Life&Style

now and then serie – q&a noch mal gefragt

Meine Lieben, als mir letztens die Frage gestellt wurde, ob ich eventuell schon einen Beitrag für den nächsten Teil der “now and then Serie” ausgewählt habe und ich den Spieß dabei einfach umgedreht, also euch gefragt habe, was ihr euch denn für diese Serie wünschen würdet, ist dabei die Idee aufgekommen, mein allererstes Q&A noch einmal aufzugreifen und neu zu beantworten. Um zu sehen, ob sich vielleicht etwas an meiner Einstellung und dadurch den Antworten geändert hat.

Was für eine sensationelle Idee!
Deshalb: gelesen, für gut befunden, getan.
Ich habe also gleich mal all die über 600 Beiträge durchgescrollt, um herauszufinden, wann denn überhaupt die erste Fragerunde hier stattgefunden hat, und glaubt es oder nicht, das war bereits im April 2016, also vor beinahe 10 Jahren!
Deshalb ja, ich würde sagen, das schreit geradezu danach, diese Fragen noch einmal heranzuziehen, und ich bin nun selbst mehr als gespannt, wie das Fazit aussehen wird. Ich habe mir nämlich die Antworten von damals bewusst vorher nicht noch einmal angesehen, um mich auf keinen Fall auf irgendeine Weise beeinflussen zu lassen. Das wäre ja langweilig. Es kann jetzt natürlich trotzdem sein, dass das einfach nur ein Aufwärmen von bereits Erzähltem wird – oder aber auch komplett neue Sichtweisen offenbart.
O ja, ich bin wirklich sehr gespannt!

Bei dieser Fragerunde damals wurde ich übrigens von “Kolleginnen” für den Liebster Award nominiert und will nur kurz erklären, was es damit auf sich hat: Vor 10 Jahren war diese ganze “Blogwelt” am absoluten Peak angelangt. Gefühlt sind täglich zig neue Seiten auf der Bildfläche erschienen, sodass es vor allem für den Konsumenten aka Leser eigentlich nur noch unübersichtlich war. Die Idee dieses Liebster Awards war es deshalb, neue, vielversprechende Blogs besser sichtbar zu machen, indem man sich gegenseitig unterstützt und supportet hat, damit diese neuen Seiten nicht gleich von Beginn an in den Unweiten des Internets verlorengehen. Und nachdem meine Seite zu dem Zeitpunkt damals gerade mal drei Monate alt war, habe ich mich logischerweise sehr über diese Nominierung gefreut.

Langer Rede kurzer Sinn, schauen wir mal, in wie weit sich meine Denkweise in den letzten 10 Jahren verändert hat – oder halt auch nicht …

1. Was ist dein peinlichstes Erlebnis?

Weshalb ein sanfter Einstieg, wenn man auch gleich ans Eingemachte gehen kann? Aber gut, bin dabei, lasst mich mal scharf nachdenken … obwohl, wenn ich ehrlich bin, muss ich mich gar nicht allzu sehr anstrengen bei meinen Überlegungen, denn wenn es irgendwo peinliche Erlebnisse zu vergeben gibt, stehe ich mit geöffneten Händen bereit. Ich lasse einfach nichts aus. Stellt mir ein Fettnäpfchen hin, und ich springe kopfüber hinein. Egal ob ich in Teenagerjahren, als ich mit Schulfreundinnen in einen Club zum Feiern gehen wollte, die gesamten fünfzehn Stufen zum Eingang vor versammelter Mannschaft hinuntergesegelt bin. Oder im Urlaub bei einer gemeinsamen Liftfahrt im Hotel mit meinem Schwarm, als wir in seinem Stockwerk angekommen waren und er gemeint hat, ob ich nicht ebenfalls aussteigen will, geantwortet habe, nein, ich fahre noch weiter und erst gefühlte fünf Minuten später realisiert habe, dass wir uns im obersten Stockwerk befunden haben, also eine Weiterfahrt definitiv nicht möglich war, woraufhin ich mich den Rest des Urlaubs am liebsten nur noch im Zimmer versteckt hätte. Oder als ich beim Praktikum in einem Hotel von einem Gast bei der abendlichen Menüauswahl gefragt wurde, was denn ein Tafelspitz sei und ich vollkommen sicher und bestimmt erklärt habe, dass es sich dabei um eine Art Grillspieß handelt, was natürlich vollkommener Blödsinn war, weil Tafelspitz eine Wiener Spezialität ist und nichts anderes als gekochtes Rindfleisch. Wie auch immer, solcher Anekdoten gäbe es unzählige, aber ich denke, ihr könnt euch auch so ein ziemlich gutes Bild machen.
Das wirklich Gute daran, wenn man als Tollpatsch und “Fettnäpfenhüpfer” durchs Leben geht – es ist einem irgendwann überhaupt nichts mehr peinlich, und eigentlich kann ich in so gut wie jeder Situation über mich selbst lachen.

2. Was ist deine unnötigste Angewohnheit?

Wie lang haben wir Zeit oder wie lang darf diese Liste werden? Ich weiß schon, es wurde eigentlich nach der unnötigsten, also nur nach einer Angewohnheit gefragt, nicht nach einer ganzen Liste, aber da ich unendlich viele für mich selbst nervige Angewohnheiten habe, die mir allesamt gleichermaßen das Leben schwermachen, kann ich keine einzelne an erste Stelle setzen. Im Grunde sind nämlich all meine kleinen (und auch weniger kleinen) Neurosen, die mich durch den Alltag begleiten, sowas von unnötig. Sei es mein Kontrollzwang, dass ich nicht selten, wenn ich das Haus bereits verlassen habe, wieder zurück muss, um zu kontrollieren, ob ich auch wirklich das Bügeleisen und Glätteisen ausgesteckt habe, der Kühlschrank geschlossen ist, die Lichter abgedreht sind oder was auch immer. Oder wenn ich geputzt habe, danach ungefähr zwanzigmal durch die gesamte Wohnung laufe, um zu kontrollieren, ob auch ja alles wieder exakt am selben Platz und so ausgerichtet wie zuvor zu finden ist. Also ja, mein Kontrollzwang ist bestimmt eine der unnötigsten Eigenschaften.
Aber wahrscheinlich, wenn ich ganz ehrlich bin, ist es die Art, wie ich mich selbst behandle. Wie ich mich andauernd selbst kritisiere. Egal was ich mache, es ist mir selten gut genug. Ich denke beinahe bei allem, ich hätte es besser gekonnt. Ich fürchte, das hat mit dem Problem zu tun, das ich erst kürzlich in einem Beitrag angesprochen habe, mit meinem mangelnden Selbstwertgefühl bzw. infolgedessen mit meinen Selbstzweifeln. Sagt euch eventuell das Imposter-Syndrom etwas? Im Deutschen nennt man es Hochstapler-Syndrom. Man meint damit, dass sich jemand trotz beruflichen Erfolgs unzulänglich fühlt, weil er denkt, dass er diesen Erfolg nicht verdient hat, nicht so begabt ist, wie alle denken. Mir geht es jedes Mal so, wenn ich mir die Klickzahlen hier ansehe oder meine Buchverkäufe und mir dabei denke, irgendwann kommen alle drauf, dass ich gar nicht so interessant bin bzw. dass ich mich nicht Autor nennen darf … fragt besser nicht!

