Kopfwelt

über den Tellerrand

Meine Lieben, keine Angst, ich habe nicht Gefallen daran gefunden und werde in Zukunft nur noch über Essen und Rezepte schreiben – allein schon aus Selbstschutz. Nein, der Titel zielt in eine ganz andere Richtung. Ich bin nämlich gerade eben (und zwar sprichwörtlich gerade eben vor zwei Minuten) über einen Blogbeitrag gestolpert (übrigens kann ich euch den Blog von Christine Polz nur ans Herz legen. Wenn ihr einmal hinter die Kulissen und in den Alltag einer Berufsfotografin blicken wollt, seid ihr bei ihr an der richtigen Adresse), der mich stark zum Nachdenken gebracht hat UND mich nun ein paar Zeilen schreiben lässt, die ich sowieso vorhatte, irgendwann in die Tasten zu klopfen.

Es ist Beginn der fünften Woche zu Hause (wenn ihr das lest, liegen bereits sechs Wochen hinter uns) – ob ihr es nun Lockdown, Quarantäne, Isolation oder wie auch immer nennen wollt, sagen wir einfach einmal, wir stehen am Beginn der fünften Woche eines Lebens, das von heute auf morgen nicht mehr unserem gewohnten Leben entsprach. Tatsächlich habe ich erst kürzlich darüber nachgedacht, einmal einen Lagebericht – sozusagen “ein Monat #stayathome” – zu veröffentlichen und die gerade gelesenen Worte waren nun der endgültige Anstoß dazu.

Schon in meinen letzten Lebensschnipseln habt ihr bestimmt rauslesen können, dass ich eigentlich überhaupt kein Problem mit der aktuellen Situation habe. Man hat schon fast Angst, es laut auszusprechen oder man hat das Gefühl, sich dafür entschuldigen zu wollen, dass es einem gerade einfach nur gutgeht. Natürlich bin ich kein gefühlskalter Mensch und eine Pandemie, zigtausende Tote und Menschen, die um ihre Lebensgrundlage bangen, gehen mir nicht am Allerwertesten vorbei, so gut solltet ihr mich kennen. Aber wenn ich rein auf mich blicke, dann ist es Fakt, dass ich weder ein Problem damit hätte, sollte die Lage noch länger andauern (was sie wohl auch wird), noch von morgens bis abends mit vor Sorgen gerunzelter Stirn dasitze, weil ich mir die wirtschaftlichen Folgen ausmale oder mich gräme, dass ich meinen Urlaub stornieren oder meine Geburtstagsfeier verschieben musste und dass ich überhaupt die Möglichkeit habe, mich in solchen Zeiten so fühlen zu können, mir ist bewusst, dass das ein absolutes Privileg ist.

Natürlich hat sich auch mein Leben verändert, aber ich wundere mich ehrlich selber, wie wenig mir von meinem früherem Leben wirklich abgeht (vielleicht ist das eher ein Punkt, über den ich mir den Kopf zerbrechen sollte). Dass ich nun seit über einem Monat weder in einem Geschäft war noch online geshoppt habe, fällt mir erst jetzt auf. Dass ich seit über einem Monat nur mehr Selbstgekochtes esse und mir meinen Sonntagskuchen selber backe, da Restaurants, Cafés und Coffee Shops noch immer geschlossen sind, geht mir weniger ab, als ich gedacht hätte. Dass ich meine Familie und Freunde seit über vier Wochen und teilweise schon länger nicht mehr gesehen habe, tut mir zwar leid, aber wozu gibt es Telefon und Co. Natürlich, keine Frage, wenn ich tauschen könnte oder die Wahl hätte, dann würde ich mir sofort mein “altes” Leben zurückwünschen, aber Veränderung, auch wenn sie noch so brutal und schmerzhaft daherkommt, kann oft auch der A…tritt sein, denn man nötig hatte.

Vielleicht ist es so, weil ich tatsächlich schon Schlimmeres erlebt habe, dass ich weiß, dass man jede noch so schlimme Krise meistern kann. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon ganz unten war – glaubt mir, tiefer geht gar nicht – und ich habe mich wieder aufgerappelt. Vielleicht liegt es eben gerade daran, dass die Dinge, die mich wirklich glücklich machen, auch jetzt nicht verboten sind – an der frischen Luft sein, die Natur genießen, in der Sonne liegen, lesen bis der Arzt kommt, Musik hören bis die Ohren wehtun. Wohnen. Leben. Glücklich sein!

Das Einzige, das mir wirklich wehtut, ist einfach nur ein Gefühl bzw. wohl eher ein fehlendes Gefühl: das Gefühl von Freiheit. Das Wissen um die Möglichkeit alles machen zu können, auf das ich gerade Lust habe. Ein bisschen fühle ich mich wie dieser Schmetterling, über den ich kürzlich in einem Zitat gesprochen habe, dem die Flügel gestutzt wurden. Nicht fliegen zu können, wenn ich möchte, nicht einfach meine Flügel ausbreiten und mich vom Wind dorthin tragen lassen zu können, wohin ich gerade möchte, das tut schon weh, aber wir lernen doch bereits als Kind, man soll nicht wehleidig sein, also hebe ich eben mein Köpfchen, blicke vielleicht ein bisschen trotzig drein, aber werde ganz bestimmt nicht über so ein kleines Wehwehchen jammern.


