Kopfwelt

Gedanken.Wien.

Es ist der Morgen danach.
Alles ist wie immer und trotzdem nichts wie zuvor.
Und das wird es auch niemals wieder sein.
Erneut ist ein Teil unserer Unschuld und Urglauben an Sicherheit dahin.
Arme kranke Menschheit.
Arme verwundete Welt.

Meine Lieben, ich sitze hier nach einer schlaflosen Nacht, da ich gestern bis weit nach Mitternacht vor dem Fernseher die Nachrichten verfolgt habe und einfach nicht schlafen gehen konnte, bis ich meinte, in dem Wissen zu sein, dass jetzt bestimmt jeder sicher ist. Sicher zu Hause in seinem Bett.
Nichts kann mehr passieren.
Alles ist gut.
Aber der Punkt ist nicht eingetroffen. Noch immer ist niemand sicher und eigentlich sind wir das schon lange nicht mehr, doch nun ist endgültig auch diese letzte sichere Blase, in der wir uns gemeint hatten zu befinden, geplatzt.
So viel passiert in diesem Jahr und ich verfolge alles, nehme alles auf, verarbeite auch alles und gehe wirklich gut damit um und dann kommt dieser eine kleine Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Der eine Tropfen, der mich komplett verwirrt und aufgewühlt und bis in meine Grundfeste erschüttert zurücklässt. Dann sitze ich eben da und die einzige Art, wie ich mit solchen Situationen und Dingen umgehen kann – ich schreibe alle Verunsicherung, alles Aufgewühlte und Verwirrende nieder und hoffe, dass es sich wie ein tröstendes und beruhigendes Pflaster um mich legen wird.

Ich kann nicht garantieren, dass das am Ende auch nur irgendeinen Sinn ergibt oder tröstende Worte sein werden.
Aber vielleicht ist das auch nicht wichtig, denn momentan macht nicht viel einen Sinn.

Wieder ist es der Monat vor der eigentlich schönsten Zeit im Jahr. Diese Zeit, in der wir uns nur den schönen Dingen widmen wollen, in dem wir uns der Liebe und der Gemütlichkeit besinnen. Die ersten Weihnachtsbäume schmücken Schaufenster, der erste Lebkuchen ist im Einkaufskorb gelandet und wir sehen uns schon mit kuscheligen Schals und Puddelmützen durch Schneegestöber stapfen und all den Glitzer und Zauber inhalieren.

Und dann ist plötzlich alles anders.
In diesem Jahr ist sowieso schon alles anders. Doch das war mir alles mehr oder weniger egal. Pandemie? Lockdown? So what, das hat doch nichts mit dieser besonderen Zeit zu tun. Denn die Besonderheit passiert nicht draußen vor der Tür, die passiert in uns. Schon sehe ich die dekorierte Wohnung vor mir – und in diesem Jahr werde ich es richtig krachen lassen -, ich sehe mich mit flauschiger Decke und Omasocken Weihnachtsfilme rauf und runter süchteln. Ich sehe und rieche frisch gebackene Weihnachtskekse und beleuchtete Straßen. Das wird auch in diesem Jahr mit Garantie so sein.
Nein, ich lasse mir diesen Zauber nicht nehmen. Pandemie? Lockdown? Ich freue mich darauf. Ich freue mich auf die nächsten Wochen – auf Gemütlichkeit, auf Entschleunigung, auf raus aus dem Trubel und dem ewigen Hamsterrad und dann,

dann ist plötzlich nichts mehr wie zuvor.

Wir haben gestern gerade ein paar Folgen „Friends“ angesehen und plötzlich reißt mich mein Mann mit den Worten „Schüsse in Wien“ aus meiner happy-cosy-Lockdown-Blase. Das Gehirn versucht zu erklären, versucht logische Schlussfolgerungen zu ziehen und dann tauchen die ersten Videos im Internet auf und das ist viel, aber das kann nicht mein Wien sein. Das kann nicht der Platz sein, von dem ich fünf Minuten entfernt gewohnt habe. Das können nicht die Straßen sein, in denen ich mich immer sicher und zu Hause gefühlt habe. Das sind Bilder, die gehören an viele Orte dieser Welt – leider – aber nicht in mein Wien.

