Kopfwelt

Das Universum lässt keine Perfektion zu

Meine Lieben, was glaubt ihr, wie es sich anfühlt, wenn man als Perfektionist herausfindet, dass es Perfektion im Grunde überhaupt nicht gibt? Mein Leben lang mache ich mich selbst Tag für Tag beinahe wahnsinnig, da ich selten meinen eigenen Ansprüchen genüge und fast immer eine Perfektion anstrebe, die ich aber niemals erreichen werde. Das war schon immer so und normalerweise hänge ich bei so einer Aussage auch gerne noch – und das wird auch immer so bleiben – dran. Doch in diesem Fall werdet ihr das ganz bestimmt nicht von mir zu hören bekommen.

Fangen wir doch einfach einmal bei der Begriffserklärung an, was bedeutet Perfektion überhaupt und haben Stephen Hawking und ich („Ha!“, können wir uns die Nebeneinanderstellung dieser zwei Personenbezeichnungen bitte kurz auf der Zunge – oder den Augen – zergehen lassen?). *Räusper, räupser*, also Stehen Hawking und ich, haben wir mit dieser Aussage, dass es Perfektion eigentlich überhaupt nicht geben kann, denn recht?

Per·fek·ti·on

/pɛrfɛkˈt͜si̯oːn,Perfektión/

Vollkommenheit bezeichnet einen Zustand, der sich nicht noch weiter verbessern lässt. Vollkommen nimmt dabei eine Mehrfachbedeutung an: einerseits im Sinne von Makellosigkeit, andererseits im Sinne von – zum Vollen kommen – bzw. Vollendung, also als finales Ergebnis einer abschließbaren Serie von Verbesserungen als absolute innere Zweckmäßigkeit. Gemein ist diesen beiden Bedeutungen der Kontext von Unübertrefflichkeit – der makellose bzw. vollendete Zustand ist jeweils ein Maximum des jeweils Erreichbaren – hierin erinnet er an das Begriffsbild Ideal. (Quelle: Wikipedia)

Dieser Aussage von Stephen Hawking liegt bestimmt etwas anderes zu Grunde als meiner Behauptung, aber das können wir hier doch einfach unter den Tisch fallen lassen, oder? Denn ich würde mich gerne nur auf meine persönliche These konzentrieren.
Wie zu Anfang bereits erwähnt, habe ich mich über Jahre hinweg selbst in den Wahnsinn getrieben, da ich bei allem, was ich angefangen habe, was ich gelernt habe, an dem ich mich versucht habe, Perfektion angestrebt habe. Meine eigene Anschauung von dem, was perfekt ist, lag aber in so einem extremen Bereich, dass das im Grunde nicht zu erreichen war und da liegen wir schon bei einer meiner Hauptthesen, warum es Perfektion eigentlich überhaupt nicht geben kann.

Jeder Mensch hat doch eine ganz persönliche Anschauung von dem, was er als perfekt betrachtet. Wenn wir einmal das einfache Beispiel des Aussehens hernehmen – was für den einen ein Zinken ist, sieht ein anderer als die perfekte Nase an. Was für den einen ein Schmollmund ist, sieht jemand anderes als Schlauchbootlippen. Ja, was Schönheit angeht, wissen wir bereits, dass alles im Auge des Betrachters liegt. Und so ist es doch mit so gut wie allem. Ein Theaterstück bringt das Publikum zu Begeisterungsstürmen und Standing Ovations und ein Kritiker sieht dasselbe Stück als absolute Zeitverschwendung und dämlich an. Eine musikalische Kreation kann den einen zum Schwärmen und Träumen bringen und einem anderen Ohrensausen verursachen. Ein eigentlich perfektes Stück Schokoladenkuchen kann vielleicht jemanden zum Erbrechen bringen.
Etwas, das also dem einen als absolut perfekt – als vollkommen – erscheint, bringt so manch anderer niemals mit diesem Wort in Verbindung.

Was sagt uns das also? Wie kann etwas demnach jemals perfekt sein? Wie soll das jemand entscheiden, wenn man doch immer nur seine persönliche Betrachtungsweise, seinen persönlichen Geschmack, sein ganz persönliches Wertesystem anwenden kann?

Wenn wir uns noch einmal die Definition von Perfektion ansehen, dann finden wir dort auch die Erklärung – nicht verbesserungsmöglich -. Aber wann kann man denn wissen, dass etwas nicht mehr verbesserungsmöglich ist? Wir würden heute wohl noch immer mit der Pferdedroschke durch die Gegend trotten, wenn nicht jemand dieses perfekte Fuhrwerk als nicht praktisch und eben sehr wohl verbesserungsmöglich angesehen hätte. Ich bin mir allerdings sicher, als die erste Kutsche erbaut wurde oder von mir aus auch das Rad erfunden, hat man das als perfekt angesehen.

Fortschritt. Fortschritt bedeutet doch also eigentlich der Wunsch und die Suche nach Verbesserung, um irgendwann Perfektion zu erlangen. Aber würde das im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass es irgendwann keinen Fortschritt mehr geben kann? Dass, wenn es Perfektion tatsächlich geben würde, wir irgendwann an das ultimative Ziel gelangen würden und dann Stillstand? Aus, Ende Gelände?
Ein erschreckender Gedanke, oder?

Perfektion, und was dann?