Es gibt momentan auf der ganzen Welt Menschen, die wirklich Grund zum Jammern haben und die dürfen das auch (lustigerweise tun diese das trotzdem am allerwenigsten). Wenn ich gerade in einer ein-Zimmer-Wohnung sitze, um mich meine zwei Kleinkinder toben, ich gleichzeitig meine älteren Kinder unterrichten und home-office machen soll und trotzdem weiß, dass es sich bis Ende vom Monat nicht mehr ausgehen wird, dass ich alle Rechnungen bezahle, ja, dann habe ich Grund zum Jammern. Wenn ich zwar in zwei Wochen meinen Laden oder mein Café wieder aufsperren darf, aber jetzt schon weiß, dass ich das nur machen werde, um ein Schild “für immer geschlossen” an die Tür hängen zu können, weil ich es auch mit Unterstützung vom Staat nicht schaffen werde, diese Krise zu überstehen, dann ja, dann darf ich ganz laut jammern. Wenn meine Oma, die schon seit fünf Jahren in einer Seniorenunterkunft wohnt, seit zwei Tagen verdächtig hustet, wenn mein Großtante an genau diesem Husten vor drei Wochen gestorben ist, ich mich nicht einmal im Krankenhaus von ihr verabschieden durfte, dann ja, dann habe ich Grund zum Jammern und zum Weinen. Wenn ich in einem Land lebe, das nicht einmal Ressourcen hat, um feststellen zu können, ob irgendjemand erkrankt ist, wenn Abstand halten in einer Barracke, in der Großfamilien auf engstem Raum zusammenleben, unmöglich ist, wenn kein Wasser vorhanden ist, um mir die Hände zu waschen, wenn es in meinem Heimatland nicht einmal die Idee eines Gesundheitssystems gibt, dann ja, DANN habe ich wirklich Grund zum Jammern.

An all diese Menschen habe ich von Anfang an gedacht und mir immer wieder selbst gesagt, es würde mir sowieso nicht zustehen, mich schlecht zu fühlen.
Aber wisst ihr, auf wen ich bei all diesen Gedanken vergessen habe? Ich habe auf all jene vergessen, die zwar vielleicht keine drei schreienden Kinder bändigen müssen, die genug Erspartes am Konto haben und sich auch wirtschaftlich gerade keine Sorgen machen müssen, deren Freunde und Verwandte alle gesund sind –

und trotzdem mit dieser Situation so ihre Schwierigkeit haben.

Wenn jemand weiß, dass man ab und zu nicht rational denken kann, da sich manche Gefühle einfach so sehr in den Vordergrund drängen, dass diese Gefühle dann oft viel zu laut sind, um sie auch nur irgendwie übertönen zu können, dann bin das wohl ich. Wenn jemand weiß, dass man gegen Gefühle, gegen Ängste, gegen Sorgen ab und zu nicht ankommt, dann bin das definitiv auch ich. Ja, ich habe einfach auf alle vergessen, die trotzdem auch das Recht haben, dass es ihnen gerade alles andere als gutgeht. Das Geschehen auf der Welt IST beängstigend. Nicht zu wissen, wie lang wir in an diesem “neuen Normal” festhalten werden müssen, kann einem Sorgen bereiten. Das Gefühl machtlos zu sein, sich ausgeliefert zu fühlen und das einer Krankheit, das darf einen wütend machen. Auch wenn ich selbst zwar noch immer der Meinung bin, und das Festhalten an dieser Meinung für mich sehr gut funktioniert, dass all diese Ängste und Sorgen und die Wut mich trotzdem nicht weiterbringen werden – das funktioniert halt nicht für jeden. Und das ist in Ordnung so, das darf und muss so sein. Sich jetzt selbst unter Druck zu setzen, weil so viele andere besser mit dieser Krise umgehen, ist der falscheste Weg überhaupt.Und deshalb bin ich über Christines “Rauslassen ihrer Gedanken” auch so dankbar, weil sie mich dazu gebracht hat, über den Tellerrand zu blicken. Ihr kennt mich mittlerweile wahrscheinlich alle ziemlich gut, ich wisst, dass ich es für mich selbst brauche, an meiner Positivität festzuhalten und dass ich mich nicht mag, wenn ich mich von irgendetwas runterziehen lasse. Dass ich selbst auf eine gewisse Art von mir verlange, stark zu sein, positiv zu bleiben und so viel ich kann davon auch abzugeben. Vielleicht ist das mein Anker, der dafür sorgt, dass ich in diesem Sturm, dem gerade unser aller Leben gleicht, nicht untergehe.

Also werde ich kein schlechtes Gewissen mehr haben, dass ich tatsächlich ab und zu sogar vergesse, dass gerade irgendwie etwas verkehrt läuft, ich werde mich auch nicht mehr dafür entschuldigen, dass ich so viel Positives in dieser Zeit sehe, dass ich glücklich bin, dass ich für vieles dankbar bin, dass ich vielleicht sogar ein bisschen stolz auf mich bin, weil es gar nicht so selbstverständlich ist für einen Menschen wie mich, dass ich diese Krise stehe. Ich werde also all das zulassen, aber ich werde in Zukunft auch öfter an die denken, die gerade ihren Anker aus den Augen verloren haben, von denen ich aber weiß, dass sie gute Schwimmer sind und trotzdem nicht untergehen werden.

Meine Lieben, es ist momentan eine ziemliche Gratwanderung, da ich einerseits selbst das Gefühl habe, ich möchte über diese Zeit schreiben, aber andererseits, wenn ich zum Beispiel den Fernseher anschalte oder in mein Handy blicke, mich etwas übersättigt fühle von all den Berichten, die alle dasselbe Thema haben. Viele wünschen sich gerade jetzt einfach nur Beiträge und Texte über belanglose Themen die ablenken und andere wünsche sich dann doch meine persönlichen Gedanken zu diesem aktuellen Geschehen. Hier die Balance zu finden, ist gar nicht so einfach und ich bin jederzeit für Feedback, was das angeht, offen. Mich würde wirklich interessieren, wie ihr euch fühlt. Erzählt doch mal, denn mir ist gerade in den letzten Tagen aufgefallen, dass sehr viele, die zu Beginn sehr gut mit allem umgegangen sind, schön langsam anfangen, zu straucheln. Tatsächlich bin ich wirklich ein kleines bisschen über mich selbst verwundert, weil ich nach wie vor auf meiner happy Welle surfe und so sehr daran glaube, dass alles gut ausgehen wird. Es wird anders sein, aber anders muss doch nicht immer schlechter bedeuten. Also ihr Lieben, erzählt doch einfach, wie es euch so geht und wie immer wünsche ich mir nur, dass ihr gut auf euch aufpasst und fühlt euch doch alle ganz lieb von mir gedrückt. Wenn ihr wollt, lesen wir uns am kommenden Mittwoch hier wieder. Alles, alles Liebe, love&peace,

