Meine Lieben, allen “alten Hasen” hier brauche ich wohl nicht mehr zu erklären, was es mit meiner Teestunde, die ich immer wieder mal abhalte, auf sich hat, das sollte sich inzwischen rumgesprochen haben. Aber für all jene, die es geschafft haben, bisher jede zu verpassen, und speziell für alle, die neu hier sind oder nur kurz mal vorbeigeschaut haben, eine kurze Erklärung vorweg:
Wann ich diese Kategorie ins Leben gerufen haben, kann ich nicht einmal mehr genau sagen, aber den Grund definitiv. Heutzutage einen Blog zu haben, ohne irgendwie auf Social Media vertreten zu sein, ist faktisch undenkbar. Ehrlich gesagt ist es generell, wenn man nur irgendwie in einem unternehmerischen Umfeld tätig ist, unmöglich, sich diesen Medien komplett zu verschließen. Da muss man schon sehr besonders sein und rein von Mundpropaganda leben können, um sich das leisten zu können. Deshalb, auch wenn ich im Grunde schon lang das Interesse an allem, was damit zu tun hat, verloren habe, ich kann mich schon allein aus beruflichen Gründen – sowohl als Autorin als auch als “Bloggerin” – nicht komplett davon fernhalten, ansonsten hätte ich inzwischen sehr wahrscheinlich all meine Accounts stillgelegt.
Mir bleibt eigentlich gar nichts anderes übrig, als mich immer wieder einmal damit zu beschäftigen, allerdings habe ich es inzwischen so für mich eingerichtet, dass ich mich nur noch einen halben Tag pro Woche um meinen “Social Media Auftritt” kümmere und mich ansonsten eher wenig damit beschäftige. Ich poste zwar auch während der restlichen Woche immer wieder mal etwas, aber das geht mehr oder weniger nebenher.
Was das alles mit meiner “Teestunde” zu tun hat, wollt ihr wissen?
Na ja, es passiert eigentlich jedes einzelne Mal, wenn ich auf einer dieser Plattformen (speziell bei Instagram) unterwegs bin, dass mir irgendetwas auffällt, das mir ungut aufstoßt. Oder ich über irgendeinen neuen Trend stolpere, über den ich nicht aufhören kann nachzudenken. Und es ist nicht erst einmal passiert, dass mich genau diese Entdeckungen dazu gebracht haben, einen Beitrag auf dieser Seite hier zu schreiben. Diese Teestunde soll zwar generell dafür da sein, dass, wenn immer mir irgendwo im Leben etwas unterkommt, über das ich nicht aufhören kann nachzudenken, ich diese Gedanken so in geschriebener Form mit euch teilen kann, aber meist ist es eher der Fall, dass es sich dabei um Instagram&Co dreht.
Soweit dazu.
Als ich also letztens an meinem “Social Media Tag” durch meine Startseite von Instagram gescrollt bin, ist mir aufgefallen, dass auf dieser einstmals Fotosharing-Page beinahe nur noch ausnahmslos Kurzvideos geteilt werden. Was einmal begonnen hat, eine öffentliche Seite zu sein, auf der man Schnappschüsse seines Lebens teilt, ist zu einem müden Abklatsch von TikTok mutiert. Dazu muss ich allerdings erwähnen, dass ich nicht einmal einen TikTok Account besitze, was auch nie passieren wird. Weshalb? Weil ich kein Videomensch bin. War ich nie und werde ich niemals sein.
Nein, ich bin ein Fotomensch durch und durch.




Seit ich denken kann, liebe ich die Fotografie. Das, was ein Foto transportieren kann, wird ein Video in meinen Augen niemals erreichen können. Vielleicht kann man es so am besten beschreiben: Ein Foto trägt die Essenz eines Moments in sich. Ein Video ist quasi wie ein Deospray. Es zeigt vielleicht die absolute Realität, kein Schnipsel der Umgebung bleibt unbeleuchtet, weil die Kamera da- und dorthin schwenken kann. Aber ein Foto, ein Foto ist die Essenz, ist das Parfüm, wenn man so will. Es ist ein Kunstwerk; kostbar, besonders.
So sehe das zumindest ich.
Unsere Welt ist eine so schnelllebige geworden, dass wir alle nur noch hechelnd versuchen hinterherzukommen, aber es doch niemals schaffen. Wir sind pausenlos gefordert, werden pausenlos mit unzähligen Informationen zugespamt, und wir können dem nicht entfliehen. Scheinbar. Aber unser Gehirn, das menschliche Gehirn, ist nicht dazu gemacht, so viele Informationen auf einmal zu verarbeiten, und das ständig. Und wir wundern und fragen uns alle, weshalb der Ton so rau geworden ist, weshalb psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burnout unablässig am Steigen sind.
