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Mirli in Vienna

Meine Lieben, wer Anfang des Monats meinen Rückblick auf den Juli gelesen hat, ist bereits bestens informiert und weiß, weshalb es mich in diesem Sommer für ein paar Tage in die Stadt an der Donau, in mein geliebtes Wien – auch bekannt als meine zweite Heimatstadt -, gezogen hat. Ursprünglich wollten wir diese Tage in Prag verbringen, um dort meinen Geburtstag zu feiern. Zwar war ich schon einige Male in der tschechischen Hauptstadt, habe die “Goldene Stadt” allerdings noch nie im Sommer erlebt, und das wollte ich in diesem Jahr nachholen. Leider hatte das Wetter beschlossen, es spielt lieber Herbst – und das Ende Juli. Kurzerhand haben wir uns deshalb dazu entschlossen, meinen Geburtstag in der Stadt zu verbringen, in der ich zumindest genug “indoor” Aktivitäten kenne, um dem Regen entfliehen zu können. Vor allem ist Wien aber eins: mein bester und am häufigst erprobter “Geburtstagsbuddy”.
Ich kann nicht einmal mehr zählen, wie viele meiner Jahrestage ich bereits in dieser Stadt gefeiert habe.

Und es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten.
Das Wetter war im Endeffekt um einiges besser, als der Wetterbericht ursprünglich vorausgesagt hatte, und wir haben wunderschöne und unvergessliche drei Tage in Wien erlebt. Außerdem kann ich mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal für mehr als einen Tag (maximal plus Übernachtung) in einer meiner liebsten Städte überhaupt war.

WIEN, MEINE ERSTE GROSSE (STÄDTE)LIEBE

Ja, Wien ist meine erste große Liebe, zumindest was Städte angeht. Vielleicht wissen das gar nicht alle hier, aber ich habe sogar drei Jahre dort gelebt, bin gleich nach der Matura (Abitur in Österreich) nach Wien gezogen und habe am Flughafen zuerst als Flugbegleiterin, später beim Bodenpersonal gearbeitet. Und ich habe alles daran geliebt. Die Arbeit, das Leben in Wien – ja, einfach alles! Und ich habe meinen Mann dort kennengelernt.

Weshalb ich zurück nach Graz gezogen bin, hat verschiedene Gründe. Einer war jener, dass ich nach unserer Hochzeit, als ich an die Familienplanung gedacht habe, gemeint hatte, dass ich in der Großstadt kein Kind großziehen wollen würde, was sehr wahrscheinlich der Hauptgrund war, weshalb wir weggezogen sind.
Funfact, ich habe schlussendlich keine Kinder bekommen, aber das ist wieder ein anderes Thema …

Wie auch immer, seit dem Wegzug sind mein Mann und ich trotzdem so oft wie möglich in der Stadt an der Donau. Anfangs beinahe im 2-Wochen-Takt, mittlerweile nicht mehr ganz so häufig. Aber das ist der Grund, weshalb ich Wien gerne meine zweite Heimatstadt nenne. Ich wohne in Graz, aber auf gewisse Weise lebe ich nach wie vor in Wien.

Langer Rede kurzer Sinn, ich habe viel, sehr viel Zeit in der österreichischen Hauptstadt verbracht, habe bereits unzählige kleine Ausschnitte und Fotos davon gezeigt, aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund noch nie auf die Weise darüber berichtet, wie es Wien verdient hätte – und wie ich normalerweise jede Stadt hier vorstelle, die ich besuche.
Also die Stadt, von der ich am meisten weiß, die ich am besten kenne, wo ich am liebsten bin, habe ich noch nie auf die ihr gebührende Weise präsentiert.
Und genau das werden wir heute ändern.

Als wir Ende Juli in Wien waren, haben wir einfach einmal ganz klassisch Touri gespielt, und ich habe dafür extra meine “große” Kamera eingepackt. Aber bevor ich euch auf meinen persönlichen Spaziergang durch Wien mitnehme und euch an meine Geburtstagstafel setze, lasst uns endlich das nachholen, was seit 10 Jahren sowas von überfällig ist:

Was ihr schon immer über Wien wissen wolltet – oder solltet:

  • Wie ihr alle sehr wahrscheinlich wisst, ist Wien die Bundeshauptstadt der Republik Österreich. Wien hat aber zusätzlich noch eine Besonderheit vorzuweisen, denn die Stadt ist gleichzeitig auch eins der neun Bundesländer Österreichs. 
  • Mit einer Fläche von 414,82 Quadratkilometern ist Wien das kleinste Bundesland und vollständig vom Bundesland Niederösterreich umgeben.
  • Mit über zwei Millionen Einwohnern ist die Stadt an der Donau die bevölkerungsreichste Stadt der Republik und generell gesehen die zweitgrößte Stadt im deutschen Sprachraum. Im Größenvergleich mit der gesamten Europäischen Union belegt Wien den fünften Platz. Im Großraum Wien leben ca. drei Millionen Einwohner, was ein Drittel der gesamten österreichischen Bevölkerung ausmacht.
  • Im Jahr 1870 war Wien noch die viertgrößte Stadt der Welt nach London, Paris und New York.
  • Weil wir gerade schon die Donau erwähnt haben, das ist der Fluß, der die österreichische Hauptstadt durchkreuzt.
  • Die gängige Währung ist der Euro, die gesprochene Landessprache Deutsch, wobei die Hälfte von mehr als 1000 in einer Studie befragten Wiener alltäglich Unterhaltungen in zwei Sprachen führt, 35% sogar in drei oder mehr. 
  • Wien ist seit 1954 in 23 Gemeindebezirke unterteilt. Von Einheimischen werden die Bezirke entweder mit ihren Namen (z.B. “Ottakring”) oder mit ihren Nummern (“Erster Bezirk”) benannt. Auf jedem Straßenschild befindet sich die Nummer des Bezirks vor dem Straßennamen und bildet die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl (z.B. 1010 Wien für den 1. Bezirk). Der historische Stadtkern befindet sich größtenteils im ersten Bezirk.
  • Amtierender Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien ist Michael Ludwig (SPÖ).
  • Das Wiener Wappen zeigt ein weißes Kreuz in einem roten Schild. Die Wiener Flagge besteht aus zwei gleich breiten, waagrechten Streifen, der obere ist rot, der untere weiß.
  • Obwohl in Gesamtösterreich der katholische Glauben vorherrschend ist, gehören in der österreichischen Hauptstadt inzwischen mehr Menschen keiner Glaubensgemeinschaft an als der katholischen Kirche.
  • Das historische Zentrum von Wien und das Schloss Schönbrunn gehören zum UNESCO-Weltkurlturerbe.
  • Die Wiener Ringstraße aus der Gründerzeit, aber auch Barock und Jugendstil (Wiener Moderne) prägen die Stadt. 
  • Während des Kaisertums wurde Österreich ab 1804 zu einem kulturellen und politischen Zentrum Europas. Schon als Wien die Hauptstadt der Habsburgermonarchie war, zählte die Stadt über zwei Millionen Einwohner.
  • Seit jeher spielt Wien eine bedeutende Rolle in der internationalen Diplomatie. Als internationaler Kongress- und Tagungsort ist Wien Sitz von über vierzig internationalen Organisationen wie des Erdölkartells OPEC, der Internationalen Atomenenergiebehörde IAEO, der OSZE und vieler weiterer. 
    Das Büro der Vereinten Nationen beherbergt im Vienna International Centre einen der vier Amtssitze der UNO.
  • Wien zählt zu den Weltstädten und bietet eine sehr hohe Lebensqualität und BIP pro Kopf, allerdings gehört sie auch zu den weltweit teuersten Städten. 

  • Der Name der Stadt leitet sich vom Fluss Wien ab. Der Name Vindobona, der sich auf eine römische Siedlung des heutigen Stadtgebiets bezieht, weist eigentlich mit dem heutigen Namen der Stadt keine etymologische Verwandtschaft auf. 
  • Wien liegt am Ostrand der Alpen. Etwa die Hälfte Wiens ist Grünland, wovon einige Flächen auch landwirtschaftlich genutzt werden. Der Grüngürtel der Stadt, der sich über alle Außenbezirke erstreckt, geht vom Lainzer Tiergarten im Westen, zur Sophienalpe im Nordwesten, zum Schwarzenbergpark und den Ausläufern des Wienerwalds im Norden, zu den Weinanbauflächen im Nordosten, den landwirtschaftlichen Flächen im Osten und Süden, in die Lobau im Südosten und in den Maurer Wald im Südwesten über. 
  • Die Berge im Westen werden zum Weinbau genutzt und bilden die Weinbauregion Wien. 
  • Wie bei vielen europäischen Städten befinden sich aufgrund der vorwiegenden Westwinde die gehobenen Wohngegenden eher am westlichen Stadtrand, wo die Luft sauberer ist, während die (alten) Industriegebiete eher am südöstlichen Rand der Stadt liegen. 
  • Die Geschichte Wiens geht so weit zurück, dass ich nicht einmal ansatzweise versuchen werde, hier in sie einzutauchen. Immerhin zeigen archäologische Funde, dass schon während der Altsteinzeit Menschen das Gebiet begangen haben, und ab der Jungsteinzeit das Wiener Becken durchgehend besiedelt war. 
  • Wien wird aus westeuropäischer Sicht gerne als “Sprungbrett in den Osten” bezeichnet, denn die Stadt pflegt schon immer gute Beziehungen zu den mittel- und osteuropäischen Ländern. 
  • In der Europäischen Union zählt Wien zu den wohlhabenderen Regionen, wobei eine OECD-Studie im Jahr 2018 einen Rückgang dieses Wohlstands seit 2008 feststellte. 
  • Wien hat einen eigenen Flughafen, den Flughafen Wien-Schwechat (VIE), der sich außerhalb der Stadtgrenzen befindet (ca. 16 km entfernt).
  • Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist groß ausgebaut und besteht aus den zu den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) gehörenden S-Bahn-Linien, der Badner Bahn und den Wiener Linien (U-Bahn, Straßenbahn und Autobuslinien).
    Durch den Rhein-Main-Donau-Kanal ist Wien zusätzlich durch eine Wasserstraße mit dem Seehafen in Rotterdam bis zum Schwarzen Meer verbunden. 
  • Die Universität Wien ist eine der ältesten und größten im deutschen Sprachraum, und in keiner Stadt des deutschen Sprachraums existieren mehr Studierende als in Wien. 
  • Einige der bekanntesten “Köpfe” Wiens, die hier geboren wurden oder zumindest zeitweise gelebt und “geschaffen” haben, sind die Komponisten und Musiker W. A. Mozart, Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Johann Strauss, Franz Schubert, Dichter Johann Nepomuk Nestroy oder Franz Grillparzer, Maler wie Egon Schiele oder Gustav Klimt, oder natürlich auch Sigmund Freud, der sogar an der Wiener Universität lehrte. Diese Liste könnte man ins fast Unendliche fortsetzen …