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54 Comments

  • Reply
    Bea
    23/04/2020 at 7:56

    Schönen guten Morgen liebe Mirli, ich denke, dass jetzt aufgrund der Aussicht einer Lockerung sich auch meine Stimmung wieder ein bisschen gebessert hat. Eigentlich ist es mir so ganz gut gegangen, aber zwischendurch hatte ich schon so meine Tiefs. Aber eins muss ich schon sagen: Du hast mit Deinen motivierenden Beiträgen sehr geholfen. Eben auch dieser ist genial. Wir können froh sein, in einem reichen Land zu leben und sollten die nicht vergessen, denen es nicht so gut geht. Wünsch Dir auch weiterhin alles Gute, liebe Grüße Bea

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 10:15

      Liebe Bea, du glaubst gar nicht, was für eine Freude du mir mit deiner Nachricht gemacht hast, die letzten Wochen waren für mich nicht nur aufgrund der Situation so intensiv, sondern weil ich gefühlt wirklich nun stop geschrieben habe, teilweise auch am Wochenende und dann zu lesen, dass das wirklich auch wichtig und sinnvoll war – nichts Schöneres hättest du mir sagen können. Niemand hat vermutet, dass uns das ganze Thema nun wirklich so lange und noch viiiiiel länger begleiten wird und dass einem inzwischen auch einmal die Luft ausgeht, ist wohl selbstverständlich, aber den Rest der Strecke schaffen wir gemeinsam auch noch, da bin ich mir sicher, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Anika
    23/04/2020 at 8:06

    Hallo Mirli, Du Fels in der Brandung. Ich muss ja zugeben, dass Du mir durch die eine oder andere schwere Stunde geholfen hast. Ich liebe Deine Positivität sehr. Gerade bei all den negativen Berichten im Fernsehen kann man Positives sehr gut brauchen. Danke und alles Gute, Anika

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 10:13

      Liebe Anika, deine Worte – made my day, ehrlich. Du glaubst gar nicht, wie sehr du mich mit deiner Nachricht zum Strahlen gebracht hast, nur deswegen habe ich diesen Blog überhaupt und dass ich wirklich etwas damit erreichen kann, das freut mich unendlich. Ich habe sehr früh aufgehört genau solche reisserischen Berichte anzusehen, weil diese auch mich hinuntergezogen haben, mittlerweile konzentriere ich mich nur noch auf die Fakten durch Nachrichtensendungen, das hilft ungemein. Bleib weiter stark und zusammen schaffen wir das, fühl dich ganz lieb von mir umarmt, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Samira
    23/04/2020 at 8:11

    Guten Morgen Mirli, wieder ein so inspirierender Beitrag. Ja, natürlich mach ich mir auch Sorgen wie es weitergehen wird aber nichtsdestotrotz bin ich froh, in einem Sozialstaat zu leben in dem man sich keine existenziellen Sorgen machen muss. Deshalb tut es manchmal gut, über den Tellerrand zu gucken. Liebe Grüße und für Dich auch alles Gute, Samira

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 10:12

      Liebe Samira, Sorgen, gerade in so einer Situation, sind wohl ganz normal und solange man sich nicht vollkommen darin verliert ist ja auch alles gut. Wir werden das alles noch ausbaden müssen, das ist ganz klar und jeder wird seinen Beitrag dazu leisten müssen, aber wir sind trotzdem ein so reiches Land, nicht jedes wird das so gut stemmen können und ans Sparen haben wir uns ja jetzt die letzten Wochen ja auch schon gewöhnt, also ich habe um einiges weniger Geld ausgegeben und so schlimm war das gar nicht ;-9 Liebe Samira, ich wünsche dir eine ganz zauberhaften und sonnigen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Karin
    23/04/2020 at 8:17

    Hallo und schönen guten Morgen liebe Mirli, mir geht es eigentlich fast wie Dir, ich hab mit all den Einschränkungen nicht so sehr das Problem, nur dass ich nicht reisen kann, dass trifft mich am schlimmsten. Genau heuer hatte ich eine große Reise geplant, aber daraus wird leider nix. Aber auf der anderen Seite bin ich froh, dass es mir halbwegs gut geht und dass ich auch niemanden kenne, der an dem Virus verstorben ist. Und das ist auch das Wichtigste.
    Wünsch Dir einen schönen Tag und Danke für den Blick über den Tellerrand. Liebe Grüße, Karin

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 10:10

      Liebe Karin, das freut mich wirklich riesig zu lesen. Lustigerweise geht mir das Reisen weniger ab als gedacht, aber wenn man natürlich auch eine große Reise hingefiebert hat, dann ist das noch einmal etwas ganz anderes, aber so verlängert sich nur die Vorfreude und aufgeschoben heißt in diesem Fall bestimmt nicht aufgehoben. Umso mehr Zeit zu planen und vielleicht noch den einen oder anderen Geheimtipp auszugraben. Hab ein ganz wundervolles baldiges Wochenende, alles, alles Liebe und ganz arg liebe Grüße zurück, x S.MirlI!