Ist es nicht sogar so, dass dieser ewige Wunsch sich zu verbessern, erst das eigentliche Leben ausmacht. Wir hören nie auf, zu lernen, hören nie auf, an uns selbst zu arbeiten, machen Kurse, um unsere Stellung am Arbeitsplatz zu verbessern, wir versuchen mehr Gehalt zu bekommen, um unsere gesellschaftliche Stellung zu verbessern (über diese Aussage muss ich gerade selbst würgen, sorry). Von kleinauf fangen wir an, an unserem perfekten Ich zu arbeiten, um dann irgendwann das Ideal zu erreichen. Blöd nur, dass dieses Ideal eben immer im Auge des Betrachters liegt UND sich auch im Laufe der Zeit immer wieder ändert (und damit meine ich definitiv nicht nur Äußerlichkeiten). Wenn wir dann also endlich die dem Zeitalter gemäße Perfektion erlangt haben, hat sich dieses Bild vielleicht schon längst wieder verändert und wir können von vorne beginnen.

Irgendwie ist das also eine ganz schöne Krux mit der Perfektion. Wir laufen ständig etwas hinterher, stecken so viel Effort hinein, um dieser Perfektion zu entsprechen, ziehen uns selbst runter und machen uns fertig, wenn wir unzufrieden mit unserem Entwicklungsstand sind und dann ändert sich die Richtung und wir stehen da mit unserer halbfertigen Perfektion, die schon lange keine mehr ist bzw. nur wir als solche noch so ansehen. Und das ist anstrengend, so unglaublich anstrengend, etwas erlangen zu wollen, das eigentlich unerreichbar ist.

Tja und dann, dann hat es bei mir irgendwann Klick gemacht. Und wenn es bei mir einmal Klick macht, dann so richtig.

Im Grunde gibt es zu „viele Perfektionen“, sodass es schwerfällt, sich auf eine zu konzentrieren und die einzige, die wirklich zählt, sollte die eigene sein. Man muss sein ganz persönliches Ideal erreichen. Ich habe bereits erwähnt, dass mein persönliches „Perfekt“ seeeehr hoch angesetzt ist bzw. war. Doch warum war das so? Bin ich mit dieser Werkeinstellung auf die Welt gekommen? So ist das und nicht änderbar?
Nein, natürlich nicht. Mein persönliches Bild von Perfektion ist aus vielen verschiedenen Einflüssen entstanden. Aus jedem Wort, das ich in meinem bisherigen Leben gelesen oder gehört habe, aus jedem Bild, das ich gesehen habe, aus jeder Begegnung von Geburt an. All das hat mein Bild von Perfektion geprägt. Dieses Bild hat sich natürlich auch immer weiter verformt und verändert. Man macht neue Begegnungen oder sieht neue Dinge, liest andere Texte und sieht diese dann als perfekt an und versucht genau diese Perfektion zu erreichen.
Wir eifern nach.
Wir kopieren.
Wir vergleichen.
Und doch werden wir das Original nie erreichen.
Wir sind unzufrieden und unglücklich, weil wir alle diesen kleinen Perfektionisten in uns haben, der befriedigt werden will.Aber wisst ihr was? Wir machen diesem System in Zukunft einen Strich durch die Rechnung und stellen die Werkeinstellung einfach auf Null. Okay, schon klar, wir können die Einflüsse unseres bisherigen Lebens natürlich nicht einfach auslöschen und „ungesehen“ machen, aber wir können sie aus dem Bereich unserer persönlichen Entwicklung, unserer persönlichen Anschauung rausschmeißen.

Ich habe die letzten Jahre genau daran gearbeitet. Ich bin es ehrlich gesagt so leid, dass es kaum noch Individualität gibt. Durch die Masse an Bildern und Medien, mit der wir heutzutage konfrontiert sind, fällt es immer schwerer, noch zu realisieren, was oder wer bin ich überhaupt noch selbst und was ist einfach nur ein Ideal, das ich irgendwo bewusst oder auch unbewusst aufgenommen habe, und zu meinem erkoren habe. Was bleibt denn übrig, wenn ich mich nur an anderen orientiere und dann maximal eine schlechte Kopie davon werden kann. Wenn ich der vielleicht falschen Perfektion hinterherjage?
Ein Kopie einer Perfektion, die nicht einmal das Ideal selbst jemals erreichen kann, weil das Universum nun mal keine Perfektion zulässt.

