Kopfwelt

Die anderen

eine Lieben, vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl, als ob endlich alles an seinen Platz rückt – oder besser gesagt – vielleicht schon immer am richtigen Platz war, aber zum ersten Mal fühlt es sich auch richtig an.
Ja, so kann ich es wohl am besten beschreiben. Auf eine gewisse Art ist es so, dass ich mich mein gesamtes bisheriges Leben nie “richtig” gefühlt habe. Ich habe mich immer anders gefühlt, als ob ich nicht passen will. Und zum wahrscheinlich allerersten Mal in meinem Leben will der Schuh passen bzw. habe ich endlich den richtigen Hersteller oder Vertreiber gefunden.

Ich spreche mal wieder in Rätseln und viel zu vielen Metaphern, oder?
Lasst mich versuchen, es zu erklären:

Tatsächlich reicht dieses Gefühl weit zurück, sogar bis in meine Kindergartentage – und davor kann ich mich wahrscheinlich einfach nur nicht mehr erinnern.
Schon immer habe ich anders gedacht, mich anders verhalten, anders gelebt. Früher hat man das liebevoll “Träumerlein” genannt. Ich war irgendwie nicht von dieser Welt. Selten war ich derselben Meinung wie die anderen, habe gedacht wie die anderen, habe das gewollt, was die anderen wollten.
Und das wurde nie verstanden.
Könnt ihr euch vorstellen, wie anstrengend es ist, sein Leben lang sein Leben verteidigen zu müssen? Erklären zu müssen? Darum kämpfen zu müssen? Etwas, das selbstverständlich sein sollte – dass man einfach so sein kann und so leben kann, wie man möchte -, begreifen zu müssen, dass es überhaupt nicht selbstverständlich ist. Zumindest nicht in den Augen der anderen.Es war nie etwas, das ich mit Absicht gemacht habe. Es war nichts, was ich mit Vorsatz so geplant habe, aber schon immer – wirklich immer – wollte ich den anderen Weg gehen. Nicht den ausgetretenen Pfad, nicht den vorgefertigten Plan wählen. Ich musste immer mitten durchs Gestrüpp.
Wie oft musste ich erklären, dass ich zwar Frau bin, aber keine Familie gründen will. Wie oft musste ich erklären, dass ich zwar keine Familie gründen will, keine Kinder bekommen, und trotzdem keine Ambitionen habe, groß Karriere zu machen. Dass das Bild, das ich von Erfolg und Karriere habe, ein ganz anderes ist als das der Gesellschaft. Dass ich den Begriff von leben ganz anders definiere als die anderen.

Ja, die anderen, genau so hat es sich immer angefühlt. Da war ich und da waren die anderen. Und so sehr ich mich auch bemüht habe – zumindest in jungen Jahren -, ich habe nie zu diesen anderen gepasst. Auf eine gewisse Art habe ich mich immer allein gegen die anderen gefühlt. Als ob mit mir etwas nicht stimmt. Ich habe mich gefragt, warum ausgerechnet ich so sein muss. Und ob es nicht andere gibt, vielleicht noch andere, die doch ein bisschen sind wie ich.

Könnt ihr euch vorstellen, wie ermüdend es sein kann, sich Tag für Tag, Entscheidung für Entscheidung erklären zu müssen? Sein Leben ständig verteidigen zu müssen? Alles, was anders ist, alles, was nicht in das Weltbild der anderen passt, muss von vornherein falsch sein. Da wird nicht versucht, zu verstehen, da wird nicht versucht, sich in den anderen hineinzuversetzen, da wird einfach nur geurteilt.

Könnt ihr euch all das vorstellen? Könnt ihr euch vorstellen, wie sich das anfühlt?
Und könnt ihr euch vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn du plötzlich deinen Platz gefunden hast? Wenn du plötzlich entdeckt hast, dass du doch nicht allein bist mit deinen Gedanken, mit deinen Gefühlen, mit deinem Sein?Dass du schon richtig bist, wie du bist?

Plötzlich erkennst du, dass es vor zig Jahrzehnten Menschen gegeben hat, die es noch viel schwerer hatten. Die auch anders waren, anders gedacht haben, anders leben wollten, allerdings zu einer Zeit, als das noch eine tatsächliche Revolution war. Die alle gewohnten Werte, alle vorgefertigten Lebenspläne, alle gemeingültigen Ansichten auf den Kopf gestellt haben. Die ein ganz neues Bewusstsein vom Sein, vom Leben, von einem Freiheitsgedanken gelebt haben.

Wenn mich jemand fragt, warum ich gerade so besessen bin von meiner Literatur, warum ich mich beinahe pausenlos mit dem französischen Existenzialismus beschäftige, dann ist das meine Erklärung:
Weil ich mich endlich verstanden fühle.
Weil ich entdeckt habe, dass ich nicht falsch bin,
dass ich nicht allein so bin,
dass ich ein Zuhause für mein Anderssein und meine Gedanken gefunden habe.

