Kopfwelt

same shit?

Meine Lieben, eigentlich hatte ich an dieser Stelle einen komplett anderen Beitrag geplant. Da mich seit der Geburtsstunde von MirliMe ständig die Angst begleitet, dass mir irgendwann die Ideen ausgehen könnten und ich nicht mehr weiß, worüber ich schreiben soll (ist zum Glück bisher tatsächlich noch kein einziges Mal passiert, meist ist eher das Gegenteil der Fall), plane ich die nächsten Veröffentlichungen immer sehr weit im Voraus.
Im Grunde stehen die Themen für die nächsten sechs bis acht Wochen fest.
Aber es ist natürlich niemals irgendetwas in Stein gemeißelt. Da ist ja niemand, dem ich Rechenschaft ablegen muss, wenn ich ein Thema zu irgendeinem Zeitpunkt wieder austausche.
Trotzdem ist es so gut wie immer der Fall, dass ich mich an diesen Plan halte.

Nun ist es aber so, dass ich den Plan für die ersten Wochen des Jahres bereits Ende November geschrieben habe. Und jetzt sind wir mal ehrlich, was da alles in der Zwischenzeit passiert ist, das wäre mir nicht einmal im Traum eingefallen. Und Geschichten einfallen lassen ist immerhin mein Beruf. Aber da müsste ich schon komplett in den Fantasybereich wechseln, um mir solche Plots aus den Fingern zu ziehen. Mit Realität, zumindest in der, in der ich mein bisheriges Leben verbracht habe, hat das nicht mehr viel zu tun.

Ich meine, da sitzt eine manische Witzfigur an der Spitze eines Landes, der sich verhält wie ein trotziges Kleinkind und ungefähr stündlich seine Meinung und Richtung ändert. Der, wenn es ihm langweilig ist, mit Bauklötzen (und ich wünschte, es wären Bauklötze) durch die Gegend schießt, und weit und breit sind keine Eltern in Sicht, die ihn einmal in die Schranken weisen würden. Auch keine entfernten Onkel und Tanten, die im Ausland wohnen, trauen sich, ihm einmal richtig die Meinung zu sagen und hart durchzugreifen. Nein, stattdessen wird er mit Streicheleinheiten und Geschenken überhäuft.

Jetzt mal ehrlich, das erinnert doch alles eher an einen Comicstrip, als an ein reales Weltgeschehen. Und ich bin es so leid. Ich bin es ehrlich leid, dass man sogar im Weihnachtsurlaub tagtäglich dasitzt und politisiert. Dass man sich nicht einmal mehr traut, eine Nachrichtensendung auszulassen, um ja keine wichtige Information zu verpassen. Wenn man abends schlafengeht, hat man beinahe Angst, am Morgen den Newsticker anzuwerfen, da man nicht wissen kann, welchem Land über Nacht mal wieder der Krieg erklärt wurde oder welche Machthaber einfach so entführt wurden. Und an diesem Punkt ist es unerheblich, ob dies im Grunde eine positive Wendung zur Folge haben könnte und keine “unschuldige” Person trifft. Das ist nicht der Punkt. Es geht hier rein um die Willkür, dieses Austesten, wie weit man gehen kann – und sind wir mal ehrlich, offensichtlich sehr weit.

Ich will jetzt nicht genau ins Deatil gehen, was in den letzten Wochen und Monaten alles passiert ist, das wisst ihr alle selbst gut genug. Eigentlich weiß ich auch gar nicht, was ich mit diesem Geschreibsel hier bezwecken will. Nichts, was ich hier von mir gebe, nichts, was ich denke oder tue, kann momentan irgendetwas an der Situation ändern. Daran, was da gerade alles abgeht, egal über welche Grenzen man blickt. Aber ich will versuchen dieses Chaos, das da in mir herrscht, das meinen Kopf komplett out-of-order setzt, zu ordnen. Außerdem bin ich mir sehr sicher, dass es nicht nur mir so geht, dass – und das erinnert auch wieder an einen Comicstrip – ständig in irgendwelchen Gehirnzellen ein Schriftbanner mit dem Aufdruck: “Wie??” aufploppt. Ja, wie? Einfach wie? Warum? Was? What the f…?
Da bleibt nicht mehr viel Platz für andere Gedanken übrig.

Was wir wohl alle lernen müssen, ist, mit diesem “What the f…?” zu leben. Wir müssen alle einen Weg finden, informiert zu bleiben, dort aktiv zu werden, wo wir tatsächlich etwas bewegen können, aber uns ansonsten nicht zu sehr von all dem vereinnahmen zu lassen. Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Gespräche in diese Richtung ich in den letzten Wochen mit den unterschiedlichsten Menschen geführt habe. Egal ob man sich zum Punschtriken mit Freunden getroffen hat oder abends bei einem Gläschen Wein in einer Bar zusammengessen ist. Irgendwann ist man immer automatisch in Übersee gelandet.
Das ist doch nicht mehr normal.
Und es hilft vor allem niemandem.

