Life&Style

Q&A – ein paar Fragen, ein paar Antworten

Meine Lieben, vor ein paar Wochen habe ich euch mal wieder um Fragen gebeten, nachdem ich beinahe schockiert festgestellt habe, dass mein letztes Q&A bald ein Jahr her ist. Dabei hätte ich meine Hand ins Feuer gelegt, dass es maximal ein halbes Jahr sein kann. Aber gut, mit wem sich die Zeit in diesem Jahr ein Wettrennen liefert, versuche ich seit Monaten rauszufinden. Jetzt mal ehrlich, wie kann es sein, dass das erste halbe Jahr schon wieder rum ist? Dass wir mitten im Sommer stecken, obwohl ich doch gerade erst den Weihnachtsbaum entsorgt habe?

Kommen wir lieber zum eigentlichen Thema zurück, und lasst mich sagen: Ihr seid einfach der Wahnsinn! Also es ist ja nicht so, dass das unser erstes gemeinsames Frage-Antwort-Spiel ist, und trotzdem fallen euch immer wieder neue Themen ein. Und dann auch noch so geniale. Obwohl ich ehrlich sein möchte, diese Fragen sind teilweise eine ganz schöne Herausforderung. Aber, ihr wisst schon: challenge accepted!
Nachdem es so viele mehr und so viel umfangreichere geworden sind, als ich jemals gedacht hätte, sollte ich erstens gleich loslegen und nicht einleitend so viele Worte verschwenden, und zweitens bin ich mir noch nicht sicher, in wie weit sich alle in einem Beitrag ausgehen werden, deshalb werde ich sie vielleicht aufsplitten müssen.
Schauen wir mal, wie weit wir kommen, denn kurzfassen, wisst ihr ja, liegt mir absolut nicht …

Frage No 1: Was bedeutet für dich ganz persönlich ein erfülltes Leben, wenn man einmal all die äußeren Definitionen von Erfolg und Leistung außen vorlässt?

Im Grunde wird ein Teil meiner Antwort gleich mit der Frage vorweggenommen: Erfolg und Leistung haben für mich genau nichts mit einem erfüllten Leben zu tun. Kann für jemand anderen gern anders sein, aber ich definiere weder mich noch irgendetwas in meinem Leben durch Erfolg. Oder mit dem, was ich leiste oder geleistet habe. Man neigt dazu, auf so eine Antwort zu entgegnen, dass ein erfülltest Leben, ein glückliches und vor allem gesundes Leben gemeinsam mit seinen Liebsten beinhaltet. Aber das ist mir ehrlich gesagt zu pathetisch. Für mich würde ein erfülltes Leben bedeuten, dass, wenn ich irgendwann darauf zurückblicke, sagen kann, ich bin mir immer treu geblieben. Egal wie viel Gegenwind ich bekommen, mich außerhalb einer Norm bewegt habe, mich dafür erklären und rechtfertigen musste, ich habe mich nie mit Gewalt anpassen lassen. Und, was mir eigentlich noch viel wichtiger ist, niemand hat durch mich Schaden erlangt oder sich aufgrund etwas, das ich getan habe, verletzt gefühlt – egal ob absichtlich oder unbeabsichtigt. Ein richtig erfülltes Leben würde bedeuten, dass ich vielleicht ein Teil des Räderspiels war, dass sich ein anderer besser gefühlt hat oder seine eigenen Träume verwirklichen konnte. Vielleicht durch etwas, das ich gesagt oder getan habe. Dass ich meinen Teil des großen Ganzen ausgefüllt habe.
Und – dass ich kurz vor Schluss nichts bereue.

Frage No 2: Welche Rolle siehst du als Individuum, und gerade auch als jemand, der öffentlich schreibt und seine Gedanken teilt, in Bezug auf gesellschaftliche Veränderungen oder die Bildung politischer Meinungen?

Hmmm, ich bin mir nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstehe. Also ich denke, es ist meine persönliche Rolle gemeint, nicht nur als sozusagen menschliches Wesen, sondern auch als jemand, der öffentlich seine Meinung teilt, bzw. auch meine Verantwortung in Bezug auf gesellschaftliche Veränderung oder die Bildung politischer Meinung – zumindest lege ich die Frage so aus.
Man kann das schon auf sehr viele Arten verstehen. Ja, ich finde z.B., dass man eine gewisse Verantwortung mit einer großen Reichweite hat, diese auch für “sinnvolle” Dinge zu nutzen. Natürlich kann das jeder so handhaben, wie er möchte, und ich verstehe auch, dass, wie es häufig der Fall ist, “Creators” lieber außerhalb dieses Sektors bleiben wollen, quasi auf der sicheren Seite. Leider ist es aber so, dass vor allem – auch in politischer Sicht – die, die auf der falschen Seite stehen, die Möglichkeit der Sozialen Medien und Reichweiten schon lang für sich entdeckt haben und auch dementsprechend nutzen. Nicht anders kann ich mir bestimmte Wahlergebnisse vor allem bei den Jungen erklären. Deshalb zu sagen, man konzentriert sich nur auf die schönen Dinge des Lebens, damit Konsumenten aka Leser bei einem einfach nur eine leichte, sorgenfreie Zeit haben, ist bestimmt ein verständlicher Gedanke. Keine Frage.  Und bis zu einem gewissen Grad ist das auch mein Ansatz. Trotzdem ist es mir wichtig, immer wieder meine Stimme und meine Reichweite zu nutzen, um etwas zu bewegen. Um aktiv daran teilzunehmen, vielleicht eine bessere, aufgeklärtere, liberalere Gesellschaft zu formen. Und was die politische Meinung angeht: Es ist verdammt gefährlich, sich als Laie da einzuklinken. Außerdem ist es in einer Demokratie eines jeden Recht zu wählen, was oder wen er wählen möchte, und als jemand, der keine plolitische Ausbildung hat, werde ich mich hüten, da reinzupfuschen. Trotzdem ist es mir immer wichtig, dass jeder weiß, auf welcher Seite ich stehe, dass ich gewisses Gedankengut verabscheue und immer an der Aufklärung von Wahrheit und Fakten mitarbeiten möchte.

Frage No 3: Wenn du die Möglichkeit hättest, eine einzige, wirklich tiefgreifende Frage der Menschheit beantwortet zu bekommen, welche Frage wäre das und warum gerade diese?

Wenn man bedenkt, was eins der Hauptthemen ist, womit ich mich in den letzten Jahren bevorzugt beschäftige, müsste ich jetzt wahrscheinlich antworten, die Frage nach dem Sinn unserer Existenz. Aber das ist eine Frage, die ich mir nicht (mehr) wirklich stelle bzw. will ich eigentlich keine Antwort darauf erhalten. Ich habe sie für mich selbst beantwortet, und da es ein Thema bzw. eine Frage ist, auf die es, meiner Meinung nach, keine richtig oder falsche Antwort gibt – nein, ich möchte darauf eigentlich wirklich keine Antwort erhalten.
Überlegen wir mal, was sind denn überhaupt die großen Fragen der Menschheit? Ich habe das mal kurz gegoogelt. Die drei großen Fragen der Menschheit sind: “Woher kommen wir?”, “Wohin gehen wir?”, “Wozu leben wir?”. Also alles drei Fragen, auf die ich keine Antwort brauche, wie ich bereits erklärt habe. Andere große Themen sind, ob es Gott gibt, was Glück bedeutet, wo man es finden kann und ähnliches. Auch etwas, auf das ich mir lieber selbst eine Antwort gebe, als es beantwortet zu bekommen.
Ganz ehrlich, ich komme gerade immer mehr zu dem Schluss, dass ich keine dieser tiefgreifenden Fragen beantwortet haben möchte. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir Antworten immer lieber selbst suche. Jeder Mensch ist so unterschiedlich, dass ich sowieso der Meinung bin, dass es für so gut wie nichts die eine universelle Erklärung gibt. Also suche ich mir lieber selbst den Ort, wo ich mein Glück finden kann, finde für mich heraus, ob ich an einen Gott glauben möchte, definiere meinen persönlichen Sinn des Lebens.
Aber ich werde noch weiter über das Thema nachdenken, ganz bestimmt sogar …

Frage No 4: Was wäre deiner Meinung nach ein wirklich wichtiger Schritt, um mehr Empathie und echtes Verständnis in unserer oft so gespaltenen Gemeinschaft zu fördern?

