Kopfwelt

Und jetzt?!

Meine Lieben, wie oft hat sich in den letzten Wochen wohl irgendwo auf diesem Planeten jemand genau diese Frage gestellt – „und jetzt?“.
Seit ziemlich genau zehn Wochen leben wir alle ein „neues“ Leben, eine „neue Normalität“, wie es so gern genannt wird. Mir stellen sich bei dieser Bezeichnung allerdings die Nackenhaare auf. Ich halte es da mit all den Germanisten und Kritikern, die mit dieser Bezeichnung so ihre Probleme haben. Es gibt normal und es gibt nicht normal, aber es gibt keine Normalität, die man zwanghaft von einem auf den anderen Tag neu bestimmen kann. Alles ändert sich, alles wandelt sich, das gehört zum Lauf des Lebens dazu und manches Neue wird über Jahre oder Jahrzehnte hinweg dann tatsächlich „normal“, aber das ist ein Prozess, der muss von selbst entstehen, den kann man nicht einfach so beschließen. Nicht erzwingen. Und so unumgänglich es ist, sich an dieses „Neue“ nun gewöhnen zu müssen, ich will mich nicht auch noch damit abfinden müssen, das auch noch Normalität zu nennen.

Aber  fangen wir doch am besten einfach einmal von vorn an.
Was war nochmal normal?

Es ist zehn Wochen her – oder sagen wir besser zwölf Wochen – als wir noch ganz unbedarft durchs Leben gegangen sind. Der einzige Grund, der uns dazu gebracht hätte, unser halbes Gesicht zu bedecken, wären eisige Temperaturen im Winter gewesen, mal ganz abgesehen davon, dass es gar nicht erlaubt gewesen wäre, sich so zu vermummen – aber das ist wohl ein anderes Thema. Wir waren gesellig, haben uns mit Freunden getroffen, zur Begrüßung links ein Bussi, rechts ein Bussi, Handschlag, wathever. Wir haben unsere Freizeit in gemütlichen Coffee Shops verbracht, sind mit hundert anderen Menschen ins Kino gegangen, ins Theater, haben gemeinsam gefeiert, getanzt, gelacht, gelebt. Wir waren unbedarft und unschuldig. Haben Hochzeiten geplant und Pläne geschmiedet. Wir haben uns alle unbesiegbar gefühlt. Die Welt – ein Dorf. Jederzeit in kürzester Zeit an jedem x-beliebigen Ort. Die Welt – ein Dorf. Die Weltbevölkerung – eine große fremde Gemeinschaft. Ja, unbesiegbar und frei.

Lockdown.
Ende.
Aus.

Die Brücken sind hochgeklappt, die Bürgersteige leergefegt. Das Szenario erinnert an alte Western, wenn ein einsamer Heuballen über die menschenleere Mainstreet fegt. Die größten und lebendigsten Weltstädte – Geisterstädte. New York, die Stadt, die niemals schläft – sie hat ein Schlafmittel genommen. Paris, die Stadt der Liebe – von der Liebe verlassen. Rom, die ewige Stadt – müssen wir die Ewigkeit neu definieren? Ein Endzeitszenario, wie es sich nicht einmal der dunkelste Filmemacher hätte einfallen lassen können. Ein sinkendes Boot, das Rettungsboot in weiter Ferne. Egal, welche Sprache wir sprechen, welche Hautfarbe wir haben, reich, arm, Australier oder Spanier, Chilene oder Südafrikaner, wir alle in einem Boot und der Fährmann ein Virus. Ein Virus mit einem Namen, ein Wort, das wir alle nicht mehr hören wollen und doch in jedem Fernsehbericht, in jedem Zeitungsartikel, auf der Straße, am Nachbarszaun – es ist überall. Allgegenwärtig.

Die Straßen leergefegt, die Menschen in ihren Häusern und Wohnungen. Sie nennen es Lockdown. Quarantäne. Isolation. Ich nenne es sicher. Gemütlich. Wohnen. Leben. Wir werden um dreißig Jahre zurückgeworfen. Die Zeit erinnert an meine Kindheit – Restaurantbesuche waren etwas Besonderes. Man hat zu Hause gekocht. Man hat sich als Familie genügt. Kino, Theater und dergleichen waren Ausnahmen. Mode noch eine Randerscheinung. Shoppingbummel kein Event oder Samstagsbeschäftigung, sondern ein Großereignis.
Und jetzt? Wir haben plötzlich wieder Zeit. Wir haben Zeit, innezuhalten. Wir haben Zeit für uns. Wir entdecken ganz neue Dinge, die schon immer da waren, aber wir haben sie vergessen. Wir haben sie in unserem täglichen Streben nach „mehr“ einfach aus den Augen verloren. Und plötzlich fragen wir uns, was sollen wir mit dem ganzen „Mehr“, wenn wir dadurch auch nicht unsere Gesundheit schützen können. Egal ob Hollywoodschauspieler oder Magier oder Teppichverkäufer, niemand kann sich frei kaufen. Gesund kaufen. Noch ein Leben kaufen.