Und ganz bestimmt wollte ich nicht mit so einem wirren und eigentlich negativen Text ins neue Jahr starten. Aber ja, da ist momentan tatsächlich einfach nicht viel anderes in meinem Kopf. Jedoch möchte ich daran etwas ändern. Daran muss ich etwas ändern, denn auf Dauer kann das nicht gutgehen. Wenn man sich in so einer Negativitätsspirale befindet, sollte man schleunigst einen Absprung schaffen, bevor es zu spät ist. Das habe ich in den letzten Jahren gelernt.
Ich will und muss informiert bleiben, aber ich muss genauso eine Balance finden, um das alles nicht zu sehr an mich ranzulassen. Denn sind wir mal ehrlich, abgesehen von den Teuerungen sind wir alle momentan von dem, was da auf der Weltbühne geschieht, (noch) nicht wirklich betroffen. Im Grunde könnten wir genauso einfach sagen, das ist ein amerikanisches Problem, die haben sich das bei den letzten Wahlen selbst eingebrockt, jetzt müssen sie halt damit leben oder etwas daran ändern. Ist uns doch egal. Dummerweise sind wir aber empathische Menschen (manche mehr, manche weniger), und deshalb macht das alles so viel mit uns.
Und das ist auch gut so. Ich möchte gar nicht, dass ich irgendwann so abgestumpft bin, dass mich solche Nachrichten und Schlagzeilen kaltlassen. Oder dass ich, wie manche Menschen in meinem Umfeld, irgendwann nur noch die Regionalnachrichten verfolge, weil mir der Rest der Welt am A… vorbeigeht. Nein, so ein Mensch möchte ich niemals sein. Ich möchte meine “Menschlichkeit” niemals verlieren.
Lustigerweise habe ich in letzter Zeit öfter über genau dieses Wort nachgedacht:

Menschlichkeit.

Laut Google (ja, ich google noch, so alt bin ich schon) zeigt sich Menschlichkeit u.a. in Empathie, Rücksichtnahme und Respekt. Sie wird meist als eine positive Einstellung gegenüber Mitmenschen gesehen. Auch Achtsamkeit und Toleranz machen Menschlichkeit aus. 

Wo kann ich bitte den Antrag einreichen, dass man den Wortteil Mensch aus Menschlichkeit streicht und gegen etwas anderes ersetzt?
Vorschläge werden jederzeit gerne angenommen.
Der Mensch ist doch einfach nur eine abscheuliche Kreatur. Eine absolute Fehlplanung, wenn nicht sogar Missgeburt. Deshalb hat das Wort Mensch in Kombination mit der doch sehr positiv gemeinten Betitelung “Menschlichkeit” überhaupt nichts verloren.

Vielleicht sollte ich auch meine Aussage von vorhin noch einmal überdenken, denn ich selbst besitze nach dieser Definition überhaupt keine Menschlichkeit. Oh, ich habe viel zu viel Empathie. Ich gehe mit Respekt und Achtsamkeit durch die Welt, das ist nicht das Problem. Aber – ich habe null positive Einstellung der Gattung Mensch gegenüber. In meinen Augen ist der Mensch eine verachtenswerte Kreatur.
Natürlich sind nicht alle Menschen gleich, darüber brauchen wir jetzt nicht zu diskutieren, aber zeigt mir eine Schöpfung der Natur, die so sehr von Hass, von Neid, von Macht, von Missgunst, von Gier und was-weiß-ich-noch-was-allem getrieben ist. Die aus Langeweile oder reiner Lust tötet. Nicht um zu überleben, um sich zu ernähren oder andere zu beschützen. Sondern rein, um ein Machtgefühlt zu verspüren. Das findet man nirgendwo sonst in der Natur.

