Life&Style

Momentesammler on tour Januar 2026

Meine Lieben, wartet mal kurz, ich muss mich erst ausgiebig strecken und einmal anständig gähnen. Hach ja, passt, jetzt können wir starten. Für mich fühlt es sich tatsächlich gerade an, als wäre ich aus meiner Höhle gekrabbelt und sehe zum ersten Mal Tageslicht. Die letzten Wochen habe ich mehr oder weniger im Winterschlaf verbracht. Genau so, wie ich es geplant hatte. Und ich hab’s geliebt. Mir ist bewusst, dass der Jänner für die meisten eher ein verhasster Monat ist. Zu dunkel, zu kalt, zu eintönig, zu deprimierend. Aber für mich zählt er sogar mit zu meinen liebsten. Keine Frage, der Fall nach den Weihnachtswochen ist ein tiefer, das geht mir nicht anders. Aber endlich wieder einen geregelten Tages- und Wochenablauf zu haben, zurück zur Routine – ja, ich lieb´s einfach. Und ohne etwas zu versäumen oder schlechtes Gewissen zu Hause einmummeln, Tee trinken, ein Buch nach dem anderen lesen und Schlaf nachholen, das kann schon was.
Und eigentlich könnte ich damit diesen Rückblick auch schon beenden, denn ziemlich exakt so haben meine letzten Wochen ausgesehen …

BILD DES MONATS: Wir wollen es jetzt mal nicht zu genau nehmen, bitte, denn mein Bild des Januars wurde eiiigentlich noch im letzten Jahr aufgenommen, allerdings in den letzten Stunden oder man könnte beinahe schon sagen Minuten dessen, also wollen wir mal nicht zu kleinlich sein, oder? Ihr erinnert euch, ich habe im Vormonat bereits angekündigt, dass ich euch eine bestimmte Nacht vorenthalten werde – was generell keine Neuigkeit darstellen sollte, da ich es jedes Jahr so handhabe. Im Dezember habe ich sowieso immer viel zu viel zu erzählen, und weil ich die Silvesternacht in meinen Rückblicken nicht trennen kann oder will, behalte ich sie mir alljährlich für den Januar auf.
So viel zur einleitenden Erklärung, zurück zum Bild des Monats: Wir haben die letzten Stunden des Jahres in einer meiner neuesten Lieblingsbars in Graz verbracht. Ich liebe den Retrocharme in der “Ernst Fuchs Bar”; das Design schon mal sowieso, und mein Cocktail (alkoholfrei natürlich, ich habe ja erzählt, dass mein trockener Jänner bereits zu Weihnachten begonnen hat) war sensationell gut. Ganz ehrlich, besser hätten wir das Jahr 2025 nicht abschließen können!

JANUARMOMENT: Mein Lieblingsmoment des letzten Monats wird euch vielleicht überraschen. Also mich hat er jedenfalls überrascht, aber als ich tief in mich hineingefühlt habe, hat es sich einfach richtig angefühlt, diesen an diese Stelle zu setzen. Auch hier schummle ich wieder ein wenig, weil mein Januarmoment eigentlich auch auf diesen letzten Tag des Vormonats fällt. Aber ich weiß auch nicht, Silvester fühlt sich für mich immer wie ein Jännerding an. Auf alle Fälle waren wir an diesem Nachmittag im Kino und haben uns “Wicked 2” angesehen, und zum ersten Mal haben wir dafür unsere Plätze in einer speziellen Sitzreihe gebucht. Es gibt doch in den meisten Kinos inzwischen so “Premiumsitze”, richtig? Also bei uns im Cineplexx ist das jedenfalls so. Weshalb auch immer, ich habe mich bisher immer geweigert, noch mehr für Kinotickets zu zahlen, aber mein Mann hat es sich für diesen Silvesterabend nun mal gewünscht, deshalb haben wir es ausprobiert – und ich kann jetzt schon sagen, ich werde niemals wieder irgendwo anders sitzen. Verstellbare Rückenlehne, ausklappbare Fußstütze, der Nachbarsitz befindet sich mindestens einen halben Meter entfernt, auch hinter einem kann niemand gegen die Lehne treten, ein schwenkbares Tischchen für Snacks und Getränke – weshalb, frage ich euch, habe ich so lang gewartet, das zu testen? Ich fürchte, ich werde in Zukunft wieder öfter ins Kino müssen, ein ganz neues Erlebnis für mich. Der Film war übrigens auch richtig gut, ich hatte mir extra zuvor den Soundtrack mehrmals angehört, und das war perfekt. Und gemütlich. Und so besonders.FILMMOMENTE UND SERIENJUNKFOOD: Erst gestern habe ich eine Serie beendet, die ich die letzten Wochen über angeschaut habe und die – das würde ich fast behaupten – eine der besten der letzten Jahre war. Die Rede ist von “Dark Hearts”, abrufbar über Amazon Prime. Bisher sind zwei Staffeln dieser französischen Produktion verfügbar, eine dritte wurde noch nicht bestätigt, ich könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass da noch was kommen wird. “Dark Hearts” dreht sich, kurz zusammengefasst, um eine französische Spezialeinheit, die im Irak stationiert ist und gegen den IS kämpft. Was diese Serie für mich so besonders macht, ist, dass ich bereits viele Produktionen mit dieser Thematik gesehen habe, diese waren allerdings alle ausnahmslos amerikanische, die, sind wir mal ehrlich, immer etwas zu sehr dem Heldenepos verfallen. Diese Serie nun hat für mich um einiges realistischer gewirkt, denn sie zeigt auch die Schattenseiten, was es bedeutet, im Kriegsdienst zu sein, dass das eben nicht spurlos an einem vorbeigeht. Wie gesagt, richtig guter Stoff, und ich hoffe sehr, dass diese Serie fortgesetzt wird.
Eine weitere Sendung, diesmal auf Netflix, habe ich auch mehr oder weniger “binge-gewatched”. Die Miniserie “The beast in me” mit Claire Danes und Matthew Rhys in den Hauptrollen wird in sieben Folgen erzählt. Diese Thriller-Serie handelt von der Autorin Aggie Wiggs, die nach dem Tod ihres kleinen Sohns nur schwer wieder ins Leben zurückfindet. Ihr Verleger wartet sehnsüchtig auf ein neues Werk von ihr, doch die Trauer blockiert jeden Schreibversuch. Bis der Immobilien-Mogul Nile Jarvis ins Nachbarhaus zieht. Nile ist kein Unbekannter, denn er soll seine Ehefrau ermordet haben, was doch ein idealer Stoff für ein neues Buch wäre, oder? Ich war von der ersten Sendeminute an gefesselt. Tatsächlich habe ich noch keine Serie mit Claire Danes gesehen, die mich enttäuscht hätte, und genau so war es auch bei “The beast in me”. Absolute Empfehlung meinerseits!
Und natürlich entlasse ich euch nicht ohne eine Filmempfehlung aus dieser Sparte. “November 5”, ein Film aus dem Jahr 2024, den ihr über Netflix streamen könnt, erzählt die wahren Begebenheiten des Olympia Attentats 1972 in München, bei dem palästinensische Terroristen elf israelische Wettkampfteilnehmer im Olympischen Dorf als Geiseln genommen haben. Dieser Film zeigt die Perspektive aus der Sicht der Berichterstatter, die teilweise live vor Ort waren und sich die Frage stellen mussten, wie von solch einer Tat berichten, wenn die Täter eigentlich genau diese mediale Aufmerksamkeit für ihre Zwecke nutzen wollen. Über dieses Attentat kannte ich bisher nur wenige Fakten, diese so aus einer anderen Perspektive noch einmal zu erleben (es wurden teilweise reale Videoaufnahmen aus dem Archiv verwendet), lenkt einen völlig neuen Blick auf dieses tragische Ereignis. Ein Film, der einen alles andere als kaltlässt, aber richtig gut umgesetzt wurde. Ebenso eine absolute Empfehlung von mir!KLANGMOMENT: Der Januar verlangt geradezu nach sanfter Musik, die einen durch diese eher langsamen, “dunklen” Wochen trägt. Den perfekten Soundtrack für den ersten Monat des Jahres findet ihr bei Ali John Meredith-Lacey, besser bekannt als Novo Amor, ein walisischer Künstler, Singer-Songwriter, Sound Designer und Producer. Im Grunde könnt ihr all seine Werke rauf und runter hören, aber für heute und hier habe ich “Anchor” ausgewählt. Wenn ihr reinhört, werdet ihr meine Wahl bestimmt sofort nachvollziehen können.