Es ist nichts Falsches daran, sich inspirieren und motivieren zu lassen, aber wann haben wir damit angefangen, nicht mehr selbst kreativ zu sein, die eigenen Ideen zu versuchen in die Tat umzusetzen, warum folgen wir nur noch irgendwelchen Algorithmen, um die Masse zu befriedigen? Die ersten Tage nach Neujahr habe ich bei so gut wie allen Bloggern und Influencern Umfragetools entdeckt, was denn die Leser und Follower gerne sehen wollen in diesem Jahr. In welche Richtung sich die Blogs und Social Media Seiten bewegen sollen. Daran ist natürlich nichts auszusetzen, natürlich ist auch mir wichtig, dass ihr das, was ich euch vorsetze, gerne lest. Aber geht dabei nicht irgendwie die Grundidee eines Blogs verloren? Soll ich dort nicht eigentlich meine Vision umsetzen? Oder soll ich ein Wunschkonzert werden und nur noch Aufträge und Anfragen erfüllen? Gehe dann nicht ich selbst verloren? Meine Kreativität? Mein Ich?Ihr seht, mit so vielen Gedanken und Überlegungen schlage ich mich momentan herum, aber eigentlich will ich nur eines sagen: Ich bin auf einem guten Weg, wieder meine Grundeinstellung ab Werk zu finden. Ich habe so das Gefühl, ich bin so ich selbst wie seit Jahren nicht mehr. Ich weiß nicht, woran es liegt. Am Alter? An diesem speziellen letzten Jahr? Keine Ahnung, ist aber ja auch nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass ich mich von falschen Idealen und einem unnützen und unmöglichen Streben nach einer Perfektion, die gar nie die meine war, befreit habe. Es wird sich nie etwas daran ändern, dass ich alles, mein ganzes Herzblut in das stecke, was ich mache, aber ich entscheide jetzt selbst, was für mich perfekt ist und was nicht und wenn ich unzufrieden bin mit mir, mit meiner nicht erreichten Perfektion, dann sage ich mir einfach immer wieder vor, dass im Grunde alles verbesserungsmöglich ist, aber ich stelle die Frage in den Raum, ob es nicht ab und zu schöner ist, wenn etwas unvollkommen bleibt.

eine Lieben, vielleicht ändert sich eine Jahreszahl, vielleicht ändert sich mit dem Lauf der Jahre auch das Gesellschaftsbild von Perfektion, aber was sich niemals ändern wird, sind meine Gedankenspiele, denen ich mich nur zu gerne hingebe. Ich behaupte nicht, dass es einfach ist und von heute auf morgen möglich, sich von diesem Gesellschaftsbild, von diesen allgemein gültigen Idealen zu entfernen und sein eigenes Wertesystem zu finden. Es ist sogar verdammt schwer, wenn man eingefleischter Perfektionist ist, etwas auch einmal unvollkommen zu belassen, aber ab und zu entpuppen sich gerade diese nicht perfekten Dinge als die besonderen, und vielleicht sieht sie ja ein anderer als perfekt an. Nicht mehr so streng mit sich selbst sein, auch einmal Fehler zulassen und sich dabei selbst finden, die Ab-Werk-Einstellung, ohne schlechte Kopie von etwas anderem, das wünsche ich jedem und das würde die Gesellschaft so viel spannender, individueller und bunter machen.
Alles, alles Liebe, love&peace,

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58 Comments

  • Reply
    Anne
    15/01/2021 at 7:50

    Guten Morgen liebe Mirli, wow, da kommt man richtig ins Grübeln, aber eigentlich stimmt es schon. Man wird mit so vielen vermeintlich perfekten Menschen in sozialen Netzwerken konfrontiert, dass man sich selbst weniger perfekt empfindet. Ich mache mich auch mal auf die Suche nach den Reset Knopf. Schöner Text liebe Mirli. Schönes Wochenende und danke dafür, alles Liebe, Anne

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 10:03

      Liebe Anne, ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du diesen Reset Knopf findest und ich glaube ja, wenn man sich überhaupt erst einmal bewusst wird, wie es läuft, dann ist das schon der erste Schritt. Die sozialen Netzwerke sind bestimmt Fluch und Segen, aber wenn man es schafft, das Positive herauszufiltern und sich vom Negativen zu befreien, dann hat man den Reset Knopf schon fast ausgegraben. Hab ein wunderschönes Wochenende du Liebe, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Eva
    15/01/2021 at 7:51

    Bei dem Text muss man erst mal schlucken. Guten Morgen Mirli. Ich liebe genau diese Art von Beiträgen von Dir sehr, sie regen immer so schön zum Nachdenken an. Individualität statt Perfektion klingt spannender und schöner. Da passt fast die Aussage: perfekter Beitrag nicht, obwohl es so ist. Liebe Grüße, Eva

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 10:01

      Awww, liebe Eva, soooo arg lieben Dank. Ja mehr Individualität und weniger vermeintlich perfekten Einheitsbrei auf der Straße, das wäre wirklich ein schönes Bild und so würde ich sehr gerne bald in den Frühling starten. Ein bisschen bunter und individueller. Hab ein traumhaft schönes Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Kerstin
    15/01/2021 at 7:52

    Einen schönen guten Morgen liebe Mirli, ich habe mich schon so auf den Beitrag gefreut, irgendwo her habe ich schon einen Tipp bekommen, dass da etwas geplant ist. Ich muss gestehen, ich bin der größte Fan dieser Art von Beiträgen, bei denen man so schön zum Nachdenken angeregt wird. Ich bin da auch ganz Deiner Meinung. Wir sind in einem Zeitalter des Perfekten. Jeder will der schönste, klügste, reichste, wichtigste sein. Uns werden Ideale vorgegaukelt, die es zu erreichen gilt. In letzter Zeit ist mir aber auch aufgefallen, dass das ganze zu bröckeln beginnt. Keine Ahnung, ob es wirklich mit unserer speziellen Zeit zu tun hat oder dass Amerika nicht mehr das Leitbild aller Dinge ist, aber ich mag die Entwicklung. Wenn man zurückdenkt an die 90er und sich die Stars von damals wie Queen und Co ansieht, waren das Menschen, die alles andere als perfekt waren und gerade deshalb perfekt waren, macht das Sinn? Auf alle Fälle danke für die Inspiration und den Denkanstoß, wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende und liebe Grüße, Kerstin