Gut, hätten wir das Formelle abgehakt, kommen wir zum vergnüglichen Teil …

Was ihr auf keinem Fall verpassen sollet, wenn ihr zum ersten Mal nach Wien reist:

Zahlreiche Prunkbauten aus der römisch-deutschen und der österreichischen Kaiserzeit genauso wie ein vielfältiges Kulturangebot machen Wien zu einem beliebten Tourismusziel. Speziell der Ruf als Musikhauptstadt zieht alljährlich Menschen aus aller Welt in die Stadt an der Donau. Vor allem auch die Weihnachtszeit lockt alljährlich unzählige Besucher in die österreichische Hauptstadt.

Der Stephansdom, das Schloss Schönbrunn samt Tiergarten genauso wie das Schloss Belvedere, das Kunsthistorische Museum, die Hofburg, die Albertina, das Riesenrad und das MuseumsQuartier zählen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, von denen es jedoch so viele mehr gibt. Und ein paar davon schauen wir uns jetzt mal genauer an:

  • Das Gebäude, das jeder sofort mit der Stadt an der Donau verbindet und welches das Wahrzeichen Wiens darstellt, ist natürlich der Stephansdom. Mit 136 Metern Höhe ist er die höchste Kirche Österreichs und stellt das Zentrum der Stadt dar. Die bekannteste der insgesamt 13 Kirchenglocken ist die Pummerin, die alle Österreicher alljährlich ins neue Jahr läutet.
    Übrigens hat man von der Spitze des Kirchturms aus eine einmalige Sicht auf die Stadt.
  • Das Historische Zentrum der Stadt Wien, das sich um den Stephansdom herum befindet, zählt zu den Stätten des UNESCO-Weltkulturebes. All die barocken Schlösser, Gärten, Palais, Denkmäler und Parks spiegeln die kulturellen und politischen Epochen in Europa wider. Ein Spaziergang oder eine Fahrt die Ringstraße entlang, die den historischen Stadtkern umschließt, sollte demnach nicht verpasst werden.
  • Von Stephansdom über den Graben, wo sich unzählige Geschäfte und Lokale befinden, über den Kohlmarkt mit all seinen Luxusboutiquen gelangt man zur Hofburg am Heldenplatz. Jahrhundertelang war die Wiener Hofburg das Zentrum des Habsburgerreichs. Auch heute ist sie noch Amtssitz des Bundespräsidenten und wird zur Angelobung der Bundesregierung sowie für Staatsempfänge genutzt. Teile des Gebäudes werden zusätzlich als Museum verwendet und gewähren Einblick in den Alltag des kaiserlichen Hofs wie z.B. die Kaiserappartements, das Sisi Museum und die reichhaltige Silberkammer.
  • Ebenfalls in der Hofburg, im Michaelertrakt, untergebracht, ist die Spanische Hofreitschule, die ursprünglich der reiterlichen Ausbildung der kaiserlichen Familie diente. In ihr werden ausschließlich Lipizzaner in der klassischen Reitkunst ausgebildet. 2010 wurde die Klassische Reitkunst und die Hohe Schule der Spanischen Hofreitschule in das immaterielle Kulturerbe der UNESCO aufgenommen.
  • Etwas versteckt gelegen am Rande der Hofburg befindet sich außerdem der Eingang zur Augustinerkirche, wo zahlreiche historische Trauungen stattgefunden haben wie unter anderem die Hochzeit von Kaiser Franz Joseph und seiner Sisi. Die Augustinerkirche ist meine persönlich liebste Kirche Wiens.
  • Das Burgtheater Wien ist weit über seine Grenzen hinaus bekannt, gilt es doch als das größte Sprechtheater Europas. Vor rund 250 Jahren wurde der an die Hofburg angrenzende Ballsaal als Theater umfunktioniert.
  • Auch den Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek kann und sollte man besichtigen, eins meiner liebsten Museen der Stadt, das ich immer wieder gerne besuche. Der Prunksaal war Teil der ehemaligen Hofbibliothek und wurde im 18. Jhd. erbaut. Mehr als 200.000 Werke kann man in dem aufwendig geschmückten Kuppelsaal bestaunen.
  • Durch die wunderschönen Gartenanlagen des Burggartens gelangt man zur Albertina, ein Kunstmuseum, das weltweit für seine Grafiksammlung bekannt ist. Man kann Werke von Gustav Klimt, Pablo Picasso oder Andy Warhol bestaunen. Außerdem finden immer wieder Ausstellungen zu bestimmten Themengebieten statt. Aber auch die beeindruckenden Säle der Albertina sollte man sich nicht entgehen lassen.

  • Von der Albertina aus kann man gleich weiter bis zur Wiener Staatsoper spazieren, die als eins der international bedeutendsten Opernhäuser gilt. 1869 wurde der Bau im Neo-Renaissance-Stil fertiggestellt. Jede Saison werden mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke aufgeführt. Weltweit bekannt ist die Wiener Staatsoper außerdem für den alljährlich am letzten Donnerstag der Faschingszeit stattfindenden Opernball, der namhafte Besucher aus aller Welt anzieht.
  • Unweit davon findet man an der Ringstraße auch zwei der bekanntesten Museen Wiens, das Kunsthistorische und das Naturhistorische Museum in zwei sich spiegelnden Gebäuden am Maria-Theresien-Platz. Allein schon die Palastgebäude selbst sind einen Besuch wert. Das Kunsthistorische Museum zeigt die umfangreiche Kunstsammlung der Habsburger Dynastie.
  • Wenn man im Historischen Zentrum Wiens unterwegs ist, sollte man unbedingt einen Abstecher zur Ankeruhr einlegen, eine große Spieluhr beim Haus der Helvetia-Versicherung am Hohen Markt 10-11. Die Ankeruhr gilt als eins der herausragendsten Werke des Jugendstils.
  • Eine der beliebtesten Touristenattraktionen Wiens ist das Schloss Schönbrunn samt Tiergarten Schönbrunn. Das Schloss diente als Sommerresidenz der Habsburger. Der barocke Bau wurde 1695 begonnen, 1743 unter Maria Theresia fertiggestellt und kann ganzjährig besichtigt werden. Auch der alljährlich stattfindende Weihnachtsmarkt vor dem Schloss zieht zahlreiche Besucher an.
    Den Botanischen Garten kurz vor dem Eingang zum Tiergarten kann ich ebenfalls empfehlen genauso wie das Schmetterlingshaus neben der Hofburg.
  • Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist das Riesenrad im Wiener Prater, das zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I 1897 errichtet wurde und damals eins der größten Riesenräder der Welt darstellte. Eine Fahrt mit dem Rad sollte man sich bei einem Wienbesuch nicht entgehen lassen, um danach noch einen Spaziergang durch den von Einheimischen liebevoll genannten “Wurstelprater”, den Vergnügungspark, anzuschließen.
  • Funfact, ich habe in Wien schon alle der bisher angeführten Museen und Gebäude besichtigt, nur in einem war ich noch kein einziges Mal: Ich kenne das Schloss Belvedere von außen, habe es aber noch nie bis hinein geschafft, es steht aber fix auf meiner To-do-Liste. Das Schloss Belvedere war der Wohnsitz des österreichischen Fürsten Eugen von Savoyen, heute ist in dem Gebäude unter anderem ein Museum untergebracht, das besichtigt werden kann. Es beherbergt eine fantastische Kunstsammlung wie z.B. die von Gustav Klimt.
  • Jedes Mal, wenn ich vor dem Wiener Rathaus stehe, muss ich an ein Märchenschloss denken mit all diesen spitzen Türmchen des neogotischen Profanbaus. Man gelangt am besten zu Fuß vom Heldenplatz durch den Volksgarten dorthin. Das Wiener Rathaus am Rathausplatz ist natürlich der Sitz des Gemeinderats und des Bürgermeisters bzw. des Landtags und Landeshauptmanns, was ein- und dieselbe Person darstellt.
    Der Platz vor dem Gebäude wird für diverse Veranstaltungen genutzt wie z.B. einer der beliebtesten Weihnachtsmärkte Wiens und überhaupt, genauso wie das im Sommer stattfindende Filmfestival mit kulinarischem Angebot aus aller Welt oder dem Eislauftraum im Winter.
  • Eins der für mich schönsten Gebäude Wiens ist das Gebäude an der Ringstraße, in dem das Österreichische Parlament untergebracht ist, also das Parlamentsgebäude Wiens. Der Neorenaissancebau ist eins der größten und bedeutendsten Parlamentsgebäude der Welt.
  • Einer meiner Lieblingsorte in Wien ist die Freyung Passage im Palais Ferstel. Sie befindet sich in einem Neorenaissancegebäude, das von Heinrich Ferstel errichtet wurde und außerdem Sitz des Café Central ist, das momentan umgehend saniert wird. Dieses Wiener Kaffeehaus war einer der wichtigsten Treffpunkte des geistigen Lebens in Wien im späten 19. Jahrhundert. Stammgäste waren unter anderem Sigmund Freud, Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler und viele andere. Da ein Wienbesuch ohne einen Abstecher in ein traditionelles Kaffeehaus undenkbar ist, bietet sich auch das Café Landtmann direkt an der Ringstraße neben dem Burgtheater  an. Wer hier keinen Kaiserschmarrn oder eine der himmlischen Torten probiert hat, war nicht in Wien.
  • Während der letzten großen Pestepidemie gelobte Kaiser Karl VI eine Kirche bauen zu lassen, die dem Namenspatron Karl Borromäus geweiht werden sollte, der als Pestheiliger gilt. Durch das kaiserliche Versprechen sollte die Seuche beendet werden. Die Wiener Karlskirche, eine römisch-katholische Kirche, ist einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten und ebenfalls ein Wahrzeichen der Stadt Wien.