Dabei ist das eine ganz natürliche Reaktion von einem Nervensystem, das immerzu nur gefordert wird und, wenn wir ganz ehrlich sind, überfordert wird.
Nichts veranschaulicht für mich persönlich diese Entwicklung so sehr wie dieses Foto versus Video Thema. Was für mich früher einmal etwas Entspannendes und rein Inspirierendes hatte, mich abends durch meine Instagram Startseite zu scrollen, mir dabei Fotos gerne auch länger anzusehen – manche vielleicht sogar abzuspeichern, weil sie irgendetwas in mir ausgelöst haben -, ist für mich zu einem reinen “Pflichtding” geworden, weil man halt ab und zu vielleicht doch noch ein paar Herzerl verteilen sollte, obwohl das gefühlt außer mir sowieso niemand mehr macht. Wenn ich heute das Handy nach so einem “Instagram-Durchlauf” weglege, fühle ich mich richtiggehend erschöpft und bin einfach nur froh, dass ich es hinter mir habe.
Ich bin mir sehr sicher, so sollte es sich nicht anfühlen, allerdings wenn ich mich in meinem “Arbeitsumfeld” umhöre, geht es nicht nur mir so. Und wenn man diversen Umfragen, die man immer wieder mal irgendwo präsentiert bekommt, glauben schenken mag, dann ist es sogar ein weiterverbreitetes Gefühl, das Social Media inzwischen auslöst.
Irgendwie läuft da etwas komplett in die falsche Richtung, wenn ihr mich fragt. Aber wir kommen ja auch gar nicht dazu, weiter darüber nachzudenken, weil schon das nächste Video läuft und das nächste und das nächste. Und das Schlimmste dabei – die meisten dieser Kurzvideos werden nicht einmal richtig angesehen, geschweige denn bis zum Ende angeschaut. Ein paar Sequenzen und wir wischen schon zum nächsten. Bei einem Foto konnte ich mir zumindest sicher sein, ich habe alles gesehen, was ich sehen wollte. Mehr gibt es nicht zu erkunden.




Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich gerade alle, ob wir heutzutage keine wichtigeren Probleme haben, weshalb ich ausgerechnet wegen so einem banalen Thema eure Zeit verschwende.
Und genau das ist der Punkt.
Ja, es existieren unzählige Themen, die so viel wichtiger wären, dass wir uns darüber Gedanken machen, dass wir darüber sprechen, dass wir dafür aufstehen, aber wir tun es alle nicht, weil wir zu erschöpft sind. Weil wir ausgebrannt sind. Weil wir alle nicht mehr können. Das hat aber nicht unbedingt etwas mit dem Arbeitspensum zu tun, dem wir nicht mehr gerecht werden können, oder mit dem Privatleben, das zu viel Platz einnimmt – na gut, bei dem einen oder anderen ist es vielleicht schon so. Aber jetzt seid einmal ganz ehrlich – und wenn ich das nicht schaffe, dass ihr ehrlich zu euch seid, dann überprüft einfach einmal die Bildschirmzeit an eurem Handy -, wie viel Zeit eures Tages geht denn für dieses kleine nervige Kasterl drauf? Ihr sagt das Treffen mit einer Freundin ab, ihr seid gereizt, weil ihr von einem Termin zum nächsten hetzt, ihr habt keine Zeit zurückzurufen, die Mail muss warten, denn ihr seid zu gestresst.
Und jetzt schaut mal auf die Zeit, die ihr auf Social Media verbracht habt! Selbst wenn es nur 30 Minuten oder nur 1 Stunde ist. Das ist eure verdammte Lebenszeit! Das ist die Zeit, die ihr gebraucht hättet, um diesen Anruf zu tätigen, um diese Nachricht zu beantworten, um euch auf einen Kaffee zu treffen.
Wir alle, und da nehme ich mich selbst nicht aus, setzen unsere Prioritäten sehr fragwürdig.
Wie lange kann das auf diese Weise noch gutgehen?
Vielleicht sollten wir darüber einmal nachdenken.