Und, dass ich erkannt habe, dass ich dem Existenzialismus schon als Teenager näher war, als ich jemals hätte wissen können. Zumindest nicht zum damaligen Zeitpunkt.Ja, anscheinend habe ich mich schon immer zu dem hingezogen gefühlt, das aus der Norm ausbrechen will. Das bestehende Konformen hinterfragt, nicht alles als gegeben hinnimmt.
Jeder soll so leben, wie er möchte. Wenn man als Lebensziel das Häuschen mit weißem Lattenzaun, zweieinhalb Kindern und Sonntagsschnitzerl definiert, dann ist das genau richtig so.
Für den, der davon träumt.
Wenn man Familiengründung von seinem Lebensplan streicht und lieber die Karriereleiter erklimmen will, bis man ganz oben angekommen ist, mit dem Privatjet durch die Gegend düst und Luxusgüter anhäuft, dann ist das genau richtig so.
Für den, der davon träumt.
Wenn man sein Leben dem Erschaffen von Dingen, von Gedanken, von Texten, von Bildern, von Was-auch-immer widmen will, egal ob es eine brotlose Kunst ist oder nicht, wenn man das Gefühl hat, man kann nur überleben, wenn man diese Dinge erschafft, in Worte und Bilder fasst, wenn man sich nur so ausdrücken kann, wenn das das ist, was einen jeden Tag aufstehen lässt und antreibt, dann ist das ebenso richtig.

Das Einzige, das zählt, ist, dass es sich richtig anfühlt. Dass es sich anfühlt, als wärst du an deinem Platz. Dass du dein Tun, deine Gedanken, deine Art zu leben nicht verteidigen musst, nicht erklären musst, nicht darum kämpfen musst, so leben zu dürfen. Dass du endlich angekommen bist.
Dass du nicht nur richtig bist, sondern dich auch richtig fühlst.
Einfach richtig!

eine Lieben, können wir das bitte einfach so stehen lassen?
Oder soll ich doch noch etwas dazu sagen?
Es ist kontrovers, so schwer es fällt, solche Texte zu verfassen, so leicht fühlt man sich danach. So hart es ist, so etwas öffentlich zuzugeben, so stark fühlst du dich, wenn du es getan hast. Ab und zu frage ich mich, warum ich das mache und bin über mich selbst verwundert, dass ich mich so öffnen kann (was ich im Privaten nämlich überhaupt nicht gerne mache). Und dann veröffentliche ich solche Texte und bekomme Nachrichten und dann weiß ich es wieder:
Weil die anderen zwar immer da sein werden, aber weil es eben auch noch andere gibt, und wir “noch anderen” uns so finden.
So, und jetzt möchte ich das bitte so stehen lassen.
Alles Liebe, seid stolz darauf, anders zu sein und verurteilt niemanden dafür, der seinen Platz vielleicht noch nicht gefunden hat, aber schon richtig ist, so wie er ist.

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52 Comments

  • Reply
    Michaela
    23/09/2022 at 7:08

    Guten Morgen liebe Mirli. Weißt du eigentlich, was für ein großartiger Mensch du bist. Mit einem kleinen Beitrag die Welt erklären, das schaffst nur du. Obwohl klein die falsche Bezeichnung ist. Eigentlich ist es der größte und wichtigste Beitrag überhaupt. Ich hatte es auch nicht leicht, von Anfang an, aber mittlerweile bin ich schon angekommen und ich hoffe, du erreichst viele, die es noch nicht sind. Nicht anders sein, selbst sein. Das war immer meine Devise. Den anders zu sein beinhaltet ja schon wieder einen Bezug zu anderen und dann würde man sich ja schon wieder vergleichen. Ich höre jetzt aber auch schon wieder auf, du merkst, was du bei mir ausgelöst hast. Du bist ein wirklich wunderbarer Mensch, danke dir dafür! Liebe Grüße Michaela

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 11:12

      Liebe Michaela, DU bist großartig. Ich kann das nur zurückgeben und bedanke mich für diese Worte. Eigentlich fehlen mir für die passenden Antwort jetzt die Worte. Ich finde, du sagst es so schön – nicht anders sein, selbst sein. Egal wie das ausschaut. Das möchte ich auch einfach so stehenlassen, besser kann man es nicht ausdrücken. Es macht mich wirklich glücklich, dass du auch bereits deinen Weg gefunden hast und angekommen bist, das wünsche ich wirklich jedem. Ich grüße dich so arg lieb zurück und DANKE, ehrlich, deine Worte bedeuten mir alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Peter
    23/09/2022 at 7:08