Es wird immer so viel über Klimawandel gesprochen und dass wir den Planeten retten müssen. Müssen wir das? Sollten wir das? Wenn man sich die Geschichte des Planeten ansieht – wie soll ich sagen? Die Erde hat schon ganz andere Dinge überstanden, sich immer wieder neu erschaffen. Einige Spezien werden dabei draufgehen, eine davon wird bestimmt der Mensch sein, aber wenn man wirklich etwas für diesen Planeten Erde tun möchte, dann soll es so kommen. Der Mensch ist defintiv etwas, ohne das die Erde besser dran wäre.
Uuuuh, ich kann das scharfe Einatmen in der Menge direkt hören. Sind meine Worte zu hart? Kann ich das so nicht sagen?
Meine Antwort: Doch, kann ich! Denn das bedeutet Meinungsfreiheit. Niemand hier muss meiner Meinung sein, aber ich habe das Privileg in einem Land zu leben, in dem ich jederzeit meine Meinung äußern darf, solange ich niemandem damit schade. Diese Meinungsfreiheit ist sogar in der Verfassung verankert. Es ist eine Grundlage der Demokratie. Viele Menschen lernen gerade, wie schnell es gehen kann, dass man dies nicht mehr darf. Weil sie plötzlich einer Zensur unterliegen. Wir alle haben zuvor wahrscheinlich noch nie über Meinungsfreiheit nachgedacht, weil sie so selbstverständlich für uns ist/war. Ich habe zuvor nie darüber nachgedacht. Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, was für ein Privileg es ist, so einen Blog führen zu können, um alles, was mir gerade durch den Kopf geht, auf Papier zu bringen und mit anderen zu teilen.
Und ich glaube, gerade jetzt ist es so wichtig wie seit langem nicht mehr, dies auch zu tun.

Ich fühle mich genauso hilf- und machtlos wie ihr alle. Ich will nicht nur zusehen, wie sich alles verändert und die Hände nichtstuend in den Schoß legen. Aber ich weiß nicht, was ich tun kann. Nur eins werde ich niemals machen, still sein. Keine Meinung haben.
Oder noch schlimmer, mir meine ureigene Meinung verbieten lassen.

eine Lieben, manchmal frage ich mich, ob irgendwann der Punkt kommen wird, an dem mir das alles, was ich hier so von mir gebe, auf den Kopf fallen wird. Irgendwie fehlt mir ein Filter, der mich davor bewahrt, gewisse Dinge laut auszusprechen. Dinge, die ich gerne in Gesellschaft meines Mannes oder Freunden in Worte fassen kann, aber doch nicht, wenn das Hunderttausende lesen werden. Tatsächlich sitze ich seit gefühlten Stunden da und frage mich, ob ich das alles nicht besser löschen sollte. Nachdem ihr meine Worte hier jetzt allerdings gerade lesen könnt, habe ich mich offensichtlich doch dagegen entschieden.
Sind meine Worte zu harsch? Vielleicht. Erwarte ich, dass jemand meiner Meinung sein wird? Vielleicht der eine oder der andere, aber bestimmt nicht die Masse. Weshalb habe ich das alles dann geschrieben? Ehrlich? Ich habe keine Ahnung. Weil da eben einfach nur Chaos ist in mir. Weil mich dieses Chaos seit Wochen begleitet und sich zwar ein paar Weihnachtslichter und Glitzerstaub im Dezember darübergelegt haben, aber so richtig ist es nie verstummt, dieses Chaos. Und leider ist mir nur allzu bewusst, dass sich das auch in den nächsten Monaten nicht ändern wird. Ich fürchte sogar, es wird sich verschlimmern. Aber alles, einfach alles erträgt sich gemeinsam leichter. Wenn man Dinge laut ausspricht, verlieren sie an Macht. Sie verlieren an Kraft, daran glaube ich fest. Ob ihr das auch so seht, könnt ihr mir gerne sagen.
Was meinem Text hier fehlt, ist ein roter Faden. Es fehlt ihm Ordnung, Sinn und Zweck. Aber ja, willkommen in meiner Kopfwelt. In meinem Chaos.
Willkommen in dieser (heutigen) Welt!

Treffen sich zwei Planeten, sagt der eine zum anderen:
“Du siehst ja beschissen aus, was hast du denn?”
“Ich glaube, ich habe homo sapiens …”
“Macht nix, hatte ich auch mal, das geht wieder vorbei!”

42 Comments on “same shit?

  1. Guten Morgen meine Süße, du sprichst mir soo sehr aus der Seele, du kannst dir gar nicht vorstellen wie. Und nein, ich werde nicht noch das dazufügen, was ich mir zur Menschheit und zu diesen Vorgängen gerade denke, denn solche Worte hat dein Blog nicht verdient. Aber nur eins: ich bin so unglaublich stolz, dass ich auf deiner Seite stehen darf und ich wünsche mir nur eins: dass es immer mehr Menschen gibt, die Aufstehen für die Werte, die einst Menschen ausgemacht haben und die in Vergessenheit geraten sind. Bussi, 344