Wir haben in unserem Streben nach „mehr“ all unsere Werte vergessen, beiseite gelegt und plötzlich können wir das „Mehr“ nicht mehr festhalten. Wir sind machtlos. Ausgeliefert einem Virus, der uns alles nimmt. Nicht nur unsere Gesundheit, unser Leben, sondern auch unsere Existenz.
Keine Zeit. Ich muss „mehr“ erleben, ich muss „mehr“ verdienen, ich muss „mehr“ kaufen, ich muss „mehr“ sehen. Kinder – später, Natur – später, Leben – später, wenn ich „mehr“ habe und plötzlich ist das „Mehr“ nichts. Und du bist machtlos. Ausgeliefert.

Wir setzen alles auf Null.

Wir entdecken Neues in unserem Alltag. Man kann Essen tatsächlich selber kochen und dann noch dazu genau so, wie man es am liebsten mag. Sensation, ich kann meine Fingernägel auch selbst lackieren und es schaut auch nicht anders aus. Shoppingtour im eigenen Kleiderkasten. Wer soll das alles anziehen? Internettutorials –  Sport, Handwerk, Beauty – wir werden über Wochen selbst zum Profi. Wozu einen Yogatrainer bezahlen, wenn es YouTube gibt. Jeder Tag wird zur Schule. Jeder Tag entfernt uns weiter von unserem „alten“ Leben, aber wohin geht die Reise? Eine „neue Normalität“?

Und jetzt?

Lockdown Ende.

Es ist ein neuer Rhythmus, ein neuer Tanz. Der Takt – alle zwei Wochen etwas Neues. Etwas neues Altes. Die Geschäfte öffnen wieder, erst klein, dann groß, die Ausgangsbeschränkung wird aufgehoben. Die Straßen füllen sich, die Vögel zwitschern wieder leiser. Autolärm, Baustellen, Hupen. Alles wieder laut und voll und geschäftig. Alle schon wieder auf der Jagd nach dem „Mehr“?
Es scheint so und doch – die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Die Wirtschaft nach wie vor verwundet. Ein großes Loch, eine klaffende Wunde, doch wir eilen nicht zur Rettung.
Weil wir nicht können?
Weil wir nicht wollen?

Und jetzt?

Wohin wird die Reise gehen, ist es erst der Anfang, ist es der Anfang vom Ende? Der Virus wird Geschichte sein. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen, aber wir haben jetzt gelernt, auf „Zeit“ zu warten. Zeit zu haben. Zeit zu leben und mit Schönem zu füllen. Wir halten aus. Halten durch.
Aber was wird aus unserer Normalität? Wird auch sie Geschichte sein?

eine Lieben, von Anfang an – und das habe ich nun doch schon oft genug durchblicken lassen – hatte ich mit all diesem „Neu“ so überhaupt kein Problem. Natürlich, wenn man das ganze global betrachtet – die weltweiten Zahlen, die vielen Todesopfer, die krampfhafte Suche nach einem Medikament oder Impfstoff, die Armut, die an viele Türen klingelt, die Wirtschaft, die schwer verwundet am Boden liegt – dann ja, dann ist das schon eine beängstigende Zeit. Aber soll ich euch etwas sagen – ich muss nicht immer das Leid der ganzen Welt auf meinen Schultern tragen. So oft es geht, versuche ich das wirklich. Ich halte nichts von Kopf in den Sand und was ich nicht sehe, gibt es nicht, das wisst ihr. Aber ab und zu ist es auch okay, wenn man einfach nur versucht, zu überleben. Wenn man sich rein auf sich konzentriert und realisiert, dass das Leben gerade eigentlich wunderschön ist. Dass die Sonne genauso hell strahlt wie vor einem Jahr, dass sich Wiese unter den Füßen auch nicht anders anfühlt, dass das Lieblingsweckerl vom Bäcker noch genauso schmeckt wie ohne Virus, dass das Leben einfach auch jetzt richtig schön sein kann. Und das ist okay, der Weltschmerz muss nicht immer auf meiner Seele lasten. Meine Seele braucht gerade sowieso viel Pflege.

Wisst ihr noch, vor kurzem habe ich es schonmal kurz erwähnt – der Lockdown hat mir keine Angst gemacht. Der Weg zurück, der macht es mir nicht gerade leicht. Ich bin jemand, der will klare Regeln, der will ganz oder gar nicht. Mit diesem „Wischiwaschi“, mit einer sogenannten „neuen Normalität“, habe ich so meine Probleme. Ich darf wieder, ich soll aber nicht – was soll ich damit anfangen? Wenn ich auf der Straße unterwegs bin, dann fühle ich mich gestresst. Nicht, weil ich vor einer Ansteckung Angst habe, selbst wenn dem so wäre, glaube ich nicht, dass es mich schwer treffen würde. Viel mehr Angst habe ich, dass ich ein stiller Überträger bin und andere durch mich gefährdet werden. Deshalb halte ich den Abstand so groß es geht ein und ein Spaziergang durch die Fußgängerzone wird so zum Computerspiel und ich burn out gefährdet, weil ich von einer Straßenseite zur anderen hechte, Hindernissen ausweiche, auf der Jagd nach dem Highscore – dem größtmöglichen Abstand. Dieses Zurück zu normal – der Lärm, die Autos, die Baustellen, die Menschen – das ist gerade ganz schön viel für mich. Ich habe Angst, es laut zu sagen, aber ich vermisse die Ruhe, ich vermisse den Stillstand – das alte neue Normal. Ich denke nicht über morgen nach. Ich denke nicht über die eigene Existenz nach. Ich denke nicht über das „wie lange“ nach. Ich lebe jeden Tag aufs Neue und versuche, aus ihm das Bestmögliche herauszuholen. Und ja, das ist okay. Über den Weltschmerz kümmere ich mich wieder ein anderes Mal und um die Frage:

und jetzt?