3. Was magst du am liebsten an dir?

Und da haben wir schon das Dilemma. Ich denke mir gerade, derjenige, der sich diese Fragen einfallen hat lassen, war einfach nur bösartig und quält andere gern, denn ich könnte natürlich eine unendlich lange Liste aufstellen mit Dingen, die ich nicht gut an mir finde, aber wie so viele andere habe auch ich ein Problem mit der gegenteiligen Aufgabe.
Aber gut, sehen wir das alles hier als Selbsttherapie, und ich stelle mich selbstbewusst der Aufgabe:
Vielleicht hört sich das jetzt seltsam an, aber ich mag, wie ich denke. Keine Frage, ich stehe mir damit sehr häufig selbst im Weg, aber trotzdem, auch wenn man mir nach dem, was ich gerade eben von mir gegeben habe, eine gespaltene Persönlichkeit attestieren möchte – ja, ich kritisiere mich zwar andauernd selbst, aber gleichzeitig mag ich mich genau so, wie ich bin. Ich mag meinen Charakter, meine Werte, meine kreative Ader, meinen Blick für Details, meine Art, die vermeintlich kleinen Dinge zu zelebrieren, meinen Kampfgeist, meine Disziplin, meine Aufopferungsgabe und ganz speziell, auch wenn ich es erst lernen musste, meine Hochsensibilität. Alles, was ich kann, was ich bin, meine Besonderheiten, die mir zwar oft das Leben schwermachen, aber die mich auch ausmachen, verdanke ich dieser Hochsensibilität, und ja, wahrscheinlich mag ich das tatsächlich am liebsten an mir. Auch wenn es ein langer und steiniger Weg war, an diesen Punkt zu gelangen.

4. Was wäre der perfekte Tag für dich?

Ich kann nicht einmal mehr zählen, wie oft ich diese Frage bereits beantwortet habe, und ich bin mir fast sicher, an der Art der Antwort hat sich in den letzten 10 Jahren nicht viel geändert. Aber lasst es uns doch gemeinsam herausfinden:
An einem absolut perfekten Tag würde ich in London oder Paris aufwachen, da aber Reisetage eigentlich von sich aus schon perfekt sind, konzentrieren wir uns bei dieser Frage doch einfach einmal auf einen perfekten Tag im alltäglichen Leben bzw. auf einen gewöhnlichen Samstag:
Der würde damit beginnen, dass ich ausschlafen kann, was in meinem Fall bedeutet, dass ich nicht bereits um 6 oder 7 Uhr von selbst munter werde, sondern tief und fest bis 8 oder 9 Uhr schlafe. Dann würde ich noch eine halbe Stunde im warmen, kuschligen Bett eins meiner Lieblingsbücher lesen, bis mich mein Mann mit einem heißen Chai von Starbucks (was tatsächlich einer reinen Traumvorstellung entspricht, da es in meiner Heimatstadt leider keinen Starbucks gibt) aus dem Bett lockt und wir uns gemeinsam ein paar Vlogs auf YouTube ansehen. Später am Vormittag machen wir uns dann fertig und ich habe natürlich einen absoluten Good-Hair-Day und auch mein Make-up habe ich noch nie so gut hinbekommen. Erster Stopp des Tages ist dann mein liebster Coffee-Shop ums Eck und es gibt Granola, Chai und das saftigste Croissant, das man sich nur vorstellen kann, zum Frühstück. Dazu laufen leise französische Chansons aus den Lautsprechern im Hintergrund, ich blättere die Tageszeitung durch und liebe es, dass jeder um mich herum ein zufriedenes und entspanntes Lächeln im Gesicht hat. Danach schlendern wir durch die Innenstadt, schauen natürlich bei meinem liebsten Buch-Dealer vorbei, und ich verlasse das Geschäft natürlich nicht ohne Beute, selbstverständlich aber auch. Im Anschluss fahren wir vielleicht noch zu Ikea oder in einen Shoppingcenter. Oder wir holen uns einen Chai to go, spazieren damit durch den Stadtpark, lassen das welke Laub unter den Füßen rascheln, setzen uns auf eine Parkbank, die wärmende Herbstsonne eines Indian Summers streichelt das Gesicht, vielleicht habe ich auch einen Lebkuchen oder Keks in meiner Tasche, den ich mit besagter Sonne im Gesicht genieße. Und dann fängt es langsam zu regnen an und Nebel und nasses Laub verbreiten das perfekte Herbst-Feeling. Wir machen uns eiligen Schrittes auf den Weg zum nächsten Pub, bestellen uns ein Gläschen Wein, während draußen der Regen ans Fenster prasselt und wir es richtig gemütlich und warm im Inneren haben. Vielleicht gibt es sogar Live-Musik.
Den Abend verbringen wir zurück zu Hause – draußen stürmt es, wir kochen gemeinsam, sehr wahrscheinlich Kaiserschmarrn, legen eine Platte auf, zünden ein paar Kerzen an und dann ist es eindeutig Zeit für eine Harry-Potter-Session.
Und später, vor dem Schlafengehen, lesen wir noch gemeinsam ein paar Kapitel in unseren “Drachenbüchern”.
O ja, so schaut eindeutig mein perfekter Tag aus, und soll ich euch etwas verraten? Im Grunde habe ich euch einen typischen Herbstsamstag beschrieben, wie ich ihn nicht nur einmal in jeder Saison erlebe. Ich denke, ich darf mich sehr glücklich schätzen, so ein Leben führen zu dürfen.