  • Ein weiteres Wahrzeichen Wiens ist das Johann-Strauß-Denkmal, der “Walzerkönig”, im Wiener Stadtpark, außerdem ist es eins der meistfotografierten Denkmäler Wiens.
  • Das MuseumsQuartier (MQ genannt) ist ein Ort der Kunst und Kreativität. Das Spektrum auf 90.000 m² reicht von bildender Kunst über Architektur, Theater, Tanz, Musik, Mode, Literatur bis hin zu Street Art, Design und Fotografie.
  • Eine Reise in 80 Tagen um die Welt gelingt einem bei einem Besuch am Naschmarkt, der sich im 6. Bezirk, in Mariahilf, befindet. Er ist der größte innerstädtische Markt der Stadt und befindet sich zwischen der Linken und der Rechten Wienzeile. Das kulinarische Angebot ist vielfältig, und die unzähligen Lokale neben den Marktständen sind ein beliebter und geselliger Treffpunkt der Wiener.
  • Ein Spaziergang über den Zentralfriedhof hört sich vielleicht etwas morbide an, ist für Wiener allerdings nichts Ungewöhnliches. Er wurde 1874 eröffnet und zählt mit einer Fläche von 240 Hektar, rund 330.00 Grabstellen und drei Millionen Verstorbenen zu den größten Friehofsanlagen Europas. Gräber berühmter Persönlichkeiten wie Ludwig van Beethoven, Johann Strauss, Franz Schubert, Johannes Brahms und Falco sind hier zu finden.
  • Eine Stadt von oben zu entdecken, zählt immer wieder zu meinen persönlichen Highlights bei Städtetrips. Wien bietet dafür einige Möglichkeiten. Eine, die ich selbst schon unzählige Male genutzt habe, ist der 252 Meter hohe Donauturm im Donaupark. Auch dieser Turm ist eins der Wahrzeichen Wiens und stellt das höchste Gebäude Österreichs dar. Eine Besonderheit: Das Restaurant auf der Plattform dreht sich, sodass man bei einem Besuch die gesamte Umgebung überblicken kann (Spezialtipp: Weekend-Brunch am Turm).
  • Ein beliebtes Ausflugsziel ist das im Nordwesten von Wien gelegene Grinzing, ein Bezirksteil Döblings. Grinzing ist ein Weinort und bekannt für seine Heurigen, traditionellen Weinstuben samt köstlichen Weinen und Speisen und hat sich den Charme eines alten Weindorfs bewahrt. Viele namhafte Persönlichkeiten haben nicht ohne Grund hier gelebt wie Beethoven, Schubert, Strauss, Einstein, Freud und viele weitere.
  • Auch eine Fahrt auf den Kahlenberg (man kann dafür das eigene Auto oder eine öffentliche Buslinie nutzen) zahlt sich aus, um einen einmaligen Blick auf das Wiener Becken zu genießen. Der Kahlenberg ist ein 484 Meter hoher Berg und ebenfalls in Döbling zu finden. Eine Kombination dieser zwei Ausflugsziele bietet sich geradezu an. Auf dem Berg befinden sich kleine Kioske und Lokalitäten.
  • Alle Shoppingbegeisterten werden in der Kärtnerstraße und der Mariahilferstraße fündig, denn in diesen Prachtstraßen reiht sich ein Geschäft ans nächste und alle internationalen Ketten sind hier zu finden genauso wie kleine, heimische Boutiquen.
  • Wenn man nach all der Kultur das Vergnügen sucht oder etwas ausspannen möchte, kann man die Natur auf der Donauinsel genießen oder sich – speziell im Sommer – in eine der Bars oder eins der Lokale auf der Copa Cagrana setzen. Wer sich nicht instant wie im Urlaub fühlt, dem ist nicht mehr zu helfen.
    Auch den Lokalen und der Promenade am Donaukanal könnte man einen Besuch abstatten. Und sich im Badeschiff Abkühlung verschaffen.
  • Ein Fixpunkt für mich bei jedem Wienbesuch ist eine Stippvisite bei Julius Meinl am Graben. Seit 1862 versorgt dieses Delikatessengeschäft die Wiener mit Köstlichkeiten und kulinarischen Gütern aus aller Welt.

Ganz ehrlich, ich könnte noch ewig so weitermachen.
Zwar war mir durchaus bewusst, dass das Kulturangebot in Wien groß ist, aber so immens – jedes Mal, wenn ich dachte, ich komme langsam zu einem Ende, ist mir wieder etwas eingefallen, was ich unbedingt noch in die Aufzählung einbauen wollte. Und trotzdem habe ich nur an der Spitze des Eisbergs gekratzt, denn da wären natürlich noch das Wiener Konzerthaus, das Millionen von Menschen für das alljährliche Neujahrskonzert bekannt ist, das Haus des Meeres, das Haus der Musik, das Technische Museum Wien, das Sigmund Freud Museum, das Hundertwasserhaus, das Ernst Fuchs Museum, das MAK, also das Museum für angewandte Kunst, die Kapuzinergruft, die Kaiserliche Wagenburg, das Mozarthaus Wien, das Museum der Illusionen, das Kriminalmuseum – nein, Stopp, ich gebe auf, ernsthaft!
Ihr seht, ich kann garantieren, bei einem Wienbesuch wird euch nicht langweilig werden, denn für jeden Geschmack und jedes Interesse ist etwas zu finden.

Gut, hätten wir das mal geklärt, kommen wir nun dazu, das Erlernte in die Praxis umzusetzen. Lasst uns doch den vergnüglichen Teil starten: 

 

DAY I

… oder der Tag des Summerfeelings in Vienna, des Genusses und des Genießens

Dienstag, 21. Juli 2026 – 07.00 lt Graz

Tagwache, auch wenn ich sowieso bereits seit einer Stunde munter bin, aber nun hält mich nichts mehr im Bett, denn die letzten Dinge müssen noch schnell im Koffer verstaut werden und dann kann es auch schon losgehen – Vienna is calling!
Im Auto erwartet mich ein kleines Carepaket mit Keksen und frischem Gebäck, somit ist der Reiseproviant gesichert. Oh, und nicht zu vergessen, ein Kuvert mit meinem Geburtstagsgeld, denn wir spielen “Geburtstagsostern” in Wien, sprich, ich muss mir mein Geburtstagsgeschenk selbst suchen. Es soll sich angeblich in irgendeinem Geschäft versteckt halten, ich muss es nur noch finden …

10.11 Uhr lt – Hotel Doubletree by Hilton Wien Schönbrunn

Eigentlich wollten wir nur schnell unser Gepäck im Hotel abgeben, da es ein heißer, schwüler Tag werden sollte und damit Medikamente und Kosmetik nicht in der Sonne still und heimlich vor sich hin brutzeln müssen. Nicht damit gerechnet haben wir, dass wir unser Zimmer gleich beziehen können, was natürlich noch besser ist.
Es war übrigens nicht unser erster Aufenthalt in diesem Hotel. Seit wir zum ersten Mal vor vielen Jahren hier abgestiegen sind, hat sich der Betreiber inzwischen, glaube ich, dreimal geändert, aber wir kommen immer wieder gerne zurück. Na ja, zumindest bis jetzt. Jedes Mal, wenn ich nach einem Hoteltipp für Wien gefragt wurde, ist dieses eins davon gewesen, das ich als Antwort genannt habe. Seit es allerdings zur Hilton Hotelkette gehört, passt es vorne und hinten nicht mehr und ich kann es definitiv nicht mehr empfehlen. Schade, es war wohl unser letzter Besuch hier.

10.55 Uhr lt – auf dem Weg zum Früstückslokal

Die Koffer sind ausgepackt, das Deo aufgefrischt und wir bereit für einen ersten sommerlichen Tag in Wien. Dieser Dienstag war wettertechnisch der beste der drei Tage und deshalb wollten wir ihn natürlich richtig auskosten. Im Endeffekt kann ich sagen, war ich sogar froh, über das tatsächliche Wetter, denn es war mir allemal lieber, als bei 38 Grad oder mehr, wie es die Wochen zuvor (und danach) der Fall war, durch eine zubetonierte Stadt zu stapfen. Im Grunde hatten wir also das beste Wetter für einen Städtetrip erwischt, denn die meiste Zeit war es trocken und warm – was will man mehr?!

11.39 Uhr lt – Catch Coffee nahe der Votivkirche

Und da sitzen wir nun mit unseren eisgekühlten Getränken, in meinem Fall ein Iced Chai, unserem Croissant und Banana Bread und kommen richtig an. Diesen entzückenden, (sehr) kleinen Coffee Shop, Catch Coffee, habe ich zuvor im Internet entdeckt, und es war die perfekte Wahl für den Start in unseren ersten Wientag. Der Chai war richtig gut und das Banana Bread, übrigens alles vegan, der Hammer! Außerdem habe ich es geliebt, dort direkt an der Straße zu sitzen, das hat sich so sehr nach Großstadt und Urlaub angefühlt. Und wir wissen ja, wie sehr ich es liebe, wenn ich endlich mal wieder in einer “richtigen” Stadt unterwegs sein kann.