Die gesamte Menschheit auslöschen und den Planeten den Tieren überlassen. Andererseits, wenn ich an George Orwells “Animal Farm” denke, würde das wohl auch nichts ändern oder besser machen. Die Frage ist, ist der Mensch, die Gattung Mensch, überhaupt dazu fähig, im harmonischen Einklang miteinander zu leben, sich gegenseitig zu respektieren und zu akzeptieren, andere Meinungen und Weltanschauungen zuzulassen und nebeneinander koexistieren zu können?
Ganz ehrlich, ich zweifle schön langsam daran.
Die, deren Werte am richtigen Platz sitzen, sind nicht die, die eine Herde anführen wollen, die aber wahrscheinlich eine Gesellschaft in die richtigen Bahnen lenken könnten. Und die, die sich an die Spitze stellen und das Zepter an sich reißen, sind selten die, die dies eigentlich tun sollten.
Ich weiß nicht, ob man Empathie lernen kann, ob es etwas ist, was man fördern kann. Entweder man ist empathisch (obwohl das bestimmt auch viel mit äußeren Einflüssen im Heranwachsen zu tun hat) oder man ist es nicht.
Eine Gesellschaft ist deshalb gespalten, weil sie sich gegenseitig nicht versteht, unterschiedliche Ansichten auf diverse Themen hat und nicht gewillt ist, andere Anschauungen und Argumente zuzulassen oder sich überhaupt damit zu beschäftigen, bis dazuhin, dass man eigentlich überhaupt keine Ahnung hat, wie ein anderer zu seinen Ansichten gekommen ist, was diese definiert. Was nötig wäre, ist Aufklärung. Wissen teilen, andere Ansichten akzeptieren und versuchen, auf eine gemeinsame Mitte zu kommen. Was, zugegebenermaßen, bei vielen Themen schier unmöglich erscheint. Aber so lang die treibende Kraft immer noch Geld und Macht ist und man dies nur erlangen kann, wenn andere darunter leiden, kann es nie zu einer großen, einigen Gemeinschaft kommen. Wobei ich finde, dass so eine geeinigte Gesellschaft überhaupt nicht notwendig ist. Es würde schon reichen, wenn wir uns alle gegenseitig akzeptieren würden. Einsehen, dass vielleicht nicht wir die einzig richtige Seite gewählt haben, und deshalb andere Seiten und Ansichten unkommentiert neben uns bestehen lassen. Ich muss nicht mit jedem befreundet sein, den ich trotzdem friedlich neben mir existieren lasse.

Frage No 5: Du legst ja großen Wert auf mentale Gesundheit. Gibt es vielleicht eine ganz bestimmte Gewohnheit oder eine spezielle Praktik, die für dein persönliches Wohlbefinden von ganz besonderer Bedeutung ist?

Mentale Gesundheit ist, seit ich denken kann, (leider) ein großes Thema für mich. Jemand, der keine Probleme damit hat, wird nie verstehen können, wie es sich anfühlt, wenn – zumindest zeitweise – der eigene Kopf gegen einen arbeitet. Ein bisschen vorstellbar wie eine Autoimmunerkrankung, wenn sich der eigene Körper plötzlich gegen einen wendet.
Was ich in den letzten Jahrzehnten gelernt habe, ist, dass man, wenn man – nennen wir es – schwierige Phasen hat, auch einmal egoistisch sein darf, sogar sein muss. Ich bin jemand, der immer für alle da ist, der bis zur Selbstaufgabe gibt. Aber ja, ich habe gelernt, dass ich mich ab und zu auch selbst schützen muss. Etwas, was absolut entscheidend für meine mentale Gesundheit ist, wie ich rausgefunden habe, ist, mit wem ich mich umgebe. Auch wenn es schmerzhaft ist, nicht jeder, der in deinem Leben ist, sollte auch da sein. Wenn mir etwas oder jemand nicht guttut, dann muss ich mich davon trennen, egal wie schwer es fällt.
Außerdem sollten wir uns nicht nur dann um unsere mentale Gesundheit kümmern, wenn wir gerade damit struggeln, sondern Prävention ist ein wichtiger Part. Ich meditiere täglich, auch jetzt, obwohl es mir momentan gerade sehr gut geht. Ich mache fünfmal die Woche Sport und Yoga. Für mich ist es noch immer ein Wunder, dass es dazu gekommen ist, denn ich habe mich immer selbst als Sportmuffel bezeichnet. Bewegt habe ich mich schon immer gern, aber klassische Sportarten waren nie etwas für mich. Tatsächlich habe ich rausgefunden, man muss nur die richtige Sportart für sich finden. Bei mir ist es eine Art Aerobic-Kampfsport-Workout, was einfach Spaß macht und bisher nicht langweilig geworden ist. Und ich gönne mir viel Me-time, setze mich mit einem Buch in einen Coffee Shop, egal wie sehr ich mich lieber unter einer Bettdecke verkriechen möchte, gehe raus ins Freie, unter Menschen, auch wenn es das genaue Gegenteil von dem ist, was ich eigentlich will. Aber ich weiß, es tut mir gut, sobald ich mich dazu überwunden habe.
Im Grunde muss man ganz tief in sich hineinhören und lernen, sich selbst und seine Bedürfnisse zu lesen. Wenn man etwas partout nicht machen möchte, dann sollte man sich auch nicht dazu zwingen. Man kann auch einmal etwas absagen, selbst wenn man dabei jemandem auf die Zehen tritt. Aber die Dinge, die man denkt, dass man sie nicht machen möchte, aber gleichzeitig weiß, dass sie einem guttun würden, da sollte man über seinen Schatten springen.
Gott, über dieses Thema könnte ich ewig schreiben, vielleicht mache ich das auch noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt, das schaffe ich nie in ein paar Sätzen …

Frage No 6: Wie gehst du ganz persönlich mit Stress um und hast du vielleicht einen oder zwei konkrete Tipps für deine Leser, wie sie besser mit den Herausforderungen des Alltags und den damit verbundenen Stressoren umgehen können?