5. Was ist dein größtes Vorbild?

Wenn ich ehrlich bin, habe oder hatte ich noch nie ein richtiges Vorbild. Es gibt viele Dinge oder ja, auch Menschen, die mich inspirieren, aber Vorbild …
Um die Frage richtig beantworten zu können, habe ich das Wort einmal kurz gegoogelt, damit wir uns die genaue Definition ansehen können:
Vorbild ist eine Person oder Sache, die als richtungsweisendes und idealisiertes Muster oder Beispiel angesehen wird; als Leitbild für die eigene Entwicklung, Lebengestaltung, Stil usw. 
Na ja, da haben wir es ja schon – ich würde sagen, diese Definition erklärt sehr deutlich, weshalb ich selbst kein Vorbild haben könnte oder jemals hatte, denn wenn man etwas über mich bestimmt sagen kann, dann, dass ich absolut kein Mitläufer oder Nachahmer bin. Niemals würde ich meine eigene Lebensgestaltung, Entwicklung oder meinen Stil durch etwas anderes bestimmen oder anleiten lassen. Wie bei eigentlich allem in meinem Leben will ich mir lieber meinen eigenen Weg suchen. Keine Frage, ich bin gern auf Ideensuche im Internet unterwegs, suche mir dort Inspiration, was Mode, Einrichtung und dergleichen angeht, aber ich mache dann mein eigenes Ding daraus. Was ich nämlich ganz bestimmt nicht will, ist, einem einzelnen Menschen so viel Macht und Einfluss geben, um so entscheidende Dinge in meinem Leben beeinflussen zu können.
Was ich aber sehr wohl sagen kann, dass es schon Menschen gibt, die ich bewundere.
Es dürfte jetzt nicht überraschen, dass gerade all die Vertreter des Französischen Existenzialismus dabei ganz oben auf meiner Liste stehen. Oder aber auch Menschen, die sich selbstlos einer Sache verschrieben haben, die für Menschenrechte oder Tierwohl oder Klimaschutz oder andere entscheidende Themen kämpfen. Ja, das sind vielleicht dann doch Vorbilder für mich. Außerdem jeder Mensch, der sein eigenes Ding macht, der sich nicht von dieser Welt korrumpieren lässt, also Menschen, die selbst niemals ein Vorbild haben würden, das wären, wenn überhaupt, Vorbilder für mich.

6. Morgenmuffel?

Nö, eigentlich überhaupt nicht.
Tatsächlich stehe ich sehr leicht auf. Egal welche Uhrzeit. Gut, zugegeben, wenn es draußen noch dunkel ist und der Wecker sehr zeitig klingelt, dann würde ich mich schon lieber noch länger unter der warmen Bettdecke verkriechen, aber es ist faktisch noch nie passiert, dass ich dann einfach den Wecker ausgestellt oder ein paar Minuten nach hinten verschoben habe. Wenn ich aufstehen muss, stehe ich auf und bin eigentlich auch sofort da. Das Einzige – ich bin trotzdem noch nicht so wirklich gesprächig. Zwar bin ich nicht zickig oder unfreundlich, aber trotzdem eher wortkarg. Aber ich finde, das steht jedem Menschen zu, dass man ihm erst einmal drei bis fünf Minuten lässt, bis er auf Betriebstemperatur hochgefahren ist.
Wobei, im Gegenzug, etwas, was ich definitiv bin – eine Art Abendmuffel, sollte es so etwas geben, denn sobald ich abends im Bett liege, fauche ich wie ein Drache, wenn man es wagt, mich noch einmal zu stören. Sobald ich unter der Decke liege und mein Buch aufschlage, schlafe ich quasi schon bzw. möchte ich, dass dieser Zustand als genau das angesehen wird, als quasi Schlaf. Das gehört zu meinen Einschlafritual, und wenn man mich dabei noch einmal anspricht, kann ich ehrlich für nichts garantieren …

7. Was ist dein Lieblingsbuch/dein Lieblingsfilm?

Derjenige, der diese Fragen gestellt hat, wie soll ich sagen, man merkt, dass mich diese Person zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig kennen konnte, denn ich bin mir absolut sicher, von euch würde mir niemand jemals diese Frage stellen, da mittlerweile so gut wie jeder hier weiß, wie sehr ich jede Art von Ranking und somit Wettbewerb verabscheue.
Aber gut, die Frage steht so da, also werde ich sie auch – mehr oder weniger – beantworten:
Was das Lieblingsbuch angeht – es ist, wie es ist, es gibt auf diesem Planeten zu viele zu gute Bücher, sodass ich mich niemals für eins allein entscheiden könnte, aber da gerade einem Autor diese Frage nicht gerade selten gestellt wird, habe ich inzwischen eine Standardantwort parat, mit der ich ganz gut (und auch gerne) leben kann: “Der Schatten des Windes” von Carlos Ruiz Zafón. Wie man sich denken kann, habe ich dieses Buch nicht nur einmal gelesen, und ich vergöttere es, anders kann man es nicht ausdrücken.
Was den Lieblingsfilm angeht verhält es sich ähnlich wie mit der Frage nach dem Lieblingsbuch – es gibt zu viele zu gute Filme, aber ich habe auch hier eine Standardantwort, auf die ich zurückgreifen kann, bevor ich jedes Mal erklären muss, dass ich keine Rankings mag: “Tatsächlich Liebe”. Ich liebe diesen Film schon immer und für immer. Was es auch immer ist, er löst etwas in mir aus.
Vielleicht sollte ich an dieser Stelle aber noch anfügen, dass wenn man danach gehen würde, welchen Film ich in meinem Leben am häufigsten gesehen habe – und das wahrscheinlich mehr als hundert Mal -, lautet meine Antwort “Dirty Dancing”. Vor allem als Teenager habe ich ihn teilweise sogar mehrmals täglich gesehen.
Na ja, und “Harry Potter” muss an dieser Stelle natürlich auch wenigstens erwähnt werden.

8. Was ist dein liebstes Kleidungsstück?

Wenn man mich kennt, weiß man, dass ich absolut null Bezug zu materiellen Dingen habe. Wenn all mein Besitz verbrennen würde, wäre ich zwar sehr traurig und wahrscheinlich auch kurz verzweifelt, aber ja, dann wäre es halt so. Meine Fotos, mein wichtigster Besitz, sind mehr oder weniger durch den Blog hier gesichert, und alles andere ist ersetzbar. Vor allem Kleidung.
Zugegeben, früher war ich, was das Thema angeht, noch vollkommen anders eingestellt. Ich hatte ein eigenes Ankleidezimmer und mehr Kleidung, als ein Mensch in einem Leben tragen könnte – was heute für mich einfach unvorstellbar ist. Nein, heute liebe ich meine reduzierte Garderobe. Ich habe mich über die letzten Jahre hinweg auf eine, wie man es so schön nennt, Capsule-Warderobe reduziert, und ich liebe dieses “Weniger”.
Also nein, ich habe kein liebstes Kleidungsstück. Meist gibt es da irgendein aktuelles Teil in einer Saison, das ich rauf und runter trage, und dann hat sich der Glanz aber auch irgendwie abgenutzt.
Um die Frage trotzdem halbwegs zu beantworten: Was ich gestehen muss, ich habe einen Mantel- und Jackentick, deshalb von beiden wahrscheinlich viel zu viele. Ansonsten liebe ich Bundfaltenhosen, lange, enge Röcke und ansonsten eher Basics, sprich einfärbige T-Shirts, Tank-Tops, Pullis, Sweater und weite Jeans. Generell alles oversized und alles in den Farben Schwarz, Grau, Weiß, Beige und Braun. Uuuund aus, so ziemlich genau schaut der Inhalt meines Kleiderschranks aus. Und ja, das sind alles meine liebsten Kleidungsstücke.