12.11 Uhr lt – irgendwo in der Wiener Innenstadt

Wenn ich eine Stadt bereits besser kenne, mag ich es besonders, ohne Plan unterwegs zu sein. Gerade für diesen ersten Tag haben wir uns das auch exakt so vorgenommen bzw. eben nichts vorgenommen. Vor allem aus dem Grund, weil es nun mal der einzige richtige Sommertag sein sollte, und ich wollte ausschließlich dieses “summer in the city” Gefühl genießen. In der Nähe der Karlskirche haben wir ein richtig günstiges Parkhaus gefunden (wer genauere Informationen haben möchte, kann mich gerne anschreiben) und sind von dort aus auf unsere Streifzüge gestartet.

13.21 Uhr lt – Wiener Staatsoper

Lasst mich mal versuchen, ob ich die Route zusammenbekomme: Wir sind bei der Karlskirche gestartet, am Wiener Konzerthaus vorbei, über den Kärtnerring, haben kurz einen Abstecher zum Zara Home gemacht, um zu sehen, was es Neues gibt, und sind schlussendlich bei der Wiener Staatsoper gelandet. Für mich eins der schönsten Operngebäude der Welt. Leider war ich tatsächlich noch nie im Inneren. Wir hatten einmal Karten für den Nussknacker zu Weihnachten, wofür es eigentlich unmöglich ist, Karten zu ergattern, ich bin aber leider krank geworden und konnte deshalb nicht gehen. Aber irgendwann hole ich das nach, unter Garantie.

13.47 Uhr lt – Joseph Brot Albertinaplatz

Die beste Sicht auf die Staatsoper und ein beliebtes Fotomotiv ist von der Galerie bei der Albertina aus. Egal wie oft ich dort stehe, dieser Ausblick nutzt sich nie ab. Eigentlich hatten wir für diese Tage vor, mal wieder einen Abstecher in die Albertina einzuplanen. Das beste Schlechtwetterprogramm ist nun mal ein Museumsbesuch. Nachdem das Wetter sich dann aber doch dazu entschieden hatte, mir ein frühzeitiges Geburtstagsgeschenk zu machen, haben wir die Zeit lieber draußen im Freien genutzt.
Etwas, auf das ich jedoch niemals verzichte, ist eine Stippvisite beim – meine Lebensgrün Leser sind hier stark im Vorteil – besten Bäcker der Welt. Es gibt inzwischen einige Standorte des Bäckers “Joseph Brot” in Wien verteilt, für uns am besten gelegen war in diesem Fall jener am Albertinerplatz. Ich liebe die Dinkelpralinen, die es leider nicht immer gibt, oder ein klassisches Mürbteigkipferl. Ein absoluter Genuss ist auch das Bananenbrot oder – das müsst ihr unbedingt einmal probieren -, der Scheiterhaufen mit Nougatkern, einfach göttlich!
Wir haben uns auf alle Fälle ein paar Salzstangerl für ihn und ein Briochegebäck für mich einpacken lassen und sind weitergeschlendert über die Augustinerstraße, an der Spanischen Hofreitschule vorbei, bis zum Michaelerplatz bei der Hofburg, wo sich ein Ort befindet, der bei jedem Besuch auf meiner persönlichen To-do-Liste steht:

14.11 Uhr lt – Starbucks Michaelerplatz

Ich weiß, ich weiß, wenn man in Wien ist, sollte man sich eher in ein traditionelles Kaffeehaus setzen als eine “doofe” amerikanischen Kette zu unterstützen, diese Diskussion habe ich tatsächlich schon des Öfteren geführt. Eigentlich brauche ich mich auch nicht zu rechtfertigen. Fakt ist, aus irgendeinem Grund, den ich mir nicht einmal selbst erklären kann, liebe ich es, dort zu sitzen. Der Gastgarten hat die perfekte Lage, ich liebe den Chai von Starbucks, und es ist einfach eins meiner guilty pleasure, obwohl ich mich eindeutig nicht schuldig fühle.
Wie auch immer, es ist eine Tradition, die mich schon seit mehr als zwanzig Jahren begleitet. Und so lange es das Lokal gibt, werde ich ihm treu bleiben.
Jedes Mal, wenn ich dort bin, packe ich mein Buch aus, lausche dem Hufgeklapper der Fiaker (auch böse) und genieße das Sprachkompott um mich herum von all den anderen Wienbesuchern und Touristen. Ich liebe das so sehr!15.01 Uhr lt – Stephansplatz

Wir sind inzwischen vor dem Stephansdom angekommen. Übrigens, was mir aufgefallen ist, im Vergleich zu den Jahren zuvor ist relativ wenig los in der Stadt. Versteht mich nicht falsch, es tummeln sich genügend Touristen um uns herum, aber ich würde behaupten, auf angenehme Weise, kein Massentourismus, wie ich es von den Sommern zuvor kenne. Und noch ein Übrigens – nachdem ich letztens erst mit meiner Mutter darüber gesprochen habe, weil sie gemeint hat, sie war ewig nicht mehr im Stephansdom, weil sie dachte, dass dort inzwischen ebenfalls Eintritt verlangt wird, kann ich diese Annahme hier noch mal öffentlich korrigieren: Dem ist nicht so. In Österreich weiß ich nur von einer Kirche, wo man Eintritt zahlen muss, das wäre der Salzburger Dom, alle anderen können (noch) kostenfrei besucht werden.

15.45 Uhr lt – Le Bol am Neuen Markt

Einer meiner liebsten Plätze seit seiner Renovierung vor wenigen Jahren ist der Neue Markt im ersten Bezirk. Dieser Platz mit all diesen beeindruckenden Gebäuden ringsum – ein Traum! An dieser Adresse befindet sich außerdem ein Ableger meiner liebsten “Lokalschwestern”: Le Bol, ein französisches Bistro.
Was man wissen muss, wir sind an jedem dieser drei Tage immer beinahe 20.000 Schritte gelaufen, und auch an diesem Tag waren unsere Füße schon sehr, sehr müde und beansprucht, und Mama hat es dringend nach einem Gläschen Wein verlangt.
Und genau dafür haben wir es endlich einmal geschafft, einen Tisch im Le Bol zu ergattern.
Und es war perfekt. Das Service war zwar etwas langsam, aber dafür waren wir ehrlich gesagt sogar dankbar, weil wir uns auf diese Weise einmal richtig ausruhen konnten, und wir haben jede Minute Wartezeit genossen.
Unweit des Lokals befindet sich übrigens der Eingang zur Kapuzinergruft, just sayin´!

17.11 Uhr lt – Judenplatz

Mit ausgeruhten Beinen und Körpern haben wir unseren Spaziergang durch den ersten Bezirk fortgesetzt, sind über die Kärtnerstraße und den Kohlmarkt spaziert, irgendwie bei der Freyung gelandet, haben Am Hof eine Parkbank gefunden, wo wir für ein paar Minuten die Sonne genossen und beschlossen haben, dass wir, anders als ursprünglich geplant, zum Abendessen nicht noch “ausgehen” werden, sondern uns lieber etwas mit ins Hotelzimmer nehmen. Der Tag war für uns immerhin schon ein sehr langer, und ein “Hotelzimmer-Picknick” hat uns mehr begeistert als die Vorstellung, steif in einem Restaurant zu sitzen.

17.43 Uhr lt – Budapest Bägels

Jeder, der mich nur ein bisschen besser kennt, weiß von meiner Liebe für Bagels. Leider gibt es in Österreich tatsächlich sehr wenige Anbieter dafür. Richtig gute Bagels bekommt man in Wien z.B. bei Budapest Bägels im zweiten Bezirk, und zum Glück haben wir früh genug herausgefunden, dass dieser Shop nur bis 18 Uhr geöffnet hat, weshalb wir uns eiligst auf den Weg dorthin gemacht haben. Wir sind die Rotenturmstraße  entlang spaziert, über die Donau und waren auch schon angekommen.
Anscheinend waren wir allerdings nicht die Einzigen, die kurz vor Schluss noch etwas bestellt haben, weshalb wir etwas länger warten mussten, aber irgendwie war das tatsächlich auch so ein Lieblingsmoment von mir, weil sich das so nach “Touri-sein” angefühlt hat.
Ich habe mich für einen Avocado-Tomate-Walnuss-Bagel entschieden, denn der hat mir schon beim letzten Mal einfach nur göttlich geschmeckt.20.00 Uhr lt – im Hotelzimmer

Frisch geduscht, duftend eingecremt im PJ warte ich auf meinen Mann, der uns von der Hotelbar noch zwei Gläser Wein besorgt. Und dann heißt es nur noch: Modern Family, ein göttlicher Bagel und ein eisgekühltes Gläschen Wein – meine Wahl würde immer dafür ausfallen, so gut und schön kann kein Restaurant sein.
Was für ein erster Tag!
Und es ist erst der Anfang, denn Spoiler, der zweite Tag war mein persönlicher Lieblingstag …

DAY II

… oder mein persönlicher Lieblingstag: der Tag des, na ja, Genusses und Genießens feat. das Aufzug Café, mein Highlight des Tages

Mittwoch, 22. Juli 2026 – 09.43 lt Aufzug Café Wien

Wenn Engel reisen – oder “fast” Geburtstagskinder -, denn wir haben es sogar geschafft, eine der begehrten “Aufzugskabinen” im Aufzug Café zu erwischen. Das Lokal ist direkt gegenüber vom Hauptbahnhof zu finden, und ich habe mich von der Sekunde, als ich es zum ersten Mal online entdeckt habe, verliebt. Und dann gleich noch einmal, als ich das Café betreten habe. Der Name ist Programm, denn das Lokal ist mit alten, ausrangierten Aufzugskabinen bestückt, sodass man seinen Kaffee auf sehr spezielle Weise genießen kann. Am Weg zu den Toiletten findet man sogar eine alte Schreibmaschine und generell alle möglichen Relikte aus vergangenen Zeiten. Ich liebe so etwas so sehr, und es war genau der richtige Ort, um in diesen Tag zu starten. Genau genommen hätte dieser Mittwoch schon mein Geburtstag sein können – und ein bisschen haben wir ihn auch auf diese Weise zelebriert.