Das ist ein Thema, in das ich mich erst einmal versuchen muss, reinzufühlen. Tatsächlich bin ich extrem stressresistent. Es ist sogar so, dass ich unter Stress erst richtig aufblühe und produktiv werde. Vielleicht hat das mit meinen früheren Jobs zu tun. Am Flughafen war ich unter anderem in einem “Irregularity Team” tätig. Sprich, ich war immer dann gefragt, wenn etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Wenn Flüge gecancelt wurden, Gepäck verloren gegangen ist oder beschädigt wurde, Passagiere ihre Anschlussflüge verpasst haben – im Grunde bei allem, was im Laufe eines Fluggeschehens passieren kann, war unsere Abteilung gefragt, was bedeutet hat, teilweise für mehrere hundert Passagiere innerhalb kürzester Zeit Hotels zu finden, Busse zu organisieren, sich anschreien und beschimpfen zu lassen – und das auf allen möglichen Sprachen, die man sich nur vorstellen kann. In einer zwölf Stunden Schicht keine Zeit zu haben, auch nur einmal auf die Toilette zu gehen, geschweige denn, etwas zu essen. Und ich hab’s geliebt. Je mehr ich gefordert werde, desto besser funktioniere ich. Auch später in dem Therapie-Institut, in dem ich gearbeitet habe – wenn Kolleginnen neben mir beinahe zum Heulen angefangen haben, weil sie dem Ansturm nicht gewachsen waren, bin ich erst richtig in Fahrt gekommen.
Insofern ist es für mich wahnsinnig schwierig, mich in diese Frage hineinzudenken, weil Stress auf gewisse Weise für mich nicht existiert – weshalb auch immer das so ist. Ein Tipp, der sich zwar absolut sinnbefreit anhört und man bestimmt die Augen verdrehen möchte, funktioniert allerdings trotzdem am besten: Nicht stressen lassen! Ja, schon gut, ich erkläre ja schon, was ich meine:
Mach dir einfach bewusst, dass die Welt nicht untergehen wird, wenn du nicht jeden Punkt auf deiner Agenda abhaken kannst. Wenn Kunden etwas länger warten müssen, wenn das Essen nicht pünktlich am Tisch steht, wenn man sich für einen Termin verspätet, weil der Zug ausgefallen ist – egal was einen gerade aus der Bahn wirft, was einem Stress verursacht. Wenn du nicht gerade Chirurg bist und einen Patienten tötest, ist nichts so schlimm, dass man es nicht regeln könnte. Die Welt wird sich auch weiterdrehen, wenn du nicht alles zu deiner persönlichen Zufriedenheit erledigst. Wenn du zwei Tage später zurückdenkst, verdrehst du selbst die Augen, weil du nicht mehr nachvollziehen kannst, weshalb du dich selbst so unter Druck gesetzt hast. Stress ist so, so ungesund für dich und macht dich auf Dauer krank, und NICHTS auf dieser Welt ist es wert, deine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.
Meine Antwort auf die meisten Themen des Lebens ist sowieso diese: Wir können nicht alles regeln, wir haben nicht alles in der Hand, manches löst nun mal Stress aus, aber wir haben IMMER in der Hand, was wir erlauben, dass es mit uns macht. Die To-do-Liste ist unendlich lang, wir wissen nicht, wo wir anfangen sollen – ein Punkt nach dem anderen angehen und sehen, wie weit man kommt. Dieses Gefühl des Stresses oder der Unzulänglichkeit, weil wir es nicht schaffen, alles zu handeln, ist deine eigene Entscheidung. Und eins weiß ich fix, mit innerer Ruhe kannst du den großen Außenlärm immer zum Schweigen bringen!

Frage No 7: Hast du bestimmte langfristige Ziele oder vielleicht sogar Lebensträume, die du gern verwirklichen möchtest? Und wie gehst du bei der oft ja nicht ganz einfachen Verfolgung dieser Ziele vor?

Lasst mich die pathetischen Antworten gleich zu Beginn abhaken: Ich wünsche mir nichts mehr, als dass ich genauso fit, (halbwegs) gesund und interessiert bleibe bis ins hohe Alter, und dasselbe wünsche ich mir für alle, die mir lieb sind. Aber das sind wohl Lebensträume, die jeder hat.
Einer meiner größten Träume, den ich eigentlich seit sehr jungen Jahren habe, ist es, irgendwann im Ausland zu leben. Früher wollte ich komplett auswandern, aber mir würde es schon reichen, einmal für längere Zeit (ab ein halbes Jahr bis drei oder fünf Jahre) irgendwo anders zu leben. Ganz vorne dabei sind bei diesem Gedankenspiel natürlich Irland und England, aber auch Paris oder Amsterdam könnte ich mir gut vorstellen.
Was die Verfolgung dieser Ziele angeht – wenn keine gröberen Faktoren irgendwann dagegensprechen, ist es eigentlich nur eine Zeitfrage, denn spätestens, wenn mein Mann in Pension geht (er ist ein paar Jahre älter als ich), werden wir das fix umsetzen. Ich kann immerhin von überall aus arbeiten. Für mein Schreiben wäre es sogar sinnvoll, wenn ich mehr Zeit an den Orten verbringen würde, an denen ich meine Protagonisten ihre Abenteuer bestreiten lasse. Sprich, was die Arbeit an der Umsetzung angeht – ich überlege einfach schon mal, wo ich mich am ehesten sehe. Vielleicht wird es auch für ein paar Jahre eine Art Nomadendasein und wir ziehen jedes Jahr von einem Ort zum anderen. Wir werden sehen, die Antwort darauf kann nur die Zukunft bringen.

Frage No 8: Was war eine der wichtigsten Entscheidungen in deinem bisherigen Leben und was hast du vielleicht im Nachhinein daraus gelernt?

Ganz ehrlich, ich liebe all diese Fragen so sehr, auch wenn sie mich ganz schön ins Grübeln bringen.
Glaubt es oder nicht, eine der wichtigsten Entscheidungen und die mich persönlich am meisten weitergebracht und mich “entwickeln” hat lassen, war, dass ich diese Seite hier gestartet habe. Es ist, als ob dieser Blog schon immer auf mich gewartet hat. Nicht nur, dass ich das Gefühl habe, ich kann etwas für andere tun, ich kann vielleicht einen klitzekleinen Teil dazu beitragen, etwas an dieser Gesellschaft zu verändern – ihr wisst schon, die Schmetterlingstheorie -, jemand anderem helfen, einen positiven Einfluss haben, dass ich durch diese Seite hier diese Möglichkeit bekomme, ja, das war eindeutig eine der wichtigsten Entscheidungen meines Lebens. Ich habe so viel dabei über mich selbst gelernt, für mich gelernt, dass ich nicht einmal weiß, wo ich anfangen soll. Vor allem habe ich aber erst dadurch überhaupt das Schreiben für mich entdeckt, dass ich das kann: Schreiben. Dass das etwas ist, das mir liegt. Ohne diesen Blog hätte ich nie angefangen, Bücher zu verfassen. Im Grunde bin ich heute, nach beinahe zehn Jahren, als ich mit dem Blog gestartet habe, ein komplett anderer Mensch, und ich bin mir ziemlich sicher, ich hätte mich nicht so entwickelt, hätte ich mich damals nicht dafür entschieden.

Frage No 9: Gibt es etwas, das du schon immer mal unbedingt ausprobieren oder lernen wolltest? Und was hält dich (im Moment noch) davon ab, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen?

Was man wissen muss, ich habe ein sehr großes Laster, und zwar sind das Sprachen und Instrumente. Ungefähr einmal wöchentlich habe ich die Idee, eine neue Sprache zu lernen, oder bilde mir ein, ich will mir dieses oder jenes Instrument aneignen. Ehrlich gesagt habe ich mich bisher auch nur selten davon abbringen lassen. Bereits in sehr jungen Jahren wollte ich Französisch lernen – habe ich gemacht. Dann Italienisch – habe ich gemacht. Spanisch zu können, habe ich ebenfalls praktisch gefunden – ich bin zwar nicht weit gekommen, aber ein paar Grundkenntnisse habe ich gelernt. Eine Zeit lang wollte ich unbedingt Sinologie studieren, habe ich dann aber doch nicht umgesetzt und bin heute gar nicht so traurig darüber. Meine neuste Obsession ist Gälisch, also Irisch (sollte nicht überraschen), Jiddisch und Arabisch, aber davon hält mich momentan die Vernunft ab, da mir die Zeit dafür fehlen würde, aber wer weiß …
Bei Instrumenten ist es eine ähnliche Geschichte. Ich habe als Kind Klavier spielen gelernt, und es ist für mich heute immer noch eins der schönsten Instrumente überhaupt. Ich liebe es, mir Klavierkonzerte anzuhören, nichts entspannt mich mehr. Außerdem wollte ich immer Geige lernen – habe ich gemacht, zumindest bis zu dem Punkt, an dem ich ohne stundenlanges Üben nicht mehr weitergekommen wäre, und dazu hat mir ebenfalls die Zeit gefehlt. Ich habe es auch kurz mal mit Saxophon probiert, aber dafür hat mir wiederum die Puste gefehlt. Seit ewigen Zeiten liebäugle ich damit, Cello zu lernen, aber sind wir mal ehrlich, es gibt handlichere Instrumente …
Was ich also dazu sagen kann, wenn ich etwas lernen will, dann lerne ich es, und lasse mich eigentlich von nichts davon abhalten. Außer ich bemerke irgendwann, dass es nicht das ist, was ich mir vorgestellt habe, oder dass ich nicht das ausreichende Talent dafür besitze.
Was ich auch immer mal lernen wollte, ist Zeichnen. Mich beeindruckt es immer, wenn ich irgendwo Menschen mit einem Notizblock sehe, die Bleistiftzeichnungen anfertigen. Gerade auf Reisen würde ich das lieben. Vielleicht werde ich irgendwann einen Kurs besuchen, aber ich fürchte wirklich, dass mir das Talent dafür fehlt. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Frage No 10: Gibt es vielleicht eine ganz bestimmte Erfahrung in deinem Leben, die deine Werte oder deine gesamte Perspektive auf die Welt grundlegend verändert hat?