    Hallo meine Süße. Ich kann Dir bei jedem einzelnen Wort nur beipflichten, bei einer Aussage aber noch mehr: Weil die anderen zwar immer da sein werden, aber weil es eben auch noch andere gibt, und wir “noch anderen” uns so finden.
    Deshalb brauche ich auch nie mehr Lotto zu spielen, weil ich das Glück hatte, Dich gefunden zu haben. Du bist ein so großartiger Mensch. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du nicht nur mir aus der Seele schreibst. Du weißt ja, wie ich aufgewachsen bin und welche Probleme ich damals schon hatte, in einer Gegend leben zu müssen, die so gar nicht zu mir gepasst hat. Weder die Menschen, noch die Kultur, noch die Traditionen und Werte. Was ich noch nie jemanden gesagt habe, ich dachte damals wirklich jeden Tag, dass etwas mit mir nicht stimmt. Weil ich nie dazu gepasst habe. Dann bin ich nach Wien gegangen und da gab es auf einmal mehr Menschen wie mich und dann hab ich Dich treffen dürfen. Und seit ich Dich habe, lerne ich jeden Tag dazu. Und nach mehr als 40 Jahren kann ich sagen: ich bin angekommen. Ob ich das ohne Dich auch geschafft hätte: wohl kaum. Ich hoffe sehr, dass Du anderen Menschen mit Deinen Worten genauso helfen kannst wie mir.
    Und das hab ich jetzt nicht nur geschrieben, weil Du mir die Hälfte meines neuen Handys zahlst (sorry, hat sein müssen, war sonst zu viel Schmalz ) Nein, Spaß beiseite. Irgendwas muss ich in einem früheren Leben richtig gemacht haben, dass ich in diesem mit Dir belohnt worden bin. Du bist meine Heldin. Bussi 344

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 11:16

      Hmmm, also ich glaube, das mit dem Handy muss ich mir noch mal überlegen 😉 Nein, Spaß, ich weiß gerade gar nicht, was ich sagen soll. Ab und zu darf man ruhig auch schmalzig sein, obwohl ich das gar nicht so empfinde. UND ich kann jedes Worte genau so wiedergeben – ich habe doch gesagt, wir “noch anderen” finden uns und auf uns beide trifft das eindeutig zu. Ohne dich wäre ich heute auch nicht der Mensch, der ich bin. Du stärkst mich jeden Tag, lässt mich leben, so wie ich es möchte und ermöglichst das alles im Grunde erst. Ohne den Weg, den wir gemeinsam gegangen sind, hätte ich nie das gefunden, was mich erfüllt, was ich schon immer sein sollte. Und nein, das ist nicht schmalzig, das ist die Wahrheit. 3344, x S.Mirli!

  • Reply
    Eva
    23/09/2022 at 7:10

    Hallo Mirli, da fehlen mir schlichtweg die Worte. Schöner kann man es nicht ausdrücken, was wichtig ist im Leben. Mit sich selbst zufrieden sein. So einfach und doch so schwer. Ich hoffe, du wirst auf der ganzen Welt gehört! Tausend Mal danke für diesen Beitrag. Liebe Grüße Eva

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 11:09

      Liebe Eva, vielen, vielen Dank für deine Worte. Ja, es könnte tatsächlich so einfach sein. Jeder soll zufrieden und so wie er es möchte, vor sich hinleben und jeder akzeptiert den anderen. Und offensichtlich ist es doch das Schwierigste überhaupt. Ich grüße dich ganz arg lieb zurück, starte gut ins Wochenende du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Anne
    23/09/2022 at 7:12

    Mensch Mirli, du überrascht mich immer wieder mit deiner Offenheit und Ehrlichkeit. Ich hatte noch nie Kontakt mit einem Menschen, der es schafft, die schwierigsten Themen so leicht und einfach darzustellen, dass man am Ende das Gefühl hat, was war das Problem. Ich hatte damals die Flucht in eine Großstadt angetreten, da ich das Kleinstadtdenken nicht mehr ertragen konnte. Heute teile ich deine Einstellung zu 100% und finde es riesig, dass du dieses Thema angesprochen hast. Wenn du irgendwann wieder in Berlin bist, sag mir Bescheid. Ich würde dir gerne mal etwas zurückgeben. Alles Liebe Anne

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 11:09

      Liebe Anne, erst einmal vielen, vielen Dank für deine Worte, das bedeutet mir so viel. Ich kann deine Worte so sehr nachempfinden. Ich lebe quasi noch immer in einer Kleinstadt. Obwohl Graz fast 300.000 Einwohner hat, fühlt es sich nach wie vor an wie ein Dorf. Der Steirer an sich bzw. der Grazer ist immer Kleinstadtmensch geblieben und das muss per se ja nichts Schlechtes sein. Aber es ist traurig, wie sehr hier noch immer alles nach Norm und nach klassischem Familien- und Lebensmodell ablaufen muss. Deshalb kann ich deine Flucht nach Berlin absolut verstehen und wie frei diese Stadt machen kann. Wenn ich das nächste Mal in der Stadt bin, dann melde ich mich auf alle Fälle. Würde mich SO freuen! Hab ein wundervolles Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Karin
    23/09/2022 at 7:13

    Schönen guten Morgen Mirli, ich liebe diese Art von Texten bei dir so sehr. Diese brutale Offenheit tut einfach nur gut. Wann hat eigentlich dieses Schubladendenken begonnen? Oder war es immer da und schön langsam kommt man drauf, dass wir doch alle individuell sind und verdammt noch mal das tun möchten, was einem gut tut. Du bist und bleibst mein Vorbild und eine Motivation. Ich glaube, ich werde mich jetzt auch mit dem Existenzialismus beschäftigen müssen. Danke für alles, hab ein schönes Wochenende und liebe Grüße Karin