  • Reply
    Evelyn
    23/04/2020 at 8:22

    Oh ja, über den Tellerrand hinaus gibt es noch viel Schlimmeres. Irgendjemand hat im Fernsehen mal gesagt: unsere Großeltern und Urgroßeltern wurden aufgefordert, in den Krieg zu ziehen, wir werden nur aufgefordert, zuhause zu bleiben und haben ein Problem damit. Ich gehöre zu den Menschen, die dankbar sind, dass es uns trotz all dem noch gut geht, wir keinen Hunger leiden müssen und ein sicheres Zuhause haben. Und vielleicht klingt es ja blöd, aber ich bin dieser Krise auch dankbar. Dankbar, weil man erst dadurch erkennt, wie gut es einem geht. Danke für diese tollen Gedanken und dem schönen Beitrag, alles Liebe, Evelyn

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 10:08

      Liebe Evelyn, genau so sehe ich das auch und es freut mich so sehr zu lesen, dass du genau die richtige Einstellung hast. Ich habe dieses Zitat auch gelesen und es ist so viel wahres dran, unsere Großeltern haben einen Krieg miterleben müssen, von uns wird nur verlangt mit vollem Kühlschrank zu Hause zu sitzen und Netflix zu süchteln, also da gibt es bestimmt Schlimmeres. Vor kurzem habe ich in einem Bericht gesehen, als sie eine ältere Dame in einem südafrikanischen Slum interviewt haben, die meinte, sie kann sich aussuchen ob sie an dem Virus stirbt oder verhungert, also DA wird man einfach wirklich demütig. Behalte dir diese Einstellung bei, hab einen wunderschönen und sonnigen Tag du Liebe,alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Caro
    23/04/2020 at 8:26

    Liebe Mirli, Du bist für mich so faszinierend. Du bist immer so positiv und dass tut einfach auch gut. Ich schwanke immer zwischen “alles wird gut” und purer Verzweiflung. Deshalb muss ich mich auch bedanken für all Deine positiven Beiträge hier. Schöne Grüße Caro

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 10:04

      Awwwww, liebe Caro, komm mal kurz in meine Arme, das ist sooooo so lieb von dir und wenn es irgend jemandem hilft, dass ich positiv bleibe, dann tue ich das doch gerne, fällt mir auch ehrlich gar nicht schwer 😉 In so einer Situation ist ja auch wirklich jede Stimmung erlaubt und ich glaube auch gerade dieses hin und her schwanken ist eine ganz natürliche Reaktion, solange man sich nicht in purer Verzweiflung verliert, ist alles gut. Auch wenn man es sich jetzt noch nicht vorstellen kann, irgendwann werden wir zurückblicken und es gar nicht glauben können, wie das damals alles war. Der Mensch vergisst so schnell….Hab ein wunderschönes Wochenende mit ganz viel Sonnenschein, da bleibt gar kein Platz für Verzweiflung, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Ramona
    23/04/2020 at 8:31

    Hallo Mirli, ja, es stimmt. Je länger es dauert, umso schwieriger wird es natürlich. Am Anfang und das sag ich ganz offen, war alles auch spannend. Ausnahmesituation, alles neu,.. Aber diese Anfangseuphorie, etwas gutes zu tun, die ist schon verflogen und am Ende bleibt nur die Einschränkung und die Angst, was die Zukunft bringt. Umso wichtiger sind solche positiven Gedanken und der Hinweis, dass es noch viel schlimmer sein könnte.
    Dank Dir vielmals und ich wünsche Dir jetzt schon ein schönes Wochenende.

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 10:02

      Liebe Ramona, man traut sich das ja wirklich nicht laut zu sagen, aber mein Mann und ich haben genau dasselbe gesagt, so schlimm das alles ist, es ist auch eine interessante und spannende Zeit, natürlich. So einen Ausnahmesituation hat noch niemand von uns jemals erlebt und ganz ehrlich, ein bisschen “fürchte” ich mich sogar davor, wenn wieder alles vorbei ist, weil ich ein bisschen befürchte, dass ich mit dem Lärm und den vielen Menschen jetzt gar nicht mehr so gut klarkommen werde. Ich denke, es ist ganz natürlich, dass man sich Gedanken gerade um die wirtschaftliche Zukunft macht, aber es kommt wie es kommt, jetzt alles schwarz auszumalen wird nichts daran ändern, aber ich weiß auch eigener Erfahrung, dass man sich an alles und jede neue Lebenssituation anpassen kann. Liebe Ramona, ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende, versuche so viele Sonnenstrahlen zu sammeln wie möglich, das tut immer gut und es ist ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen, das schaffen wir schon, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Franzi
    23/04/2020 at 8:34

    Schönen guten Morgen Mirli, Heute geht es schon wieder besser, bei uns ist die Quarantäne aufgehoben worden und wir dürfen uns wieder etwas freier bewegen. Für mich heißt das rauf aufs Bike. Schick Dir ganz liebe Grüße aus Tirol, Franzi

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 9:59

      OMG, liebe Franzi, das muss sich ja wie Weihnachten anfühlen, das freut mich ehrlich riesig für dich. Genieß diese erste Fahrt in der Natur so richtig, das hast du dir mehr als verdient. Hab einen wunderschönen Tag, aber den wirst du jetzt bestimmt haben, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Isi
    23/04/2020 at 8:38

    Hallo Mirli, ich mag Deine positiven und motivierenden Beiträge so. Du triffst den Nagel immer auf dem Kopf. Mir ist auch schon ein bisserl die Luft ausgegangen, aber zumindest sieht man jetzt schon ein Licht am Ende des Tunnels. Vor allem, dass man sich wieder mit der Familie und den Freunden treffen darf, auf das freue ich mich am meisten. Liebe Grüße und Dir auch weiterhin alles Gute, Isi

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 9:58

      Liebe Isi, ich denke, es ist ganz normal, dass man bei so einer Marathonstrecke auch einmal schwächelt zwischendurch, niemand von uns kennt so eine Situation oder hat genau so etwas schon einmal durchgemacht, gerade die Distanz zu Menschen, die einem wichtig sind, ist natürlich schwierig und darüber habe ich mich auch am meisten gefreut, dass das bald ein Ende hat, aber nach wie vor sehe ich das alles gar nicht so schwarz, vieles wird sich ändern, aber vielleicht war das sogar eine Veränderung, die notwendig war. Liebe Isi, ich wünsche dir einen ganz wundervollen Tag mit hoffentlich unendlich viel Sonnenschein, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Anne
    23/04/2020 at 8:45