eine Lieben, ich muss gerade über mich selbst so lachen. Glaubt es oder nicht, aber dieser Beitrag war so überhaupt nicht geplant. Der Titel stand schon länger fest, allerdings wollte ich eigentlich einfach nur über meine persönliche Erfahrung mit diesem Weg zurück in einen neuen Alltag schreiben und dann haben meine Finger mal wieder ein Eigenleben entwickelt. Das passiert mir tatsächlich nicht zum ersten Mal, also was ihr hier gelesen habt, ist quasi noch „hirnwarm“ (dieses Wort habe ich mir vom österreichischen Kaberettisten Alfred Dorfer ausgeliehen und bin der Meinung, es sollte eindeutig in den Duden aufgenommen werden). Ob es einen Sinn ergibt, müsst ihr selbst entscheiden, aber irgendwie fühlt es sich gerade richtig leicht an in mir.
Ihr Lieben, geht es nur mir so oder gibt es auch unter euch manche, die ein bisschen diese ruhige Zeit vermissen? Ich hoffe, ihr versteht mich alle nicht falsch, natürlich bin ich heilfroh, dass wir alle wieder raus dürfen, dass die Zahlen so positiv sind und dass ich endlich auch wieder Menschen treffen darf, aber trotzdem … Ach ich halte jetzt einfach meine Klappe und vielleicht mögt ihr mit mir ein paar eurer Gedanken zu dem Thema teilen, ich bin schon ganz gespannt darauf. Schaut weiter gut auf euch und fühlt euch alle ganz lieb von mir umarmt, alles, alles Liebe, love&peace, 

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60 Comments

  • Reply
    Karin
    22/05/2020 at 7:59

    Meine liebe Mirli, Du sprichst mir tatsächlich ein bisschen aus der Seele. Natürlich ist es nicht schön, mit Einschränkungen zu leben, aber diese Zeit hat auch gezeigt, dass man einmal Zeit zum Nachdenken und innehalten hat und das hat echt gut getan. Ich glaube, dass deshalb die Regierungen so schnell gehandelt haben, auch wegen der Angst, dass sich Menschen daran gewöhnen könnten. Danke für den so wertvollen Einblick in Deine hirnwarmen Gedanken 🙂
    Wünsche Dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße, Karin

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 11:07

      Liebe Karin, genau das denke ich auch. Ein noch längerer Shutdown hätte noch mehr Veränderung und Umdenken mit sich gebracht, wenn man die Zehlen der Wirtschaft und im Handel anschaut, hat das ja auch tatsächlich schon Auswirkungen. Dieser Wandel im Konsum wäre zwar sowieso gekommen, aber jetzt eben noch viel schneller und das ist nicht unbedingt etwas Schlechtes, wie ich finde. Ich danke dir so sehr für deine tolle Meinung und deine liebe Nachricht, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Bea
    22/05/2020 at 8:04

    Schönen guten Morgen Mirli, ein wenig kann ich verstehen, was Du meinst. Natürlich tut es auch mal gut, aus dem Hamsterrad zu springen, aber bei mir haben leider die Sorgen überwiegt. Die Sorgen über die Zukunft. Ohne die hätte ich die Zeit sicher auch mehr genießen können. Aber ich versuche, von allem immer etwas positives mitzunehmen und zuhause kochen mach ich jetzt auch noch.. Ganz liebe Grüße, Bea

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 11:06

      Liebe Bea, Sorgen über die Zukunft sind in so einer Situation ja auch vollkommen verständlich, mir wäre es ziemlich sicher nicht anderes ergangen, wenn ich nicht schon vor zwei Jahren genau in so einer Situation gewesen wäre, ich hatte furchtbare Existenzängste, aber ich habe gelernt, dass man mit jeder neuen Situation zurecht kommt, es geht immer weiter, versprochen. Fühl dich ganz lieb umarmt von mir, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Simone
    22/05/2020 at 8:08

    Guten Morgen liebe Mirli. Ich liebe Deine poetischen Texte so sehr. Man merkt, dass bei Dir und Deiner Gedankenwelt so viel los ist. Ich habe ja diese blöde Angewohnheit, dass immer wenn etwas vorbei ist, ich dem schon nachtrauer. Genauso geht es mir mit dem Lockdown. Ausnahmezustände mag ich schon immer und diese spezielle Zeit wird man nie vergessen. Trotzdem hat es auch was Gutes dass die Welt wieder aufsperrt. Wünsche Dir ein ganz schönes Wochenende und danke für diesen Beitrag, Simone

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 11:05

      Liebe Simone, du sprichst mir gerade so sehr vom Herzen. Mein Mann und ich habe schon zu Beginn das Gleiche gesagt und oft traut man es sich ja wirklich nicht laut auszusprechen – ich liebe solche Ausnahmezustände, das ist eine seltsame Faszination bei mir für solche Krisen. Natürlich wünsche ich so eine Zeit nicht herbei, aber es ist eine Erfahrung, die man mir auch nicht mehr nehmen kann, also Ja, ich verstehe dich mehr als gut. Liebe Simone, ich wünsche dir ein wunderschönes und unvergessliches Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Tamara
    22/05/2020 at 8:12