Und doch ist es Realität und etwas in mir zerplatzt. Ich will positive und motivierende Worte verfassen und ich bin ein positiver und optimistischer Mensch, aber ab und zu boxt mir die Realität so richtig fest in den Magen und mir wird übel, mir wird schwindelig und dann mache ich das, was ich eben immer mache. Ich packe das alles in einen Wortesack und befreie mich von diesem Gefühl, dem Gefühl der Erschlagenheit. Der Machtlosigkeit.

Nicht nur Menschen wurden verwundet, nicht nur Wien wurde verwundet, sondern erneut dieses unschuldige Kind in uns, das sich sicher und geborgen gefühlt hat – vor allem zu Hause.
Das erste Mal so richtig erschüttert wurde unser aller Unschuld in einem September vor neunzehn Jahren. Damals haben wir zum ersten Mal erfahren müssen, dass wir genau dort getroffen werden können, wo es am meisten wehtut: an dem Ort, wo wir uns zu Hause und bisher sicher gefühlt haben.
In diesem Jahr wurde wieder ein kleiner Teil unserer Unschuld geraubt, als wir plötzlich mit Wörtern wie Pandemie, Lockdown und Social Distancing leben mussten. Unsere Freiheit und unsere Unschuld – erneut verwundet am Boden. Aber auch diese Wunde war ganz schnell verarztet mit dem Pflaster „neue Normalität“. Der zweite Lockdown – eaaasy, das kennen wir schon, das sitzen wir aus, danach geht es zurück ins Leben.

Und dann Bahm, Bahm und Bahm. Schüsse reißen ein riesiges Loch in unsere verbundene und vernarbte Unschuld und ja, bestimmt, auch diesmal wird die Wunde wieder heilen, aber ich frage mich auch, wie viel Wunde, wie viel Narbe und wie viel Schmerz kann so eine Unschuld ertragen, bis sie nicht mehr kann?

Was verdammt noch mal ist nur los mit diesem Jahr?

Ich bin positiv, ich bin optimistisch, ich brauche kein volles oder leeres Glas, ich habe ein Glas, aber heute sitze ich in meiner schönen Wohnung, meine Füße im weichen Teppichboden vergraben und sehe Bilder, die nicht in mein Hirn wollen. Das alles passt nicht zusammen, das ist zu viel Kontrast, zu unwirklich und trotzdem Realität und noch schaffe ich es nicht, das wirklich anzunehmen. Egal wie viele Worte ich schreibe, ich bin noch immer konfus, noch immer aufgewühlt und noch immer erschlagen von eben diesem Gefühl, dem Gefühl der Machtlosigkeit.

Aber…

das ist in Ordnung so. Kein Mensch verlangt von uns, dass wir immer zu hundert Prozent funktionieren, dass wir immer beispielhaft mit allem umgehen und Vorbildwirkung zeigen. Manchmal sitzen wir einfach nur da, starren Löcher in die Luft, graben unsere Füße in den flauschigen Teppichboden und tippen verwirrende und sinnlose Sätze in den Computer, weil es das Einzige ist, das uns irgendwie hilft. Jeder Mensch stoßt einmal an seine Grenzen, aber das Allllllllerallerwichtigste daran ist, zu wissen und dem Urglauben zu vertrauen – den uns auch niemand stehlen kann – dass alles wieder gut wird. Es wird immer alles gut.
Vielleicht anders.
Vielleicht nicht wie zuvor.
Aber es wird okay sein.