Ich bin ein Fotomensch, kein Videomensch. War ich schon immer. Und falls ihr euch von Anfang an gefragt habt, wie dieser Titel zu dem Geschreibsel hier passen soll. Tja, wie soll ich sagen, einen alten Baum verpflanzt man halt nicht mehr so einfach. Ich weiß, wenn ich mich mehr mit Reels und TikTok und Kurzvideos beschäftigen würde, könnte ich meinen Bekanntheitsgrad als Autorin steigern. Mir ist bewusst, dass meine Follower auf Instagram weiter schwinden werden, wenn ich nicht dem Videotrend folge. Aber ganz ehrlich, das wäre nicht mehr ich. Ich will mich diesem Massendruck nicht unterwerfen, nur weil man es heute halt so macht. Ich bin ein Fan des langsamen Konsums. Ich schreibe Texte und Bücher, ich teile Fotografien. Um mein Produkt zu konsumieren, muss man sich Zeit nehmen, man muss sich bewusst dafür entscheiden. Aber das ist auch das, was ich erreichen möchte.





Ich möchte niemanden zusätzlich stressen, denn ich bin die Letzte, die darauf aus ist, noch ein Nervensystem zu überfordern, indem ich euch mit grellen Headlines und bunten Videos zuspame. Wenn ihr das sucht, seid ihr bei mir an der falschen Adresse.
Nein, was ich möchte, ist, das Leben zu verlangsamen. Für mich, aber genauso für euch.
Ich bin ein Fotomensch, kein Videomensch.
Ich will der Essenz von Dingen auf den Grund geben und mich nicht von oberflächlichen Impulsen manipulieren lassen.
Was ein Foto transportieren kann, wird ein Video niemals schaffen. Ja, vielleicht erweckt so ein Video den Eindruck, als ob wir mehr zu sehen bekommen, als ob wir richtiggehend mit dabei sind, den Moment unverfälscht erleben.
Aber ab und zu ist es doch auch schön, wenn manches der Fantasie überlassen bleibt.
Wir brauchen alle wirklich nicht noch mehr Realität.







eine Lieben, ich habe keine Ahnung, ob das auch nur irgendeinen Sinn ergibt. Was ich damit bezwecken will. Es war nur wirklich so, als ich kürzlich durch Instagram gescrollt bin, dass mich das richtiggehend traurig gemacht hat. Die Idee einer Fotosharing-Seite habe ich damals geliebt. Früher habe ich nur für mich fotografiert, für meine eigene Erinnerung. Plötzlich konnte ich die schönsten Momente teilen, man hat Gleichgesinnte gefunden, und das war alles so wahnsinnig inspirierend. Meine Fotografie hat sich dadurch extrem weiterentwickelt. Ich habe so viel dazugelernt. Tja, das alles gehört der Vergangenheit an. Mittlerweile sehe ich nur noch gleiche Videos mit derselben gerade viral gehenden Musik unterlegt, eine Kopie folgt der nächsten. Was soll daran inspirierend sein? Diese Entwicklung macht mich, ja, wirklich traurig. Ein Foto ist für mich ein kleines Kunstwerk. Man muss genau überlegen, was soll sich im Bildausschnitt befinden, um die Geschichte zu erzählen, die ich erzählen möchte. Um das zu erzählen, was ich als Fotograf vor mir sehe. Vielleicht kann ich es sogar schaffen, dass das, was nur ich sehe, was sich hinter und seitlich von mir abspielt, was also nicht vor der Linse passiert, jedes Geräusch, jeden Geruch, jedes Gefühl in das Foto zu integrieren. Bisher hat noch kein Video, das ich gesehen habe, bei mir auch nur irgendeine Emotion ausgelöst. Aber Bilder, Bilder können das.
Es wird nicht jeder meine Worte nachvollziehen können, das ist mir bewusst. Ich komme mir mit meinem Fotospleen ab und zu sowieso vor wie der letzte Mohikaner. Aber na ja, vielleicht könnte ihr mich ja doch verstehen. Und was Tatsache ist, wir alle sollten unserem Nervensystem Pausen gönnen. Das ist Fakt!
Erzählt mir gerne, wie ihr das seht.
Und ehrlich gesagt in erster Linie auch, ob ihr irgendetwas von dem verstanden habt, was ich da von mir gegeben habe. Ab und zu habe ich einfach Hirndurchfall – und eigentlich hätte ich mir die ewig lange Einleitung sparen können und das genau so definieren: Meine Teestunde passiert dann, wenn ich mal wieder unter Hirndurchfall leide. Jep, das passt, das lassen wir jetzt einfach so stehen.