    Hallo Mirli, grandioser Text. Ich freue mich zwar mehr darüber, dass schön langsam wieder Normalität einkehrt, aber ich verstehe, was Du meinst. Aus allem das Beste mitnehmen, dass habe ich gelernt.
    Ganz liebe Grüße, Tamara

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 11:03

      Liebe Tamara und allein dafür hat es sich schon gelohnt. Immer auf das Positive konzentrieren und aus jeder Erfahrung und Krise lernen, dann war es nicht umsonst. Hab so lieben Dank für deine Worte. Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Anika
    22/05/2020 at 8:14

    Mensch Mirli, ich liebe Deine philosophischen Beiträge, diese regen immer besonders zum Nachdenken an. Ich kann dazu eigentlich spontan gar nichts sagen, aber ich werde nachdenken, versprochen.
    Danke dafür! Schöne Grüße und ein schönes Wochenende, Anika

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 11:03

      Awwwww, liebe Anika, nichts Schöneres könntest du mir sagen, wenn meine Texte tatsächlich zum Nachdenken anregen, das macht mich so glücklich. Hab ein wunderschönes und unvergessliches Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Andrea
    22/05/2020 at 8:18

    Liebe Mirli, ich kann Dir gar nicht sagen, wie sehr es mich gerade freut, dass Du die gleichen Gedanken hast. So pervers es sich anhört, ich wünsche mir die ruhige und stresslose Zeit zurück. Ja, natürlich finde ich es schlimm, dass Menschen sterben und es den Betrieben nicht gut geht, aber einmal Luft holen zu können, das hat richtig gut getan. Darüber sollten wir alle nachdenken.
    Liebe Grüße Andrea

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 11:02

      Liebe Andrea, du glaubst gar nicht, wie gut sich das anfühlt, dass man mit diesen Gedanken nicht allein ist. Es bedeutet ja auch nicht, dass man total ignorant ist, aber es ist auch in Ordnung, wenn man akzeptiert, dass es einem selber gerade eben nicht schlecht geht. Ich danke dir von ganzem Herzen für deine lieben Worte, hab ein traumhaft schönes Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Isi
    22/05/2020 at 8:21

    Guten Morgen Mirli, es ist so ein schweres Thema. Ich bin da so zwiegespalten, Auf der einen Seite hat die Auszeit auch gut getan, andererseits waren die Sorgen über die Zukunft fast größer. Ohne diese Sorgen wäre die Zeit tatsächlich etwas, woran man sich gewöhnen könnte. Schönes Wochenende wünsch ich Dir und liebe Grüße, Isi

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 11:01

      Liebe Isi, diese Sorgen sind ja auch nur allzu verständlich. Wahrscheinlich wäre es mir ähnlich ergangen, wenn ich dieses Krise nicht schon vor zwei Jahren gehabt hätte, ich weiß schon wie sich Existenzängste anfühlen, ich weiß aber auch, dass man alles überwinden kann. Alles wird gut und du bist nicht allein. Hab ein wunderschönes Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Franzi
    22/05/2020 at 8:24

    Hallo Mirli, ja, ich kann verstehen, was Du meinst. Ich muss zugeben, ich mag es trotzdem so, wie es vor der Krise war und so, wie es jetzt schön langsam wieder wird. Ich bin ein Naturmensch. Auf Einkaufen und Co. kann ich durchaus verzichten, aber eingesperrt zu sein, das hat weh getan. Wir durften in Tirol nicht einfach raus in die Natur. Wandern, Biken, Klettern, all das hab ich doch sehr vermisst. Aber trotzdem kann ich Dich sehr gut verstehen. Ganz liebe Grüße, Franzi

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 11:00

      Liebe Franzi, das ist ja auch tatsächlich noch ein ganz anderer Gesichtspunkt. Ich war ja zum Glück nie zur Gänze eingesperrt, ich durfte ins Freie, durfte in den Park und Luft schnappen und gerade als so Naturmensch – glaub es oder nicht, aber gerade an alle Tiroler habe ich zu der Zeit besonders gedacht, das ist ja wirklich wie ein Vogel, dem man die Flügel stutzt. Zum Glück darfst du endlich wieder fliegen und ich gönne dir das von ganzem Herzen. Also raus mit dir und genieße dein Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Dirk
    22/05/2020 at 8:26

    Hallo Mirli, sprichst mir aus der Seele. Mehr kann ich hierzu gar nicht sagen. Nur eins: danke.
    LG Dirk

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:58

      Liebe Dirk, ich danke DIR. Vielen, vielen Dank. Genieß dein Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Sandra
    22/05/2020 at 8:29

    Wunderschönen guten Morgen Mirli, Wie recht Du hast. Ich vermisse es jetzt schon: diese Ruhe. Wären die negativen Erscheinungen nicht gewesen, ich hätte ruhig so weitermachen können. Und hin und wieder darf man ja auch ein wenig egoistisch denken. Schönes Wochenende, liebe Grüße Sandra

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:58

      Liebe Sandra, wie recht du hast, es ist ab und zu auch ganz gesund, zuerst an sich zu denken und ja, wenn die negativen Begleiterscheinungen nicht wären, dann würde uns so eine Auszeit wohl jedes Jahr ganz guttun. Ganz arg liebe Grüße zurück, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Nora
    22/05/2020 at 8:31