9. Was ist deine Lieblingsjahreszeit und wieso? Welche ist deine unliebste?

Ist es nicht lustig, dass im Grunde jede Frage eigentlich ein Ranking erfordert.
Aber schön, gut, ich gebe es jetzt auf zu erklären, dass mir diese Art alles einzuteilen und zu bewerten, absolut nicht liegt. Was die Jahreszeiten, zumindest meine liebsten angeht, ist es eigentlich sehr einfach: Am allerliebsten mag ich den Herbst, wie könnte ich auch nicht (dieses Wunder der Natur, die Magie, wenn sich all die Herbstfarben verbreiten, Kälte außen und Wärme innen, einladendes Licht hinter beschlagenen Fensterscheiben, Maroni, heißer Tee, selbstgebackener Apfelkuchen oder Zimtschnecken, dampfender Chai, knisterndes Feuer, kuschlige Kleidung, Nebelschwaden und prasselnder Regen – ich könnte noch ewig so weitermachen), gleichgesetzt mit der Weihnachtszeit, die für mich tatsächlich eine eigene Jahreszeit darstellt (Begründung, weshalb ich diese Jahreszeit so liebe, braucht ihr wohl keine, oder?). Fast gleich auf mit den beiden liegt der Sommer, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich im Sommer geboren wurde. Ich liebe die Leichtigkeit des Sommers, dass alle Uhren gefühlt langsamer ticken, man die meiste Zeit draußen verbringt und ich Sommer irgendwie automatisch mit Leben verbinde.
Ich mag sogar den Winter, obwohl ich mit dieser Meinung meist allein dastehe.
Die Jahreszeit, die ich tatsächlich am wenigsten mag – und mir ist bewusst, dass diese Ansicht eher unpopulär sein wird -, ist der Frühling. Ich bin, was das angeht, einfach zu ungeduldig. Ich hätte es gern viel schneller viel wärmer und sommerlicher und ja, ich kann es nicht richtig erklären, aber das war irgendwie schon immer so. Der Frühling fühlt sich für mich nie richtig an.

10. Magst du Sonntage?

Finde nur ich diese Frage irgendwie seltsam?
Wobei, ich verstehe, glaube ich, wie sie gemeint ist bzw. weshalb sie gestellt wurde, was ich wahrscheinlich allen nicht-österreichischen Lesern erklären sollte, denn in Österreich und ich glaube auch Deutschland (zumindest zum Großteil) sind an Sonntagen alle Geschäfte geschlossen. Bei uns auch einige Lokale, obwohl sich das in den letzten Jahren zum Glück um einiges gebessert hat. Also ja, Sonntage stellen tatsächlich eine Art Besonderheit dar. Die Straßen sind allein deshalb meist um einiges leerer, Innenstädte sogar beinahe ausgestorben (mal abgesehen von den Touristenmetropolen wie Wien oder Salzburg).
Ich kann dazu nur sagen, dass ich bisher noch nie darüber nachgedacht habe und auch nicht wirklich weiß, wie ich diese Frage beantworten soll. Sagen wir einfach, der Samstag ist mir definitiv um einiges lieber. Zwar mag ich es schon, dass der Sonntag automatisch ruhiger und entspannter abläuft, vielleicht brauchen wir das auch alle, um am Montag wieder durchstarten zu können, aber … nein, ich weiß ehrlich nicht, wie ich diese Frage beantworten soll.
Darf ich sagen, dass mir der Sonntag einfach egal ist?

11. Was war dein Lieblingsfach in der Schule?

Diese Frage ist dafür sehr einfach für mich zu beantworten: Geschichte.
Ich habe Geschichte schon immer geliebt, egal in welcher Schulstufe. Dieses Interesse hatte ich eigentlich schon zuvor bzw. abseits vom Unterricht. Weshalb auch immer, ich hatte schon immer ein Faible für alles Historische und dieses Interesse ist mir bis heute geblieben.
Und Psychologie, dieses Schulfach habe ich auch geliebt, aber leider erst in der Oberstufe in der HBLA dazubekommen, obwohl ich gerne mehr gelernt hätte, als nur die paar Jahre Unterricht. Ich habe sogar sehr mit dem Gedanken gespielt, es mit einem Studium zu versuchen. Ist zwar nie dazu gekommen, aber wer weiß …
Und auch wenn es nicht gefragt ist – die Fächer, die ich absolut nicht mochte, eigentlich regelrecht verabscheut habe, waren Rechnungswesen, BWL, Mathe, Chemie (ein Graus!), Physik und ja, eigentlich generell alle naturwissenschaftlichen Fächer. Ich war/bin auch wirklich, wirklich schlecht darin.

eine Lieben, dieser Fragebogen hat mich ehrlich an meine Grenzen gebracht, und weshalb? Weil so gut wie jede dieser Fragen irgendeine Art von Ranking beinhaltet hat. Dauernd wurde nach irgendetwas “liebsten” gefragt … Dafür habe ich es doch eigentlich ganz gut hinbekommen, oder? Was ich an diesen Fragen so lustig finde, dass es eigentlich ein sehr typisches Q&A ist. Jedes Mal, speziell bei den ersten Fragerunden, habe ich deshalb immer mit genau solchen Fragen gerechnet, aber dabei habe ich nicht mit euch gerechnet. Mit dieser absolut genialen Community hier.
Was Q&As angeht habt ihr noch einmal ein ganz anderes Level gesetzt, und ich kann euch jetzt schon sagen, ich werde bestimmt bald mal wieder um Themen bitten, also fangt schon mal zu grübeln an …
So, und jetzt werde ich gleich mal rüberhupfen zum Beitrag 2016 und ich bin ehrlich gespannt, was ich damals so von mir gegeben habe!

Bin wieder zurück und muss so grinsen, denn was man eindeutig sagen kann, die Länge meiner Antworten hat sich um einiges gesteigert, aber ansonsten hat sich nicht so viel verändert. Bei einigem habe ich sogar beinahe dieselben Formulierungen verwendet, also offensichtlich bin ich mir in den letzten 10 Jahren doch sehr treu geblieben, oder, was meint ihr?
Alles Liebe, love&peace, 

42 Comments on “now and then serie – q&a noch mal gefragt

  1. Guten Morgen meine Süße, es ist wirklich unglaublich, was für eine Veränderung oder Entwicklung man durchlebt über die Jahre. Jetzt ist es aber so, dass ich vor 10 Jahren schon dachte, dass du ein sehr selbstreflektierender und intelligenter Mensch bist und wenn ich mir jetzt aber beide Beiträge anschaue bin ich schon mehr als gespannt, was du in 10 Jahren dann für Antworten hast. Zugegeben, die meisten hätte ich erraten können und ja, meinen kleinen Drachen am Abend kenne ich auch gut Bist aber ein süßer Abendmuffel Bussi, 344

    1. Guten Morgen, mein Schatz, o ja, das muss ich auf alle Fälle machen, alle zehn Jahre die Fragen erneut beantworten, auch wenn ich nicht weiß, ob es dann überhaupt noch so etwas wie Blogs gibt, aber Challenge accepted. Na ja, und wenn mich jemand kennt, dann du 😉 Und du weißt ja, was passiert, wenn man Drachen reizt … 3344, alles Liebe, x S.Mirli!