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 11:06

      Liebe Karin, jeder einzelne Satz von dir ist ein Highlight gefolgt aufs nächste. Du weißt ja, für mich gibt es nichts Abscheulicheres als Schubladendenken. Ich weiß nicht, warum man alles kategorisieren und einschränken muss. Warum alles, was nicht passt, ausgesondert wird. Zumindest lässt man es diejenigen, die sich nicht anpassen wollen, genau so spüren. Dass du sagst, dass ich ein Vorbild und Motivation bin – darauf fehlen mir die Worte. Nichts ehrt einen Menschen mehr, als wenn er das sein darf und ich kann dir gar nicht genug dafür danken. UND, dass du dich jetzt auch mit dem Existenzialismus beschäftigen willst – ich kann gar nicht sagen, wie viel mir diese Lektüre die letzten Monate gegeben hat und immer noch gibt. Ich verschlinge ein Buch nach dem anderen, denke darüber nach, erstelle selbst Thesen. Ich habe das Gefühl, ich habe mein halbes Leben verschwendet, weil ich mich nicht damit beschäftigt habe. Ich wüsche dir ein großartiges Wochenende, du Tolle, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Evelyn
    23/09/2022 at 7:14

    Liebe Mirli. Ich bin so froh, dass du den Mut hattest, dich hingesetzt hast und diesen Beitrag verfasst hast. Ich bin mir sicher, du schreibst vielen Menschen von der Seele und bist Inspiration für die, die noch nicht angekommen sind. Ich bin ja dafür, dass es in Schulen ab sofort Mirlime-Unterrichtsstunden gibt, würde helfen. Wobei ich ja glaube, dass sich bei jüngeren gerade sowieso auch etwas verändert. Hoffe ich zumindest. Wir sind einfach über Jahrzehnte vom Konsumwahn getrieben worden und in Werbungen und Co. hat man uns zu lange vorgegaukelt, wie wir sein sollten. Das wieder rauszubekommen dauert. Leider. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, genieß es! Liebe Grüße Evelyn

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 11:03

      Guten Morgen, liebe Evelyn. Ach, du bist doch einfach großartig und der beste Cheerleader, den man haben kann. Hehe, ich bin dafür, dass ich diese Stunden selbst unterrichte, das würde Spaß machen. Die Jugend ist noch nicht genug verdorben 😉 Nein, Spaß natürlich. Ich bin übrigens absolut deiner Meinung. Ich glaube, was dieses Thema angeht, prallen Generationen aufeinander. Man merkt den Jungen heute an, dass sie mit einer ganz anderen Einstellung ans Leben rangehen und auch viel stärker und selbstbewusster ihre Ansichten vertreten. Wir sind noch zu sehr erzogen worden, angepasst zu sein, nicht aufzufallen, sich unterzuordnen. Ob man das aus den Köpfen noch rausbekommt, ist fraglich, aber für die Zukunft habe ich Hoffnung. Ich grüße dich ganz arg lieb zurück und wünsche dir ein unvergessliches Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Dirk
    23/09/2022 at 7:17

    Hallo Mirli. Ich hatte es schon mal erwähnt, Sartre hätte eine Freude mit Dir. Diese Parallelen schrecken mich schön langsam immer mehr. Im positiven Sinne natürlich. Du bist ein besonderer Mensch, bleib bitte genau SO. LG Dirk

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 11:01

      Guten Morgen, lieber Dirk. Ehrlich, ich musste mir von dem Kommentar einen Screenshot machen, denn allein mit Sartre in einem Satz genannt zu werden – MADE MY DAY. Ich denke, ich kann mich jetzt zur Ruhe setzen, mehr kann ich nicht erreichen 😉 Spaaaaß natürlich, aber mir bedeutet das unheimlich viel, denn ich würde mich nicht einmal trauen, meine Schuhgröße mit ihm zu vergleichen. Ich danke dir von ganzem Herzen für deine Worte, ehrlich. Ich wünsche dir ein grandioses Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli

  • Reply
    Rita
    23/09/2022 at 7:18

    Guten Morgen. Ich hab gerade das Gefühl, als ob du aus meinem Leben zitiert hättest. Ich: Single – andere: such dir einen Partner / ich: verheiratet – andere: wo ist der Nachwuchs / ich: normaler Bürojob – andere: willst du nicht Karriere machen, hast ja eh keine Kinder….
    Ich könnte ewig so weitermachen. Deshalb finde ich es gerade so toll, dass du das geschrieben hast. Zukünftig werde ich diesen Beitrag immer ausgedruckt mithaben und bei der nächsten blöden Frage dem Gegenüber einfach zum Lesen geben. Du weißt gar nicht, wie dankbar ich dir dafür bin! Alles Liebe und danke, dass du da bist. Rita

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:59

      Liebe Rita, ich hab´s ja gesagt, wir “noch anderen” finden uns. Eigentlich ist es traurig, wie viele genau dieselben Erfahrungen gemacht haben, was zeigt, wie weit verbreitet diese Anschauungen sind. Insofern weißt du ja auch, wie hart dieser Kampf ist, sich ständig erklären und sein Leben verteidigen zu müssen. Ich werde es nicht verstehen, warum jeder glaubt, er hat als Einziger das Leben verstanden. Ehrlich, ich freue mich so sehr über deine Worte – nicht den Anfang, das ist einfach nur traurig, aber den Schluss. Hab ein wundervolles Wochenende und DANKE, von ganzem Herzen, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Isi
    23/09/2022 at 7:19