    Ich dachte mir schon, dass es bei Deinem Blogtitel nicht unbedingt um Essen geht 🙂
    Ich denke mir bei Dir immer, was musst Du schon alles erlebt haben. Ich denke, die Menschen, die noch nie eine Krise diesen Ausmaßes erleben mussten, die tun sich jetzt besonders schwer. Umgekehrt sieht und bemerkt man sofort, wenn jemand das eine oder andere bereits erlebe musste. Ich selbst hatte leider auch schon ein paar Schicksalsschläge und bin vielleicht auch deshalb so gelassen in diesen Zeiten. Auch wenn es in Deutschland meiner Meinung nach nicht so gut geregelt ist wie in Österreich bemerkt man durchaus einen Wandel. Der Ausblick, dass es schön langsam in Richtung Normalität geht, tut gut und ist auch wichtig. Möchte zwar nicht ganz so politisch werden, aber ich denke, dass die Deutsche Bundesregierung einiges von der Österreichischen lernen kann.
    Ich bedanke mich nicht oft genug für all Deine tollen und wichtigen Worte und auch dafür, dass Du immer antwortest, finde dich einfach klasse, Alles Liebe Anne

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 9:56

      Liebe Anne, ICH danke DIR von ganzem Herzen für diese Nachricht. Was das Antworten angeht – das ist doch überhaupt ein Hauptgrund, was ich an diesem Blog so liebe, eben genau dieser Austausch, ich will ja nicht nur irgendwelche Sätze ins Blaue hineinschreiben, dann könnte ich auch bei einer Zeitung arbeiten, ich will mich genau über solche Themen, die ja auch mich beschäftigen, dann mit euch unterhalten. Und ehrlich gesagt ist das ein Punkt, den ich bei meinen, sagen wir einmal Blogger-Kolleginnen, nicht so ganz verstehe, wie man einfach nicht auf Kommentare antworten kann. Wenn mich jemand auf der Straße anspricht, dann antworte ich ja auch und geh nicht einfach ohne ein Wort zu sagen weiter, das macht man einfach nicht. Und wenn sich jemand extra die Zeit nimmt, hier ein paar Worte für mich zu hinterlassen, dann würde ich das als unmöglich finden, das einfach zu ignorieren. Upsi, ich glaube, da hast du gerade einen wunden Punkt bei mir angesprochen 😉 Was ich sagen will, vielen, vielen Dank für deine so lieben Worte, hab einen ganz wundervollen Tag und fühl dich ganz lieb von mir umarmt, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Tamara
    23/04/2020 at 8:55

    Guten Morgen Mirli,ob Du es willst oder nicht, Du bist mein persönlicher Motivationscoach. Irgendwie schaffst Du es immer, sobald ich mal einen Hänger hab, mich wieder aufzubauen. Gestern war so ein gar nicht so guter Tag. Immer wenn ich zuviel Nachrichten und Magazine schaue und nur mehr höre: Wirtschaftskrise, Rezession, Arbeitslosigkeit, dann kommen natürlich auch die Sorgen. Ich brauch dann meistens einen bis zwei Tage, bis das ich wieder halbwegs normal und auch positiv damit umgehen kann. Heute ist Dein Beitrag genau richtig gekommen, danke dafür. Wünsch Dir von Herzen alles Gute und Liebe, Tamara

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 9:51

      Awwww, liebe Tamara, du glaubst gar nicht wie sehr ich mich über deine Worte freue, vor allem deshalb, weil das der einzige Lohn ist, den ich mir wünschen könnte. Dass es wirklich Sinn macht, was ich hier tue – ein schöneres Geschenk hättest du mir nicht machen können. Es ist gerade in so einer Situation ganz normal, dass man auch einmal schlechte Tage hat, hatte ich doch ganz genauso und dann darf man sich auch einmal so richtig reinsteigern (übrigens war das auch bei mir immer dann der Fall, wenn ich “schlechte” Magazine angesehen habe, mittlerweile halte ich mich von Sendungen zu Corona im Privatfernsehen fern, weil die einfach zu reisserisch und negativ aufgearbeitet sind). Was ich sagen will, man darf sich dann auch einmal so richtig gehen lassen und am nächsten Tag schaut die Welt IMMER schon ein bisschen heller aus und die wichtigen Dinge, die kann einem sowieso nie jemand nehmen. Hab einen wundervollen Tag, ich schicke dir ganz viel Sonnenschein und eine ganz liebe Umarmung, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Dirk
    23/04/2020 at 9:02

    Guten Morgen und Hallo, in jeder Krise gibt es auch Chancen. Chancen, das Leben, das man führt, neu zu überdenken und darüber nachzudenken, was man wirklich möchte (wie Du schon richtig geschrieben hast). Es wird Veränderungen geben, das ist sicher. Es wird nicht mehr so sein wie früher, das ist auch sicher. Aber es wird nur eine Veränderung sein, nicht mehr und nicht weniger. Und die meisten Veränderungen bringen auch postive Seiten mit. Deshalb auch Danke von meiner Seite für all Deinen Einsatz. Großartig! LG Dirk

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 9:48

      Guten Morgen lieber Dirk, genau so sehe ich das auch. Eine Veränderung war sowieso mehr als überfällig und wäre meiner Meinung nach sowieso gekommen, jetzt ist es halt schneller gegangen, aber Neues muss ja nicht unbedingt auch immer schlechter bedeuten. Es macht keinen Sinn, sich an altes zu klammern und sich dagegen zu wehren oder sich nur auf die negativen Aspekte zu konzentrieren, damit macht man alles nur schwerer, als es sein müsste. Vielen, vielen Dank für deine tolle Meinung, ich wünsche dir ein fantastisches baldiges Wochenende, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Tanja
    23/04/2020 at 9:04