    1. Guten Morgen, mein Schatz, ich wünschte, wir müssten nicht tagtäglich darüber sprechen, aber es hilft halt auch wirklich, weil es Tatsache ist, dass die Dinge so an Kraft verlieren, und wir überstehen auch das. Wie alles bisher. 3344, ich freue mich schon sooo sehr auf nächste Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  2. Schönen guten Morgen Mirli! Ach, was für ein wichtiger und tiefgründiger Beitrag, ich habe jede Zeile so sehr nachempfunden. Ich finde es großartig, dass du deinen Plan verworfen hast, um Platz für diese ehrlichen Worte zu schaffen. Mir geht es ganz ähnlich, man hat morgens fast schon eine Hemmung, den Newsticker zu öffnen, weil man nie weiß, welche Schreckensnachricht einen als Nächstes trifft. Ich habe auch schon sooo oft Menschlichkeit hinterfragt, vor allem, wenn man sieht, wie viel Hass und Gier momentan regieren. Dein Witz am Ende mit den zwei Planeten ist zwar traurig, aber leider so passend für unsere Spezies. Ich danke dir für deinen Mut, das alles so laut auszusprechen, großartiger und so wichtiger Beitrag! Ich liege vor dir! Ganz liebe Grüße Eva

    1. Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Eva, vielen, vielen Dank dafür! Dass wir alle im selben Bott sitzen und das auch alle komplett gleich empfinden – es ändert zwar nichts an der politischen Lage oder dem Weltgeschehen, aber es hilft, besser damit umzugehen. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl, das macht es auch, und deshalb habe ich auch noch Hoffnung, dass alles gut ausgehen wird. Die Masse versteht das alles nicht und noch jede Schreckensherrschaft hat irgendwann ihr Ende gefunden, das ist Fakt. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  3. Hallo Mirli! Wahnsinn, was du da schreibst. Du hast total recht: Die Welt ist momentan echt verrückt und man traut sich morgens kaum, die Nachrichten zu lesen. Dass du so ehrlich über deine Sorgen schreibst, finde ich gut. Wir sitzen da alle im selben Boot. Genialer Beitrag von einer genialen Frau. Liebe Grüße Karin

    1. Hellohoo, liebe Karin – ja, verrückt, einfach nur verrückt. Anders kann man es nicht beschreiben. Und dieser Wahnsinn will einfach nicht in meinem Kopf rein. Es fühlt sich alles so surreal an, und ab und zu hoffe ich, dass ich aufwache und feststelle, es war auch nicht real, sondern nur der abartigste Traum aller Zeiten. Aber das wird nicht passieren, oder? Ich danke dir so, so sehr für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!

  4. Guten Morgen Mirli! Ich muss dir einfach sagen: Ich bewundere dich für deine Offenheit, diesen chaotischen Gedanken freien Lauf zu lassen. Nachdem ich ja selbst ein wenig mit Philosophie und Humanismus zu tun habe, beschäftige ich mich viel mit solchen existenziellen Fragen, und du triffst den Kern der Sache einfach perfekt. Man spürt beim Lesen richtig, wie sehr dich die Empathie einerseits ausmacht, dich aber andererseits auch an den Rand der Verzweiflung bringt. Dass du den Menschen als Fehlplanung bezeichnest, ist zwar hart, aber wenn man sich die Grausamkeiten weltweit ansieht, fällt es schwer, dem zu widersprechen. Gemeinsam trägt sich dieses „What the f…?“ Gefühl tatsächlich ein bisschen leichter, also danke für deine Menschlichkeit im besten Sinne, ganz liebe Grüße Michaela

    1. Guten Morgen, liebe Michaela, ich danke dir so sehr für deine Worte, ehrlich! Du hast so recht, alles erträgt sich gemeinsam leichter, und wenn ich mir hier all die Kommentare und Nachrichten durchlese – dass es allen gerade gleich geht, das hilft wirklich. Vielleicht noch nicht der Weltlage, aber zumindest dabei zu lernen, besser mit allem umzugehen. Empathie ist etwas, das oft schwer zu ertragen ist, aber ich möchte niemals anders fühlen. Auch wenn es schmerzhaft ist. Nicht zu fühlen, wäre der Untergang. Ich grüße dich so lieb zurück und vielen, vielen Dank noch mal, alles Liebe, x S.Mirli!