Jedenfalls, dort zu sitzen in unserer kleinen Kabine, unser Frühstück (in meinem Fall, nicht überraschend, ein Iced Chai und ein Croissant) war so perfekt, dass ich den ganzen Tag hätte sitzen bleiben können. Eins ist fix, ich möchte unbedingt einmal im Winter wiederkommen. Ich stelle mir das so kuschlig vor, dort zu sitzen mit einem Buch, während es draußen dunkel und garstig ist. Ich werde berichten …

11.32 Uhr lt – am Heldenplatz mit Blick zur Hofburg

Plan für diesen Tag, wir setzen unser “Touri-Programm” fort, und nachdem wir unser Auto erneut am selben Platz in der Tiefgarage abgestellt haben, spazieren wir los Richtung Hofburg.
Was das Wetter angeht sind wir bei strahlendem Sonnenschein in den Tag gestartet, aber im Laufe des Vormittags haben sich immer wieder dicke, dunkle Wolken am Himmel formiert. Trotzdem war es schön warm, um nicht zu sagen schwül, weshalb das eigentlich sogar ganz angenehm war und wenigstens nicht zu heiß.
Wir hatten mit dem Gedanken gespielt, einmal wieder die Nationalbibliothek zu besuchen, allerdings war uns die Schlange davor zu lang. Wir werden es nachholen, wenn keine Hauptreisezeit mehr ist. Immerhin war ich schon einige Male dort, also nicht schlimm. Stattdessen spazieren wir weiter – ohne Plan, wir erinnern uns?

11.56 Uhr lt – Österreichisches Parlament

Eins der schönsten Parlamentsgebäude, das ich persönlich kenne, ist jenes in Budapest, aber ich finde, das Österreichische Parlament kann sich schon auch sehen lassen und kommt ziemlich bald danach. Vor allem, da es zwischen 2018 bis 2022 generalsaniert wurde, und das hat sich ausgezahlt. Wir sind einmal rundherum spaziert und haben uns danach seitlich auf ein Bänkchen niedergelassen, um kurz die Füße auszuruhen und ein paar Kekse zu naschen – immerhin war das Frühstück schon wieder zwei Stunden her. Spaß, aber es war richtig fein, dort zu sitzen und die Passanten zu beobachten.12.31 Uhr lt – Wiener Rathaus

Um es genau zu halten, man kann vom Heldenplatz aus durch den wunderschönen Volksgarten spazieren, in dessen Mitte am Theseustempel vorbei, der von 1819 bis 1823 errichtet wurde, weiter über den Ring, das Parlament passieren und schon gelangt man zum Rathausplatz gegenüber des Burgtheaters. Der Platz vor dem Wiener Rathaus wird gerne für die verschiedensten Veranstaltungen genutzt. Am bekanntesten ist bestimmt der alljährliche Weihnachtsmarkt genauso wie der Wiener Eistraum jede Saison, also eine Eislaufbahn direkt vor dem Rathaus. Aber auch das Filmfestival jeden Sommer, das im Juli und August stattfindet, ist einen Besuch wert. Es gilt als das größte Kultur- und Kulinarik-Festival Europas und bietet rund 900.000 Besuchern alljährlich ein Programm aus Musik, Oper, Operette, Jazz, Pop, Klassik und Tanz vor der historischen Kulisse – kostenfrei, sollte erwähnt werden. Was die Kulinarik angeht, kann man sich von Kaiserschmarrn über mexikanische Tacos bis zu griechischem Gyros einmal quer durch die Welt essen – in diesem Fall eher nicht kostenfrei.
Dieses Festival existiert bereits seit 1991, und als ich selbst noch in Wien gelebt habe, war ich Stammgast. Ich kann es nur jedem Wienbesucher empfehlen.13.02 Uhr lt – Superfood Deli

Es ist an diesem Tag doch sehr schwül, weshalb wir das Kulinarik-Angebot am Rathausplatz auslassen und stattdessen einen anderen Ort ansteuern, der definitiv schon mehr als einmal hier erwähnt wurde: das Superfood Deli. Es gibt für mich kein besseres Summer-Lunch, als eine eisig kalte Acai-Bowl. Und das war perfekt, einfach nur perfekt. Genau das, was ich in diesem Moment gebraucht habe.

14.30 Uhr lt – Haas & Haas

Im Anschluss sind wir wieder durch ein paar Innenstadtgeschäfte geschlendert, denn ich habe immerhin eine Aufgabe zu erfüllen und mir ein Geburtstagsgeschenk auszusuchen. Momentan bin ich noch auf Ideensuche und fotografiere alles ab, was es eventuell werden könnte. Und irgendwie mag ich diese Art des Shoppings. Allerdings muss ich auch zugeben, ich habe vorhin bereits erwähnt, dass wir jeden Tag an die 20.000 Schritte gelaufen sind und deshalb auch an diesem Tag schon etwas erschöpft waren, weshalb wir erneut einen Ort ansteuern, zu dem wir seit unseren Anfangstagen in Wien immer wieder zurückkehren und der sogar schon einmal in einem meiner Romane Erwähnung gefunden hat: die Teestube Haas&Haas direkt hinterm Stephansdom gelegen. Ich meine, es kann immerhin sein, dass ich dort Juli oder vielleicht sogar Marie auf Heimatbesuch über den Weg laufe (meine Romanleser sind hier wieder stark im Vorteil).

Dort zu sitzen mit Blick auf den imposanten Stephansdom, dazu ein Gläschen Wein und ein paar Gurkensandwiches – besser geht es nicht. Jep, es hat schon einen Grund, weshalb ich diesen Tag als Lieblingstag betitelt habe. Er war so herrlich entspannt!
Übrigens sollte man unbedingt auch den dazugehörigen kleinen Shop besuchen, wo man Tees, Zubehör und göttliche Leckereien erstehen kann.

19.17 Uhr lt – Mooons Rooftop Bar

Allen aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass hier eine gewisse Zeitlücke existiert. Was haben wir in den vier Stunden seit dem Haas&Haas Besuch denn gemacht? Im Grunde sind wir einfach nur im ersten Bezirk herumspaziert. Gerade der erste Wiener Gemeindebezirk bietet sich geradezu an, um sich in den engen, verwinkelten Gässchen quasi zu verlaufen. Man kann in versteckte Hinterhöfe spähen, muss so manchem Pferdegespann ausweichen, stolpert über Kopfsteinpflaster, entdeckt kleine Buchläden, Antiquitätengeschäfte und urige Lokale und kann sich immer wieder dazwischen auf einem Bänkchen niederlassen und sich vorstellen, wie diese Stadt anno dazumal ausgesehen hat. Es gibt nicht viele Orte auf der Welt, wo mir das so gut gelingt wie in meinem geliebten Wien. Wahrscheinlich, weil ich hier über die Geschichte doch am meisten weiß, weil ich hier gefühlt jeden Pflasterstein schon einmal betreten habe und weil Wien meine erste große Liebe war bzw. ist.

Na ja, und später haben wir uns auf den Weg zum Hotel gemacht, um uns ein wenig frischzumachen und aufzuhübschen, bevor wir noch einmal losgezogen sind. Tatsächlich hatten wir vor, einen Italiener in der City anzusteuern, wo wir eins unserer ersten Dates hatten. Leider mussten wir feststellen, dass es dieses Lokal just seit letztem Jahr nicht mehr gibt. Da haben wir wohl etwas zu lang gewartet. Stattdessen haben wir uns eine Rooftop-Bar gesucht, um auf diese Weise in meinen Geburtstag reinzufeiern. Wein statt Pasta, auch schön.

Fündig sind wir geworden auf der Terrasse des Mooons Hotels am Währinger Gürtel gelegen. Bisher kannte ich dieses Hotel nicht, aber ich schätze, ich werde es mir merken, denn es hat mich sofort angesprochen. Und die Bar am Dach hat uns eine wirklich traumhafte Sicht über das nun doch wieder sonnige Wien beschert.
Es war auf alle Fälle die ideale Wahl für diesen Abend, und so ein, zwei Gläschen Wein als Schlummertrunk bei untergehender Sonne ist für mich Sommer pur.

Und eventuell haben wir uns zurück im Hotel noch ein paar vegane Chicken Nuggets aufs Zimmer bestellt. Eigentlich wollten wir diese bei der Swing Kitchen ordern, die es – ich weiß gar nicht, ob ich mein Leid schon geklagt habe – leider inzwischen in Graz nicht mehr gibt. Und das ist wirklich ein Jammer, weil es eins meiner Lieblingslokale war. Aber in Wien ist die Kette noch existent, nur leider haben wir die Öffnungszeiten um exakt 14 Minuten verpasst. So mussten wir auf einen anderen Anbieter zurückgreifen, aber es hat fast genauso gut geschmeckt. Kann aber auch am davor getrunkenen Wein oder dem Hunger gelegen haben. Wer weiß das schon.

DAY III

… Happy Birthday to me oder der Tag des Regens, der Sonne, des Regens, der Sonne, usw.