    Schönen guten Morgen liebe Mirli, Du machst mich immer sprachlos. Dass Du es laut aussprichst, was ich mir schon gedacht habe. Danke dafür, made my day! Ganz liebe Grüße, Nora

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:57

      Liebe Nora, es ist so schön, wenn man mit seinen Gedanken nicht alleine ist. Viiiielen Dank und fühl dich ganz lieb gedrückt von mir. Ganz arg liebe Grüße zurück, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Anne
    22/05/2020 at 8:35

    Hallo Mirli, ich finde auch, dass alles auch etwas Gutes hat. Zumindest hat man erkennen können, dass Wirtschaft und Geld nicht alles sind im Leben. Ich fürchte nur, dass man das nur allzu schnell wieder vergessen wird. Hab ein schönes Wochenende, Anne

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:57

      Liebe Anne, du sprichst mir aus der Seele, ich habe jetzt schon das Gefühl, als ob die letzten Wochen bei vielen schon in Vergessenheit geraten, die Fußgängerzonen sind überfüllt und alles geht wieder seinen gewohnten Gang. So ist der Mensch nunmal. Zwar eigentlich auch gut, dass wir uns so schnell von Krisenzeiten erholen, aber Tatsache ist auch, es ist noch lange nicht vorbei … Liebe Anne, ich wünsche dir auch ein wunderschönes und hoffentlich richtig sonniges Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Kerstin
    22/05/2020 at 8:38

    Guten Morgen liebe Mirli, wie immer bin ich ganz bei Dir. Natürlich ist viel Schlimmes passiert, aber man muss nicht immer nur genau das im Fokus haben. Ja, dass ich meine Familie nicht sehen konnte, dass hat weh getan, aber es hat auch schöne Seiten gegeben, das traue ich mich schon sagen. Wünsche Dir alles, alles Gute, ein schönes Wochenende und ganz liebe Grüße, Kerstin

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:55

      Liebe Kerstin und ich glaube, man muss das auch laut sagen dürfen. Ab und zu reicht es doch auch, sich im eigenen Radius zu bewegen und natürlich bin auch ich ein extrem emphatischer Mensch, aber gerade in so einer Situation ist es nur menschlich, erst einmal auf sich zu schauen. Liebe Kerstin, ich grüße dich ganz arg lieb zurück und wünsche dir ein wunderschönes Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Conny
    22/05/2020 at 8:42

    Liebe Mirli, Du weißt gar nicht, wie sehr ich mich über deinen Beitrag freue. Dass Du genau das aussprichst, was ich mir gedacht habe, finde ich einfach nur mega. Liebe Deinen Blog! Alles Liebe, Conny

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:54

      Awwwww, du lieber, lieber Schatz du, so vielen Dank liebe Conny. Ich wünsche dir von Herzen ein wunderschönes und unvergessliches Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Stefan
    22/05/2020 at 8:47

    Hallo Mirli, wahre Worte, tatsächlich wahre Worte. Ja, Tote sind schlimm, ja Existenzen stehen auf dem Spiel. Aber und ich hoffe, dass klingt jetzt nicht ganz so schlimm: Menschen sterben, täglich. Auf der Autobahn, an Krankheiten, an Altersschwäche. Auch wir werden einmal sterben, das lässt sich nicht aufhalten. Ebenso wenig wie das langsame Sterben des Konsumwahns. Das hat übrigens schon vor der Krise begonnen. Wenn man eines lernen konnte: Es gibt Wichtigeres im Leben. LG Stefan

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:54

      Liebe Stefan, du sprichst mir so sehr aus der Seele. Tatsächlich ist es doch so, dass gerade in Österreich und Deutschland die Todeszahlen gering sind, im Verkehr sterben jährlich mehr Menschen und das ist tragisch, ist es immer, aber wie du sagst, sterben gehört nunmal zum Leben dazu und das Ende des Konsumwahns ist nun zwar früher eingetreten, als wir erwartet hätten, aber das Umdenken hat auch schon davor stattgefunden und das ist eine Entwicklung, die ich nicht per se schlecht finde. Ich danke dir für deine Meinung und deine Nachricht, hab ein fantastisches Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Michaela
    22/05/2020 at 8:49

    Liebe Mirli, Ja, es stimmt, es gab durchaus auch schöne Momente und ein paar gute Sachen am Lockdown, allerdings überwiegt bei mir doch die Freude, dass es wieder halbwegs normal ist. Wieder in Lokale gehen zu können, wenn man will, sich wieder draußen frei bewegen zu können, dass hatte ich schon arg vermisst. Schönes Wochenende und trotzdem Danke für Deine Sicht der Dinge, liebe Grüße

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:52

      Liebe Michaela, natürlich freue ich mich auch, dass ich endlich wieder raus kann, bummeln gehen, mich in einen Park legen, es wäre ja auch wirklich bedenklich, wenn es anders wäre, aber trotzdem habe ich diese zwei Monate in Ruhe mehr genossen, als ich mir jemals gedacht hätte und ich vermisse diese zurückgezogene Zeit tatsächlich. Liebe Michaela, ich grüße dich ganz arg lieb zurück, hab ein wundervolles Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Evelyn
    22/05/2020 at 8:52

    Guten Morgen liebe MIrli, wo nimmst Du immer Deine Worte her. Bei Dir liest sich alles wie reinste Poesie. Poesie mit ganz viel Wahrheit darin. Bin aber sowas von ganz bei Dir! Dem ist nichts hinzuzufügen 🙂
    Wünsche Dir von Herzen ein wunderschönes Wochenende und ich freue mich schon auf Deinen nächsten Beitrag, ganz leibe Grüße, Evelyn