  5. Liebe Mirli! Vielen Dank für diesen mutigen Beitrag zum Jahresstart. Ich habe mich oft gefragt, ob ich die Einzige bin, die beim Punschtrinken plötzlich bei der Weltpolitik landet, aber dein Text zeigt mir, dass wir alle im selben Boot sitzen. Die Willkür der Machthaber ist erschreckend, und ich finde deine Definition von Menschlichkeit sehr zum Nachdenken anregend. Es ist so wichtig, dass du nicht still bleibst und deine Plattform nutzt, um diese Ohnmacht in Worte zu fassen. Ich versuche auch, informiert zu bleiben, ohne mich von der Angst lähmen zu lassen. Alles Liebe Julia

    1. Ich danke dir, liebe Julia, für deine Worte! Egal wo man sich momentan aufhört, eigentlich ist überall nur ein Thema zu hören, und das ist doch nicht normal. Ich meine, es ist ja nicht so, als ob wir lokal nicht genug Probleme hätten, aber stattdessen beschäftigen wir uns alle ständig nur mit der Politik eines so entfernten Landes. Weshalb frage ich mich, räumen wir diesem Idioten so viel Platz ein? Und ich stimme dir voll und ganz zu, Angst ist momentan der falscheste Gefährte, die lähmt uns nur. Vielen, vielen Dank für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!

  6. Hallo und guten Morgen Mirli! Was für ein starker Text gegen das Schweigen. Deine Sorge um die Meinungsfreiheit ist so berechtigt, man nimmt dieses Privileg oft viel zu selbstverständlich wahr. Dass dich die Weltlage so sehr einnimmt, dass du deinen eigentlichen Redaktionsplan über den Haufen wirfst, zeigt nur, wie authentisch du bist. Ich denke auch oft, dass die Natur ohne uns Menschen vielleicht besser dran wäre, auch wenn das ein sehr radikaler Gedanke ist. Aber genau dafür ist dein Blog da, um solche Dinge auszusprechen. Bitte mach weiter, vielleicht lohnt es sich ja doch noch! Danke und alles Liebe Anika

    1. Hellohooo, guten Morgen, liebe Anika, ich habe bisher kein einziges Mal über irgendetwas, das ich sage, nachgedacht. Vor allem habe ich aber nie darüber nachgedacht, dass das gar nicht so selbstverständlich ist, obwohl es das für jeden sein müsste. Niemals hätte ich gedacht, dass es in Übersee auch nur irgendwie möglich wäre, dass sich das einmal ändern würde. Das ist doch verrück, was da alles abgeht, und es will einfach nicht in meinen Kopf hinein. Ich danke dir auf alle Fälle so sehr für deine Worte, dich sehr ermutigend sind, alles Liebe, x S.Mirli!

  7. Guten Morgen Mirli! Dein Beitrag hat mich gerade richtig tief bewegt, ich schwärme ja ohnehin für deine ungeschönte Art zu schreiben. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, als du über das Austesten der Grenzen durch diese Machthaber geschrieben hast, es ist wirklich wie in einem schlechten Comic. Es bricht mir fast das Herz, dass man sich manchmal so machtlos fühlt, aber dein Blog ist ein so wichtiges Ventil, nicht nur für dich, sondern auch für uns Leser. Dass du deine Meinung so klar äußerst, auch wenn sie manchen zu scharf sein mag, ist dein gutes Recht und absolut notwendig. Ich versuche es so zu machen wie du: Informiert bleiben, aber die Menschlichkeit und das Mitgefühl im Kleinen bewahren. Groooooooooßartiger Beitrag!!! Danke dafür und ganz liebe Grüße Kerstin

    1. Guten Morgen, liebe Kerstin, ich danke dir so, so sehr für deine Worte, ehrlich, ich glaube, das ist genau das, was ich gebraucht habe. Ich war mir wirklich nicht sicher, ob ich das so teilen kann, so schreiben kann, aber du nimmst mir auch noch die letzte Sorge. Manches muss man genau so aussprechen, wie man es fühlt, auch wenn es sich in dem Moment vielleicht extrem anfühlt, aber nachdem es uns offensichtlich gerade allen so gleich geht – ja, es rauszulassen war genau das Richtige. Deshalb vielen Dank noch mal für die Ermutigung, ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  8. Schönen guten Morgen Mirli! Dein Text ist heute echt hart, aber du hast ja recht. Diese Politiker benehmen sich wie kleine Kinder und wir müssen zuschauen. Dass du so offen sagst, was du über die Menschheit denkst, ist mutig. Man fühlt sich oft so hilflos, aber wenn man es ausspricht, wird es ein bisserl leichter. Ich hoffe, dass wir alle einen Weg finden, mit diesem Weltschmerz umzugehen, ohne abzustumpfen, liebe Grüße Bea

    1. Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Bea, ich glaube, das ist gerade das schwierigste, was wir alle lernen müssen bzw. austesten müssen, emphatisch zu bleiben, aber diesen Weltschmerz nicht tagtäglich in jeder Sekunde fühlen zu müssen. Ich habe noch nicht die richtige Balance gefunden, aber ich arbeite hart daran. Ich grüße dich so lieb zurück und wünsche dir trotz allem einen richtig guten Wochenstart, alles Liebe, x S.Mirli!