    Vielen Dank für die positiven Worte. Tun gerade richtig gut. Bin auch froh, dass wir in einem Land leben, wo man sich keine Sorgen wie in anderen, ärmeren Ländern machen muss. Liebe Grüße Tanja

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 9:47

      Guten Morgen liebe Tanja, oh ja, selten war ich so dankbar, in einem Land mit einem guten Sozialsystem zu leben als jetzt. Natürlich gibt es immer genug Gründe, um sich Sorgen zu machen, aber die Größe dieser Sorgen, da gibt es schon enorme Unterschiede. Liebe Tanja, ich wünsche dir einen wunderschönen Tag, hoffentlich mit ganz viel Sonnenschein, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Elke
    23/04/2020 at 9:08

    Du hast Dich selbst einmal als beklopptes Zauberwesen beschrieben. Ich kann nur sagen: Zauberwesen: definitiv! Bekloppt? Genau das Gegenteil. Ich kenne niemanden unter all den Bloggern, die so viel Herzblut dafür aufwendet, anderen zu helfen und sie sicher durch die Krise zu führen. Du bist kein beklopptes, Du bist ein heldenhaftes Zauberwesen.
    Alles Liebe

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 9:45

      Awwwwww, OMG, ich habe gerade wirklich Tränen in den Augen, du bist soooo ein lieber Schatz und ich weiß ehrlich nicht, was ich daraufhin sagen kann, da gibt es einfach nicht die richtigen Worte, außer SOOOOO SO LIEBEN DANK, bitte fühl dich ganz lieb von mir gedrückt und hab ein wunderschönes baldiges Wochenende, alles, alles, alllllles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Doris
    23/04/2020 at 10:17

    Liebe Mirli, in solchen Zeiten zeigen sich immer wieder die wirklich wahren Helden, die die das Herz am rechten Fleck haben und die anderen helfen. Dazu zählen nicht nur alle Menschen im Gesundheitswesen sondern eben auch Menschen, die andere motivieren und zum Durchhalten animieren. Dazu zählst Du auch und deshalb ein ganz großes Dankeschön. Ich selbst habe immer wieder zu kämpfen, Sorgen, Ängste. Ich habe mal gute mal schlechte Tage, was mir hilft ist ganz viel Positives zu lesen. Liebe Grüße, Doris

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 12:45

      OMG, Doris, du machst mich gerade wirklich sprachlos, ich würde das selbst zwar nie so sehen, weil ich mich eigentlich so unglaublich unnütz fühle und gerne viel mehr tun würde, aber gerade deshalb freue ich mich gerade so unheimlich über deine Worte. Ich kann eben nicht viel tun, aber dass das, zumindest auch ankommt und wirklich hilft, das macht mich so unglaublich gluck und ich kann dir gar nicht genug für deine Worte danken. Ich glaube, es ist ganz normal, dass man sich auch immer wieder schlechte Gedanken macht, aber ich freue mich wirklich, dass du einen Weg für dich gefunden hast, der dir hilft und auch wenn es bestimmt anders werden wird, wirklich Angst brauchen wir nicht zu haben, das weiß ich einfach und ich habe (fast) immer recht. Fühl dich ganz lieb von mir umarmt, wir schaffen das zusammen, ganz bestimmt, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Lara
    23/04/2020 at 10:33

    Hallo Mirli, ich kann eigentlich auch ganz gut mit der Situation umgehen. Nachdem ich es eh nicht ändern kann, warum dann zusätzlich noch sorgen machen. Hab einen schönen Tag und liebe Grüße

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 12:46

      Liebe Lara, das ist genau die richtige Einstellung, sich über Dinge Gedanken zu machen, die man sowieso nicht ändern kann, ist absolut verschwendete Energie und gerade jetzt brauchen wir die für ganz andere Dinge. bleib genau auf diesem Weg und hab einen wunderschönen und sonnigen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Jasmin
    23/04/2020 at 10:38

    Muss Dir zustimmen, egal ob man in Deutschland oder in Österreich oder der Schweiz lebt, man lebt in den reichsten Ländern. Eine Krise wie diese hat bei uns andere Auswirkungen als in ärmeren Ländern. Existenzangst heißt bei uns meistens: weniger Shoppen, eventuell kleineres Auto oder kleinere Wohnung, weniger in Lokale gehen…
    Verhungern werden wir jedoch alle nicht, anders in Afrika oder in anderen armen Regionen. Das sollten wir immer bedenken, wenn wir wieder Frust schieben.
    Liebe Grüße und danke für die Worte, Jasmin

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 12:47

      Liebe Jasmin du sagst es und triffst es genau auf den Punkt, denn genau so ist es. Ja, natürlich wird das alles irgendwer bezahlen müssen und das trifft dann jeden, aber im Einschränken sind wir jetzt doch schon ganz gut und mal ehrlich, so schlimm ist das doch gar nicht, also werden wir das schon verkraften können, aber wir werden definitiv immer ein Dach über dem Kopf und Essen auf dem Tisch haben, das ist mehr, also so mancher von sich behaupten kann. Ich wünsche dir einen ganz zauberhaften Tag, alles, alles Liebe und ganz arg liebe Grüße zurück, x S.Mirli!

  • Reply
    Andrea
    23/04/2020 at 10:46

    So schön geschrieben und so wahre Worte liebe Mirli. Natürlich wird es schwieriger, je länger es dauert, aber zumindest haben wir eine Aussicht auf Besserung. Das unterscheidet uns von anderen.
    Liebe Grüße

    • Reply
      MirliMe
      23/04/2020 at 12:48

      Liebe Andrea, oh ja, es gibt schon ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen und auch wenn bestimmt noch schwierige Zeiten auf uns zukommen, mit einem Lächeln und positiven Gedanken ist immer alles viel leichter zu ertragen. Hab einen ganz wundervollen tag und hoffentlich kannst du ein bisschen das Traumwetter genießen, alles, alles Liebe, x S.MirlI!