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 10:00

      Also wenn ich diesen Insider erwische, der hier immer Geheimnisse ausplaudert 😉 Aber ich unterschreibe jedes Wort von dir. Ich glaube, diese Entwicklung hat tatsächlich schon vor Corona langsam eingesetzt, aber natürlich hat sie diese spezielle Zeit noch beschleunigt. Ich hoffe, wir verlieren auf der Strecke nicht wieder das Ziel aus den Augen. Ich finde es einen sehr interessanten Anhaltspunkt, ob das tatsächlich etwas damit zu tun hat, dass Europa langsam seine eigene Identität zurückgewinnt, nicht mehr geprägt von dem Einfluss der großen USA. Ein wirklich spannender Gesichtspunkt. Und du triffst es so sehr auf den Punkt, man schaue sich nur Meat Loaf, Lady Gaga oder eben auch Queen an, die Underdogs sind die wahren Künstler und ich liebe es, wenn die Gesellschaft den großen Konzernen so einen Strich durch die Rechnung macht. Liebe Kerstin, viiiiielen Dank für deine Nachricht, die mich selbst zum Nachdenken angeregt hat, vor allem das Bild mit den USA will ich weiter verfolgen. hab ein wunderschönes Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Peter
    15/01/2021 at 7:56

    Guten Morgen mein Engerl, bei Dir tut man sich halt wirklich schwer, Perfektion oder sonstige Superlativen wegzulassen. Auch wenn es jetzt ein bisserl kontraproduktiv zu Deinem Beitrag ist: für mich bist Du perfekt. Da kannst Du machen was Du willst. Umso mehr kann ich aber auch mit der Tatsache umgehen, alles andere als perfekt zu sein. Mir geht es wesentlich besser, seitdem ich einfach beschlossen haben, ein für mich perfektes Leben zu führen. Nicht für andere, nicht wegen dem, was allgemein als perfekt bezeichnet wird, nur für mich. Aber ich glaube auch, dass die Zeit des Perfektionismus vorüber geht. Speziell in unserer Coronazeit besinnen sich so viele auf das, was wichtig ist: Leben, Gesundheit, Freunde. Nicht mehr, nicht weniger. Bussi

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:57

      Guten Mooooorgen einmal quer durch die Stadt mein Schatz. Ich würde mich ja so gerne einmal durch deine Augen sehen können, aber vielleicht würde mir das sogar Angst machen. Wenn jemand weiß, dass ich nicht perfekt bin, dann du, aber dass du mich trotzdem so sehen willst – deshalb hab ich dich geheiratet 😉 Ja, ich glaube, unseren Weg will niemand nachmachen, aber für dieses Endergebnis würde ich ihn trotzdem jeder Zeit noch einmal gehen. Ich will dieses alte vermeintlich perfekte Leben nicht wieder zurück. Perfektionismus ist langweilig. Ganz dickes Bussi und ich freu mich auf unser nicht perfektes und somit umso perfekteres Wochenende, x S.MirlI!

  • Reply
    Bianca
    15/01/2021 at 7:57

    Liebe Mirli, Deine Texte sind immer so inspirierend, ich kann Dir gar nicht genug danken dafür. Für mich bist Du ganz nah an perfekt. In allen Belangen. Hab ein schönes Wochenende, liebe Grüße, Bianca

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:55

      Liebe Bianca, auch wenn es mir schmeichelt, ich bin weit von perfekt entfernt, man darf nicht vergessen, dass ich hier nur zeige, was ich zeigen will, deshalb ist es mir auch so wichtig, immer wieder auch meine schlechten Zeiten und Erfahrungen mitzuteilen, denn nichts ist perfekt und das ist das schönste Perfekt überhaupt. Hab ein wunderschönes Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Samira
    15/01/2021 at 7:57

    Hallo Mirli, ja es ist immer noch so wichtig für viele, was andere denken, wie man gesehen wird und dass man ja den Erwartungen entspricht, eigentlich zum Kotzen. Die Individualität bleibt dabei meist auf der Strecke. Ich werde mir Deine Worte zu Herzen nehmen, deshalb vielen vielen Dank! Made my weekend!! Liebe Grüße, Samira

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:54

      Liebe Samira, wahrscheinlich können wir uns alle nie ganz davon befreien, dass wir einfach gefallen wollen, das liegt wohl in der Natur des Menschen, aber wir sollten nicht unser ganzes Leben danach ausrichten, bis wir zu einem Punkt gelangen, an dem wir bemerken, dass wir uns so weit von uns selbst entfernt haben, dass wir uns nicht mehr wiedererkennen. Ich danke dir für deine Nachricht, von ganzem Herzen. Hab ein traumhaft schönes Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Tamara
    15/01/2021 at 7:59

    Schönen guten Morgen liebe Mirli, oh wie ich diese Art von Texten liebe. Ich bin ja leider selbst so ein Instagram Opfer, aber bei mir hat das Umdenken irgendwie auch voriges Jahr angefangen. Keine Ahnung, ob es mit Corona zu tun hat, aber irgendwie ist es so eine Zeit der Veränderung. Und das muss nicht immer nur schlecht sein. Wünsche Dir ein fantastisches Wochenende und danke für den kleinen oder großen Denkanstoß, liebe Grüße, Tamara