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:51

      Awwww, liebe Evelyn, du bist soooo ein lieber Schatz, ganz ehrlich, da fehlen mir fast die Worte. Danke, danke, danke, ganz ehrlich. Fühl dich ganz lieb von mir umarmt und hab ein wunderschönes und hoffentlich sonniges Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Daniela
    22/05/2020 at 8:53

    Wunderschöner und nachdenklicher Text liebe Mirli. Werde bestimmt darüber nachdenken. Sollten wir alle. Liebe Grüße Daniela

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:50

      Ich danke dir von ganzem Herzen liebe Daniela, nichts freut mich mehr, als wenn meine Texte zum Nachdenken anregen. Hab ein traumhaft schönes Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Lara
    22/05/2020 at 8:55

    Mirli, Du Corona-Guru 🙂 Ich kenne wirklich Niemanden, der mehr über die Zeit geschrieben hat. Du bist ein wichtiger Bestandteil der Krisenbewältigung. Soviel ist sicher. Und ja, ein bisschen vermisse ich die Zeit auch, aber nicht weitersagen. Liebe Grüße

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:50

      Du glaubst gar nicht, wie sehr ich gerade eben lachen musste – Corona-Guru, ein wohl zweifelhafter Titel, ich finde ihn trotzdem genial. Naja, um mit so mancher Situation umzugehen, schreibe ich einfach, das hilft mir am meisten meine eigenen Gedanken zu ordnen und ihr müsst dann halt immer da durch 😉 Umso mehr freut es mich natürlich, dass ich damit auch noch irgendwie helfen kann, also Hilfe zur Selbsthilfe oder eigentlich umgekehrt. Liebe Lara, ich danke dir von ganzem Herzen für deine lieben Worte, hab das schönste Wochenende überhaupt, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Markus
    22/05/2020 at 8:57

    Geb Dir absolut Recht. LG Markus

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:48

      Viiiiielen Dank lieber Markus. Ich wünsche dir ein fantastisches Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Nikki
    22/05/2020 at 9:00

    Meine liebe Mirli, ich liebe es so an Dir, dass Du Dein Herz und Deine Gedanken auf der Zunge trägst oder eigentlich in den Fingern hast. Ich finde es immer so schön, dass Du gerade heraus das schreibst, was Du Dir denkst. Und das tut so richtig gut. Auch wenn ich mich schon mehr darüber freue, dass es wieder bergauf geht und es „normaler“ wird, ein paar schöne Seiten hatte die Zeit ja wirklich. Schick Dir ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende und danke für Deine Ehrlichkeit, Nikki

    • Reply
      MirliMe
      22/05/2020 at 10:48

      Liebe Nikki, ich fühle mich ja auch ein bisschen zwiegespalten, denn natürlich würde ich lügen, wenn ich behaupten würde, ich sitze nach wie vor nur zu Hause und genieße es nicht, so gut wie alles wieder machen zu dürfen, aber genau dieses Gefühl zerreisst mich eben auch fast. Nach wie vor hat sich an der aktuellen Situation eigentlich nichts geändert, aber wenn man sich auf der Straße so umblickt, scheint schon wieder alles seinen normalen Gang zu gehen und das irritiert mich doch sehr. Liebe Nikki, ich danke dir soooo sehr für deine Nachricht, oft bin ich mir wirklich nicht sicher, ob ich manches nicht für mich behalten sollte, aber das wäre halt so gar nicht ich 😉 Ich wünsche dir einen traumhaft schönen Start ins Wochenende, hab es richtig schön, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Tiziana Olbrich
    22/05/2020 at 17:43

    Oh meine liebe Mirli beim Lesen dachte ich eben nur eins: ja, ja und nochmal JA! Genau so geht es mir auch. Während ich mich zwar einerseits freue endlich wieder in Deutschland zu sein und zu sehen, dass sich langsam wieder die Straßen füllen und die Cafés öffnen, so stresst es mich auch etwas nicht genau zu wissen, wie ich mich am besten verhalten soll. Freunden weiterhin absagen oder sich wieder treffen nach all der langen Zeit, die man sich nicht gesehen hat? Beides erscheint mir falsch.
    Spazieren gehen finde ich auch schwierig. Obwohl ich super gerne draußen bin und auch merke, wie gut es mir eigentlich tut, so führe ich im Moment auch immer den von dir beschriebenen Tanz auf des bloß-den-anderen-aus-dem-Weg-gehen. Gar nicht weil ich mir sorgen um mich selbst mache, sondern darum „stille Überträgerin“ zu sein wie du es nennst. Ärgere mich, wenn andere mir viel zu Nahe kommen und sich keine Gedanken über Abstandsregelungen machen, dabei werden wir uns an die in ein paar Wochen vermutlich eh nicht mehr erinnern. Und doch fühlt es sich nach einem Kontrollverlust an, der mich stresst.
    Einerseits kann es einem gar nicht schnell genug gehen, bis alles wieder „normal“ wird und andererseits hat diese Zeit uns auch geprägt und manche Dinge möchte man vielleicht auch gar nicht mehr missen.
    Es liegt mal wieder eine spannende Zeit vor uns, doch auch wenn sie uns beide ein bisschen stresst so kann ich dir zum Glück sagen, dass egal was noch kommen mag, auch daran werden wir uns gewöhnen können.
    Liebe Mirli, du packst das schon! 🙂
    Und mit deinen schönen Texten versüßt du uns anderen den Übergang zurück in die „Normalität“