Donnerstag, 23. Juli 2026 – 08.23 lt Doubletree by Hilton Hotel Vienna Schönbrunn

Es gibt natürlich einen Grund, weshalb ich den Vortag als meinen inoffiziellen Geburtstag in diesem Jahr ansehe, denn das Wetter war logischerweise, da Wien nicht so weit von Prag entfernt liegt, auch hier nicht berauschend. Zumindest, was der Wetterbericht vorausgesagt hat.
Aber eins nach dem anderen.
Denn auch wenn das Wetter an diesem Tag eine ganz schöne Zicke war, hätte es schlimmer sein können. Und, ich wurde zumindest in der Früh von Sonnenstrahlen wachgeküsst, und mein Blick ist gleich einmal auf eine Geburtstagsgirlande über meinem Kopf gefallen und auf eine große Geschenkbox in meinem Bett. So wacht man doch gerne morgens auf. Vor allem am Geburtstag.

10.42 Uhr lt – Chez Bernard

Seit Urzeiten will ich das Frühstück im “Chez Bernard” probieren, vor allem weil mir das Lokal vom Design her so gefällt, aber bisher hatte ich es noch nicht geschafft. Was wahrscheinlich so sein musste, denn jetzt war mir natürlich sofort klar, wo mein heuriges Geburtstags-Frühstück stattfinden muss: in genau diesem Lokal ganz oben im Motto Hotel unweit der Mariahilferstraße. Und es hat meine Erwartungen sowas von erfüllt. Vor allem das Service war einsame Spitze. Ich meine, ich habe noch nie ein eigenes kleines Tischchen für meine Kamera bekommen. Das habe ich so aufmerksam gefunden.

Was auch richtig genial war – das Restaurant ist von unzähligen Fenstern umgeben, weil es sich direkt unterm Dach befindet. Und während wir drinnen unser Frühstück genossen haben (Iced Chai, Acai Bowl, Croissant und ein paar Stücke des Avocadobrots meines Mannes), ist draußen ein ordentliches Unwetter aufgezogen mit schwarzen und noch schwärzeren Wolken. Und das war einfach SO gemütlich da drinnen in unserem kleinen Eck bei Kerzenlicht, dass ich – und jetzt spreche ich es laut aus – tatsächlich schon etwas Vorfreude auf den Herbst verspürt habe.

Wie auch immer, ich habe diesen Start in meinen besonderen Tag auf diese Weise geliebt. Und ich weiß jetzt schon, ich werde garantiert wiederkommen.

12.55 Uhr lt – Starbucks Mariahilferstraße

Was an diesem Tag wirklich genial war, obwohl es tatsächlich so war, dass gefühlt im Halb-Stunden-Takt das Wetter zwischen Sonne und Wolkenbruch hin und her geswicht ist – wir sind kein einziges Mal richtig in den Regen gekommen oder nass geworden. Außerdem haben wir uns meist sowieso gerade innen aufgehalten oder hatten vor, uns nach Innen zu begeben.
Nach dem Frühstück sind wir die Mariahilferstraße entlang spaziert – wir erinnern uns, ich habe noch immer eine Aufgabe zu erfüllen – und als die ersten dicken Tropfen vom Himmel geprasselt sind, sind wir zuuufällig gerade vor dem Eingang zum Starbucks gestanden. Wie blöd aber auch.

Was man an dieser Stelle wissen muss, das war einer der Fixpunkte an diesem Tag, denn ich habe mir extra dafür mein aktuelles Buch eingepackt und wollte mir ein, zwei Lesestunden im Coffee Shop gönnen. Das ist nun zwar früher eingetroffen als ursprünglich gedacht, aber bevor ich mich schlagen lasse, was in dem Fall bedeutet, durch den Regen laufe …

Und da sitzen wir mit unseren Büchern und unseren Chais, während draußen ein richtiges Unwetter runtergeht, das wir von den raumhohen Fensterscheiben aus schön trocken und gemütlich beobachten können – Lieblingsmoment. Eindeutig!

13.59 Uhr lt – Maria-Theresien-Platz

Kaum haben sich die Wolken gelichtet, geht unser Streifzug durch diverse Geschäfte weiter. Wir spazieren am Kunst- und Naturhistorischen Museum vorbei und gelangen zurück in die Innenstadt, wo wir uns kurz darauf in den Meinl am Graben “flüchten”, als sich die nächste Wolke erleichtern möchte. Ein Besuch beim Meinl, ein Delikatessengeschäft, das es an dieser Stelle seit 1862 gibt, ist bei jedem Wienbesuch Pflicht. Ich liebe es, mich dort durch Produkte aus aller Welt zu kosten, und vom ersten Stock aus, hinten bei der Käsetheke, hat man eine wunderschöne Sicht auf die Kärtnerstraße von oben.15.27 Uhr lt – Gerstner bei der Wiener Staatsoper

Und hier schließt sich der Kreis mehr oder weniger. Inzwischen bin ich um eine Tasche von &OtherStories reicher, mein Geburtstagsbudget ist minimiert, meine Füße noch trocken, aber müde, und wir entdecken, dass es direkt unter den Arkaden der Wiener Staatsoper inzwischen ein Café mit Gastgarten gibt. Und das ruft doch geradezu nach einem würdigen Abschluss unserer Wientage.
Cheers auf diesen Geburtstagstrip in meine zweite Heimatstadt. Cheers auf drei wunderschöne Tage in Wien. Cheers auf ein neues Lebensjahr und viele zukünftige Wiedersehen mit der Stadt an der Donau.Langsam machen wir uns auf den Rückweg zum Auto, das noch immer irgendwo in der Nähe der Mariahilferstraße steht, und dazu habe ich noch eine wirklich nette “Anekdote” zu erzählen zu dem Thema, wenn Engel aka “Geburtstagskinder” reisen: Wir sind inzwischen schon wieder einige viele Schritte gelaufen und haben vor, sobald wir beim Auto angekommen sind, als Abschluss noch einen Abstecher zum Flughafen zu machen, der sich, was man in dem Fall wissen muss, ungefähr eine halbe Stunde Fahrzeit von unserem Punkt aus befindet – halbe Stunde bei wenig Verkehr. Wir sind also am Weg zum Auto, als ich wirklich dringend auf die Toilette muss. Nur ist an dieser Stelle kein Lokal oder Geschäft mehr zu finden, das ich ansteuern könnte, ich weiß also, ich werde ziemlich leiden, bis wir am Flughafen angekommen sind. Und in diesem Moment, vollkommen aus dem Nichts heraus, taucht ein Wegweiser zu einer öffentlichen Toilette vor mir auf. Obwohl dort nicht einmal irgendwie touristisches Gebiet ist. Ich will ja jetzt nicht behaupten, die haben sie nur für mich und meinen Geburtstag da hingestellt, aber wie soll ich sagen, Wunder passieren immer wieder …

17.02 Uhr lt – Flughafen Wien Schwechat

Was wir am Flughafen machen, fragt ihr euch? Nichts. Wir fliegen nicht weg und haben auch sonst nichts zu erledigen. Und trotzdem kommen wir so gerne her. Erstens einmal treffe ich häufig zufällig ehemalige Kollegen. Aber dieses Mal sind wir in erster Linie hier, weil wir wissen, dass wir in zwei Monaten von diesem Punkt aus in unseren ganz besonderen Urlaub fliegen werden. Ergibt für andere vielleicht keinen Sinn, aber für uns ist das so ein Ding. Wir haben beide hier gearbeitet, wir haben uns hier kennengelernt, unser beider Leben hat quasi hier gestartet und deshalb kommen wir eben auch so immer wieder zurück, weil es unser gemeinsamer besonderer Ort ist.
Und wir merken uns diesen Moment jetzt und setzen an dieser Stelle in zwei Monaten an, wenn es auf diese sehr besondere Reise geht!

eine Lieben, jep, ich habe es mal wieder geschafft und fast einen neuen Rekord aufgestellt. Auch wenn ich es nicht wahrhaben will, eine große 7000 plus zwängt sich da unter diesen Buchstaben in mein Blickfeld und je mehr ich hier tippe, desto höher steigt die Zahl. Keine Ahnung, wie ich das “nur” mit einem Wientrip geschafft habe, aber so eine Art von travel diary war sowas von überfällig. Trotzdem werde ich es jetzt zum Schluss hin doch noch kurz halten, denn die Zahl steigt und steigt und steigt …
Ich hoffe, es hat euch gefallen, mich einmal etwas intensiver auf einen Wientrip zu begleiten. Sagt mir gerne, wenn ich das öfter tun soll. Und vielleicht sollte ich mit Graz einmal eine ähnliche Art von Beitrag planen? Eigentlich eine Schande, dass das bisher noch nicht passiert ist. 
Genießt auf alle Fälle weiterhin diesen gefühlt “endless summer”, und wir, wir lesen uns in exakt einer Woche hier wieder, ich freue mich auf euch.
Alles Liebe, love&peace, 

*Quelle: Wikipedia, Google Recherche und eigene Erfahrungen

28 Comments on “Mirli in Vienna

  1. Guten Morgen meine Süße, also dafür, dass ich auch ein paar Jährchen in Wien gelebt hab, hab ich sehr wenig gewusst. Ich muss mir tatsächlich nochmals alles durchlesen. Und es freut mich, dass es so ein schöner Tripp war. Müssen wir unbedingt wiederholen. Aber vorher machen wir noch einen Abstecher in …. du weißt eh wo 🙂 🙂 ….
    Danke meine Süße für all die Arbeit, die du auf so schöne Weise zu so genialen Beiträgen formst. Danke! Bussi, 344

    1. Guten Morgen, mein Schatz, du hast ja sogar noch länger als ich in Wien gelebt, aber ja, ich weiß, was du meinst, ich habe selbst so viel Neues erfahren, deshalb bin ich schon auf den Beitrag über Graz gespannt, die Grundschule bzw. der Sachunterricht dort ist halt schon 2-3 Jahre her 😉 Aber ja, jetzt wird dann sowieso erst einmal an ganz anderen Reiseberichten gearbeitet … 3344, alles Liebe, x S.Mirli!