Nein! Tatsächlich kann ich das ziemlich eindeutig so beantworten. Meine Werte sind mir heilig. Die haben sich eigentlich seit meiner Kindheit nicht verändert, und ich fürchte, ich bin jemand, den man auch nicht wirklich verändern kann. Außer ich will es. Aber einfach nur durch äußere Umstände oder Erfahrungen, nö, ich glaube, das ist faktisch unmöglich.
Es gibt da ja die These von Sigmund Freud, dass Iren angeblich das einzige Volk sind, bei dem Psychoanalyse nicht funktioniert. Und ich behaupte ja immer, ich hätte eine irische Seele …
Was ich damit meine, ich habe einen ziemlich festgefahrenen, starken Charakter, und ich wüsste ehrlich nicht, was passieren müsste, um mich so in meinen Grundfesten zu erschüttern, dass ich meine Weltanschauung, meine Werte, alles, wofür ich stehe und was mir wichtig ist, auf den Kopf stellen würde. Ich glaube wirklich, dass dies unmöglich ist.

Frage No 11: Was bedeutet für dich Freundschaft und welche Rolle spielen deine Freunde in deinem Leben?

Ihr werdet es nicht glauben, aber von all den Fragen hier, von denen jede ehrlich eine Herausforderung war, ist diese jene, die für mich am schwersten zu beantworten ist. Ich habe einen sehr überschaubaren Freundeskreis, weil ich jemand bin, der nicht nur seine Wohnung regelmäßig ausmistet, das mache ich tatsächlich auch in meinem persönlichen Umfeld. Die meisten Freunde, die ich habe, begleiten mich seit meiner Kindheit oder Schulzeit. Die, die danach gekommen sind, waren meist nur Lebensabschnittsgefährten. Ich glaube, es liegt daran, dass ich jemand bin, der für seine Freunde durchs Feuer geht. Egal ob ich mit 40 Grad Fieber im Bett liege und jeder Knochen schmerzt, wenn mich eine Freundin um 3 Uhr in der Früh anruft, sie braucht mich, um eine Leiche zu verbuddeln, schnappe ich mir Müllsack und Schaufel und krieche im Notfall zu ihr. Leider habe ich bisher selten jemanden kennengelernt, der dasselbe für mich tun würde. Mir ist bewusst, dass ich sehr fordernd bin, was Menschen in meinem Leben angeht, aber auch nur deshalb, weil ich genauso viel gebe. Aber damit können nicht viele Menschen umgehen. Eigentlich nur die Freundinnen, die mich lang genug kennen und mich vor allem wirklich kennen. Und mein Mann. Ihn bezeichne ich nicht ohne Grund als meinen allerbesten Freund, denn ich kenne keinen Menschen, der so gut zu mir passt wie er. Für die Menschen, die mir wichtig sind, würde ich mein Leben geben, aber davon gibt es nicht viele.

Frage No 12: Wie gehst du ganz persönlich mit Veränderungen und den oft damit verbundenen Unsicherheiten im Leben um? Hast du da vielleicht eine bestimmte Lebensphilosophie oder eine Strategie, die dir in solchen Zeiten hilft?

Ui, da hat jemand einen sehr wunden Punkt bei mir getroffen, denn ich tue mich extrem schwer mit Veränderung. Ich bin so ein Gewohnheitstier, und wenn man irgendetwas in meinem Umfeld ändert, verliere ich komplett die Orientierung – was man auch im übertragenen Sinn verstehen kann. Leider bin ich jemand, der deshalb versucht, Veränderungen so gut es geht aus dem Weg zu gehen, was definitiv nicht gesund ist. Wahrscheinlich sollte ich mich herausfordern und daran arbeiten. Vielleicht ist jetzt diese Frage auch der Anlass, dass ich das in Angriff nehmen werde, denn leider kann ich deshalb momentan auch nicht wirklich mit einer guten Strategie aufwarten. Veränderungen bewusst aus dem Weg zu gehen ist wohl nichts, was man nachmachen sollte. Ich wäre gern so jemand, der in allem Neuen eine Chance sieht. Der interessiert und neugierig und offen auf alles zugeht, aber ja, das ist vielleicht tatsächlich etwas, das ich in Angriff nehmen sollte, um so ein Mensch zu werden, also wäre das die Philosophie, die ich anbieten könnte: Offen sein, neugierig sein, interessiert und aufgeschlossen, denn alles Neue, jede Veränderung, egal wie beängstigend sie erscheint, kann eine riesengroße Chance bedeuten und einen ansonsten etwas verpassen lassen. Seht ihr, die Theorie ist mir schon bewusst, an der Praxis mangelt es.

Frage No 13: Da du ja in deiner “now and then”-Serie in die Vergangenheit blickst: Gibt es vielleicht schon ein Thema, das du für einen deiner nächsten “now and then”-Beiträge ins Auge gefasst hast und uns vielleicht schon ein kleines bisschen davon verraten magst?

Diese Frage habe ich bewusst an den Schluss gesetzt, denn ich würde den Spieß gern umdrehen. Bisher (gut, es waren ja auch erst zwei) waren die Themen dieser Serie welche, die mir bewusst oder unbewusst aktuell irgendwo untergekommen sind und mir gleichzeitig mit der Idee, dass ich etwas darüber schreiben könnte, eingefallen ist, dass ich das schon mal getan habe. Also, um die Frage zu beantworten, nein, momentan habe ich noch keine Idee, aber vielleicht ja ihr. Gibt es da eventuell einen Beitrag, der euch ganz konkret, aus welchem Grund auch immer, in Erinnerung geblieben ist, von dem euch interessieren würde, wie ich heute darüber denke? Oder auch bei allen Antworten in diesem Q&A, war da etwas dabei, über das ihr gern mehr hören würdet? O ja, ich glaube, so mag ich das, einfach den Spieß umdrehen …

eine Lieben, sie hat es wieder geschafft, sie hat euch alle vorhandenen Ohren abgekaut, und wahrscheinlich sollte ich den Beitrag wirklich aufsplitten, aber irgendwie schaffe ich es mental nicht, diese Fragen voneinander zu trennen. Sagen wir einfach, dann habt ihr eben ein bisschen mehr Lesestoff, bis wir uns wiederlesen.
Ich hoffe auf alle Fälle, ich konnte eure Fragen zu jeglicher Befriedigung beantworten, wenn nicht oder wenn ich irgendetwas falsch verstanden habe, meldet euch bitte gern. An dieser Stelle auf alle Fälle noch einmal ein riesengroßes Dankeschön! Unglaublich, wie viele unterschiedliche Fragen da wieder zusammengekommen sind. Ihr seid wirklich ein Phänomen für mich, und ich weiß jetzt schon, ich werde das bald wieder tun, weil es einfach zu viel Spaß macht. 
Jetzt wünsche ich euch aber erst einmal eine wunderschöne, sonnige, sommerliche Juliwoche, und wir, wir lesen uns in einer Woche wieder. Alles Liebe, love&peace,