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:53

      Liebe Tamara, sind wir nicht alle irgendwie IG und Co Opfer. Wer noch nie etwas auf IG nachgekauft oder „nachgemacht“ hat, der werfe den ersten Stein. Das ist ja auch völlig in Ordnung, wenn man trotzdem noch man selbst bleibt und nicht versucht, etwas oder jemanden zu kopieren, der nichts mit einem selbst zu tun hat. Ich glaube, dass diese Trendwende schon vor Corona eingesetzt hat und jetzt einfach beschleunigt wurde und ich wünsche mir so sehr, dass wir auf diesem Weg bleiben, das würde das Bild auf der Straße sehr positiv verändern. Hab ein ganz wundervolles Wochenende, ganz arg liebe Grüße zurück, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Evelyn
    15/01/2021 at 7:59

    Liebe Mirli, Du hast mit allem Recht, was ist schon Perfektion. Meistens nur fad. Die erfolgreichsten Menschen sind selten die, die so perfekt sind, es sind die, die individuell sind, obwohl das bei Dir schon sehr nahe zusammenliegt. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!! Evelyn

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:51

      Liebe Evelyn, und ich werde schon wieder rot 😉 Glaub mir zwischen mir und perfekt liegt ein ganzer Canyon, aber weil ich ihn mir so schön wie den Grand Canyon vorstelle, finde ich das überhaupt nicht schlimm, ganz im Gegenteil. Und ich liebe ja Geschichten, wie von Lady Gaga (oder weil es hier heute schon erwähnt wurde) von Queen – diese Underdogs, diese alles andere als dem Gesellschaftsbild entsprechenden perfekten Menschen, die zeigen, dass perfekt nur im Auge des Betrachters liegt und der Mensch entscheidet, was er sehen möchte. Hab ein ganz wundervolles Wochenende du Tolle, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Anika
    15/01/2021 at 8:03

    Guten Morgen liebe Mirli, mensch, ich muss ja zugeben, ich dachte für mich immer, dass Du der perfekte Mensch bist, umso mehr muss ich über diesen Beitrag schon fast schmunzeln. Aber natürlich stimme ich Dir voll und ganz zu. Sich verändern zu wollen, gehört zum Leben, solange es nicht in einen Perfektionswahn endet, alles gut. Liebe Grüße, Anika

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:49

      Liebe Anika, oooooh nein, ich bin alles andere als perfekt, aber deshalb vielleicht umso glücklicher. Und Arbeit an sich selbst ist immer wichtig, hat aber eben nichts mit Erstreben von Perfektion zu tun, vielleicht sogar ganz im Gegenteil. Ich danke dir soooo sehr für deine Nachricht, fühl dich lieb umarmt, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Franzi
    15/01/2021 at 8:03

    Hallo Mirli, wir leben leider noch immer in einem perfektionistischem Zeitalter, geprägt durch Werbungen, Social Media und Co, aber ich hoffe auch, dass wir uns davon schön langsam wieder entfernen und uns zu den wichtigen Themen des Lebens besinnen, wäre schön. Schöne Grüße, Franzi

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:48

      Liebe Franzi, genau das hoffe ich auch. Dieses Bild hat schon zu lange unser aller Leben geprägt, es wäre schön, endlich wieder mehr Farbe (und ja, das von mir) auf der Straße zu sehen, und nicht gefühlt meine Instagram Startseite überall vertreten zu sehen. Hab ein traumhaft schönes Wochenende, nicht perfekt, aber wunderschön, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Lisa
    15/01/2021 at 8:07

    Unglaublich toll geschrieben, da bin ich Dir sehr dankbar. Mich nervt dieses gekünstelte Perfekte in allen Medien schon so sehr. Wie Du richtig sagst, wir sind nicht perfekt und wer legt eigentlich fest, was perfekt ist. Was oder wer ist schön, führt das tollste Leben? Früher war es Werbung und das Fernsehen, heute Instagram, Facebook und andere. Da werden Schönheitsideale verkauft und wir laufen wie die Lemminge nach. Ich hoffe, dass es immer mehr Menschen wie Dich gibt, die da dagegensteuern. Schönes Wochenende!!

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:47

      Liebe Lisa, es ist soooo schön zu lesen und zu sehen, dass es einem nicht nur selbst so geht. Man könnte, gerade wenn man diese Social Media Welt betrachtet, wirklich denken, es gibt nur noch einen Katalog, aus dem du dir dein perfektes Leben bestellen kannst und das muss dann so auch jedem gefallen. Der Dreck, was man nicht sehen will, wird unter den Teppich gekehrt, aber so wird sich nie etwas ändern. Ich hoffe so sehr, dass es immer mehr Menschen gibt, die dieses Trugbild durchschauen und nicht mehr mitmachen. Vielen, vielen Dank, liebe Lisa, dass du so bis, wie du bist. Hab du auch ein traumhaft schönes Wochenende, perfekt muss es nicht sein, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Bea
    15/01/2021 at 8:08

    Liebe Mirli, Du sprichst mir so aus der Seele, das glaubst Du gar nicht. Ich war selbst ein Mensch, der immer perfekt sein wollte, irgendwann hat es dann auch bei mir klick gemacht. Seitdem bin ich viel entspannter und ausgeglichener. Das Hamsterrad habe ich seit dem weggeworfen Wunderschöner Text und die Bilder dazu sind so traumhaft. Ich sage jetzt nicht: perfekt!
    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich Dir, Bea