THE LAST DAY: So, jetzt habt ihr euch lang genug gedulden müssen, hier haben wir ihn nun endlich, den letzten Tag des Vorjahres, wobei ihr inzwischen eh schon einiges darüber gehört habt. Wie so gut wie alles im Vorjahr ist auch dieser Silvestertag anders abgelaufen als ursprünglich geplant bzw. “mussten” wir etwas von unseren Gewohnheiten abweichen. Eigentlich starten wir in diesen besonderen Tag nämlich alljährlich mit dem Film “New Years´s Eve”, das hat tatsächlich schon Tradition. Wir teilen uns den Film immer über den gesamten Tag hinweg auf, wie ja auch die Storyline aufgebaut ist. Aber irgendwie haben wir das an diesem Silvestertag einfach nicht auf die Reihe bekommen. In der Früh haben wir schlicht und einfach darauf vergessen und sind stattdessen mit ein paar YouTube-Vlogs in den Tag gestartet, bevor es zum Frühstück ins “Operncafé” gegangen ist. Ich habe mich für Porridge und Kräutertee entschieden, mich also etwas zurückgehalten, denn wir erinnern uns, zwei Tage vorher war mir noch so übel, dass ich nicht gedacht hätte, dass ich überhaupt Silvester feiern könnte. Aber ehrlich, dieses Porridge war SO gut, dass ich wahrscheinlich sowieso nichts anderes gewollt hätte. Es war jedenfalls richtig fein, denn sogar die Sonne hat zu uns hereingeblinzelt. Im Anschluss sind wir durch die Stadt geschlendert, haben die Sonne inhaliert, bevor wir zu Mittag wieder Richtung Wohnung spaziert sind, um uns noch etwas auszuruhen und endlich mit dem Film zu starten. Als wir allerdings kurz vor unserer Wohnung angekommen sind, haben wir die Straßensperre für den Grazer Silvesterlauf bemerkt und der nette Polizist vor Ort hat gemeint, wenn wir heute noch wegfahren wollen, sollten wir das gleich tun, denn dann ist für die nächsten Stunden eher kein Fortkommen mehr. Also mussten wir unsere Pläne erneut über den Haufen werfen und sind schon viel früher Richtung Kino gedüst, wovon ich euch ja bereits berichtet habe. Und das war dann wirklich ein Highlight des Tages. Wieder zu Hause hatten wir nun gar nicht so viel Zeit, um uns schick zu machen, denn eigentlich mussten wir uns schon wieder aufmachen Richtung Bar, da wir unsere Reservierung nicht verpassen wollten. Typisch “wir” waren wir dann aber zu früh dran, sodass wir uns noch das “Wasserspektakel” am Grazer Hauptplatz ansehen konnten. Über den Barbesuch im Anschluss wisst ihr schon Bescheid. Na ja, und pünktlich zum Jahreswechsel waren wir wieder zu Hause, haben uns richtig warm eingepackt und sind zur nächstgelegenen Brücke spaziert, da man von dort aus den besten Rundumblick hat – und Bähm, schon war es so weit – happy 2026!!
Zwar ist vieles anders gekommen als geplant, aber trotzdem war es eine Silvesternacht genau nach meinem Geschmack. Schön entspannt, ohne viel Glitzer und Tamtam, dafür ganz viel Gemütlichkeit und Zweisamkeit, jep, so mag ich das.

THE FIRST DAY: Wie verbringt man gewöhnlicherweise einen ersten Tag eines neuen Jahres? Wahrscheinlich weniger, indem man einen Ikea-Kasten aufbaut, hunderte Bücher durch die Gegend schleppt und die halbe Wohnung auf den Kopf stellt. Wer macht denn sowas, fragt ihr euch? Darf ich vorstellen: meine Wenigkeit! Am Tag vor Silvester waren wir noch einen Sprung bei Ikea, weil ich einen Schrank, der uns schon jahrelang begleitet hat, mir aber zuletzt nur noch ein Dorn im Auge war, da er einfach zu wuchtig und zu dunkel war, unbedingt loswerden wollte, dieser aber einen Großteil meiner Bücher “beherbergt” hat. Also musste Ersatz her, damit wir diesen Schrank verkaufen konnten. Es war schon schlimm genug für mich, dass ich bis Neujahr warten musste, denn am liebsten hätte ich alles gleich noch an Silvester erledigt, aber ja, noch länger konnte ich mich definitiv nicht zurückhalten. Wahrscheinlich kann man nur froh sein, dass alle Geschäfte geschlossen hatten, denn sonst hätte ich mit dem Rest des Projekts “Esszimmer” wahrscheinlich erst aufgehört, wenn alles fertig gewesen wäre. So hatten wir am Nachmittag, nach getaner Arbeit, zumindest noch genug Zeit, uns Kaiserschmarrn zu brutzeln und eine DVD einzulegen. Die Wahl ist auf “Königreich der Himmel” gefallen, einer meiner absoluten Lieblingsfilme, den ich, da bin ich mir fast sicher, bestimmt schon mehrmals erwähnt und empfohlen habe. Aber ja, das war auch ein richtig feiner (und produktiver) Feiertag ganz nach meinem Geschmack.