43 Comments on “Q&A – ein paar Fragen, ein paar Antworten

  1. Guten Morgen meine Süße, ich bin mir oft nicht sicher, ob wir einfach komplett gleich ticken oder ob du mich schon so beeinflusst hast, dass ich deine Gedanken übernommen hab. Aber wirklich, ich könnte bei so gut wie allen Antworten von dir komplett die gleichen niederschreiben. Und eines ist fix: Ausland muss noch! Aber jetzt mal ab in den Geburtstagsurlaub meine Süße!!!! Denn der wird legen……………………………….där 🙂 🙂 Bussi, 344

    1. Guten Morgen, Schatz, na ja, vielleicht leben wir ja doch einfach schon zu lang zusammen. Man sagt ja auch über Hunde und Herrchen, dass die sich mit der Zeit immer ähnlicher werden. Oder wir sehn es einfach so, ich bin zum Influencer geboren (muss gerade selbst lachen). Und ja, Ausland ist fix, ich sehe mich noch immer in London, als ob ich dorthin gehöre, maaaal sehn!!! Und ich nehme dich beim Wort … 3344, alles Liebe, x S.Mirli!

  2. Guten Morgen liebe Mirli, diese Fragen und die Antworten dazu, Wahnsinn! Ehrlich. Es macht immer so großen Spaß, weil man dabei selbst zum Nachdenken kommt. Besonders deine Antwort zum erfüllten Leben hat mich berührt: Dieses sich selbst treu bleiben ist so wichtig und geht so weit über die gängigen Definitionen von Erfolg hinaus. Und auch dein Ansatz, als Person mit Reichweite gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, ist so schön und spricht so für dich. Ich werde mir jetzt nochmal in Ruhe die Fragen und Antworten durchlesen und auch einmal für mich nachdenken. Zu Now and than, ich habe noch immer den Beitrag mit den grauen Tauben im Kopf, irgendwie hat mich dieser so bewegt. Danke für diese wundervolle Inspiration liebe Mirli! Ganz liebe Grüße, Eva

    1. Guten Morgen, liebe Eva, ich liebe es ja selbst so sehr, diese Fragerunden zu veranstalten, weil man ohne Grund nie über solche Themen nachdenken würde, aber ja, es macht einfach nur Spaß, da bin ich voll bei dir. Und ich habe deine Idee bereits notiert. Das ist ja wirklich einer meiner ältesten Beiträge, mal sehn, wie ich heute darüber denke … ich grüße dich so lieb zurück und wünsche dir eine fantastische Wochenmitte, alles Liebe, x S.Mirli!

  3. Wow, was für ein ausführlicher Q&A! Ich liebe deine Ehrlichkeit. Deine Antwort zum Umgang mit Stress hat mich total fasziniert – so stressresistent zu sein, das ist tatsächlich etwas! Und dass du dir keine der großen Menschheitsfragen beantworten lassen möchtest, weil du die Antworten lieber selbst suchst, zeigt einfach, wie tiefgründig du bist. Für mich bist du ein nicht enden wollender Quell der reinsten Inspiration und Motivation und eben auch diese Beiträge liebe ich am meisten! Alles Liebe Anne

    1. Vielen liebe Dank, Anne! Woher ich das auch immer habe, dass mich Streß wenig berührt, ich bin sehr, sehr dankbar dafür, das kannst du mir glauben. Aber am meisten freue ich mich über die Worte, dass ich eine Inspiration und Motivation sein darf, ich meine, was kann sich ein Mensch mehr wünschen. Und was für eine Ehre ist das! Vielen, vielen Dank dafür, alles Liebe, x S.Mirli!

  4. Schönen guten Morgen liebe Mirli, dein Q&A ist wieder unglaublich geworden mit so tiefgründigen und auch philosophischen Ansätzen! Ich finde es immer so mutig von dir, wie du deine Gedanken teilst. Deine Definition eines erfüllten Lebens, abseits von Leistung und Erfolg, ist so erfrischend und inspirierend. Es ist wirklich so schön zu lesen, dass es darum geht, sich selbst treu zu bleiben und niemandem zu schaden. Denn das ist ja eigentlich auch der Stein der Weisen. Und die Frage nach den großen Menschheitsfragen – deine Antwort ist so typisch du! Das passt perfekt zu deinem Charakter, dass du lieber deine eigenen Antworten finden möchtest. Ich ziehe meinen Hut vor dir. Und bezüglich now and than, mir ist am meisten dein Beitrag mit Tolleranz und Akzeptanz im Gedächtnis geblieben. Danke auf jeden Fall für deine Offenheit! Ganz liebe Grüße, Michaela

    1. Schönen guten Morgen auch dir, liebe Michaela! Lustigerweise denke ich nie darüber nach, was ich da eigentlich alles teile und von mir gebe. Ich glaube, ab dem Zeitpunkt würde ich kein Wort mehr schreiben können. Ich lasse ja schon immer sehr tief blicken. Aber ja, nur nicht darüber nachdenken. Andererseits, wenn ich dann lese, dass eben gerade das inspirierend und motivierend ist, dann ziehe ich auch in Zukunft gerne blank. Vielen, vielen Dank für deine Worte, das bedeutet mir ehrlich so viel. Ich grüße dich ganz lieb zurück und wünsche dir eine fantastische Wochenmitte, alles Liebe, x S.Mirli!

  5. Hallo Mirli, ich bin ja mittlerweile ein großer Fan deiner Frage und Antwort Beiträge! Besonders deine Offenheit beim Thema mentale Gesundheit ist so wichtig und wertvoll. Dein Tipp, sich von Menschen zu trennen, die einem nicht guttun, ist Gold wert, auch wenn er wirklich sehr schwer umzusetzen ist. Da muss ich auch noch viel lernen. Aber auch deine Antwort auf ein erfülltes Leben und dein Umgang mit Stress sind wirklich beeindruckend. Das mit dem “nicht stressen lassen” klingt banal, aber die Erklärung, dass nichts wichtiger ist als die eigene Gesundheit, stimmt tatsächlich. Und vor deiner Antwort auf die tiefgreifende Frage der Menschheit: ich liege vor dir. Und Zeichnen könnte ich mir wirklich gut vorstellen bei dir! Alles Liebe Anika

    1. Hellohooo, liebe Anika, ich verrate dir was, ich auch. Ich liiiiebe diese Fragerunden. Ich meine, allein DIESE Fragen, es macht so Spaß darüber nachzudenken, sich so einem Gedankenspiel hingeben. Und ja, einer der wichtigsten Schritte für meine mentale Gesundheit war tatsächlich dieser, mich von Menschen zu trennen, die mir nicht mehr gut getan haben. Es war aber auch der schwierigste. Wenn ich allerdings schaue, wie gut es mir heute geht, wie gestärkt und befreit ich mich fühle, war es mehr als notwendig. Ich danke dir so, so sehr für deine Worte und ja, irgendwann probiere ich das mit dem Zeichnen noch aus, wer weiß … alles Liebe, x S.Mirli!