    Hab einen richtig guten Tag meine Liebe, ganz liebe Grüße
    Tiziana

    • Reply
      MirliMe
      25/05/2020 at 10:41

      Liebe Tiziana, du glaubst gar nicht, wie gut es tut, zu lesen, dass es anderen ganz ähnlich geht, ich denke, das hat auch die letzten Wochen irgendwie einfacher gemacht, zu wissen, dass ganz viele eben genau dasselbe durchmachen, sich darüber austauschen zu können und zusammen ist immer alles sowieso nur halb so schlimm. Und ich finde mit dem Wort „Kontrollverlust“ hast du es genau auf den Punkt gebracht. Wie alle hatten das Gefühl, dass wir alles jederzeit kontrollieren können und jetzt plötzlich so vorgeführt zu bekommen, dass das ganz und gar nicht so ist, dass wir noch so sehr unser Leben verplanen können, dass aber das Schicksal oft ganz andere Wege gehen will, das ist wohl etwas, das wir alle gerade ganz schmerzhaft lernen müssen. Ich danke dir soooo sehr, dass du deine Gedanken hier mit uns geteilt hast, ich freue mich, dass du es nun endlich zurück nach Deutschland geschafft hast und vielleicht ein bisschen zur Ruhe kommen kannst. Alles, alles Liebe zu dir, x S.Mirli!

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    Wonderful Fifty
    22/05/2020 at 21:50

    Liebe Mirli, ich bin ganz fasziniert von diesem wunderbaren Beitrag und aus jedem Satz spricht hier deine tolle Persönlichkeit. Du schaffst es damit auch einfach perfekt das auszudrücken, was mir so in der letzten Zeit durch den Kopf geht. Eine Situation, die wir uns Anfang des Jahres noch nicht vorstellen konnte, hat in alle Bereiche unsere Lebens gespielt und es ist mir ähnlich, wie dir gegangen. Ich habe nicht wirklich verstanden, warum nach ein paar Tagen oder in den ersten Wochen des Lockdown bereits von den Menschen gejammert wurde. Natürlich verstehe ich die Menschen, die sich dadurch in ihrer Existenz bedroht fühlen, aber die meisten haben eben ein paar Einschränkungen, die meines Erachtens doch leicht zu verkraften sind. Aber ich bin auch bei den Lockerungen etwas zwiegespalten – mein Bruder hat zeitgleich mit dem Shutdown eine schlimme Diagnose erhalten und hat daher die halbe Zeit im Krankenhaus verbracht. Obwohl jetzt ein Besuch eigentlich wieder zulässig wäre, scheue ich mich dennoch, da ich eben Angst habe, dass ich gegebenenfalls ein Überträger bin und so werden wir trotz der Lockerungen wohl noch eine Zeitlang online kommunizieren. Es war wieder so motivierend und anregend, diese Beitrag zu lesen und mitzufühlen und ich freue mich schon auf deinen nächsten Post. Liebe Mirli, ich wünsche dir ein ganz zauberhaftes Wochenende, schicke dir eine ganz herzliche Umarmung und alles, alles Liebe

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      MirliMe
      25/05/2020 at 10:44

      Liebe Gesa, als erstes einmal möchte ich deinem Bruder auf diesem Weg unbekannterweise alles, alles Gute für seine Genesung wünschen und hoffe, er ist bald wieder wohlauf. Ich weiß übrigens genau, was du meinst. Mein Mann war auch zwei Wochen im Krankenhaus und ihn nicht besuchen zu können, das war schon schlimm. Und obwohl ich meine Eltern nun auch schon wieder besuchen dürfte, habe ich sie trotzdem seit Beginn dieser ganzen Zeit noch nicht wieder aus der Nähe gesehen, denn nur weil sich die Zahlen gebessert haben und wir offiziell wieder „dürfen“, hat sich doch an der Ansteckungsgefahr nichts geändert und ich könnte es mir nie verzeihen, wenn ich jemanden anderen krank machen würde. Eine wirklich schwierige Phase, aber dadurch, dass wir alle dasselbe erleben und unsere Gedanken und Gefühle auch miteinander teilen können, das macht es schon um einiges leichter. Liebe Gesa, ich danke dir so sehr für deine liebe Nachricht und dass du deine Gedanken zu diesem Thema hier mit uns teilst, schau weiter gut auf dich und aus der Entfernung kann und darf ich dich ja noch immer umarmen, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Isabella
    23/05/2020 at 11:46

    Hallo meine Liebe,

    du hast sooo recht, meine Liebe. Der Blogpost ist wieder super schön, dein Text regt zum nachdenken an 😉
    Ganz liebe Grüße aus Stuttgart und hab ein schönes Wochenende:)
    Isa

    http://www.label-love.eu

    • Reply
      MirliMe
      25/05/2020 at 10:44

      Guten Morgen liebe Isa, awwww, du bist immer so ein lieber Schatz, vielen, vielen Dank. Ich schicke dir ganz liebe Grüße von Graz nach Stuttgart, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Krissi
    23/05/2020 at 21:18

    Das hast du super schlön geschrieben 🙂
    Ich weiß, was du meinst. Dieser Lockdown hat auch viel Positives gebracht und jetzt wo er vorbei ist, ist trotzdem alles anders. Man geht raus, aber irgendwie begleitet einen ständig ein komisches Gefühl. Ich bin immernoch die meiste Zeit zuhause, obwohl man wieder fast alles machen darf. Oder zumindest sehr viel. Ich wünsche mir, dass die Situation so bald wie möglich wieder „normal“ wird – aber du hast Recht: Was ist normal? Wie sieht unsere neue Normalität aus?