ENTDECKUNGSMOMENT: Es ist wieder mal ein YouTube-Find, den ich an dieser Stelle für euch habe. 2500 Montréalers sind in der Place des Arts zusammengekommen und haben gemeinsam als Chor Leonard Cohens “Hallelujah” performt. Vielleicht nicht die ausgereifteste oder schönste Version dieses – wie ich finde – einer der schönsten Songs, die jemals geschrieben wurden, aber wahrscheinlich schon eine der spektakulärsten. Ich mag es, wie so viele Menschen gemeinsam die Musik feiern. Eigentlich schon ein Gänsehautmoment.

HEIMWERKER KING ÄH QUEEN: Ich habe euch vorgewarnt, dass ich erst aufhöre, wenn ich richtig zufrieden bin. Also dürft ihr schon mal raten, wie ich den zweiten Tag des Jahres verbracht habe – wir haben Stuck besorgt, Wandfarbe, und da die Esszimmerbeleuchtung von Anfang an ein Problem dargestellt hat, haben wir uns gleich auch noch eine neue Stehlampe besorgt, in die ich übrigens schwerst verliebt bin. Genauso wie in das Endergebnis bzw. Zwischenergebnis des Esszimmers. In näherer Zukunft (wahrscheinlich im Herbst/Winter) möchten wir noch die Esszimmermöbel austauschen, die es teilweise schon bitter notwendig haben, aber weil ich noch immer nicht genau weiß, wie die Stühle, die ich mir wünsche, zu einem Tisch passen sollen/werden, wird das wohl eine längere Suche werden. Ich werde natürlich berichten, aber inzwischen bin ich mehr als glücklich mit dem Outcome dieser kleinen Renovierungsaktion (werde ich euch gerne bald genauer zeigen, Ehrensache).

THESE DAYS: Bereits die Tage zwischen den Jahren fühlen sich immer irgendwie “anders” an. Für mich persönlich aber auch die Tage zwischen Neujahr und dem letzten Feiertag, dem Dreikönigstag. Gedanklich ist man frisch und motiviert ins neue Jahr gestartet, aber bei den meisten steht noch der Weihnachtsbaum herum und auch in den Straßen und Geschäften blinken einem nach wie vor Weihnachtslichter entgegen, Schulkinder haben noch Ferien – ja, auch diese Tage sind eine “eigene” Zeitrechnung. Den Montag, ein Fenstertag, vor diesem letzten Feiertag haben wir für Besorgungen genutzt. Dafür haben wir uns im Anschluss mit einem Chai belohnt und sind abschließend noch auf ein paar vegane Fleischbällchen bei Ikea gelandet. Und was ist dort passiert? Es hat richtig wild zu schneien begonnen! Also draußen natürlich, nicht im Ikea! Obwohl wir an Weihnachten Schnee hatten, war es ein ganz feiner, eher nasser Schneefall. Das jetzt waren die ersten richtig dicken Flocken der Saison, und während wir da im Ikea-Restaurant gesessen sind, konnte ich meine Augen nicht vom Schauspiel vor dem Fenster lösen. Eigentlich war das auch so ein kleiner Lieblingsmoment des Jänners, ganz bestimmt sogar.

PICK UP SERVICE: Auch den Tag darauf, den Dreikönigstag, also Feiertag in Österreich, haben wir besonders verbracht – wofür wir sehr, sehr früh aufstehen mussten. Meine Schwester und mein Schwager haben die Weihnachtsferien nämlich in Florida verbracht, und da ihr Rückflug am Wiener Flughafen gelandet ist, haben wir für sie “Pick-up-Service” gespielt. Natürlich mit Schild und Chauffeurskappe, versteht sich. Und sind wir mal ehrlich, ich lasse mir doch keine Gelegenheit entgehen, zu einem Starbucks-Chai zu kommen. Es war aber auch wirklich ein lustiger Ausflug. Zwei Stunden Hinfahrt, Chai schnappen, auf die zwei Globetrotter warten, bei Haferkater noch ein Frühstück einpacken lassen und dann zwei Stunden zurück nach Graz. So kann man auch einen Feiertags-Vormittag verbringen. Wieder zu Hause haben wir erst noch zwei Stunden Schlaf nachgeholt, bevor wir bei Schneefall in die Stadt zum “Auer” spaziert sind, ein Bäcker/Coffee-Shop. Dort haben wir – ratet mal – natürlich unsere Bücher ausgepackt, dazu Chai bestellt und diesen besonderen Tag gebührend begangen. Draußen sind weiße Flocken vom Himmel gefallen, drinnen war es richtig schön kuschlig und warm – Winterperfektion! Und den Abend haben wir natürlich mit Harry Potter verbracht, wie auch sonst.

UNNÜTZES WISSEN: Ein Zwillings-Brüderpaar, das nach der Geburt getrennt wurde, hat sich nach 39 Jahren wiedergetroffen, wobei sich herausgestellt hat, dass sie mehr oder weniger komplett idente Leben geführt haben. Beide hatten denselben Namen, nämlich James, hatten in der Kindheit einen Hund, den sie Toy genannt haben, sie waren beide zweimal verheiratet, starke Raucher und sind sogar dasselbe Auto gefahren.