Alles Liebe, love&peace,
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Guten Morgen meine Süße, es ist irgendwie traurig. Wann hat es begonnen, dass Qualität nicht mehr geschätzt wird. Egal, ob stupide Kurzvideos oder Fernsehsendungen, die nur den “Mainstream” bedienen, obwohl ich mir nicht mehr sicher bin, ob dieser Mainstream überhaupt das ist, was tatsächlich gewünscht wird oder nur das, was Konzerne vorgeben, weil es halt billiger ist und Menschen ohne Nachzudenken, nachlaufen. Solange es Menschen wie dich gibt, die nicht käuflich sind, die IHR Ding machen, ohne sich beeinflussen zu lassen, so lange gibt es Hoffnung. Du bist ein besonderer Mensch! Ich hoffe, das weißt du! 344
Guten Morgen, mein Schatz, tja, da läufst du bei mir offene Türen ein! Was ich von Mainstream halt, weißt du ja. Ich finde es so traurig, dass es kaum noch Individualität gibt. Dabei, wenn man bedenkt, wie schnelllebig Trends geworden sind, würde das Gegenteil viel mehr Sinn ergeben. Und uns nicht alle so stressen. 3344, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, du sprichst mir mit deiner Teestunde so unfassbar aus der Seele, dass ich dich am liebsten direkt drücken würde! Diese traumhaft schönen Fotos in deinem heutigen Beitrag beweisen doch genau das, was du schreibst: Man bleibt bei ihnen, man atmet durch und die Fotos wirken so beruhigend, kein hektisches Video der Welt könnte diesen Frieden transportieren. Ich verstehe jedes deiner Worte. Zu deiner Frage: Ja, ich habe jedes Wort verstanden und fühle mich nach einem Instagram-Besuch oft genauso erschlagen wie du, weshalb ich deinen Blog als langsamen Rückzugsort so sehr liebe und dir ewig dankbar sein werde, dass du das hier auf diese unvergleichliche Art machst, ganz liebe Grüße Eva
Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Eva, du bist so eine Liebe (und gegens Drücken habe ich nie etwas 😉
Ich danke dir auf alle Fälle sehr für deine Worte. Vor allem dass meine Fotos tatsächlich ein friedvolles Gefühl vermitteln, denn genau das sollen sie. Was Instagram & Co angeht löst es bei uns allen offensichtlich ähnliche Gefühle aus, eigentlich traurig, dass wir es trotzdem alle nicht schaffen, etwas bei unserem Verhalten und Konsum zu verändern. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich hoffe, du hast eine richtig feine Woche vor dir und vielleicht ja schon mit reduzierter Bildschirmzeit? Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli, deine Gedanken zum „Parfüm“ der Fotografie im Gegensatz zum „Deospray“ des Videos sind eine so passende Analyse unserer heutigen Rezeptionskultur. Diese wunderbaren Aufnahmen unterstreichen deine Argumentation perfekt, denn sie strahlen eine Beständigkeit aus, die in den flüchtigen Kurzvideos völlig verloren geht. Ich habe deine Ausführungen sehr gut verstanden und teile die Sorge um unser überfordertes Nervensystem, das in dieser Informationsflut kaum noch zur Ruhe kommt. Für mich macht dieser Beitrag absolut Sinn, denn er fordert dazu auf, die Prioritäten wieder auf das Wesentliche und auf die echte, unverfälschte Zeit zu legen, großartig und ich hoffe, es erreicht viele Menschen, ganz liebe Grüße Michaela
Guten Morgen, liebe Michaela, ich danke dir sehr für die lieben Worte. Es ist beinahe erschreckend, wie sehr wir uns hier alle in dem Gefühl und den Gedanken zu diesem Thema ähneln. Und trotzdem ändern wir nichts daran. Ich habe mir fest vorgenommen, meine Bildschirmzeit, zumindest soweit möglich, zu reduzieren. Ich wünsche dir einen richtig guten Start in die neue (kurze) Woche, ganz liebe Grüße zu dir zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli. Erst mal muss ich sagen: Die Fotos sind einfach nur magisch, ich habe sie mir bestimmt drei Minuten lang ganz genau angesehen, bevor ich überhaupt angefangen habe zu lesen. Dass du dich gegen diesen Massendruck auf Social Media wehrst, finde ich so bewundernswert und es macht dich als Autorin für mich nur noch authentischer. Ich habe absolut verstanden, was du sagen wolltest, und fühle mich oft genauso schuldig, wenn ich meine Bildschirmzeit sehe, anstatt die Zeit sinnvoll zu nutzen. Hast du wunderschön auf den Punkt aka Bild gebracht, alles Liebe Julia