  2. Hallo Mirli, was für ein herrlicher und erfrischender Beitrag zum Wochenstart, dieser Wien Guide ist die reinste Liebeserklärung geworden! Dass es die Swing Kitchen in Graz nicht mehr gibt, ist wirklich ein Jammer, aber umso schöner, dass man sich in Wien noch den veganen Snack sichern kann. Zu deiner Frage bezüglich weiterer Städteberichte: Ich unterschreibe das sofort, bitte liefere uns baldmöglichst ein ebenso liebevolles Porträt über Graz, ich kann es gar nicht erwarten! Hab eine wunderbare und sonnige Woche, liebe Grüße Bianca

    1. Hellohoo, liebe Bianca, das mit der Swing Kitchen ist wirklich so, so schade, aber schön langsam gewöhne ich mich daran, dass immer die Produkte oder die Lokale, die ich besonders war, gestrichen werden. Aber so lange es sie in Wien noch gibt, ist noch alles gut. Außerdem ja, ich höre all eure Rufe, ich werde so eine Art von Beitrag über Graz definitiv umsetzen, versprochen. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab du ebenfalls eine richtig schöne Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  3. Guten Morgen Mirli, Deine Frage bezüglich Graz kann ich dir nur mit einem lauten Ja beantworten, zeig bitte unbedingt mal deine ganz persönlichen Lieblingsplätze, das wäre genial und würde mich sehr sehr interessieren Aber zurück zu diesen – ich weiß nicht wie ich ihn nennen soll – magischen und fantastischen Beitrag über Wien und deine Erlebnisse. Die Mischung aus Kultur, dem kulinarischen Stopp bei Julius Meinl am Graben und dem gemütlichen Glaserl Wein unter den Arkaden beim Gerstner ist einfach pures Lebensgefühl. Ich freue mich so für dich, dass du so einen schönen Geburtstag hattest. Und außerdem: Es macht einfach immer so viel Spaß, deine Beiträge und vor allem Travel Diarys zu lesen und ich danke dir für jedes der 7000 Worte . Und ja, natürlich muss ich ihn nochmal lesen. Wollte nur schon mal ein Grüßchen hinterlassen! Hab eine wunderbare und sonnige Woche, ganz liebe Grüße Kerstin

    1. Guten Morgen, liebe Kerstin! Ich freue mich ehrlich so, dass so laut nach so einem Beitrag über Graz gefragt wird, also werde ich das bestimmt umsetzen, versprochen. Ich weiß ja genau, was du meinst, ich schaue mir tatsächlich gerne Reise-Vlogs über Graz an, weil ich es so spannend finde, eine Stadt, die man richtig gut kennt, in der man vielleicht sogar lebt, durch die Augen eines anderen zu sehen. Ich freue mich ehrlich jetzt schon darauf. Die Tage in Wien waren wirklich wunderschöne, diese Stadt ist aber halt einfach auch so besonders und egal wie oft ich dort bin, es wird nie langweilig. Ich grüße dich ganz lieb zurück und wünsche dir eine wunderschöne letzte Augustwoche, genieße diese letzten Sommertage in vollen Zügen, ganz liebe Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  4. Schönen guten Morgen Mirli. Das ist ja ein so schönes und absolutes Meisterwerk von einem Travel Diary, ich verschlinge gerade diesen riesigen Beitrag mit Kaffee von der ersten bis zur letzten Zeile! Die Kombination aus den genialen historischen Fakten über deine zweite Heimatstadt und deinen persönlichen Erlebnissen ist einfach so schön und ich freue mich, dass du so einen traumhaften Geburtstag hattest. Hat sich, glaube ich, ausgezahlt, der Wechsel von Prag nach Wien. Das Aufzug Café steht für meinen nächsten Wientrip jetzt schon ganz oben auf der Wunschliste, die Vorstellung in so einer alten Kabine zu frühstücken ist genial. Und das Hotelzimmer Picknick mit dem Budapest Bagel, Wein und Modern Family klingt nach dem feinsten Abend überhaupt. Bitte, bitte unbedingt öfter solche ausführlichen Berichte, und ein eigener Beitrag über Graz ist sowas von überfällig, darauf würde ich mich riesig freuen! Hab einen wunderschönen Start in die Woche, ganz liebe Grüße Eva

    1. Dir ebenfalls einen schönen guten Morgen, liebe Eva, wie sagt die liebe Mirli immer so schön: everything happens for a reason. Ich glaube auch, dass es die richtige Entscheidung war, und Prag läuft nicht weg, das holen wir unter Garantie irgendwann nach. Es sollte diesen Sommer nicht sein, wer weiß, wofür es gut war. Und ja, das Aufzug Café musst du besuchen, das wird bestimmt ein neuer Fixpunkt für mich, ich habe mich dort so wohlgefühlt, ist einfach so eine geniale Idee!! Und noch ein ja, ich höre eure Rufe, ich werde so eine Art von Beitrag über Graz umsetzen, versprochen, das wird für mich ja genauso spannend. Starte du ebenso richtig gut in die neue Woche, ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  5. Hallo Mirli! Unglaublich, da hast du mit den 7000 Wörtern aber wirklich einen neuen Rekord aufgestellt und jedes einzelne Wort ist ein Genuss. Das ist die reinste Liebeserklärung an Wien! Schade natürlich wegen der Enttäuschung beim Hilton Hotel Schönbrunn, aber euer Ersatzprogramm mit der Rooftop Bar beim Mooons Hotel und den nächtlichen Snacks hat das sicher alles dreifach wettgemacht, kann ich mir auch gut vorstellen und wäre etwas für mich. Muss ich mir merken für den nächsten Besuch. Die Gurkensandwiches bei Haas und Haas mit Blick auf den Stephansdom klingen auch einfach nach mir, muss ich auch unbedingt das nächste Mal machen. Was deine Abschlussfrage betrifft: Ich bin absolut dafür, dass du so ein Travel Diary auch mal für Graz machst, man vergisst ja oft, wie schön die eigene Heimatstadt ist, wenn man nicht gerade Touri spielt. Genieße die Augustsonne und hab eine tolle Woche, liebe Grüße Karin

    1. Hellohoo, liebe Karin, ehrlich, mir ist das selbst noch immer ein Rätsel, wie ich so viel hab schreiben können, das ist ja fast umfangreicher als mein Vendigbericht. Aber gut, Wien ist halt schon eine sehr besondere Stadt, ich habe mich ja nicht umsonst so verliebt. Das mit dem Hilton Hotel ist wirklich schade, weil ich davor so gerne dort abgestiegen bin, das ist wirklich schade, wie man das in so kurzer Zeit so abwirtschaften kann, aber gut, ist ja nicht so, dass es in Wien nicht auch ein paar andere Hotels gibt. Außerdem verspreche ich, so ein Beitrag über Graz steht auf meiner Liste, darauf freue ich mich selbst schon sehr. Ich grüße dich ganz lieb zurück, vielen Dank für deine lieben Worte, alles Liebe, x S.Mirli!

  6. Mirli, .. ich bin völlig verliebt in diesen riesigen Wien Guide! Dass ihr am Geburtstag extra zum Flughafen Schwechat gefahren seid, nur um die Erinnerungen an eure gemeinsame Anfangszeit und den Arbeitsplatz aufzusaugen, hat mir fast ein kleines Tränchen in die Augen getrieben, wie unendlich romantisch ist das bitte. Deine Ausbeute mit der neuen Tasche von &OtherStories ist das perfekte Geburtstagsgeschenk an dich selbst. Und danke auch für diese vielen Fakten von Wien. Das erinnert mich wieder, dass ich wieder mal unbedingt dort hin muss. Und das nächste Mal nehme ich deinen Beitrag hier mit!! Ich will unbedingt noch mehr von diesen langen Berichten lesen, und ein Graz Beitrag ist eine absolute Pflichtaufgabe für dich, ich möchte schließlich auch deine Stadt mal durch deine Augen sehen! Hab eine zauberhafte neue Woche, alles Liebe Anne

    1. Hellohoo, liebe Anne, du bist einfach so ein Herz, dass du so mitfühlst, so lieben Dank für deine Worte. Ja, wir können schon auch romantisch, und das sogar noch nach 27 gemeinsamen Jahren. Aber wir denken beide so gerne an unsere Flughafenzeit zurück. Kaum zu glauben, wie lang das her ist, denn jedes Mal wenn wir dort sind, fühlt es sich noch so “real” an, wenn du verstehst, was ich damit meine. Und ja, Wien sollte IMMER auf der Reiseliste stehen, also auf geht’s. Genieße diese “last days of summer”, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  7. Hallo Mirli. Unblaublich und danke dir für diesen unglaublichen Beitrag zu Wien. Die Bilder sind ein Traum und die Fakten kannte ich nicht einmal zur Hälfte. Bei 20.000 Schritten pro Tag habt ihr da ein ordentliches Pensum absolviert, Respekt. Ein analoger Guide für Graz mit denselben harten Fakten und Restauranttipps wäre eine sehr gute Idee, würde mich mehr als interessieren, vor allem, weil man noch nicht so viel kennt von dieser Stadt. Guten Start in die Woche, LG Dirk