    Liebe Mirli, ich kann nicht viel darauf antworten. Außer vielleicht: Du hast mich erreicht. Danke. Liebe Grüße Isi

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:57

      Liebe Isi, oft sagen wenige Worte mehr aus als tausende: DANKE! Das bedeutet mir viel. Hab ein wunderschönes Wochenende, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Kerstin
    23/09/2022 at 7:19

    Guten Morgen Mirli, ich kenn das nur zu gut. Ich fürchte, dass wir in der Steiermark nochmal mehr in dieser alten Denke verhaftet sind. Die Vertreter dessen nennen sich dann traditionell. In Wirklichkeit ist es für mich immer ein Zeichen von Schwäche gewesen. Raus aus den Zwängen. Warum soll man immer so leben wie es andere gerne von einem hätten. Habe ich noch nie verstanden. Ich werde mir deinen Beitrag auf jeden Fall ausdrucken und im Büro aufhängen. Als die beste Art der Inspiration und Motivation, dafür danke ich Dir sehr und wünsche Dir ein fantastisches Wochenende und eine wunderschöne nächste Woche Liebe Grüße Kerstin

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:57

      Guten Morgen, liebe Kerstin. Oh, da sagst du war. Peter und ich haben schon so oft darüber geredet. Die Steiermark ist da noch mal eine ganz eigene Nummer. Allein in Wien – wenn man bedenkt, nur eineinhalb Fahrstunden entfernt – ist es ein solch anderes Leben. Aber der Steirer an sich ist schon noch sehr festgefahren in seinen Ansichten und irgendwann in der Zeit stehengeblieben. Ich danke dir auf alle Fälle für deine Worte, ich bin ja erleichtert, dass es zum Glück auch NOCH ANDERE Menschen in der Steiermark gibt wie dich. Hab ein wunderschönes Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Anika
    23/09/2022 at 7:20

    Hallo Mirli, guten Morgen. Wow. Du hast es tatsächlich auf den Punkt gebracht. Ich habe es noch nie verstanden, warum es wichtig sein soll, was andere denken. Ich interessiere mich ja auch nicht für deren Leben. Dabei wäre es doch so einfach: Leben und leben lassen. Ich wünschte, es würden mehr Menschen so denken und das dann auch aussprechen, so wie du es getan hast, was ich mega finde. Danke und alles Liebe, Anika

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:55

      Liebe Anika, ist es nicht lustig, jeder kennt genau dieses Sprichwort: “leben und leben lassen” und hat es sehr wahrscheinlich auch schon selbst verwendet. Aber so wie ein Vorkommentator es richtig ausgedrückt hat – mit dem “leben lassen” haben dann die meisten leider doch ein Problem. Es wäre so einfach, aber bis es alle verstanden haben, liegt wohl noch ein weiter Weg vor uns. Ich danke dir für die liebe Nachricht und hoffe, du startest richtig fein ins Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Franzi
    23/09/2022 at 7:22

    So, jetzt reicht´s mir. Ich kauf mir heute noch ein paar Bücher zum Thema Existenzialismus. Ich wollte eh schon das letzte kaufen, dass du empfohlen hast, bin nur noch nicht dazu gekommen. Aber wenn Existenzialismus das hier auslösen konnte, muss ich mich damit beschäftigen. Schöne Grüße Franzi

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:53

      Liebe Franzi, ich kann nur sagen: go for it. Allein in diesem Jahr, seit ich begonnen habe, mich intensiver damit zu beschäftigen, habe ich mich so enorm weiterentwickelt und mich selbst verändert. Nichts bereichert einen so sehr, als wenn man endlich (nach vierzig Jahren) seinen Platz gefunden hat. Ich bin so gespannt, wie es dir damit ergeht. Hab ein wundervolles Wochenende du Tolle, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Vroni
    23/09/2022 at 7:23

    Hallo liebe Mirli, ich kenne wirklich nicht viele Menschen wie dich. Du sprichst einfach immer alles an und dann auch aus, was dir im Kopf herumspukt und das liebe ich so sehr an dir. Ich weiß nicht, wie viele Menschen da draußen noch immer mit dem Ziel herumlaufen, es anderen recht zu machen, ohne zu kapieren, dass sie sich damit selbst aufgeben und am Ende draufkommen, dass sie nie richtig gelebt haben. Bei mir war es so ähnlich. Ich hatte genau den Plan mit Heiraten, Kinder kriegen, Haus bauen,… bis ich irgendwann mir selbst die Frage gestellt habe, ob ich das eigentlich wirklich selbst möchte. Die Frage war gar nicht so leicht zu beantworten, weil ich nicht mehr in der Lage war zu unterscheiden, was meine Gedanken waren und was die der anderen waren. Mittlerweile weiß ich es und kann damit umgehen. Ich kenne aber persönlich noch zu viele Leute, die es noch nicht geschafft haben und mehr oder weniger unglücklich mit ihrem Leben sind. Ich werde dich zukünftig stark bei diesen Leuten empfehlen. Vielen lieben Dank für dieses großartige Werk, liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende, Vroni