Liebe Julia, ich danke dir so, so sehr, das ist so lieb von dir. Ab und zu vergesse ich selbst, wie sehr ich die Fotografie liebe bzw. habe ich gerade in letzter Zeit wieder so richtig Freude dran. Und glaube mir, meine Bildschirmzeit anzuschauen, schmerzt beinahe. Aber ich versuche ernsthaft, das zu ändern, das muss doch möglich sein. Wie viel Zeit ich dann zum Fotografieren hätte … Ich wünsche dir einen richtig feinen Wochenstart, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli! Was für ein ehrlicher und wichtiger Text, danke dafür – ich saß gerade nickend vor meinem Laptop, weil ich dieses Erschöpfungsgefühl nach Instagram so gut kenne. Deine Fotos in diesem Beitrag sind kleine Kunstwerke für sich, sie transportieren eine Stimmung, die kein Video der Welt einfangen könnte, weil sie eben diese „Essenz“ besitzen. Ich habe dich komplett verstanden und finde die Bezeichnung „Hirndurchfall“ viel zu hart für so kluge Gedanken über unsere Lebenszeit. Danke und alles Liebe Anika
Hellohooo, liebe Anika, ist es nicht schlimm, dass es uns anscheinend allen so geht, dass uns die sozialen Medien richtiggehend erschöpfen und trotzdem schenken wir dem all unsere Lebenszeit. Ich nehme mich ja nicht aus, aber ich versuche ehrlich, etwas daran zu ändern. Es tut auf alle Fälle richtig gut, dass wir hier alle ganz ähnlich denken, das hilft auch schon irgendwie, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli! Du hast ein Thema angeschnitten, das mich auch schon länger nervt, dieses ewige Gewische auf dem Handy macht einen doch ganz narrisch im Kopf. Deine Fotos heute sind wie ein kleiner Urlaub für die Augen, so kunstvoll und voller Essenz, wie du es nennst, da sieht man richtig die Liebe zum Detail in jedem Bildausschnitt. Ich verstehe absolut, was du meinst: Ein Video ist laut und fordernd, aber ein Foto lässt einem den Raum für die eigene Fantasie. Ich habe dich voll und ganz verstanden und bin froh, dass du ein „alter Baum“ bleibst, der sich nicht von jedem TikTok-Trend verpflanzen lässt, liebe Grüße Karin
Hellohooo, liebe Karin, ich musste so grinsen, bei deiner Formulierung, aber ja, besser kann man es nicht sagen, das macht einen einfach narrisch! Genau richtig. Und da fragt man sich schon, weshalb wir uns das selbst antun, oder? Ich versuche ehrlich, etwas daran zu ändern. Es freut mich auf alle Fälle sehr, dass ihr meine Worte alle genau so aufnehmt, wie sie gemeint sind. Ich grüße dich ganz lieb zurück, vielen Dank dafür, alles Liebe, x S.Mirli!
Mirli, .. deine Fotos heute sind wieder einmal ein Beweis dafür, dass du eine Künstlerin mit der Kamera bist; dieses Spiel mit Licht und Schatten ist einfach unvergleichlich. Ich habe deine Gedanken zum „langsamen Konsum“ total verstanden und finde es mutig, dass du dich dem Videodruck nicht beugen willst, nur um mehr Follower zu generieren. Wir bräuchten alle diese Inseln der Ruhe, die dein Blog bietet, so dringend, um nicht komplett auszubrennen. Dein Text ist für mich eine Bestätigung, dass Qualität eben Zeit braucht und dass wir uns diese Zeit für die schönen Dinge im Leben wieder stehlen müssen, alles Liebe Anne
Ach Anne, du bist einfach die Beste. Vielen, vielen Dank für deine Worte. Es fällt wirklich nicht immer leicht, sich bei diesem Thema so völlig rauszunehmen, denn wie sagt man so schön: Entweder du gehst mit der Zeit, oder du gehst mir der Zeit … Aber offensichtlich brauche ich mir vorerst noch keine Sorgen zu machen, denn es erschreckt mich fast, wie sehr wir uns in diesem Gedanken alle hier gleichen. Ich wünsche dir einen wundervollen Wochenstart, liebe Anne, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli. Oh Gott, diese Fotos! Ich bin schockverliebt in die Ästhetik dieses Beitrags, das ist wirklich wie Balsam für die Seele nach einem langen Tag am Bildschirm. Dass du kein Videomensch bist, ist doch völlig okay – bleib bitte genau so, wie du bist, denn deine Texte und Bilder sind es, die dich und deine wunderbare Art ausmachen. Ich habe deine “wirren Gedanken” sehr gut verstanden und finde es erschreckend, wie viel Lebenszeit wir tatsächlich in diese kleinen Kasterln investieren. Danke für diesen ehrlichen Anstoß zum Nachdenken, er macht für mich absolut Sinn, ganz liebe Grüße Claudia
Hellohooo, liebe Claudia, du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich gerade über deine Worte freue. Vor allem bei dieser Art von Beitrag das zu lesen – made my day! Ich danke dir von ganzem Herzen und hoffe, du hast eine richtig feine (kurze) Woche vor dir, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli. Deine Teestunde hat mich heute wirklich berührt, weil ich mich oft genauso überfordert fühle von der Geschwindigkeit auf den Social Media Kanälen. Die Fotos sind traumhaft schön und unterstreichen deine Liebe zur Fotografie auf so wunderbare Weise. Ich habe alles verstanden, was du sagen wolltest, und finde es toll, dass du deine Prioritäten so klar setzt. Liebe Grüße Sandra