  • Reply
    Isabella
    23/04/2020 at 14:21

    Hallo meine Liebe,

    deine positive Art ist einfach spitze :-* Immer wenn ich deinen Blog lese, geht es mir gleich besser;). Ich finde die Lockerungen ganz gut, hoffe nur nicht, dass sich Corona dann nun wieder ausbreiten kann. Man muss in der aktuellen Zeit einfach Acht geben auf sich und v.a. seine Mitmenschen und Senioren. Fände es super, wenn sich auch danach im alltäglichen Umgang zueinander einiges ändern würde:).

    Ganz liebe Grüße aus Stuttgart
    Isa
    http://www.label-love.eu

    • Reply
      MirliMe
      24/04/2020 at 9:59

      Guten Morgen liebe Isa, ich freue mich gerade so arg sehr über deine liebe Nachricht, vielen, vielen Dank und ich bin absolut bei dir, ich würde mir so sehr wünschen, dass all die Veränderung, die gerade passiert auch nachhaltig sein wird in vielen Bereichen. Schau weiter gut auf dich und bleib gesund, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    stylefrontier
    23/04/2020 at 16:34

    dear mirli
    thank you for writing this and letting us know how you feel.
    There are times I feel like i’m very bored and want to go back to normal life. it’s ok to feel sad once in a while
    if i do, i go for a meditation to calm myself down and do things i like
    after a while i feel ok again

    i go less and less in social media cause sometimes it can be very toxic. i have removed some of my following, declutter my email subscription and all
    i don’t really read mainstream media report that often anymore, only when i feel i need to
    nowadays i prefer to go to blog, write my own blog, or go to blog like yours to refresh my thoughts and find inspirations
    after all life must goes on

    i hope you are well and healthy!

    xoxo
    style frontier

    • Reply
      MirliMe
      24/04/2020 at 10:01

      Thank you so so much for your lovely comment. I think is absolutly normal, that you get bored or feel alone at some time, but I really loved to read, that you´ve found a way out of these feelings, that you know, how to calm down and lead things in better directions. Take care of you and your loved ones dear, love from Austria, x S.Mirli!

  • Reply
    Radi
    24/04/2020 at 9:20

    Same I miss the feeling of freedom but really am enjoying each day as I get to do things I haven’t done before.

    http://www.fashionradi.com

    • Reply
      MirliMe
      24/04/2020 at 10:02

      I´m absolutly with you dear Radi, take care and have a good time anyway, love x S.Mirli!

  • Reply
    Elisa
    24/04/2020 at 16:38

    Liebe Mirli,
    toll geschriebener Text und so ehrliche und wahre Worte!
    Am Anfang der Isolation, dachte ich mir: Hey, endlich Zeit all die Bücher zu lesen, all die Serien zu schauen und all die Gerichte zu kochen, die ich möchte und für die ich normalerweise keine Zeit habe…anfangs ja, da habe ich das genossen, doch mit der Zeit hat sich in mir eine innerliche Unruhe gebildet, weil jeder Tag so gleich war, keinerlei Struktur hatte und Abend und Morgen ineinanderübergingen, ohne überhaupt genau zu wissen, wie viel Uhr wir es gerade haben. Da habe ich für mich entschieden: Ich brauche eine Struktur, einen Zeitplan! Selbst wenn ich “nicht viel” vorhabe, schreibe ich mir Pläne, in denen ich festlege, wie viel Zeit ich für Lesen, Serien schauen, Blogpost schreiben und so weiter aufwenden werde (auch wenn ich mich dann nicht immer 100% daran halte), doch diese Struktur hat mir wieder ein Stück mehr Ruhe gegeben und ich weiß, was auf mich zukommt. Natürlich ist das auch nur meine Meinung, viele Menschen brauchen so einen Plan gar nicht und leben allgemein einfach in den Tag, doch so ein Mensch bin ich einfach nicht.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und bleib gesund, Elisa xx

    • Reply
      MirliMe
      27/04/2020 at 10:32

      Liebe Elisa, ich kann das absolut nachvollziehen, ich arbeite ja schon seit langem im home office und ich könnte das überhaupt nicht, einfach alles laufen lassen und in den Tag hineinleben, dann würde ich gar nichts zustande bekommen. Ich brauche die Struktur, ehrlich gesagt sogar im Urlaub, ich mag das einfach so viel lieber. Wenn ich ab und zu an einem Sonntag einmal alles einfach laufen lasse, dann bin ich am Montag meist nur froh, dass ich wieder zurück in mein “geregeltes” Leben kann 😉 Liebe Elisa, schau weiter gut auf dich und lass dich nicht unterkriegen, hab eine fabelhafte neue Woche, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Tiziana
    25/04/2020 at 18:57

    Guten Morgen meine Liebe,
    Du hast mir gerade den Start ins Wochenende sehr versüßt. Wirklich mal wieder ein sehr inspirierender Beitrag und es ist schön zu sehen, wie du dir deine positive Sichtweise bewahrst. Ich kann dir im Übrigen zustimmen, dass ich persönlich mit der Isolation ganz gut zurecht komme. Nun bin ich ja leider nicht in meinem eigenem Zuhause und demnach unter mehr Menschen, als gewöhnlich, doch die Ruhe die man von der Außenwelt hat genieße ich sehr. Wir scheinen uns da also ganz ähnlich zu sein 🙂
    Hab ein schönes Wochenende!