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:45

      Liebe Bea, oh ja, es kann sich so befreiend und um Tonnen leichter anfühlen, wenn man sich von diesem zwanghaften Gesellschaftsbild befreit. Es lebt sich so viel leichter, wenn man nicht mehr darüber nachdenkt, ob man einem gängigen Bild entspricht, sondern einfach man selbst ist. Ich danke dir sooooo arg sehr für deine Worte, fühl dich ganz lieb gedrückt und hab ein traumhaft schönes unperfektes Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Simone
    15/01/2021 at 8:09

    Einfach zum Nachdenken! Danke für die Inspo, liebe Grüße Simone

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:44

      Danke dir liebe Simone. Hab ein wundervolles Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Karin
    15/01/2021 at 8:11

    So wahre Worte. Gratulation zu diesem gelungenen Beitrag. Ich hoffe, Du erreichst so viele Menschen wie möglich. Denn es würde vielen gut tun. Wünsche Dir ein schönes Wochenende und ganz liebe Grüße, Karin

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:44

      Awwww, liebe Karin, vielen, vielen Dank dafür. Ich hoffe, dass wirklich ein Umdenken stattfindet und wir uns von diesem engen Korsett, das wir uns freiwillig angeschnallt haben, wieder befreien. Ich wünsche dir auch ein ganz wundervolles Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Isi
    15/01/2021 at 8:16

    Liebe Mirli, wie Recht Du hast. Perfektion werden wir nie erreichen, wieso danach streben. Macht keinen Sinn! Wenn jeder sein bestes gibt, ist das doch genug. Hab ein schönes Wochenende, Isi

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:43

      Liebe Isi, das Beste ist sogar mehr als genug, denn das Beste hat oft gar nichts mit diesem Streben nach der Perfektion zu tun, da liegen Welten dazwischen. Hab du auch ein wunderschönes Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Dirk
    15/01/2021 at 8:45

    Hallo Mirli, Dein Beitrag greift so schön den Zeitgeist auf und den Wandel, den man spüren kann. LG Dirk

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:43

      Lieber Dirk, genau das freut mich ja auch so sehr, es ist ein Umbruch zu spüren und ich hoffe, dass wir nicht wieder auf halber Strecke umkehren wie so oft, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Michaela
    15/01/2021 at 8:49

    Oh Mann, schwere Kost am Morgen Aber es lohnt sich. Mich hast Du überzeugt, klingt jetzt salbungsvoll, ist es aber. Ich erkenne mich in den meisten Zeilen leider so sehr wieder. Danke für die Inspiration und die Motivation und für alles. Liebe Grüße, Michaela

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:42

      ICH danke dir liebe Michaela für deine Worte und du könntest gar nie salbungsvoll klingen und wenn muss das ja nichts Negatives bedeuten. Hab ein zauberhaftes und nicht perfektes, aber dafür umso schöneres Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Claudia
    15/01/2021 at 8:55

    Hallo Mirli, lustig, dass Du gerade das Thema aufgreifst. Beschäftigt mich die letzte Zeit schon sehr. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass wir gerade einen Wandel erleben oder dass die Menschen schon überdrüssig sind, Idealen nachzulaufen, aber es ist wirklich spannend, mitzuerleben, wie sich die Gesellschaft gerade verändert. Mir kommt es so vor, als ob wir wieder dahin zurückgehen, wo wir vor 15-20 Jahren waren und das ist nichts schlechtes. Ich hoffe, der Trend geht weiter. Liebe Grüße, Claudia

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:40

      Liebe Claudia, oh nein, das ist überhaupt nichts Schlechtes. Ich glaube, dieser Wandel hat schon vor dieser speziellen Zeit begonnen und dieses zurückgezogen Leben und uns auf alte Werte zu besinnen, wie wir es die letzten Monate erlebt haben, das hat diesen Wandel noch beschleunigt. Es wurde auch allerhöchste Zeit und ich hoffe, das ist ein Trend, der sich länger hält, als alle anderen. Hab ein wundervolles Wochenende, ganz arg liebe Grüße zurück, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Rita
    15/01/2021 at 8:56

    Ich stimme Dir voll zu, wenn wir alle aufhören, Kopien sein zu wollen und nicht mehr stupide dem nachlaufen, was uns sugeriert wird, wichtig zu sein, dann würde es uns allen besser gehen. Ich habe aufgehört, nach dem Perfekten zu streben, mir geht es um einiges besser. Viele liebe Grüße, Rita

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:39

      Liebe Rita, es freut mich so sehr, dass du schon an einem Punkt bist, an den viele erst kommen müssen. Ja, es wäre wirklich schön, wenn dieser Einheitsbrei ein Ende hätte und jeder wieder das tun und anstreben würde, was wirklich ihm entspricht. Ganz arg liebe Grüße zurück, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Nora
    15/01/2021 at 9:17

    Guten Morgen Mirli, ich finde, Dein Text gehört in alle Medien, um einmal aufzurütteln. Mich hast Du abgeholt. Liebe Grüße, Nora

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:38

      Liebe Nora – made my day, danke, danke, danke. Hab ein zauberhaftes Wochenende du Liebe, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Silvia
    15/01/2021 at 9:19

    Hallo und schönen guten Morgen. Ich kann nur sagen: unglaublich schön und motivierend geschrieben. Ich bin ja neugierig, ob es nur wegen Corona ist oder ob es einen Trend gibt, weg vom Perfekten. Die letzten Jahre waren da schon fast reizüberflutend. Egal wo man hingeschaut hat: perfekte Bilder von perfekten Menschen mit perfektem Leben, einfach nur ekelhaft. Es wird einem eine schöne heile Welt vorgelegt, die es sowieso nicht gibt, aber wir glauben, danach streben zu müssen. Ich hoffe so sehr, dass wir diese Zeit überwunden haben. Danke für Deinen Beitrag und ein schönes Wochenende. Schöne Grüße