Es ist erschreckend, liebe Sandra, wie gleich es uns bei dem Thema anscheinend allen geht. Und wie machtlos wir uns trotzdem fühlen. Ich glaube, es macht wirklich Sinn, wenigstens zu versuchen, etwas daran zu ändern. Und wenn schon nur in seiner eigenen Art des Medienkonsums. Ich danke dir sehr für deine Worte und hoffe, du hast eine Woche, in der du es schaffst, das Handy immer öfter beiseite zu legen, allerliebste Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli, ich bin ganz begeistert von deinen Fotos, sie sind wie kleine Fenster in eine ruhigere Welt. Ich habe dich sehr gut verstanden und finde es wichtig, dass du den Fokus auf den langsamen Konsum und die echte Lebenszeit legst. Es ist so wichtig, sich nicht vom Massendruck manipulieren zu lassen und seinem eigenen Stil treu zu bleiben. Danke für diesen inspirierenden Beitrag, viele liebe Grüße Evelyn
Auch dir einen guten Morgen, liebe Evelyn, awww, das hast du so schön gesagt, vielen lieben Dank. Ich freue mich sehr über deine Worte. Und ja, wer sagt denn, dass wir uns diesem Massendruck anschließen müssen. Da schließe ich mich lieber voll und ganz deinen Worten an. Ich grüße dich ganz lieb zurück und hoffe, du hast eine richtig gute Woche vor dir, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli, du hast da einen Punkt getroffen, der mich selbst oft belastet: Diese ständige Erreichbarkeit und Informationsflut ist einfach zu viel. Deine Fotos heute sind so traumhaft schön und zeigen genau diesen Kontrast zum schnellen Video-Trend auf – sie laden Träumen ein. Ich finde es gar nicht wirr, sondern sehr schön beobachtet. Es ist an der Zeit, dass wir unsere Bildschirmzeit mal kritisch hinterfragen und wieder mehr im „Hier und Jetzt“ ankommen, viele liebe Grüße Daniela
Liebe Daniela, du sprichst da ja zusätzlich noch einen Punkt an, den ich so sehr nachempfinde: diese ständige Erreichbarkeit. Vor allem, dass das von einem verlangt wird. Dass gleich verschnupft reagiert wird, wenn man nicht sofort zurückschreibt oder zurückruft. Dabei, wo steht das denn geschrieben. Da vermisst man fast die analogen Zeiten. Wenn ich draußen unterwegs war, konnte man mich nicht erreichen, und das hat irgendwie so viel Frieden geschenkt. Ich grüße dich ganz lieb zurück, vielen Dank für diesen zusätzlichen Denkanstoß, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli, deine Teestunde hat mich heute wirklich abgeholt, weil ich mich auch oft wie der „letzte Mohikaner“ fühle, der lieber ein schönes Buch liest oder ein Foto anschaut. Die Aufnahmen im Beitrag sind einfach ein Traum, diese Ruhe, die sie ausstrahlen, ist genau das, was du im Text als Gegenentwurf zum Video-Stress beschreibst. Ich habe dich absolut verstanden und finde es toll, dass du dir den Luxus erlaubst, nicht jedem Trend hinterherzuhetzen. Dein Beitrag macht für mich extrem viel Sinn, weil er die psychische Gesundheit in den Fokus rückt, ich bin wieder einmalganz liebe Grüße Kerstin
Auch dir einen guten Morgen, liebe Kerstin, ich kann gar nicht sagen, wie gut es sich anfühlt, dass wir anscheinend eine Armee der letzten Mohikaner gründen können. Allein das hilft schon, dass man sieht, dass man mit seiner Meinung doch nicht ganz so allein ist. Ich danke dir ehrlich so, so sehr für die lieben Worte, das freut mich so sehr. Hab einen richtig guten Wochenstart, ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli. Na, das war ja mal eine Ansage gegen den TikTok-Wahn, und ich bin so zu 100% dabei: Diese ständigen Kurzvideos machen einen im Kopf ganz hohl. Deine Fotos heute transportieren so viel mehr Gefühl als jedes wackelige Handyvideo, das ich heute Morgen schon wieder gesehen habe. Ich habe deine Gedanken vollkommen verstanden. Es macht absolut Sinn, das Leben zu verlangsamen, und dein Blog ist dafür genau die richtige Adresse, liebe Grüße Bea
Guten Morgen, liebe Bea, awww, ich freue mich gerade so sehr über deine Worte, ehrlich! Vielen Dank dafür. Und ja, ich unterschreibe das sofort, das Leben verlangsamen ist mein Ziel in diesem Jahr. Das muss doch möglich sein. Ich wünsche dir eine richtig schöne Frühlingswoche, liebe Bea, alles Liebe, x S.Mirli!