    • Reply
      MirliMe
      27/04/2020 at 10:34

      Awww, so lieben Dank liebe Tiziana, ich freu mich ehrlich über deine lieben Worte. Wahrscheinlich ist es gar nicht so einfach, in so einer Zeit nicht Zuhause sein zu können, aber andererseits nimmt man dann alles vielleicht auch ganz anders wahr. Ich bin gespannt, wie die Zukunft sich gestalten wird, aber noch bin ich absolut zufrieden und konzentriere mich lieber auf die positiven Aspekte. Schau weiter gut auf dich und halte die Ohren steif, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Wonderful Fifty
    25/04/2020 at 19:00

    Liebe Mirli, es ist einfach wunderbar, wie du deine Gedanken in diesem Beitrag wieder aufbereitet hast und wie empathisch du doch dieses nicht für alle einfache Thema hier behandelst. Ich freue mich natürlich ganz besonders, dass du darüber schreibst, nachdem ich bei Christine bereits darüber gelesen habe. Denn jeder sieht die Situation aus einer anderen Perspektive, jeder erlebt sie anders und jeder verspürt andere Auswirkungen und das bringt einen wunderbaren Austausch. So gehen mir diese Gedanken auch immer wieder durch den Kopf und ich beschäftige mich viel mit diesem Thema. Es lässt sich ja auch nicht wirklich aus unserem Leben und in weiterer Folge aus dem Blog ausklammern, da wir doch alltäglich davon betroffen sind. Daher finde ich es gut, dass du neben anderen Beiträge auch dieses Thema immer wieder mal aufgreifst. Ganz im Vertrauen, ich komme mit der aktuellen Situation auch noch ganz gut zurecht – ich bin natürlich nicht erfreut darüber, dass uns dieser Virus heimsucht, aber ich kann mich mit den Veränderungen bisher eigentlich gut arrangieren und bin weder in eine Panik oder Sinnkrise gestürzt noch habe ich Langeweile empfunden. Es freut mich für dich, dass du so viel Positives erlebst und empfinden kannst und du hast alles Recht dazu, darauf stolz zu sein. Liebe Mirli, ich wünsche dir eine ganz wunderbare Woche, bleib weiterhin so positiv und motivierend und bleib natürlich auch gesund. Ich schicke dir eine ganz herzliche Umsarmung und alles, alles Liebe

    • Reply
      MirliMe
      27/04/2020 at 10:36

      Liebe Gesa, es ist tatsächlich gar nicht so einfach, die Balance zu finden. Da ich IMMER versuche alle Aspekte des Lebens mit meinen Texten abzudecken, war es für mich gar keine Frage, auch über diese Zeit zu schreiben, außerdem ist das nunmal einfach meine Art, Dinge zu verarbeiten, aber natürlich ist es gerade jetzt auch unheimlich wichtig, nicht die schönen Dingen aus den Augen zu verlieren, wenn man sich von morgens bis abends nur noch mit diesem einen Thema beschäftigt, das wäre gar keine gute Idee. Oh ja, die Balance finden und halten, das ist wohl das Wichtigste. Liebe Gesa, ich danke dir von ganzem Herzen für deine so liebe Nachricht und diese wunderschönen Worte, die du immer wieder findest. Ich hoffe, dir geht es weiterhin gut und du schaust auch gut auf dich, alles, alles Liebe und eine ganz liebe Umarmung mit ganz viel Abstand zu dir, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Sarah
    27/04/2020 at 12:32

    Für mich ist die ganze Situation im Moment noch ganz okay, aber seit dem die Uni wieder angefangen hat (online), ist alles natürlich nicht mehr so leicht. Die Organisation untereinander ist halt ein Experiment und deshalb aufwendig und mitunter stressig, weil natürlich noch nicht alles so klappt. Manchmal ist das auch echt frustrierend, aber ich will mich gar nicht beschweren, denn sonst geht es mir gut. Ich habe keinen Job, den ich verloren habe, kann mich weiter finanzieren und komme ansonsten auch eigentlich ganz gut klar. Das ist nicht selbstverständlich
    Liebe Grüße
    Sarah

    • Reply
      MirliMe
      27/04/2020 at 13:34

      Ich denke, es braucht einfach seine Zeit, bis man sich an all solche Veränderungen gewöhnt hat, bei mir ist es mittlerweile tatsächlich so, dass mir alles ganz normal vorkommt, ich eher gespannt bin, wie es wird, wenn sich alles wieder öffnet, das kann ich mir noch gar nicht so wirklich vorstellen. schau weiter gut auf dich und ich wünsche dir eine ganz fanatische neue Woche, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Romy Matthias
    27/04/2020 at 19:35

    Für mich ist es genau anders herum, ich arbeite in der Gesundheitsbranche und die letzten 5-6 Wochen waren Stress pur. Ich wünsche mir nichts mehr, als meinen normalen Alltag wieder zurück. LG Romy

    • Reply
      MirliMe
      28/04/2020 at 9:46

      Liebe Romy, das ist natürlich noch einmal etwas ganz anderes, es gibt momentan einfach ganz viele Ebenen auf der diese Zeit erlebt wird und das war auch etwas, was ich selbst aus den Augen verloren hatte, weshalb es wirklich Sinn macht, ab und zu ein bisschen über den Tellerrand zu schauen. Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und dass bald wieder so etwas wie Alltag einkehren wird, alles, alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Peter
    29/04/2020 at 8:17

    Mein Blick über den Tellerrand hat sich ausgezahlt. Ich hab erst jetzt festgestellt, wie gut es uns geht und wie viel Glück wir hatten und haben. Ich würde ob der aktuellen Situation nie jammern, das wäre vermessen und ich könnte es anderen Menschen in ärmeren Gegenden einfach nicht erklären. Dickes Bussi

    • Reply
      MirliMe
      29/04/2020 at 10:44

      Besser kann man es gar nicht ausdrücken, ich könnte mir auch selbst im Spiegel nicht mehr in die Augen sehen, wenn ich jetzt jammern würde, wo wir es doch eigentlich so gut haben. Ganz dickes Bussi mein Schatz, x S.Mirli!

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