  2. Schönen guten Morgen Mirli, ich weiß gar nicht was ich schreiben soll. Ich liebe diesen Beitrag. Die Antworten auf die Fragen sind so großartig und da steckt so viel philosophisches und inspirierendes in jeder Antwort und ich muss sofort den älteren Beitrag von dir durchschauen, da bin ich schon sehr neugierig, was sich und ob sich etwas verändert hat. Mein Highlight ist eindeutig der Abendmuffel. Werde ich zukünftig auch für mich beanspruchen und dass du Tafelspitz nicht gekannt hast, braucht dir nicht peinlich sein, würde ich auch nicht wissen. Ganz liebe Grüße und eine schöne restliche Woche, Tina

    1. Guten Morgen auch dir, liebe Tina, awww, das ist so lieb von dir, vielen, vielen Dank dafür! Und ich glaube fast, wir können einen Club der Abendmuffel eröffnen, wer hätte gedacht, wie viele da ganz gleich ticken, mag ich sehr! Ich hoffe, du hast eine richtig feine restliche Woche, ich grüße dich ganz lieb zurück, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  3. Schönen guten Morgen MIrli, ich bin einfach nur fasziniert und begeistert. Die Idee zu diesem Vergleich ist ein Traum. Was mich am meisten begeistert, ist unter anderem dein Umgang mit der Hochsensibilität als wenn ich es richtig verstanden habe liebstes Merkmal. Das ist eine so wichtige Erkenntnis, weil du sie dadurch als Stärke definierst. Und das schaffen tatäschlich nur die wenigsten Menschen. Wir hatten dazu Seminare in der Firma, weil dies sehr häufig ein Thema bei Burnoutprävention ist. Das zeugt von unglaublich viel innerer Reife. Und schön finde ich es auch, dass du ein Herbst-Mensch geblieben bist. Und ich glaube, im Laufe der letzten Jahre bin ich auch in den Club übergewechselt, obwohl für mich früher der Sommer die klare Nummer 1 war. Und deine Erfindung des Abendmuffels ist sowieso sagenhaft, da finde ich mich auch wieder und es zeigt, wie klar du deine Zeit für Erholung abgrenzt. Ich bin überzeugt, ein Psychologe würde dich nach 1 Stunde mit der Erkenntnis nach Hause schicken, dass er arbeitslos ist! Liebe Grüße Kerstin

    1. Liebe Kerstin, dir auch einen wunderschönen guten Morgen, ja, oder? Ich liebe diese Idee auch so sehr und von wem auch immer sie war, sie ist einfach nur genial! Aber am meisten daran liebe ich all die Kommentare hier, wie auch deinen. Und ja, die Hochsensibilität ist mittlerweile eins der Dinge, die ich am liebsten an mir mag, das hast du genau richtig verstanden. Vor zehn Jahren wusste ich noch nicht einmal, dass es für all meine Eigenheiten einen Namen gibt, heute würde ich sie, obwohl sie mir oft das Leben schwermacht, nicht mehr hergeben wollen. Ohne meine Hochsensibilität wäre ich nicht ich. Aber ganz ehrlich, all deine Worte hier – so, so lieben Dank dafür! Made my day, ehrlich. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  4. Schönen guten Morgen Mirli, ich liebe deine Q&A ja sowieso immer schon, aber das hier und dann der direkte Vergleich mit vor 10 Jahren ist so spannend. Ich werde mir gleich dein altes Q&A dazu auch anschauen. Aber die Idee ist wirklich genial, vielen Dank dafür und auch für deine offenen und ehrlichen Antworten, liebe Grüße Bea

    1. Dir ebenfalls einen wunderschönen guten Morgen, liebe Bea, ich habe mich auch sofort in die Idee verliebt, denn da schmücke ich mich nicht mit fremden Federn, aber ich wünschte, sie wäre von mir gewesen. Wobei so oder so, ja, es hat so Spaß gemacht, die Fragen noch mal zu beantworten (ich hatte tatsächlich null Erinnerung daran) und dann die Antworten zu vergleiche. Und vor allem all eure Analysen dazu zu lesen, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ist glaube ich, auch einer meiner liebsten Beiträge plus Kommentare geworden, allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  5. Schönen guten Morgen Mirli, wow, dieser Q&A-Vergleich ist echt unglaublich! Man merkt sofort, dass du dir treu geblieben bist, aber jetzt halt einfach alles viel tiefer durchdenkst! Wobei ich ja ein Fan von deinem Tafelspitz-Grillspieß-Fauxpas und deinem Lift-Erlebnis (hab da übrigens eine ähnliche Erfahrung ) bin! Und deine Liebe zum Herbst teile ich auch mit dir. Aber mit Abstand am meisten hab ich bei Morgenmuffel gelacht, wie du vom vagen “Vielleicht bin ich’s nicht” zum klaren “Nö, aber ich bin der Abendmuffel-Drache!” wirst. Genau das macht dich aus: du bist so eine unglaublich ehrliche Seele und kennst keine Tabus. Das habe ich noch nie bei irgend einem anderen Menschen gesehen und zeichnet dich so aus!!! Danke für deine Offenheit, ganz liebe Grüße Eva

    1. Guten Morgen, liebe Eva, ich habe mich auch sofort in diese Idee verliebt. Tatsächlich hätte ich auch mit mehr Unterschieden gerechnet, andererseits in manchen Bereichen bin ich auch wirklich heute ein komplett anderer Mensch. Schon sehr spannend. Aber mal ganz ehrlich, ich freue mich so, so sehr über deine Worte, das bedeutet mir so unglaublich viel. Ich grüße dich ganz lieb zurück, habe eine ganz wundervolle restliche Woche, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  6. Schönen guten Morgen Mirli, dieser Q&A-Post ist wirklich schön! Deine Abneigung gegen Rankings beim Lieblingsbuch ist zwar bewundernswert , aber ich finde es trotzdem spannend, auch weil ich Zafón erst durch dich kennengelernt habe. Vor allem die hundert Mal “Dirty Dancing” kann ich absolut verstehen . Und deine Begründung, warum der Frühling deine unliebste Jahreszeit ist, passt perfekt zu dir und kann ich auch total nachvollziehen. Danke für den Ausflug in deine Psyche, die für mich ein absoluter Wohlfühlort ist! Liebe Grüße Claudia