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:52

      Liebe Vroni, es ist oft so seltsam, wenn du etwas liest und das Gefühl hast, du hast es selbst geschrieben. Jedes einzelne Wort will ich unterstreichen, unterschreiben – und könnte von mir sein. Wie du habe ich irgendwann nicht mehr gewusst, was ich will oder was ich so lang vorgelebt bekommen habe, dass ich es als meinen eigenen Lebensplan annektiert hatte. Vielleicht war es mir auch einfach zu anstrengend, mich dagegen aufzulehnen. Oder ich war noch nicht reif und somit stark genug. Ein Umdenken hat erst eine Fehlgeburt bei mir ausgelöst. Davor hatte ich – wie alle – genau diesen Plan: Kinder bekommen, Haus bauen, that´s it. Erst danach habe ich erkannt, dass das alles gar nicht ich bin. Und seit dieser Erkenntnis finde ich seit Jahren immer weiter heraus, wer ich eigentlich wirklich bin abseits vom Gesellschaftsdruck und vorgelebten Lebenszielen. Und gerade die letzten Jahre fühle ich mich endlich angekommen und mir ist es so egal, was DIE ANDEREN denken. Vielen, vielen Dank für diese Nachricht, es tut so gut, verstanden zu werden, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Samira
    23/09/2022 at 7:25

    Hallo Mirli, es ist so genial. Zukünftig werde ich deinen Beitrag zücken, wenn ich gefragt werde, was denn der Sinn in meinem Leben ist. Und das kommt leider häufiger vor, als man es glauben könnte. Also danke dafür. Um es ein wenig mit deinen Worten zu sagen: Du rockst Alles Liebe, Samira

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:46

      OMG, liebe Samira, allein aus deinen Worten lese ich heraus, wie ich mich selbst viel zu oft fühle. Ich wurde auch tatsächlich nicht nur einmal gefragt, was denn bitte der Sinn meines Lebens sein soll, nur weil ich nicht nach den gemeingültigen Normen leben will. Dass du dasselbe durchmachen musst, tut mir leid. Aber was ich auch aus deinen Worte rauslese – um meine Worte aus deinem Mund noch mal zu wiederholen – dass du einfach rockst. Dass du darüber stehst und dafür bekommst du von mir Standing Ovations. Irgendwann muss es doch mal jeder begriffen haben. Hab ein wundervolles Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Claudia
    23/09/2022 at 7:28

    Guten Morgen Mirli. Eins muss ich vorab sagen: ich liebe deine Kopfwelt. Allein der Titel dieser Rubrik sagt so viel aus. Die Welt ist nicht da draußen, sie ist in unseren Köpfen. Wir machen uns die Welt, in der wir leben und die wir sehen. Eines Tages wird es hoffentlich so weit sein, dass das dann auch alle kapiert haben. Ein wenig wird es aber noch dauern, obwohl man ja bemerkt, dass sich etwas tut. Seis der Pandemie wegen, oder wegen des Krieges in der Ukraine und dem damit verbundenen Wirtschaftseinbruches. Es tut sich was. Und solange es Menschen wie dich gibt, die das auch laut aussprechen, gibt es noch Hoffnung! Claudia

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:44

      Liebe Claudia, ich wünsche mir, dass jedes deiner Worte wahr wird. Man merkst zum Glück wirklich, dass ein Umdenken stattfindet. Es wird immer Unverbesserliche geben, aber die Zeit wird ihr Übriges tun, da bin ich mir sicher. Man kann sich noch so sehr vor allem verschließen, irgendwann wird es jeder begriffen haben, dass sich die Gesellschaft ändern muss. Und dass wir aufhören müssen, uns ständig gegenseitig anzugreifen, dass wir nur miteinander weiterkommen. Ich glaube auch daran, dass es möglich ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Sandra
    23/09/2022 at 7:38

    Liebe Mirli, wenn ich mir deinen Beitrag durchlese und dann auch die Kommentare dazu, dann muss ich den imaginären Hut vor dir ziehen. Du schaffst es immer wieder, den Zeitgeist so aufzugreifen und widerzuspiegeln, wie es kein anderer kann. Durch das ganze Chaos und die schlimmen Dinge die passiert sind oder gerade noch passieren, merke ich immer mehr ein Umdenken, dass gerade stattfindet. So wie es im vorigen Jahrhundert Sartre und Co waren, so gibt es in diesem Jahrhundert auch Vorreiter, die aufzeigen, was wichtig ist im Leben. So gesehen bist du eine sehr wichtige Vertreterin des Existenzialismus in unserer Neuzeit. Und ich bin einfach nur froh, dass es dich gibt und dass du das hier machst. Liebe Grüße Sandra. PS: Habe einige Bücher von Sartre und Camus gelesen und auch die Biographien von Sartre. Die Parallelen sind wirklich da