  6. Guten Morgen Mirli, dein Q&A hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht! Dein Blog-Starts als eine der wichtigsten Entscheidungen deines Lebens ist so inspirierend. Man merkt, wie viel du dadurch gelernt und wie sehr es dich persönlich weitergebracht hat. Und dein Traum, irgendwann im Ausland zu leben, ist so nachvollziehbar, hab selbst auch schon so oft überlegt, war aber bisher immer zu feige dazu. Irland oder England – das passt einfach perfekt zu dir und deinen Geschichten! Beim Thema Freundschaft bin ich auch komplett deiner Meinung und ich liebe wirklich deinen Ansatz zu den wichtigen Fragen der Menschheit! Zu Now and than: eigentlich wäre es ja wirklich spannend, dein erstes Q&A nochmal aufzugreifen und neu zu beantworten, dass würde Spaß machen. Liebe Grüße, Kerstin

    1. Guten Morgen auch dir, liebe Kerstin, was das Auswandern angeht, da können wir uns die Hand reichen. Obwohl, feige würde ich es gar nicht bezeichnen, aber man denkt wahrscheinlich zu viel darüber nach. So sind wir Menschen halt einfach. Aber ab und zu muss man halt auch einfach einmal etwas riskieren. Aber ich rede nur groß, du siehst ja, ich sitze auch noch in Graz. Aber irgendwann wage ich den Schritt zu hundert Prozent. Und nachdem gerade der Wunsch nach meinem allersten Q&A öfter genannte wurde, werde ich das wohl als nächstes umsetzen, also vielen Dank für die Idee. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  7. Guten Morgen liebe Mirli, was für großartige Fragen und was für spektakuläre Antworten! Deine Gedanken sind immer so klar und tiefgründig. Die Aussage, dass du dir keine der großen Menschheitsfragen beantworten lassen möchtest, weil du deine eigenen Antworten suchst, ist so typisch und passt einfach so zu dir und deine Rolle als Schreiberin, die gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, finde ich extrem wichtig. Gerade in Zeiten wie diesen ist es gut, zu wissen, auf welcher Seite jemand wie du steht. Mentale Gesundheit ist für mich aktuell ein sehr großes Thema und da danke ich dir wirklich für deine Antwort. Passt auch zum erfüllten Leben. Am meisten hat mich dein Beitrag mit Gestern, heute, morgen und dann beschäftigt, das wäre doch perfekt für ein now and than, oder? Liebe Grüße, Vroni

    1. Guten Morgen, liebe Vroni, ach, ich weiß gar nicht, was ich daraufhin sagen soll, aber ich freue mich gerade so sehr über deine Worte, ehrlich. Und was die Sache mit der mentalen Gesundheit angeht, du weißt, ich habe immer ein offenes Ohr auch “Backstage” sozusagen – jederzeit. Und ich glaube, ich werde dieses Thema später noch einmal aufgreifen, weil mir die paar Sätze als Antwort auch noch lang nicht gereicht haben. Und deine Beitragsidee ist auch gleich auf meine Liste gewandert, wann auch immer ich diese dann zur Gänze “abgearbeitet” werden habe. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  8. Hallo und guten Morgen Mirli, ich bin schwerst beeindruckt von deinem Q&A, ich meine, wo findet man solche Q&As sonst noch, so tiefgründig, so ehrlich, so motivierend und inspirierend! Deine Beschreibung, wie du mit Stress umgehst und unter Druck aufblühst, ist faszinierend – dein früherer Job klingt ja nach reinem Chaos! Und deine Antwort zum erfüllten Leben, das nichts mit Erfolg oder Leistung zu tun hat, sondern damit, sich selbst treu zu bleiben, ist so ehrlich und richtig. Ich glaube, das ist etwas, wonach wir alle streben sollten. Die Anderen, das war übrigens mein absoluter Lieblingsbeitrag! Danke für deine Offenheit und Ehrlichkeit, du bist und bleibst mein großes Vorbild! Liebe Grüße Tina

    1. Hellohooo, guten Morgen,liebe Tina, vielen, vielen Dank dafür! Nichts freut mich mehr, als dass so viele hier schreiben, dass der Beitrag inspirierend und motivierend ist, denn nichts anderes wünsche ich mir von dem, was ich hier mache. Ich meine, wer kann das schon von sich in seinem Beruf behaupten. Das macht mich gerade wirklich sehr, sehr glücklich. Und ja, der Job war meist Chaos pur. Oder einfach Langeweile pur. Dazwischen hat es nichts gegeben. Und von einer Sekunde auf die andere konnte es umschwappen. Das war schon spannend. Ich glaube, heute wäre das auch nichts mehr für mich, aber damals habe ich es geliebt. Und die Idee für die Beitrags-Serie ist schon notiert. Ich schicke dir ganz arg liebe Grüße zurück und hoffe, du hast einen richtig schönen Tag, alles Liebe, x S.Mirli!

  9. Guten Morgen Mirli, Wahnsinn, was für ein Beitrag. Ich glaube nicht, was ich da alles lesen konnte, denn deine Antworten machen tatäschlich so viel Sinn. Deine Gedanken zur psychischen Gesundheit sind so wichtig, gerade in Zeiten wie diesen. Das mit der Prävention durch Sport und Meditation ist einleuchtend, und dein Aerobic-Kampfsport-Workout klingt mega spannend. Und dein Traum, irgendwann im Ausland zu leben, finde ich wunderschön. Ich kann mir gut vorstellen, wie du irgendwo in einem alten Cottage sitzt, mit einer Schreibmaschine bewaffnet und dich der Muse hingibst. Ein schönes Bild Es wurde doch schon alles gesagt, der Beitrag ist mir im Gedächnis geblieben Liebe Grüße, Daniela

    1. Guten Morgen, liebe Daniela, tatsächlich hätte ich niemals gedacht, dass ich mal so ein Mensch bin, der seinen täglichen Sport braucht – sogar im Urlaub. Mein Mann hat mich angeschaut, als ob ich ein Alien wäre. Aber ja, man muss nur das richtige für sich finden und diese Workouts machen unheimlich Spaß. Ich höre dazu Podcasts und bin für eine Stunde einfach auf einem anderen Planeten – was zur Alien Theorie dann doch passt. Und ich liiiiebe das Bild, das du da zeichnest. Das sehe ich direkt vor mir und wer weiß, vielleicht wird es ja irgendwann mal Realität. Ich grüße dich ganz lieb zurück und hoffe, du hast einer richtig feine Wochenmitte, alles Liebe, x S.Mirli!

  10. Schönen guten Morgen Mirli, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll – dein Q&A ist so ein Highlight! Deine Antwort zur Freundschaft war so berührend und ehrlich. Dieses “durchs Feuer gehen” ist leider so selten geworden aber so wertvoll. Und dass du deinen Mann als deinen besten Freund bezeichnest, ist einfach wunderschön zu lesen. Ich bin so neidisch auf eure Beziehung, ehrlich! Auch deine Erklärung zum Start deines Blogs und wie er dich als Mensch und als Autorin geformt hat, sind unglaublich inspirierend. Da möchte man am liebsten selbst anfangen und neu durchstarten. Aber am meisten beeidruckt mich dein Ansatz zur Frage nach den ultimativen Fragen der Menschheit. Eigentlich hast du da so recht. Danke für diese wunderbaren Worte! Liebe Grüße, Rita

    1. Auch dir einen wunderschönen guten Morgen, liebe Rita, ich danke dir so sehr! Und ja, du sagst es, egal ob es Beziehungen im klassischen Sinn oder Freundschaften angeht, Zusammenhalt bzw. das, was es früher bedeutet hat, “befreundet” zu sein, dass hat sich leider über die letzten Jahrzehnte sehr verändert. Quantität statt Qualität scheint das Motto zu sein und dem will ich mich einfach nicht unterwerfen. Ich danke dir auf alle Fälle sehr für deine Worte und ich schicke dir die allerliebsten Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  11. Hallo Mirli, Respekt! Dein Q&A ist echt ein Hammer. Das Thema Veränderungen und wie schwer du dich damit tust, hat mich sehr angesprochen, weil es mir ähnlich geht. Deine Ehrlichkeit ist super, und vielleicht ist diese Frage ja wirklich der Anstoß, dich dieser Challenge zu stellen. Und dein klares “Nein!” zur Frage, ob eine Erfahrung deine Werte grundlegend verändert hat, genial! LG Dirk

    1. Hellohooo, lieber Dirk, vielen lieben Dank. Ich habe sogar das Gefühl, ich werde, was Veränderung angeht bzw. den Umgang damit, immer schlechter anstatt besser. Deshalb ja, ich werde das definitiv in Angriff nehmen und wenn ich den Weg nicht allein gehe, das motiviert gleich noch mehr. Vielleicht bekommen wir es ja irgendwann hin. Wer weiß, was da noch auf einen wartet, was man sonst nie erfahren würde. Ich wünsche dir eine fantastische Wochenmitte, alles Liebe, x S.Mirli!