Wir sind alle nur Menschen.
Auch ich.
Und auch wenn irgendwann wieder alles okay sein wird, ab und zu ist es auch okay, nicht okay zu sein.

eine Lieben, ich weiß jetzt nicht einmal, was ich hier zu euch sagen soll. Sehr selten poste ich Gedanken, die ich gerade erst verfasst, nicht richtig Korrektur gelesen habe und die ich eigentlich gar nicht teilen will, weil sie überhaupt keinen Sinn ergeben – weil sie vor allem keinen Mehrwert haben und ich eigentlich auch gar nicht weiß, was ich damit bezwecke. Aber vielleicht geht es mir genau darum. Weil wir Menschen so sind. Wir haben so viele Facetten, wir können motivieren, wir können für andere da sein, wir können positiv durchs Leben strahlen, aber wir können auch einmal stolpern und uns einfach nur fragen: warum? Das ist okay und wieso sollte ich anders sein UND wieso sollte ich das verheimlichen. Von Anfang an sollte MirliMe genau das sein. Es gibt genug happy peppy Seiten, die nur die Seifenblasenwelt zeigen wollen, weil wir doch sowieso alle unseren eigenen fordernden Alltag haben, aber ich finde nicht, dass das zu mir oder MirliMe passt. Das wahre Leben hat so viele unterschiedliche Seiten wie der Mensch an sich und das ist so schön. Was wär ein perfektes Leben? Das wäre doch einfach nur langweilig. Realität kann oft wirklich wehtun und sie kann uns heftig in den Magen boxen, aber wenn wir das zusammen durchstehen, dann tut es gleich viel weniger weh.
Gott, ich glaube, ich hab noch nie so verworrene Sätze geschrieben, die ich teilweise selbst nicht verstehe und trotzdem werde ich jetzt den „veröffentlichen“ Button drücken und es leben lassen. Genauso verwirrend, ungefiltert, unzensiert wie das Leben es selbst ist. Love&peace, meine Gedanken sind bei den Opfern und deren Familien, alles, alles Liebe, 

P.S.: Bitte verzeiht mir meine Tippfehler, das kommt gerade wirklich noch druckfrisch aus meinem Hirn ohne Zensur 😉 .

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54 Comments

  • Reply
    Anika
    03/11/2020 at 10:51

    Ich steh auch noch immer unter Schock. Schlimme Zeiten! Ich denke an all die Menschen in Wien.

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 10:52

      Das trifft es auf den Punkt: Schock. Schon wieder. Schau gut auf dich liebe Anika, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Bea
    03/11/2020 at 10:52

    Ich finde es so schlimm, wie kann man auf hilflose Menschen losgehen. Du sprichst mir aus der Seele! Liebe Grüße Bea

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 10:57

      Ich werde es nie verstehen, schon gar nicht, was man damit bezwecken will. Alles, alles Liebe, schau gut auf dich liebe Bea, x S.Mirli!

  • Reply
    Karin
    03/11/2020 at 10:53

    Liebe Mirli, was soll ich sagen. Ich glaube, Du hast schon alles gesagt. Wer hätte gedacht, dass Lockdown unser kleinstes Problem ist. Ich bete für die Angehörigen und die Opfer. Liebe Grüße, Karin

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 10:57

      Liebe Karin, du triffst es auf den Punkt, genau dasselbe haben mein mann und ich gestern auch gesagt, da denkt man eine Pandemie und Lockdown wäre ein Problem, tja … Alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Tamara
    03/11/2020 at 10:55

    Hallo Mirli, wie recht Du hast, man fühlt sich so hilflos und denkt die ganze Zeit: das kann alles nicht wahr sein. Pass gut auf Dich auf! Liebe Grüße, Tamara

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 10:58

      Liebe Tamara, schau du auch gut auf dich, dieses Jahr fordert uns wirklich extrem. Alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Isi
    03/11/2020 at 10:58

    Ich bin in Gedanken bei allen in Wien. Ich brauche auch noch einige Zeit, um den Schock zu überwinden. Bin froh, dass Du deine Gedanken mit uns teilst. Alles Liebe und passe auf Dich auf. Isi

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 10:59

      Ich danke dir von ganzem Herzen Isi, das Wort Schock trifft es wohl am meisten. Schau auch gut auf dich, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Claudia
    03/11/2020 at 11:00

    Mir fehlen die Worte um meine Traurigkeit auszudrücken. Meine Gedanken sind bei allen Wienerinnen und Wienern.