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:42

      Liebe Sandra, ich sitze gerade seit Minuten vor meiner Tastatur und weiß nicht, wie ich dir gebührend antworten kann. Ich sage es dir gleich, ich kann niemals die passenden Worte finden, um zu beschreiben, was mir deine Worte bedeuten und was sie in mir ausgelöst haben. Ich beschäftige mich mit dem Existenzialismus, ich lese Biographien und Studien und Essays rauf und runter, aber ich würde es nie wagen, mich als Vertreter dessen zu bezeichnen. Aber allein, dass ich im selben Kommentar wie diese Größen stehen darf, dass du Parallelen ziehst, das – nein, ich kann es nicht in Worte ausdrücken, aber: BEST DAY. Ehrlich. Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und DANKE, du hast diesen Tag nur mit Worten zu etwas ganz Besonderem für mich gemacht, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Julia
    23/09/2022 at 7:42

    Hallo und guten Morgen, es tut richtig gut, deinen Beitrag zu lesen. Ich habe es nie verstanden, warum man anderen Menschen immer seine Weltanschauung aufzwingen möchte. Soll doch jeder so leben, wie er/sie es für richtig hält. Ja, gewisse Normen sind wichtig in einer Gesellschaft, aber die sollten nie ins Persönliche reichen. Tolle Worte, super Beitrag. Danke und liebe Grüße Julia

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:39

      Liebe Julia, du sagst es. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie wichtig sich Menschen selbst nehmen können, dass sie eben tatsächlich davon ausgehen, dass nur sie die Welt richtig verstanden haben. Warum interessiert es mich, wie mein Nachbar lebt. So lang er andere nicht damit verletzt, ist doch alles schön und gut. Vielleicht sind das aber auch noch Generationen, die da aufeinanderprallen, das ist zumindest meine Hoffnung. Ein Hoffnung für die Zukunft. Ich grüße dich so arg lieb zurück, hab ein wundervolles Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Nummer Neun
    23/09/2022 at 8:21

    Das lasse ich einfach mal so stehen und unterschreibe es 🙂 Viele haben ja das Motto “Leben und leben lassen” und scheitern dann an dem “leben lassen” Teil. Dabei ist der genau so wichtig. In dem Zusammenhang (nur ja, ich gebe zu, der Zusammenhang ist eher dünn) fällt mir auch immer eine Lebensweisheit aus Köln ein. Die sagen “Jeder Jeck ist anders” und das trifft es gut und das sollte man unbedingt akzeptieren.

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:37

      Ganz ehrlich, ich glaube, gerade in vielen deutschen Städten, eben wie Köln oder auch Berlin, ist man so viel weiter als in den meisten Teilen unseres Landes. In der Großstadt ist es auch jetzt schon anders, aber Großstädte kann man in Österreich halt mit der Lupe suchen 😉 Und ja, ich finde, du bringst es auf den Punkt, meist scheitert es am “leben lassen”, traurig, aber so zutreffend. Ich wünsche dir ein fantastisches Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Laura
    23/09/2022 at 8:50

    Der Zeitpunkt für deinen Post hier hätte kein besserer sein können. Ich hab mich in letzter Zeit auch immer mehr damit beschäftigt, spätestens seit deinem letzten Beitrag „sei doch einmal stolz auf dich“. Hat mich sehr bewegt und hat auch was ausgelöst in mir. Dafür werde ich dir ewig dankbar sein! Best Influencer ever (auch wenn du den Ausdruck gar nicht magst) Liebe Grüße Laura

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:36

      Liebe Laura, du kannst dir nicht vorstellen, was für eine Bedeutung deine Worte für mich haben. Es ist immer das Allergrößte, wenn ich höre, dass ich das alles nicht nur ins Nichts schreibe. Dass, so schwer es mir auch oft fällt, solche Dinge preizugeben, es wichtig ist, genau dafür. Wenn ich nur einen Menschen damit erreichen kann oder nur einem Menschen damit wirklich helfen kann – dieses Gefühl ist besser als alles andere. Danke, danke, danke, dass du deinen Weg mit mir teilst. Ich wünsche dir alles, alles Liebe und DU darfst mich sogar Influencer nennen, weil ich weiß, in welchem Bezug du das meinst, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Selina
    23/09/2022 at 8:50

    Hallo Mirli, früher hatte ich Probleme damit, heute bin ich froh, zu den anderen zu gehören. Wenn gerade die Zeit für Veränderungen ist, wäre es schön, wenn sich auch das Weltbild ein wenig verändert. Zumindest, dass wir nicht alle stupiden Normen hinterherlaufen und dabei ganz auf uns vergessen. Wunderschön geschrieben und auf den Punkt gebracht, Respekt. Liebe Grüße Selina

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:34

      Guten Morgen, liebe Selina. Vielleicht ist es tatsächlich eine Erkenntnis, die mit den Jahren kommt. Wahrscheinlich will man als junger Mensch noch mehr so sein wie die anderen. Vielleicht liegt es aber auch an der Zeit, dass sich zum Glück wirklich viel tut. Dass man erkannt hat, dass sich nicht mehr ständig vergleichen und zu schauen, was der andere alles hat oder kann oder erreicht hat, krank macht. Vielleicht sogar die Gesellschaftskrankheit Nummer eins ist. Zumindest ist es ein Thema, das es wert ist, dass man sich jeden Tag neu darauf fokussiert. Ich danke dir für die liebe Nachricht und wünsche dir einen wunderschönen Freitag, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Daniela
    23/09/2022 at 8:51