BACK TO REALITY: Nichts liebe ich mehr – also mal abgesehen von den Urlauben und Feiertagen zuvor – als nach ausschweifenden Perioden wieder zurück in einen Alltag zu kehren. Ich liebe meine Routinen einfach, und ich brauche einen geordneten Tages- und Wochenablauf für mich, für meine Ruhe, für mein Wohlbefinden. Es tut so gut, wieder alles aufzuarbeiten, was liegengeblieben ist, genauso wie meine Abendspaziergänge, um nach getaner Arbeit den Kopf freizubekommen. Ich kann ehrlich behaupten, ich mag die Zeit nach einem Urlaub fast genauso sehr wie den Urlaub selbst. Die Balance macht es aus. Kein Yin, ohne Yang.LEBENSMOMENTE: Also wenn ich jetzt wirklich ganz ehrlich bin, war der Jänner sowas von unspektakulär, auch wenn es, das muss ich schon zugeben, gerade nicht so ausschaut. Aber ja, eigentlich habe ich den ganzen Monat nichts anderes getan, als zurück in meinen Alltag zu finden. Ich habe viel am Blog nachgearbeitet, genauso wie alles fürs neue Design vorbereitet, damit dieses pünktlich zum Geburtstag online gehen konnte. Ich habe die kommenden Wochen organisiert, brav meine Vorsorge-Arzttermine ausgemacht, einen kleinen Klempnerzwischenfall hatten wir zusätzlich noch – also richtig viele Erwachsenendinge. Aber natürlich habe ich vor allem viel Zeit zum Lesen gehabt, und das auch richtiggehend zelebriert, was, wenn ich ehrlich bin, eigentlich zusätzlich meine Lieblingsmomente des Monats waren!

BLOGMOMENTE IM JANUAR:

ZUKUNFTSMOMENTE: Einerseits möchte ich den Februar nicht unähnlich dem Januar verbringen, aber da gibt es schon ein paar Highlights, die geplant sind, die dafür sorgen werden, dass ich zumindest ein bisschen mehr zu erzählen haben werde. Einerseits werden wir (bzw. haben wir das schon, zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das hier lest) den Geburtstag meines Mannes gebührend feiern, und anlässlich dessen steht in den nächsten Wochen auch noch ein Frühstücksdate an. Außerdem haben wir zu Weihnachten Karten für ein romantisches Candlelight-Konzert geschenkt bekommen, darauf freue ich mich ebenfalls schon sehr. Ein bisschen Mädelszeit wird sich wohl auch noch ausgehen, und ansonsten habe ich einige Bücher bereitliegen, die sehnsüchtig auf mich warten.

eine Lieben, es ist jedes Jahr die beste Idee überhaupt von mir, die Silvesternacht für den Jännerrückblick aufzusparen, weil ich sonst erstens nicht viel zu erzählen hätte und zweites vor allem nichts zu zeigen. Nachdem ich im Dezember meine Kamera mehr oder weniger rund um die Uhr jeden Tag im Einsatz habe, liebe ich es im Januar, einmal ohne ständiges Fotografieren und Fotobearbeitung auszukommen. Ehrlich, ich brauche diese Pause immer. So sehr ich die Fotografie nämlich liebe, so viel Arbeit macht sie auch, und zuletzt ist mir wirklich etwas die Energie ausgegangen. Aber jetzt freue ich mich schon wieder, langsam kreativ zu werden und auch an diesem Sektor zurückzukehren.
Und wenn wir hier gerade von Kreativität sprechen und mir dazu gleich Beitragsplanung einfällt – ich finde, ein Jahresbeginn schreit geradezu nach einer erneuten Frage-Antwort-Runde. Sollten sich also mal wieder ein paar Fragen oder Ideen bei euch angesammelt haben, nur her damit, über eure Mitarbeit würde ich mich sehr freuen. Gerne auch zum Thema Blogjubliläum oder was auch immer euch gerade am Herzen brennt …

Alles Liebe, love&peace, 

44 Comments on “Momentesammler on tour Januar 2026

  1. Guten Morgen meine Süße, ich pack es nicht, dass der Jänner schon wieder vorbei ist und eigentlich schon der halbe Februar, aber bei dem, was da so kommt, hab ich auch nichts dagegen, auch wenn ich sagen muss: ich hab den Jänner gemocht. Wir hatten so viele schöne Momente und auch wenn er etwas “interessant” geendet hat, es war ein guter Monat. Dank dir! Und übrigens: unnützes Wissen liebe ich, du überrascht mich immer wieder 🙂 Bussi, 344

    1. Guten Morgen, mein Schatz – da rennst du bei mir offene Türen ein, wie es sein kann, dass wir schon wieder beinahe Mitte Februar haben, ist wirklich gruselig, wenn man darüber nachdenket. Aber go with the flow, oder wie sagt man? Und zum interessanten Ende sag ich mal nichts, bin noch am Verdauen 😉 3344, alles Liebe, x S.Mirli!

  2. Schönen guten Morgen Mirli! Wie schön, dass du dich so richtig ausschlafen konntest  Der Jänner ist für diesen Winterschlaf-Modus einfach perfekt, da bin ich ganz bei dir. Ich finde deinen Jänner aber nicht so sehr verschlafen, wenn ich mir die Bilder so ansehe und die Silvesternacht in der Bar klingt super. Ich liebe diesen Retrocharme auch so sehr, wir haben eine ähnliche Bar bei uns und das Design ist einfach zeitlos und man fühlt sich direkt in eine andere Ära versetzt, was perfekt zum Reflektieren am Jahresende passt. Ich hätte eine Frage für dein Q&A: Wie schaffst du es, bei über 100 gelesenen Büchern im Jahr den Überblick zu behalten? Ganz liebe Grüße Eva

    1. Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Eva, kann man den Januar überhaupt anders verbringen? Ich mag es, weil einfach jeder vom Gas geht. Man merkt tatsächlich, dass die ersten zwei-drei Wochen des Jahres die ruhigsten überhaupt sind. Jeder hält sich noch brav an seine Vorsätze, muss erst einmal die Feiertage verdauen, dann nimmt das Leben eh schon wieder langsam Fahrt auf, aber es macht Sinn, diese Zeit zu nutzen, um selbst auch runterzufahren. Ich hoffe, du hast eine richtig schöne Woche, liebe Eva, vielen Dank für deine Frage, ist schon notiert, alles Liebe, x S.Mirli!