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:03

      Ich danke dir liebe Claudia, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Vroni
    03/11/2020 at 11:01

    Liebe Mirli, ich hab das nur am Rande mitbekommen und hab mich jetzt erst informiert. Unglaublich, einfach nur unglaublich. Ich war erst vor einem Monat in Wien und bin genau dort spazieren gewesen. Ich weiß nicht was ich sagen soll. Liebe Grüße Vroni

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:03

      Liebe Vroni, man kann es auch noch gar nicht begreifen, die Bilder wollen nicht in meinen Kopf. Alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Samira
    03/11/2020 at 11:03

    Hallo Mirli, Du drückst genau das aus, was in mir vorgeht. Wir hatten einen ähnlichen Fall in Berlin und es hat lange gedauert, bis ich mich wieder unbeschwert gefühlt habe. Wien ist so eine schöne Stadt und dass so etwas Schlimmes passiert. Liebe Grüße, Samira

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:04

      Liebe Samira, mir ist es nach Berlin ganz ähnlich ergangen, wenn man Orte kennt, an denen so etwas passiert – es ist immer schlimm – aber dann ist es so nah und ich begreife es noch immer nicht. Alles, alles liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Eva
    03/11/2020 at 11:05

    Mir ist noch immer schlecht. Die Bilder, die ich gesehen habe, verfolgen mich noch immer. Liebe Mirli, ich wünsche Dir alles Gute und danke, dass Du da bist. Eva

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:10

      Liebe Eva, ich kann die Bilder auch noch nicht wirklich mit Wien in Verbindung bringen, das wird auch bestimmt noch eine Zeit dauern. Ich danke dir so sehr für deine Worte und danke dass DU da bist, alles, alles Liebe, x S.MirlI!

  • Reply
    Peter
    03/11/2020 at 11:07

    Hallo mein Engerl, Du sprichst mir aus der Seele. Irgendwie glaubt man, dass das alles nicht real ist und dann sieht man wieder die Bilder. Selbst in Graz war heute so viel Polizei auf der Straße. Ich denke ganz fest an Dich und das Wichtigste: wir haben uns! Dickes Bussi

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:10

      Ich freu mich schon, wenn du nach Hause kommst, ich glaube nicht, dass ich heute an dem Buch weiterarbeiten kann, das ist eindeutig zu viel Wien, das geht gerade gar nicht. Ganz, ganz dickes Bussi, hab dich lieb

  • Reply
    Evelyn
    03/11/2020 at 11:08

    Wie schlimm. Wie kann ein Mensch sowas machen. Es ist mir ein Rätsel. Nichts aber auch gar nichts rechtfertigt so eine Tat. Wozu Religion missbraucht wird, ist einfach nur widerwärtig. Liebe Grüße, Evelyn

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:11

      Liebe Evelyn, ich werde es nie verstehen, weil es einfach nicht zu verstehen ist und Sinn macht es überhaupt keinen. Alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Dirk
    03/11/2020 at 11:09

    Deinem Beitrag ist nichts mehr hinzuzufügen. Du sprichst, denke ich, allen aus der Seele! LG Dirk

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:11

      Ich danke dir lieber Dirk, alles, alles Liebe, x S.MirlI!

  • Reply
    Simone
    03/11/2020 at 11:10

    Ich habe gerade noch gedacht, wie schlimm der Lockdown ist und dann das. Da merkt man erst, wie lächerlich es ist, sich über Maßnahmen zum Schutz von Menschen zu ärgern. Bin in Gedanken bei allen in Wien.

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:12

      Ja, oder, liebe Simone, du bringst es auf den Punkt, mein Mann und ich haben das gestern auch gesagt. Wir wurden wieder mal schmerzhaft daran erinnert, wie gut es uns eigentlich geht. Alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Kerstin
    03/11/2020 at 11:12

    Hallo Mirli, ich weiß genau, was Du meinst. Ich musste die ganze Nacht Nachrichten schauen und heute auch noch. Ich kann es immer noch nicht fassen. Wie Du richtig sagst, unsere Bubble gibt es nicht mehr. Danke für den schönen Text, es hilft sehr, wenn man weiß, dass man nicht alleine ist. Liebe Grüße Kerstin und passt auf Euch auf!