    Wie kann man mit wenigen Worten so viel sagen?! Wie schafft man es, in einem Satz die Welt zu erklären. In Zukunft hab ich nur eine Antwort: Frag Mirli. Sehr gelungener Beitrag, finde ich klasse. Liebe Grüße Daniela

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:33

      Liebe Daniela, ich würde es zwar nie schaffen, irgendetwas nur in einem Satz zu erklären, dazu plappere ich zu gerne (zumindest schriftlich), aber du glaubst nicht, wie sehr ich mich gerade über deine Worte gefreut habe. Also so startet man doch gerne ins Wochenende bzw. in den Urlaub. Ich kann dir gar nicht genug dafür danken. Ich wünsche dir einen ganz wundervollen Start in ein unvergessliches Herbstwochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Bea
    23/09/2022 at 8:52

    Mirli, es wird Zeit, dass du Workshops abhältst, ich würde sofort buchen. Bei dir klingt das alles immer so einfach. Wenn das dem Existenzialismus zu verdanken ist, bin ich ab jetzt auch dabei. Hab ein wunderschönes Wochenende, ganz liebe Grüße Bea

    • Reply
      S.Mirli
      23/09/2022 at 10:31

      Ach Bea, du bist immer so lieb. Ich weiß nicht, ob ich dazu geeignet wäre. Ich erinnere mich mit Horror an die Schulzeit zurück, wenn ich Präsentationen oder Reden halten musste. Es gibt wohl nichts Beängstigenderes für mich. Trotzdem ehrt es mich, dass du mir das zutraust. Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende und dass es ganz bald für dich startet. Ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Priti
    24/09/2022 at 6:49

    It looks like you’ve found many ‘others’ to join you and I hope that helps to know you have community. I’m interested in learning more about the photos you chose for this post, and why you felt they were fitting?

    • Reply
      S.Mirli
      24/09/2022 at 12:05

      I shot them this summer in Paris. One main reason I went there, was my latest studies about existenzialism and Sartre, so I thought they were fitting simply good. And they are pretty anyway, I feel. Have a lovely weekend dear, love x S.Mirli!

  • Reply
    Isabella
    25/09/2022 at 17:10

    Hallo meine Liebe:)
    Was für schöne Worte, das Wichtigste im Leben ist, dass man mit sich selbst zufrieden und glücklich ist :-*
    Hab einen wunderschönen Sonntag;)
    Liebe Grüße
    Isa
    http://www.label-love.eu

    • Reply
      S.Mirli
      30/09/2022 at 10:31

      Ich danke dir liebste Isa, starte fein ins Wochenende, alles Liebe, x S.Mirli!

      • Reply
        Priti
        02/10/2022 at 6:37

        Ah interesting. You also!

  • Reply
    Vanessa
    01/10/2022 at 16:45

    Liebe Mirli,
    ich verstehe dich sooooo gut – besser, als du vielleicht denken kannst. Vor allem das Thema Weiblichkeit, Frau-Sein und genau das zu leben, so wie es sich für einen selbst gut anfühlt. Was nicht bedeuten muss, dass für jede Frau der Sinn des Lebens ist, Mutter zu sein. Ab einem bestimmten Alter darf man sich als verheiratete Frau echt viele Fragen anhören, wann es denn soweit sei – so, als ob es ganz normal ist, Menschen nach den persönlichsten Dingen wie Kinderplanung zu fragen. Ähhh, übergriffig hoch zehn, hallo? Aber das wird noch eine Weile dauern, bis das bei allen angekommen ist. Daher finde ich es umso wichtiger, dass wir mit so vielen unterschiedlichen Lebensmodellen und -stilen in Kontakt kommen, damit sich keine:r mehr unnormal fühlen muss, sondern jede:r sein Leben so führen kann, wie er/sie möchte – ohne sich dabei hinterfragen zu müssen.
    Liebe Grüße!

    • Reply
      S.Mirli
      03/10/2022 at 10:32

      Ich habe dazu sogar tatsächlich schon mal einen eigenen Beitrag geschrieben, weil ich gerade in den ersten Jahren nach meiner Heirat von dem Thema geradezu verfolgt wurde. Dass es noch immer nicht in den Köpfen angekommen ist, dass es maximal zwei Personen etwas angeht, wann und ob man Kinder bekommen möchte, ist fraglich. Mir ist schon klar, die meisten meinen das überhaupt nicht böse und denken einfach nicht nach, aber man kann ja nie in jemanden hineinsehen, warum er eine Entscheidung – egal welche – getroffen hat. Es gibt zurecht so viele unterschiedliche Lebensmodelle, ich hoffe, dass die Generation irgendwann ausstirbt, die ein Brett vor dem Kopf hat. Ganz arg liebe Grüße zurück, x S.Mirli!

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