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    https://www.themarquisediamond.de/

    • Reply
      MirliMe
      25/05/2020 at 10:46

      Liebe Krissi, es tut so gut zu lesen, dass es so vielen ganz ähnlich geht. Ja, wir dürfen wieder hinaus, aber an der Möglichkeit andere anzustecken hat sich ja trotzdem nichts geändert und obwohl ich den Expertenmeinungen schon glaube, was Abstand und Masken angeht, so leicht ist das nunmal nicht immer umzusetzen, deshalb bin auch ich nach wie vor mehr zu Hause als früher, aber so schlimm finde ich das ja auch gar nicht. Liebe Krissi, schau weiter gut auf dich und ich wünsche dir eine ganz fantastische Woche, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Micronutrients
    24/05/2020 at 2:39

    Great post

    • Reply
      MirliMe
      25/05/2020 at 10:48

      Thx a lot, have a great day, love x S.MirlI!

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    Radi
    24/05/2020 at 9:56

    I will miss this time for sure as my family and I for the first time in a long time got to spend a lot of time together. It was wonderful. Now everyone is returning back to work and we’ll all be busy again.

    http://www.fashionradi.com

    • Reply
      MirliMe
      25/05/2020 at 10:50

      Dear Radi, I´m absolutly with you, I´m gonna miss this silence moments and the time at home. For sure, I´m glad, I can meet friends and family again, but everything outside is so busy again and that really freaks me out. Have a wonderful new week, love x S.Mirli!

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    Oh Jules
    25/05/2020 at 19:32

    Liebe Mirli, das ist wirklich ein unheimlich toller Text, ich habe ihn so gerne gelesen! Ich bin mit der aktuellen Lockerungssituation ein wenig Zwiegespalten, einerseits kann ich es kaum erwarten, dass endlich wieder Normalität einkehrt, auf der anderen Seite fällt es mir schwer, das auch zuzulassen. So ganz entspannt einkaufen gehen kann ich nämlich einfach (noch) nicht…Liebe Grüße, Jules

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2020 at 9:56

      Liebe Jules, vielen, vielen Dank, das ist ganz furchtbar lieb von dir. Anscheinend geht es wirklich sehr vielen so, man fühlt sie zwiegespalten, einerseits wollen wir am liebsten alle sofort ins „alte“ Leben zurück, wissen aber auch, dass es noch nicht sinnvoll ist – eine wirkliche Herausforderung, aber ich denke, wir werden uns auch daran gewöhnen. Schaut weiter gut auf dich und hab einen wunderschönen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Vanessa
    26/05/2020 at 17:46

    Hi Mirli,
    ein toller Text, den du da geschrieben hast, er hat mich sehr berührt! Ich glaube schon, dass ich bei allem eher negativen, was durch den Virus ausgelöst wurde, ich dieses Zur-Ruhe-kommen und die Pause von allen Terminen etwas vermissen werde. FOMO kennen viele, aber ich hatte auch oft JOMO, also große Freude daran, wenn ich mal zu Hause für mich sein kann und die Welt draußen wild zirkelt und wirbelt. In den letzten Monaten gab es dagegen nicht viel zu verpassen und das war irgendwie auch richtig toll – JOMON als Steigerung sozusagen: Joy of Missing Out NOTHING 😀
    Hab einen schönen Abend!

    • Reply
      MirliMe
      27/05/2020 at 12:42

      Liebe Vanessa, erstmal vielen Dank für deine liebe Nachricht und bitte JOMON sollte eindeutig sofort in unseren Sprachgebrauch aufgenommen werden und oh ja, ich kann das absolut verstehen, genau so ist es mir nämlich auch ergangen, einfach zu wissen, man kann gar nichts verpassen, weil sowieso gerade nichts passiert, das hat herrlich gutgetan. Liebe Vanessa, ich wünsche dir eine ganz fabelhafte Wochenmitte, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Peter
    28/05/2020 at 7:26

    Hallo meine Süße, muss Dir absolut recht geben. Ich sehe in der vergangenen Zeit die Chance, etwas zu verändern. Wir sind aus unserem Hamsterrad rauskatapultiert worden und jetzt liegt die Entscheidung bei uns, ob wir wieder rein springen oder ob wir die Chance nützen. Ich geb zu, dass für mich die Zeit des Lockdowns nicht so schlimm war, ganz im Gegenteil, irgendwie hab ich die Zeit auch sehr gemocht, aber das liegt daran, dass ich die Zeit mit Dir verbringen durfte. Mit Dir macht einfach alles Freude, danke dass Du da bist.

    • Reply
      MirliMe
      28/05/2020 at 10:38

      Da kann ich eigentlich gar nichts mehr dazu sagen, außer hab dich lieb und dito, gaaaanz dickes Bussi aus dem Wohnzimmer, x S.Mirli!

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