    1. Einen wunderschönen guten Morgen auch dir, liebe Claudia, eins der schönsten Dinge, die ich hier gelesen habe, ist genau das, dass du durch mich auf Zafón aufmerksam wurdest. Nichts liebe ich mehr, als andere für Lieblingsbücher von mir zu begeistern. Und dieser Autor ist einfach einer der besten, den ich kenne. Aber am meisten feiere ich sowieso dienen letzten Satz und ich würde ihn mir am liebsten tätowieren lassen, meine Psyche als dein Wohlfühlort, ha, also das nenne ich mal ein Kompliment! Hab eine wunderschöne restliche Woche, du Liebe, du, allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  7. Schönen guten Morgen Mirli, es ist so spannend zu sehen, wie man sich im Laufe der Jahre verändert. So spannend, weil man es selbst ohne solche Möglichkeiten es gar nicht merken würde. Deine peinlichsten Erlebnisse sind so süß, weil sie ja eigentlich gar nicht peinlich sind, da ist mir schon durchaus peinlicheres passiert, was ich mich aber nie trauen würde, zu schreiben. Bei Herbst und Weihnachtszeit bin ich eigentlich auch bei dir! Ich muss gleich nochmal deinen alten Beitrag lesen, aber danke für die geniale Idee!!! Ganz liebe Grüße Isi

    1. Dir auch einen wunderschönen guten Morgen, liebe Isi, du sagst es, vor allem hätte ich nicht gedacht, wie extrem ich mich in manchem verändert habe und in anderen wieder so überhaupt nicht. Und ich werde mal in mich gehen, ob mir noch andere peinliche Anekdoten einfallen, das wäre ja auch eventuell ein ganz lustiger eigener Beitrag, ich werde mal scharf in mich gehen. Ich danke dir für die lieben Worte und hoffe, du hast eine richtig gut Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  8. Hallo Mirli, wow. Ich weiß gar nicht was ich sagen oder schreiben soll. Dieser Beitrag und die Idee mit dem alten Beitrag: ein Traum! Und glaube mir, deine peinlichen Dinge sind nicht einmal 5% von meinen LG Dirk

    1. Hellohooo, liebe Dirk, ganz ehrlich, das beruhigt mich sehr. Aber es ist ja auch so, dass die unterschiedlichsten Dinge für einen peinlich sind. Rein theoretisch könnte es sein, dass mir irgendwas jetzt gar nicht eingefallen ist, weil es für mich gar nicht so peinlich war, aber jemand anderer würde dafür im Erdboden versinken. Aber ja, es ist trotzdem beruhigend, dass wir alle so ein bisschen durch unsere Fettnäpfchen durchs Leben hüpfen, in diesem Sinne, einen “vorfallsfreien” Donnerstag wünsche ich dir, alles Liebe, x S.Mirli!

  9. Hallo Mirli, ich find die Idee, das alte Q&A zu vergleichen, genial! Für mich ist der größte Wow-Moment, was du jetzt am liebsten an dir magst: Von der Disziplin zur Hochsensibilität! Das ist so eine unglaubliche Entwicklung. Auch von der Liebe zu deinen Kleidern im Ankleidezimmer zur Capsule Warderobe! Da ist dein Minimalismusgedanke voll durchgeschlagen 🙂 und dein perfekter Tag ist zwar immer noch top, aber jetzt ist er viel gemütlicher und viel entspannter, da bin ich auch dabei!! Ich liebe deine Idee mit dem Gegenüberstellen mit 10 Jahren dazwischen so, so sehr! Ich wünschte, ich hätte auch mal früher etwas für mich aufgeschrieben! Liebe Grüße Karin

    1. Hellohoo, liebe Karin, ich weiß nicht mehr genau, von wem die Idee gekommen ist, aber ich feiere sie auch sehr. Offensichtlich ist es ja nicht nur für mich spannend, die Veränderung und Entwicklung zu beobachten, das hätte ich so niemals vermutet, ist aber unheimlich interessant, all die quasi Analysen zu lesen. Man denkt ja, zehn Jahre sind nichts, andererseits wenn ich überlege, was alles inzwischen passiert ist. In vielem habe ich mich zwar nicht verändert, aber in so manchem Bereich bin ich tatsächlich ein vollkommen anderer Mensch. Ich grüße dich ganz lieb zurück und nur so als Idee, wenn du heute diese Fragen einfach selbst beantwortest und dir für in zehn Jahren eine Erinnerung setzt … nur so als Idee, alles Liebe, x S.Mirli!

  10. Schönen guten Morgen Mirli, das ist wirklich ein Meilenstein-Post! Die Idee dazu ist phänomenal und einfach nur großartig! Es ist so unglaublich inspirierend, zu sehen, wie du dich entwickelt hast. Du bist so viel offener und reflektierter geworden. Ich find’s super, dass du deine Selbstkritik jetzt mit dem Imposter-Syndrom und dem Kontrollzwang beim Bügeleisen verknüpfst. Das ist keine nervige Angewohnheit mehr, das ist eine klare Analyse, die du jetzt angehen kannst. Unglaublich reflektierend und sehr stark und zum Thema Hochsensibilität: Du siehst deine Besonderheit als Stärke und nicht als Last, das macht dich zu diesem großartigen Menschen, der du bist. Es gibt nicht viele Menschen, die das erkennen, kann ich aus meiner beruflichen Erfahrung sagen. Nochmal: großartiger und unglaublich inspirierender Beitrag von einem großartigen Menschen! Danke und mehr davon und ganz liebe Grüße, Michaela

    1. Auch dir einen wunderschönen guten Morgen, liebe Michaela, das ist so lieb von dir, vielen lieben Dank! Für mich ist es gerade das spannendste überhaupt, all die quasi Analysen meiner Person bzw. meiner Entwicklung durchzulesen. Das habe ich so nicht erwartet, aber das übertrifft gerade all meine Erwartungen. So, so interessant. Was die Hochsensibilität angeht, vor zehn Jahren wusste ich noch überhaupt nicht, dass es das gibt, dass es für meine Eigenheiten, einen Namen gibt. Und ja, es war ein langer Weg, sie zu akzeptieren, bis dazu hin, dass ich sie heute nicht mehr eintauschen würde. Ja, sie macht mir oft das Leben schwer, aber ohne sie wäre ich nicht ich. Und nein, das gebe ich nicht her. Ich danke dir auf alle Fälle so, so sehr für deine Worte und auch deine Einschätzung, das bedeutet mir ehrlich viel. Ich schicke dir eine liebe Umarmung und ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  11. Guten Morgen Mirli, unglaublich, dieser Vergleich ist so – mir fehlen die Worte! Man sieht, wie deine Antworten in die Tiefe gegangen sind. Deine Selbstzweifel sind zwar noch da (und kann ich nie verstehen) aber du lieferst jetzt die komplette psychologische Analyse dazu. So ehrlich und unglaublich stark! Und vom vollen Kleiderschrank zum Null-Bezug zu Materiellem – das nenne ich mal einen Wechsel! Da freue ich mich, dass du meinem Lieblingsgetränk noch treu geblieben bist. Ich selbst habe eher immer nur Sachen, die ich ein paar Jahre sehr mag und dann gar nicht mehr. Aber das Beste überhaupt: Der Abendmuffel!! Ist eine tolle Erfindung, da bin ich dabei! Danke für die unglaublich tolle Idee zu dem genialen Beitrag!! Macht richtig Spaß, zwischen den Jahren zu springen!! Liebe Grüße Daniela