    • Reply
      MirliMe
      15/01/2021 at 9:38

      Liebe Silvia, ich unterschreibe jedes Wort von dir. Dieser Perfektionswahn wurde einfach auf die Spitze getrieben, das wollte niemand mehr sehen und wenn ein Gegentrend irgendwann einsetzt, dann ist es normalerweise schleichend. Der Beginn war schon da und ich glaube tatsächlich, dass Corona das alles noch angetrieben und beschleunigt hat. Ich hoffe, wir bleiben auf diesem Trend und es gibt in Zukunft weniger verkniffene Gesichter sondern mehr ausgelassene und glückliche auf der Straße zu sehn. So ein Perfektionismus kneift nämlich ganz schön. Hab ein ganz wundervolles Wochenende liebe Silvia, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    The Exclusive Beauty Diary
    15/01/2021 at 18:28

    Your photos are so magical and beautiful. Thank you for sharing this winter fairy with us.

    New Post – https://www.exclusivebeautydiary.com/2021/01/kerastase-nutritive-nectar-thermique.html

    • Reply
      MirliMe
      18/01/2021 at 10:28

      Thank you so so much my dear, have a wonderful new week, love x S.Mirli!

  • Reply
    Vanessa
    16/01/2021 at 15:38

    Liebe Mirli,
    dieses Streben nach Perfektionismus kenne ich. Und auch ich bin schon länger dabei, ihm nachzugehen, mich zu hinterfragen, woher das kommt. Ich merke mittlerweile immer bewusster, wenn das Gefühl kommt und frage mich dann: Kommt es jetzt aus mir oder ist es eher das Streben nach Anerkennung? Denke ich, dass es perfekt sein muss, damit es gut genug ist, ergo auch ICH gut genug bin? Jeder hat, wie du es auch so schön schreibst, andere Prägungen erfahren und daraus, mehr oder weniger früh in seinem Leben, Dinge für sich selbst abgeleitet. Ich merke einfach, dass zu viel Perfektion mich hemmt und hindert statt mich zu beflügeln oder meine eigenen Dinge umzusetzen. Es ist grundsätzlich erstrebenswert, wenn man gewisse Ansprüche an seine eigene Arbeit (egal, was auch immer das ist) hat. Ich konnte z. B. in der Uni nie Hausarbeiten loslassen und auch jetzt fällt es mir unheimlich schwer, Projekte, Texte, Dinge loszulassen – gerade Texte: Je wichtiger sie mir sind, desto länger halte ich daran fest. Meine Leseprobe ist so ein gutes Beispiel, das schiebe ich schon ewig vor mir her, obwohl sie fertig ist. Tja, aber es ist ein Prozess, nicht wahr? Dranbleiben und vor allem nicht zu streng zu sich selbst sein. Das darf ich deeeefinitiv noch lernen 🙂
    Liebste Grüße und hab ein tolles Wochenende!

    • Reply
      MirliMe
      18/01/2021 at 10:28

      Liebe Vanessa, du sprichst mir in so vielen Dingen so sehr aus dem Herzen. Tatsächlich konnte ich früher auch speziell Texte und BLogbeiträge einfach nicht loslassen, aber ich habe es gelernt. Ich habe gelernt, irgendwann einen Schlusspunkt zu setzen und auch wenn ich noch so sehr den Drang verspürt habe, noch einmal „drüber zu gehen“, etwas zu verbessern, ich habe es dabei belassen, denn selten ist es dadurch besser geworden, wie ich oft später erkennen musste. Hab eine ganz fantastische neue Woche und ich hoffe so sehr, dass du die Leseprobe doch irgendwann loslassen kannst – aus ganz egoistischen Gründen. Alles, alles Liebe, x S.MirlI!

  • Reply
    Lovely
    18/01/2021 at 8:11

    Beautifully written! The pictures are amazing! Thanks for sharing!
    xoxo
    Lovely
    http://www.mynameislovely.com

    • Reply
      MirliMe
      18/01/2021 at 10:26

      Thx a lot my dear, have a lovely new week, love x S.Mirli!

  • Reply
    miras_world_com
    18/01/2021 at 17:00

    En sehr guter Beitrag! Ich muss zugeben, ich habe mich noch nie mit der Definition von Perfektion beschäftigt. Es stimmt wohl, dass unser Weiterentwicklung und streben nach was Neuen, wird uns nie perfekt werden lassen. Persönlich, stelle ich fest, es kommt mit den Jahren. Das Vorhaben immer perfekt zu sein schwindet. Vielleicht, weil man sich damit abfindet, es gibt keine Perfektion. Auch der Wunsch der oder die beste zu sein… man akzeptiert, dass es jemanden gibt der vielleicht doch besser ist als ich. Es soll nicht heißen, wir akzeptieren alles wie es kommt. Wir akzeptieren nur die Evolution. Trotzdem, es ist schön eine eigene und persönliche Welt zu perfektionieren, denn wir sind Herrscher unseres Lebens und es wäre doch schön, wenn mein eigenes Leben doch perfekt wäre. Liebe Grüße!