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:14

      Guten Morgen liebe Kerstin, ich kann auch nicht aufhören die Nachrichten anzusehen und kann es trotzdem nicht wirklich begreifen und tatsächlich mit Wien in Verbindung bringen. Bitte schau auch gut auf dich und es ist so schön, dass du da bist. Alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Michaela
    03/11/2020 at 11:14

    Immer wenn ich die Nachrichten sehe, kommen mir die Tränen. Nichts ist mehr so, wie es war.

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:19

      Liebe Michaela, du sprichst mir so aus dem Herzen. Die Bilder bekomme ich nie mehr wieder aus dem Kopf. Alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Doris
    03/11/2020 at 11:16

    Ich kann das ganze gar nicht glauben und versuche es noch immer zu verdrängen. Aber es klappt nicht. Man denkt immer, dass so etwas nicht in der eigenen Heimat passieren kann. Mir macht unsere Welt derzeit wirklich Sorgen. Man möchte fast sagen: was kommt als nächstes.
    Liebe Grüße und gibt auf Dich acht, Nora

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:20

      Liebe Nora, du sprichst mir so sehr aus der Seele. Ich frage mich auch immer nur, was ist mit diesem Jahr los. Manchmal braucht man das glaube ich auch, dass man einfach nur fragt warum und an anderen Tagen hat man dann wieder die Antworten. Und das ist okay so. bitte schau auch gut auf dich und ich schicke dir eine ganz liebe Umarmung, alles, alles liebe, x S.MirlI!

  • Reply
    Lara
    03/11/2020 at 11:18

    Ich stehe noch immer so unter Schock. Eigentlich hätte ich gestern in Wien sein sollen, gottseidank habe ich mich anders entschieden. Ich hoffe nur, dass das nicht der Anfang war. Schöne Grüße und alles Gute für Dich, Lara

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:21

      Liebe Lara, das hoffe ich auch. Ich bin auch froh, dass doch sehr schnell reagiert wurde und auch wenn jedes Opfer zu viel ist, dass es nicht NOCH schlimmer gekommen ist. Ich denke, es wird wohl eine Zeit brauchen, bis es wirklich angekommen ist. Momentan kann ich nur den Kopf schütteln. Fühl dich ganz lieb gedrückt, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Sarah
    03/11/2020 at 11:21

    Liebe Mirli, Du weißt gar nicht, wie sehr mir Dein Text hilft. Ich bin so froh, dass ich nicht alleine bin. Ich wohne derzeit auf der anderen Seite des Donaukanals und sollte heute arbeiten gehen, ich konnte nicht. Ich bin zu sehr unter Schock und werde heute nicht die Wohnung verlassen. Liebe Grüße Sarah

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:22

      Liebe Sarah, ich fühle so mit dir. Ich habe damals auch direkt auf der anderen Seite des Donaukanals gewohnt, meine Schwiegermutter und Schwägerin wohnen beide noch dort – keine Worte und eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, wie du dich fühlen musst. Bitte schau gut auf dich und wenn du irgendwas brauchst, ich bin da, du bist nicht alleine. Alles, alles Liebe und eine ganz feste Umarmung zu dir, x S.Mirli!

  • Reply
    Birgit
    03/11/2020 at 11:23

    Meine Gedanken sind bei den Opfern und den Angehörigen!

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 11:24

      Ich danke dir liebe Birgit, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Alexandra
    03/11/2020 at 11:24

    Liebe Mirli, ich bin froh, dass Du ausdrücken kannst, wozu mir die Worte fehlen. Du sprichst mir aus der Seele. Ganz liebe Grüße,

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 12:31

      Liebe Alexandra, ich danke dir so sehr für deine Worte. Ehrlich. Alles, alles Liebe und schau gut auf dich, x S.MirlI!

  • Reply
    Tina
    03/11/2020 at 11:26

    so schlimm, man möchte einfach nur den ganzen Tag weinen und sich vergraben. Liebe Grüße

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 12:32

      Ich kann noch immer nicht aufhören Nachrichten zu sehen und verstehe es noch immer nicht. Ich weiß genau, was du meinst. Alles, alles Liebe und ganz liebe Grüße zurück, x S.mIrli!