Liebe Mirli! Deine Fotos sind einfach nur Seelennahrung, danke für diese wunderschönen Aufnahmen, die so viel mehr ausstrahlen. Ich habe jedes deiner Worte so sehr verstanden und fühle mich oft genauso leer und erschöpft, wenn ich zu lange durch Reels gescrollt habe. Deine Teestunde und eigentlich dein ganzer Blog ist ein wunderbarer Ort für solche Reflexionen und macht für mich absolut Sinn, liebe Grüße Tamara
Das ist so lieb von dir, vielen lieben Dank, Tamara! Offensichtlich geht es wirklich jedem gleich, was auf eine Weise beruhigt, aber auch wirklich erschreckend ist, weil wir irgendwie in diesem Netz gefangen sind und uns nicht befreien können. Oder wollen? Ich nehme mich da ja nicht aus, aber ich versuche wirklich, es zu ändern. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli! Deine Fotos heute sind so unfassbar ästhetisch, ich könnte sie stundenlang ansehen – da merkt man einfach die Leidenschaft, die du in die Fotografie steckst. Ich habe deinen Beitrag sehr gut verstanden und teile deine Trauer über die Entwicklung von Instagram hin zu einer Videoplattform, die einen nur noch stresst. Deine Gedanken sind für mich überhaupt nicht wirr, sondern ein sehr notwendiger Kommentar zu unserer Zeit, liebe Grüße Isi
Hellohooo, liebe Isi, das ist so lieb von dir, vielen Dank. Die Fotografie war tatsächlich meine erste große Liebe und wird es wohl immer bleiben. Deshalb werde ich bis zum letzten Atemzug für sie kämpfen – auch wenn es sich noch so melodramatisch anhört. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab einen schön entspannten Montag, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli. Als jemand, der beruflich viel mit Medien zu tun hat, kann ich dir nur beipflichten: Das Nervensystem ist mit der aktuellen Geschwindigkeit von Social Media schlicht überfordert. Deine Fotografien in diesem Beitrag sind erstklassig und zeigen eine Tiefe, die man in Kurzvideos vergeblich sucht. LG Dirk
Hellohooo, lieber Dirk, ich kann das nur unterstreichen. Wirklich Respekt vor der Jugend, aber dass sie diese sowieso schon so schnellen Bildabfolgen noch mal beschleunigen – da steig ich aus. Ich danke dir für deine Worte und wünsche dir eine fantastische Woche, alles Liebe, x S.Mirli!