    1. Guten Morgen, liebe Daniela, ich glaube, ich habe deine Worte gerade zum dritten Mal gelesen, weil ich sie so spannend für mich selbst finde. Die Analyse meiner Analyse, also besser geht es eigentlich nicht! Vielen, vielen Dank dafür. Ich sag’s ja immer wieder, ich habe die genialsten Leser hier versammelt. Ich glaube auch, die größte bzw. eine der größten Veränderungen bei mir in den letzten zehn Jahren, war der Wandel weg vom Konsummenschen, was sich ganz besonders bei Mode, aber auch in vielen anderen Bereichen widerspiegelt. Was das angeht, war ich ein komplett anderer Mensch vor zehn Jahren. Und ich finde, wir sollten hier einen Club der Abendmuffel aufmachen, wir haben hier viele Gleichgesinnte. Ich schicke dir auf alle Fälle ganz liebe Grüße zurück und wünsche dir eine fantastische restliche Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  12. Hallo Mirli! Echt eine coole Sache, mal den Blick zurückzuwerfen! Was mich am meisten beeindruckt, ist, dass du beim was du am liebsten an dir magst jetzt Charakter, Werte und Hochsensibilität nennst, statt nur als etwas, das halt da ist. Das ist wie der Wechsel von “guter Leistung” zu “starker Persönlichkeit”. Total toll! Dein peinlichstes Erlebnis ist zum Schießen – die Anekdote mit dem Tafelspitz ist so großartig (Bin auch gerade sehr stolz auf mich, dass ich das Gericht sogar kenne) Dass du früher wie heute den Herbst als liebste Jahreszeit hast, macht dich zu meiner Heldin, stehe da oft eher alleine auf weiter Flur. Ich denke, wir lieben einfach beide Cozyness. Ich muss jetzt noch mal nach deinem Lieblingsbuch gucken. Hatte ich schon wieder vergessen. Auf jeden Fall danke ffür den gelungenen und auch intimen Beitrag direkt aus deiner Seele! Danke! Alles Liebe Anika

    1. Hellohoo, liebe Anika, ich finde es so spannend, wie einige von euch (du eingeschlossen) richtiggehende Analysen anfertigen und mich besser durchschauen, als ich mich selbst. Das ist gerade so interessant für mich, alles zu lesen. Ich lerne gerade mehr, als während ich die Fragen beantwortet habe. Und ich werde nie verstehen, wie man den Herbst nicht mögen kann. Ich liebe ja sogar den November sehr und damit stehe ich wirklich meist allein da. Aber ja, wir haben es halt gerne kuschlig, ich glaube, die Welt wäre eine sanftere, wenn es mehrere so finden würden. Ich danke dir sehr für die lieben Worte und ich schicke dir ganz liebe, cosy Grüße, alles Liebe, x S.Mirli!

  13. Mirli, die Idee ist einfach nur genial! Der größte Lacher ist echt die Entwicklung vom vagen Morgenmuffel-Gedanken zum klaren “Abendmuffel”, der zum Drachen wird. Ich komme aus dem Lachen gar nicht mehr raus, diese Bilder in meinem Kopf! Das passt auch zur krassen Wende beim liebsten Kleidungsstück: Weg von der Liebe zum Besitz hin zum klaren Motto “Materielles ist mir egal”. Du hast so viel Ballast abgeworfen und ich denke gerade, ich sollte es dir gleichtun. Ich liebe es auch, wie sich dein perfekter Tag geändert hatte: Es geht nicht mehr so ums Shopping oder Touristen beobachten, sondern um die Herbstsonne, das raschelnde Laub und die Pub-Gemütlichkeit. Da bin ich so bei dir und vielleicht erkkent man ja die wahren Werte oft wirklich erst mit dem Alter! Tausend Dank für dieses wahre Highlight! Ein Quell der Inspiration, danke! Alles Liebe Anne

    1. Vielen Dank, liebe Anne, das freut mich ehrlich sehr. Ich fürchte ja, der kleine Drache war da schon immer in mir, ich lasse ihn nur erst jetzt zum Spielen raus 😉 Nein, Spaß, aber ja, so ein paar Kleinigkeiten haben sich dann doch ganz schön verändert. Vor allem meine Einstellung zu Kleidung und generell Konsum. Ich weiß noch genau, wie ich vor zehn Jahren war. Das war, was das angeht, eine vollkommen andere Person. Und ja, ich glaube, an deiner Aussage ist etwas dran, das, was im Leben wichtig ist, das erkennt man anscheinend wirklich erst mit der Zeit. Ich danke dir so sehr für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!

  14. Schöne guten Morgen Mirli, großartige Idee mit dem Vergleich auch und deine Antworten passen so sehr zu dir und machen dich noch umso sympathischer. Und bei Dirty Dancing hast du mich sowieso erwischt!!! Da kann ich auch mit 100 mithalten. Was ich spannend finde, dass dein perfekter Tag sich ein bisschen geändert hat und auch deine Lieblingskleidungsstücke. Da merkt man dann doch, dass man sich in kurzer Zeit auch ändern kann. Deine Kreation Abendmuffel muss übrigens gefeiert werden, das bin ich dann anscheinend auch Vielen Dank für diesen kongenialen Beitrag! Bin hin und weg! Schöne Grüße Franzi

    1. Einen wunderschönen guten Morgen auch dir, liebe Franzi, das ist so lieb von dir, vielen, vielen Dank dafür! Und ja, was soll ich sagen, Dirty Dancing wird immer einen ganz besonderen Stellenwert bei mir haben. Es war, glaube ich, der erste Film, den ich so richtig gehypt habe. Und eigentlich bis heute, ich schaue ihn mir noch immer gerne an. Die zehn Jahre sind so schnell vergangen, aber ja, im Endeffekt sind es halt zehn Jahre und offensichtlich kann da sehr viel passieren. Ich danke dir noch mal sehr für deine Worte und grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  15. Guten Morgen Mirli, was ist das für ein super Beitrag, Mirli! Was ich spannend finde, dass dein perfekter Tag sich ein bisschen geändert hat und jetzt viel gemütlicher und atmosphärischer ist. Und deine Anekdote mit dem Tafelspitz-Debakel ist einfach zum Wegschmeißen. Da merkt man dann doch, dass man sich in kurzer Zeit auch ändern kann. Bin hin und weg! Vielen Dank dafür und ganz liebe Grüße, Tamara