  • Reply
    Ruth
    03/11/2020 at 11:48

    Hallo Mirli, ich kann es immer noch nicht fassen. Bei den Bildern bekomme ich Gänsehaut. Ich hoffe nur, dass es sich um eine Einzeltat handelt und sie die Täter schnell ergreifen. Pass gut auf dich auf. LG

    • Reply
      MirliMe
      03/11/2020 at 12:32

      Liebe Ruth, ich kann die Bilder noch immer nicht mit Wien in Verbindung bringen, das will einfach nicht in meinen Kopf. Schau bitte auch gut auf dich, alles, alles liebe, x S.MirlI!

  • Reply
    Bettina
    03/11/2020 at 14:33

    Terror in Wien – Terror in Österreich …so unglaublich fern und nah zugleich.Alle meine vielen lieben Freunde, meine jüngere Tochter sind wohlbehalten.Lockdown ist eigentlich nicht schlimm…der Tod schon…meine Gedanken.Danke für deine Worte Bettina

    • Reply
      MirliMe
      04/11/2020 at 10:25

      Liebe Bettina, ich danke DIR fürs Teilen deiner Gedanken. Man macht sich sofort Sorgen, überlegt, wer von Familie oder Freuden sich wo befinden könnte. Ich schicke dir eine ganz liebe Umarmung, alles, alles lIebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Diana
    03/11/2020 at 15:10

    Thanks for sharing your great ideas. Love this so much!

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    • Reply
      MirliMe
      04/11/2020 at 10:25

      Thx my dear, have a lovely day, love x S.Mirli!

  • Reply
    Daniela
    03/11/2020 at 19:59

    Liebe Mirli, danke dass Du diese Fassungslosigkeit in Worte gefasst hast. Es ist so erschütternd und beängstigend… und trotzdem muss es weitergehen. Ich bin ein sehr ängstlicher Mensch, aber trotzdem fest entschlossen mich nicht einschüchtern zu lassen. Habe auf facebook einen link gefunden wo jemand die Meldungen derer gesammelt hat, die Unterschlupf gesucht haben und viel Hilfsbereitschaft erfahren haben. Ich kann das leider nicht reinkopieren, findet sich unter „Klaus Schwertner“ Macht Mut und Hoffnung auf Menschlichkeit! Alles Liebe!

    • Reply
      MirliMe
      04/11/2020 at 10:28

      Liebe Daniela, ich fühle so mit dir. Ich bin auch eher ein ängstlicher Mensch, aber davor lass ich mich auch nicht einschüchtern, ganz im Gegenteil – und trotzdem sind es Bilder, die ich nie wieder aus meinem Kopf bekommen werde. Aber wie du sagst, es geht weiter und genau diese Taten der Zusammengehörigkeit, der Zivilcourage, der Hilfsbereitschaft helfen einem dabei. Ich habe das Posting auch gesehen und Gänsehaut bekommen. Genau das ist Wien und erinnert einen daran, dass wenn es hart auf hart kommt, man sich auf die Gesellschaft verlassen kann, das ist ein schönes Gefühl. Alles, alles Liebe, x S.MIrli!

  • Reply
    The Exclusive Beauty Diary
    04/11/2020 at 9:54

    Beautiful photo and post. Thank you for sharing.

    New Post – https://www.exclusivebeautydiary.com/2020/11/rose-quartz-face-roller-juvena.html

    • Reply
      MirliMe
      04/11/2020 at 10:25

      Thank you so much my dear, have a lovely day, love x S.Mirli!

  • Reply
    Berni
    05/11/2020 at 8:10

    So wahr und so traurig, was da passiert ist. Ich hoffe, dass so etwas nie wieder passiert. Schöne Worte hast Du gefunden.

    • Reply
      MirliMe
      05/11/2020 at 9:56

      Liebe Berni, das hoffe ich auch, aber es wird wieder passieren und trotzdem hoffe ich, aber vielleicht …. irgendwann. Alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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