  9. Mirli, .. was für ein Text! Ich habe ihn mit einem dicken Kloß im Hals gelesen, weil du genau das aussprichst, was ich seit Wochen fühle. Diese Hilflosigkeit gegenüber den „Witzfiguren“ an der Macht ist manchmal kaum zu ertragen, und ich drück dich virtuell mal ganz fest für deine Ehrlichkeit. Es ist absolut kein „Geschreibsel“, sondern ein wertvolles Stück Realität, das du hier mit uns teilst. Dass du dich gegen das Löschen entschieden hast, war die richtige Wahl, denn wie du sagst, verlieren die Dinge an Macht, wenn man sie laut ausspricht. Alles Liebe Anne und bitte unbedingt weiter so! Solange es Menschen wie dich gibt, mache ich mir nicht so viele Sorgen um die Menschheit, auch wenn dein letzter Absatz schon auch was hat

    1. Es ist wirklich diese Hilflosigkeit, die sich so falsch anfühlt und einen irgendwie in allem lähmt. Da bin ich absolut bei dir, liebe Anne. Und ich drücke dich sehr fest zurück, denn wenn nichts mehr hilft, eine Umarmung macht alles besser. Auch wenn sie nur virtuell ist. Und ich danke dir so sehr für deine Worte, ehrlich, das habe ich gebraucht, alles Liebe, x S.Mirli!

  10. Hallo Mirli! Dein Text spricht mir total aus der Seele, da man heutzutage ja wirklich kaum noch die Nachrichten einschalten kann, ohne dass einem angst und bange wird. Dass du das Privileg der Meinungsfreiheit so nutzt und dein inneres Chaos mit uns teilst, finde ich extrem wichtig. Man fühlt sich oft so hilflos gegenüber diesen Machthabern, aber wenn man es laut ausspricht, trägt es sich zumindest ein bisserl leichter. Ich hoffe, dass du damit ganz viele Menschen erreichst! Liebe Grüße Claudia

    1. Hellohooo, liebe Claudia, du sagst es, vielleicht kann es nichts ändern, aber es fühlt sich tatsächlich leichter an, wenn man darüber spricht. Vor allem wenn man bemerkt, dass es jedem gerade gleich geht. Das erzeugt so ein “Zusammengehörigkeitsgefühl”, das einen tatsächlich alles leichter ertragen lässt. Vielen Dank für deine Worte und ich grüße dich natürlich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  11. Liebe Mirli! Dein Text ist zwar intensiv, aber er war genau das, was ich heute lesen musste. Diese ständige Frage nach dem „Warum?“ ploppt bei mir auch täglich auf, und ich finde es bewundernswert, dass du deine Empathie trotz allem nicht verlieren willst. Dass du die Meinungsfreiheit so hochhältst, ist in Zeiten von Zensur und Desinformation wichtiger denn je. Danke für diesen Text und viele liebe Grüße Daniela

    1. Ich danke dir vielmals, liebe Daniela, für deine Worte! Es tut so gut, zu wissen, dass wir alle gleich denken und im selben Bott sitzen. Auch wenn ich wünschte, es wäre anders, das fühlt sich schon gut an. Und nein, auch wenn es oft schmerzt, ich möchte meine Empathie niemals verlieren. Wohin das führt, sehen wir ja jeden Tag. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  12. Schönen guten Morgen Mirli! Dein Text hat mich echt berührt. Wir reden zu Hause auch ständig über die Politik und wie ungerecht alles ist. Es ist ein großes Glück, dass wir hier in einem Land leben, wo man seine Meinung noch frei sagen darf. Ich finde es wichtig, dass du nicht still bleibst, auch wenn das Chaos im Kopf dadurch nicht sofort verschwindet, vielen Dank für diese ehrlichen und wichtigen Worte!!! Es braucht mehr wie dich! Schöne Grüße Franzi

    1. Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Franzi, es ist verrückt, egal wo man sich befindet – im Kaffeehaus, Restaurant, Straßenbahn, etc. -, überall ist eigentlich nur ein Thema zu hören, das ist doch krank. Ich meine, da liegt ein Ozean und ziemlich viele andere Länder dazwischen und trotzdem beherrscht dieser Wahnsinnige all unsere Leben und unseren Alltag. Weshalb räumen wir ihm so viel Platz ein, frage ich mich? Wir tun doch genau das, was er will. Und ja, du hast leider so recht, das Chaos ist allgegenwärtig, aber ich arbeite daran, dass ich Ordnung da rein bekommen. Ich grüße dich so lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  13. Hallo Mirli! Danke für deine ehrlichen Gedanken zur aktuellen Weltlage. Der Vergleich mit dem Kleinkind passt leider perfekt auf das Geschehen in Übersee. Gut, dass du die Meinungsfreiheit nutzt und kein Blatt vor den Mund nimmst. Man darf sich von der ganzen Negativität nicht unterkriegen lassen, auch wenn es schwerfällt. LG Dirk

