, wenn du verstehst! Auf alle Fälle danke ich dir von ganzem Herzen für deine so lieben Worte, das bedeutet mir ehrlich viel, alles Liebe, x S.Mirli!

  20. Liebe Mirli! Bei deinen Zeilen über das Feuermal am Oberschenkel und den Tausch gegen das Bauchfett musste ich echt schlucken, das beschreibt die Zwickmühle unserer Gedanken so unendlich treffend. Wir wollen immer genau das loswerden, was uns selbst am meisten stört, und sehen gar nicht, dass andere ganz andere Kämpfe ausfechten. Danke, dass du uns heute so ehrlich an deinen Gedanken teilhaben lässt, das rückt die eigenen Prioritäten wieder zurecht. Hab eine wunderschöne Woche und schau gut auf dich, liebe Grüße Tamara

    1. Liebe Tamara, zwar habe ich die Behauptung aufgestellt, dass so gut wie jeder nachvollziehen wird können, worüber ich heute sprechen wollte, aber dass wirklich jeder dazu seine eigene Geschichte beitragen kann, na ja, das hätte ich trotzdem so nicht gedacht. Eigentlich schlimm, oder? Ich schicke dir ganz liebe Grüße zurück und ich danke dir sehr für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!

  21. Schönen guten Morgen Mirli! Ein Text über Empathie und das Aufhören mit dem Vergleichen ist eine Spitzenidee für den Start in die Woche, das können wir momentan alle gut gebrauchen. Dass du das Thema aus dem Roman so wunderbar auf dein eigenes Leben runtergebrochen hast, macht den Beitrag unendlich wertvoll. Es gibt eben kein Recht auf mehr oder weniger Leiden, jeder kämpft seinen eigenen Kampf. Ich wünsche dir eine schöne, produktive Woche und sonnige Tage, alles Liebe Ute

    1. Auch dir einen schönen guten Morgen, liebe Ute, ich danke dir für deine lieben Worte. Ich mag es sehr, wie du es formulierst, jeder kämpft seinen eigenen Kampf, denn auch wenn es traurig ist, es entspricht auch den Tatsachen. Ich wünsche dir ebenso eine erfolgreiche und sonnige Frühsommerwoche, alles Liebe, x S.Mirli!

  22. Oh, was für eine interessante Idee! Das ist sicherlich ein sehr spannendes Buch. Klingt auf jeden Fall danach!
    Und ja, diese Situation kennt sicher jeder. Habe das sowohl bei mir schon beobachtet, als auch bei anderen. Man sitzt wirklich hin und wieder dem Irrglauben auf, dass nur xyz anders sein müsste und dann würde man sich so richtig wohl fühlen. Oder erfolgreich sein. Oder was eben das eigenen Thema für einen ist…

    1. Das Buch macht wirklich etwas mit einem, einmal eine ganz andere Geschichte, die den Kopf schon etwas geraderückt. Kann ich nur empfehlen. Eigentlich ist es ja traurig, dass wir bei dem Thema alle irgendwie gleich ticken, vielleicht sollten wir wirklich alles diese Buch lesen, alles Liebe, x S.Mirli!

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