    1. Hellohooo, lieber Dirk, es freut mich ehrlich so sehr, dass dieser Reisebericht so gut ankommt. Immerhin habe ich Wien schon so oft erwähnt, also ja, ich habe nicht unbedingt mit dieser Begeisterung gerechnet. Deshalb verspreche ich auch, ich werde so etwas über Graz einplanen. Das wird bestimmt auch für mich sehr lehrreich und du hast natürlich recht, Graz ist jetzt nicht unbedingt jedem so geläufig wie Wien. Ich wünsche dir ebenfalls einen richtig feinen Start in die neue Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  8. Guten Morgen Mirli, dein umfassender Bericht über Wien ist eine ganz hervorragende, kulturgeschichtlich fundierte und zugleich unheimlich feinfühlige Stadtporträtierung, die ich so auch noch nie gesehen habe. Der historische Überblick von den 23 Bezirken über die demografische Entwicklung bis hin zum UNESCO Weltkulturerbe war extrem interessant zu lesen und zeigt aber schon auch deine tiefe Verbindung zu dieser Stadt. Die stimmungsvolle Atmosphäre im Chez Bernard oben im Motto Hotel bei Kerzenlicht und dem aufziehenden Sommergewitter kann ich mir richtig vorstellen. Auch dein persönliches Fazit, dass man die Stadt als ehemalige Bewohnerin mit ganz anderen Augen sieht, kann ich sehr gut nachvollziehen, geht mir mit Linz ähnlich. Eine solche detaillierte Abhandlung über Graz wäre eine enorme Bereicherung, danke für diesen großartigen Beitrag und danke dass du uns mitgenommen hast, um deinen wunderschönen Geburtstag mit zu erleben..Hab einen inspirierenden Tag, Ganz liebe Grüße Michaela

    1. Dir ebenso einen guten Morgen, liebe Michaela, das ist so lieb von dir, vielen lieben Dank, ich freue mich sehr. Wien ist aber auch einfach so eine besondere Stadt, da fällt es relativ leicht, so einen Bericht darüber zu verfassen. Egal wie oft ich schon dort war, wie viel Zeit ich dort verbracht habe, es gibt noch immer etwas Neues zu erfahren und zu entdecken und ich liebe es, das mit euch teilen zu können. Und das ist das ebenso feiert. Deshalb ist so eine Art Beitrag von Graz schon notiert, das wird auch für mich sehr interessant, wenn ich das dann umsetzen werden. Inzwischen wünsche ich dir noch wunderschöne letzte Sommertage, genieße diese besondere Stimmung, ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  9. Hallo Mirli, danke für diesen wunderschönen, farbenfrohen und so unendlich ausführlichen Beitrag über deine erste große Städteliebe, das ist die absolut perfekte Lektüre für meinen Morgen. Die Tradition bei Starbucks begleitet dich wirklich schon so lange, da spürt man deine Freude in jedem Wort. Und die kleine Anekdote mit der Spontan-Toilette kurz vor der Fahrt zum Flughafen zeigt einfach, dass das Universum an deinem Geburtstag auf deiner Seite war! Und so soll es ja auch sein, wenn Engel reisen und dann auch noch Geburtstag haben. Ich liebe diese ausführlichen Travel Diaries über alles und würde mich wahnsinnig über einen Graz Guide freuen, das wäre doch das beste Projekt für den Frühherbst. Hab eine sonnige und erholsame Woche, alles Liebe Samira

    1. Hellohooo, liebe Samira, das ist so lieb von dir, vielen lieben Dank, ich freue mich gerade sehr über deine Worte. Und ja, ich weiß nicht, was das ist mit Starbucks, aber irgendwie fühle ich mich dort immer wohl. Wahrscheinlich, weil es bei uns zu Hause keinen gibt und deshalb verbinde ich das irgendwie immer mit Reisen und Städtetrips. Und das schon über so viele Jahre hinweg. Außerdem habe ich mir natürlich den Wunsch nach so einer Art von Grazbeitrag sofort notiert, darauf freue ich mich jetzt schon. Wobei jetzt ja erst einmal ein paar andere Reiseberichte anstehen, auf die ich mich SO SEHR freue!!! Hab du auch wundervolle letzte Sommertage, alles Liebe, x S.Mirli!

  10. Hallo Mirli. Was für ein grandioser und mitreißender Post heute, da hast du dir mit der Recherche und den unzähligen Details wirklich unglaublich viel Mühe gemacht. Das französische Bistro Le Bol am Neuen Markt kenne ich auch und liebe diese entspannte Atmosphäre dort mitten im ersten Bezirk. Dass ihr trotz des wechselhaften Wetters keinen einzigen Regentropfen abbekommen habt, war das schönste Geburtstagsgeschenk überhaupt, hast du dir aber sowas von verdient. Danke für diese wunderschöne virtuelle Reise nach Wien. Und zu deiner Frage ganz am Ende: Mach bitte unbedingt einen Graz Beitrag in genau derselben Form, das wäre die perfekte Inspiration für uns Leser. Hab einen herrlichen Tag, ganz liebe Grüße Claudia

    1. Hellohooo, liebe Claudia, ich liebe die “Le Bol” Lokale, man fühlt sich sofort, als hätte man einen Kurztrip nach Paris unternommen, und alleine die Umgebung am Neuen Markt, das ist schon einmalig. Und ja, ich höre all eure Rufe, ich verspreche, es wird auch einmal so eine Art Beitrag von Graz geben, das wird auch für mich eine vollkommen neue Erfahrung, weil ich wirklich einmal “objektiver” Tourist spielen werde, das wird bestimmt spaßig. Liebe Claudia, genieße diese “last days of summer” und ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  11. Liebe Mirli. Was für ein fantastischer und herzerwärmender Beitrag, ich habe jede einzelne der 7000 Zeilen regelrecht genossen. Das Geburtstagsfrühstück im Chez Bernard im Motto Hotel mit dem eigenen Tischchen für deine Kamera war ja wohl der Inbegriff von liebevollem Service! Und wie gemütlich klingt bitte der Moment, als es draußen wie aus Eimern geregnet hat und ihr drinnen trocken beim Chai gesessen seid. Ich liebe ja bei Städtetripps genau solche Momente. Aber wirklich, dein ganzer Urlaub in Wien klingt so schön und romantisch, ich freue mich so für dich und dass du so einen traumhaften Geburtstag hattest. Auf deine Frage zum Schluss antwortend: Bitte behalte diese ausführliche Art von Travel Diaries unbedingt bei, und ein Beitrag über Graz steht dir als Bloggerin aus Leidenschaft einfach hervorragend zu Gesicht. Hab einen wunderbaren Start in die neue Woche, alles Liebe Julia

    1. Ganz ehrlich, das freut mich SO sehr, liebe Julia. War ein ganz schönes Stück Arbeit, deshalb freut es mich natürlich umso mehr, dass es nicht umsonst war. Immerhin habe ich schon so viel immer wieder über Wien erzählt, andererseits geht es mir nicht anders, ich kann wahrscheinlich niemals zu viel über Wien sprechen. Und ja, dieser Moment, als es draußen so geschüttet hat und wir es innen so richtig gemütlich hatten, das war eindeutig ein Lieblingsmoment, allein deshalb freue ich mich jetzt schon wirklich sehr auf den Herbst. Und ich verspreche natürlich, ich werde meinen travel diaries treu bleiben, und auch einen über Graz wird es in der Zukunft mal geben, versprochen. Ich wünsche dir ebenso eine fantastische neue Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  12. Hallo Mirli! Du glaubst gar nicht, wie sehr ich diesen gigantischen Wien Bericht gerade feiere, nachdem ich nächsten Monat 3 Tage in dieser unglaublichen Stadt verbringen darf. Ich werde mir den Beitrag noch ca. 20 Mal durchlesen! Das Superfood Deli mit der eiskalten Acai Bowl beim Rathausplatz ist bei dem schwülen Wetter bestimmt die absolute Rettung. Und das Aufzug Café schaut auf deinen Fotos einfach nur magisch aus, da möchte man sich sofort reinsetzen und die alten Schreibmaschinen bewundern. Die Anekdote mit Joseph Brot und den Dinkelpralinen hat mir gleich wieder Appetit gemacht. Zu deiner Frage, ob du so etwas öfter machen sollst: Ja, unbedingt, bitte mach genau so ein ausführliches Travel Diary für deine Heimatstadt Graz, wir brennen alle darauf! Hab einen wunderschönen, entspannten Tag, alles Liebe Anika 

    1. Hellohooo, liebe Anika, das freut mich wiederum so, so sehr, weil da wirklich viel Arbeit drinsteckt, aber es hat auch richtig Spaß gemacht. Und war sogar für mich teilweise sehr informativ, gerade das liebe ich so an dieser Art von Beitrag, man erfährt immer wieder etwas Neues. Und ja, ich habe die Rufe nach so einer Art Beitrag aus Graz gehört, werde ich mir auf alle Fälle merken. Hab eine wunderschöne neue Woche, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  13. Schönen guten Morgen Mirli, dein Wien Bericht ist ein absoluter Volltreffer und macht so richtig Lust auf einen spontanen Städtetrip. Eure Bagel Ausbeute bei Budapest Bägels und der Spaziergang über die Donau hat sofort Urlaubsstimmung bei mir verbreitet. Es ist wunderschön zu lesen, wie sehr du diese Stadt liebst und wie viele Erinnerungen von deiner Zeit als Flugbegleiterin und vom Kennenlernen deines Mannes dort verankert sind. Du hast mich wirklich so sehr berührt und ich möchte jetzt auf der Stelle nach Wien. Schöne Grüße und eine wunderbare Sommerwoche dir, Schöne Grüße Franzi

    1. Auch dir einen schönen guten Morgen, liebe Franzi, du hast recht, Wien ist tatsächlich immer eine kleine Zeitreise für mich, weil irgendwie hinter jeder Ecke eine neue Erinnerung auf mich wartet. Von meinem ersten Besuch an in Wien habe ich mein Herz verloren und jedes Wiedersehen ist immer besonders, das hat sich über all die Jahre niemals verändert. Ich wünsche dir ebenfalls eine richtig schöne Sommerwoche, sauge diese last days of summer richtig auf, alles Liebe, x S.Mirli!

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