  12. Hallo Mirli, mein Gott, was für ein tiefgründiger Beitrag. Ich feiere deine Antworten und dich als Mensch! Ich liebe deine Art, mit so persönlichen Fragen umzugehen. Deine Leidenschaft für Sprachen und Instrumente ist so inspirierend – Gälisch, Jiddisch, Cello – das ist wirklich beeindruckend, wie viele Interessen du hast! Und dass du den Blogstart als wichtigste Entscheidung deines Lebens siehst, weil er dich zum Schreiben gebracht hat, ist einfach toll. Das spürt man in jedem Beitrag! Aber ich könnte jetzt jede Antwort nochmals aufgreifen, ich liebe wirklich einfach alle! Du bist so eine Inspiration und ich weiß gar nicht, wie sehr ich dir danken soll! Alles Liebe, Samira

    1. Hellohoo, liebe Samira, ach du, wie lieb kann man eigentlich sein? Vielen lieben Dank. Ich wünschte ehrlich, ich hätte mehr Zeit oder ein Leben mehr Jahre, es gibt so viel, das ich noch lernen möchte, gerade eben Sprachen und Instrumente. Und irgendwann nehme ich mir die Zeit einfach, das ist fix. Und es freut mich so sehr, dass man nach wie vor merkt, wie gerne ich das hier machen. Es ist und bleibt mein Baby, auf das ich so stolz bin, wie es sich entwickelt hat. Vielen, vielen Dank dafür. Ich wünsche dir eine fabelhafte Wochenmitte, alles Liebe, x S.Mirli!

  13. Guten Morgen liebe Mirli, das ist mit Abstand das ausführlichste und schönste Q&A, den ich je gelesen habe. Deine Antworten sind so unglaublich und machen in allen Belangen so viel Sinn! Besonders deine Gedanken zur Förderung von Empathie und Verständnis in unserer Gesellschaft sind so wichtig. Das Ringen um Aufklärung und das Akzeptieren anderer Ansichten – das ist ein riesiges Thema. Und Prävention bei der mentalen Gesundheit durch Sport und Meditation ist eine Botschaft, die jeder hören sollte. Deine klare Haltung zur gesellschaftlichen Verantwortung als öffentliche Person ist super und bewundernswert, gerade weil viele sich scheuen. Und deine Idee mit dem “Spieß umdrehen” bei der “Now and Then”-Frage finde ich genial! Ich muss mal überlegen, welcher Beitrag mir so in Erinnerung geblieben ist, da würde mir tatsächlich der Tolleranz Beitrag einfallen! Oder auch die zwei Tragödien des Lebens. Ganz liebe Grüße, Isi

    1. Guten Morgen, liebe Isi, vielen lieben Dank! Ich hätte niemals gedacht, dass Meditation und Bewegung tatsächlich so viel ändern kann, aber das hat es. Man muss nur konsequent dran bleiben. Es ist kein Wunder- oder Alheilmittel, aber es hilft unterstützend sehr. Und nachdem gerade der Toleranz Beitrag bereits öfter genannt wurde und leider nur allzu aktuell ist, werde ich das gerne umsetzen und auf meine Liste schreiben, vielen Dank für die Idee. Ich grüße dich ganz lieb zurück und wünsche dir eine fabelhafte Wochenmitte, alles Liebe, x S.Mirli!

  14. Hallo Mirli, was für ein super Q&A! Ich finde es so mutig, wie du über deine mentale Gesundheit sprichst, habe ich auch früher schon in Beiträgen so bewundert. Das mit dem “sich abgrenzen” und “egoistisch sein dürfen” ist eine Lektion, die viele lernen müssen. Und deine Stressresistenz ist wirklich unglaublich – das “Irregularity Team” klingt aber auch nach einer extremen Schule, aber toll, dass es dich so stark gemacht hat. Die Frage nach dem erfüllten Leben und deine Antwort, die sich vom Mainstream abhebt, ist so authentisch. Dieses “sich selbst treu bleiben” ist ein echter Leitfaden. Und deine langfristigen Ziele, im Ausland zu leben, das ist so ein wunderschöner Traum, der so gut zu dir passt. Ich drücke die Daumen, dass es klappt! Ganz liebe Grüße, Claudia

    1. Hellohoo, liebe Claudia, vielen lieben Dank dafür! Ich finde es so wichtig, gerade über mentale Gesundheit zu sprechen. Zum Glück wird es immer “normaler”, dass man auch zu seinen Schwächen steht und laut darüber spricht. Wenn ich denke, was für ein Tabuthema das noch vor ein paar Jahren war. Je mehr darüber gesprochen wird, desto weniger fühlt man sich allein damit. Und desto mehr erkennt man, dass es so vielen ganz genauso geht. Und das hilft, zumindest mir. Meine Arbeit am Flughafen war tatsächlich die beste Schule fürs Leben, aber auf Dauer hätte ich das definitiv trotzdem nicht machen können. Ich danke dir für diese lieben Worte und ich hoffe, du hast eine richtig gute Wochenmitte, allerliebste Grüße zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  15. Guten Morgen Mirli, normalerweise finde ich Q&A´s immer doof. Da geht es um Lieblingsessen, -farbe, -ort. Aber nicht bei dir. Deine Antworten sind ja dermaßen philosophisch, alleine mit diesem Beitrag könnte man die ganze Welt ändern. Dein klares “Nein” zur Frage, ob eine Erfahrung deine Werte grundlegend verändert hat, zeigt einfach, wie stark dein Charakter ist. Das ist beeindruckend und beruhigend zugleich. Und deine Offenheit beim Thema Freundschaft ist auch so wertvoll. Deine Erklärung und der Ansatz zur mentalen Gesundheit sind so wichtig, besonders der Punkt mit dem Lernen, auf sich selbst zu hören. Und deine Fähigkeit, so stressresistent zu sein, ist für mich gefühlt unerreichbar, aber dein Rat, die Dinge nicht so schwer zu nehmen, hat definitiv etwas Wahres. Ich versuche, mir das zu Herzen zu nehmen. Vielen lieben Dank für diese motivierenden und inspirierenden Worte! Du bist mein Hero. Und zu now and than: ich sag nur: Und jetzt?! Liebe Grüße, Sandra

    1. Auch dir einen richtig guten Morgen, liebe Sandra, ich weiß genau, was du meinst. Eigentlich gleichen sich die Fragen bei solchen Frage-Antwort-Stunden immer sehr. Also ich muss schon sagen, ich habe da einfach die erlesensten Leser bei mir, denn diese Fragen jedes Mal, die bringen selbst mich zum Staunen. Und ich liebe es, sie zu beantworten. Ist mittlerweile auch so etwas wie meine Liebglinskategorie. In diesem Sinne, ich danke DIR für die so lieben Worte und dein Wunsch ist schon notiert. Also die nächsten Monate habe ich wieder jede Menge Ideen. Ich grüße dich ganz lieb zurück, alles Liebe, x S.Mirli!