  3. Hallo und guten Morgen Mirli! Dein „Winterschlaf“ klingt absolut traumhaft. Was mich aber völlig fasziniert hat, war das unnütze Wissen über die James-Zwillinge. Es ist beinahe unheimlich, wie identisch zwei Leben verlaufen können, bis hin zum Namen des Hundes – das lässt einen fast an ein vorbestimmtes Schicksal glauben, oder? Solche Geschichten sind der Wahnsinn! Dass ihr Silvester so spontan umplanen musstet wegen der Straßensperren, hat dem Tag ja erst recht eine besondere Note verliehen. Meine Frage: Wenn du für einen Tag in das Leben einer deiner Romanfiguren schlüpfen könntest, welche wäre das? Ich habe diese Frage mal bekommen und die hat mich ein gefühltes halbes Jahr beschäftigt, deshalb würde mich deine Sicht interessieren. Alles Liebe Anika

    1. Hellohooo, guten Morgen, liebe Anika, diese Geschichte mit den Zwillingen finde ich auch so furchtbar spannend, denn da stellt sich die Frage, ob die genetische Veranlagung doch stärker ist als alles, was wir im Umfeld erleben. Muss so sein, wenn man sich dieses Beispiel ansieht. Wobei ich deine Theorie tatsächlich mehr mag, dass es halt doch ein vorbestimmtes Schicksal gibt, selbst wenn Eizellen geteilt werden. Und deine Frage … dir ist hoffentlich bewusst, dass ich nicht mehr anders kann, als darüber nachzugrübeln, und ich fürchte, bei mir wird das auch mind. ein halbes Jahr dauern, aber ich liebe diese Überlegung, vielen Dank dafür, alles Liebe, x S.Mirli!

  4. Hallo Mirli! Danke für den ausführlichen Jännerrückblick. Die Story mit den Jim-Zwillingen kannte ich noch nicht, echt schräg. Dass du Silvester im Kino verbracht hast, klingt entspannter als jede große Party. „Bin da ganz be dir LG Dirk

    1. Hellohooo, lieber Dirk, guten Morgen! Ich frage mich gerade, wie der Januar-Rückblick es geschafft hat, überhaupt ausführlich zu werden, weil ich eigentlich nichts gemacht habe, das ist mir ein Rätsel, aber ich freue mich über deine Worte. Kino an Silvester hat bei uns schon Tradition, die Party danach lasse ich auch lieber aus, alles Liebe, x S.Mirli!

  5. Guten Morgen Mirli! Ich schwärme ja total für deine neue Esszimmer-Ecke, das mit dem Stuck und der neuen Lampe klingt so edel. Du hast wirklich ein Händchen für Gemütlichkeit! „The beast in me“ werde ich mir am Wochenende direkt anschauen. Dass du deine Silvesterroutine über den Haufen werfen musstest, war im Nachhinein sicher gut. Ich danke dir für die ganze Arbeit, die du auch im Jänner in den Blog gesteckt hast! Meine Frage: Wie entscheidest du, welche persönlichen Erlebnisse du teilst und welche lieber privat bleiben? Wünsche dir eine schöne Woche und ganz liebe Grüße Kerstin

    1. Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Kerstin, ich bin wirklich richtig happy mit dem Ergebnis, die Lampe verändert einfach alles und der Raum ist dadurch so viel gemütlicher geworden. Also vielen, vielen Dank für deine lieben Worte. Und auch für diese absolut geniale Frage, eine meiner Lieblingsfragen dieses Q&As! Nur noch etwas Geduld! Ich hoffe, du hast eine richtig eine Woche, ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  6. Hallo Mirli! Das nenne ich mal einen produktiven Start ins Jahr, am Neujahrstag einen Ikea-Kasten aufzubauen, erfordert echt Nerven! Aber ich verstehe dich vollkommen, wenn man eine Veränderung will, dann sofort. Dass ihr eure Geschwister so früh am Flughafen abgeholt habt, war ja ein richtiger Familien-Liebesbeweis, und der Chai bei Starbucks war da wohl die verdiente Belohnung. Mein Jänner-Lieblingsmoment war auch ein verschneiter Spaziergang. Für dein Q&A würde mich interessieren: Welcher deiner 630 Beiträge ist dir heute, nach 10 Jahren, am wichtigsten und am liebsten? Liebe Grüße Karin

    1. Hellohoo, liebe Karin, ich glaube, ich kann behaupten, dass das am Neujahr für mich auch eine Premiere war. Aber ja, aktiver kann man wohl kaum in ein neues Jahr starten. Hab ich irgendwie gemocht, vielleicht sollte das eine Tradition werden 😉 Und wie soll ich sagen, ein Starbucks Chai ist wie die Karotte für den Esel, damit kann man mich überall hin locken. Oh, und ich liebe deine Frage, ich bin bereits am Überlegen … Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  7. Guten Morgen Mirli!  Vielen Dank für den wunderschönen Rückblick! Dein Hinweis auf den Film „November 5“ hat mich sehr bewegt. Ich finde die Perspektive der Berichterstatter extrem spannend – diese ethische Zwickmühle, ob man durch mediale Präsenz den Tätern ungewollt eine Bühne bietet, ist ein Thema, das heute aktueller ist denn je. Es ist so wichtig, solche geschichtlichen Ereignisse aus neuen Blickwinkeln zu betrachten, um die Mechanismen von Gewalt und Öffentlichkeit besser zu verstehen. Danke für diesen wertvollen Tipp! Meine Frage für die Fragerunde wäre: Gibt es ein philosophisches Buch, das dein Denken in den letzten 10 Jahren maßgeblich beeinflusst hat, außerhalb des franz. Existenzialismus? Ganz liebe Grüße Michaela

    1. Dir ebenso einen guten Morgen, liebe Michaela, ich danke dir für deine Worte! Ich finde den Film “November 5” aus so vielen verschiedenen Gründen gerade sehr aktuell, denn auch heute drängt sich die Frage immer wieder auf, wie viel Plattform will man gewissen Menschen eigentlich geben, um sich präsentieren zu können, wenn sie das nur umso gefährlicher macht. Ich bin gespannt, wie er dir gefallen wird, aber eigentlich mache ich mir da nicht wirklich Gedanken! Und vielen Dank für deine Frage, ist natürlich schon auf die Liste gewandert. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab einen wunderschönen Tag, alles Liebe, x S.Mirli!