    1. Hellohooo, lieber Dirk, dein Wort in Gottes Ohr. Ich arbeite ehrlich hart daran, das alles nicht zu sehr oder noch mehr an mich ranzulassen, aber es fällt einem halt verdammt schwer, wenn sich jede einzelne Weltnachricht gefühlt nur um dieses eine Thema und dieses eine nervige “Kleinkind” dreht. Ich wünsche dir trotzdem natürlich einen fantastischen Wochenbeginn, alles Liebe, x S.Mirli!

  14. Liebe Mirli! Danke für diesen intensiven Text, ich finde deinen Mut zum Chaos absolut bemerkenswert. Die Willkür der Weltpolitik macht mich auch oft sprachlos, und dein „What the f…?“ Banner im Kopf kenne ich nur zu gut. Ich verstehe deine Verachtung für die gierige Seite der Menschheit absolut, das ist manchmal kaum zu ertragen, liebe Grüße Tamara

    1. Ich danke dir, liebe Tamara, für deine Worte! Ich überlege fast schon, mir dieses “What the f…?” auf die Stirn tätowieren zu lassen, weil es momentan wirklich jeden zweiten Gedanken von mir beherrscht. Ich begreife diese Welt einfach nicht mehr. Und ich fürchte, das kann und wird sich so schnell nicht ändern. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  15. Hallo Mirli! Dein Beitrag hat mich heute Morgen richtig wachgerüttelt, danke für diese klaren Worte. Dass du dich im Urlaub nicht einmal mehr getraut hast, eine Nachrichtensendung auszulassen, kenne ich nur zu gut – diese Angst, etwas Schreckliches zu verpassen, ist eine enorme Belastung. Ich finde deinen Gedanken über die Erde, die uns vielleicht irgendwann einfach „abschüttelt“, sehr genial und eigentlich, so traurig das auch ist, auch gerecht, liebe Grüße Isi

    1. Hellohooo, liebe Isi, gerade in der Weihnachtszeit habe ich das alles so kontrovers aufgenommen. Noch nie in meinem Leben habe ich, was meine Gedanken angeht, so einen Dezember erlebt. Normalerweise schotte ich mich in den vier Wochen komplett ab und gebe mich voll und ganz dem Weihnachtszauber hin. In diesem Jahr konnte ich das einfach nicht. Ich meine, ich “konnte” schon, aber ich habe mich tatsächlich nicht getraut, komplett auf Tauchstation zu gehen. Weil momentan tagtäglich so viel passiert, dass es beinahe fahrlässig wäre, sich da auszuklinken, und das ist einfach nur verrückt. Ich grüße dich ganz lieb zurück, liebe Isi, alles Liebe, x S.Mirli!

  16. Hallo und guten Morgen Mirli! Ich bin so froh, dass du den Entschluss gefasst hast, diesen Text so zu veröffentlichen. Diese Ohnmacht gegenüber den (entschuldige) Idioten an der Macht, die scheinbar tun können, was sie wollen, ist beängstigend und du hast das toll formuliert. Ich finde es bewundernswert, dass du deine Empathie trotz dieser harten Meinung über die Spezies Mensch behalten willst, alles Liebe Samira

    1. Hellohooo, guten Morgen, liebe Samira, du brauchst dich definitiv nicht zu entschuldigen, in manchen fällen ist jedes Schimpfwort und jeder Fluch einfach nur angebracht. Wenn die sich nicht zurückhalten, müssen wir es auch nicht. Außerdem trifft es die Sache auf den Punkt. Alles nur noch Idioten, da fragt man sich halt schon, wohin das noch führen soll … Ich danke dir auch alle Fälle sehr für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!

  17. Guten Morgen Mirli! Dein Beitrag ist ein echtes Spiegelbild der heutigen Zeit und ich danke dir für diesen roten Faden, der eigentlich keiner ist, aber genau deshalb so wahr wirkt. Diese Spirale aus negativen Nachrichten kann einen wirklich krank machen, deshalb ist dein Appell zur Balance so wichtig. Dass wir empathisch bleiben müssen, auch wenn es weh tut, sehe ich ganz genauso wie du, schöne Grüße Rita