    • Reply
      MirliMe
      21/01/2021 at 9:34

      LIebe Mira, ja, das Altern hat nicht nur seine schlechte Seiten, man wird tatsächlich gelassener mit den Jahren und vieles, was man früher ganz verbissen gesehen hat, sieht man heute nicht mehr so streng. Hab einen wunderschönen kleinen Freitag und ein entspanntes baldiges Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Alexa's Bellevie
    18/01/2021 at 22:37

    Liebe Mirli, also zunächst: Die Fotos sind einfach perfekt! 😉 Ich liebe Schnee! Und das Thema beschäftigt mich auch bereits seit einigen Monaten, weil ich einfach nie zufrieden bin und manchmal (eigentlich recht oft) mit schlechtem Gewissen ins Bett gehe, weil ich denke, dass ich zu wenig geschafft habe:( Ich arbeite dran, aber es fällt mir so schwer.
    Mein 6 Min Journal hilft dabei zu reflektieren und aufzuschreiben, um dann endlich zu erkennen, was man alles geschafft hat – auch wenn man nicht perfekt war. Ich finde generell dieses Aufschreiben und dann nach einiger Zeit schauen, was man so gemacht und geschafft hat, sehr hilfreich:) UND: Weniger schauen – dafür mehr selbst kreieren! Soooo jetzt gehts für mich ins Bett! Liebe Grüße und gute Nacht! ♡

    • Reply
      MirliMe
      21/01/2021 at 9:33

      LIebe Alexa, ich werde auch nie verstehen, wie man sich über den Schnee ärgern kann und ihn nicht mögen kann. Einfach unverständlich für mich. Das ist doch das Schönste am Winter. Ich kenne dieses Gefühl am Abend unruhig ins Bett zu gehen, weil sich der Tag so „unerledigt“ anfühlt, aber zum Glück schaffe ich es mittlerweile richtig gut, am Abend zufrieden mit mir zu sein. Das Journal ist bestimmt eine großartige Idee. Hab einen wunderschönen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Wonderful Fifty
    20/01/2021 at 12:49

    Liebe Mirli, was für ein wunderbare Beitrag, den ich jetzt doch tatsächlich ein paar Mal gelesen habe, um wirklich alles aufzunehmen und zu erfassen, was du geschrieben hast. Gleich im Vertrauen, das ist ein Beitrag, wie für mich geschrieben. Denn auf meiner Stirn stand wohl auch immer geschrieben „Perfektion“ – alles, was nicht zu 100 % erledigt war, war für mich nicht erledigt und besser als 100 % waren natürlich noch 120 %. Damit habe ich mir selbst den Druck auferlegt und er ist nicht etwa von außen an mich herangetragen worden – ich wollte das für mich bestmöglich erledigt haben, um mit mir zufrieden zu sein und das auch bei Kleinigkeiten und nicht nur bei wirklich entscheidenden Aufgaben. Aber wie du so wunderbar geschrieben hast, wer definiert denn schlussendlich, was perfekt ist, das ist für jeden Menschen und vielleicht auch abhängig vom Zusammenhang etwas Anderes. Mittlerweile schaffe ich es doch immer mal wieder, etwas loszulassen und mein Lieblingszitat in diesem Zusammenhang ist „Ich bin perfekt, weil ich nicht perfekt bin!“. Ach Mirli, über diesen Thema könnte ich jetzt wohl noch stundenlang mit dir schreiben. Ich wünsche dir einen ganz wunderbaren Tag mit viel strahlendem Sonnenschein, schicke dir eine ganz herzliche Umarmung und alles, alles Liebe Gesa

    • Reply
      MirliMe
      21/01/2021 at 9:32

      Wieso wundert es mich jetzt nicht, dass wir auch hier ganz gleich ticken und oh ja, ich könnte mich auch ewig und ohne Ende über dieses Thema unterhalten (am liebsten mit dir). So schwer es auch fällt, loslassen ist ein großartiges Gefühl und gelingt mir tatsächlich immer häufiger. Hab einen wundervollen Tag und genieß diesen Wärmefunken. Alles, alles LIebe und eine ganz liebe Umarmung zurück, x S.Mirli!

  • Reply
    The Exclusive Beauty Diary
    20/01/2021 at 17:11

    Your photos are so gorgeous. I like them so much. Thank you so much for sharing.

    New Post – https://www.exclusivebeautydiary.com/2021/01/rose-infused-products.html

    • Reply
      MirliMe
      21/01/2021 at 9:31

      Thank you so so much my dear, have a wonderful day, love x S.Mirli!

  • Reply
    Ulrike
    21/01/2021 at 7:19

    Hallo und guten Morgen. Perfektion ist tatsächlich das schlimmste, das man sich antun kann. Ich hatte auch eine Zeit, in der ich es allen Recht machen wollte. Am Ende war ich am Ende. Das hat mir aber geholfen und seit dem geht es mir besser. Danke für den wertvollen Beitrag, liebe Grüße

    • Reply
      MirliMe
      21/01/2021 at 9:31

      LIebe Ulrike, Perfektion an sich ist bestimmt nicht nur schlecht, man treibt sich selber an und bringt sich vorwärts, aber alles Extreme ist zu viel und kann einen wirklich ganz schnell ans Ende seiner Kräfte bringen. Es freut mich so sehr, dass du den Absprung aus dieser Spirale geschafft hast. Vielen, vielen Dank für deine liebe Nachricht, hab einen ganz wundervollen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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