  8. Liebe Mirli! Was für ein schöner Rückblick. Ich musste so lachen bei deiner „Heimwerker-Queen“-Aktion, ich bin da ganz ähnlich: Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, muss es sofort passieren. Die Serie „The beast in me“ kommt sofort auf meine Liste, ich liebe Claire Danes! Dein Silvesterabend im Kino klingt so gemütlich, das ist eigentlich eine tolle Tradition. Ich bin auch gerade wieder voll in meiner Alltags-Routine angekommen. Für das Q&A: Planst du heuer eigentlich wieder eine größere Reise? Wünsche dir eine fantastische restliche Woche  und alles Liebe Julia

    1. Zum Glück bin nicht nur ich so. Wenn ich mir einbilde, dass ich etwas verändern will, dann muss es jetzt sofort passieren. Leider fallen mir solche Dinge erst am Abend oder eben am Wochenende ein. Guten Morgen, liebe Julia, ich bin gespannt, wie dir “The beast in me” gefallen wird, aber wenn du Claire Danes genauso magst, mach ich mir da eigentlich keine Sorgen. Kino an Silvester hat bei uns schon Tradition, obwohl es jede Jahr ein Zittern ist, ob es wohl einen Film spielen wird, den wir sehen wollten. Ich wünsche dir ebenso noch eine fabelhafte Woche und vielen Dank für deine Frage, alles Liebe, x S.Mirli!

  9. Hallo Mirli! Dein Jänner-Rückblick ist wieder so richtig gemütlich geworden. Dass du dich so in die neue Stehlampe verliebt hast, kann ich total verstehen – gerade im Winter, wenn das Tageslicht so rar ist, macht das richtige Lichtkonzept in der Wohnung den entscheidenden Unterschied für das Wohlbefinden. Ein warmes Licht verändert sofort die ganze Atmosphäre im Esszimmer und lässt die neuen Möbel und den Stuck erst richtig wirken. Ich bin froh, dass es dir nach dem fiesen Infekt an Silvester wieder so gut ging! Meine Frage für die Runde: Was ist dein wichtigstes Learning aus 10 Jahren MirliMe? Ganz liebe Grüße Claudia

    1. Hellohooo, liebe Claudia, awww, das freut mich sehr, vielen Dank. Genau so gemütlich war der Januar ja auch. Und trotzdem genug los – die perfekte Balance. Und ja, ich bin absolut bei dir, man kann die schönste Einrichtung haben, wenn du deine Wohnung nur mit einer Deckenleuchte ausleuchtest, bringt das gar nichts. Ein ausgeklügltes Lichkonzept schafft einen ganz anderen Eindruck. Und im Esszimmer ist das ein absoluter Gamechanger! Ich hoffe, du hast eine richtig gute Woche, liebe Claudia, und vielen Dank für diese Frage, wird ganz bald beantwortet, da freu ich mich schon drauf, alles Liebe, x S.Mirli!

  10. Liebe Mirli! Danke für diesen wunderbar entschleunigten Rückblick. Ich habe mir den Novo Amor Song direkt angemacht, während ich deinen Text gelesen habe. Deine „Heimwerker-Queen“-Ambitionen finde ich toll, ein neues Licht kann wirklich Wunder bewirken. Dass du den Jänner so zelebriert hast, inspiriert mich, auch mal einen Gang zurückzuschalten. Die Serie „The beast in me“ ist schon auf meiner Watchlist! Vielen Dank für den schönen Rückblick und liebe Grüße Tamara

    1. Genau das war der Januar, absolut entschleunigt. Guten Morgen, liebe Tamara, das ist gerade so eine schöne Vorstellung, dass du den Song dazu gehört hast, also das hört sich für mich so an, als ob du das mit dem Entschleunigen auch richtig gut drauf hast. Sich einfach Me-time gönnen, das feiere ich sehr. Und dass ich ein Teil davon sein darf. “The beast in me” ist richtig gut und spannend, pass auf deine Fingernägel auf, dass du die nicht abkaust – spreche aus Erfahrung. Ganz arg liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  11. Guten Morgen Mirli! „Königreich der Himmel“ am Neujahrstag – das ist wirklich ein bildgewaltiger Start ins Jahr! Ich mag es, wie du deine Heimwerker-Fortschritte beschreibst. Die Serie „The beast in me“ klingt nach genau meinem Geschmack. Schön, dass du im Jänner so viel Lesezeit hattest, das ist der wahre Luxus. Meine Frage für das Q&A: Wie schaffst du es, dich nach 10 Jahren immer wieder neu zu motivieren, deine Gedanken so offen zu teilen? viele liebe Grüße Evelyn

    1. Guten Morgen, liebe Evelyn, lustigerweise hat “Königreich der Himmel” Anfang des Jahres bereits Tradition. Entweder direkt an Neujahr oder am Dreikönigstag – weshalb auch immer. Aber es ist jedes Mal ein Genuss. Und ganz ehrlich, das ist eine meiner Lieblingsfragen, vielen Dank dafür, freue mich schon, sie zu beantworten. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  12. Liebe Mirli! Danke für diesen ehrlichen Einblick in deinen Jänner. Ich finde es toll, dass du die Silvesternacht so entspannt im Kino und einer feinen Bar verbracht hast. Dass ihr am Feiertag den Rückhol-Service für deine Schwester gespielt habt, ist so typisch für dich! Das unnütze Wissen über die James-Zwillinge war echt das Highlight heute. Meine Frage an dich: Gab es jemals einen Moment, in dem du den Blog am liebsten gelöscht hättest? liebe Grüße Sandra

    1. Liebe Sandra, ich mag Silvester eigentlich nie anders verbringen. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich auch kein Problem damit, gar nicht zu feiern und einfach schlafenzugehen, so ist es ein Kompromiss, weil mein Mann das Ereignis schon sehr mag. Mir ist es einfach zu viel Trubel und zu laut, aber ja, so mag ich es schon. Und ich will mich da nicht mit fremden Lorbeeren schmücken, das war eigentlich die Idee meines Mannes, aber ich bin gerne mitgekommen. Und bitte wie spannend ist deine Frage, vielen Dank dafür, ist schon notiert, alles Liebe, x S.Mirli!

  13. Mirli, .. was für ein schöner, ehrlicher Bericht. Ich finde es toll, dass du so offen über die Schattenseiten des Kriegsdienstes in Bezug auf „Dark Hearts“ schreibst. Dass diese Serie eben nicht dem typischen amerikanischen Heldenepos verfällt, sondern die psychischen Narben und die Realität vor Ort so ungeschönt zeigt, macht sie wahrscheinlich so packend. Es ist wichtig, dass Unterhaltung auch mal wehtut und zum Nachdenken anregt, statt nur klischeehaft zu unterhalten. Ich freue mich sehr, dass die „Now And Then Serie“ weitergeht. Für dein Q&A hätte ich: Wie gehst du damit um, wenn dir beim Schreiben deiner Romane mal die Motivation fehlt? Alles Liebe Anne

    1. Tatsächlich ist meine Unterhaltung meist eher sehr fordernd – vielleicht sollte ich das einmal überdenken, aber ja, diese Serie kann ich absolut empfehlen und ist richtig sehenswert. Und deine Frage kommt zum perfekten Zeitpunkt, da ist bereits etwas in Arbeit, nur noch ein wenig Geduld, liebe Anne. Inzwischen wünsche ich dir noch eine fantastische Restwoche, alles Liebe, x S.Mirli!