    1. Guten Morgen, liebe Rita, ich versuche gerade wirklich sehr, mich mehr abzugrenzen. Da ist so viel Unverständnis und Wut in mir, und das ist kein Gefühl, dass man mehr oder weniger permanent verspüren sollte. Andererseits will ich auch nicht einfach so tun, als wäre alles eitel Wonne. Wie du sagst, wir müssen emphatisch bleiben, sonst würden wir uns nur auf dieselbe Stufe wie all die Machthaber stellen, aber wir müssen auch mit unseren Kräften haushalten. Balance ist wohl wirklich der Schlüssel zu allem. Ich grüße dich ganz lieb zurück und wünsche dir eine schöne neue Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  18. Liebe Mirli! Danke für diese ehrlichen Einblicke in dein inneres Chaos, das du hier so mutig teilst. Ich kann deine Wut über die Willkür auf der Weltbühne so gut nachempfinden, es fühlt sich oft wie ein schlechter Film an, aus dem man nicht aufwachen kann. Deine Worte zur Meinungsfreiheit sind ein tolles Plädoyer für unsere Demokratie und machen Mut, selbst wieder lauter zu werden, liebe Grüße Sandra

    1. Liebe Sandra, vielen lieben Dank für deine Worte. Besser kann man es nicht sagen, ich fühle mich tatsächlich gerade, als ob ich in einem schlechten Film gelandet wäre und ein Happy End ist aber leider momentan noch nicht in Sicht. Allerdings hilft es irgendwie wirklich, dass wir alles momentan dasselbe empfinden, auch wenn ich wünschte, es müsste nicht so sein. Ich wünsche dir trotzdem einen richtig feinen Wochenstart, alles Liebe, x S.Mirli!

  19. Guten Morgen Mirli! Dein Beitrag zeigt wieder einmal, wie tief du die Dinge fühlst, und das unterstreicht deine Texte immer so wunderbar. Dieses Nichtstunkönnen gegen diese politischen Gier und Machtgier ist schwer verdaulich, und ich kann deinen Wunsch, das Wort Mensch aus Menschlichkeit zu streichen, fast schon unterschreiben. Dass du das alles laut aussprichst, ist ein großes Privileg, das wir alle wieder mehr schätzen sollten, viele liebe Grüße Evelyn

    1. Guten Morgen, liebe Evelyn, vielen lieben Dank für die so lieben Worte. Ja, es ist Fluch und Segen zu gleich, so intensiv zu fühlen und alles wahrzunehmen. Auch wenn es oft wirklich schmerzhaft ist, möchte ich trotzdem nicht, dass es anders ist. Abgestumpft zu sein, wäre für mich ein Todesurteil. Ich hoffe, du startest heute richtig gut in die neue Woche und ich schicke dir nur die allerliebsten Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  20. Hallo Mirli! Dein Text zur Meinungsfreiheit ist gerade in der heutigen Zeit so ein wichtiges Statement. Es ist erschreckend, wie schnell sich Dinge ändern können, und du hast absolut recht, dass wir nicht still sein dürfen. Diese manischen Figuren an der Weltspitze machen einem wirklich Angst, aber gemeinsam fühlt man sich beim Lesen deines Blogs nicht mehr ganz so allein damit, ganz liebe Grüße Vroni

    1. Hellohooo, liebe Vroni, ich habe ehrlich nie darüber nachgedacht, weil es für uns alle immer so selbstverständlich war, dass wir alles zu jeder Zeit sagen können und dürfen. Ich stelle es mir schrecklich vor, jedes Wort abwiegen zu müssen. Und ich hätte niemals gedacht, dass es in den USA irgendwann so sein würde. Egal wie oft ich es mir vor Augen führe, so richtig glauben kann ich es noch immer nicht. Es ist einfach alles nur noch verrückt. Ich grüße dich ganz lieb zurück und wünsche dir eine richtig gute Woche, alles Liebe, x S.Mirli!

  21. Schönen guten Morgen Mirli! Was für ein ehrlicher Text zum Start ins Jahr. Ich finde es toll, dass du deine Meinung so klar sagst, auch wenn sie mal etwas schärfer ist. Diese Machtspiele der Politiker machen mir auch oft Angst. Wir müssen wirklich aufpassen, dass wir uns von diesem „What the f…?“-Gefühl nicht komplett einnehmen lassen. Alles Liebe Ute

    1. Guten Morgen, liebe Ute, ich kann mich deinen Worten nur voll und ganz anschließen. Mir fällt es momentan ehrlich schwer, mich auf etwas anderes zu konzentrieren, ich lasse das alles viel zu sehr an mich ran, daran arbeite ich noch. Im Moment können wir eh nicht viel ändern, aber ich denke, seinen Unmut laut auszusprechen und Position zu beziehen, ist immer wichtig. Ich wünsche dir einen richtig guten Start in die neue Woche, mit dem Kopf irgendwo in den Wolken, nur sehr weit weg von allen negativen Gedanken, alles Liebe, x S.Mirli!

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