Schönen guten Morgen Mirli, deine Teestunde hat mich heute richtig zum Nachdenken über meine eigene Bildschirmzeit gebracht – es ist erschreckend, wie viel Leben man an diese Videos verliert. Die Fotos im Beitrag sind traumhaft und beweisen dein Argument, dass ein Bild eine Geschichte erzählen kann, die kein Video so intensiv rüberbringt. Ich finde den Vergleich mit dem alten Baum sehr passend. Danke, einfach nur danke, Schöne Grüße Franzi
Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Franzi, ehrlich gesagt bin ich jedes Mal wieder schockiert, wenn ich mir meine Bildschirmzeit anschaue. Klar, gehört es bei mir sozusagen zur Arbeit dazu, also ich kann gar nicht anders, aber ein bisschen ist das auch geschummelt, wenn ich das so sage. Ich versuche wirklich, mich zu bessern. Das ist einfach so verschwendete Zeit. Hab einen guten Wochenstart, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli, was für ein wichtiger Beitrag über die Flucht aus der digitalen Überforderung und die Rückbesinnung auf die Kunst der Fotografie. Deine Aufnahmen sind wieder einmal traumhaft und zeigen so schön die Augenblicke, den du beschreibst. Ich finde es toll, dass du dich nicht dem Druck der Videos unterwirfst. Es macht absolut Sinn, das Tempo rauszunehmen, um gesund zu bleiben, alles Liebe Samira
Hellohoo, liebe Samira, ich danke dir von Herzen für die lieben Worte. Fotografie ist so eine besondere Kunstform, aber wenn keiner mehr fotografiert, wird sie genauso verschwinden wie vieles andere und das wäre wirklich schade. Ich hoffe, du startest heute richtig fein in die neue Woche, alles Liebe, x S.Mirli!
Guten Morgen Mirli. Deine Fotos haben mich aber so was von verzaubert, man sieht förmlich die Geschichte hinter jedem Bild, was kein schnelles Video jemals schaffen könnte. Ich habe deine Gedanken zum „Hirndurchfall“ sehr genossen und finde es gar nicht wirr, sondern sehr ehrlich und menschlich. Es macht total Sinn. Danke für diesen ehrlichsten Beitrag, schöne Grüße Rita
Guten Morgen, liebe Rita, ich danke DIR für deine Worte. Es tut so gut, zu realisieren, dass man nicht allein so denkt. Das hilft schon sehr. Ich grüße dich ganz lieb zurück und wünsche dir eine wunderschöne (kurze) Woche, alles Liebe, x S.Mirli!
Hallo Mirli! Deine Teestunde ist mein absolutes Highlight, weil du genau das aussprichst, was ich schon lange fühle: Diese Videos machen einfach nur müde. Die Fotos in diesem Beitrag sind dafür so beruhigend und schön, eine echte Wohltat für das Auge. Danke und ganz liebe Grüße Vroni und danke!
Hellohooo, liebe Vroni, ich glaube, deshalb mag ich diese Teestunde auch so besonders gerne, weil man merkt, dass man mit seinen Gedanken und Gefühlen nicht allein dasteht. Auch wenn das an den meisten Situationen nichts ändert, irgendwie hilft es halt doch. Ich schicke dir ganz liebe Grüße zurück und vielen lieben Dank für deine Worte, alles Liebe, x S.Mirli!
Was für tolle Fotos! Das schwarz/weiß passt so gut zu ihnen und sie wirken echt so richtig schön stimmungsvoll.
Perfekt zum Thema des Artikels!
Ich könnte mich in dieses Thema ja so richtig reinsteigern… als Fotografin geht es mir natürlich wie dir… und ich bin massiv genervt von dieser Video Entwicklung. Ich habe auch kein TikTok und werde es mir nicht holen! Ich finde es auch wirklich schräg, wie das in meinem Bereich funktioniert. Ja, Fotografen mit mehr Followern haben natürlich potentiell auch das bessere Marketing, aber bei dem ein oder anderen würde mich schon interessieren, ob das auch mit einem zahlenden Kunden endet… Dafür sind hohe Followerzahlen ja kein Garant. Aber ja, bei Autoren sieht es evtl noch mal anders aus; meine Arbeit richtet sich ja eher an Firmen, als an Privatmenschen.
So oder so: wir verschwenden alle zu viel Zeit mit Social Media. Ich habe meine Zeit darauf eh sehr stark begrenzt, mittlerweile merke ich, wie ich es privat eigentlich so gut wie gar nicht mehr nutze… man versinkt echt zu schnell im Scrollen! Und ich würde sagen, ich war da sogar noch recht diszipliniert. Wenn ich mir da die Bildschirmzeit von anderen anschaue….
Also wenn das von dir kommt, ist es ja ein noch viel größeres Kompliment, vielen, vielen Dank dafür. Das ist sowieso so eine grausame Entwicklung, dass bei Berufen wie Fotograf oder sogar auch Model oder Schauspieler eine Reichweite auf Social Media entscheidend ist. Vor allem weil man weiß, dass es nicht unbedingt an Qualität liegt, wenn man dort erfolgreich ist. Dass in eine Entscheidungsfindung bei Jobvergaben miteinzubeziehen finde ich absolut falsch, alles Liebe, x S.Mirli!