  14. Liebe Mirli! Was für ein herrlich „unspektakulärer“ Jänner. Dass du dich im Kino endlich an die Premiumsitze gewagt hast, freut mich riesig, gerade bei einem visuell so gewaltigen Film wie „Wicked 2“ macht dieser zusätzliche Komfort wie die verstellbare Lehne und das Tischchen für die Snacks den Abend erst zu einem richtigen Event. Man taucht einfach viel tiefer in die Welt von Oz ab, wenn man sich keine Sorgen um den Ellbogen des Nachbarn machen muss! Der Schnee am Dreikönigstag beim Auer klingt wirklich nach Winterperfektion pur. Eine Frage hätte ich: Welches Genre würdest du gerne mal schreiben, das du dich bisher noch nicht getraut hast? Viele liebe Grüße Daniela

    1. Ja, oder, liebe Daniela? Der Jänner war so richtig langweilig – und ich hätte es nicht anders haben wollen. Und ja, ein Kinobesuch ist so noch einmal ein ganz anderes Erlebnis, ich freue mich jetzt schon, auf den nächsten Film, weiß sogar schon, was es Werdern wird. Außerdem – du sagst es. Ich bin zuletzt so gut wie gar nicht mehr ins Kino gegangen, obwohl da einige Filme gelaufen wären, die ich gerne gesehen hätte, aber nachdem nur noch Egoisten unterwegs sind, macht Kino wirklich keinen Spaß mehr, dass ist so überhaupt kein Problem mehr. Ich grüße dich ganz lieb zurück, hab eine wundervolle Wochenmitte und danke für die Frage, einfach perfekt, alles Liebe, x S.Mirli!

  15. Schönen guten Morgen Mirli! Weiße Flocken beim Auer und dazu ein Chai – das klingt nach dem ultimativen Jänner-Moment! Dass du am Neujahrstag den alten Kasten entsorgt hast, war sicher ein befreiendes Gefühl. Dein Tipp mit dem Leonard Cohen-Hallelujah-Chor hat mir direkt Gänsehaut gemacht, ich liebe solche Gemeinschaftsmomente. Ich freue mich schon auf deine Esszimmer-Bilder! Für dein Q&A: Was war die lustigste oder seltsamste Nachricht, die du in 10 Jahren von einem Leser erhalten hast? Schöne Grüße Franzi

    1. Auch dir einen schönen guten Morgen, liebe Franzi – dieser “Wintermoment” war reinste Perfektion, das muss ich wirklich sagen. Und leider haben wir hier seitdem auch keinen Schnee mehr gesehen. Ist echt traurig, wenn ich bedenke, als ich Kind war, hat es von eigentlich Ende November bis oft März hinein durchgehend Schnee gegeben, jetzt so gut wie keinen mehr. So viel zum “fake” Klimawandel! Und an einem neuen Interieur-Beitrag wird bereits fleißig gearbeitet. Und was für eine geniale Frage ist das denn! Vielen Dank dafür, bin bereits am Grübeln. Ganz liebe Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  16. Schönen guten Morgen Mirli! „Dry January“ High Five! Ich ziehe das auch gerade durch. Deine Filmempfehlung zu dem Olympia-Attentat 1972 interessiert mich sehr, ich finde es wichtig, solche geschichtlichen Ereignisse wachzuhalten. Das neue Design der Seite zum 10. Geburtstag ist dir wirklich gelungen. Für deine Fragerunde: Was ist das schönste Kompliment, das du jemals für dein Schreiben bekommen hast? alles Liebe Ute

    1. Dir ebenso einen schönen guten Morgen, liebe Ute, so gemeinsam den “Dry January” feiern, mag ich sehr. Hab zwar zum Geburtstag meines Mannes eine winzigkleine Ausnahme gemacht, aber das war ja schon am 30., also kann man da wohl eine Auge zudrücken. Außerdem habe ich ja bereits am 25. Dezember begonnen, insofern … Der Film über das München-Attentat war richtig spannend, ich bin nämlich auch absolut dabei, historische Themen immer wieder aufzugreifen, damit sie nicht irgendwann doch in Vergessenheit geraten. Und ich mag deine Frage so gern, freue mich schon darauf, sie bald zu beantworten, alles Liebe, x S.Mirli!

  17. Schönen guten Morgen Mirli! Dein „Pick-up-Service“ mit Chauffeurskappe war ja eine geniale Aktion. Der Jänner ist wirklich die beste Zeit, um die Wohnung umzugestalten, das macht den Kopf so richtig frei für das neue Jahr. Deine Filmempfehlung zu „Königreich der Himmel“ ist notiert, den habe ich tatsächlich noch nie gesehen. Ich finde es toll, dass du die Pause von der Kamera so genossen hast. Eine Frage für das Q&A: Welches Buch hat dich im Jänner am meisten überrascht? Liebe Grüße Bea

    1. Einen wunderschönen guten Morgen auch dir, liebe Bea – hat wirklich Spaß gemacht, da am Flughafen zu warten. Ich mag immer so Dinge, die komplett aus der Routine sind. Früh aufstehen, diese Morgenstimmung am Flughafen, richtig genial. So habe ich den Dreikönigstag bestimmt noch nie verbracht. Und wenn du “Königreich der Himmel” noch nicht gesehen hast, dann MUSST du das nachholen. Er regt so sehr zum Denken an und ist einer der genialsten Filme ever, wie ich finde. Ich grüße dich ganz lieb zurück und vielen Dank für deine Frage, alles Liebe, x S.Mirli!