    1. Dir auch einen guten Morgen, liebe Tamara, vielen Dank, das ist lieb von dir! Ja, anscheinend bin ich generell etwas ruhiger und entspannter geworden, das stimmt sogar wirklich, wenn ich darüber nachdenke und es schlägt sich offensichtlich auch in den Antworten wieder. Zehn Jahre können anscheinend schon wirklich viel ausmachen. Ich danke dir noch mal für die lieben Worte und schicke dir ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  16. Hallo Mirli, großartige Idee mit dem Vergleich auch! Deine Antworten sind so ehrlich und voller Tiefe. Deine Kreation “Abendmuffel” muss übrigens gefeiert werden, das bin ich dann anscheinend auch! Was ich spannend finde, dass dein liebstes Merkmal sich so schön gewandelt hat, hin zur Hochsensibilität. Das ist eine tolle Entwicklung. Und bei “Dirty Dancing” hast du mich auch erwischt! Vielen Dank für diesen grandiosen Beitrag! Alles Liebe Samira

    1. Hellohooo, liebe Samira, ich kann das Kompliment nur weitergeben, wer auch immer die Idee dazu hier geäußert hat, sie war sensationell. Hat auch mir sehr Spaß gemacht, das alles noch mal zu beantworten. Ich konnte mich überhaupt nicht mehr an die Fragen erinnern. Es ist schon lustig, vor zehn Jahren kannte ich den Begriff Hochsensibilität noch gar nicht. Ich habe in der Zeit wirklich viel auch über mich selber gelernt, und das merkt man, glaube ich, auch. Hab einen schönen Donnerstag, alles Liebe, x S.Mirli!

  17. Schönen guten Morgen MIrli, ich finde die Idee mit diesem Rückblick wirklich unglaublich gelungen! Deine Antworten dazu sowohl heute als auch damals sind so stark und zeichnen dich als Mensch aus und dass du dich jetzt sehr mit dem Existenzialismus beschäftigst, merkt man sehr. Deshalb wundert es mich auch nicht, dass deine Haltung zu Kleidung so klar geändert hat. Da merkt man dann doch, dass man sich in kurzer Zeit auch ändern kann. Und Abendmuffel finde ich genial Vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag! Ganz liebe Grüß0e Rita

    1. Dir auch einen wunderschönen guten Morgen, liebe Rita, das freut mich sehr, vielen Dank dafür. Ich freue mich gerade über jedes deiner Worte. Ich glaube tatsächlich, dass eine meiner größten Veränderungen meinen Bezug zu Besitz, Materiellem und speziell auf Mode betrifft. Ich weiß noch, wie ich früher war, und kann mich heute überhaupt nicht mehr mit der Version von damals identifizieren. Zehn Jahre können anscheinend in manchen Bereichen schon ganz schön viel ausmachen. Ich hoffe, du hast einen richtig schönen Tag und Restwoche, ganz liebe Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  18. Guten Morgen Mirli, unglaublich! Ich liebe liebe liebe diesen Beitrag und den Vergleich mit dem älteren. So spannend wie man sich dann doch ein wenig verändert, wie zum Beispiel die Entwicklung bei deinen Vorbildern – der Fokus auf Menschen, die Zivilcourage zeigen und ihr eigenes Ding machen, ist so inspirierend. Beim Lieblingsfach bin ich ganz bei dir, Psychologie ist einfach so wichtig für die Selbstkenntnis und kann man in so vielen Bereichen gebrauchen. Tausend Dank und ich werde gleich nochmals beide durchlesen müssen! Liebe Grüße Vroni

    1. Dir auch einen guten Morgen,liebe Vroni, awwww, das ist so lieb von dir und freut mich so sehr! Ich habe Psychologie immer so spannend gefunden und so ganz ist der Gedanke, was ein Studium angeht, noch immer nicht raus aus meinem Kopf. Eine Art Fernstudium könnte ich mir schon gut vorstellen. Mal sehn. Ich wünsche dir auf alle Fälle eine richtig schöne restliche Woche und vielen Dank noch mal für deine Worte. Allerliebste Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  19. Liebe Mirli, ich feiere sowohl deine Antworten als auch den Vergleich zu deinen früheren Antworten! Die Idee ist ein Traum und auch weil man sieht, dass selbst du dich zu Teil ein bisschen verändert hast. Bei Herbst als Lieblingssaison bin ich zwar nicht ganz dabei (ist noch immer Sommer für mich) aber dafür wieder bei der Weihnachtszeit. Und bei dem Thema nervigste Angewohnheit: da bin ich anscheinend gleich wie du, meine Kontrollzwänge sind leider auch gegenwärtig. Übringens bin ich bei Abendmuffel auch dabei. Vielen Dank für die inspirierenden und schönen Antworten und die Idee dazu, den Wandel der Zeit mitzunehmen! Liebe Grüße Evelyn

    1. Liebe Evelyn, ich war selbst ziemlich erstaunt, obwohl ich ehrlich gesagt mit noch mehr Veränderung gerechnet hätte. Zehn Jahre sind schon eine lange Zeit und wenn ich bedenke, was inzwischen alles passiert ist – aber ja, anscheinend bleibe ich mir im Grunde des Herzens schon immer treu. Ist auch irgendwie ein schöner Gedanke. Und ja, was Kontrollzwänge und Abendmuffel angeht, wir könnten einen Club aufmachen 😉 Ich wünsche dir eine ganz wundervolle restliche Woche und grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  20. Guten Morgen Mirli, großartiger Beitrag, großartige Antworten, großartiger Mensch! Du bist für mich die schönste Form der Inspiration und ich habe es noch nie erlebt, dass man bei Q&A´s so viel für sich selbst lernen kann. Du bist und bleibst eines meiner größten Vorbilder, danke! Liebe Grüße Sandra

    1. Guten Morgen,liebe Sandra, vielen lieben Dank, ganz ehrlich. Es ist so eine Ehre, für jemand anderen eine Inspiration und sogar Vorbild sein zu dürfen. Deshalb mache ich das alles hier und ich würde fast behaupten, ich habe den schönsten Job, den es gibt. Etwas Schöneres hättest du mir nicht sagen können. Ich schicke dir eine ganz liebe Umarmung, alles Liebe, x S.Mirli!

  21. Hallo Mirli, das ist wirklich der unglaublichste und beste Beitrag überhaupt und der Vergleich mit früher: ein Traum. Ich finde es besonders schön, dass man merkt, wie sehr dich Existenzialismus geprägt hat und dass es nicht nur ein Modetrend ist, sondern eine tiefe Einstellung und auch die Kämpfer für Tierwohl und Klima als Vorbilder zeichnen dich so sehr als besonderen Menschen aus. Ich liebe übrigens auch die gemütlichen Rituale und Abendmuffel würde ich schützen lassen als Definition, großartig Alles Liebe Julia

    1. Hellohooo, liebe Julia, vielen, vielen Dank, das ist ja lieb! Ich glaube, ich kann ehrlich sagen, dass der Existenzialismus völlig in mich übergegangen ist. Ich identifiziere mich zu hundert Prozent damit und nein, der Typ, der sich nach Trends richtet, war ich eindeutig noch nie. Ich danke dir auf alle Fälle wirklich so sehr für deine lieben Worte und hoffe, du hast eine richtig feine Restwoche, alles Liebe, x S.Mirli!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert