Kopfwelt

Status Quo Halbzeit

Meine Lieben, ich wüsste nur zu gerne, was ihr bei diesem Titel denkt, wovon dieser Beitrag handeln könnte. Ich weiß nicht, ob es an dieser speziellen Zeit liegt oder an den persönlichen Vorkommnissen der letzten Wochen, wenn man – egal ob man will oder nicht – mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert wird. Etwas von dem wir alle wissen, dass es früher oder später auf einen zukommen wird, aber sind wir mal ehrlich, wir befassen uns im täglichen Leben nicht wirklich mit solchen Gedanken.
Ich selbst bin ein absoluter Verweigerer, was diese Thematik angeht. Mein Mann gehört zu den Menschen, die das alles auf fast schon morbide Weise fasziniert – leben, sterben – allein schon vom wissenschaftlichen Standpunkt aus. Nur zu gerne würde er ab und zu mit mir darüber philosophieren. Doch ich greife dann regelmäßig auf die Methode zurück, die schon als Dreijährige bestens für mich funktioniert hat – ich halte mir die Ohren zu und singe laut und schief vor mich hin, bis es mein Gegenüber aufgibt, sich mit mir unterhalten zu wollen (und ich wünschte, das wäre scherzhaft gemeint, ist es aber nicht).

Keine Angst! Wenn ihr jetzt gerade beschließen wollt, ihr lasst diese Worte von mir diesmal lieber aus, denn das ist kein Thema, das irgendjemandem momentan guttut – ich habe an meinem Vermeidungsverhalten nach wie vor nichts geändert. Und trotzdem hat dieses Thema in gewisser Weise damit zu tun, dass ich mir die letzten Monate und Wochen einfach vermehrt Gedanken über mein bisheriges Leben gemacht habe. Ich würde es jetzt nicht unbedingt Midlife-Crisis nennen, denn genau genommen habe ich das genaue Gegenteil einer Krise. Aber ich bin nun über vierzig und wahrscheinlich ist es ganz normal, dass man dann anfängt, einmal Bilanz zu ziehen.Immer wiedermal lese ich auf anderen Blogs Beiträge – speziell zu Geburtstagen – in der Art, was man seinem fünfzehnjährigen Ich gerne sagen würde. Was man inzwischen gelernt hat und welche Erfahrungen man besser bleiben lassen sollte. Irgendwie mag ich diese Art von Gedankenspiel, weiß aber auch, dass es für mich selbst sinnlos wäre, so eine Liste zu erstellen, da ich mich kenne und bereits mit fünfzehn Jahren schon ziemlich ähnlich gestrickt war. Soll heißen, ich hätte trotzdem jeden einzelnen Schritt auf diese Weise machen müssen, um zu lernen. Um die persönliche Erfahrung zu machen.
Schon immer musste ich alles selbst ausprobieren, egal wie schmerzhaft es war. Und damit sind nicht nur Tattoos und Piercings gemeint.
Ja, irgendwie hat die Entdeckungsphase bei mir nie richtig aufgehört.

Und trotzdem sind vielleicht gerade die letzten Wochen daran „schuld“, dass ich meine Gedanken heute in Worte fassen will. Auch wenn ich auf gewisse Begleiterscheinungen des Älterwerdens gerne verzichten würde, fühle ich mich doch so wohl wie noch nie zuvor mit meinen bald zweiundvierzig Jahren. Ich fühle mich angekommen und so bei mir selbst, wie vielleicht noch nie im Leben. Und auch wenn ich meinem fünfzehnjährigen Ich vielleicht keinen Brief schreiben würde, was es anders machen sollte, da ich nach wie vor der Meinung bin, dass wir gerade durch die schlechten Erfahrungen am meisten wachsen und die größte persönliche Entwicklung durchmachen, gibt es doch etwas, das ich meinem jüngeren Ich gerne sagen würde.

Ich bin ein Mensch, der (zumindest früher) wahnsinnig schwer loslassen konnte. Sei es das Festhalten an materiellen Dingen, Erinnerungen oder auch persönlichen Beziehungen. Wenn ich einmal jemanden in mein Leben gelassen habe und in mein Herz geschlossen, dann bleibt er im Normalfall auch dort drinnen. Oft habe ich solang an Menschen festgehalten, ohne zu merken, dass sie schon lang nicht mehr in mein Leben gepasst haben. Oder dass die Freundschaft oder Beziehung inzwischen eher einseitig geworden ist. Dass eigentlich immer nur ich gebe und der andere zwar gerne nimmt, aber selten etwas zurückgibt.
Und ich habe trotzdem daran festgehalten. Weil ich einfach so war.
Ich konnte nicht loslassen.

Heute bin ich dafür Meisterin darin.
Angefangen hat es beim eigenen Lebensstil, dann beim Wohnen und schlussendlich auch bei persönlichen Beziehungen. Ich habe erkannt, wie gut es tut und wie befreiend es sich anfühlt, wenn man loslässt. Wenn man sich vom Druck befreit, „passen zu müssen“. Wenn man sich von negativen und toxischen Beziehungen löst.
Wenn man ausmistet.
Sei es der Kleiderschrank, das Kellerabteil oder die Seele.
Alles was belastend ist und mehr Schmerz als Freude verursacht, vergiftet einen mit der Zeit. Natürlich ist es nicht immer leicht, vor allem wenn Menschen oder Dinge dein halbes Leben lang Teil von dir waren. Wenn unvergessliche Erinnerungen einen verbinden. Aber die bleiben sowieso. Die muss man nicht in die Mülltonne werfen. Doch Menschen und Situationen verändern sich. Es gibt Menschen, die früher einmal zu meinen engsten Bezugspersonen gehört haben und die ich heute eigentlich gar nicht mehr richtig mag. Und trotzdem habe ich an der Beziehung festgehalten, weil einen halt eine Vergangenheit verbindet, was vollkommen schwachsinnig ist und niemandem etwas bringt. Denn wenn ich etwas in meinen vierzig Lebensjahren gelernt habe, dann ist es den eigenen Wert zu erkennen.

Ich bin mir meines eigenen Wertes bewusst und muss nicht mehr um Menschen oder Beziehungen kämpfen, die offensichtlich inzwischen einseitig geworden sind. Ab und zu hilft es schon, wenn man Freundschaften für sich selbst einfach ganz neu bewertet. Jemand, der früher vielleicht zu deinem engsten Freundeskreis gehört hat, ist inzwischen in die Schublade mit Bekanntschaften aus der Jugend gewandert und das ist überhaupt nicht schlimm. Gerade Beziehungen sollten immer auf Augenhöhe stattfinden, wenn dem nicht mehr der Fall ist, dann wird es ungesund. Man muss Freundschaften frei entstehen und sich entfalten lassen. Man kann nichts erzwingen und man sollte sich auch auf keinem Fall verbiegen, um besser in das Leben eines anderen Menschen zu passen.

Das habe ich in meinem Leben viel zu oft getan, aber es ist etwas, das mich auch wachsen hat lassen. Heute weiß ich, dass ich genug bin, so wie ich bin. Dass ich niemandem erst beweisen muss, was ich wert bin und wenn es jemand nicht von selbst erkennt, dann ist er meine Zeit nicht wert. Ich habe einfach kein Interesse mehr daran, mein Leben mit Dingen zu verbringen, die keinen Wert haben. Unsere Zeit auf dieser Erde ist so kurz, deshalb will ich sie mit Schönem und Besonderem füllen. Ich will Menschen in meinem Leben haben, die genau so etwas Schönes und Besonderes in mein Leben bringen. Die wertvoll sind und die mich auf genau dieselbe Art und Weise sehen.Vielleicht ist das das Wichtigste, das ich in diesen vierzig Jahren gelernt habe und das ich meinem fünfzehnjährigen Ich gerne schenken würde, von dem ich aber weiß, dass es erst mit der Zeit wachsen muss:

Selbstwertgefühl.

Ich gehöre zu den Menschen, bei denen das über eine viel zu lange Zeit einfach nicht vorhanden war. Deshalb habe ich mich zu oft verbogen und verschenkt, da ich selbst nicht gesehen habe, wer ich eigentlich bin. Vielleicht musste ich aber auch erst all die Erfahrungen machen, die guten wie die schlechten, um mich selbst zu finden. Um heute mit einem ganz anderen Gefühl zu mir selbst zu stehen.
Ich wünsche jedem Menschen, dass er sich selbst sieht, wenn er in den Spiegel blickt. Und damit meine ich ganz bestimmt nicht das Aussehen oder anderen oberflächlichen Kram. Ich meine den Blick in sich selbst. Dass man sieht, wie besonders man ist. Und wie frei es sich anfühlt, wenn man sich selbst genug ist. 

Du bist wertvoll und deshalb, bitte, umgib dich nur mit Menschen, die das auch sehen und zu schätzen wissen. Alles andere ist Gift und deinen Wert nicht wert.
Ich wünsche mir, dass du dich siehst! Und vielleicht nicht erst mit vierzig

eine Lieben, ich habe euch letzte Woche persönliche Worte versprochen und ich würde mal sagen, die sind mehr als persönlich. Ich glaube, ich habe es schon einmal erwähnt, dass mein Mann immer wieder sagt, dass ich zu viel denke und das ist wahrscheinlich einerseits eine meiner größten Stärken und gleichzeitig meine schlimmste Schwäche. Deshalb ist es für Menschen wie mich umso wichtiger, sich von Dingen (oder Menschen), die eigentlich nur noch für negative Gedanken sorgen, zu befreien. Und genau so fühlt es sich dann auch an. Vielleicht ist der Prozess nicht so einfach, aber am Ende fühlt man sich frei und um Tonnen leichter. Ich kann es nur noch einmal wiederholen: Ich wünsche mir, dass ihr euren Wert seht. Vielleicht kann nicht jeder diese Worte nachvollziehen, dann bedeutet das einfach nur, dass diejenigen sehr, sehr glücklich sein können. Aber wenn du dich in meinen Worten wiederfindest, dann hoffe ich, dass mein Wunsch in Erfüllung geht. Alles, alles Liebe, love&peace,

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64 Comments

  • Reply
    Kerstin
    26/05/2021 at 7:19

    Schönen guten Morgen Mirli, ich glaube, ich habe eh schon mal geschrieben wie paradox es bei Dir ist. Du hast eine sehr alte Seele und hast eine unglaubliche Art, Dinge und Gefühle zu beschreiben. Das mit dem Loslassen muss ich noch lernen, bin da ganz schlecht, aber wie Du richtig sagst, die Zeit ist zu kurz um sich zu ärgern. Wundervoll geschrieben, ich erkenne mich in so vielen Dingen wieder. Ganz liebe Grüße und eine schöne Wochenmitte, Kerstin

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:43

      Guten Morgen liebe Kerstin, ich weiß gerade gar nicht, was ich sagen soll. Ich glaube, danke trifft es nicht einmal im Ansatz. Ich konnte früher überhaupt nichts loslassen, aber wenn man erst einmal damit anfängt, kann man nicht mehr damit aufhören, weil es ein so leichtes Gefühl ist, dass sich dann breitmacht und davon willst du immer mehr. Hab eine wundervolle Wochenmitte, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Peter
    26/05/2021 at 7:19

    Hallo mein Engerl, das mit Ohren zu und schief singen brauchst Du eh nicht, hab das über die Jahre schon bemerkt Ich glaube, ausmisten und loslassen, darin sind wir jetzt wirklich dank Dir Weltmeister. Und es tut richtig gut! Und was für mich immer so komisch ist: Selbstwertgefühl. Wenn jemand Selbstwertgefühl haben sollte, dann DU! Denn was Du machst und wie Du anderen Menschen helfen kannst, das ist nicht nur bemerkenswert. Also auf die nächsten 100 Jahre gemeinsam ohne Ende und ohne dem, was nach dem Leben kommt Bussi

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:42

      Dass ich heute nicht mehr wirklich ein Problem mit meinem Selbstwertgefühl habe, das liegt zum großen Teil auch an dir – auch wenn es mir leid tut, dass du für dieses Gesprächsthema jemanden anderen suchen musst 😉 Ich fürchte fast, das wird sich nicht mehr ändern. Ganz dickes Bussi, bis heute Abend, x S.Mirli!

  • Reply
    Eva
    26/05/2021 at 7:20

    Liebe Mirli, Du schaffst es immer, auf so schöne Art und Weise genau das Richtige zu sagen. Ein gesunder Mittelweg macht es aus zwischen Egoismus und Freundlichkeit. Wunderschöner Beitrag, liebe Grüße, Eva

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:41

      Ich danke dir so sehr liebe Eva. Ich hoffe, du hast einen wunderschönen tag mit ein bisschen Sonnenschein, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Anika
    26/05/2021 at 7:20

    Guten Morgen Mirli, das mit Leben und Sterben kenne ich nur zu gut, ich verdränge das auch ganz stark und will nicht einmal darüber nachdenken. Auch wenn man es sollte… Danke für die wunderschönen Worte, die aus der Seele sprechen, alles Liebe Anika

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:41

      Ich danke DIR liebe Anika. Ich gehe ja wirklich jedem Gedanken und jedem Gespräch über dieses Thema aus dem Weg. Vielleicht ist das auch keine gesunde Einstellung, aber solange es mir gut dabei geht, ist ja alles in Ordnung. Hab einen ganz wundervollen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Isi
    26/05/2021 at 7:21

    Hallo, ausmisten ist das richtige Stichwort. Bin auch gerade dabei, mein Leben neu einzurichten, vielleicht auch der Krise geschuldet, die zum Nachdenken gezwungen hat. Liebe Grüße Isi

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:40

      Liebe Isi, ich habe das Gefühl, ich lese gerade aus jedem Wort bei dir heraus, wie sehr du es genießt und wie sehr du gerade in diesem Prozess drinnensteckst. Ich freue mich riesig für dich. Eine ganz liebe Umarmung zu dir, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Evelyn
    26/05/2021 at 7:24

    Liebe Mirli, aus dir spricht ganz viel Lebenserfahrung, das merkt man. Ich wünschte so sehr, dass Du Kurse gibst, ich würde mehrere Tage bei einem Seminar teilnehmen, denn alles was du ansprichst kann ich 1:1 auf mich projizieren. Danke dafür! Liebe Grüße Evelyn

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:39

      Ach Evelyn, du bist so lieb. Vielen, vielen Dank. Dabei stolpere ich auch einfach nur irgendwie durchs Leben, aber vielleicht bedeutet mir solche Worte deshalb auch so viel. Fühl dich ganz lieb von mir umarmt, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Karin
    26/05/2021 at 7:24

    Liebe Mirli, wenn etwas von der Corona Krise übrig geblieben ist, dann, dass jede schlechte Erfahrung auch etwas positives hat. Mir geht es zumindest so. Man weiß wieder Dinge zu schätzen, die man vorher nicht beachtet hat und auch Freunde, die wirklich zu einem stehen. Wunderschöner Beitrag, danke dafür und liebe Grüße Karin

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:38

      Liebe Karin, natürlich „war“ bzw. ist es keine leichte Zeit, aber irgendwie bin ich trotzdem dankbar, weil man gesehen hat, dass nichts auf der Welt selbstverständlich ist und wie wichtig es ist, jeden Tag zu nutzen und zu leben. Es war vielleicht schmerzhaft, aber es war – zumindest für viele – schon ein Wachrütteln. Hab eine ganz wundervolle restliche Woche, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Dirk
    26/05/2021 at 7:25

    Hallo Mirli, ich liebe ja Deine philosophischen Werke, so auch diesen Beitrag. Es ist einzigartig, dass jemand Gefühle, die gerade jeden beschäftigen, so ausdrücken kann. Hut ab, LG Dirk

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:37

      Ich danke dir von ganzem Herzen, lieber Dirk. Ehrlich, das bedeutet mir unglaublich viel. Hab eine fantastische Wochenmitte, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Martin
    26/05/2021 at 7:25

    Schönen guten Morgen nochmals, bin bei jedem Wort dabei. Es sollte keine Midlife-Krise brauchen, bis man erkennt, was das Leben wirklich bringt. LG Martin

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:37

      Lieber Martin, du bringst es auf den Punkt. Ich wünschte, ich hätte ein bisschen weniger lang gebraucht, aber besser spät als nie. Ich wünsche dir eine grandiose Wochenmitte, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Franzi
    26/05/2021 at 7:26

    Das mit Freunde und dem Geben und Nehmen kenne ich nur zu gut. Alles loswerden, was einem nicht gut tut, ebenso. Leider. Aber das Ausmisten tut meistens einfach nur gut. Toll geschrieben, schöne Grüße Franzi

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:36

      Guten Morgen liebe Franzi, ich glaube, es ist schon gut, wenn man diese Einseitigkeit erst einmal erkannt hat, dann kann man auch gegensteuern. Oft fällt man ja einfach in ein Muster, ohne es überhaupt zu bemerken, bis man selbst ausgesaugt ist. Hab einen ganz wundervollen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Vroni
    26/05/2021 at 7:26

    Liebe Mirli, ich bin auch gerade am ausmisten. Was mir die Krise gezeigt hat, dass man sich wirklich nur mit dem umgeben sollte, was einem gut tut. Bin da ganz bei Dir! Liebe Grüße, Vroni

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:35

      Liebe Vroni, du bringst es auf den Punkt. Warum mit Negativem und Energiefressenden Dingen umgeben, wenn es nicht sein muss. Hab eine tolle Wochenmitte, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Anne
    26/05/2021 at 7:27

    Ach Mensch, ich musste so lachen, Leben und Sterben sind auch nicht gerade meine Lieblingsthemen, da bin ich eher schon beim schief singen dabei! Hast du schön ausgedrückt. Dass du ein Thema mit Selbstwertgefühl hast, ist mir aber ein Rätsel. Du bist so ein wertvoller Mensch, danke für alles, alles Liebe Anne

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:35

      Liebe Anne, ich danke dir von ganzem Herzen für deine Worte. Meist merkt man den Menschen leider wirklich nicht an, was sich hinter der Fassade verbirgt. Heute habe ich eine ganz andere Einstellung zu mir selbst, aber das hat sehr lang gebraucht. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass gerade die Menschen, die scheinbar vor Selbstbewusstsein sprühen, von Selbstzweifeln geplagt sind und damit nur ihre Unsicherheit überspielen. Deshalb lohnt es sich immer zweimal hinzusehen. Ich wünsche dir eine wundervolle und hoffentlich sonnige Wochenmitte, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Samira
    26/05/2021 at 7:27

    In letzter Zeit hatte ich immer das Gefühl, dass Zeit zu kurz ist. Wenn man nicht alles machen kann, was man will, kommen diese Gedanken und ab und an muss man dann auch bereinigen. Mein Vorsatz für die nächste Zeit. Danke und liebe Grüße Samira

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:33

      Liebe Samira, ich weiß genau, was du meinst. Ich glaube schon, dass es auch an dieser Zeit liegt, dass wir endlich die Möglichkeit haben, Dinge zu hinterfragen ohne Ablenkung oder Einmischung von anderen. Dass wir alle irgendwie mehr zu uns selbst gefunden haben und diese Chance muss man einfach nutzen. Die Zeit, die wir auf diesem Planeten haben, IST so kurz und ich habe einfach keine Lust mehr, sie zu verschwenden. Hab einen ganz wundervollen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Nora
    26/05/2021 at 7:27

    Loslassen können ist nicht gerade meine Tugend, das gebe ich zu. Auch wenn ich möchte, Veränderungen sind ein Greul und beschäftigen mich leider zu sehr auch wenn meistens etwas besseres nachkommt. Hast Du toll geschrieben, Respekt! Liebe Grüße Nora

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:32

      Liebe Nora, ich war früher ganz ähnlich. Mir ist es so schwer gefallen, loszulassen und ich habe selten meine Komfortzone verlassen. Ich habe gedacht, dass es mir bestens geht, aber ich habe einfach den Unterschied nicht gekannt. Ich habe erst lernen müssen, wie großartig es sich anfühlt, seine Grenzen zu überschreiten und dass Loslassen einfach nur befreiend ist. Ich wünsche dir einen ganz wundervollen Tag du Liebe, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Tamara
    26/05/2021 at 7:28

    Hallo Mirli, es klingt zwar hart, aber ab und zu sollte man tatsächlich Menschen loswerden, die einem nicht gut tun. Menschen verändern sich und da kann es schon sein, dass man sich auseinanderlebt. Ist mir so gegangen und ich habe zu lange zugesehen. Dann hab ich einen Cut gemacht und siehe da, es fühlt sich besser an. Liebe Grüße Tamara

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:30

      Liebe Tamara, ich weiß so genau, wovon du sprichst. Es gibt auch Freundschaften in meinem Leben, in denen man sich dazwischen komplett entfernt hatte, sogar mehrere Jahre überhaupt keinen Kontakt hatte und dann hat es plötzlich wieder gepasst. Aber ab und zu macht es einfach keinen Sinn, an etwas festzuhalten, vor allem wenn derjenige einfach nicht bleiben will. Hab eine ganz wundervolle Wochenmitte, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Julia
    26/05/2021 at 7:28

    Die 40 nimmt dir aber auch keiner ab bei den wundervollen Fotos Obwohl man schon merkt, welche Lebenserfahrung in Dir steckt. Da wundert es mich schon, dass Du zu den Menschen gehört hast, die mit dem Selbstwertgefühl hadern. Ich kenne nicht viele Menschen, die ein Recht auf die größte Portion Selbstwertgefühl haben, als Du. Wünsche dir noch eine wunderschöne Woche und mega Beitrag! Liebe Grüße Julia

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:29

      Awwww, du Liebe du. Ich kann dir sagen, ich fühle mich keine Minute wie vierzig. Irgendwie habe ich das mit dem Alter sowieso nie verstanden. Warum zählt man das überhaupt? Aber natürlich schmeichelt mir das auch sehr 😉 Da würde ich schon lügen. Ich habe wirklich mein halbes Leben gebraucht und viel Zeit mit mir selbst, bis ich heute an dem Punkt bin, wo ich mich endlich sehen kann. Deshalb bedeuten. mir solche Worte auch so unglaublich viel. Ich danke dir von ganzem Herzen. Fühl dich ganz lieb umarmt von mir und hab eine wundervolle Wochenmitte, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Bea
    26/05/2021 at 7:28

    Liebe Mirli, I feel you Bei Sterben bin ich auch draußen. Keine Ahnung, ob Männer besser damit umgehen können, aber bei mir ist es genau so. Immer wenn wir zu diskutieren anfangen, schalte ich ab und möchte mich nicht damit beschäftigen, obwohl es doch auch zum Leben gehört, speziell in diesen Zeiten wurde man ja sehr deutlich daran erinnert. Liebe Grüße Bea

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:27

      Liebe Bea, ich bin ehrlich erleichtert, weil ich schon dachte, dass meine Einstellung dazu extrem ist. Ich vermeide ja wirklich jeden Gedanken und definitiv jedes Gespräch über dieses Thema. Vielleicht ist es ungesund, aber anscheinend bin ich ja nicht alleine damit. Hab einen ganz zauberhaften Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Rita
    26/05/2021 at 7:29

    Sehr philosophisch geschrieben, das liebe ich so an deinen Beiträgen. Du schaffst es über den Tellerrand zu sehen. Alles Liebe Rita

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:26

      Ich danke dir von ganzem Herzen liebe Rita. Das bedeutet mir wirklich viel. Hab einen wundervollen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Lena
    26/05/2021 at 7:29

    Loslassen können gehört auch nicht zu meinen Stärken, aber ich arbeite daran! Wünsche Dir einen wunderschönen Tag, liebe Grüße Lena

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:26

      Guten Morgen liebe Lena – und das daran Arbeiten lohnt sich so sehr. Es ist ein wirklich, wirklich befreiendes Gefühl. Hab eine fantastische Wochenmitte, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Simone
    26/05/2021 at 7:30

    Schönen guten Morgen liebe Mirli, ich kann Dir nur voll und ganz zustimmen. Schlechte Erfahrungen sind immer nur dann etwas negatives, wenn man sie gerade macht. Im Nachhinein bleibt meistens nur das positive übrig. Es gehört zum Leben dazu und für mich ist es immer schön, zu lernen. Und mit den Freunden hab ich auch schmerzlich gelernt. Wenn das geben und das nehmen nicht mehr im Gleichgewicht ist, muss man etwas ändern. Du hast mich sehr zum Nachdenken gebracht, ich danke dir sehr dafür! Hab einen schönen Tag, alles Liebe Simone

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:25

      Liebe Simone, zum Glück ist der Mensch ja so gemacht, dass man sich meist eher an die positiven Dinge erinnert als an die negativen, das macht ja auch das Loslassen so schwer, weil man anfangs sich nur an das Positive erinnert und denkt, man hat einen Fehler gemacht. Aber man sollte immer auf sein Bauchgefühl vertrauen, das hat meistens recht. Ich danke dir für deine tolle Nachricht, hab eine wunderschöne und hoffentlich sonnige Wochenmitte, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Ute
    26/05/2021 at 7:33

    Schönen guten Morgen,
    ich liebe den Ansatz sehr. Veränderung ist selten etwas Negatives. Auch wenn es für den Moment so aussieht, später weiß man dann immer, für was etwas gut war und warum es so sein musste. Loslassen können ist schwer, aber tut sehr gut, danke für den spannenden und inspirierenden Beitrag! Toll geschrieben!

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:24

      Liebe Ute, ja, loslassen IST schwer, vielleicht sogar eines der schwersten Dinge überhaupt, aber das Gefühl danach, das ist es eindeutig wert. Und so schwer vielleicht auch jeder neue Anfang ist, allein dass die Chance besteht, dass etwas Großartiges daraus entsteht, ist das Risiko wert. Hab einen ganz wundervollen Tag und vielen Dank, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Stefan
    26/05/2021 at 7:34

    Sehr genial geschrieben, toller Beitrag! LG Stefan

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:23

      Vielen lieben Dank Stefan. Hab eine fabelhafte Wochenmitte, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Claudia
    26/05/2021 at 7:36

    Hallo Mirli, ja die Sache mit dem Selbstwertgefühl, die kenne ich nur zu gut. Wenn man erst einmal zu dem Punkt gekommen ist, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist, dann geht vieles leichter. Dann hat man auch den Mut für Veränderungen. Altes loszulassen und Neues ins Leben zu lassen. Beeindruckend geschrieben mit ganz viel Wahrheit darin! Liebe Grüße und einen schönen Tag wünsche ich Dir! Claudia

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:23

      Guten Morgen liebe Claudia, ich glaube, jeder, der selbst noch nie damit zu kämpfen hatte, wird nie nachvollziehen können, was für ein Gefühl es ist, wenn man es endlich schafft, sich selbst zu sehen und sich selbst zu akpzeptieren. Und nicht nur zu akzeptieren, wie man ist, sondern eben zu sehen, wie besonders man ist. Ich danke dir für deine Worte, hab einen wundervollen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Birgit
    26/05/2021 at 10:00

    Hallo Mirli, vielen Dank für Deinen ganz besonderen Blog, am meisten mag ich Beiträge wie diesen.
    Kürzlich hatte ich den Gedanken, dass Loslassen bedeutet, mutig genug zu sein, darauf zu vertrauen, alles immer wieder neu erschaffen zu können (neue Gegenstände, neue Freunde, neues Leben). Ich bin schon ganz gut im Loslassen, aber da habe ich gleich nochmal einen Stapel Kleidung aussortiert und mich saugut gefühlt.
    Ganz ganz liebe Grüße Birgit

    • Reply
      MirliMe
      26/05/2021 at 10:22

      Guten Morgen liebe Birgit, ich danke dir so sehr für deine lieben Worte. Ich finde, schöner und besser kann man es gar nicht formulieren. Es bedeutet Mut, sich darauf zu verlassen, dass sich diese Lücke, die durchs Loslassen entsteht, auch wieder füllen lässt. Ein wirklich schöner und besonderer Ansatz. Ich wünsche dir eine ganz wundervolle Wochenmitte mit hoffentlich extra viel Sonnenschein, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Nummer Neun
    26/05/2021 at 21:18

    Sehr schöner Beitrag!

    Da wir anscheinenden bis auf ein paar Monate genau im gleichen Alter sind, kann ich das ganz gut nachvollziehen. Vielleicht sind wir jetzt in dem Alter, in dem man etwas Bilanz zieht. Corona passt da ganz gut dazu, weil es zusätzlich noch dafür gesorgt hat, sein Leben zu hinterfragen, weil man ja vieles, was mir in den letzten Jahre Spaß bereit hatte, nicht mehr machen konnte.

    Nach diesem Jahr sieht man auch seine Freundschaften teilweise in einem anderen Licht und merkt, was davon noch übrig bleibt, wenn bestimmte Dinge wegbrechen. Ich mag zwar den Begriff „toxische Freundschaften“ nicht so, weil das so ein Modewort geworden ist, aber man muss tatsächlich auch manche Freundschaften lösen, wenn es nicht mehr passt oder wenn sie einem mehr Ärger als Freude bereitet.

    Und als letztes noch: Entdeckungsphasen sind auch in unserem Alter noch gut, man lernt ja schließlich nie aus. Der Unterschied ist nur: Jetzt macht man es vielleicht bewusster oder aus eigenem Interesse und nicht mehr, weil es „dazu gehört“ oder alle anderen machen.

    Meinem 15-jährigen Ich würde ich aber glaube ich nichts raten – er würde eh nicht zu hören 😀

    • Reply
      MirliMe
      27/05/2021 at 10:21

      Ich bin ja absolut bei dir, vielleicht macht die Entdeckungsphase in „unserem Alter“ auch gleich mal noch mehr Spaß, weil man nicht mehr unbedingt damit rechnet und weiß, wie besonders es ist, noch immer neue Sachen kennenzulernen. Im Grunde mag ich auch keine Modebegriffe, man hätte es auch einfach ungesunde Freundschaft nennen könnten, aber andererseits, wenn etwas so sehr auf den Punkt trifft, warum sich nicht einmal gegen seine persönliche Sperre wehren. Wie auch immer, ab und zu tut es richtig gut, sich mit seinem eigenen Leben intensiver auseinanderzusetzen. Wenn Corona für sonst nichts gut war … Hab eine wunderschöne Restwoche, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Bettina
    27/05/2021 at 4:55

    Wunderschöne Worte.
    Ich verstehe deine sehr persönlichen Gedanken nur zu gut.Durch meinen Umzug … weg aus Graz … haben sich viele Freundschaften schön langsam verabschiedet. Jedesmal wenn ich bei meinen Eltern war, hab ich rundherum Freundinnen getroffen. Staccatomässig.
    Gegeneinladungen blieben aus…geblieben sind leider ganz wenige … wo von selbst Anrufe Einladungen und Besuche kommen.
    Geben und Nehmen… das Gleichgewicht muss passén..sonst wird man unglücklich.
    Du bist durch und durch eine Künstlerin…das viele Denken und die Sensiblität gehört da dazu.
    Trotzdem genießt du dein Leben in vollen Zügen….
    Danke für deine Worte und die Denkanstöße

    • Reply
      MirliMe
      27/05/2021 at 10:22

      Guten Morgen liebe Bettina, ich danke dir von ganzem Herzen. Du sprichst mir so sehr aus der Seele. Ich hatte es ja in umgekehrter Form, als ich von Wien zurück nach Graz gezogen bin, habe ich genau dieselbe Erfahrung gemacht. Man hat erkennen müssen, welche Freundschaften halten und welche nur da waren, weil sie eben praktisch waren. Wer noch immer den Weg in den Süden gefunden hat oder wer nur gewartet hat, wann ich mal wieder nach Wien komme. Und dann muss man halt überlegen, wie wichtig ist einem so eine Beziehung dann noch selbst. Ich danke dir ehrlich für deine einfühlsamen Worte, du bist so ein toller Mensch. Hab eine ganz wundervolle restliche Woche und fühl dich ganz lieb umarmt, alles, alles liebe, x S.Mirli!

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    Wonderful Fifty
    29/05/2021 at 8:44

    Liebe Mirli, was für ein wunderbarer Beitrag, der wohl zu jeder Zeit perfekt passt, egal in welchem Alter wir sind und was wir gerade durchleben, aber das letzte Jahr hat sicher bei vielen dazu beigetragen, mal das eigene Leben bewusst zu betrachten, was mag ich gerne, was ist mir wirklich wichtig, wo möchte ich vielleicht etwas ändern. Das tatsächliche Alter ist bei mir in diesem Zusammenhang nicht wichtig, natürlich denkt man über manche Dinge anders, wenn man mehr Lebenserfahrung hat, trotzdem gibt es in jedem Alter viel Neues und Schönes zu entdecken, wenn wir aufgeschlossen und neugierig sind. Um jetzt noch den Brief an das fünfzehnjährige Ich aufzugreifen – ich denke, dass uns ja alle Entscheidungen und Erfahrungen, die wir gemacht haben, zu dem Menschen werden ließen, der wir sind. Wenn ich also aufgrund solcher Hinweise vielleicht anders gehandelt hätte, dann wäre wahrscheinlich auch mein Leben anders verlaufen – wer weiß, was wo ich dann heute wäre. Alle Lebesphasen gehören zu uns, egal ob sie nun schön oder eben auch weniger schön waren. Oh Mirli, das ist wieder ein Thema, über das ich mich stundenlang mit dir unterhalten könnte. Ich wünsche dir einen ganz wunderbaren Tag, vielleicht auch mit ein paar Sonnenstrahlen, fühl dich herzlich umarmt und alles, alles liebe Gesa

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      MirliMe
      31/05/2021 at 9:55

      Liebe Gesa, oh ja, ich glaube, das ist mal wieder so ein Thema, über das wir zwei uns stundenlang austauschen könnten. Nicht zuletzt auch über die Sache mit dem Alter, denn das sehe ich ganz genau wie du. Für mich ist schon der Begriff „Zahl“ zu hoch gegriffen. Ich verstehe überhaupt nicht, warum wir das überhaupt mitzählen müssen, aber gut, solange man sich dadurch nicht in seinem Leben oder das, was man tut, beeinflussen lässt. Ich wünsche dir eine ganz wundervolle erste Sommerwoche und hoffe, das sich das Wetter an den Kalender hält. Eine ganz liebe Umarmung zurück, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Elisa
    30/05/2021 at 11:25

    Liebe Mirjam, ich finde dieser Beitrag ist mal wieder unglaublich gut gelungen und deine Worte haben mich wieder einmal berührt. Du hast so viele Punkte angesprochen, über die ich mir Gedanken mache, die mich beschäftigen oder belasten. Ich bin gerade mal 25 Jahre alt, doch auch ich schauen „zurück“ auf meine Schulzeit oder die letzten Jahre und denke mir immer wieder, dass ich doch irgendwas hätte anders machen können oder frage mich, warum ich das so gemacht habe. Ein großer Punkt sind auch Menschen tatsächlich. Ich glaube es wäre besser, wenn ich mich genau mit diesem Gedanken besser früher als später anfreunde, dass sich Menschen einfach verändern und dass das, was früher mal zueinander gepasst hat, jetzt vielleicht nicht mehr passt und dass es mir um einiges besser gehen würde, wenn ich bestimmte Personen loslassen könnte. Ich verbringe auch viel zu viel Zeit in meinem Kopf und mache mir viel zu viele Gedanken, doch das ist ein Teil von mir und ich bin auch stolz darauf.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag, Elisa xx

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      MirliMe
      31/05/2021 at 9:54

      Ich glaube, ja, es gibt immer wieder so Phasen im Leben, an denen man einmal Bilanz zieht. Ich glaube mich zu erinnern, dass es bei mir mit 25 ganz genauso war. Nicht umsonst gibt es den Begriff „Quaterlife-crisis“ inzwischen auch, obwohl ich nicht verstehe, warum immer gleich alles eine Krise sein muss, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Ich sehe es ja ganz genau wie du, dieses „übertrieben“ Denken kann einem zwar vieles schwerer machen, aber ich bin andererseits auch stolz darauf, denn schlimmer wäre es, einfach nur zu funktionieren ohne jemals etwas zu hinterfragen, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Sabiene
    30/05/2021 at 11:36

    Ich lehne es ab, meinem fünfzehnjährigen Ich irgendwelche Ratschläge zu geben. Denn ich weiß ganz genau, was mir dieses Ich vor den Latz knallen würde.
    Und überhaupt: Wer traut sich denn, einem oder einer Fünfzehnjährigen Ratschläge zu geben! Das dürfen eigentlich nur Frisöre, oder?
    LG
    Sabiene

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      MirliMe
      31/05/2021 at 9:51

      Ich bezweifle zwar, dass mein fünfzehnjähriges Ich irgendwelche Ratschläge entgegengenommen hätte – schon gar nicht vom Frisör, aber ich weiß, was du damit sagen willst. Geht mir ganz genauso. Ich wünsche dir eine fabelhafte neue Woche, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Selina
    01/06/2021 at 5:34

    Wunderschöner Beitrag, Deine Worte sind sehr bei mir angekommen. Liebe Grüße Selina

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      MirliMe
      01/06/2021 at 10:05

      Vielen, vielen Dank liebe Selina, das freut mich sehr. Hab einen ganz wundervollen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Susi
    01/06/2021 at 5:39

    Ja, das mit dem Selbstwertgefühl kenne ich nur zu gut. Ich finde Du hast die richtigen Worte getroffen, bin sehr beeindruckt. Wünsche Dir eine schöne kurze Woche, alles Liebe Susi

    • Reply
      MirliMe
      01/06/2021 at 10:05

      Vielen, vielen Dank liebe Susi. Eigentlich traurig, wie viele mit Selbstwertgefühl bzw. dem Nichtvorhandensein zu kämpfen haben. Aber es tut auch gut, zu wissen, dass man nicht allein ist und die Arbeit daran ist es eindeutig wert. Hab du auch eine wunderschöne erste Sommerwoche, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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    Vanessa
    01/06/2021 at 13:16

    Liebe Mirli,
    danke für deine offenen Gedanken dazu, das fühle ich absolut. Ich ziehe aktuell schon Bilanz und bin momentan auch in einem kleinen Tief. Ich kann noch nicht ganz fassen, worum es genau dabei geht, aber das versuche ich gerade mit viel Stille zu ergründen. Genau wie du bin ich der Meinung, das Leben besteht aus Erfahrungen und keine davon ist richtig gut oder richtig schlecht, sondern sie tragen uns immer irgendwohin und zumeist dahin, wohin wir gehören. Allerdings tue ich mich manchmal schwer damit, die Kontrolle aufzugeben und etwas mehr geschehen zu lassen – also auch eine Form der Loslassens-Schwierigkeiten. Ich bin zu oft zu viel zu doll im Kopf, will alles verstehen, durchblicken. Das macht es nicht einfacher. Daher finde ich deine Beiträge immer sehr wertvoll, denn andere Perspektiven schaffen auch andere Blickwinkel und neuen Input. Es ist so schön Teil deiner Gedankenwelt zu sein – danke dafür!
    Ich freue mich, dass es dir so gut geht, trotz der Tiefs – die Phasen kommen und gehen.
    Liebe Grüße!

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      MirliMe
      07/06/2021 at 10:38

      Liebe Vanessa, für mich ist ein ganz großer Teil des Verarbeitens oder eben auch des Loslassens das in Worte fassen hier am Blog. Ich denke nie darüber nach, wie viele das jetzt lesen, denn im Grunde benutze ich euch nur als Denkhilfe 😉 Umso mehr freut es mich dann immer, wenn man sich gegenseitig hilft und vielleicht ganz neue Perspektiven aufzeigt – was bei dir immer der Fall ist. Hab eine ganz wundervolle neue Woche und glaub mir, das Loslassen wird mit dem Älterwerden immer leichter, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

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