  16. Hallo Mirli, was für ein Geschenk! Ich liebe, wie du deine Leidenschaft für Sprachen und Instrumente teilst, das klingt spannend! Eventuell werde ich auch hier ein wenig offener werden müssen. Ich finde es so stark, wie du deine Rolle als Bloggerin siehst und deine Reichweite dafür nutzen möchtest. Das ist so wichtig in unserer heutigen Zeit. Und beim Thema Veränderungen und die Schwierigkeit, damit umzugehen, genial. Dein Ansatz, offen und neugierig zu sein, ist mega, an dem möchte ich auch arbeiten. Dein Standpunkt zum erfüllten Leben, das nichts mit äußeren Definitionen zu tun hat, spricht mir aus der Seele. Und deine langfristigen Ziele, im Ausland zu leben, finde ich super spannend. Irland oder Amsterdam – das passt so gut zu deinem kreativen Geist und würde sicher tolle neue Geschichten liefern. Ich bin gespannt, wann dieser Traum in Erfüllung geht! Alles Liebe, Julia

    1. Hellohooo, liebe Julia, ich glaube, gerade die Sache mit der Veränderung, ist für viele problematisch. Das ist dieses Ding mit der Komfortzone, in der wir uns halt alle nur zu gerne aufhalten. Was ja auch schön ist und ein gutes Gefühl gibt. Aber wir werden dadurch halt auch nie erfahren, was außerhalb dieser Grenze wartet. Und Neues kann halt auch sehr aufregend und spannend sein. Das versuche ich selbst gerade zu lernen. Und ja, Irland und Amsterdam kann ich mir wirklich sehr, sehr gut vorstellen. Das wird sehr spannend in ein paar Jahren. Ich wünsche dir eine fantastische Wochenmitte, alles Liebe, x S.Mirli!

  17. Liebe Mirli, dein Q&A ist einfach nur großartig. So voller Denkanstöße und deiner unvergleichlichen Ehrlichkeit. Die Frage nach den großen Menschheitsfragen und deine Abneigung, darauf eine universelle Antwort zu erhalten, finde ich so erfrischend und macht auch eigentlich Sinn. Es passt perfekt zu deinem Charakter, dass du lieber deine eigenen Antworten suchst und gestaltest Aber auch dein Umgang mit Freundschaft hat mich sehr berührt. Dein gemeinsam durchs Feuer gehen und die damit verbundene Forderung an dein engstes Umfeld, gleichzeitig aber auch die Anerkennung, dass das nicht jeder leisten kann, zeigt eine tiefe Selbstkenntnis und deine Stärke. Es ist schön zu lesen, dass du in deinem Mann deinen allerbesten Freund gefunden hast, der diese Tiefe teilen kann. Das ist wirklich ein seltener Schatz. Ich feiere dich so sehr für deine Sicht der Dinge und wie du durchs Leben gehst. Du bist einzigartig. Danke!! Ganz liebe Grüße Evelyn

    1. Ich danke dir von ganzem Herzen, liebe Evelyn! Eigentlich muss ja ICH mich für all die Denkanstöße bedanken, denn ich liebe es, mir über Dinge Gedanken machen zu “müssen”, auf die ich selbst nie gekommen wäre. Man lernt dabei ja tatsächlich auch sehr viel über sich selbst. Aber ja, in erster Linie will ich dir nur ein riesengroßes Dankeschön schicken für deine Worte, das ist einfach eine Streicheleinheit für die Seele, alles Liebe, x S.Mirli!

  18. Schönen guten Morgen liebe Mirli, eines muss man einfach sagen: dein Q&A ist wieder einmal ein Meisterwerk, das ich sofort nochmals lesen muss und ausdrucken und überhaupt! Die Art, wie du dich deinen Leserfragen stellst, ist einfach einzigartig. Besonders hängen geblieben ist bei mir deine Antwort zur mentalen Gesundheit. Du beschreibst so treffend, wie es sich anfühlt, wenn der eigene Kopf gegen einen arbeitet. Und dann deine ehrliche Einsicht, dass man Veränderungen manchmal aus dem Weg geht, obwohl man weiß, dass es nicht gesund ist. Deine Antwort, offen und neugierig zu sein, um Chancen zu ergreifen, ist etwas, das ich mir auch viel öfter zu Herzen nehmen sollte. Es ist so wohltuend, dass du auch deine “Baustellen” teilst – das macht dich so nahbar und menschlich. Du bist so ein großartiger Mensch, vielen lieben Dank für deine Offenheit. Und ich sage nur: Be different Babe Liebe Grüße Bea

    1. Dir auch einen wunderschönen guten Morgen, liebe Bea, also da werde ich ja glatt rot, vielen, vielen Dank dafür! Und glaube mir, ich habe Unmengen solcher Baustellen und ich finde es immer sehr schade, wenn man versucht, diese zu verstecken oder zu verschleiern. Erst die machen uns zu dem, was wir sind. Perfektion ist sowas von out. Aber nochmals: so lieben Dank für deine Worte, besser kann man nicht in den Tag starten. Ich grüße dich ganz lieb zurück und yes, be different, babe, da bin ich sowas von dabei, alles Liebe, x S.Mirli!

  19. Hallo und guten Morgen MIrli, ich bin mittlerweile ein großer Fan von Q&A´s, vor allem wenn sie von dir kommen, denn so unglaubliche Fragen und noch unglaublichere Antworten findet man wirklich nirgends. Ich bin dankbar für jeden einzelnen Gedanken, den du geteilt hast! Wenn ich mir überlege, was zu now and than passen würde, wie wär´s mit deinem allerersten Beitrag. Was hat sich seither verändert und was würdest du anders machen, falls du etwas anders machen würdest. Wäre spannend Schöne Grüße, Franzi

    1. Hellohoooo, dir auch einen richtig guten Morgen, liebe Frank, ich verrate dir was: Ich auch! Also ich bin auch ein Fan dieser Q&As. Es macht so Spaß, sich diesen Gedanken hinzugeben und bei diesen Fragen – einfach nur genial. Ich danke dir auf alle Fälle sehr für deine Worte, das bedeutet mir ehrlich viel. Und gerade die Idee mit dem allerersten Beitrag mag ich sehr, kommt sofort auf meine Liste, danke dir dafür. Und jetzt genieß weiter den Sommer in vollen Zügen, du Liebe, alles Liebe, x S.Mirli!

  20. Hallo Mirli, deine Fragerunden und vor allem deine Antworten sind unglaublich stark. Man merkt, dass du dich sehr mit Philosophie beschäftigst, denn auf die meisten Antworten, die auch so Sinn machen, wäre ich selbst nie gekommen. Ich liebe deine Denkweisen und vor allem die Fragen der Menschheit und die Rolle des Einzelnen und dein Umgang mit Freundschaft, so genial. Ich danke dir sehr dafür. Die reinste Form der Inspiration! Und vielleicht wäre es ja eine Idee, diese Q&A´s immer wieder zu wiederholen, um zu sehen, ob sich der eigene Standpunkt veränderte. Alles Liebe Nora

    1. Hellohooo, liebe Nora, vielen lieben Dank. Ich mag es selbst so sehr, diese Q&A zu schreiben, ich meine, diese Fragen … DIE sind genial. Es bringt einen selbst dazu, über Dinge nachzudenken, für die man sonst wahrscheinlich nicht einmal einen Gedanken übrig hätte. Mag ich sehr. Und nachdem gerade der Wunsch nach alten Q&As, die ich “neue” beantworte (oder auch nicht, sollte sich an meiner Denkweise nichts geändert haben), öfter genannt wurde, werde ich das wohl in näherer Zukunft in die Tat umsetzen. Vielen Dank für die Idee und ich hoffe doch sehr, du genießt deinen Sommer in vollen Zügen. In diesem Sinne, schicke ich dir ganz liebe Grüße, alles Liebe, x S.Mirli!

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