  18. Hallo Mirli! Dein „Winterschlaf“ klingt nach der perfekten Balance zum trubeligen Dezember. Dass ihr Silvester spontan ins Kino seid, statt den ganzen Tag Film zu schauen, war sicher eine weise Entscheidung – die Premiumsitze sind einfach ein Gamechanger! Mir geht es zumindest auch so und ich liebe diese Dinger und bin seitdem öfters im Kino. Ich liebe Novo Amor übrigens auch, danke für den „Anchor“-Klangmoment. Dein Fleiß bei der Blog-Nachbearbeitung hat sich gelohnt, das neue Design ist spitze! Meine Frage für dich: Gibt es eine Rubrik, die du über die Jahre gelöscht hast und heute vermisst? Liebe Grüße Isi

    1. Hellohooo, liebe Isi, das war es, es war der ideale Ausgleich für den heftigen Dezember. Ich meine, mehr Kontrast geht eigentlich gar nicht. Und ja, ich kann dir nur zustimmen, diese Sitze im Kino sind ein ganz anderes Level. Ich bin zuletzt nicht mehr gern ins Kino gegangen, aber das wird sich in Zukunft bestimmt ändern. Muss nur noch das Kinoprogramm mitspielen. Es freut mich ehrlich so sehr, dass das neue Design so gut ankommt, es muss zwar noch etwas am Feinschliff gearbeitet werden, aber ich bin auch total verliebt. Und danke für deine Frage, ist schon auf die Liste gewandert, alles Liebe, x S.Mirli!

  19. Hallo und guten Morgen Mirli! Was für eine süße Idee, die Geschwister mit Schild am Flughafen abzuholen. Dein Jänner klingt so herrlich bodenständig und geerdet. Dass du den „Dry January“ so konsequent durchgezogen hast, finde ich klasse. Die Serie über die Spezialeinheit im Irak klingt hart, aber sehr wertvoll – danke für den Tipp. Für das Q&A hätte ich auch eine Frage: Welcher Ort in Graz ist dein absoluter „Kraftort“, wenn mal alles zu viel wird? alles Liebe Samira

    1. Hellohoo, liebe Samira, guten Morgen auch dir, ja, das war wirklich richtig schön. Hat mich an “Tatsächlich Liebe” erinnert, und nachdem Weihnachten ja erst kurz her war, gleich noch mal so sehr. Mir ist der “Dry January” überhaupt nicht schwergefallen, der Dezember war so ausschweifend, dass ich eigentlich überhaupt keinen Alkohol oder Ungesundes mehr sehen konnte. Hatte ich in der Weise tatsächlich noch nie. Und deine Frage finde ich ja mal richtig genial, vielen Dank dafür, da rattert es bereits in meinem Kopf, alles Liebe, x S.Mirli!

  20. Guten Morgen Mirli! „Winterperfektion“ beim Auer – du hast das so schön beschrieben, ich hatte direkt den Duft von frischem Gebäck in der Nase. Dass du Silvester in der Ernst Fuchs Bar warst, hat mich an meine eigene Jugend erinnert. Ich finde es toll, dass du dich so über die kleinen Dinge freust, wie den Schneefall vor dem Ikea-Fenster. Eine Frage für deine Runde: Wie hat sich dein Schreibstil deiner Meinung nach in den 10 Jahren am meisten verändert? Schöne Grüße Rita

    1. Guten Morgen, liebe Rita, das war es wirklich, Winterperfektion. Vor allem nachdem wir hier so gut wie keinen Winter mehr haben. Also, versteh mich nicht falsch, es ist eisig kalt und, was das angeht, so richtig Winter, aber Schnee sieht man hier leider nur noch sehr selten, deshalb wird das jedes Mal so richtig zelebriert. Ui, und ich liebe die Frage, vielen Dank dafür, ist schon notiert, alles Liebe, x S.Mirli!

  21. Hallo Mirli! Zehn Jahre MirliMe und kein bisschen müde – das freut mich riesig! Dass du den Jänner zum Nacharbeiten genutzt hast, merkt man dem Blog an. Die Premiumsitze im Kino sind echt gefährlich, man will danach nie wieder zurück, oder? Dein Klangmoment hat mich auch sehr berührt. Ich bin schon gespannt auf das Candlelight-Konzert im Februar! Meine Frage für dich: Welches Projekt würdest du in den nächsten 10 Jahren gerne mal verwirklichen? ganz liebe Grüße Vroni

    1. Hellohoo, liebe Vroni, guten Morgen! Also keine Müdigkeit … ich bin mal froh, dass man sie mir hier nicht anmerkt 😉 Also nicht “blogmüde”, aber so eine etwas zu zeitige Frühjahrsmüdigkeit wäre schon vorhanden. Aber ja, ich bin zuletzt nicht mehr sehr gerne ins Kino gegangen, weil ich mich vor allem immer etwas geärgert habe, wie egoistisch jeder nur mehr ist und keine Rücksicht auf andere nimmt, aber bei diesen Sitzen, hat man so viel Abstand zum restlichen (lärmenden) Publikum, also ich lieb´s und der nächste Kinobesuch wird bestimmt nicht lang auf sich warten lassen. Und vielen Dank für deine Frage, ist mal etwas ganz anderes, mag ich sehr und wird demnächst beantwortet. Ich wünsche dir eine fantastische Wochenmitte, alles Liebe, x S.Mirli!

  22. Den Januar ist aber auch so eeeeeeewig lang! Und dann auch noch so dunkel und kalt. Am Januar ist doch echt wenig gutes :/ Die Claire Danes Serie habe ich auch noch auf meiner Liste (aber da steht halt auch so viel). “November 5” hatte ich im Kino sehen können, das war schon sehr eindrucksvoll. Macht hier in München aber vermutlich noch mal einen ganz anderen Eindruck.

    Und hey, der halbe Februar ist schon geschafft!

    1. Ich finde das immer so spannend mit der individuellen Wahrnehmung. Für die meisten hat sich der Januar wie ein Jahr angefühlt, mir ist er nur so durch die Finger geronnen und ich mag ihn eigentlich wirklich, obwohl es heuer ein sehr harter, kalter und düsterer Winter ist, aber ja, persönliche Wahrnehmung, aber ich schließe mich trotzdem dem Wunsch nach baldigem Frühling an. Ich bin auch bereits dafür.
      Und ich glaube sofort, dass man als Münchner noch mal einen ganz anderen Zugang zu dem Attentat hat, wahrscheinlich “lernt” ihr allein schon in der Schule viel mehr darüber, für mich war einiges tatsächlich noch neu, aber der Film ist wirklich sehr gut gemacht.
      Ich drücke dir also die Daumen, dass du den Februar bald “hinter dich gebracht hast”, alles Liebe, x S.Mirli!

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